Was haltet ihr von der Abwrackprämie?

Stimmt, 5 Jahre sind die gültig. Brauchst aber nicht einmal ne GmbH dazu ;)

Wenn man mehr Steuern zahlt als man einnimmt, hat man einen Verlust, den kann man gegenrechnen, nämlich bei der Steuerberechnung im nächsten Jahr.

Gibt aber noch nen Weg: Ein paar Minijobs bis 400 Euro, bei denen der Arbeitgeber die 30% Abgaben leistet, dann zahlt man auch keinerlei Steuern :D

Aber ich glaube, dass der Einbruch nicht mal ein Jahr dauern wird. Im Sommer / Herbst werden sicher schon immense Auswirkungen zu spüren sein....

mfg echofoxi
 
...die Quittung bekommen wir alle spätestens in einem Jahr präsentiert...
Nämlich Absatzeinbrüche in allen Autobranchen....

Auch wenn ich selbst nicht für die Abwrackpremie bin sehe ich keinen Grund dafür, das die Autobranche nächstes Jahr meckern wird wenn sie dieses Jahr große profite davon erziehlen.

Aber ...
es ist ja Wahljahr, gelle :devil:

Wieso sollten sie hierdurch mehr Wähler bekommen , wenn gerade die Mehrheit sich kein neues Auto leisten kann , irgendwie unverständlich .


Gruß
Paderborner
 
Auch wenn ich selbst nicht für die Abwrackpremie bin sehe ich keinen Grund dafür, das die Autobranche nächstes Jahr meckern wird wenn sie dieses Jahr große profite davon erziehlen....

Ganz einfach, alle, die sich dieses Jahr ein neues Auto kaufen, tun das nächstes Jahr dann nicht. Das Problem ist also nur um ein Jahr verschoben.

Mit den Millionen für die Abwrackprämie hätte man auch as Vernünftiges anfangen können. Beispielsweise die Märchensteuer senken.
 
Jep, und da hätten dann auch wirklich alles etwas von gehabt.

Ich denke sogar, dass Menschen, die sich erst in zwei oder drei Jahren ein neues Auto gekauft hätten, jetzt schon eins gekauft haben, kenne sogar welche. Die alten Autos wurden natürlich verschrottet, wodurch ein großes Loch im Gebrauchtwagenmarkt entstehen wird.
Die Folgen der Abwrackprämie werden vermutlich erhebliche Kreise ziehen.

mfg echofoxi
 
@ echofoxi u.a
Ich meinte bei meiner Steuerreduzierung keine Rückstellungen, Abschreibungen etc. ;)
Die sind mir wohl bekannt :D
Weswegen ich auch ganz legal kaum derartige Steuern, wie u.a. ESt, Kap etc mehr zahle...
und das inzwischen sogar noch mit bestem Gewissen ;).
Nein, ich meinte die Umgehung der vielen indirekten Steuern,
die zwar kaum noch jemandem auffallen und auch selten ins Bewusstsein treten,
aber trotzdem mir im Moment einfach auch wie von mir selbst rausgeschmissenes Geld erscheinen.
Paderborner schrieb:
Wieso sollten sie hierdurch mehr Wähler bekommen , wenn gerade die Mehrheit sich kein neues Auto leisten kann , irgendwie unverständlich .
Mir eher unverständlich, wie Du zu derartigen Behauptungen kommst :D
1,2 Millionen Anträge auf Abwrackprämien, jetzt bis zu 5 Milliarden Euro indirekte Subventionen für besser verdienende Neuwagenkäufer bzw. auch die Auto produzierende Industrie und das alles auf Pump der zukünftigen Steuerzahler...
TOLL...eine wirklich völlig unverdächtige Wahljahrspende...:D

In einem hast Du allerdings recht.
Nicht alle werden (erst) nächstes Jahr meckern ;)
Der Recycling- und Wiederverwertungsmarkt mault jetzt schon.
Nicht nur freie Werkstätten entlassen jetzt schon Mitarbeiter wegen Auftragsschwund,
Ersatzteilzulieferer erwarten Einbruche schon Mitte dieses Jahres
und
von der teilweise völlig unsinnigen Vernichtung von ca. 40-50% noch sehr gebrauchsfähiger Fahrzeuge, die sogar noch tw. hätten umgerüstet werden können (vom Gebrauchswert für andere Besitzer mal ganz zu schweigen)
reden wir hier auch mal nicht.
Da das Ganze auch nicht protektionistisch gehandhabt wird, profitieren von diesen 5 Milliarden vor allem VW und ausländische Kleinwagenhersteller...

Opel wird übrigens spätestens im Herbst wohl ganz eingestampft werden,
denn die US-staatliche Frist läuft ja auch schon in zwei Wochen aus,
und das GM über Ostern die volle Erleuchtung trifft,
ist wohl auch nicht zu erwarten ;)

Alles in Allem...
1,2 Millionen Neuwagenkäufer werden auf Kosten der restlichen Steuerzahler bevorteilt ....
Obwohl die Allermeisten davon den Fehler des Kaufens auf Pump weiterhin frönen.
Als ob niemand etwas aus der Finanzkrise gelernt hätte :D
Na ja, warten wir also mal auf das Platzen der nächsten Kreditblase ;)

Die Autobranche wird dann halt erst im nächsten Jahr ihre jetzigen Kurzarbeiter entlassen...
Egal, Hauptsache die Arbeitslosenzahlen steigen bis zum Wahltermin bloß nicht über die 5 Millionen Grenze :rolleyes:

Nebenbei wird eine fehl entwickelte Autoindustrie weiterhin, kurzfristig und künstlich am Leben erhalten :D
und damit eine zeitnahe "natürliche" Bereinigung des Marktes verhindert,
und Neuentwicklungen werden auch weiter in die Zukunft verschoben.

mfg
 
1,2 Millionen Neuwagenkäufer werden auf Kosten der restlichen Steuerzahler bevorteilt ....

Genau aus diesem Grund fragte ich auch , warum das eine Auswirkung auf die kommende Wahlen haben könnte ich gehe eher davon aus, das der Schuss nach hinten geht und sie hierdurch die Wähler verlieren werden. :p

Mit dem anderen hast du schon recht , möchte ich auch nicht wiederlegen und wie auch bereits Shadowww erwähnt hat , hätte man an anderen stellen die Gelder besser anlegen können.


Gruß
Paderborner
 
Ich denke sie hilft nur jetzt im Moment aber in einem Jahr befürchte ich schlimmes, weil es in meinen Augen vor vorgezogene Autokäufe sind die jetzt getätigt werden.
 
Ich halte gar nichts davon, es kostet Unmengen Geld und bewirkt nur das in einen Jahr keine Autos mehr verkauft werden.
Und wenn jetzt Leute realtiv neue Autos zerschrotten lassen, weil sie sich nen Spritfresser zulegen wollen ist es ökologisch gesehen auch schwachsinnig.
 
Abwrackprämie

Ich finde Sie schwachsinn.:rot:
Fast alle Autohändler die mit Gebrauchtwagen gehandelt haben gehen pleite.
Das Auto was mein Nachbar jetzt kauft und dafür vom Staat die Prämie bekommt zahle ich mit meinen Steuern.:gelb:
Die Werstätten die ja auch von den "alten" Autos gelebt haben, bekommen weniger Aufträge. Personalabbau.:gelb:
Ich bekomme für meine Renovierung zu Hause auch keine Unterstützung vom Staat. Wo ist da die Gleichberechtigung.:gelb:
Sollen Sie die Steuern senken dann würde jeder Mensch das Geld dafür ausgeben was er braucht. Schon hätte man eine viel bessere Streuung über alle Branchen und nicht nur für die Autoindustrie.:hot:
Ich finde die Abwrackprämie ist eine Art von Wahlgeschenk um dann zu sagen das die Merkel ja die Wirtschaft angekurbelt hat und deshal wieder gewählt werden sollte.:mad:

Wir werden es nicht ändern können
aber wir werden es bezahlen müssen
 
Bin auch der Meinung das die Abwrackprämie eine von vielen Verschwendungen von Steuergeldern ist.Alle die durch die Abwrackprämie ein neues Auto kaufen, kaufen dann in den nächsten Jahren kein Auto mehr, sodaß der verschärfte Teil der Krise in der Autobranche zeitlich nach hinten verschoben wird. Dann werden auch viele ausländische Wagen gekauft, was der dt. Wirtschaft nicht wirklich weiterhilft. Ein weiterer negativer Effekt ist, das die Menschen, die sich ein Wagen leisten, dann viele andere Sachen nicht mehr leisten. d.h. andere Branchen leiden dadurch wahrscheinlich noch. Ein Hauptziel dieser Prämie ist doch letztendlich die Wahl dieses Jahr. Für mich ist Wirtschaft und Politik sowieso untrennbar mitnander verbunden und das mein ich eher negativ. es gibt doch kein Politiker mehr, der nicht in einem Unternehmen aktiv ist. Der Staat dient ja schon lang nicht mehr dem Volk, sondern eher der Wirtschaft.
In diesem Sinne
 
Also ich persönlich finde mal solche Kaufreizansätze allgemein schon gut, aber denkt auch jemand daran was los ist, wenn die Prämie nicht mehr da ist? Jetzt schwebt die Autoindustrie im siebten himmel und danach? Danach hat ziemlich jeder der ein auto wollte, sich eins geschnappt damit er noch die Prämie bekommt und hinterher kauft sich kaum mehr einer eins. So stelle ich mir das zumindest vor, zumindest wenn das länger gemacht wird.
Sonst finde ich den Trend (der umwelt zu liebe) des Modernisierens eigentlich net schlecht, gerade wenn uralt Autos dadurch die straße verlassen. Das soll allerdings nicht heissen, dass ich dafür bin, dass man gleich alles alte wegschmeisst nur weils alt ist, man sollte dass dann schon sinnvoll wiederverwenden.
 
Augenwischerrei

Die Abwrackprämie ist wieder einmal ein Beweis für die Unfähigkeit der Politik und ist sinnloser Aktionismuss.

Die Bilanz ist verheerend: Das Steuergeld fließt nicht in die deutsche Wirtschaft! Japaner, Italiener und Franzosen sind die Gewinner.

Bei 40 Millionen Autos in D ist der Austauch von 1,5 Millionen Fahrzeugen umweltpolitisch weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wirtschaftlich sogar grober unfug!
Die Zeche zahlt der Steuerzahler.
Und hoffentlich wird die Finanzierung der Neufahrzeuge nicht zu einer Blase wie die Immoblienkrise in den USA. Schließlich müssen die Autokredite über viele Monate bezahlt werden.

:eek:
 
Ich halte gar nichts von der Abwrackprämie:
* Die Leute, die sich sowieso ein Auto kaufen wollten, haben einfach so Geld bekommen, das alle anderen bezahlen
* Die Leute, die sich "überreden" liesen, haben sich teilweise übernommen (wo liegt da der Vorteil???)
* Die Autos dürfen nur verschrottet werden und nicht weiterverkauft/exportiert/... -> weder gut für die Umwelt (man nutzt die Autos nicht zu Ende und produziert umso mehr neue) noch für die ganz Armen, die sich nur gebrauchte Autos leisten können
* Nutznießer der Prämie sind hauptsächlich ausländische Hersteller von Kleinwagen (ich habe nichts gegen die, aber warum muss die deutsche Bevölkerung dafür zahlen???)
* Die Prämie wurde nicht einmal mit umweltschonenderen Autos verbunden
* Warum wurde die Prämie verlängert? Hatte man nicht seine Gründe die Prämie zu begrenzen? (-> Wahlkampf?)
 
Abwrackprämie ???
Eigentlich guter gedanke!
Nur dumm, das man damit auch andere Hersteller mit finanziert.
Opel und Co geht es ja schlecht, und das sollte man ja auch die Deutsche Wirtschaft mit ankurbeln, also Deutsche Autos kaufen. Bei mir in Italien bekomme ich auch kein Geld vom Staat wenn ich ein Deutsches Auto kaufe....
 
Für und Wider

Dagegen spricht: sie ist ungerecht, da manche davon profitieren und andere nicht, es aber alle über die Steuern zahlen müssen.

Dafür spricht: Wenn vorüberhegend die Binnennachfrage gesteigert wird, kann das Loch bis zum Anziehen der Auslandsnachfrage vielleicht überbrückt werden. Wie systemrelevant die Autoindustrie in Deutschland ist, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Subjektiv bin ich eher dagegen.

schnueppi
 
Die Zeche zahlt der Steuerzahler.
Ja, die Zeche zahlt der Steuerzahler, und sicher nicht nur diese.
Das große Loch kommt, wenn die Inlandsnachfrage rapide absackt. Wenn die Abfrackprämie entfällt, dann sinkt die Nachfrage.
Ich glaube nicht, dass die Auslandsnachfrage derartig ansteigen wird (zumindest nicht nach den in D produzierten Autos), dass die extrem sinkende Inlandsnachfrage aufgefangen werden kann.

Eine andere Art der Zeche zahlen doch die Gebrauchtwagenhändler.
Durch die Verschrottung der Gebrauchten ist der Markt begrenzt. Die Gebrauchten, die vorhanden sind, werden die Händler nur schwer los, weil neue ausländische Autos fast billiger sind als Gebrauchte. Bedingt dadurch mussten ja auch schon so einige Händler "dicht machen" bzw. Insolvenz anmelden. Dies wird natürlich nicht publiziert.
Autos, die vormals als gutes Angebot galten, fallen weg. Leidtragende werden im hohen Ausmaß diejenigen sein, die sich später keine Neuen leisten können, da es die "guten Gebrauchten" ja nicht geben wird, Dank der Verschrottung.
Die Folge ist natürlich auch, dass die alten Autos noch länger gefahren werden, die Umwelt wird sich freuen.

mfg echofoxi
 

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