Die Welt - ein Irrenhaus, solange Ihr "es" nicht kapiert!
"Es" bleibt unausgesprochen, "es" ist der Wald, der vor lauter Bäumen nicht gesehen wird, auch nicht, wenn er bereits in Flammen steht und man selbst mittendrin. Alle tun "es", aber keiner spricht "es" aus.
"Die Welt - ein Irrenhaus!" möchte man immer wieder ausrufen, wenn Menschen, die sich einer Ethnie, Religion, Partei, einem Staat oder sonstigen Kategorie zugehörig wähnen, sich mit dieser identifizieren und auf diese Weise nicht nur eigene Identität konstruieren, sondern sogar bereit sind, für diese Identität zu morden und auch sich selbst zu opfern. Die Existenz des Massenphänomens der Konstruktion der eigenen Wirklichkeit und vor deren Hintergrund der eigenen Identität, obschon in entsprechenden Werken namhafter Soziologen bereits vor mehreren Jahrzehnten abgehandelt (Berger und Luckmann, Watzlawick, Maturana etc. etc.), hat sich weltweit leider noch immer nicht herumgesprochen. Die Menschen tun es, aber sie wissen nicht, was sie tun; sie merken es einfach nicht. Sie denken, sie seien das, wofür sie sich selbst halten und wofür andere sie halten. Ein Muslim, ein Christ, ein Atheist, ein Kommunist, etc. etc.: die Liste der "iste", offen für die Identifikation bis in den Tod, ist genauso lang wie, mit Verlaub: irre.
Wie, so frage ich mich, können wir es bewerkstelligen, daß die Menschen weltweit begreifen, daß, egal welcher Kategorie auch immer sie sich zuzuordnen belieben, sie eigentlich einfach NUR MENSCHEN sind, als solche dieses Menschsein mit allen Menschen gemeinsam haben und daß sie auf eine eigene "Identität" eigentlich auch sehr gut verzichten könnten, ja, daß diese Identität nur ein Konstrukt, ein bloßes Hirngespinst ist und nur durch das täglich durch die soziale Umgebung immer wieder aufs Neue vorgespiegelte "Du bist..." ein "Ich bin..." induziert...?
Wann werden die Menschen endlich ablassen können von dieser schädlichen, weil unbemerkt stattfindenden, Identitätssuche und -findung und von der damit zusammenhängenden Instrumentalisierbarkeit der Betroffenen als Mörder, Religionszugehörige, Ehrenretter und sonstige Irre? Was können wir tun, um ihnen die Augen zu öffnen?
Das Ziel ist: keiner identifiziert sich mehr mit einer Religion, Ideologie, Partei etc. Keiner braucht das mehr, alle begreifen, daß das nur irreale Konstrukte sind und lassen sich daher auch nicht mehr von Aufwieglern und Demagogen auf den Leim führen.
An Alle, denen es jetzt wie Schuppen von den Augen gefallen ist: wie können wir dieses Ziel - friedlich und friedenstiftend - erreichen?
Und an den Threadsteller: Warum interessierst Du Dich für die Religionen der anderen Forumsteilnehmer? In meinen Augen ist das eine Frage wie "Hat Euer PC Beleuchtung?" oder "Welches Fahrrad fahrt Ihr?". Es geht in diesen Fragen nur um EINES: Der Threadsteller will die eigene Identität in einem dafür geeigneten sozialen Umfeld ausloten bzw. orten und erwünscht ähnliche Profilierungen, Identifizierungen Anderer à la "Ich bin auch Muslim" oder "Ich bin Christ", "Ich leuchte meinen PC mit vier blauen Neonröhren der Marke Xyz aus" oder "Ich fahre ein Stevens X8 fully carbon". Verstehst Du? Ich wünsche Dir die innere Ruhe und Reife, ab sofort OHNE Religion und OHNE Identitätssuche klarzukommen, damit Du einfach ab sofort nur noch Mensch bist unter Menschen. Etwaige Attitüden und Accessoires Anderer sind dann völlig unwichtig.
Bitte um Kommentare.
"Es" bleibt unausgesprochen, "es" ist der Wald, der vor lauter Bäumen nicht gesehen wird, auch nicht, wenn er bereits in Flammen steht und man selbst mittendrin. Alle tun "es", aber keiner spricht "es" aus.
"Die Welt - ein Irrenhaus!" möchte man immer wieder ausrufen, wenn Menschen, die sich einer Ethnie, Religion, Partei, einem Staat oder sonstigen Kategorie zugehörig wähnen, sich mit dieser identifizieren und auf diese Weise nicht nur eigene Identität konstruieren, sondern sogar bereit sind, für diese Identität zu morden und auch sich selbst zu opfern. Die Existenz des Massenphänomens der Konstruktion der eigenen Wirklichkeit und vor deren Hintergrund der eigenen Identität, obschon in entsprechenden Werken namhafter Soziologen bereits vor mehreren Jahrzehnten abgehandelt (Berger und Luckmann, Watzlawick, Maturana etc. etc.), hat sich weltweit leider noch immer nicht herumgesprochen. Die Menschen tun es, aber sie wissen nicht, was sie tun; sie merken es einfach nicht. Sie denken, sie seien das, wofür sie sich selbst halten und wofür andere sie halten. Ein Muslim, ein Christ, ein Atheist, ein Kommunist, etc. etc.: die Liste der "iste", offen für die Identifikation bis in den Tod, ist genauso lang wie, mit Verlaub: irre.
Wie, so frage ich mich, können wir es bewerkstelligen, daß die Menschen weltweit begreifen, daß, egal welcher Kategorie auch immer sie sich zuzuordnen belieben, sie eigentlich einfach NUR MENSCHEN sind, als solche dieses Menschsein mit allen Menschen gemeinsam haben und daß sie auf eine eigene "Identität" eigentlich auch sehr gut verzichten könnten, ja, daß diese Identität nur ein Konstrukt, ein bloßes Hirngespinst ist und nur durch das täglich durch die soziale Umgebung immer wieder aufs Neue vorgespiegelte "Du bist..." ein "Ich bin..." induziert...?
Wann werden die Menschen endlich ablassen können von dieser schädlichen, weil unbemerkt stattfindenden, Identitätssuche und -findung und von der damit zusammenhängenden Instrumentalisierbarkeit der Betroffenen als Mörder, Religionszugehörige, Ehrenretter und sonstige Irre? Was können wir tun, um ihnen die Augen zu öffnen?
Das Ziel ist: keiner identifiziert sich mehr mit einer Religion, Ideologie, Partei etc. Keiner braucht das mehr, alle begreifen, daß das nur irreale Konstrukte sind und lassen sich daher auch nicht mehr von Aufwieglern und Demagogen auf den Leim führen.
An Alle, denen es jetzt wie Schuppen von den Augen gefallen ist: wie können wir dieses Ziel - friedlich und friedenstiftend - erreichen?
Und an den Threadsteller: Warum interessierst Du Dich für die Religionen der anderen Forumsteilnehmer? In meinen Augen ist das eine Frage wie "Hat Euer PC Beleuchtung?" oder "Welches Fahrrad fahrt Ihr?". Es geht in diesen Fragen nur um EINES: Der Threadsteller will die eigene Identität in einem dafür geeigneten sozialen Umfeld ausloten bzw. orten und erwünscht ähnliche Profilierungen, Identifizierungen Anderer à la "Ich bin auch Muslim" oder "Ich bin Christ", "Ich leuchte meinen PC mit vier blauen Neonröhren der Marke Xyz aus" oder "Ich fahre ein Stevens X8 fully carbon". Verstehst Du? Ich wünsche Dir die innere Ruhe und Reife, ab sofort OHNE Religion und OHNE Identitätssuche klarzukommen, damit Du einfach ab sofort nur noch Mensch bist unter Menschen. Etwaige Attitüden und Accessoires Anderer sind dann völlig unwichtig.
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