Auch wenn ich damit alte Leichen schände, das hier muss kommentiert werden:
Selbstverständlich werden die Menschen heutzutage wegen der Manipulation so alt.
Max Frisch hat in Homo Faber geschrieben: "Das Aussterben des Todes dank Penizillin"
Bei jeder Grippe nimmt man Antibiotika, bei Krebsgeschwüren gibts ne Chemo, bei Aids gibts Blocker, und bei Husten gibts den leckeren Schnaps von Oma, so siehts aus!
Zähneputzen und sonstige regelmäßige Hygiene nicht zu vergessen. Ärzte, wissenschaftlicher Fortschritt, Krankenversicherungen, Ausgleichsaktivitäten, Ernährungsvielfalt, ...
"ohne Maipulation", ist klar

Wo soll da die Grenze liegen?
Und um was zum Thema zu sagen: Gott ist ein gutes Werkezeug, denn es funktioniert. Wir alle sind Produkte unserer Umwelt. Rimbaud hat gesagt:
Ich ist ein anderer.
Pech für das Blech welches als Trompete geboren wird.
Pech für das Holz, welches sich als Violine wiederfindet.
Es ist nicht ihr Verdienst.
Was will ich damit sagen? Wir werden in Religion reingeboren, und nehmen diese an oder lehnen sie ab. Aufgrund der Flobalisierung - nur nur wirtschaftlich, sondern auch technisch gemeint - hat man zwar mehr Auswahl an Entscheidungsmöglichkeiten, aber erstens ändert das ja nichts am Prozeder, zweitens ändert das nichts an der Gültigkeit des obigen Zitats.
Wenn also klar ist, dass der Mensch im Rahmen seiner Möglichkeiten handelt, und das auch immer und bedingungslos manipuliert, dann ist auch klar warum er sich für oder gegen einen Gott entscheidet: wegen den anderen.
Möchte man herausfinden warum es diesen begriff Gott überhaupt gibt, kommt man auf den gleichen Schluss: Wegen den anderen, Macht als Werkzeug, Gott als Werkzeug.
Nichts gegen Kirche: Es gibt Menschen, die brauchen Gott - sei es um einen Erklärungsansatz für das "warum Mensch?" zu finden, oder um keine Angst vor dem Tod zu haben - man hat ja die Möglichkeit, ins Paradies zu kommen.
Desweiteren gibt es Massen an religösen gemeinnützigen Einrichtungen.
Somit bewirkt Gott gutes, irgendwie.
Und mal angenommen ich irre mich: Dann ist Gott arschcool und interessiert sich nciht für meine Denkweise - wichtig ist doch sowieso: leb gut, sei gut, egal ob Christ Moslem Buddhist Kommunist Hinduist Agnostiker etc pp.
Wer nach solchen morlaischen Grundsätzen lebt, muss sich niemals Gedanken darüber machen ob er sich vielleicht für den falschen Gott bzw die falsche Religion oder Weltanschauung entscheiden hat - denn es ist am Ende egal.
Jetzt geh ich einen trinken:drum: