Würde dir raten mit dem Jugendamt zu sprechen. Es gibt Wohngeld für Jugendliche, zwar müssen die Bedingungen erfüllt sein, aber ein Versuch ist es allemal wert.
Du bist in der 11. Klasse, wenn du (wie ich) Schüler-BaFöG beziehen möchtest, dann richte dich drauf ein, dass es (in Ba-Wü, keine Ahnung ob das Ländersache ist, oder überall gleich geregelt) einen Höchstsatz gibt.
Der liegt bei berufsbildenden und allgemeinen Gymnasien bei ~300€ im Monat.
Da musst du allerdings beachten, dass die Miete in deinem Antrag mit verrechnet wird.
Wenn du, wie in meinem Fall, eine 1-Zimmer Wohnung in Heidelberg bewohnst und monatlich 310€ warm bezahlst, kannst du dir ausrechnen was vom BaFöG bleibt. Dann musst du berücksichtigen, dass du bei dem BaFöG-Satz nur ~240€ nebenbei verdienen darfst.
Persönliche Ersparnisse dürfen sich auf höchstens 5000€ belaufen, und deine Eltern dürfen nicht zu viel verdienen.
Der eingetragene 2.Wohnsitz dient nur steuerlichen Vergünstigungen deiner Eltern, allerdings kannst du damit Probleme bekommen, wenn du Wohngeld beantragst. Ob du eine Wohnung vorweisen musst weiß ich nicht.
Würde dir wirklich ans Herz legen zum örtlichen Jugendamt zu gehen und dich beraten zu lassen. Deine Chancen dürften nicht schlecht stehen, da du so weit von deinen Eltern weg wohnst. Deine schulische Ausbildung möchtest du weiterhin in dieser Stadt machen und ein Umzug zu deinen Eltern, mit denen du nicht klar kommst, kommt nicht in Frage, versteht sich
Bin übrigens 18 und habe auch eine eigene Wohnung. Mache ein technisches Gymnasium und komme jetzt in die 12. Klasse. Mein BaFöG-Antrag ist noch nicht durch, das zieht sich ewig. Falls du das beantragen möchtest solltest du Geduld mitbringen *g*
Wenn du Fragen hast kannst du mich jederzeit anschreiben.
LG Scy
edit: Rechtschreibung