So.....jetzt will ich mich auch einklinken,ist ja doch noch interessanter geworden, wie ich erwartete......
Ich für meinen Teil hab keine große Lust auf diverse postings gezielt einzugehen, werde aber durch das lesen der Post wahrscheinlich mit meinem Gedankenmüll, den ein oder anderen Post streifen.
Ich bin gläubig, das gleich mal vorweg.....wenn auch in komplett anderer Art, wie das Wort gläubig impliziert. Das aber nur am Rande.
Für mich bedeuten die beiden Orte der allgemeinen Religionen "Himmel und Hölle" zwei psychische Gemütszustände die sich auch auf die physichen Ebene auswirken. Natürlich kann ich dabie auch annehmen, dass diese dann ein Abbild darstellen, was da einst auf mich warten könnte......kann mir aber genauso auch das Gegenteil dazu auch vortsellen.
Diese beiden Geistesorte sind aber letztlich ein und dasselbe auf der Ebene meines eigenen Erlebens. Eben die zwei Seiten einer Medallie.
Und genauso beurteile ich auch die traditionellen Erziehungsziele, mit all den suggestiv und autosuggestiv geprägten Erfahrungen meiner religiösen Vorfahren, welche diese religiösen Wertvorstellungen/Weltanschauungen an mich einpflanzten/weitergaben und somit zu einer Realitätsebene meines Unterbewußtseins bereiteten, auf dem meine künftigen Erfahrungen aufbau(t)en.
Im Gegenteil zu einem Post hier, hatte ich aber dadurch keine glückliche Kindheit und hätte gerne die Möglichkeit gehabt, ohne solcherlei Moralzwänge aufwachsen zu müssen.
Aber ich drifte zu weit ab, was ich damit eigentlich sagen möchte ist......meiner Meinung nach ist der Menschliche (Erfinder-)Geist ein mächtiges Werkzeug, welcher in jene, aber auch die andere Richtung geführt/konditioniert werden kann......und dies ist dann meist nur die Sache, in welchem Land man aufwächst, unter welchen traditionellen Gebräuchen man geformt/erzogen wird.
Alles wird letztendlich zur eigenen Realität, wenn man dem nur lange genug ausgesetzt wird.....selbst wenn dies gar nicht absichtlich passiert, absobiert das eigene Unterbewußstein alles nur erdenklich mögliche und erschafft dadurch. Nämlich eigene Realitäten und Wahrnehmungen.
So gesehen, ist das Unterbewußtsein Schöpfer.
Diese Realitäten korrospondieren dann vllt bei so manchen Menschen untereinander, wobei man nicht ganz auschließen kann, dass der Boden dies aber erst ermöglicht(e). Schwups....Religion ist geboren. Und im Rahmen dieser Religion existiert eben dann Gott, aus Ermangelung an Erklärung..............aber erschafft damit auch die reale Anwesenheit dieser Kraftquelle namentlich "Gott".
Wie dem auch sei.......ich vermute: Ist der Begriff "Gott" nur eine Schöpfung des eigenen Geistes, so ist er dennoch real, für denjenigen der den Gottesbegriff in sich selbst erfuhr. Man kann niemanden davon überzeugen, der dies nicht erlebte.....doch anders herum eben auch nicht.
Der freie Geist erzeugt eben Realität, auf dem Stand der momentanen emotionalen/geistigen Intelligenzstufe.
Letzlich sind alle Farianten der Religions/Lebensphilosophien nur nakte Gerüste und Leitbahnen des eigenen Erlebens, welche formen und zum Formen genutzt werden können.
Ob es einen höhere Intelligenz gibt, zweifle ich nicht an, kann dies aber auch nicht belegen. Was ich für mich aber mit Sicherheit weiß, dass alles schriftlich überlieferte, letztlich fast ausschließlich Moralprägungen der jeweiligen Zeitepoche als Ziel innehaben und versuchen mit menschlichen Worten einzufangen, was unerklärbar ist und bleibt.
Es wird niemals bewiesen werden können, dass es Gott (übrigens ürsprünglich ist von Göttern die Rede, respektive eines männlich/weiblichen Gottes*) gibt, genauso aber auch das Gegenteil nicht.
Wichtig ist einzig und allein, das eigene Erfahren dessen. Somit ist es unzweifelbar für denjenigen der gläubig dient, der Inhalt seines Glaubens "REAL"....ganz egal ob man den momentanen wissenschafltlichen Interpretationen von der Entstehung der Welt/Menschheit folgt, oder sein Heil dazu in der Transzendenz sucht.
Fertsch mit meinem Gedankenmüll
*bezieht sich auf die jüdisch/christlich Religionsausgestalltung
