Ich selbst bin Nichtraucher, mein Mann ist Raucher.
In meiner Kindheit war es "normal", dass Mutter, Bruder, Schwester, Oma, usw. geraucht haben. Ich habe schon mein ganzes Leben lang passiv geraucht, hatte aber nie das Bedürfnis selber zu qualmen.
Mich persönlich stört es nicht wenn in meiner Gegenwart geraucht wird. Wenn es mir zu viel wird, mache ich entweder ein Fenster auf oder geh heim. Ich bin erwachsen und kann selber entscheiden was ich mache.
Mein Mann hat sich nach unserer letzten Wohnungsrenovierung selbst Rauchverbot auferlegt. Er ist inzwischen als Raucher empfindlicher geworden, wenn mehrere Personen rauchen, als ich und wie gesagt, ich bin Nichtraucher.
Meiner Meinung nach, wird um den ganzen Zirkus Raucher/Nichtraucher/Nichtraucherschutzgesetz viel zu viel Trubel veranstaltet.
Ich bin wie gesagt, ein erwachsener Mensch und kann entscheiden wo ich hin gehe, wie lange ich dort bleibe und ob ich in eine Kneipe gehe, in der geraucht wird, ist auch mir selbst überlassen. Wenn das nun alles per Gesetz geregelt werden würde (sprich ein generelles Rauchverbot ausgesprochen werden würde), würde ich mich ehrlich gesagt in meiner persönlichen freien Entscheidungsgewalt eingeschränkt fühlen.
Denn, wo fängt ein Schutz für einen Mitbürger an und wo hört eine Bevormundung auf? Wenn per Gesetz das Rauchen komplett unter Strafe gestellt werden oder verboten werden würde, was würde dann als nächstes kommen? Ein Alkoholverbot vielleicht? Dann darf man plötzlich kein Feierabend-Bierchen mehr trinken, weil das abhängig machen kann. Und als nächstes kommt dann Schokolade? Die kann auch krank machen.
Ich bin der Meinung das es jedem selbst überlassen sein sollte, was man sich antut oder nicht. Ich will mich nicht auch noch in dieser Art von unseren Gesetzgebern bevormunden lassen.