Türkische Schulen in Deutschland

Aber irgentwie meinen auch die Türken in der 3. Generation hier noch, sie hätte das Recht, von D alles in den Ars** gesteckt zu bekommen.

Türken der 3. Generation in Deutschland sind Deutsche, keine Türken.
Wäre schön, wenn ihr Menschen mal als Menschen sehen würdet.

Lg
RamsesV
 
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Menschen wie @Hero zu oft am Stammtisch gesessen und dort zugehört haben. So zumindest hört es sich für meine Ohren an. RamsesV kann ich nur uneingeschränkt Recht geben. Wenn Türken der 3. Generation (noch) Türken sind, dann meist in erster Linie, um nicht mit ihren Eltern (und Großeltern) zu brechen.

Warum sollen sie nicht mitunter den Steuerzahler etwas kosten, das tun Deutsche schließlich auch. Über die Steuern, die Türken dem deutschen Staat einbringen, regt sich ja auch niemand auf.

Nur mal so am Rande: ich fand es damals schon nicht ok, daß türkische Arbeitgeber gut genug waren, Arbeitslosenbeiträge zu zahlen, daß man ihnen die damit verbundene Leistung aber verweigern und sie stattdessen abschieben wollte. Das grenzt in meinen Augen schon an Betrug.

Aber selbst wenn dem nicht so wäre, was hintert uns eigentlich daran, etwas toleranter zu sein, und das sowohl hier als auch im realen Leben? Schließlich sind wir alle, wie RamsesV so schön sagt, Menschen. Nicht mehr und nicht weniger.

lg Konradin
 
Türken der 3. Generation in Deutschland sind Deutsche, keine Türken.
Eigentlich schon, aber meistens sehen sie sich selber eher als Türken.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Menschen wie @Hero zu oft am Stammtisch gesessen und dort zugehört haben.

Dann erklär mir doch mal bitte, anstatt wieder mit deinen tollen "Stammtisch-Argument" zu kommen ,welchen Sinn Türkisch-Unterricht hat, und warum es die dt. Steuerzahler finanzieren sollten?

Warum sollen sie nicht mitunter den Steuerzahler etwas kosten, das tun Deutsche schließlich auch.

Das Problem ist ja nicht, dass Geld für sie Ausgegeben wird, sondern dass Geld in Türkisch-Unterricht eine verdammt schlechte Investition ist.
Die Schulbücher sind 20 Jahre alt, aber für türkisch Unterricht soll Geld da sein ?!

Über die Steuern, die Türken dem deutschen Staat einbringen, regt sich ja auch niemand auf.

Wie RamsesV schon gesagt hat, es sind deutsche, die den deutschen Staat geld einbringen, und es wäre auch ziemich schlimm, wenn es nicht so wäre.

Aber selbst wenn dem nicht so wäre, was hintert uns eigentlich daran, etwas toleranter zu sein,
Das hat doch überhaupt nichts mit Toleranz zu tun. Wenn wir das Geld, welches dringend für andere Dinge benötigt wird, für Türkisch-Unterricht ausgtegeben wird, ist es erstens Verschwendung und zweitens Ungerecht, den deutschen und anderen Ausländern gegenüber.
 
(..)Dabei ist es so einfach: niemand wird gezwungen, in Deutschland zu leben! Wem unsere Kultur, unsere Art zu leben, zu lieben und zu glauben nicht gefällt, kann sich ohne weiteres davon verabschieden und in das Land seiner Herkunft (bzw. der Eltern) zurück migrieren.(..)

Aber wenn sie Arbeiten Steuern zahlen und dabei den Mund halten,an ihnen die Demokratie vorbei geht, dann sind sie uns willkommen,oder wie verstehe ich das jetzt.
Sorry, aber so kann man nicht Diskutieren,laut überschrift reden wir hier auch über die türkische Schüler ,es werden hier auch gründe genannt warum es hilfreich wäre,aber dies mit Gegenargumenten wie z.B. "Eltern zu doof" , "was ist dann mit anderen Ausländer" oder "den Islam und dessen Gesetze (Scharia) auch in Europa und insbesondere in Deutschland, massiv voranbringen" finde ich nicht angebracht, wir hatten doch bereits das Thema,das solche schulen unter Staatlicher Aufsicht existieren sollen,dann sehe ich zu meinem Teil auch keine Gefahr wegen der Islamisierung .

Wieso immer Deutsche Steuergelder? ,Klar werden solche Sachen aus dem Deutschen Steuerpot bezahlt ,denn ich glaube nicht,das die nachbahr Länder dieses finanzieren würden.
Bereits in mein Beitrag #216 hatte ich von der Bund türkisch.-europäischer Unternehmer zitiert was hier die türkischen Unternehmer beitragen,abgesehen von denen,die auch hier Arbeiten,aber dieses wird auch gerne übersehen.

Und über Steuerverschwendung in Deutschland wollen wir erst gar nicht anfangen,denn da könnte man einiges aufzählen.

Die Schulbücher sind 20 Jahre alt, aber für türkisch Unterricht soll Geld da sein ?!
:confused: :confused: :confused:
Irgendwie habe da was nicht verstanden

Dann erklär mir doch mal bitte, anstatt wieder mit deinen tollen "Stammtisch-Argument" zu kommen ,welchen Sinn Türkisch-Unterricht hat, und warum es die dt. Steuerzahler finanzieren sollten?

Das bestätigt meine aussage, das hier nur im Kreise geredet und jedesmal von vorn angefangen wird.
Ich wiederhole mich ja auch schon wie ein Papagei und gleich fange ich an zu singen..hab ne Zwiebel auf dem Kopf und bin ein Döner , die Zwiebel würde mich verstehen :p
 
Aber wenn sie Arbeiten Steuern zahlen und dabei den Mund halten,an ihnen die Demokratie vorbei geht, dann sind sie uns willkommen,oder wie verstehe ich das jetzt.
Natürlich dürfen sie mitreden, aber wo kämen wir den hin, wenn jeder der steuern zahlt, eine eigene Schulart bekäme.

Sorry, aber so kann man nicht Diskutieren,laut überschrift reden wir hier auch über die türkische Schüler
türkische Schulen.

,es werden hier auch gründe genannt warum es hilfreich
Also eigentlich nicht wirkliche. Abgesehen von: türkische Schulen sind sinnvoll, weil wir sind ja alle nur Menschen.

wäre,aber dies mit Gegenargumenten wie z.B. "Eltern zu doof" ,
Sry, aber es ist wirlich nicht unmöglich, ne 2. Muttersprache zu lernen.

wir hatten doch bereits das Thema,das solche schulen unter Staatlicher Aufsicht existieren sollen,
Für die auch keine sinnvollen Argument genannt wurden, außer, dass es ja in D auch türkische Unternehmer gibt, und wir deshalb türk. Schulen brauchen :löl:

dann sehe ich zu meinem Teil auch keine Gefahr wegen der Islamisierung .
Ja, aber Integration wird trozdem fast unmöglich.

Wieso immer Deutsche Steuergelder? ,Klar werden solche Sachen aus dem Deutschen Steuerpot bezahlt ,denn ich glaube nicht,das die nachbahr Länder dieses finanzieren würden.
Bereits in mein Beitrag #216 hatte ich von der Bund türkisch.-europäischer Unternehmer zitiert was hier die türkischen Unternehmer beitragen,abgesehen von denen,die auch hier Arbeiten,aber dieses wird auch gerne übersehen.

Und weil wir 5-6 türk. Unternehmen in D haben, brauchen wir türk. Schulen?? => Schwachsinn.

Und über Steuerverschwendung in Deutschland wollen wir erst gar nicht anfangen,denn da könnte man einiges aufzählen.
Und weil wir sowieso schon so viele Steuern verschwenden, können wir auch gleich noch mehr Steuern verschwenen, oder wie? Warum sollten wir türken ne Parallelgeselschaft finanzieren?
 
@Hero: merkst du nicht, daß du mit deinen Kommentaren eigentlich nur abzulenken versuchst?

...wenn man türkisch sprechen will, kann man in die Türkei ziehen, oder es wo anders lernen. Warum sollten es dt. Steuerzahler auch finanzieren, bloß weil die Eltern zu "doof" dazu sind? In Deutschland wird nun mal deutsch gesprochen...
Genau das meinte ich mit 'Stammtischniveau'. Du erwartest doch nicht im Ernst, daß man näher darauf eingeht? Ich fürchte, auf diesem Niveau ist eine weitere Diskussion schwerlich möglich.

Entweder man gibt vor, tolerant zu sein, oder man ist es. Dann muß man auch nicht soviel darüber reden. Damit ist dieser Punkt für mich gegessen.

Sorry,
Konradin
 
Du erwartest doch nicht im Ernst, daß man näher darauf eingeht?
Naja, wenn man, wie du, generell nicht keine Argumente bring, ist das natürlich so ne Sache.

In D wird nun mal deutsch gesprochen, da kann ich auch nichts dran ändern. Und wenn ich eine Sprache lernen will, die man als normaler Mensch nicht braucht kann ich auch nicht erwarten, dass sie in der Schule angeboten wird.

Entweder man gibt vor, tolerant zu sein, oder man ist es.
Zum Glück versucht hier keiner abzulenken...

Aber Australier sind ja auch alle so fürchtbar intollerant, weil wenn ich da hinziehe, bauen die für mich ja auch keine dt. Schule.

Wie stellt ihr euch eigentlich türk. Schulen vor?
- Jemand geht auf ne türk. mit eine rein türk. Umfeld, indem türk. gesprochen wird.
- Belegt sogar deutsch als 2. std. Fach pro Woche und lern auch über RLT ein bisschen.
- Bekommt dann sein Abitur, geht an die UNI uns sagt, er möchte gerne Germanistik studieren...
 
Aber Australier sind ja auch alle so fürchtbar intollerant, weil wenn ich da hinziehe, bauen die für mich ja auch keine dt. Schule.

Wenn bereits welche da sind,werden sie nicht extra für Dich eins Bauen ;)

h**p://www.infobahnaustralia.com.au/bildung/deutschuntericht/index.html
 
Hallo zusammen,

ein thema das kein Ende hat.

Ich selber komme aus der Türkei und lebe ziemlich lange schon in Deutschland.

Ich bin der Meinung, dass wir (damit meine ich alle Menschen hier in Deutschland) keine weitere Fremdsprache in Deutschen Schulen brauchen.
Was wir hier brauchen ist Bildung um einfach International mitzuhalten können.

Hier im sonnigen Süden (BW) gibt es Türkische Schulen, die auch besucht werden von uns (wir Türken). Das dient aber nur um einfach seine Sprache nicht zu verlernen und mehr über sein Land zu erfahren. Die Schulen werden vom Türkischen Staat bezahlt.
Seien wir mal Ehrlich! Wie viele Türken können noch Ihre Sprache fliesend.
Die meisten die kenne unterhalten sich auch auf Deutsch. z.b. ich weis bis heute noch nicht was Zylinderkopfdichtung auf Türkisch heist.
Ich habe nichts gegen Türkische schulen hier in Deutschland. Sie sollten aber wie in anderen Ländern nur Privat betrieben werden. So ist es auch in der Türkei.
 
@azad:
Ich finde es schade, daß viele junge Türken nicht mehr fließend Türkisch können, weil ich glaube, daß damit auch ein Stück ihrer Identität verloren geht.

Zweifellos ist es für türkische Jugendliche, die hier in Deutschland leben, wichtig, gut Deutsch zu können. Ebensowichtig ist es, daß sie vieles über Deutschland und das Leben hier wissen, ebenso auch kulturelle Dinge.

Aber sie haben nun einmal türkische Wurzeln, was sie weder verleugnen können noch wollen. Meines Erachtens ist es mit türkischen Sprachkenntnissen, die sie zuhause mittbekommen, nicht getan. Sie sollten auch etwas über türkische Geschichtskenntnisse verfügen. Und ob sie diese in ausreichendem (und halbwegs ideologiefreiem Maß) von ihren Eltern mitbekommen, wage ich zu bezweifeln.

Ebensowenig glaube ich übrigens, daß die Geschichtkenntnisse deutscher Jugendlicher, die sie zuhause erworben haben, immer ausreichend und annehmbar sind. Und was dem einen Recht ist, warum sollte es dem anderen billig sein?

Gruß Konradin
 
@azad:
Ich finde es schade, daß viele junge Türken nicht mehr fließend Türkisch können, weil ich glaube, daß damit auch ein Stück ihrer Identität verloren geht.
...

Wenn man dabei betrachtet, dass viele dieser Einwandererkinder, die in Deutschland geboren wurden, und ich meine hier nicht nur Türken, längst einen deutschen Pass besitzen, dann haben sie keine türkische bzw. ausländische Identität (mehr). Höchstens ihre Eltern und Vorfahren. Diese Kultur und Herkunft muss man nicht verleugnen, aber man kann sich, wie Millionen anderer Einwanderer auch, dem neuen Land zuwenden, dessen Sprache sprechen und die der Eltern, außer zuhause, z.B. in privaten Samstagsschulen lernen - so wie es der Link von resnu (Australien) oder der Beitrag von azad bestätigen.

Wir drehen uns wirklich im Kreise und doch scheint klar zu sein, dass die meisten hier nicht weit voneinander entfernt sind mit ihren Meinungen. Eine sozial stabile und halbwegs befriedete Gesellschaft erreicht man nicht durch Aufbau und Duldung von Parallelgesellschaften!
 
... dann haben sie keine türkische Identität (mehr). Höchstens ihre Eltern und Vorfahren. ...

Genau da ist das Problem warum gerade viele junge Türken hier einen auf stolzer Türke machen und so tun als wären sie Türken, die die Türkei nicht nur aus dem Urlaub kennen.

Sie sprechen nicht richtig türkisch und nicht richtig deutsch. Egal wo sie sind; sie sind die " dummen Ausländer".

Von daher ist die sehr gute Beherrschung der Muttersprache Pflicht. Nur so kann man auf weitere Sprachen - wie in unserem Fall deutsch - aufbauen. Eine "Integration" würde so viel leichter fallen.
 
...
Von daher ist die sehr gute Beherrschung der Muttersprache Pflicht. ....

Irgendwann sollten die Nachkommen von Einwanderern, egal welcher Herkunft und egal in welches Land, akzeptieren, dass dort eine andere Sprache gesprochen wird als die der Vorfahren. Mit zunehmender Generation wird die Landessprache immer wichtiger als Primärsprache. Diese gilt es gut zu beherrschen. Die Sprache der Vorfahren nimmt in der Wichtigkeit ab. Ein gewiss langer Prozess, der aber unausweichlich scheint.

Welche Auswanderer-Kinder deutscher Vorfahren, die in die USA gingen, fühlen sich denn noch als Deutsche? Wohl kaum einer! Der Respekt für fremde Kulturen und andere Religionen darf aber gerade in Deutschland nicht dazu führen, dass archaisch-patriarchalische Gesellschaftsformen und -Normen bei uns als normal gelten. Liberal sein heißt nicht, jedwedes Andere blind zu tolerieren.
 
"(...)Welche Auswanderer-Kinder deutscher Vorfahren, die in die USA gingen, fühlen sich denn noch als Deutsche?(...)"

Bei allem Respekt Mr.Mustermann (würde jetzt Jack Bauer sagen) , aber mit der Aussage bevormunden wir die Kinder und nehmen ihnen die freie Entscheidung weg, egal ob es die Deutschen im Ausland oder die Türken "Einwanderer" hier sind.
Nicht jedes Kind ist zum Glücklich werden in der Fremde geboren , sie sollten selbst entscheiden können, wie und als was sie sich fühlen und dazu gehört auch, das sie ihre oder Sprache der vorfahren beherrschen,auch wenn sie,die rechte und pflichten des jeweiligen Land akzeptiert bzw. den Pass des Landes haben in dem sie leben.

Beispiel, wenn meine Eltern aus welchem Grund auch immer ins Ausland auswandert und ich da geboren werde,heißt es für mich nicht, das ich dann in dem jeweiligen Land gebunden bin , mich würde es Interessieren, wo meine Familien wurzel herkommt und um das zu wissen,würde ich wollen,die "Muttersprache" zu erlernen um dann selbst zu entscheiden, wohin ich überhaupt hingehöre.

Deshalb schließe ich mich Konradin an,in dem er sagt, "Ich finde es schade, daß viele junge Türken nicht mehr fließend Türkisch können, weil ich glaube, daß damit auch ein Stück ihrer Identität verloren geht."
 
I...Ein gewiss langer Prozess, der aber unausweichlich scheint.

Welche Auswanderer-Kinder deutscher Vorfahren, die in die USA gingen, fühlen sich denn noch als Deutsche? Wohl kaum einer! ...

Das ist richtig, aber auch falsch.

Wenn du mal Leute in den USA nach ihrer Herkunft fragst wirst du hören: 1/6 irisch, 2/6 deutsch,3/6 spanisch usw. usw.

Klar, die Muttersprache haben sie mittlerweile nach mehr als 200 Jahren verlernt.
Also lass und mal 200 Jahre warten. Ich bin sicher, dass dann die Migranten auch deren Muttersprache verloren haben.
 
Guten Morgen,

betrifft alles nach meinem Beitrag.

ich gebe euch recht mit allem was ihr geschrieben habt. Als erstes sollten alle Einwanderer die Deutsche Sprache lernen (ich bin so leid städing für andere was ins türkische zu übersetzen). Die Muttersprache sollte eigentlich zuhause weiter gepflegt werden. Falls das aber vielen noch zu wenig ist, so gibt es noch die privat schulen.
Was viel wichtiger ist, dass wir auch deutsch zu 90% können;) (zu 100% geht einfach nicht! Ich habe es versucht)
Da ich in der Türkei mehr Ausländer bin als wie in Deutschland, bleibt euch das ganze nicht erspart.
ICH WERDE HIER BLEIBEN UND MEINEM STUTTGART TREU SEIN und dem VFB natürlich :D :D !!!

Ich denke das die zweite Generation von Ausländern noch ihre muttersprache kann, dass wird sich aber mit der dritten oder vierten Generation ändern. Viele Deutsche (Kinder) in denn USA, können schon kein Deutsch mehr.

Letztendlich spielt die Nationalität keine Rolle. Wir sollten das beste aus allem machen und uns gegenseitig helfen. Nur gemeinsam kann "Made in Germany" wieder Marktführer werden. Sobald wir wieder die nummer eins sind, schimpft auch keiner mehr über den anderen.
 
...
Wenn du mal Leute in den USA nach ihrer Herkunft fragst ....

Du meinst eher Abstammung. Aber frag mal die Kinder von Immigranten in die USA, Kanada, etc., als was sie sich fühlen und du wirst zu 99,99 % hören: 'ich bin ein Amerikaner', bzw. 'Kandadier', etc. Und das nicht erst nach 200 Jahren.

@ resnu:
Ich geb dir durchaus recht, dass man die elterliche Sprache erlernen sollte, keine Frage! Darum ging/geht es eigentlich gar nicht. Wer sich, obwohl in einem anderen Land als die Eltern geboren, zum Land der Eltern hin sehnt, kann sich als Erwachsener ja frei entscheiden, wo er/sie leben möchte. Kommt sicher vor, ist aber eher die Ausnahme. Selbst die Nachfahren der Zwangsverschleppten (Sklaven) aus Schwarzafrika in die meisten Staaten Nord- und Südamerikas sehen sich als Kontinental-Amerikaner, trotz offener Nachteile und dem Bewusstsein afrikanischer Wurzeln.

Was du allerdings mit 'Jack Bauer' meinst, solltest du mal erklären. Den Mr. vor Mustermann darfst du gerne weglassen. ;)

azad schrieb:
...
Letztendlich spielt die Nationalität keine Rolle. Wir sollten das beste aus allem machen und uns gegenseitig helfen.

Wahre Worte, azad. Nur ein Miteinander bringt uns weiter.
 
So ganz gehe ich mit den amerikanischen Beispielen nicht konform. Es ist schon ein enormer Unterschied, ob die Vorfahren aus Europa eingewandert sind oder ob sie als Sklaven verschleppt wurden. Vor allem die Afro-Amerikaner verleugnen ihre Ursprünge keineswegs, wie man schon an dem Begriff unschwer erkennen kann (auch wenn afrikanische Sprachen für sie so gut wie überhaupt keine Rolle mehr spielen). Andererseits suchen gerade viele Afro-Amerikaner eine neue Identität im Glauben (siehe Nation of Islam etc.), was ich an dieser Stelle aber nicht vertiefen will.

Ich glaube nicht, daß ein Puertoricaner in den Staaten die gleichen Chancen hat wie ein deutscher Einwanderer. Insofern spielt die Nationalität leider doch noch eine Rolle, in den Vereinigten Statten, aber eben auch hier. Solange der nationale Klüngel noch in einigen Köpfen herumspukt ist noch viel Aufklärungsarbeit für eine bessere und tolerante Zukunft zu leisten.

Es wäre schön, wenn die nationalen Schranken eines Tages (auch in den Köpfen) fallen würden, denn natürlich bringt uns nur ein Miteinander weiter!

Gruß Konradin
 
(...)Was du allerdings mit 'Jack Bauer' meinst, solltest du mal erklären. Den Mr. vor Mustermann darfst du gerne weglassen. ;)

Das war jetzt nur Ironisch gemeint,ohne böse Hintergedanken , Jack Bauer sagt das in der Serie "Twennty four" zum Präsidenten. :)

Ich denke auch, das das zusammen leben und sich besser verstehen ,das wichtigste Aspekt eines Menschen sein sollte.
 
Bei allem Respekt Mr.Mustermann (würde jetzt Jack Bauer sagen) , aber mit der Aussage bevormunden wir die Kinder und nehmen ihnen die freie Entscheidung weg, egal ob es die Deutschen im Ausland oder die Türken "Einwanderer" hier sind.

So jetzt kommt mal meine faschistoide Meinung ;)
Der Staat hat Mittel und Wege (Die Schule als großes Paradebeispiel) "seine" Gesellschaft heranzubilden. Erstens tut das der Staat bereits und zweitens könnte man das nutzen um eine tolernate, soziale und offene Jugend heranzu"züchten".

Der Zweck heiligt die Mittel? Nein, ABER wir sollten alles daran setzen endlich die utopische Welt aufzubauen, die wir seit Jahrtausenden sehnen!

Ich weiß, mehr oder minder Offtopic. Aber der Einfluss des Staates auf die Bildung und die daraus resultierenden Möglichkeiten sind enorm! Von dem her kann man mit sogenannten "türkischen Schulen" die Kinder so heranerziehen, dass sie "deutsch" sind (was ja viele hier im Thread postenden Nationalisten (aka: Patrioten) möchten) bzw. in Folge die Schulen aneinander angelichen und im gelichen Atemzug eine Schulrefom machen.

Naja, dies alles wird nicht passieren...

Lg
RamsesV
 

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