Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

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Langschläfer schrieb:
...Auch gibt es keinen sagenhaften Goldtopf am Fuße des Regenbogens...
Na, jaaa
Irgendwo, irgendwann schon.
Man muss halt eben nur an der richtigen Stelle suchen und eben dann auch finden :D
Stoffy #1541 schrieb:
Das Leben wäre in der Tat sinnlos, wenn es nur auf die kurze Zeit zwischen geboren werden und sterben begrenzt wäre.
Die Existenz Gottes mit der ansonsten bedrohlichen "Sinnlosigkeit" des Lebens zu begründen scheint mir doch etwas gewagt ;)
Das hieße ja folgerichtig im Umkehrschluß,
dass jeder, der trotz alledem einen Sinn im "Überleben" des Hier und Jetzt sieht, Gott also auch nicht "braucht", oder?
Langschläfer #1540 schrieb:
Also so, wie die Wahrheit vom unsichtbaren Mann im Himmel?
Wer bitte sagt uns denn, dass Gott im Himmel wohnt .
Wäre übrigens überhaupt jemand in der Lage, Gott zu erkennen,
sollte dieser z.B. DIR morgen auf der Straße begegnen?

greetz
muesli
 
Wer bitte sagt uns denn, dass Gott im Himmel wohnt .

Genau das versuchen uns die "Gottgläubigen" zu vermitteln, also sind es die Christen, die es sagen. Das der Himmel Wohnort von Gott ist, wird mehrfach in der Bibel erwähnt. Angeblich steht dort sogar der Thron Gottes. Gott steigt vom Himmel herab, Gott schaut aus dem Himmel auf uns hernieder, Jesus fährt in den Himmel zu seinem Vater, usw. Diese Aussagen lassen darauf schließen, dass "Gott" im Himmel wohnt.

Wäre übrigens überhaupt jemand in der Lage, Gott zu erkennen,
sollte dieser z.B. DIR morgen auf der Straße begegnen?

DAS würde ja voraussetzen, dass Gott existiert. Da ich das für unmöglich halte, ist eine solche Begegnung für mich ebenso unmöglich. Wobei ich mir sicher bin, dass ich den Regentroll, oder das Spaghettimonster, sofort erkennen würde. ;)
 
Zitat Betos: "Der Unterschied zwischen uns, scheint mir, dass ich bereit bin auch mal etwas zu hinterfragen. Deine Eltern haben dir gesagt die Bibel ist wörtlich wahr. Und daran glaubst du jetzt von voller Überzeugung. Du willst oder kannst nicht versuchen diese Überzeugung zu hinterfragen. Das ist Schade. Ich hab mir die Mühe gemacht große Teile der Bibel zu lesen. Um fundiert darüber sprechen zu können, was diese aussagt. Hast du mal darüber nachgedacht, z.B. Dawkins zu lesen?"

Es riecht plötzlich so stark nach ...., woher das wohl kommt? Lieber Betos, du scheinst ja bestens zu wissen, wie andere erzogen wurden. Erstaunlich! Hinzu kommt noch die Verdienstmedaille für eine humanistisch-kritische Erziehung (meine Interpretation). So, so! Das wurde ich auch! Diese Medaille habe ich längst in den Rundordner geschmissen - Prädikat untauglich! Auch in der Bibel kennst du dich scheinbar aus, obschon du ja, gemäss deiner Aussage, nur Teile davon gelesen hast. Ja, ich erinnere mich, auch schon Bibelverse mit deinen sehr speziellen Auslegungen gelesen zu haben. Mich hast du damals aber gar nicht überzeugt, die Verse waren völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Bleibt zu hoffen, dass du dich mit der Evolutionstheorie besser auskennst. Ich an deiner Stelle wäre etwas vorsichtiger, andere in eine Schablone reinzudrücken, sonst könnte es noch passieren, dass du da selber reinpasst. Nichts für ungut. Gruss freefloating
 
Ähm was soll das jetzt, Freefloating @#1546?
Deine Ironie stinkt bis zum Himmel!!! Werd gefälligst nicht persönlich/drohend gegen Betos!!!

Ich glaube einigen hier, dass Sie sehr viel im Buch "geschmökert" haben, allerdings nicht alleine (allein nur die Passagen die Sie bereits kennen und "verstehen"). Ich denke, dass die meisten der Bibelanhänger nur im Kreise Gleichgesinnter und unter Aufsicht eines "Lehrers" ihr Wissen um das Buch erworben haben. Textpassagen wurden säuberlich vorübersetzt und mit Wortbedeutungen solange gespielt bis die Aussage des Satzes dem Standpunkt der Interpretationideologie entspricht.
Freefloating, wenn Du doch (Ex-)Humanist bist, hattest Du gewiss Latein&Altgriechisch und kennst daher sicher auch die Problematik im Spielraum der Wortbedeutungen. So ergeben einzelne Sätze einen anderen Sinn nur weil man "cum" (Partizip, ... etc) anders übersetzt. Nur der Kontext half. Wer schließt solche Ermessensspielräume aus?
Es wurde auch hier im Thread schon darauf hingewiesen, dass Päpste etc. ebenfalls die Hände mit im Spiel hatten. Wo liegt denn z.B. die BESTE Kopie des Originals? Wer garantiert die Unveränderbarkeit über die Jahre, solange es den Menschen gibt?
Kein Papier & keine Tintentechnik der damaligen Zeit hätte Kopien ohne ständiges "abschreiben" erhalten können. Und kein Mensch ist nicht frei von Fehlern...weder der Abschreiber noch seine Kontrolleure.

Anders diejenigen, die selber vor dem Buch sitzen und sich allein bei klarem also ungefärbten Verstand ein Bild machen wollen. Hilfe&Trost findet man sofort, weil man es sucht. Aber die Wahrheit?
Die Wahrheit liest jede Partei zwischen ihren frei gewählten Passagen. Für jeden ist etwas dabei.

Mal was anderes: Jetzt wo "Ardi" gefunden wurde. Was sagt uns das?
 
Zitat Hudson: "Ich glaube einigen hier, dass Sie sehr viel im Buch "geschmökert" haben, allerdings nicht alleine (allein nur die Passagen die Sie bereits kennen und "verstehen"). Ich denke, dass die meisten der Bibelanhänger nur im Kreise Gleichgesinnter und unter Aufsicht eines "Lehrers" ihr Wissen um das Buch erworben haben. Textpassagen wurden säuberlich vorübersetzt und mit Wortbedeutungen solange gespielt bis die Aussage des Satzes dem Standpunkt der Interpretationideologie entspricht."

Das entspricht vielleicht deiner Wunschvorstellung, aber nicht der Realität. Es mag solche "Bibelleser" geben (wie auf anderen Gebieten auch). Wer sich aber ernsthaft mit der Bibel auseinander setzt, der liest sie insbesondere für sich alleine und lässt sich auf einen intensiven Prozess ein. Da gibt es viele Antworten, aber es bleiben auch Fragen offen und das ist okay.

PS: Meine Zeilen an Betos waren nicht ironisch gemeint (auch wenn es vielleicht so klang). Gerade weil ich ihn schätze, lasse ich mich auf ein Streitgespräch ein. Gedroht habe ich schon gar nicht. Aber das müsste ja nicht dein Problem sein. Es ist jedoch schon interessant, wie gut ihr im austeilen seid. Aber wehe, man steht euch auch nur wenig auf die Schuhe (und das noch harmlos), dann heult ihr auf wie die Wölfe (ausser incognitous, der kann auch einstecken).

PS2: Der Urtext der Bibel ist in hebräisch und griechisch unverändert vorhanden. Der Kanon, auf dem die Auswahl der Bibelbücher gründet, wurde nicht von einem Papst, sondern von einem Konzil festgelegt. Auch die evangelischen Kirchen und die Freikirchen sind sich darüber einig. Also vergiss deine Verschwörungstheorien à la Da Vinci Code. Das ist Hollywood aber nicht Realität. Auch wenn es in den verschiedenen Uebersetzungen und Uebertragungen leichte Abweichungen gibt, so bleibt der Grundtenor der Bibel dennoch immer der Gleiche. Gruss freefloating
 
Ein Zeitschriftenverkäufer wollte Gott eine humoristische Zeitschrift verkaufen. Der Herr lehnte ab: "Wenn ich mal lachen will, lese ich in der Bibel."
 
. Der Mensch ist mitnichten in der Lage alles zu erklären, zu verstehen, beurteilen und zu beherrschen.

Falsch. Es hat sich bisher immer herausgestellt, dass es für fast alles eine Erklärung gibt. Das beste biblische Beispiel ist der Regenbogen. Die unwissensen Menschen damals, die auch die Teile der Bibel schrieben, dachten doch tatsächlich es wäre eine Zeichen Gottes. Ist das nicht wirklich aus heutiger Sicht lächerlich?!!

Oder Adam und Eva; eine typisch menschliche Erklärung für Entstehung zum Leben. Aber wer das glaubt hat nun echt keinerlei Bildung abbekommen. Die Geschichte ist einfach nur zum totlachen u. Menschen die das heute noch glauben werden auch nicht Ernst genommen. Zurecht.
Das Gleiche gilt für Jebus Christ. War sicher ein toller Held damals;aber doch kein Sohn Gottes. Sollte er heute mal versuchen; Haus 5 ruft..
Nur eines hat der Mensch von heute dem Menschen von vor hundert Jahren voruas,

Auch wieder falsch. Kauf dir mal gute Geschichtsbücher und geh 100 Jahre zurück. Du wärst überrascht, wie sich menschen ständig weiter entwickeln.

Warum kann der Mensch nicht zugeben, daß er etwas nicht erklären kann?

Weil sich bisher Gott als Lückenfüller immer falsch herausgestellt hat. Darum. Es ist unsere Erfahrung das Gott als Erklärung nicht gebraucht wird. Gott ist also deine Fantasie. Du wünschst ihn dir eben soo gerne :tata:
Du , lieber Stoffy, hast also Gott nach deinem Ebenbild geschaffen.
 
@stoffy:

Ich sag's Dir jetzt nicht nochmal. Vollzitate sind zu vermeiden und Doppelposts sind auch unerwünscht. Es gibt den Editier-Button
edit.gif

Bitte mal die Boardregeln lesen.


Linda
 
@freefloating: Wenn ich sage dass ich "Teile der Bibel" gelesen habe, dann mein ich nicht, das ich 3 Seiten raus genommen habe und die mir angeschaut habe. Ich habe eben nicht alle Bücher gelesen, ganz ehrlich. Aber doch genug, dass ich mir glaube ein Urteil erlauben zu können. Zumal ich in Christenlehre und Konfirmationsunterricht das auch intensiv interpretiert habe. Ich glaube eigentlich nicht, dass ich um über die Bibel zu urteilen, diese mindestens 4 mal in stiller Klausur und Einkehr gelesen haben muss. In meinem Augen ist im Gegenteil ein Verständnis für Etwas nur dann möglich wenn man es nicht nur für sich selbst anschaut, sondern darüber spricht. Insbesondere etwas wie die Bibel die nun wirklich massive Interpretation nötig macht. Und auf dieser Basis hab ich auch die Zitate gewählt (die ich im übrigen natürlich nicht aus dem Kopf hergebetet habe, sondern nachgeschlagen habe). Nach meiner Interpretation.

Vielleicht liegt es aber an unserem Unterschiedlichen Verständnis was die Bibel ist. Für mich ist das ein Buch. Genauso wie jedes andere auch. Und damit lege ich da die gleichen Maßstäbe an. Für dich scheint, genau wie bei Stoffy, die Bibel etwas mystisches, übernatürliches zu sein, das man nicht mit normalen Mitteln erfassen kann. Das lassen mich solche "...der liest sie insbesondere für sich alleine und lässt sich auf einen intensiven Prozess ein" Aussagen annehmen.


Es gibt natürlich einzelne Fälle, dass Menschen in ihrem späteren Leben zu Gott finden. Aber bei 99% der Gläubigen sind diese durch ihre Eltern zu einer bestimmten Religion erzogen worden. Eine solche Annahme ist daher nicht wirklich weit her geholt.
Meine Eltern haben mich auch evangelisch erzogen. Nur haben sie mir (wie ich glaube zu meinem Glück) das nicht aufgezwungen, da sie auch nicht so streng gläubig sind, also mit dem ganzen jeden Sonntag in die Kirche gehen und genau nach jedem Gebot der Bibel leben. So dass ich durch meine Erziehung (Kinder werden nun mal stark durch die Erziehung von ihren Eltern geprägt) in der Lage war kritisch den Glauben in dem ich erzogen wurde zu hinterfragen. Und damit bin ich für mich zu der Überzeugung gelangt, dass das nicht stimmen kann, vollkommend unlogisch ist und für mich keine Erklärungen liefern kann.
Und ich wollte eben nichts anderes sagen, als dass jemand der von seinen Eltern sehr streng gläubig erzogen wurde, es sehr sehr schwer hat da auszubrechen und sehr wahrscheinlich einfach weil er gar nicht dazu erzogen wurde, Glauben zu hinterfragen. Ihm wurde beigebracht, dass sein Glauben und die Bibel absolute Wahrheiten sind, an denen man nicht zweifeln DARF. Und das prägt ein Kind.


Und mal ganz ehrlich Stoffy brauch mich überhaupt nicht um sich in eine Schablone zu pressen, das schafft er mit seinen fundamentalistischen Aussagen ganz allein.


@PS: Ich wüsste nicht wo ich "aufgeheult" habe. Solange man ordentlich mit mir diskutiert, wie du es hier tust, hab ich kein Problem. Mit Stoffy's Posts, hab ich das schon eher, weil es nervt wenn alles was man sagt mit "in der Bibel steht es anders, also hast du unrecht" widerlegt wird.

@PS2: Natürlich gibt es eine offizielle Übersetzung. Aber Fakt ist auch, dass sich verschiedene Subrichtungen des Christentums auf andere Versionen berufen. Aber das ist auch egal. Selbst die Lutherbibel wurde nach dessen Übersetzung mehrfach revidiert bis zu der heutigen Fassung. Das zeigt doch wieviel Interpretation da anscheinend nötig ist. Hinzu kommt, dass meines Wissens auch keine komplette Originalausgabe der Bibel mehr existiert. Selbst Luther hatte sicher kein Exemplar was zu dem Zeitpunkt 1200 Jahre alt war, sondern eine zu seiner Zeit aktuelle Abschrift. wie will man sicher sein, dass da nicht durch Interpretation bei der Abschrift schon Änderungen vorgenommen worden?


@Stoffy: Naturwissenschaftler sind sehr wohl in der Lage anzuerkennen, dass sie bestimmte Dinge nicht wissen. Gerade diese Tatsache treibt diese an um diese Lücken zu füllen.
Nicht dazu bereit, Lücken im Wissen anzuerkennen, sind Gläubige. Das ist doch genau der Grund, warum alle Lücken mit Gott als Erklärung gefüllt werden müssen. Während ich und viele Andere, einfach sagen können, dass wir etwas nicht wissen und nicht erklären können. Dass wir vielleicht eine logische Vermutung haben, aber sie noch nicht beweisen können. Ich muss eben nicht sagen, "Oh verdammt, da ist etwas was ich nicht weis, ich brauch dafür unbedingt eine Erklärung. Nehmen wir halt Gott."
 
@PS2: Natürlich gibt es eine offizielle Übersetzung. Aber Fakt ist auch, dass sich verschiedene Subrichtungen des Christentums auf andere Versionen berufen. Aber das ist auch egal. Selbst die Lutherbibel wurde nach dessen Übersetzung mehrfach revidiert bis zu der heutigen Fassung. Das zeigt doch wieviel Interpretation da anscheinend nötig ist. Hinzu kommt, dass meines Wissens auch keine komplette Originalausgabe der Bibel mehr existiert. Selbst Luther hatte sicher kein Exemplar was zu dem Zeitpunkt 1200 Jahre alt war, sondern eine zu seiner Zeit aktuelle Abschrift. wie will man sicher sein, dass da nicht durch Interpretation bei der Abschrift schon Änderungen vorgenommen worden?

Nebenbei besteht die Bibel aus vielen einzelnen Büchern, welche über Jahrhunderte, von vielen verschiedenen Autoren verfasst wurden. Dabei flossen, neben dem jeweiligen aktuellen Zeitgeist, auch persönliche und politische Meinungen mit ein. Nicht umsonst gibt es mehr als Hundert Widersprüche zwischen den verschiedenen Büchern. Allerdings erkennt man das nur, wenn man die Bibel völlig Wertfrei liest.
 
@stoffy

Meinen diese Leute etwa Texte, wie diese hier:

(3. Mose 26,16-19): "Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, mit Auszehrung und Fieber, daß euch die Augen erlöschen und das Leben hinschwindet. Ihr sollt umsonst euren Samen säen, und eure Feinde sollen ihn essen. (...) Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch weiter strafen, (...) daß ich euren Stolz und eure Halsstarrigkeit breche."

(5. Mose 28,63): "Und wie sich der Herr zuvor freute, euch Gutes zu tun und euch zu mehren, so wird er sich nun freuen, euch umzubringen und zu vertilgen".

(Psalm 44,6): "Herr, in deinem Namen zertreten wir unsere Gegner!"

(2. Mose 32,28): "Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten. Die Söhne Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und es fielen an dem Tage vom Volk dreitausend Mann."

Gott ermordete unschuldige Kinder, nur weil sie Ägypter waren (2. Mose 12,12): "Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen (töten) in Ägyptenland unter Mensch und Vieh."

(Hos 14,1): "Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden."


Jedem, der so einen Gott anbetet, müsste augenblicklich die Schamröte ins Gesicht steigen. Ganz besonders gütig zeigt sich euer Gott hier: "und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden." Und so einen Pervertierten betest Du an? Mir fehlen da die Worte.
 
Da ist was dran. Was "Gottes Volk" im Namen des HERRN mitunter gemacht hat, kann man ja nicht mal mehr als Völkermord bezeichnen, das wäre eine Untertreibung. Die haben alle, samt Kindern und Schwangeren umgebracht, außerdem das Vieh, alle Bauten und Felder zerstört. So ziemlich alles, was nur irgendwie nach Leben roch. Nur die Jungfrauen haben sie, wenn ich mich recht erinnere, behalten. Natürlich nur für "geistige Zwecke" im Dienst für Gott :rolleyes:

Wer das mit den 10 Geboten oder den Lehren von Jesus vereinbaren kann, braucht schon eine gehörige Portion Doppeldenk.

Wer die Bibel aber nur als nerviges Religions- oder Märchenbuch sieht, hat wenig Ahnung. Abgesehen von der sprachlichen und zT poetischen Qualität werden in der Bibel Urfragen und Menschenleid behandelt, die von Philosophen in den letzten Jahrhunderten oft aufgewärmt wurden.
 
Wer das mit den 10 Geboten oder den Lehren von Jesus vereinbaren kann, braucht schon eine gehörige Portion Doppeldenk.

Ja ja, die 10 Gebote. Schau sie dir einmal genau an, fast die Hälfte aller Gebote befasst sich nur damit, wie Gott zu umschmeicheln und wie ihm zu dienen sei: Ihn anbeten, kein Bildnis von ihm machen, seinen Namen nicht missbrauchen, ihm jede Woche einen ganzen Tag widmen und keinen anderen Gott neben ihm dulden.
Dieser Gott ist ein eifersüchtiger Zeitgenosse. Beim Gebot gegen das Töten wird Gott immer wieder mal ein Auge zudrücken, ja sogar selber munter drauflos morden (siehe meinen vorherigen Beitrag), aber gegen die Anbetung fremder Götter geht er unerbittlich vor.

Verblassen da die moralischen Ansprüche der Zehn Gebote nicht vollends?
 
Darum gings mir nicht. Nehmen wir ein nützliches Gebot, "du sollst nicht töten".
Kurz nachdem sie das Gebot bekommen haben, metzeln sie andersgläubige Völker nieder.
Das muss man sich mal vorstellen: Man wächst in irgendeinem Dorf auf und lernt, an den Regengott, die Fruchtbarkeitsgöttin usw zu glauben.
Irgendwann kommt ein fremdes Volk und schlachtet alle ab, weil diese nicht jhwh (von dem hier noch nie jemand gehört hat) angebetet haben.

Nun gibt es wirklich genügend Menschen, die die beiden Dinge vereinbaren können; die keinen Widerspruch darin sehen! Sie beruhigen sich damit, dass sie sich irgendwann mal mit solchen Bibelgemetzeln beschäftigen werden (also nie) oder ignorieren sie gleich komplett. Bloß weil es nicht ins perfekte christliche Weltbild passt.
Da muss man sich schon fragen, inwieweit solche Personen noch frei denken können. Wäre gut wenn sie sich mal trauen würden, eingerostete Denkmuster zu durchstoßen und sich selbst + ihre Ansichten zu hinterfragen.

Wenn irgendeine Religion behauptet die Wahrheit gepachtet zu haben, dann ist damit zu rechnen, dass diese "Wahrheit" kritisch überprüft wird. Wenn solche kritischen Betrachtungen verboten sind, kann man diese Religion gleich in die Tonne werfen.
 
Nehmen wir ein nützliches Gebot, "du sollst nicht töten".

Was hat dieses Gebot mit der Bibel oder Gott zu tun ? Das ist immerhin für die meisten Menschen selbstverständlich und das Gebot galt auch schon vor der Bibel. Finde ich eine Frechheit vom Christentum sich solche Regeln zu zusprechen. Die haben die ganz klar geklaut und beanspruchen diese nun für sich. Das ist aber falsch.
 
@incognitous

Es ist ja grundsätzlich gut, wenn Organisationen ihre Mitglieder zu Recht und Anstand anhalten.
Allerdings stößt es mir gewaltig auf, wenn die, welche zu Recht und Ordnung aufrufen, diese selber wiederholt mit Füßen treten.
 
Was hat dieses Gebot mit der Bibel oder Gott zu tun ? Das ist immerhin für die meisten Menschen selbstverständlich und das Gebot galt auch schon vor der Bibel. Finde ich eine Frechheit vom Christentum sich solche Regeln zu zusprechen. Die haben die ganz klar geklaut und beanspruchen diese nun für sich. Das ist aber falsch.

Sorry, mein lieber incognitous, das meinst du ja wohl nicht ernst, oder? :weg:
Deine Provokationen sind mit Abstand die schönsten, das verdient glatt weg einen rosa Elephanten :). Gruss freefloating
 
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