So einige Beiträge machen es ja richtig interessant
hier ein "wenig" zu schreiben
---> DRTL
Angefangen bei meinem letzten Post
stellen sich mir aber immer wieder einige Fragen erneut:
1. z.B.
Carmen # 2+5
Unser Denken erfordert den Beginn
Aber unser Wissen (neben unserem Denken) ist (noch) beschränkt.
Die Nichtkenntnis eines angenommenen "Beginns" schließt diesen aber nicht zwangsläufig aus.
2.
# 9 ff
Die Evolutionstheorie nach derzeitigem Wissensstand schließt Widersprüche durchaus auch nicht aus.
Damit will ich gar nicht die Grundthese an sich ad absurdum führen,
aber so einige Details seit Darwin's Ausarbeitung haben sich inzwischen schon immer wieder korrigieren lassen müssen

(Missing links etc.)
3.
Die
Gottesdefinition 
Gott...eher als Iniator (des Urknalls)
oder als Wesen, dessen Menschenwesen er/sie/es sich letztlich als "seine" Kopie entpuppen?
Oder äußert sich hier lediglich das Prinzip Hoffnung des Menschseins nach Ähnlichkeit und somit auch des Anspruchs auf "seine" Fürsorge?
Mir fehlt dabei nach wie vor ,neben ach so vielen wissenschaftlich weitgehend längst geklärten biologischen, physikalischen etc.Definitionen dazu,
auch eine oder mehrere klarere Zuordnungen.
(siehe u.a. auch LUkZen # 22)
Hierbei ist mir vor allem der Glaube an einen "menschlich" ähnlichen Schöpfer
bzw.
auch der Glaube an einen hilfreichen Schopfer,
der die komplette Verantwortung für seine "Taten" annimmt,
ein klein wenig zu anthropozentrisch gepolt
(siehe dazu auch die "Vorwürfe" Mc Kilroys und anderer, warum er/sie/es denn "so etwas" zulässt)
4.
Species.8472 #30
Niemand erschafft vorsätzlich etwas völlig Sinnloses.
Nun ja....Was auch noch zu beweisen wäre
6.
Ha, ab den letzten Posts wird es dann ja wieder richtig interessant...
(schade übrigens, dass LukZen's Ansatz auch hier so völlig untergegangen ist)
dave22 # 57
...das am Anfang der Evolution nichts war, jedoch am Anfang der Schöpfung war Gott.
siehe 1.
Kasparov # 58
Alle anderen Theorien sind wahrscheinlicher als die Existenz eines - vielleicht gar noch personifizierten, allmächtigen - Gottes.
Welches indirekt impliziert, dass auch Du diesen "Schöpfer" teilweise auch schon personifizierst

...
Welche Theorien denn genau
Interessant auch die Ansätze bei
Toxido # 59
Win Win....
Ist für mich hier ein eher typischer Fall von egoistischem, zweckgebundenem Glauben ...eventuell auch als das Prinzip Hoffnung erbeten

Da stellt sich wirklich die Frage, ob hier der ökonomische oder vllt. doch eher der ökumenische Standpunkt gemeint ist ...

Übrigens...
Die
Pascalsche Wette hinkt auch im Vergleich zu einigen Religionen.
Denn nicht der Glaube an sich, sondern auch "Wohlverhalten" im Sinne von Geboten weist Schuld oder Unschuld in den meisten Religionen zu.
Somit ist hier, wie übrigens auch bei allen Wahrscheinlichkeitsberechnungen,
der Ausgangs- und Endpunkt lediglich von der exakten Definition ALLER Prämissen abhängig.
Und auch diese Gewissheit hierüber, nämlich wirklich alle berücksichtigt zu haben, ist von daher auch meist nur eine Relative
6.
So, noch einige Gedanken meinerseits zum Thema
Die Evolutionsgeschichte bzw.
die Menschheitsgeschichte mündete in
-> sozialethische bzw. biologisch genetisch fixierte "Normen",
die sich bei den Menschen später auch in diversen Religionen noch detaillierter manifestierten.
Alle Gottesbeweise beruhten dabei auf menschlichen Visionen oder Beobachtungen,
die frei interpretiert eine BESTIMMTE, diffus definierte Existenz beweisen wollten,
zumeist (aber) auch in der Absicht, der Stabilisierung der tribalen, sozialen, oder auch politischen Ordnung durch ethische Normen zu dienen
bzw. ursächlich/letztlich auch nur den Machterhalt einiger dominanter Kreaturen indirekt unterstützten.
Alles in allem,
sofern man auch vorherige, evolutionäre, biologische Prozesse mit einbezieht,
dienten diese Prozessverläufe dazu, einer sich selbst optimierenden Ordnung zu folgen,
die eben dazu diente, Leben an sich insgesamt eher im Grundsätzlichen zu erhalten bzw. auch in seiner Vielfalt zu optimieren
und eher nicht vorschnell zu beenden. (Sintfluthypothese/Apokalypse)
Wobei äußerlich bedingte Brüche (Sintflut/kometen/Kontinentaldrift & KLimawandel) in dieser Kontinuität eben nur dazu dienten,
auch einmal diese Optimierung durch "Sprünge" totaler Neuentwicklungen zu "beschleunigen".
All dies beweist erst einmal bzgl. einer "Gottesexistenz" rein gar nichts...
Allerdings lässt mich der fortgesetzte und vllt. sogar noch andauernde

Optimierungsprozess
schon weiterhin nachdenklich über den "Sinn" und "Zweck",
bzw. besser das "Ziel" des Ganzen nachdenken.
Später dazu noch mehr
Und ab hier seid ihr - endlich - erst einmal wieder selbst gefragt
muesli