Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zitat von McKilroy : Dann schauen die Kinder auf dem Bild also nur deswegen traurig drein, weil sie nicht an Gott glauben?

Ich sag das mal so , sie schauen nicht so, weil sie nicht an Gott glauben, sondern sie schauen so , weil sie von der Gesselschaft vergessen worden sind.

Nicht jeder wird Reich geboren , aber die das sind , haben Armut und Leid nicht mitbekommen und sind bestraft mit ihrem Reichtum, wobei sie nicht gelernt haben die Liebe zu entdecken womit sie auch den Armen helfen könnten , deshalb schauen die Kinder auf den Bildern traurig.


Zitat von McKilroy : Würden sie an Gott glauben, würden sie lustig herumspringen?

Würde jeder das leid der anderen sehen, dann würden diese Kinder auch lustig sein und vor Freude herumspringen, denn dann wüssten sie das sie nicht alleine sind.

Zitat von McKilroy: Es ist ja Jedem freigestellt, an seinen Gott zu glauben. Aber macht nicht indirekt die runter, die nicht an Gott glauben.

Damit gebe ich dir recht, jeder ist seinem eigenen Glauben mächtig , aber dieses sollte nicht mit dem folgendem Satz widersprochen werden.

Zitat von McKilroy: Hast du dir mal überlegt, dass deine Meinung nur davon kommt, dass die lebenslange Gehirnwäsche, der du ausgesetzt warst, ihre Spuren hinterlassen hat.

Um an Gott zu glauben braucht man meines Erachtens keine "Gehirnwäsche" , sondern das muss vom Inneren kommen und der Schicksal anderer Menschen, die getötet,vergewaltigt insbesondere Verhungern ist nicht Gottes schuld ,sondern deren, die weggucken , Menschen können nicht die schuld an Gott geben wenn sie selbst versagt haben.

Das ist genauso wenn eine Mutter ihr Kind 9 Monate mit sich trägt und mit aller Liebe in der Schwangerschaft darauf aufpasst und dieses aber in seinem Leben auf der Welt versagt hat , ist dann die Mutter schuld ??

Das war jetzt mein Beitrag und meine Meinung hierzu , ohne großartig über Evolution oder Urknall zu diskutieren.
Ich möchte hier auch keinen "Gehirnwäsche" machen um an Gott zu glauben, denn jeder hat seinen eigenen Weg und wie er/sie dieses geht ist jedem allein überlassen.


In diesem Sinne

Gruß
Resnu
 
es geht in diesem Thread ja darum ob es einen Schöpfer gibt oder ob Urknall- und andere Theorien eher einleuchten.

Ob es einen Gott gibt oder nicht bleibt dahingestellt. Es geht wohl eher darum ob manche Überlieferungen im Koran oder in der Bibel oder sonstwo nicht mehr ganz so zeitgemäß sind. Dies ist natürlich schwer zu händeln, wenn der ganze Inhalt nicht in Frage gestellt werden soll.

Ich bezweifle nicht die Existenz eines Gottes, mache mir aber schon so meine Gedanken.

Gruß, Kanone
 
Um an Gott zu glauben braucht man meines Erachtens keine "Gehirnwäsche" ,

Da gebe ich dir vollkommen REcht.

Mein Satz bezog sich allerdings nicht auf einen allgemeinen Glauben an Gott sondern auf die Art und Weise, wie z.B. Carmen oder war es Katzenmama? an Gott glaubt. Er bezog sich auf die Art und WEise, wie die Kirchen den Kindern von klein auf irgendwelche Thesen eintrichtert, um sie daran zu hindern, sich selber Gedanken über den Glauben zu machen.

Überleg doch mal, wie die Kirchen das Wort Gottes zu ihrem eigenen Vorteil verdrehen.
 
Hallo lieber Moderator,
ich hoffe Du meinst nicht mich! :ööm:
Dein Satz.: Überleg doch mal, wie die Kirchen das Wort Gottes zu ihrem eigenen Vorteil verdrehen.
Trifft den Nagel auf den Kopf.

Liebe Grüße
Carmen
 
Was ist wahrscheinlicher?
Das Gott in der Art existiert in der wir ihn uns heute und seit Jahrtausenden vorstellen, oder das er in einer anderen Form existiert?
Eher letzteres

Was ist wahrscheinlicher?
Eine natürliche Evolution nach Darwins Vorstellung oder nach der Fingerschnipptheorie der Kirche?
Eher erstes, und dafür brauchte man nur Mikroben und einen Nährstoff

Wofür sind wir hier?
Um uns explosionsartig zu vermehren, diesen Planeten zu zerstören und auszuräubern? In wessen Interesse wäre das?

Wenn uns Gott eines gegeben hätte, dann wäre dies unser freie Wille, die Freiheit und unsere eigene Vorstellungskraft
Also meiner Meinung nach genau das was uns an Gott zweifeln lässt

Es gibt seit Milliarden Jahren keinen einzigen Beweis für Gott, ein Zufall?

Unser Schicksal unseren Schöpfer zuletzt vorzutreten wird uns (eventuell) alle ereilen, erfahrungsgemäß auf keinen Fall vorher
Und bis dahin tue ich andere Dinge als beten, Kirche, usw.
 
Ufff...
Da regen sich erst ein paar Leute über meine zwei, drei Gedanken auf, dann wiederum andere über andere. Und warum? Ich kann für mich sagen, dass ich an den Gott glaube. Wie ich das mache, ist mir überlassen worden, da mein Gott mich meines freien Willen nicht berauben will. Es ist nicht fair, sich hier hungernden bzw. allgemein gesehen schlechter situierten Kinder zu bedienen und dann, möglicherweise auf die Kirchen und den Gott mit dem Finger zu zeigen. Sind wir es nicht, die die Perser-Teppiche zu Hause liegen haben, die die "Markenklamotten" tragen müssen. Schaut euch mal an wo all das produziert wird, Laos, Vietnam, Indien, China usw., usw.. Wer kann mir garantieren, dass hier die Kinderarbeit gänzlich ausgeschlossen werden kann. Nein, nein! Gott ist hier unschuldig! Wir sind es die sich hier auf die Brust schlagen sollten und das unabhängig ob man gläubig oder ungläubig ist. Mir würde nicht in den Sinn kommen jemanden vom seinen, frei gewählten Weg abzubringen, seinen freien (vom Gott verliehenen) Willen zu berauben. Wer bessere und gerechtere Welt haben will, soll auch was (alleine) dafür tun und nicht nur alles böse dieser Welt dem Schöpfer zuzuschieben und darauf warten, dass er es wieder richten möge.

Gruß, Mop_Ed
 
Sind wir es nicht, die die Perser-Teppiche zu Hause liegen haben, die die "Markenklamotten" tragen müssen.

Wir nehmen aber nicht für uns in Anspruch unfehlbar zu sein. Wir behaupten nicht von uns, dass wir etwas Besseres sind. Wir behaupten nicht von uns, dass wir Gott sind und dass wir unsere Schöpfung lieben. Wir haben auch nicht die Macht, mit einem Fingerschnippen die Verhältnisse in ORdnung zu bringen.

Wie gesagt:

Wenn Gott von sich sagt, dass er wie ein treusorgender Vater ist, dann soll er endlich auch mal so handeln.
 
Wenn Gott von sich sagt, dass er wie ein treusorgender Vater ist, dann soll er endlich auch mal so handeln.

Hallo McKilroy

viele Väter und Mütter taten alles damit ihre Kinder nicht das werden was diese dann doch wurden!
Ich könnte Dir Recht geben, wenn in der Bildzeitung stehen würde: Gott hat Pferde mit einem Spies deren Bäuche aufgeschlitzt.

oder:
Gott verging sich an 2 jährigem Mädchen.

Dies steht dort aber nicht, weil Menschen dies tun oder meinst Du das diese von " Gott besessen " waren/sind? Wenn Du von Gott sprichst mußt Du auch vom Teufel reden. War das was Du anprangerst eher Gott oder der Teufel?
Wenn Du davon ausgehst das weder Gott noch Teufel in ihrer Person gutes oder schlechtes tun, dann gibt es die Möglichkeit das Menschen aus freiem Willen handeln. So wie Du eine Scheere zum Papier schneiden verwendest oder zum öffnen eines Fisches, eventuell. War der Fisch auch wirklich tot oder nur bewußtlos?
Der freie Wille wäre nicht gegeben wenn dieser von Gott beschnitten würde wenn er es für angemessen hält.

Dein Einwand hat also nichts mit der Existens Gottes zu tun, sondern mit der Mitschuld Gottes. Mitschuld deshalb, weil wenn Du an einer Unfallstelle vorbei fährst ohne 1. Hilfe zu leisten hast Du eine Mitschuld an dem was das Opfer dadurch unnötigerweise erleidet. Manchmal wäre Gott der einzige der einschreiten könnte, eventuell tut er dies auch ... Aber muß das dann so sein wie Du es gerne hättest?

In erster Linie verursachen wir Menschen das Leid.

Liebe Grüße
Carmen
 
Hallo

100 % - 62 %= 38 %
Die Wahrscheinlichkeit das es Gott nicht gibt ist 38 %!
Zitat:" Wie wahrscheinlich ist es, dass Gott existiert? Ein Wissenschaftsmagazin hat sich eingehend mit der Fragen aller Fragen beschäftigt und manifestiert mit einem pragmatisch berechneten Prozentergebnis die Plausibilität göttlicher Macht.

In der Mathematik ist die Wahrscheinlichkeitsrechnung alltäglich. Auch die Plausibilität einer Hypothese lässt sich mathematisch korrekt bewerten. Warum nicht die gleichen Methoden anwenden, wenn es um eine der großen Fragen der Menschheit geht?

Das P.M. Magazin stellt in seiner neuen Ausgabe die Hypothese "Gott existiert" auf und wägt ab: Wie wahrscheinlich ist es, dass Gott das Universum geschaffen hat? Wie wahrscheinlich ist es, dass die Evolution des Lebens auch ohne Gott stattgefunden hat? Wie wahrscheinlich ist es, dass das Gute auch ohne Gott entstanden ist?

Für jedes Ja geht der Gottesindikator rauf, für jede plausible Erklärung, die ohne die Existenz Gottes auskommt, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Gott existiert. Das Ergebnis: Gott existiert mit einer Wahrscheinlichkeit von 62 Prozent." Zitatende

Daraus kann man aber nicht Schlußfolgern, wer uns erschaffen hat. Die Entwicklung der Erde und des Lebens ist mit Gott immer möglich. Ohne Gott wird es schwieriger.

Gott existiert mit einer Wahrscheinlichkeit von 62 Prozent

Liebe Grüße
Carmen
Doppelpost ist unvermeidbar, da das editieren diese Info nicht nach oben gebracht hätte.
 
Ich halte diese Möglichkeit zu ermitteln ob es einen Gott gibt oder nicht für etwas gewagt.
Ich habe den Artikel nicht gelesen (wenn die Ausgabe der Zeitung hier im Board verfügbar ist würde ich es jedoch gerne tun), aber ich vermute mal, dass es bei den Dingen die ohne Gott möglich sind um wissenschaftlich erforschte Dinge geht.
Heute im Jahr 2009 ist die Wissenschaft auf einem gewissen Stand den sie vor 200 Jahren noch nicht hatte und der in 200 Jahren überholt ist.
Ich vermute mal, dass die Wahrscheinlichkeitswerte zu diesen Zeiten ganz andere wären.
Da jetzt aber Gott sicherlich nicht mit der Zeit weniger werden wird (vorrausgesetzt es gibt ihn) sollte sich doch auch die Wahrscheinlichkeit nicht verändern.

Die Frage ob Gott existiert ist meiner Meinung nach also nicht mathematisch erschließbar sondern bleibt eine Glaubensfrage, was auch ziemlich gut für alle Weltreligionen ist, denn nur auf dieser Grundlage existieren diese.


edit: Zum Thema Teufel (vorletzter Beitrag): Warum gibt es einen Teufel? Die christlichen Religionen (ich weiß das, ich bin katholisch) sagen Gott ist allmächtig. Wenn Gott allmächtig ist, warum gibt es dann überhaupt einen Teufel.
Wenn ich allmächtig wäre und es jemanden gäbe, den ich auf den Tod nicht ausstehen könnte (wovon man bei Gott und dem Teufel ausgehen sollte denke ich) dann würde ich dafür sorgen, dass es diesen nicht mehr gäbe.
 
Ich respektiere alle, die an Gott glauben.

Aber ich finde, das ist einfach Quatsch, wie soll ein Jemand Die Erde und die Menschen mit all ihren Eigenschaften und Stoffen erzeugen? Dieser Jemand muss ja Zauberkräfte haben!?

Hat sich Gott gedacht, ok ich erstelle jetzt mal Eisenerz und Uran, achja ein bisschen Gold wäre auch nicht schlecht. Oder wie sollen die ganzen Stoffe eurer Meinung nach durch Gott erschaffen worden sein?
 
Jaja, das 'gute alte' P.M. Magazin. Was den Fakten die BILD ist der Wissenschaft das P.M.

Wenn darin stünde, daß Menschen zu 21,38% eine gesunde Denkfähigkeit haben, dann wüssten wir immerhin, daß es satte 78.62% nicht haben, oder etwa nicht?

Die Wahrscheinlichkeit, daß ein DoingDing existiert liegt übrigens momentan genau bei 43,287%.

Gruß Konradin

P.S. Wenn man PM zu 25,1% Glauben schenken darf, dann gibt es Gott zu 9,5% nicht. Im Umkehrschluß existiert ein Gott zu immerhin 90,5%, wenn man von der üblichen Trefferquote des PM ausgeht.
 
Lieber Konradin,
Deine Stärke ist Sachlichkeit, Objektivität. Leider geht es Dir oft so wie mir das Du eventuell emotional reagierst. Das liest sich dann als ob Du eine Trotz - Reaktion ausleben würdest.

Erklär mir bitte, wie man auf der einen Seite wissenschaftliche, genauer gesagt mathematische Begründungen verwendet um zum Beispiel eine Aussage über die Existenz eines Gottes zu teffen und dies dann auch gut heißt, wenn das Ergebnis den Wert erbringt das alles ohne Gott geschah.
Sobald aber das Ergebnis Gott wahrscheinlicher macht, tut man so als ob das nur Idioten behaupten.
Ich bin ebenfalls der Meinung das damit(62% betreffend) rein gar nichts erklärt oder bewiesen wurde, obwohl ich in allen meinen Stellungsnahmen immer darauf verweise das es meiner Meinung nach sehr viel wahrscheinlicher ist, das alles von Gottes Ursprung ist.
@ pWnD
Wäre Gott tatsächlich der Papst, dann bräuchte es Zauberkräfte. Da es Gott ist und nicht Papst oder Mensch kann es dies weil es sonst nicht Gott wäre...gewissermaßen ein Q (Raumschiff Enterprise).
@ martin123456
wenn Du ein Katholik wärst, der sich aus logischen Gründen bzw. nach genauer Prüfung sich dazu entschlossen hat katholisch zu werden und nicht einer Sekte angehört weil er reingeboren wurde, dann wüßtest Du wie das so tatsächlich mit dem Teufel ist. Zumindest die Fassung die Dein Pfarrer drauf hat oder aber die Version die die Bibel preisgibt. Es ist aber unsinnig jemanden (martin123456)der einer Sekte angehört seinen Glauben zu erklären.

Liebe Grüße
Carmen
 
gottes existenz zu behaupten kann man nicht genauso wenig wie die
nicht-existenz. empfehle euch allen nur den film zeitgeist(kann man gratis LEGAL runterladen zb mal in google suchen) und das buch von richard dawkins: der gotteswahn. mann könnte auch sagen das 5 köpfige spagettimonster hätte uns zur welt gebracht und man könnte genauso wenig die existenz und nicht-existenz behaupten. denk mal darüber nach:)
 
Aber Carmen, ich habe mich doch nur über den (wissenschaftlichen) Wert dessen geäußert, was man im Allgemeinen im P.M. lesen kann. Nicht im Traum käme ich auf die Idee, die Wahrscheinlichkeit der Existenz eines Gottes davon abhängig zu machen, ebensowenig wie ich der BILD-Zeitung bedarf, um mich über das aktuelle Tagesgeschehen zu informieren. Im übrigen ist es mir gleich, ob ein Hahn für oder gegen etwas kräht, das tut nichts zur Sache, mag er P.M. heißen oder auch anders.

Meines Erachtens ist die These, daß es einen Gott gibt, ein philosophisches und keineswegs ein mathematisches, geschweige denn, ein statistisches Problem. Die Wahrscheinlichkeit, daß alle Atome genau so angeordnet sind, wie sie es augenblicklich sind, ist statistisch gesehen fast Null. Dennoch trifft die Annahme der augenblicklichen Anordnung zu.

Ebenso ist die Annahme, daß jemand mit ALLEN deinen Eigenschaften, nämlich du selbst, jetzt und hier existiert, fast gleich Null - dennoch existierst du hier und jetzt. Soviel zum Thema mathematischer Wahrscheinlichkeiten.

Es gibt viele mögliche Ansätze, das eine oder andere zu klären - mit oder auch ohne Gott. Ich jedenfalls empfinde beide Seiten letztendlich als unbefriedigend, da mir die Schlußfolgerungen beider Thesen nicht plausibel genug sind, wenn man sie auf völlige Widerspruchsfreiheit hin untersucht. Nun, ich kann für mich auch mit der Ungewißheit der Existenz Gottes leben, ich benötige diese nicht.

Gruß Konradin
 
Lieber Konradin, ich weiß. Du willst Dich nicht auf eine endgülige Aussage festlegen lassen.
Gleichwohl ist es tatsächlich nicht erforderlich zu wissen woher man kommt Hauptsache man weiß wohin man will, aber selbst ohne zu wissen woher und wohin lebt man weiter.

Es ist mir geradezu ein innerliches Blümchen pflücken, fest zu stellen wie manche meinen intellektuell zu sein weil sie behaupten verstanden zu haben das wir uns entwickelt haben, aufgund eines Zufalls, ohne dies auch nur im geringsten begründen zu können.
Die Zufallserscheinung ist eine Wahrscheinlichkeitsbetrachtung.

Zufällig ist es aber tatsächlich wahrscheinlicher das Gott uns erschuf, als die uns bekannten Alternativen. Die Alternativen funktionieren nun mal gar nicht, obwohl sie müßten. Deshalb ist es aber auch nicht richtiger an Gott glaubende zu behandeln, wie wenn sie naiv wären. Die die behaupten zu wissen das es Gott nicht gibt können es nicht belegen. Es ist einfach auch nur eine Glaubensrichtung die erforscht wird. Genauso erforschen Religionswissenschaftler ihr Gebiet und bringen wirklich tollen Mist zum besten. Nicht alle aber einige, hüben wie drüben.

Mein Ziel ist hier eigentlich erreicht. Fast.

Das was wir (eigentlich paar wenige Wissenschaftler) immer so genau wissen, erweist sich relativ oft als falsch. Als Beispiel für den Zugewinn von Wissen ein Zitat: Quelle. FTD.de - Astronomie: Milchstraße schwerer als gedacht - Forschung

"...Unsere Milchstraße dreht sich schneller und hat viel mehr Masse als bislang gedacht. Das zeigen Präzisionsmessungen mit einem Netz aus Radioteleskopen. Erde und Sonne rasen demnach mit knapp einer Million Kilometer pro Stunde um das Zentrum unserer Heimatgalaxie. Das ist rund 160.000 Kilometer pro Stunde schneller als bisher gedacht, wie Forscher um Mark Reid vom Harvard-Smithsonian-Zentrum für Astrophysik am Montag auf einer Tagung der Amerikanischen Astronomiegesellschaft (AAS) im kalifornischen Long Beach berichtete..." Zitatende
Sicherlich hat dies die Financial Times nicht herausgefunden, sondern sie berichtet als Zeitung davon, da das ja kein astronomisches Blatt von Harvard ist, kanns ja auch frei erfunden sein. Was das Ganze unglaubwürdiger macht?

Jedenfalls hat es weitreichende Folgen für die bisherigen Berechnungen ( 19 % Zuwachs an Geschwindigkeit oder Irrtum) und die zukünftigen. Gott sei Dank schreitet die Forschung voran.
Man weiß das man zu wenig weiß
Liebe Grüße
Carmen
 
Ich frage mich manchmal, ob Gott denn überhaupt will, das wir beweisen können das es ihn gibt. Ich meine, wenn wir es beweisen könnten, wäre es doch kein Glaube mehr!?
Schliesslich war es ja Jesus, der sagte: "Selig sind diejenigen, die nicht sehen, und trotzdem glauben".

Objektiv gesehen, wenn man mal den Anfang beider Lehren betrachtet könnte man eigentlich sagen, das am Anfang der Evolution nichts war, jedoch am Anfang der Schöpfung war Gott.
Für mich als logisch denkender Mensch, klingt das letztere zumindest plausibler.
 
Alle anderen Theorien sind wahrscheinlicher als die Existenz eines - vielleicht gar noch personifizierten, allmächtigen - Gottes.
Die wahrscheinlichste und bis dato durch laufende Forschungsergebnisse immer weiter untermauerte ist die Evolutionstheorie. Diese ist nicht nur auf die Entstehung der Arten sondern auch auf die Entstehung eines oder mehrerer (?) komplexer Universen anwendbar. So lässt sich der zugebenermaßen mit äußerst geringer Wahrscheinlichkeit abgelaufene Prozeß der Entstehung des Planeten Erde erklären. Dass dieser mit minimaler Wahrscheinlichkeit erfolgte Prozeß tatsächlich stattgefunden hat, ist dadurch bewiesen, dass wir existieren. So einfach ist das. Wesentlich unwahrscheinlicher und zurzeit noch mit keiner Theorie erklärbar wäre die Entstehung eines allmächtigen, allwissenden Wesens namens Gott. Dessen Existenz ist im Gegensatz zur Unseren nicht evident.
Buchempfehlung: Der Gotteswahn von Richard Dawkins und (zur Glaubwürdigkeit der Stellvertreter Christi = Gottes): Gottes erste Diener. Die dunkle Seite des Papsttums von Peter de Rosa.
 
IHr alle mit eurem Richard Dawkins. Wenn ihr euch die Mühe gemacht hättet, wärt ihr vielleicht über einige interessante Repliken zu Dawkins' gestolpert, die seinerseits wieder ihn widerlegen.

Herr Dawkins mag zwar recht schlau sein, ist aber ein genauso fanatischer missionarischer Atheist wie es fanatische Gläubige gibt, und um keinen Deut besser.

Genauso wie Dawkins schreibt Alister McGrath in "The Dawkins Delusion", eine Replik zur "God Delusion" von Dawkins.


Wie auch immer: Interessant finde ich, dass viele meinen, die Evolutionstheorie und der christliche Glauben ließen sich nicht vereinen - was durchaus nicht (!) stimmt.

Stichwort: Intelligent Design.
Wie wäre es, wenn Gott einfach die "Energie", der Impuls, etc. wäre, der den "Big Bang" ausgelöst hätte? Und dies würde dann auch (für mich) erklären, wieso es in unserem Universum so viele unwahrscheinliche Zufälle gibt, und wir existieren. Denn wenn man sich mal die Beweiskette anschaut.. hui, da haben wir aber ganz schön Glück gehabt ;)

Was ich persönlich, als gläubiger Christ, nicht verstehe, ist folgendes:
(Hierbei zitiere ich Wikipedia, [...]wiki/Pascalsche_Wette)
Pascals Argument geht davon aus, dass eine Analyse der Optionen hinsichtlich des Glaubens an Gott zu folgenden Resultaten führt:

* Man glaubt an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man belohnt (Himmel).
* Man glaubt an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man nichts.
* Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man ebenfalls nichts (verliert aber auch nichts).
* Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man bestraft (Hölle).

Von daher frage ich mich, wenn man schon nicht daran glaubt, oder sich nicht sicher ist - allein vom ökonomischen Standpunkt her gibt es nur eine Win-Win Situation, wenn man an ihn glaubt! :D

Wie auch immer, ich finde solche Diskussionen recht unbefriedigend, da man selten Leute findet, die wirklich bereit sind ihre Meinungen auch zu revidieren. Aber da man Gott weder beweisen kann, noch abstreiten kann, gibt es auch nicht wirklich stichhaltige Argumente dafür.

LG
Tox
 
So einige Beiträge machen es ja richtig interessant
hier ein "wenig" zu schreiben ;)
---> DRTL :D

Angefangen bei meinem letzten Post
stellen sich mir aber immer wieder einige Fragen erneut:

1. z.B.
Carmen # 2+5
Unser Denken erfordert den Beginn
Aber unser Wissen (neben unserem Denken) ist (noch) beschränkt.
Die Nichtkenntnis eines angenommenen "Beginns" schließt diesen aber nicht zwangsläufig aus.

2. # 9 ff
Die Evolutionstheorie nach derzeitigem Wissensstand schließt Widersprüche durchaus auch nicht aus.
Damit will ich gar nicht die Grundthese an sich ad absurdum führen,
aber so einige Details seit Darwin's Ausarbeitung haben sich inzwischen schon immer wieder korrigieren lassen müssen ;)
(Missing links etc.)

3.
Die Gottesdefinition ;)
Gott...eher als Iniator (des Urknalls)
oder als Wesen, dessen Menschenwesen er/sie/es sich letztlich als "seine" Kopie entpuppen?
Oder äußert sich hier lediglich das Prinzip Hoffnung des Menschseins nach Ähnlichkeit und somit auch des Anspruchs auf "seine" Fürsorge?
Mir fehlt dabei nach wie vor ,neben ach so vielen wissenschaftlich weitgehend längst geklärten biologischen, physikalischen etc.Definitionen dazu,
auch eine oder mehrere klarere Zuordnungen.
(siehe u.a. auch LUkZen # 22)

Hierbei ist mir vor allem der Glaube an einen "menschlich" ähnlichen Schöpfer
bzw.
auch der Glaube an einen hilfreichen Schopfer,
der die komplette Verantwortung für seine "Taten" annimmt,
ein klein wenig zu anthropozentrisch gepolt ;)
(siehe dazu auch die "Vorwürfe" Mc Kilroys und anderer, warum er/sie/es denn "so etwas" zulässt)

4.
Species.8472 #30
Niemand erschafft vorsätzlich etwas völlig Sinnloses.
Nun ja....Was auch noch zu beweisen wäre ;)

6.
Ha, ab den letzten Posts wird es dann ja wieder richtig interessant...
(schade übrigens, dass LukZen's Ansatz auch hier so völlig untergegangen ist)

dave22 # 57
...das am Anfang der Evolution nichts war, jedoch am Anfang der Schöpfung war Gott.
siehe 1.

Kasparov # 58
Alle anderen Theorien sind wahrscheinlicher als die Existenz eines - vielleicht gar noch personifizierten, allmächtigen - Gottes.
Welches indirekt impliziert, dass auch Du diesen "Schöpfer" teilweise auch schon personifizierst ;) ...
Welche Theorien denn genau :)

Interessant auch die Ansätze bei Toxido # 59
Win Win....
Ist für mich hier ein eher typischer Fall von egoistischem, zweckgebundenem Glauben ...eventuell auch als das Prinzip Hoffnung erbeten ;)
Da stellt sich wirklich die Frage, ob hier der ökonomische oder vllt. doch eher der ökumenische Standpunkt gemeint ist ... ;)
Übrigens...
Die Pascalsche Wette hinkt auch im Vergleich zu einigen Religionen.
Denn nicht der Glaube an sich, sondern auch "Wohlverhalten" im Sinne von Geboten weist Schuld oder Unschuld in den meisten Religionen zu.
Somit ist hier, wie übrigens auch bei allen Wahrscheinlichkeitsberechnungen,
der Ausgangs- und Endpunkt lediglich von der exakten Definition ALLER Prämissen abhängig.
Und auch diese Gewissheit hierüber, nämlich wirklich alle berücksichtigt zu haben, ist von daher auch meist nur eine Relative ;)

6.
So, noch einige Gedanken meinerseits zum Thema
Die Evolutionsgeschichte bzw.
die Menschheitsgeschichte mündete in
-> sozialethische bzw. biologisch genetisch fixierte "Normen",
die sich bei den Menschen später auch in diversen Religionen noch detaillierter manifestierten.

Alle Gottesbeweise beruhten dabei auf menschlichen Visionen oder Beobachtungen,
die frei interpretiert eine BESTIMMTE, diffus definierte Existenz beweisen wollten,
zumeist (aber) auch in der Absicht, der Stabilisierung der tribalen, sozialen, oder auch politischen Ordnung durch ethische Normen zu dienen
bzw. ursächlich/letztlich auch nur den Machterhalt einiger dominanter Kreaturen indirekt unterstützten.

Alles in allem,
sofern man auch vorherige, evolutionäre, biologische Prozesse mit einbezieht,
dienten diese Prozessverläufe dazu, einer sich selbst optimierenden Ordnung zu folgen,
die eben dazu diente, Leben an sich insgesamt eher im Grundsätzlichen zu erhalten bzw. auch in seiner Vielfalt zu optimieren
und eher nicht vorschnell zu beenden. (Sintfluthypothese/Apokalypse)
Wobei äußerlich bedingte Brüche (Sintflut/kometen/Kontinentaldrift & KLimawandel) in dieser Kontinuität eben nur dazu dienten,
auch einmal diese Optimierung durch "Sprünge" totaler Neuentwicklungen zu "beschleunigen".

All dies beweist erst einmal bzgl. einer "Gottesexistenz" rein gar nichts...
Allerdings lässt mich der fortgesetzte und vllt. sogar noch andauernde ;) Optimierungsprozess
schon weiterhin nachdenklich über den "Sinn" und "Zweck",
bzw. besser das "Ziel" des Ganzen nachdenken.
Später dazu noch mehr ;)

Und ab hier seid ihr - endlich - erst einmal wieder selbst gefragt :D

muesli
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Beliebte Schlagwörter

Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.

Zurück
Oben Unten