darf man heute noch über den islam reden

Das ist halt der Traum vieler, ein einfacher kleiner Genozid, bei dem Millionen Unschuldige sterben werden, weil ein paar Idioten meinen, wilde Sau spielen zu müssen.
Auf welcher Seite die Idioten stehen, wage ich nicht zu ahnen....
 
Die Prolematik ist weitaus komplizierter und liegt in der Sache an sich: Dem Glauben.

Glauben lässt sich nicht beweisen und nicht widerlegen, aber er kann für Menschen trotzdem der Grundstein ihrer Existenz sein, somit wehren sie sich mit allem was sie haben um diesen zu schützen.

Kompromisse gestallten sich schwierig...
 
Das kann man so auchnicht sagen. Ich denke für diese Proteste und die Gewalt sind politische Kräfte verantwortlich, die den Glauben zwar als Basis nutzen, aber auch eiskalt instrumentalisieren.

Eine große Rolle spielen aber auch die Medien, die (leider) nur die falschen Leute zeigt oder zu Wort kommen lässt und damit eine riesige Gruppe Menschen in die falsche Ecke drängt.
 
Mutter schrieb:
Eine große Rolle spielen aber auch die Medien, die (leider) nur die falschen Leute zeigt oder zu Wort kommen lässt und damit eine riesige Gruppe Menschen in die falsche Ecke drängt.

Einseitige und falsche Berichterstattung stellt ein Problem dar. Wie beispielsweise im Falle der Papst-Rede oder die Berichterstattung über den Brief von Ahmadineschad.
 
Im Spiegel hab ich mal wieder ein hervorragendes Essay zu dem Thema gefunden: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,438923,00.html

ein kleines zitat
Spiegel schrieb:
Dass der Papst weder den Propheten Mohammed noch den Islam kritisiert hat, interessiert bei dieser Spirale der gegenseitigen Vorwürfe kaum jemanden. Es gehört zu den ironischen Facetten dieser religiös aufgeladenen Zeiten, dass ausgerechnet eine Rede des Papstes, die die theologische Rolle der Vernunft hervorzuheben suchte, als Projektionsfläche für diese Kontroverse dient. Schon jetzt kursiert die Angst, der Papst bereite einen neuen Kreuzzug vor. Stattdessen war die Argumentation des kirchlichen Oberhaupts eher dazu angetan, innerchristliche Debatten auszulösen. Denn Benedikt XVI zielte keineswegs auf den Islam, sondern auf jene Denkschule, die den Einfluss der griechischen Philosophie und ihres Logos-Gedankens auf die christliche Gottesvorstellung abwehrt. Darin, in dieser Aufwertung der Vernünftigkeit im Glauben, liegt eine philosophische Position, die sich sowohl zur modernen Entwicklung Europas als auch zu anderen Religionen und Kulturen anderer Teile der Welt hin öffnen ließe.
 
Jetzt muss man nurnoch die schreienden Araber dazu bringen, den Text zu lesen.
Das es sich bei den Leuten aber um verblendete Radikale handelt, was spätestens bei den Mohammed-Karrikaturen erkennbar, als die österreichische Botschaft angezündet wurde, weil deren Flagge wie die Dänische rot und weiss war.
 
Mutter schrieb:
Jetzt muss man nurnoch die schreienden Araber dazu bringen, den Text zu lesen.
Das es sich bei den Leuten aber um verblendete Radikale handelt, was spätestens bei den Mohammed-Karrikaturen erkennbar, als die österreichische Botschaft angezündet wurde, weil deren Flagge wie die Dänische rot und weiss war.

War das nicht, weil österreichische Tageszeitungen die Karikaturen abgebildet hatten? Wenn nicht, dann ist das schon ein starkes Stück.
 
Schorschinho schrieb:
das heißt mohammed hat also nicht gesagt dass man den glauben mit dem schwert verbreiten soll? das ist eine erfindung des westens?

ja. erstens ist das aus dem kontext genommen, denn gewalt galt nur den polytheisten aus den eigenen reihen die bereits davor zum schwert griffen und mohammed selbst nach dem leben trachteten. zu dem rivalisierten die arabarstämme zur zeit seiner person udn fügung kennt in der menschlichkeit halt nur den weg der gewalt.

somit ist das selbstverliebte agitation der christenheit. des weiteren ist die biographische reproduktion des propheten höchst zweifelhaft und bietet viel raum für fabulanten.

die christliche apologie kennt in ihrer verschränktheit und vier (sogar 5) übersetzungschwächen ihren eigenen falschen weg und biedert sich wieder einmal dem kapital an um die verbrüderung zum jüdischen glauben ostentativ zu unterstreichen.
 
paragnosys schrieb:
ja. erstens ist das aus dem kontext genommen, denn gewalt galt nur den polytheisten aus den eigenen reihen die bereits davor zum schwert griffen und mohammed selbst nach dem leben trachteten. zu dem rivalisierten die arabarstämme zur zeit seiner person udn fügung kennt in der menschlichkeit halt nur den weg der gewalt.
über den punkt waren wir schon zweimal hinaus, les halt den ganzen thread
somit ist das selbstverliebte agitation der christenheit. des weiteren ist die biographische reproduktion des propheten höchst zweifelhaft und bietet viel raum für fabulanten.
ich hab auch drei sylvester an der unität uriniert, also was soll das? hauptsache viele fremdwörter um sich geworfen aber nix ausgesagt.
die christliche apologie kennt in ihrer verschränktheit und vier (sogar 5) übersetzungschwächen ihren eigenen falschen weg und biedert sich wieder einmal dem kapital an um die verbrüderung zum jüdischen glauben ostentativ zu unterstreichen.
es gibt in JEDER Übersetzung schwächen, das hat relativ wenig mit dem christentum zu tun, ausser das es auch davon betroffen ist. und was willst du damit sagen?

abgesehen davon, was ist an der verbrüderung mit den juden schlimm? sind das keine menschen? sind sie nicht die nachfahren von Abraham? ist Abraham keine Person die im Koran verehrt wird? sind die Juden nach dem islamischen Glauben keine Schriftbesitzer? Warum hetzt du gegen Menschen die von Islam höher gestellt werden als Ungläubige?

Also wenn du ernsthaft diskutieren willst, dann tue es, wenn nicht dann lasse es. aber vorher lies dir am besten mal den thread durch und red dann weiter...
 
Schorschinho schrieb:
paragnosys schrieb:
somit ist das selbstverliebte agitation der christenheit. des weiteren ist die biographische reproduktion des propheten höchst zweifelhaft und bietet viel raum für fabulanten.
ich hab auch drei sylvester an der unität uriniert, also was soll das? hauptsache viele fremdwörter um sich geworfen aber nix ausgesagt.

Dazu möchte ich mich dann auch einmal äußern, vor allem weil mir die Beiträge des Users paragnosys schon mehrmals dahingehend negativ aufgefallen sind, daß hier jemand versucht, sich allein durch eine geschwollene Art der Artikulation und den übertriebenen Usus des Stilmittels des Asianismus, mit leichten Tenedenzen zum Schwulst, zu profilieren, während die Intention dessen, was durch einem exzessiven Einsatz rhetorischer Kunstgriffe wie Manierismus und Pathos in überladenen Sätzen mit einem wenig flüssigen Satzbau verpackt wird, um das Geschriebenen mit einen extraordinär aparten Touch zu opalisieren, doch eigentlich nur geistigem Dünnschiss entspricht. Der redudante Einsatz genannter Stilmittel erweckt den Anschein, als sei dem Verfasser wenig daran gelegen, seine, in manchen Beiträgen auch gar nicht vorhandene, Intention bzw. Argumentation dem geneigten Leser nicht verschlossen zu halten, verklausuliert es das Geschriebene doch nur unnötig und erschwert dem Leser durch den wenig flüssigen Satzbau das Verständnis. Nicht umsonst ist der Asianismus ein gern genutztes Stilmittel von Rechtsverdrehern, äh Rechtsanwälten. Alles nur ein Zeichen von Imponiergehabe und einem Gefühl der Minderwertigkeit, dem damit begegnet werden soll, dem Leser das Verstädnis zu erschweren, ihn somit "dumm" dastehen zu lassen, um seine eigene Überlegenheit zu demonstrieren. Naja, wer's nötig hat ...
 
NullAhnung schrieb:
Dazu möchte ich mich dann auch einmal äußern, vor allem weil mir die Beiträge des Users paragnosys schon mehrmals dahingehend negativ aufgefallen sind, daß hier jemand versucht, sich allein durch eine geschwollene Art der Artikulation und den übertriebenen Usus des Stilmittels des Asianismus, mit leichten Tenedenzen zum Schwulst, zu profilieren, während die Intention dessen, was durch einem exzessiven Einsatz rhetorischer Kunstgriffe wie Manierismus und Pathos in überladenen Sätzen mit einem wenig flüssigen Satzbau verpackt wird, um das Geschriebenen mit einen extraordinär aparten Touch zu opalisieren, doch eigentlich nur geistigem Dünnschiss entspricht. Der redudante Einsatz genannter Stilmittel erweckt den Anschein, als sei dem Verfasser wenig daran gelegen, seine Intention bzw. Argumentation dem geneigten Leser nicht verschlossen zu halten, verklausuliert es das Geschriebene doch nur unnötig und erschwert dem Leser durch den wenig flüssigen Satzbau das Verständnis. Nicht umsonst ist der Asianismus ein gern genutztes Stilmittel von Rechtsverdrehern, äh Rechtsanwälten. Alles nur ein Zeichen von Imponiergehabe und einem Gefühl der Minderwertigkeit, dem damit begegnet werden soll, dem Leser das Verstädnis zu erschweren, ihn somit "dumm" dastehen zu lassen, um seine eigene Überlegenheit zu demonstrieren. Naja, wer's nötig hat ...

ich weiss zwar schon worauf du hinaus willst aber gehts auch auf deutsch :biggrin:

Edit:

BnYmN schrieb:
wenn ihr keine ahnung habt, dann haltet einfach die f****

Lerne doch erstmal Umgangsformen bevor Du uns was vom Pferd erzählen willst...
 
Schorschinho schrieb:
es gibt in JEDER Übersetzung schwächen, das hat relativ wenig mit dem christentum zu tun, ausser das es auch davon betroffen ist. und was willst du damit sagen?

abgesehen davon, was ist an der verbrüderung mit den juden schlimm? sind das keine menschen? sind sie nicht die nachfahren von Abraham? ist Abraham keine Person die im Koran verehrt wird? sind die Juden nach dem islamischen Glauben keine Schriftbesitzer? Warum hetzt du gegen Menschen die von Islam höher gestellt werden als Ungläubige?

Es geht nur darum das viele Moralansprüche heutiger Gültigkeit von der Quadratschrift übers Aramäische , Griechisch, Latein und schließlich dem geographischen Sprachbild stark verzerrt wurden.

Hab ich ihnen jemals das Menschsein entzogen ? und wo hetze ich denn bitte ? Es ging hierbei nur darum den westlichen Gedanken des Materialismus wieder einmal zu betonen, den der Islam nicht kennt und der in seinen Ausprängungen stark polemisiert und zu brennenden Botschaften, Puppen ad infinitum führt.

Des Weiteren fand Abraham nur Eingang dank der Tora und ich wollte damit vor allem den Historizismus betonen der in der Kanonisierung sichtbar wird.

Alles nur ein Zeichen von Imponiergehabe und einem Gefühl der Minderwertigkeit, dem damit begegnet werden soll, dem Leser das Verstädnis zu erschweren, ihn somit "dumm" dastehen zu lassen, um seine eigene Überlegenheit zu demonstrieren. Naja, wer's nötig hat ...

Gelebter Narzismus deinerseits. Ich will bestimmt nicht in Vermessenheit über deine Intelligenz richten. Aber der Gedanke ist amüsant, das erklärt vor allem warum Heidegger und Kant Bücher verlegt werden. Ich lasse mich von dir nicht verleumden, niemals gereicht der Anspruch zur Kränkung Anderer in meinen Sätzen dem Ausdruck.
 
Die heutigen Moralansprüche sind aus den alten Schriften erwachsen, aber nicht Übersetzungsfehler.
Manch ein alter Lebens- oder Sinnspruch ist vergessen, weil er nicht mehr die aktuelle Zeit wiederspiegelt.

Es ist nicht das Buch, sondern der Leser der die Entscheidung fällt!
 
paragnosys schrieb:
Gelebter Narzismus deinerseits. Ich will bestimmt nicht in Vermessenheit über deine Intelligenz richten. Aber der Gedanke ist amüsant, das erklärt vor allem warum Heidegger und Kant Bücher verlegt werden. Ich lasse mich von dir nicht verleumden, niemals gereicht der Anspruch zur Kränkung Anderer in meinen Sätzen dem Ausdruck.

Es bedarf keiner großartigen Agitation meinerseits, Dir eine latent evidente Affektiertheit in Deiner Rhetorik zu attestieren, exemplarisch für einen Parvenü, was Dich mir - und sicher auch anderen - tendenziös blasiert erscheinen läßt. Deine zugegeben diffizil eloquent scheinende Diktion wirkt einfach nur maniriert, die Tendenz frappieren zu wollen ostentativ, ein Konglomerat von Xenologismen, ohne ein wirkliches Bonmots darzustellen, ein Sermon, dessen Intention einer Allotria gleichkommt, neu-deutsch nichts als Spam, von Dir süffisant prätentiös deklamiert.
 
NullAhnung schrieb:
Es bedarf keiner großartigen Agitation meinerseits, Dir eine latent evidente Affektiertheit in Deiner Rhetorik zu attestieren, exemplarisch für einen Parvenü, was Dich mir - und sicher auch anderen - tendenziös blasiert erscheinen läßt. Deine zugegeben diffizil eloquent scheinende Diktion wirkt einfach nur maniriert, die Tendenz frappieren zu wollen ostentativ, ein Konglomerat von Xenologismen, ohne ein wirkliches Bonmots darzustellen, ein Sermon, dessen Intention einer Allotria gleichkommt, neu-deutsch nichts als Spam, von Dir süffisant prätentiös deklamiert.

ich liebe dich :klatsch_3:
 
Schorschinho schrieb:
ich liebe dich :klatsch_3:

dem ist nichts mehr hinzuzufügen ausser vielleicht, dass ich ein weiteres "top zitat" für meinen blog gefunden habe :top:
 
Ich denke ich stelle mal wieder die Diskussion in den Vordergrund, indem ich meinen letzten Post nochmal wiederhole:

Die heutigen Moralansprüche sind aus den alten Schriften erwachsen, aber nicht Übersetzungsfehler.
Manch ein alter Lebens- oder Sinnspruch ist vergessen, weil er nicht mehr die aktuelle Zeit wiederspiegelt.

Es ist nicht das Buch, sondern der Leser der die Entscheidung fällt!
 
Mutter schrieb:
Ich denke ich stelle mal wieder die Diskussion in den Vordergrund, indem ich meinen letzten Post nochmal wiederhole:

Die heutigen Moralansprüche sind aus den alten Schriften erwachsen, aber nicht Übersetzungsfehler.
Manch ein alter Lebens- oder Sinnspruch ist vergessen, weil er nicht mehr die aktuelle Zeit wiederspiegelt.

Es ist nicht das Buch, sondern der Leser der die Entscheidung fällt!

Wie währ es mit der zukünftige Autor schreibt das Buch, das er gerne lesen möchte.

Die Leser lesen dieses Buch und verhalten sich zuerst garnicht danach...

da gibts doch ne statistische Glocke... ich glaube der Peak dieser Glocke ist überschritten... will heißen, wir brauchen bald ein neues buch... gut bald ist ein wenig übertrieben ~ 1000 Jahre

Natürlich muss das Buch auch mit dem Zeitgeist zusammenpassen. Wurde die Bibel nicht schon einmal umgeschrieben?
 
Das kann man ja mal den Papst fragen. Angeblich gibt es ja Evangelien, die in den Vatikan-Archiven unter Verschluss stehen.
Das was daras immer "veröffentlicht" wird, ist aber immer wieder Teil einer amerikanischen Verschwörungstheorie und damit nicht verwendbar...(siehe das "Judas Evangelium". Teil des Vatikan-Hypes dank Dan Brown)
 
es gibt jede menge schriften ("Apokryphen") die nicht Einzug in die Bibel gefunden haben. u.a. das Petrus Evangelium, das Thomas Evangelium usw. Die stehen jedoch nicht unter verschluss, sondern wurden - als die bücher der bibel zusammengestellt wurden - nicht berücksichtigt, weil sie zum damaligen Zeitpunkt unglaubwürdig oder übertrieben erschienen. die kann man sich aber ohne schwierigkeiten besorgen und durchlesen. von daher halt ich nich viel von der theorie der unter Verschluss stehenden Evangelien.
 

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