Welche Partei würdest ihr momentan wählen?

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Österreichischer Staatshaushalt: (in Mio Euro):
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Erziehung und Unterricht 6.286
Forschung und Wissenschaft 3.667
Kunst und Kultus 509
Gesundheit 821
Soziale Wohlfahrt 20.961
Wohnungsbau 1.801
Straßen 643
Sonstiger Verkehr 6.049
Land- und Forstwirtschaft 2.107
Energiewirtschaft 0
Industrie und Gewerbe 1.207
Öffentliche Dienstleistungen 442
Private Dienstleistungen 311
Landesverteidigung 1.699
Staats- und Rechtssicherheit 2.687
Übrige Hoheitsverwaltung 21.365

Da frage ich mich, wohin das ganze Geld für "Übrige Hoheitsverwaltung", "Private Dienstleistungen" und "Landesverteidigung" geht. Drei posten, die in den letzten Jahren gestiegen sind, während Kunst und Kultur und Energiewirtschaft enorm gebremst wurde.

Also mal so Offtopic...
Sonst gibt KobeShow nie ruhe, mit seinem Wirtschaftsverständnis ;)

Ich postuliere mal, dass der Großteil, der Wähler wesentlich mehr verständnis für Politik und Wirtschaft haben, als unsere Politiker selber, und dass deshalb von den Parteien oft reiner Bullshit (sorry) als Wahlversprechen kommt. Und da die Versprechen eh nicht geahlten werden, könnne sie sich ruhig widersprechen.

:D !!! Links FTW !!! :D

Lg
RamsesV
 
Ich finde es ein bisschen lächerlich auf der einen Seite die Staatsverschuldung anzuprangern und Forderungen von rießigen Mindestlöhnen und gigantischen neue Sozialausgaben aufzustellen.:rolleyes:
 
Ich finde es ein bisschen lächerlich auf der einen Seite die Staatsverschuldung anzuprangern und Forderungen von rießigen Mindestlöhnen und gigantischen neue Sozialausgaben aufzustellen.:rolleyes:

Seit wann hat die Staatsverschuldung etwas mit einer ordentlichen Bezahlung zu tun?

Wenn es heute noch Menschen gibt, die meinen, ein Arbeitslohn von unter 5 Euro wäre gerechtfertigt, so soll es mir eigentlich egal sein.
Mich betrifft es nicht und wird es auch nicht betreffen.

Halte persönlich nur nichts von so einer sozialen und christlichen Ungerechtigkeit und würde deshalb alle unterstützen, die sich dagegen wehren.

Wir leben leider nicht mehr in einer Demokratie in Deutschland und das ist schade.
Der Wille des Volkes wird nicht respektiert.

In Berlin wird jetzt ein Volksentscheid über den Flughafen Tempelhof durchgeführt. In der gestrigen hitzen Debatte der Parteien, kamen schon die ersten Äußerungen, dass dieser Volksentscheid nicht respektiert werden soll.


Das ist Eure vielgepriesene Demokratie.

Wer meint mit Niedriglöhnen, Sozialabbau und dergleichen glücklich zu werden, der soll es auch tun. Wünsche den Befürwortern nur , dass sie in den Genuss all dieser Vorzüge kommen.

Jeder ist seines Glückes Schmied.


Charlo
 
Zitat von Dorwagor Beitrag anzeigen
Ich finde es ein bisschen lächerlich auf der einen Seite die Staatsverschuldung anzuprangern und Forderungen von rießigen Mindestlöhnen und gigantischen neue Sozialausgaben aufzustellen.
Seit wann hat die Staatsverschuldung etwas mit einer ordentlichen Bezahlung zu tun?

hat zwar nichts mit Mindestlöhnen zu tun, aber mit Sozialausgaben schon.

Halte persönlich nur nichts von so einer sozialen und christlichen Ungerechtigkeit und würde deshalb alle unterstützen, die sich dagegen wehren

Was versteht du denn unter sozialer Ungerechtigkeit?
Findest du es ungerecht das Menschen die mehr im Leben leisten einen höhren Lohn erhalten?
Oder findest du es sozial Gerecht wenn alle Menschen das Gleiche verdienen?


mfg
raziel49
 
@raziel49:
Leistet zum Beispiel ein Manager, der, wenn er gehen muß, noch eine fette Abfindung mitnimmt, mehr als das tausendfache einer alleinerziehenden Mutter, um mal bei den gegebenen Relationen zu bleiben?

Du drückst das fast so aus, als wenn der Manager (und sei er auch noch so unfähig) nur ein Butterbrot mehr als die Alleinerziehende bekommt. Sozusagen als 'Mehrleistungsentschädigung'.

Graustufen gibt es für dich scheinbar nicht. Entweder oder, nicht wahr?

Wenn alle das bekommen würden, was ihnen zusteht, dann würden die meisten wohl leer ausgehen...

Gruß Konradin
 
Was versteht du denn unter sozialer Ungerechtigkeit?
Findest du es ungerecht das Menschen die mehr im Leben leisten einen höhren Lohn erhalten?
Oder findest du es sozial Gerecht wenn alle Menschen das Gleiche verdienen?

Was leistete z. B. der ehemalige Postmanager "Zumwinkel" , dass ein Gehalt von über 4 Millionen Euro rechtfertigt.

Wer mehr leistet, soll auch mehr bekommen.

Bei Millionen und mehr, hört bei mir die Schmerzgrenze auf, während andere für unter 5 Euro/Stunde auch eine Leistung vollbringen.


Charlo
 
Jedem in Deutschland ist es freigestellt das Gymnasium zu besuchen und anschließend an einer renommierten Hochschule zu studieren um daraufhin einen guten Beruf ausüben zu können. Darüber, dass eben viele sozial schwächer Gestellte es nicht auf das Gymnasium schaffen, brauchen wir nicht zu diskutieren, hier fehlt es v.a. an frühkindlicher Bildung und am Engagement der Eltern. Für Letzteres ist der Staat nicht in die Veranwortung zu ziehen.

Top-Manager haben in aller Regel viel für ihren Erfolg gearbeitet, wobei es mir grundsätzlich als falsch erscheint Vergleiche zwischen Hausfrauen und Managern zu ziehen.
 
hier fehlt es v.a. an frühkindlicher Bildung und am Engagement der Eltern. Für Letzteres ist der Staat nicht in die Veranwortung zu ziehen.

Da muss ich dir aber widersprechen. Was kann denn ein Kind dafür das es Eltern hat, denen alles egal ist und sich nicht für die Entwicklung des Kindes engagieren? Genau da seh ich den Handlungsbedarf des Staates z.b. durch Kitas und Vorschulen um allen Menschen in Deutschland die gleichen Startchancen zu geben, aber wer es dann bei gleichen Vorausstzungen schafft sich hochzuarbeiten, dem gönn ich einen hohen Lohn und derjenige der es dann halt nicht schafft der tut mir nicht leid das er einen Niedriglohn Job hat.

mfg
razel49
 
@KobeShow:
Ich bezweifle ja in keiner Weise, daß die Leistung einer Hausfrau eine grundsätzlich andere als die eines Managers ist. Ich habe übrigens bewusst 'Mutter' und nicht 'Hausfrau' gesagt. Wenn man aber davon ausgeht, daß Kinder unsere Zukunft bedeuten, dann leistet eine Mutter ganz gewiss einen Beitrag für die Allgemeinheit (was man nicht mit Sicherheit von jedem Manager sagen kann). Wobei man auch nicht vergessen sollte, daß die Mutter sich nicht so leicht aus der Verantwortung stehlen kann wie ein Manager.

Du findest also die Relation Verdienst einer Mutter zum Verdienst eines Managers so wie sie augenblicklich ist ok?

Mir kommen fast schon die Tränen und ich empfinde tiefes Mitleid mit den armen Top-Managern, welche in aller Regel viel für ihren Erfolg gearbeitet haben. Von alleinerziehenden Müttern kann man das ja nicht gerade sagen, sie haben eine geregelte Fünftagewoche, keinerlei Streß und verbringen ihre Freizeit mit dem Großziehen von Kindern. Richtig, wenn sie nebenbei noch anständig arbeiten müssen, denn auch die Miete will noch bezahlt sein.

Einen Kommentar zu deinem ersten Absatz erspare ich mir besser...

Nur mal so am Rande: das schlimme an einer Vetternwirtschaft ist, daß man selbst kein Vetter ist.

---​

Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: Im Allgemeinen ist es doch gar nicht die Leistung, die jemanden erheblich mehr verdienen lässt, sondern die höhere Verantwortung. Die Verantwortung wird im Bedarfsfall meist rigoros nach unten zu denjenigen delegiert, die zwar nicht dafür bezahlt, dennoch aber dafür in die Pflicht genommen werden.

Man sollte auch immer daran denken, daß die Leistung der Manager ohne die Leistung der 'schlechtbezahlten Arbeitsbienen' nicht wirklich von Wert ist. Was nützt das beste Management, wenn die Produktion gleich Null ist?

Noch einmal weg von den Hausfrauen und Müttern. Nehmen wir mal die Frau an der Kasse oder den Kollegen am Band. Wenn sie in der Woche sowiel verdienen wie ihr Kollege Manager in der Stunde, dann können sie sich glücklich schätzen. Meinst du nicht, daß ihr Anteil an der Erwirtschaftung des Ertages pro Woche erheblich höher liegt oder leisten sie in einer Woche weniger als der Manager in einer Stunde? Vielleicht sollten sie eine Zeitlang mal gar nichts erwirtschaften, dann sieht der Manager auch mal, wo es langgeht.

Aber es dürften sich häufiger auf einer Glatze Locken drehen lassen, als daß so etwas hier in Deutschland passiert.

Gruß Konradin
 
@Charlo: Nein, ein MIndestlohn hat nichts mit den Staatsschulden zu tun. Leider pickst dir nur die Dinge heraus, auf die du antwortest, und antwortest nicht, wie deutlich höhere Sozialausgaben mit einem Schuldenberg zu vereinen sind.

Außerdem würde ich ja gerade die SPD wählen, weil sie einen Mindestlohn fordert, für eine Obergrenze bei Managergehältern ist und den Volksentscheid 100% unterstützt.
Die CDU hier n BW hat dagegen das Milliraden Projekt Stuttgart 21 durchgesetzt, obwohl DREIMAL so viele Unterschriften gesammlet wurden, wie für einen Bürgerentscheid nötig sind.
 
Außerdem würde ich ja gerade die SPD wählen, weil sie einen Mindestlohn fordert, für eine Obergrenze bei Managergehältern ist und den Volksentscheid 100% unterstützt.

.

Das ist ja das Gute in diesem Land - jeder kann wählen wen er möchte.

Mindestlohn kann man fordern - aber bis zum Einführen ist ein weiter Weg.
Im Übrigen kostet Mindestlohn nur Arbeitsplätze. Für einen Stundenlohn von 3 - 4 Euro könnte man schon zwei Arbeitnehmer mit Mindestlohn beschäftigen - das schafft Arbeitsplätze.

Obergrenze Managergehälter ist auch nur eine sinnlose Forderung. Leistung heißt die Devise. Wer Leistung bringt soll auch entsprechend bezahlt werde. Manager leisten nun mal halt mehr - darum auch die hohen Löhne. In einer Demokratie kann jeder studieren und auch Manager werden.
Managergehälter sind nicht zu hoch - denk doch mal an die große Verantwortung für den Erhalt der Arbeitsplätze.

Mit dem Volksentscheid hast Du natürlich recht - die SPD unterstützt die Volksentscheide zu 100 %. Bestes Beispiel kürzlich in Berlin. Volksentscheid über die Schließung des Flughafen Tempelhof.
Schon im Vorfeld hat der Regierende Bürgermeister (SPD) klar und deutlich gesagt, egal, was der Volksentscheid bringt - er fühlt sich dadurch nicht verpflichtet.
Das ist Demokratie pur. 100 % für den Volksentscheid - aber danach bleibt alles beim Alten. So muss es sein in einer Demokratie.
Wo kommen wir den hin, wenn jeder durch einen Volksentscheid, mühsame Beschlüsse der Regierung ändern kann.

Wichtig ist doch nur, dass das Volk die Gelegenheit erhält, sich auch mal zu äußern.


Ich bin für die CDU - die ist so schön christlich.
Das Paradies gibt es dann für die Arbeitnehmer am Ende eines erfüllten Arbeitsleben.

Die CDU hat begriffen, es muss immer einen geben der dient. Sonst würde es ja keinen geben, der bedient wird.
Es kann doch nicht sein, dass die Putzfrau auch in St. Moritz Urlaub macht.
Mit der CDU bleiben wenigsten die Klassenunterschiede gewahrt.

Die Gleichmacherei der Kommunisten ist doch zum K.....!


Charlo
 
@Charlo: Entweder weisst du nicht, dass Sarkasmus verdammt schlecht in geschriebener Form rüberkommt (im Sinne von man weiss nicht was gemeint ist) oder du wiedersprichst dir selbst.
 
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