Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

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Es kann nur zufällig geschehen was die Naturgesetze erlauben und das welches aus mehreren Möglichkeiten zuerst geschieht ist dann der Zufall.

Würde es einen Gott geben, der, jederzeit und willkürlich, alles ändern könnte, wären unsere Naturgesetze nicht konstant und hätten keine Bedeutung.
 
WISSENSCHAFT ist, wenn man in einem
abgedunkelten Zimmer nach einer schwarzen
Katze sucht.

PHILOSOPHIE ist, wenn man in einem
abgedunkelten Zimmer nach einer schwarzen
Katze sucht, die nicht da ist.

RELIGION ist, wenn man in einem
abgedunkelten Zimmer nach einer schwarzen
Katze sucht, die nicht da ist und ausruft
"Ich hab sie!"
 
Wer hat Gott erschaffen?

Wer hat Gott erschaffen?

Wer Gott erschaffen hat?
Na bestimmt nicht unser Verstand, der auf solche Fragen gar keine Antworten bereit hält.

Man kann auf solche Fragen nur mit einem Mythos antworten und dann sollte man aber auch darauf achten, dass es bei der Analogie bleiben muss und man nicht gleich ein Dogma daraus macht.

Hab ich, :öm:, mich einigermassen verständlich ausgedrückt?
 
Es ist gerade unser Verstand der Gott entstehen lässt. Ohne Verstand hätten wir keinen Gott.

Daher ist ein Dogma aber unvermeidlich; gehört zum Menschen dazu ( ohne Aufklärung)
 
Die Geburt ist ein riesiger Zufall.

Es wird auch aus unbelebter Materie neues Leben erweckt. War vorher nicht da und bekommt im besten Fall sogar ein Bewusstsein!

Kein Schöpfer kann das. Kein Schöpfer kann auch ein Stein zu lebender Materie machen.

Damit sind alle deine seltsamen Theorien widerlegt...

Das ist jetzt nicht dein Ernst?

Kraft deines geschriebenen Wortes stellst Du Beweise fest?

Wissenschaftliche Beweisführung made by incognitous...


Carmen
PS:
Ablauf der natürlichen Befruchtung beim Menschen

Bei einem Samenerguss während eines Vaginalverkehrs gelangen ca. drei bis fünf ml Sperma (Samenflüssigkeit) des Mannes in die weibliche Scheide. Von dort schwimmen die Spermien mit Hilfe ihres flagellenartigen Schwanzes in den Eileiter. Auf ihrem Weg werden die Spermien erst zeugungsfähig, indem bestimmte Proteine im Sperma und an den Spermien durch weibliche Enzyme entfernt werden. Der Vorgang der Kapazitation dauert einigie Stunden in denen die Spermien kein Ei befruchten können. Ein Großteil der Spermien (Samenzellen) geht im sauren Milieu der Scheide zu Grunde. Nur wenige Hundert Spermien erreichen den Eileiter.
Zeugung ? Wikipedia
Das nennt man Fortpflanzung die geschieht wenn es schon Leben gibt, die Bienen machen das aber anders und die Pflanzen treiben es mit Bienen;), wir sprechen aber von der Zeit als es noch kein Leben gab, keine Bakterie nichts lebendes... kein Kindergeld...nur unbelebte Materie...
Bitte mach Dir die Mühe und überleg auch nur ein bisschen über die Antworten die Du hier lesen kannst. Dobby hat sich die Mühe gemacht und noch extra einen tollen Link herausgesucht, dort wird erklärt was zu den Bestandteilen der Lebensformen dazugehört...das hat auch nichts mit Paarung zu tun. Bitte überleg, es ist unerträglich was Du so am Thema vorbei ...

Carmen
 
Schön das du dich noch mal über die Geburt informiert hast und nun etwas besser über die Abläufe Bescheid weißt.

Ist es nicht immer wieder ein herrlicher Zufall. Die Geburt eines einzelnen Menschen. Es ist reiner Zufall, dass wir geboren wurden.
Aus winzigen Zellen entsteht zufällig Leben.
So war das beim Menschen auch. Lies noch einal die wissenschaftlich anerkannten Links zur Entstehung von Leben. Hat Milliarden Jahre gedauert. Die unbelebte Materie bzw. Bakterien, welche zur Entstehung von Leben notwendig sind, gab es also schon mit dem Urknall; es kann, musste sich aber nicht unbedingt Leben daraus entwickeln. Wie bei der Geburt auch.
Dazu braucht es keine Gott. Gott entspringt aus der Phantasie.
Damit sind alle deine seltsamen Theorien widerlegt...
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nochmal:
Was sollen wir denn noch Beweisen und wem? Wer, außer dir, erkennt denn die Evolution nicht an?

Wer hat denn Gott/ die ach so intelligente Figur erschaffen ? Bitte nicht zu kompliziert. Hat er eine Mutter oder ein Vater? Oder ist seine Schwester seine Mutter ? Hat sich die Familie "Gott" durch Inzest vermehrt ? Gibt es da auch so ein Alpha-Männchen in der Familie oder wie lösen die Streit?
Oder hat Gott etwa "Nero" nachgeeifert ?
__________________
 
Äh, incognitous, ich fürchte, Du hast da etwas nicht so ganz richtig verstanden. Das entstehende Leben, so wie Du es beschreibst, also die Geburt, setzt vorhandenes, fortpflanzungsfähiges, Leben voraus.
Carmen meint allerdings das ERSTE Leben, welches sich auf unserer Erde entwickelt hat.
 
Da das Milliarden Jahre gedauert hat; das Druck, Temperatur, Wasser, Licht, Sauerstoff.......und tausende andere Zufälle eine Rolle spielten, kann und will ich nicht erklären. Wozu auch ? Fortpflanzungsfähiges, Leben gab es vermutlich schon bei der Entstehung des Weltalls.

Wenn es bei der Geburt -bewiesenermaßen- so Vorausgesetzt wird, kann man dies auch auf den Weltraum übertragen. Warum sollte es dort anders sein? Durch Zufälle wurde es dann mal aktiviert. Aber der Mensch ist eben nicht so besonders das das ein Gott für uns gemacht hat.

Also Gott macht gar keinen Sinn. So viel ist 100 % klar. Die Erklärung damit ist mehr als ein Schrei nach Hilfe, kindlich und lächerlich.
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nochmal:
Was sollen wir denn noch Beweisen und wem? Wer, außer dir, erkennt denn die Evolution nicht an?

Das es keinen Gott gibt, er reine Einbildung ist, wurde oft genug gezeigt, und sogar bewiesen. Und darum geht es ja in diesem Thread.

Die Wissenschaft wird jedenfalls weiter forschen. Die Religion wird stehen bleiben bei ihrem lächerlichen 2000-Jahre-Alten-Wissen.
 
Also ... Du und Deine Zufälle...bevor ich...schau Dir lieber diesen Link an. Naturgesetze gelten im gesamten Universum, man kann sie nicht umgehen, deswegen mußt auch Du dich an Fakten halten oder hinnehmen das man Dir sagt das Du keine Ahnung hast wovon Du sprichst, lieber incognitous. Ein Professor versucht es gleich.
Video: Was sind Naturgesetze? | alpha-Centauri | BR-alpha | BR
Und dann kannst Du ja gleich was über das Kambrium erfahren, das würde Dir auch nicht schaden..aber wem sag ichs wahrscheinlich hast Du maßgeblich in deren Erforschung mitgewirkt...
Video: Was geschah im Kambrium? | alpha-Centauri | BR-alpha | BR
und zur Ursachenforschung brauchst Du noch das:
Video: Was ist Kausalität? | alpha-Centauri | BR-alpha | BR

So Gott will....:D

Carmen
 
Ich kenne die Folgen; und der Lesch ist kein Leugner der Evolution. Nur weil es vielleicht noch 3 Unstimmigkeiten gibt muss man nicht gleich die ganze Evolution leugnen. Dazu gibt es viel zu viele Belege.
Und mit Gott lässt sich eben gar nichts erklären, und das ist ja das Thema dieses Threads hier. Gott ist reine Einbildung. Aber ich denke da sind wir uns ja einig.
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nochmal:
Was sollen wir denn noch Beweisen und wem? Wer, außer dir, erkennt denn die Evolution nicht an? Das interessiert mich echt.

so du willst :D ( und sicher nicht Gott )
 
Es wäre schön wenn Du dann Lesch's Aussagen auch in die Praxis umsetzen würdest..
Ich habe nie behauptet und werde nie behaupten das die Evolution nicht stattfand, ich möchte nur nicht Kommentarlos hinnehmen müßen das Leute wie Du, die nicht wissen von was sie schreiben, ohne eine Grundlage durch einen einzigen Beweis von bewiesener Evolution sprechen. Das sagen nicht einmal die Forscher die Du so gerne schlecht vertrittst.
Also ist es schon mal falsch, von Dir zu behaupten das ich die Evolution nicht anerkenne. Wir sprechen da von 2 verschiedenen Evolutionen.
Wer noch ein Problem mit der Evolution hat?

Ein kleiner willkürlicher Auszug von dem was man finden kann, ohne das ich überall die selbe Meinung vertrete und damit zum Ausdruck bringen will. Ich will Dir nur sagen das wir nicht allein sind... Du hast ein paar wenige die genauso wie Du aus Zufall, weil sie unwissend sind, eine Meinung mit dir teilen und ich hab ein paar die sich informieren und dennoch ähnlicher Meinung sein könnten wie ich:

Studenten-Umfrage: Künftige Lehrer zweifeln an Evolution - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
Umfrage: Mehrheit der Briten zweifelt an Evolution - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
Katholiken: Jeder Dritte zweifelt an Darwin - Evolution - FOCUS Online
Amerikaner zweifeln an der Evolution : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv

Darwin stolpert eindeutig über den sogenannten "Missing Link".
Denn wenn ein Glied in der Kette fehlt, dann hält sie nicht mehr. So gesehen ist Darwins Lehre so schlüssig, wie die Verwandtschaft zwischen Glühwürmchen und Glühlampe.

Medienmagazin "pro": Forscher: "Atheismus widerspricht der Evolution"
Glaube und Wissen
Gott existiert: Die Wissenschaft findet zum Glauben!

... so sage ich ihnen nach meinen Forschungen des Atoms dieses:
Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingungen versetzt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält.
An anderer Stelle:
Materie an sich gibt es nicht, es gibt nur den belebenden, unsichtbaren, unsterblichen Geist als Urgrund der Materie ...., den ich nicht scheue, Gott zu nennen.
(Max Planck)

Plancks persönlicher und unpersönlicher Gott

Lässt man nun die obigen Bemerkungen Plancks zum Thema Gott und Naturwissenschaft noch einmal vor dem geistigen Auge Revue passieren - zu Recht
drängt sich dabei wohl fast allen Lesern der Gedanke an den allmächtigen und persönlichen Gott auf -, und vergleicht diese mit seinem folgenden
von materialistischer Seite häufig zitierten Ausspruch, dass, so Planck, "ich seit jeher tief religiös veranlagt bin, daß ich aber nicht an
einen persönlichen Gott, geschweige denn an einen christlichen Gott glaube. Näheres darüber würden Sie in meiner Schrift "Religion und Wissenschaft" finden"
(4), - so dürfte die Frage, ob diese Bemerkung nicht im Widerspruch zu seinen meisten Äußerungen an anderer Stelle stehe, vielleicht nicht ganz unberechtigt
sein (siehe oben).

Verständlich erscheint mir zunächst einmal seine Erklärung, dass er nicht "an einen christlichen Gott" glaube: Hier könnte man z. B.
an die kirchliche Dogmatik mit ihrer Trinitätstheologie denken. Auch Isaak Newton hat die Trinitätslehre wiederholt und deutlich
abgelehnt, jedoch nie den persönlichen Gott.

"Glaubte Einstein an Gott?"

Ja. Allerdings hing Einstein nicht einer Konfession bzw. einer bestimmten Lehre an, sondern entwickelte ein Gottesbild, das eng mit seiner wissenschaftlichen
Arbeit zusammenhing. Dabei berief er sich auf den Philosophen Baruch Spinoza (1632-1677): „Ich glaube an Spinozas Gott, der sich in der gesetzlichen Harmonie
des Seienden offenbart, nicht an einen Gott, der sich mit Schicksalen und Handlungen der Menschen abgibt.“ Physik war für Einstein die Suche nach dieser göttlichen Harmonie.
Welches Verhältnis hatte Einstein zur jüdischen Religion?

Einsteins jüdisches Elternhaus war nicht religiös. Immerhin erhielt der kleine Albert jüdischen Religionsunterricht und war als Kind sehr gläubig.
Die Konfrontation mit dem modernen naturwissenschaftlichen Denken erschütterte sein religiöses Weltbild, so dass er sich als Heranwachsender vom Judentum abwandte.
Wie dachte Einstein über das Christentum?

Einstein verehrte Jesus von Nazareth, den er als einen der großen Moralisten und Lehrer der Menschheit ansah. Gelegentlich bemängelte er die Kluft zwischen der christlichen Ethik und der im Abendland üblichen Praxis.

Aber Du wirst es ja eh nicht lesen...und mit Logik verknüpfen.

Carmen
 
Ich habe nie behauptet und werde nie behaupten das die Evolution nicht stattfand, ..

Ach so..schreib das doch gleich. Dann sind wir uns ja schon wieder einig. Ich habe ja auch nie behauptet alles sei erforscht.

Es ist eben nur klar, dass es kein Gott gewesen sein kann. Das entspringt aus der unerschöpflichen Phantasie der Menschen.

Die Links haben aber leider dennoch wenig Aussagekraft. Umfragen bedeuten nichts bzw. sagen nichts aus.

Und dieser Martin Wagner zitiert aus der Bibel um zu beweisen. Das ist doch wirklich krank und nicht haltbar; funktioniert evtl. bei ignoranten Menschen oder Kindern ..(so etwas lese ich in der Tat nicht)
 
Carmen schrieb:
Studenten-Umfrage: Künftige Lehrer zweifeln an Evolution - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL

Ich wüsste gerne, wie viele der Befragten gläubige Christen, Moslems, Hindus, oder Buddhisten, waren.

Carmen schrieb:
Umfrage: Mehrheit der Briten zweifelt an Evolution - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

und

Amerikaner zweifeln an der Evolution : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv

In beiden Ländern ist der Kreatonismus überaus angesagt. Wie würde wohl eine Umfrage unter Moslems "Glauben sie an den christlichen Gott" ausgehen?

Katholiken: Jeder Dritte zweifelt an Darwin - Evolution - FOCUS Online

Wie viele Gotteszweifler würdest Du wohl, bei einer entsprechenden Umfrage, unter Atheisten finden?
 
Schön das du dich noch mal über die Geburt informiert hast und nun etwas besser über die Abläufe Bescheid weißt.

Ist es nicht immer wieder ein herrlicher Zufall. Die Geburt eines einzelnen Menschen. Es ist reiner Zufall, dass wir geboren wurden.
Aus winzigen Zellen entsteht zufällig Leben.
So war das beim Menschen auch. Lies noch einal die wissenschaftlich anerkannten Links zur Entstehung von Leben. Hat Milliarden Jahre gedauert. Die unbelebte Materie bzw. Bakterien, welche zur Entstehung von Leben notwendig sind, gab es also schon mit dem Urknall; es kann, musste sich aber nicht unbedingt Leben daraus entwickeln. Wie bei der Geburt auch.
Dazu braucht es keine Gott. Gott entspringt aus der Phantasie.
Damit sind alle deine seltsamen Theorien widerlegt...
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nochmal:
Was sollen wir denn noch Beweisen und wem? Wer, außer dir, erkennt denn die Evolution nicht an?

Wer hat denn Gott/ die ach so intelligente Figur erschaffen ? Bitte nicht zu kompliziert. Hat er eine Mutter oder ein Vater? Oder ist seine Schwester seine Mutter ? Hat sich die Familie "Gott" durch Inzest vermehrt ? Gibt es da auch so ein Alpha-Männchen in der Familie oder wie lösen die Streit?
Oder hat Gott etwa "Nero" nachgeeifert ?
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Sorry, da hat Carmen recht. Befruchtung und Geburt ist kein Zufall. ;)

Die Evolution hat einfach einen hochgradig effizienten Mechanismus gefunden um das bestehen unserer Art zu sichern. Zufall wäre es wenn jeder Mensch sich nur 3 mal paaren kann und dann auch nur je eine Samenzelle und eine Eizelle im Spiel wäre. Aber darum produziert die Frau monatlich eine neue Eizelle und der Mann sogar bei jeder Ejakulation Millionen Spermien. Zwangsläufig wird bei gesunden Menschen am Ende eine Befruchtung stehen. Und daran schließt sich die im genetischen Code fixierte Prozedur der Zellteilung an.

Kein Zufall. Kein Gott.


Ich denke euer beider Problem ist dass ihr glaubt, dass die Evolution den Sprung von "kein Leben" zu "Leben" erklären könnte. Das kann sie nicht und will sie nicht. Evolution setzt erst in dem Moment ein, als Leben existierte.

Jetzt stellt sich die Frage wie konnten sich aus ein paar Molekülen Nukleinsäuren und damit die Basis für Leben bilden. Nun die Umstände auf der Erde ermöglichten es. Unser Stern ist nicht zu jung und nicht zu alt, Alle nötigen Elemente gibt es auf der Erde. Die Größe passt um ein stabiles Magnetfeld zu erhalten, wir haben einen und genau einen Mond der die Rotation der Erde stabilisiert.
Diese Dinge mussten alle da sein. Und dann mussten sich ein paar Moleküle immer noch gerade zu Nukleinsäuren verbinden.

Was ist das nun dass all dies zusammen trifft. Zufall? Kaum Wahrscheinlich. Ein eingreifen Gottes? Genauso unwahrscheinlich.

Es ist ganz einfach. Es ist ganz normal und wahrscheinlich. Allein in unserer Galaxie gibt es etwa 30 Milliarden Planeten. Im Universum gibt es 100 Milliarden Galaxien. Eine unvorstellbar große Zahl Planeten im Universum. Die simple Logik diktiert, dass jeder Planet unterschiedliche Voraussetzungen hat. Größer, kleiner, anderer Stern usw.
Wenn wir sehr vorsichtig schätzen kommen wir vielleicht auf ein paar Milliarden Planeten die ähnliche Voraussetzungen haben wie die Erde (s.o.) Und auf nahezu allen dieser Planeten verbinden sich irgendwann Moleküle, weil die Voraussetzungen dafür stimmen. Und auf einem von diesem Planeten, oder auch auf ein paar, bilden sich eben Nukleinsäuren. Das ist nur wahrscheinlich. Auf welchem dieser Milliarden Planeten sich letztendlich Nukleinsäuren und auf welchen sich nichts besonderes bildete, ist reiner Zufall. Und nur weil es sich auf der Erde ereignete, sind wir in der Lage darüber nachzudenken. Wäre es hier nicht entstanden, könnten wir auch nicht darüber nachdenken. Dann würde eben ein anderes Lebewesen 12 Sterne weiter Links darüber nachdenken.

Das anthropische Prinzip, keine Biologie und keine Physik, nur Logik.


Die Giraffe stellt es nur besonders plastisch und mechanisch dar wo die Probleme sind. Das Okapi hat eine Schulterhöhe von 1,60 Meter (jenes welches als letzter Vorfahr der Giraffe bezeichnet ist) und ein Giraffenjunges fällt aus dem Schoß der Giraffe mit 1.8 Metern Schulterhöhe... wenn es keine Funde gibt von Giraffen die kleiner wie die heutigen sind stellt dieser Größenunterschied ein zusätzliches Problem dar. Es wird ja wohl nicht aus einem Okapi, ein heutiges Giraffenjunges gefallen sein... wo sind die Zwischentiere? Es müßen Massen davon vorhanden gewesen sein um zu so einer Population zu werden wie es die Giraffe hatte. Man findet immer nur Okapis oder Giraffen, alle anderen verrotteten ohne Ausnahme! Ist das nicht seltsam? Nö, es ist so wie bei allen anderen Tierfunden! Ist das nicht seltsam, dann von bewiesener Theorie zu sprechen?
Bei sowas kann man auch nur den Kopf schütteln. Weist du was alles passieren muss, damit ein Fossil entsteht? Das Tier muss sterben und noch bevor es verwesen kann muss es Luft und Wasserdicht abgeschlossen zu werden. Das passiert unglaublich selten, geht eigentlich nur mit einem Moor oder ähnlichen, insbesondere im üblichen Lebensraum von Giraffen. Dass es überhaupt Fossilien von Okapis gibt liegt nur daran, dass es so viele gab und halt eines zufällig dochmal in ein Flussbett gefallen ist, dass durch einen Platzregen aufgeweicht aber noch nicht gefüllt war (da ist wieder unser Prinzip der großen Zahlen).

Das ist genauso wie mit Dinosauriern und allen "Missing Links" dazwischen. eure Logik ist "wovon wir keine Fossilien haben, das existierte nicht". Stattdessen heißt es nur eines: Wir haben keine Fossilien, weil von diesen Exemplaren eben keines für Fossilienentstehung passend gestorben ist oder es später durch Erosion zerstört wurde oder wir es schlicht noch nicht gefunden haben.

Und was die Giraffen angeht. Das erklärt die Evolution mehr als hervorragend. Zu Zeiten der Okapis War Afrika keine Steppe sondern eher gemäßigt. Aber das Klima änderte sich. Bei den Okapis gab es Exemplare mit unterschiedlicher Größe, gibt es bei uns Menschen ja auch. Als das Klima sich änderte gab es auf dem Boden immer weniger Nahrung. Die Okapis die 1,70 groß waren waren im Vorteil gegenüber der damaligen Durchschnittsgröße von 1,60 (weil das die meisten waren, haben wir hier halt mal ein Fossil gefunden). Den die 1,70er kamen noch an Blätter an die die anderen nicht mehr ran kamen. Satter heißt auch Stärker und da bei Tieren der Kampf um das Weibchen zwischen den Männchen üblich ist, setzen sich die Starken, satt gefressenen durch und Zeugen Kinder mit einem Durchschnitt von 1,70. Dort gibt es dann welche die aber durch die normale Variation 1,80 groß sind, die weil sich das Klima weiter änderte, wieder im Vorteil waren. Usw.

Bis hin zu den heutigen Giraffen. Die vielleicht in 10.000 Jahren nochmal 10cm mehr haben im Schnitt.


Warum keine Zwischentiere? Noch ein logischer Schluss: Okapis existieren ewig lang in der gleichen Art mit der gleichen Größe. Solange genug Nahrung da ist, sind die größeren einfach nicht im Vorteil und können sich nicht gegen die kleinen verstärkt durchsetzen. Und erst als sich das Klima änderte, änderten sich die Bedingungen. Der Sprung von Gemäßigt zu Steppe in Afrika ging aber vergleichsweise schnell, gegenüber der Zeit in der vorher vegitationsreiches Klima vorherrschte. Das und die Tatsache dass es einfach trockener war als vorher erklärt einfach und logisch wie aus dem Okapi die Giraffe wurde ohne dass wir ein Fossil gefunden haben.



Bei dieser Missing Link Theorie macht ihr es euch auch wirklich einfach.


Zwischen Tier A und B glaubt ihr einen "Missing Link" gefunden zu haben, weil es keine Fossilien gibt (dass diese Annahme Blödsinn ist, hab ich ja oben schon erläutert). Aber wenn jetzt 5 Jahre später ein Forscher doch ein Fossil findet (nennen wir es C) das genau da rein passt, dann schreit ihr "PRIMA!!! Da gibt es gleich zwei Missing Links zwischen A <-> C und C <-> B."

Geniale Logik, Glückwunsch.
 
Hallo Langschläfer
Das Thema brannte incognitous unter den Nägeln...
Aussage haben diese Links überhaupt gar keine, da sie nicht geeignet sind die wissenschaftlichen Grundlagen um Beweise zu erweitern. Ich bin für dies oder ich bin für das ist eine Meinung...möglicherweise auch der Logik widersprechend.

Carmen
PS: Endlich mal was vernünftiges..Danke Betos
 
normal und wahrschenlich

Es ist ganz normal und wahrscheinlich.

Lieber Betos,
Mit "Wahrscheinlichkeit" kann ich etwas anfangen, aber mit "Normlität" eher weniger. Dieser Begriff muss in diesem Zusammenhang irritieren. Er impliziert eben, dass nichts Verwunderliches daran ist, dass Leben entstehe.
Bei reiner Mechanik mag dies ja der Fall sein, sobald aber die Lebensgeister, mithin Gedächtnis, Emotionalität, Reflexion ins Spiel kommen, ist es mit der Normalität doch so ein Sache. Denn wir kommen nicht umhin, den Telos in der Entwicklung für sinnvoll zu halten. Wir, die wir in unseren Zellen praktisch den ganzen evolutionären Prozess eingefaltet sehen, müssen eingestehen, a posteriori sei alles "normal" abgelaufen, obschon wir nicht wissen, warum es a priori so angelegt war. Oder anders ausgedrückt: einfach zu sagen, dass das Entstehen des Lebens normal sei, greift dann zu kurz, wenn uns unser Fragen weitertreibt. Wenn ich höre, das sei normal, dann brauche ich ja nicht weiter zu fragen. Der Apfel fällt vom Baum: das ist normal! O. K. aber warum?
 
Du begehst den Fehler, die Evolution als gerichtete Bewegung mit einem festen Ziel anzunehmen.

Stattdessen ist unser Bewusstsein unser "Ich" nur eine Folge von Evolution. Affen mit größeren Gehirnen und damit mehr kognitiven Fähigkeiten waren im Vorteil gegenüber ihren Artgenossen, weil sie z.B. die ersten Arten von Werkzeugen nutzen konnten. Und mit der Verbesserung des Gehirns, kam es auch dazu dass die Affen ein Ich-Bewusstsein entwickeln konnten (Gorillas oder Orang-Utans können sich selbst im Spiegel erkennen). Was ebenfalls ein evolutionärer Vorteil ist und sich damit im Genpool etablierte. Und irgendwann haben die besseren kognitiven Fähigkeiten, die sich etablierten auf Grund der Vorteile die sie brachten, dazu geführt, dass die dann ersten Menschen über sich selbst nachdenken konnten. Und damit sich die Frage stellen konnten wo kommen wir her, wo gehen wir hin usw.

Wir sind kein Telos. Wir sind nur Teil der Evolution die vor uns lief, zu uns führte und über uns weiterführen wird.

Es ist der Engstirnigkeit des Menschen zu Lasten zu legen, dass wir annehmen die ultimative Krone von allem zu sein, ein "Besser geht es nicht". Alle deine Ausführungen mit allen deinen tollen philosophischen Fremdworten, basieren darauf, dass wir das Ziel sind. Aber das würde nur stimmen, wenn es eine gezielte Schöpfung gab. Dass wir davon aber nicht ausgehen können, habe ich oben dargelegt. Von den Milliarden von Planeten im Universum die Leben erhalten können hat sich auf ein paar davon Leben entwickelt. Dass dies auf einigen passierte, gebietet die Wahrscheinlichkeit, die hier wohl bei deutlich über 1 anzusiedeln ist. Das heißt, dass es auf irgend einem Planeten passieren musste und damit ist die Existenz des Lebens genau eines. Normal.
 
Betos, Du begehst den Fehler von Vorgängen so zu sprechen, wie wenn die Theorie durch die Praxis belegt wäre. Ohne die Praxis ist die Theorie lediglich ein Gedankenspiel.
Diesen Fehler begehst Du in deinen Erklärungen zur Giraffe, die nur das theoretische Modell wiederspiegeln und übergehst die Tatsache das die Wissenschaft keine Giraffen mit kürzeren Hälsen kennt, ebenso missachtest Du die Tatsache das Mutationen die zu einer neuen Art führen nur durch unglaublich viele aufeinander folgenden Mutationen erfolgen können die zudem ineinander greifen müßen um die positiven Veränderungen einer Mutationskette bilden zu können. Entsteht in der Folge vieler Mutationen eine negative führt dies zur Vernichtung der in Aussicht gestellten neuen besseren Art. Wieso erwischt der Zufall immer die selben Arten um sie der Nachwelt zu erhalten? Wieso trifft es nicht den Querschnitt aller Arten, das wäre das Abbild des Zufalls, außer es gab diese Möglichkeit (also die Zwischenwesen) nicht.. Zudem beachtst Du gar nicht das im Falle der Giraffe alle Veränderungen gleichzeitig stattfinden müßen. Das Venensystem das verhindert das der Kopf der Giraffe beim senken nicht durch den Überdruck des Blutes beschädigt wird, ist überflüssig solang der Hals nicht eine bestimmte Länge überschreitet, es ist sogar Nachteilig und als schwerwiegende Krankheit einzustufen! Zudem konnte das normale Venensystem der anderen Lebewesen nicht so umfunktioniert werden das es sich weiter entwickelte! Es muß von Anfang an so vorhanden gewesen sein.

Wenn Affen oder Raben lernen ist dies ein Sicherung ihrer Art die den evolutionären Druck der Veränderung abschwächt, also geradezu den Auslöseimpuls zu einer Mutation mindert...falls es sowas überhaupt gibt. Denn dann müßten Sensoren vorhanden sein die Mutationen auslösen, dies wird heute gerademal begonnen zu erforschen. Das kannst Du nicht als Beweis heranziehen. Auch Du solltest Dich an überprüfbare Fakten halten die damit zur Seriosität verhelfen.

Es geht um die Belege der theoretischen Modelle, so dass Du zwar den Eindruck erwecken kannst das alles schon klar ist, aber die Realtität dagegen steht.
Ebenso ist Deine Theorie das sich Leben woanders, aufgrund der gleichen Zufallsereignisse wie für uns im Universum entwickelt hat eine sehr unwahrscheinliche. 2 mal im Lotto 6 Richtige ok. Millionen oder Milliarden mal 6 Richtige ist nicht mehr realistisch...aber das ist ein anderes Thema.. was geschah in den ersten Minuten des Urknalls.

Carmen
 
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