Ich bin katholisch erzogen worden - mit allem Zipp und Zapp. Hab auch brav alles über mich ergehen lassen, von Kommunion bis Firmung und all den Kram. Ging ja auch nicht anders, da ich Kind war und nicht selbst entscheiden durfte.
Jetzt darf ich selbst entscheiden (hehe, schon seit einigen Jährchen)
So habe ich vor einigen Jährchen der römisch-katholischen Kirche den Rücken gekehrt, da ich keine Lust mehr hatte mir einen Glauben überstülpen zu lassen, der nicht wirklich meiner ist.
Ja, ich glaube, aber auf meine Art. Gott (Spirit, höhere Energie - nennt es, wie ihr es für richtig haltet - ist für mich ALLES WAS IST. In allem was mich umgibt, also auch in Dir, Dir, Dir und Dir.
Kurz noch was zu Religion und Kriege: ich hab da ein lustiges Bild vor Augen.
Religionen ähneln Schachteln, oder Boxen. Jede Box glaubt nun die tollste aller Boxen zu sein, und in jeder wohnt die allgemeingültige Wahrheit. Und in jeder Box wird in irgendeiner Weise mit dem Tod gedroht, mit dem Verderben und dem Schmoren in der Hölle, wenn man nicht bemüht ist, die anderen Boxen zu vernichten, sie auszulöschen.
Ich glaube, es wäre der Untergang der Religionen, wenn der Mensch an sich erkennen würde, daß es mehr als nur eine Wahrheit gibt - nämlich soviele, wie es Menschen auf der Welt gibt. Denn jeder hat seine Sicht von Gott und glaubt, oder glaubt eben nicht. Aber alles ist richtig.
Liebe Grüße von Lebensfreude