Mist, da war wer schon etwas schneller
Nichts desto

@ Hero, Peter Wallace etc. pp.
Zum Einen sollte man (als der Geschichte lernend) schon berücksichtigen,
dass hier etwas verkürzt mal von Hartz IV (SGBII) aber auch von Sozialhilfeempfängern die Rede ist.
Im SGBII (HartzIV) sind nun einmal sowohl ehemalige Sozialhilfeempfänger wie auch langjährige EINZAHLER in die Arbeitslosenversicherung zusammengefasst.
Und nun ja, was einerseits Vorteile für die Einen bringt, bedeutet
- und das nicht nur hier im thread - halt so einiges an Nachteilen für Andere.
Von daher sollte man erstens bei "HartzIV-Empfänger besser vorher differenzieren...und auch Sozialhilfeempfänger nicht pauschal als Schmarotzer diffamieren.... Manche sind es weiß Gott nicht freiwillig und oft genug auch nur kurzfristig...
Ausnahmen bestätigen die Regel
Nebenbei

Da das Eigentum in "unserer" wie auch nachbarlichen Demokratien (Schwyz, Austria sowie auch in "alten" EU-Staaten verfassungsrechtlich geschützt ist (leider, möchte man in manchen Fällen von Finanzjongleuren fast sagen *bg*),
erübrigen sich manche hiesige Gedankenspiele hierzu fast von selbst

.
Apropos @ freefloating und auch Mc Kilroy
Mit "systemrelevanten Schmarotzern" meinte ich keinesfalls diejenigen an Leistungsträgern, die mehr oder weniger angemessen ihre Solidarbeiträge in die sozialen Kassen auch abführen.
In Deutschland gibt es allerdings noch mehr als in der Schwyz und Österreich viel zu viele, die relativ lächerlich wenig bzw. gar nichts einzahlen,
andererseits alle Hilfen und Sicherheitsgarantien unserer Gemeinschaft (in Milliardenhöhe) genießen und sogar auch schon mal offensiv einfordern
Seien es nun teils Ärzte oder RA's, Bänker oder Rentiers, Vorstände so mancher AG's etc.pp., die rein von Zinseinkünften oder Gewinnmargen anderer leben etc.pp....
Und nicht genug, dass diese teils sogar schon aus Geburtsrecht eh schon privilegiert sind, versuchen solche Leute sich auch noch vor solidarischen Abgaben jedweder Art möglichst lange zu drücken...
Und finden zudem willfährige Helferlein in so manchen Finanzinstituten und politischen Parteien und Gremien, von den Lobbys gar nicht zu reden.
Ansonsten...
Ja, einen Beitrag zum Gemeinwohl sollten alle Bürger leisten.
In den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit und jeder nach seinem (finanziellen) Vermögen.
Und...
Arbeit (die getan werden müsste) gibt es zu Hauf allerorten.
Nein, eben nicht nur Blätter harken und ähnlich beliebte Beispiele
sondern u.a. auch fehlende Lehrer, Sozialpädagogen, (Krankebn-)Pflege- und Ausbildungs- sowie Hortkräfte etc.pp..
Und dann gibt es Verwaltungen,
die es z.B. ehemals arbeitslosen Maschenbauingenieuren (schon umgeschult auf's Lehramt) teilweise versagen, regulär im Schuldienst zu arbeiten (Konsequenz-> HartzIV

) und dergleichen ähnlich abstruse Fälle, wo entweder das Lebensalter und nicht die Erfahrung beim Erwägen von Einstellungen zählt usw.u.s.f.
Ich könnte noch seitenlang so weiter machen und die Vita einiger HartzIV-Empfänger aufzählen, die so oder ähnlich fast zu Langzeitarbeitslosen geworden sind oder sich mehr schlecht als recht (weil oft bürokratisch behindert) als Selbstständige versuchen durch Leben zu schlagen.
Von daher

Kritisiert lieber die Strukturen, die derartiges Abstruses möglich machen,
aber diffamiert nicht die allermeisten Arbeitswilligen als Schmarotzer
Wenn sich allerdings auch aus oben genannten Gründen so langsam eine Generation HartzIV herausbildet, die aus diversen Gründen fast nur noch verweigert, so müssen dazu eben konsequent konstruktive und annehmbare Alternativen erarbeitet und beschlossen werden...
Positivbeispiele dazu gab es auch schon in der Vergangenheit der letzten zwanzig Jahre.
Man muss diese allerdings auch wirklich (politisch) wollen (was ich übrigens bezweifele)

,
Insofern...
Von nischt kommt eben auch nischt.
greetz
PS.
Kein Grund sich speziell zu schämen, freefloating

Diverse andere (auch deutsche) Banken haben sich lediglich nicht so deutlich (in den USA) erwischen lassen...
Und hierzulande will man ja von den Machenschaften dieser Institute gar nicht zu genau wissen, was alles im Argen liegt.
Also:
Vorwärts, und den Rest vergessen...
Oder, wie ging das Liedchen nochmal genau?
