Glaubt ihr an Gott???

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kleine Korrektur, der 140ste Eintrag... tja regt zum grübeln an
 
Tja ganauer gesagt versuchen in diesem Thread nur die Ungläubigen Gläubigen von ihrer Wahrheit zu überzeugen und die Gläubigebn die Ungläubigen von deren Wahrheit!!!!! :confused: :confused:
 
mhh das is neben "hey kennst du ne gute cracksite" und "war's für dich genau so schön wie für mich?" die meist gestellteste frage der welt *lach*

naja ich denke letztendlich muss jeder für sich entscheiden ob er an einen oder mehrere götter glaubt .. da es weder tatsächlich erwiesen ist dass es ihn / sie / es tatsächlich gibt .. doch das gegenteil ist auch noch nicht bewiesen also bleibts wohl noch spannend ;)

ich für meinen teil glaube an keine übergeordnete macht die uns alle erschaffen hat oder sowas .. denn in meinen augen waren götter die einfachste erklärung aller dinge in der geschichte .. immer wenn sie dich leute etwas nicht erklären konnten haben sie den passenden gott dazu erfunden und ihn angebetet. und fall's es tatsächlich gott bzw. götter gibt dann haben sie ihre vertreter hier auf der erde echt beschi**sen ausgewählt. denn bis jetzt haben sie uns eigentlich nix sinnvolles gebracht .. nur jede menge fantatismus und kleine christliche jokes wie die nächstenliebe (bzw. die kreuzzüge .. was letztendlich auch nur ein riesiges unnötiges blutbad war)

man sieht ja ganz klar das die religionen stark rückläufig sind .. ihre anhänger sterben langsam aus .. mittlerweile ist es ja schon fast so das nur noch alte leute an so eine gottheit lauben. viele weil sie nun mal ihr ganzes leben lang eingeredet bekommen haben dass sie gefälligst beten sollen ect. und viele alten aus einem viel einfacherem grund .. aus angst vor dem tot. denn wenn sie sehen wie's langsam mit ihnen bergab geht stellen sie sich nunmal unweigerlich die frage "was kommt da nach ?" und da bietet eine religion (welche auch immer denn in dem punkt sind die soweit ich weiß alle relativ gleich) nun einmal den passenden ausweg: "sei ein guter christ(ect.) und du kommst in die himmel"

da gehen sicher die meinungen auseinadner aber ich bin nun mal ein kind des informationszeitalters und glaube somit an die wissenschaft. mal ganz davon abgesehen das wir mit der modernen medizin und dingen wie der genforschung ect selber gott spielen können und tun. und hey mal ehrlich .. wenn da tatsächlich ein gott sitzt der sodom und gomorra hat zerstören lassen weil die da ne riesen fete geschmissen haben .. was würde er dann mit uns tun ? *g* ;) ;)


in dem sinne:
@alle christen: hey nehmt's mir nicht übel aber meinung is meinung .. ausserdem vergesst die nächstenliebe nicht! :D

@alle atheisten: gruß & one day we'll rock the universe :D
 
Hallo!

Ich glaub nicht an Gott. Ich find das irgendwie alles erfunden, weshalb ich mich auch vom Religionsunterricht abgemeldet habe.

Lg
 
Da halt ich es doch lieber mit den Onkelz..................Denn wer keine Angst vorm Teufel hat,braucht auch keinen GOTT!!!!!!!!!!!!!
 
N´abend,

Vorerst : ich bin 100%iger ATHEIST !!! :D

Ich habe mir soeben die Beiträge durchgelesen und muss feststellen dass hier viele nicht an Gott glauben und somit versuchen Andere von Ihrer Meinungen zu überzeugen.

Klar gibt es keinen Gott (als irgendein Mensch der auf den Wolken sitzt oO) aber er existiert in den Köpfen der Menschen und das ist auch gut so, denn die Vorstellung, dass jmd. über uns wacht und auf uns aufpasst gibt uns ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit und hat schon damals vielen Menschen in manch schlimmen Situationen geholfen.

Und das ist doch das Wichtigste.

Jedoch halte ich von der Kirche absolut nichts... wie die Meisten schon erwähnt haben, ist das die größte Sekte überhaupt, die entstanden ist, weil das einfach ein "gutes Geschäftskonzept" war, wie komisch das auch klingen mag. Damit wurden die Menschen ausgeraubt und mit dem Glauben den menschlichen Verstand benebelt/betäubt.
Da frag ich mich nur WARUM HAT UNS GOTT EINEN VERSTAND GEGEBEN mit dem wir frei denken könenn :confused: durch den jeder Einzelne ein Individuum bildet und nicht auf ein Wesen einer Religionsgruppen reduziert wird. SOLLEN WIR WIE ROBOTER EINER MEINUNG SEIN UND AN GOTT GLAUBEN UND AN NICHTS ANDERES ?!

Wenn die Menschheit in Gruppen unterteilt wird, dominiert doch nur die Oberflächlichkeit und man sieht nicht mehr die Menschen selbst sondern reduziert Sie auf ihre Gruppe ( der Jude ist...)

Aufgrund dieser Gruppenbildung entstanden edliche Kreuzzüge und unnötigen Kriege, die unnötiges Blut vergossen haben.

Und mit dem Ablasshandel hat die Kirche die Menschen vor dem Fegefeuer verschohnd und somit das Geld der armen Menschen aus der Tasche gekratzt hat, die kaum zu essen hatten und ihre Kinder erziehen mussten.

Und was hat die Kirche mit dem ganzen Geld gemacht ?...riesiege goldene Kirchen und Kapellen und Kathedralen gebaut.

Wirklich schade sowas!

Sooo das musste jetz raus^^

mfg eDik2k
 
Ohh da ist echt was dran an deiner Meinung,aber ich mus sagen das ich an Gott glaube, so wurde ich auch erzogen, obwohl Gott mir immer wieder dicke steine vor sie Füße wirft
 
Also ich glaube an Gott. Obwohl ich schon 21 bin ministriere ich jeden Sonntag in der Kirche. Der Glaube an Gott gibt mir eine Perspektive das nich alles sinnlos ist was wir hier auf der erde machen. Für mich wäre es eine schreckliche Vorstellung, dass mit dem Tod alles vorbei wäre. Und vor allem sollte man sich folgendes zu herzen nehmen:
Wenn ich an Gott glaube und es gibt keinen, so habe ich nichts verloren wenn ich sterbe, wenn es aber einen Gott gibt, so bin ich gerettet.
Wenn ich nicht an Gott glaube und es gibt keinen, so habe ich auch nichts verloren wenn ich sterbe, gibt es aber einen Gott, so bin ich ziemlich am arsch wenn ihr versteht!

Also kann es ja wohl nicht schaden an Gott zu glauben!!!
 
@Benedikt1984

Trotz meiner momentanen Zweifel am Glauben (die jeder "Gläubige" wohl öfter mal hat...) stimme ich Dir vollkommen zu!!! Du hast es meiner Meinung nach kurz, prägnant und voll auf den Punkt gebracht! Was hat man, wie schon oben erwähnt, schon zu verlieren, wenn man glaubt!?! Schließlich ist der Glaube an sich ja nichts Schlechtes und es ergeht einem jeden von uns im Leben auch nicht schlechter, wenn man glaubt, oder?!

Vielleicht ist es bei vielen auch nur die "Bequemlichkeit"...

Naja, nichts für ungut...;-)

Gruß an alle Boarders

RichWar
 
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Sinn.​








©2005 by Kanonenfutter







Warum glauben Menschen an Gott?

Der moderne Mensch hat ein von Naturwissenschaft und Technik geprägtes Weltbild – braucht somit keinen Gott um Geschehen und Ursachen in der Natur zu erklären. Deshalb stellt sich mir die Frage:




Warum macht der Glaube an Gott heute keinen Sinn mehr?




Inhalt



Seite 3 Inhalt

Seite 4 Geschichte

Seite 5 Fakten unserer Zeit

Seite 6 Verschwendungssucht der Kirche

Seite 7 Glaube contra Wissenschaft

Seite 8 Atheismus

Seite 9 Psychoanalytischer Atheismus

Seite 10 Fragen für Diskussionen
















Geschichte



Grundlage für das Weltbild im Mittelalter bildete die christliche Lehre. Eigentlich ist der Begriff christliche Lehre hier ja nicht ganz richtig, da die Kirche den Ton angab und die Kirche viele Teile des ursprünglichen Christentums verfälscht und für ihre Zwecke missbraucht haben. Uns ist bis heute noch keine völlige Rekonstruktion des christlichen Glaubens gelungen und einige Kircheoberhäupter lehnen noch heute die alten Wahrheiten ab.

Man meinte, dass mit der Geburt von Jesus Christus das letzte Kapitel der Menschheitsgeschichte angefangen hat, welches mit dem Tag des Jüngsten Gerichts enden sollte. Zuvor sollte noch der Antichrist auf Erden erscheinen. In Krisenzeiten wurden dann Natur- und Wirtschaftskatastrophen als Vorboten des Weltuntergangs gedeutet, teils aus der bereist manifestizierten Angst und teils um den Machtausbau der Intuition Kirche weiter zu sichern. In Wahrheit jedoch ist
z. B. in der Bibel und in allen ur-christlichen Schriften keine Rede von einem Antichrist. Das ist eine Erfindung des Mittelalters.

Menschen die sich trauten die Lehre, die die Kirche vertrat, anzuzweifeln wurden als Ketzer von der Kirche verfolgt und meist verbrannt. Das war ein grausamer Akt und vor allem dafür da, den christlichen Glauben und somit den Glauben an die Kirche nicht zu schwächen.
Nehmen wir z. B. Jan Hus. Er wurde von der Inquisition verhaftet und getötet weil er gegen die Kirche aussagte. Vor allem ging es dabei um die Korruption, Verschwendungssucht und den Reichtum der Kirche. Doch der Klerus wollte seinen Reichtum und auch seine weltliche Macht nicht aufgeben und verbrannte ihn als Ketzer auf dem Scheiterhaufen. Andere wie John Wycliffe schworen unter Androhung des Mordes nicht mehr zu predigen. Nach seinem natürlichen Tod wurde er aber von der Kirche posthum verurteilt; seine Überreste wurden ausgegraben und verbrannt.










Fakten unserer Zeit

Immer weniger Menschen besuchen den Gottesdienst. Kein Wunder, denn wer glaubt der Kirche heute noch bei Nachrichten wie:



Skandal im Priesterseminar St. Pölten

Sexuelle Fehltritte in einem Priesterseminar erschüttern die ostösterreichische Diözese St.Pölten. Es ist ein Gebräu aus pornographischen Streifzügen im Internet, sexuellen Beziehungen von Seminaristen mit Vorgesetzten, einem ungeklärten Selbstmord, Manipulationen bei Ermittlungen und der Uneinsichtigkeit der örtlichen Kirchenleitung.

oder

Bostoner Kirchenskandal: Priester missbrauchten 1000 Kinder

Der Kirchenskandal um missbrauchte Kinder in Boston hat ein weit größeres Ausmaß als bisher bekannt. Mehr als 1000 Kinder seien in den vergangenen 60 Jahren in der Diözese missbraucht worden, teilte der Justizminister des Bundesstaates Massachusetts, Tom Reilly, am Mittwoch mit Das Ausmaß des Skandals sei schockierend Er sprach von 250 Priestern und Kirchenmitarbeitern, die sich an den Kindern vergangen hätten.


Man kann diese Fehltritte nicht auf die ganze Kirche ausweiten, aber meiner Meinung nach sind solche Meldungen Grund dafür, dass immer weniger Menschen Vertrauen in die Kirche haben.

So ist es auch verständlich, dass immer mehr Menschen aus der Kirche austreten. Meistens ist es aus Glaubensgründen, oder eben weil man nicht mit der Kirche einer Meinung ist – manche tun das aber auch nur um die Kirchensteuer zu sparen.
Gut man kann sich jetzt sagen die 500 € im Jahr für einen guten Zweck kann ich aufbringen – Aber ist das Geld den für einen guten Zweck???

Verschwendungssucht der Kirche

Prunkvolle, große Kirchen zieren selbst das ärmste Dorf. In Großstädten finden wir häufig Kirchen, die nur einen Steinwurf weit voneinander entfernt sind. Katholische und evangelische Kirchengemeinden benutzen fast nie gemeinsam Immobilien, wodurch sicherlich viel Geld gespart werden könnte. Daneben gibt es noch viele Pfarr- und Gemeindehäuser. Die Unterhaltskosten verschlingen Milliarden...
Ein Pfarrer verdient gut 4.000 € im Monat, das Gehalt eines Bischofs liegt bei 6.000 € im Monat. Jeder andere Arbeitnehmer müsste für dieses Geld hart arbeiten. Hingegen gibt es in den Niederlanden häufig "ehrenamtlich" tätige Pfarrer, und in Frankreich "leben" viele Pfarrer von der Sozialhilfe...
Berücksichtigt man, dass selbst kleine Kirchen gut 200 Personen fassen, dass an jedem Sonntagvormittag drei Gottesdienste stattfinden können, und dass ohnehin höchstens 2 % der Bevölkerung die Messe besuchen, würde jede Kirche für etwa 30.000 Menschen ausreichen. Doch zumindest in unserer Region liegt die Kirchendichte bei 4.000 Einwohnern pro Kirche.
Das bedeutet: Gut 90 % der Kirchen sind überflüssig!

Sicher hat die Investition nicht nur schlechte Seiten: In den meisten Gemeinden gibt es viele Angebote für jede Altersgruppe bei denen es nicht unbedingt um Gott geht. Ich selber bin seit vielen Jahren aktiver Helfer in der Johannes-Brenz-Gemeinde.













Glaube contra Wissenschaft

Die Frage ist so alt wie die Antwort. Die Wissenschaft behandelt die Frage "wie" und der Glaube die Frage "warum". Solange die Arbeitsbereiche klar getrennt sind, können sich die Diszipline gegenseitig motivieren. Ehrlicherweise muss man aber gestehen, dass diese Arbeitsteilung im Laufe der Geschichte nur in Ausnahmefällen funktionierte. Immer schon gab und gibt es die Tendenz, die Wissenschaft zu missbrauchen um Glaubensaussagen als wissenschaftliche Aussagen zu verkaufen.
Aber wir wissen nun mal, dass alles in der Natur eine natürliche Ursache hat.
Dabei stellt sich immer noch die Frage: Welcher Baumeister steht hinter der Komplexität der Natur, oder ist es möglich, dass keine Intelligenz dahinter steht? Aber diese Frage bringt uns wieder zum Ausgang, Glaube contra Wissenschaft oder Schöpfung contra Evolution.

Welche Behauptung ist nahe liegender?

Was wir über die Schöpfung wissen steht in nur einem Buch –
der Bibel. Aber die Bibel ist ein Buch voller mythologischer Vorstellungen. Diese Vorstellungen sind dem neuzeitlichen Menschen fremd und erschweren den Zugang zu biblischen Texten.

Aber was wissen wir über die Evolution?

Die Wissenschaftler unserer Zeit sind in der Lage die Entstehung der Erde beinahe bis ins letzte Detail rekonstruieren.
Urknall - Entstehung ersten Lebens - Leben und Sterben der Dinosaurier – Entwicklung der Affen bis zum Menschen.
Für mich ist diese Hypothese verständlicher und vernünftiger als ein Buch, indem von einer Entstehung der Erde in 7 Tagen die Rede ist.

Der „Kampf“, Glaube gegen Wissenschaft hat klar die Wissenschaft gewonnen, denn wer ist es im Endeffekt der Impfstoffe entwickelt oder Menschen auf der ganzen Welt durch Internet und Telefon vereint - Die Wissenschaft.







Gott - eine infantile Illusion?

Atheismus

Ich bin davon überzeugt, dass Gott von den Menschen erschaffen wurde - und nicht umgekehrt. Aus der Behauptung, dass der Mensch Gott erschaffen oder erfunden hat, folgt allerdings, dass ein großer Teil der Menschheit an einer Selbsttäuschung leidet.
Philosophen wie Thomas Hobbes und Baruch de Spinoza waren der Auffassung, dass der Glaube an Gott seinen Ursprung in Angst und Aberglauben hat. Sigmund Freud, Karl Marx und andere behaupteten, das der Trug anhalte, weil der Glaube an Gott den Wunsch nach einem schützenden Vater und nach Unsterblichkeit befriedige oder weil er als Betäubungsmittel gegen Elend und das Leiden der menschlichen Existenz wirke.
Menschen, die an Gott glauben, sind entweder davon überzeugt, dass Beweise für ihren Glauben existieren, oder sie denken einfach, dass es keinen Grund gibt, nicht an Gott zu glauben. Erstere halten die Argumente der Atheisten für albern, arglistig, irreführend, schwach, substanzlos oder lächerlich. Letztere betrachten die Atheisten als Sturköpfe, die nicht bereit seien, ein Risiko einzugehen, um zu einer möglichen, erhabenen Wahrheit zu gelangen. Keine der beiden Gruppen betrachtet jedoch ihre eigenen Argumente und Ansichten mit dem gleichen kritischen Blick, den sie auf die Atheisten wirft.














Psychoanalytischer Atheismus

Grundsätze von Sigmund Freud zum Wesen der Religion

1) Freud erkennt die Stärke der religiösen Vorstellungen, die in der Vergangenheit die Weltgeschichte beeinflusst haben. Gleichzeitig erkennt er aber auch, dass sich kein Beweis für sie finden lässt, der ihren Anspruch gerechtfertigt.
2) "Religiöse Vorstellungen sind nicht Niederschläge der Erfahrung oder Endresultate des Denkens, sondern Illusionen, Erfüllungen der ältesten, dringendsten Wünsche der Menschheit; der Geheimnis ihrer Stärke ist die Stärke dieser Wünsche."
3) Sie entspringen der kindlichen Vatersehnsucht, den Wünschen nach Schutz vor den Gefahren des Lebens, Erfüllung der Gerechtigkeit in dieser ungerechten Gesellschaft, Verlängerung der Existenz durch ein irdisches Leben, Wissen um die Entstehung der Welt und die Beziehung zwischen Körper und Seele.
4) Durch die unklare Wahrnehmung des psychischen Apparats werden sie nach außen projiziert.
5) Es handelt sich dabei um infantile Wünsche, die sowohl der Kindheitsphase des Individuums als auch der menschlichen Gattung entspringen; denn die Ontogenese (Entwicklung der Persönlichkeit des Individuums) ist die Kurzform der Phylogenese (Entwicklung der Gattung).
6) Individualpsychologisch ist die religiöse Vatergestalt (Gott) eine Verlängerung der Vatergestalt der Kindheit. Sie ist bedingt durch einen nicht - überwundenen Konflikt, den man ins Erwachsenenalter hinüberträgt. Mit dem Vater-Gott geht eine Entlastung der Psyche einher, indem auf ihn die Probleme der Menschheitserfahrungen projiziert werden.
7) Sozialpsychologisch erfüllen die Götter eine dreifache Aufgabe: Bann des Schreckens der Natur Versöhnung mit Schicksal und Tod Entschädigung von Leiden und Entbehrungen im kulturellen Zusammenleben (jede Kultur gründet auf Arbeitszwang und Triebverzicht). Das bedeutet auch Sanktionierung von Moralgesetzen und das Liefern eines höheren Lebenszwecks.
8) Religiöse Praktiken gleichen neurotischen Zwangshandlungen. Die Religion trägt neurotische Züge, weil der Mensch in ihr vor der Wirklichkeit flieht und nicht erwachsen werden will.

Schlussfolgerungen

9) Die aufgeklärte Wissenschaft wird unaufhaltsam die Religion als Weltanschauung verdrängen, sie auflösen und an ihre Stelle treten.
10) Der Mensch muss erwachsen werden und sein Schicksal in die eigenen Hände nehmen. Erziehung zur Realität.
11) Die freiwerdende Energie, die bisher vom Jenseits vereinnahmt wurde, braucht der Mensch dringend für die Weltgestaltung.
12) Der Glaube an die Wissenschaft, die den Wahrheitsbeweis mannigfaltig erbracht hat, gibt mehr Halt als die Religion.


Fragen für Diskussionen


Mir sind nach diesem Aufsatz noch viele Fragen eingefallen für die ich einfach keine Antwort finden konnte:

Wo ist der Ursprung des ganzen Kultes um Gott und Jesus Christus!! Und vor allem auch Warum?

Die nächste Frage ist: Was wäre, wenn niemand an Gott glauben würde? Ist Gott wirklich eine moralische Instanz in unserem Leben?

Und zu guter letzt: Wenn sich rausstellen würde, dass alles eine Lüge wäre und Gott nur eine Erfindung der Kirche, genau wie Mittelerde eine Erfindung von Tolkien ist.
Würde die Kirche aufhören zu existieren, würde der Glaube an Gott aufhören - wahrscheinlich nicht aber warum?


Mit diesem Aufsatz wollte ich zeigen, dass Gott in unserer Gesellschaft völlig überflüssig geworden ist und die Menschheit ohne Gott genauso gut dran wäre, wie mit – eher noch besser.
 
hi,

wer an nichts glaubt, glaubt auch an etwas, und zwar das er an nichts glaubt, insofern glaubt eigentlich ein jeder an etwas, auch wenn er an nichts zu glauben glaubt !
Ich glaube an gott, und den glauben kann mir keiner nehmen!

Schöne grüße
 
Ich glaube an Gott, man wird es wahrscheinlich nie beweisen können aber ich glaube nicht das das alles nur eine große Lüge ist!
 
das ist ne schwere frage! aber ich glaube an den Glauben aber an ein Gott kann ich nicht so richtig glauben,...


gruss nireo
 
glaube

ich bin auch atteist aber manchmal denke ich es gibt einen gott aber ich glaube nicht an die bibel oder so
 
Es gibt keinen Gott!!!
Gott entspricht der Projektion zusammengesetzten allgemeinmenschlichen Idealen.
Die Verehrung Gottes entspricht der Verehrung des menschlichen Wesens in neuer, vollkommener Gestalt.
 
ich hatte auch mal an ihn geglaubt aber als mein bruder gestorben ist hab ich mir geschworen nie wider an ihn zu glauben er lag im krankenhaus und ich habe 2 wochen an seinen bett gesessen und gebetet DENKT IHR er hatt mir geholfen ein scheissendrecjk hatt er ich bin jetzt ein realist ich glaube nur das was ich sehe.
 
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