Was haltet ihr von Deutschrap?

Xc!zZarD

Well-known member
Ja, der Threadtitel sagt ja eigentlich schon alles, was mich am meißten interessiert:
Denkt ihr wirklich das die deutschen Rapper so sind, wie sie sich in ihrer Musik geben? (Stichwort Image)
Hört ihr sowas zwischendurch mal gerne, und wenn ja: Eher das nachdenkliche Zeug oder den harten (manche meinen auch niveaulosen ;) ) Battlerap?

Würde mich mal interessieren was ihr meint aber bitte immer subjektiv argumentieren :)
 
Xc!zZarD schrieb:

"Image ist alles!", so könnte man eigentlich den deutschen Rap anno 2006 beschreiben. Es geht nur noch darum, wer der krasseste Gangster ist bzw. wer aus dem krassesten "Ghetto" kommt.

Was man defintiv sagen kann, daß der Großteil der deutschen Rapper absolut den Bezug zur HipHop-Szene verloren haben, und sich stattdessen als krasse, gefährliche Typen verkaufen, was sie natürlich gar nicht sind, weil sich ihre schlechte Musik so am besten bei pupertierenden Nachwuchsgangstern verkauft.

Beatmäßig wird fast nur noch Amiland kopiert, die Reime sind teileweise auf "Haus-Maus-Klaus"-Niveau, aber hauptsache da rappt dann so 'ne Eule wie Eko, der aus Mönchengladbach kommt, zusammen mit dem Mamasöhnchen Bushido, der mit Mama in der schmucken Reihenhaussiedlung wohnt, über das harte Leben im Ghetto. Das einzige Ghetto was die in ihrem Leben jemals gesehen haben war in Menace II Society. Sorry, aber ich find's einfach nur noch absolut lächerlich. Schade ist nur, daß fast alle im Moment auf diesen Ghetto-Zug mitaufspringen.

Die große Zeit des deutschen Rap waren defintiv Ende der 90er Jahre, das war noch wirklicher HipHop.
 
Image ist alles!", so könnte man eigentlich den deutschen Rap anno 2006 beschreiben. Es geht nur noch darum, wer der krasseste Gangster ist bzw. wer aus dem krassesten "Ghetto" kommt.

ganz meine meinung, wobei ich noch hinzufügen möchte, das ich den amis das gangster getue abnehme, mich aber über die deutschen "hip hop gangster" ala bushido, fler, sava und co nur totlachen kann... ich bin mir ziemlich sicher das das die typischen maulhelden sind die nur in der gruppe stark sind und wenn du die alleine triffst... mit der kappe jagen kannst

Die große Zeit des deutschen Rap waren defintiv Ende der 90er Jahre, das war noch wirklicher HipHop.

du meinst aber nicht zufällig die fanta 4 ?

die haben den "hip hop" (glaube ich) in deutschland überhaupt erst populär gemacht.
 
Hört ihr sowas zwischendurch mal gerne, und wenn ja: Eher das nachdenkliche Zeug oder den harten (manche meinen auch niveaulosen ;) ) Battlerap?

je nach stimmung ;)

!nferno schrieb:
ganz meine meinung, wobei ich noch hinzufügen möchte, das ich den amis das gangster getue abnehme, mich aber über die deutschen "hip hop gangster" ala bushido, fler, sava und co nur totlachen kann... ich bin mir ziemlich sicher das das die typischen maulhelden sind die nur in der gruppe stark sind und wenn du die alleine triffst... mit der kappe jagen kannst

ich finds an sich ganz top ;)

von wegen das manche net ausm ghetto kommen stimmt, besonders bushido net, der inem schicken haus wohnte, und fast abi oder sowas gemacht hätte ^^

fler ist da mehr schon so der , der kack kindheit hatte etc . net ghetto, aber so fast .

zu dem iner gruppe stark , des kennen wir ja schon aus nem anderen thema ^^

du meinst aber nicht zufällig die fanta 4 ?

die haben den "hip hop" (glaube ich) in deutschland überhaupt erst populär gemacht.


ne , warens net, aber weiss auch grad net mehr welche es waren . hatten se mal bei mtv gezeigt, sone ausführliche " reportage " . aber werd mich mal erkundigen ^^

ami beat klauen ? ach was, never. das hört man sofort was ami ist, und was net . da wette ich sogar mit dir ^^:beten_2:
 
Die ganzen Deutschen HipHoper sind in meinen Augen nur kleine Pisser, die entdeckt haben das man mit gangster getue in Deutschland Geld machen kann. Wie !nferno schon sagte könnte man sie mit einer Kappe wegjagen und sie würden zu mama aufn schoß draufspringen und weinen
 
also fanta 4 das sind für mich keine hiphopper sondern richtige musiker, also unterhalter die auch ne daseinsberechtigung haben, der rest ist einfach frauenfeindlicher hochgradiger schwachsinn der unsere ohren vergiftet
 
slaveofstevo schrieb:
also fanta 4 das sind für mich keine hiphopper sondern richtige musiker, also unterhalter die auch ne daseinsberechtigung haben, der rest ist einfach frauenfeindlicher hochgradiger schwachsinn der unsere ohren vergiftet

man sieht, du kennst dich net aus in sachen hip hop ;-)
 
Bitte nicht anfangen sinnlose Beleidungen á la: Die sind scheisse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!11111111111111einseinself zu posten ;)
Ich sehe es wie ihr, durch die Musik erschaffen sie sich ein Image, sind jedoch privat komplett anders, was ich aber durchaus positiv finde. Mir geht es schließlich nicht darum das mir irgendein "realer" Ganxta erzählt wie krass es doch ist so zu sein wie er, sondern einfach nur durch die Musik unterhalten zu werden oder auch mal drüber nachzudenken. Ja es gibt auch sehr nachdenkliche Texte von z.B. einem Bushido, aber die kennen leider nur die wenigsten bzw. wollen sie nicht kennen.
 
So,
als verfechter des Hiphops geb ich hier auch mal n Statement ab:

ich hab 2001 mit Sladorama von Bassboxxx den Weg in den Deutschrap gefunden.
Mir gefiel damals die härte der Interpreten. Wer Bassboxxx kennt, weiß was ich damit mein ^^.
Später bin ich dann auf Ansage Nr. 2 von Aggro gestoßen - fand das besser als BC und hab im Internet weiter Alben gesucht.
Somit kam ich durch features von Fler (Frank White) auf Carlo Coxxx Nu**en.
Immernoch faszieniert von der Härte des deutschen Hiphops bin ich so quasi zum Aggro-Groupie geworden :D.
Das änderte sich schlagartig als ich auf Ansage Nr. 3 ein feat. von BattleRapp gehört hab.
google -> Battlerapp -> *aha, gleich ma ziehen*.
So bin ich zur anderen Seite von deutschrap gekommen, nämlich die eher chillige mit mehr tiefsinn.
Später dann hab ich was von D-Bo gehört, der damals sein Soloding durchgezogen hat.
Internet hilft und schon fand ich einen der besten MCs in D.
Als D-Bo zu ersguterjunge gewechselt is hab ich gedacht "gut ma schauen was andere so auf dem Kasten habn*, z.B: Chakuza oder Bizzy Montana.
Weitere Features, sowie Freunde und TV haben mich dann durch fast ganz Deutschlad gebracht.

Also, deutscher Hiphop IST zu 80%, wenn nich mehr, frauenfeindlich - das is klar.
Ich frag mich also - warum kriegt man für Zeilen wie "Ti**en raus, ti**en raus, fo***n zieht euch aus" (King Orgasmus) Geld?
Manche Hörer sind einfach krank im Kopf.
Selbige hören auch Kaisaschnitt und den ganzen Mist.
Dann gibts die, die Wut in sich haben (meist wegen Frauen) -> die wollen ihre Agressionen rauslassen.
Solchen Leute machen die Musik und richten sich an Hörer in der gleichen Lage (Witz am Rande: Guckt euch mal die Leute von Bassboxxx an x) Dann wisst ihr auch dass sie keine Frauen kriegen).
Und zuletzt, Leutchen wie mich, die suchen sich was anderes, weil die Texte einfach zu inhaltslos und stupide sind.

Zu den restlichen 20%:
Es gibt in Deutschland echt wenige Leute, die was aufm Kasten haben.
Bushido gehört nich dazu.
Auch wenn er ein paar gute Tracks hat, bringt er es nich rüber, als wären sie von ihm, sondern nur für die Masse ->Promo; kleine Mädchen hören Dinger wie Augenblick und Schmetterling weil ihnen die Texte gefallen, weil sie warscheinlich selbst gern die besungenen wären.
Dann hör ich schon eher Azad, weil seine Texte (Phoenix, Eines Tages, ...) eingfach genau das vemitteln, was vielen Menschen fehlt - Mut.

Ich seh Hiphop als Möglichkeit mit meinem Leben klar zu kommen:
-Rapper, wie Harris machen zu 95% nur Partytracks
-Azad, D-Bo regen zum Nachdenken an und evtl. neuen Mut zu schöpfen
-Aggro, Bushido, usw. sind ne gute Möglichkeit wieder runterzukommen, wenn man wütend oder traurig is.

Hiermit haben wir 3 Sparten, die total unterschiedlich sind.
Aber was wäre ein Genre ohne Liebe? :biggrin:
Ich nenn jetzt mal 2 oder 3 Beispiele, die ich gut find
1. Sentino - Eden Song
2. Jonesmann - Mehr für mich

Kennt die wer? Warscheinlich nich. Aber das zeigt doch, dass auch andere Rapper gute Musik machen können, nich nur die Promo- und Kommerzgeier.

Man sollte Hiphop machen um der Welt etwas zu vermitteln, nich wegen dem Geld.
Die meisten lassen, wenns beim ersten Mal nich klappt, den Kopf hängen.. schade eigentlich, denn so geht so mancher guter Rapper unter, bevor er überhaupt angefngen hat, aufzusteigen.
 
Ich finde Deutschrap Klasse.

Ich höre aber mehr so Underground Zeug oder was mal Underground war.

Aggro,Bushido,Fler usw. sind es ja nicht mehr,aber sie waren es ja auch mal.

Und viele aus den Crews leben oder haben das gelebt was sie rappen.Es ist nicht so das alle sich da was ausdenken um ein auf Gangster Rapper zu machen.Es gibt eine Menge die zwischen Knast und Studio hin und her pendeln.

Wenn du in solchen Bezirken gross wirst ist es meist zwangsläufig das du so einiges mitmachst.

Ich könne den Crews die es schaffen auch Geld mit ihrer Musik zu machen ihren Erfolg.Letztendlich geht es doch auch darum was zu schaffen und aus der Scheisse raus zu kommen.

Mein Insider Tip ist momentan das Album: King Krelli "Das Muschi Album" :biggrin:

Das habe ich unterwegs in der U-Bahn gehört und habe lachanfälle bekommen :tongue: Voll coole und witzige texte.Das Album ist aber nur was für Männer :wink:
 
man sieht aber es geht auch anders...

der text ist zwar an manchen stellen naja aber dennoch gefällt mir das so sehr, dass ich mir das gleich 5 mal hintereinander angehört habe!

das lied heisst wohl "Eines Tages" von wem das ist, keine ahnung...

wer das lied mal hören will kann mir ja ne pn schreiben ;)
 
*$qU1GgY* schrieb:
So,
als verfechter des Hiphops geb ich hier auch mal n Statement ab:

ich hab 2001 mit Sladorama von Bassboxxx den Weg in den Deutschrap gefunden.
Mir gefiel damals die härte der Interpreten. Wer Bassboxxx kennt, weiß was ich damit mein ^^.
Später bin ich dann auf Ansage Nr. 2 von Aggro gestoßen - fand das besser als BC und hab im Internet weiter Alben gesucht.
Somit kam ich durch features von Fler (Frank White) auf Carlo Coxxx Nu**en.
Immernoch faszieniert von der Härte des deutschen Hiphops bin ich so quasi zum Aggro-Groupie geworden :D.
Das änderte sich schlagartig als ich auf Ansage Nr. 3 ein feat. von BattleRapp gehört hab.
google -> Battlerapp -> *aha, gleich ma ziehen*.
So bin ich zur anderen Seite von deutschrap gekommen, nämlich die eher chillige mit mehr tiefsinn.
Später dann hab ich was von D-Bo gehört, der damals sein Soloding durchgezogen hat.
Internet hilft und schon fand ich einen der besten MCs in D.
Als D-Bo zu ersguterjunge gewechselt is hab ich gedacht "gut ma schauen was andere so auf dem Kasten habn*, z.B: Chakuza oder Bizzy Montana.
Weitere Features, sowie Freunde und TV haben mich dann durch fast ganz Deutschlad gebracht.

Also, deutscher Hiphop IST zu 80%, wenn nich mehr, frauenfeindlich - das is klar.
Ich frag mich also - warum kriegt man für Zeilen wie "Ti**en raus, ti**en raus, fo***n zieht euch aus" (King Orgasmus) Geld?
Manche Hörer sind einfach krank im Kopf.
Selbige hören auch Kaisaschnitt und den ganzen Mist.
Dann gibts die, die Wut in sich haben (meist wegen Frauen) -> die wollen ihre Agressionen rauslassen.
Solchen Leute machen die Musik und richten sich an Hörer in der gleichen Lage (Witz am Rande: Guckt euch mal die Leute von Bassboxxx an x) Dann wisst ihr auch dass sie keine Frauen kriegen).
Und zuletzt, Leutchen wie mich, die suchen sich was anderes, weil die Texte einfach zu inhaltslos und stupide sind.

Zu den restlichen 20%:
Es gibt in Deutschland echt wenige Leute, die was aufm Kasten haben.
Bushido gehört nich dazu.
Auch wenn er ein paar gute Tracks hat, bringt er es nich rüber, als wären sie von ihm, sondern nur für die Masse ->Promo; kleine Mädchen hören Dinger wie Augenblick und Schmetterling weil ihnen die Texte gefallen, weil sie warscheinlich selbst gern die besungenen wären.
Dann hör ich schon eher Azad, weil seine Texte (Phoenix, Eines Tages, ...) eingfach genau das vemitteln, was vielen Menschen fehlt - Mut.

Ich seh Hiphop als Möglichkeit mit meinem Leben klar zu kommen:
-Rapper, wie Harris machen zu 95% nur Partytracks
-Azad, D-Bo regen zum Nachdenken an und evtl. neuen Mut zu schöpfen
-Aggro, Bushido, usw. sind ne gute Möglichkeit wieder runterzukommen, wenn man wütend oder traurig is.

Hiermit haben wir 3 Sparten, die total unterschiedlich sind.
Aber was wäre ein Genre ohne Liebe? :biggrin:
Ich nenn jetzt mal 2 oder 3 Beispiele, die ich gut find
1. Sentino - Eden Song
2. Jonesmann - Mehr für mich

Kennt die wer? Warscheinlich nich. Aber das zeigt doch, dass auch andere Rapper gute Musik machen können, nich nur die Promo- und Kommerzgeier.

Man sollte Hiphop machen um der Welt etwas zu vermitteln, nich wegen dem Geld.
Die meisten lassen, wenns beim ersten Mal nich klappt, den Kopf hängen.. schade eigentlich, denn so geht so mancher guter Rapper unter, bevor er überhaupt angefngen hat, aufzusteigen.
aggro zum runterkommen naja agro kommt von aggressiv und genauso wirkt das auch zum runterkommen höre selbst ich klassik und symphony metal obwohl ich eigentlich durchundurch nen hörer von rock und power/industrie metal bin und zu liebe wenn einer battlet kann der mir persöhnlich keinen ausdruck von mitfühlender liebe vermittel, dazu brauch ich weiches zeug kein hartes.

zu deinen hiphoper nun mal als negativ beispiel hiphop ist die musikrichtung wo es keine qualifizierten musiker gibt keine die das zeug studiert ham und erst recht keine die ein richtiges instrument richtig spielen können, selbst beim techno können die typen noch keyboard spielen selbst wenn dieses können mestens arm ist.

noch was am rande bushido ist das muttersöhnchen der nation der wohnt nebenseiner mama und lässt der die wäsche immer rüberbringen und das beste der ist noch stolz drauf, tja nur lachhaft die typen
 
naturgemäß halte ich schon von Rap / HipHop sehr wenig. Früher nannte man das glaube ich "Stottern". Aber mal im ernst. 0 Melodie, Schüttelreime und peinlichste Texte, sind nichts was mich besonders anspricht. Bei englischen Texten merkt man wenigstens nicht sofort wie bescheuert sie sind :wink: Von daher ist wohl dieser Deutschrap für mich die nächst niedere Stufe nach der NDW (wobei es da ein paar gute texte gegeben hat, die kann man aber glaub ich an einer hand abzählen) in der musikalischen degeneration der deutschen Musikszene.
 
Xc!zZarD schrieb:
Ich sehe es wie ihr, durch die Musik erschaffen sie sich ein Image, sind jedoch privat komplett anders, was ich aber durchaus positiv finde. Mir geht es schließlich nicht darum das mir irgendein "realer" Ganxta erzählt wie krass es doch ist so zu sein wie er, sondern einfach nur durch die Musik unterhalten zu werden oder auch mal drüber nachzudenken.

Nur ist es leider nunmal so, daß die Hauptzielgruppe dieser selbsternannten Gangster pupertierende Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren sind. Da stellt sich dann die Frage, ob diese auch wirklich zwischen Images, Fiktion und Realität unterscheiden können, wenn ihr Idol in seinen Texten Gewalt und Kriminalität glorifiziert und damit prahlt, aus der härtesten Gegend zu sein. Ich merke doch fast täglich, daß es unter den Jugendlichen doch schon so weit ist, daß man als umso cooler gilt, desto schlechter die Gegend ist, aus der man stammt. Die Jugendlichen wünschen sich hier Ghettozustände her, weil ihre Vorbilder davon schwärmen, statt froh zu sein, daß es in Deutschland sowas wie Ghettos (noch) nicht gibt. Und ich weiß, wovon ich rede. Mein Freund stammt aus Frankreich, aus einer dieser berüchtigten Banlieues, wo jede Nacht die Autos brennen, und ich habe eine zeitlang mit ihm dort gewohnt. Und wer mal in so einer Gegend gewohnt hat, und weiß, wie beschissenen es den Leuten dort geht, kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn man mitbekommt, wie manche von diesem Ghettoleben schwärmen und darauf hinstreben. Und vor allem, wenn man sich mal vorstellt, wie lange ein Fler oder Bushido im "Ghetto" überleben würden.

superbums schrieb:
Und viele aus den Crews leben oder haben das gelebt was sie rappen.Es ist nicht so das alle sich da was ausdenken um ein auf Gangster Rapper zu machen.Es gibt eine Menge die zwischen Knast und Studio hin und her pendeln.

Naja, ich will nicht bestreiten, daß es vielleicht einige Ausnahmen gibt, die wirklich aus sozialschwachen Gegenden stammen und in ihrer Jugend viel Scheiße gebaut haben. Aber der Großteil der Rapper und Crews bedienen sich einfach nur dieses Ghetto-Images, weil es sich im Moment am besten verkauft. Außerdem ist es nunmal auch so, daß in Deutschland nicht halb so viel Scheiß abgeht, wie sie in ihren Texten versuchen weiß zu machen. Und es ist auch nunmal eben so, daß diejenigen, die wirklich viel Scheiße im Leben erlebt haben, viel kritischer mit dem Thema umgehen. Z.B. in Frankreich ist der "Ghetto-Rap" auch ziemlich weitverbreitet, allerdings kommen diese Rapper auch wirklich aus Ghettos und glorifizieren dementsprechend nichts, sondern kritisieren vielmehr das System, während die Rapper in Deutschland eben vielmehr immer den Eindruck vermitteln, kriminell zu sein, im Ghetto zu wohnen, Frauen zu verachten, sei was tolles.
 
Z.B. in Frankreich ist der "Ghetto-Rap" auch ziemlich weitverbreitet, allerdings kommen diese Rapper auch wirklich aus Ghettos und glorifizieren dementsprechend nichts, sondern kritisieren vielmehr das System

Kann ich bestätigen.. da gibts so ein Musik Sender aus Frankreich Zyk XXL oder so ähnlich - ich verstehe zwar kein wort was die rappen aber die Videos zeigen schon das dort in einigen Gegenden Armut pur herrschen muß.

Über eins muss man sich aber im klaren sein... Wenn die hier aufgezählten "Rapper" einen Vertrag über genügen Kohle bekommen würden mit der Auflage genau das Gegenteil zu "rappen" von dem was sie jetzt singen... glaubt mir, sie würden es tun! Geld ist alles worum es denen geht, die glauben einen Scheiss wovon die singen... Das haben sie zwar vielleicht mal am Anfang als sie noch Nobodys wahren aber JETZT zählen nur noch wieviele CDs verkauft werden!
 
NullAhnung schrieb:
Aber der Großteil der Rapper und Crews bedienen sich einfach nur dieses Ghetto-Images, weil es sich im Moment am besten verkauft.

im moment ? falscher dampfer ^^

wenn du wüsstest wie lang z.b. die aggro scene sich schon mit solchem rap beschäftigt.

aber lieber bild lesen als sich informieren ( net argh böse nehmen ) gilt übrigens net nur dir ^^

bezieht sich auch net nur in sachen geld etc
 
J.Vorhees schrieb:
im moment ? falscher dampfer ^^

wenn du wüsstest wie lang z.b. die aggro scene sich schon mit solchem rap beschäftigt.

aber lieber bild lesen als sich informieren ( net argh böse nehmen ) gilt übrigens net nur dir ^^

bezieht sich auch net nur in sachen geld etc

Also ich denke, daß ich sehr gut informiert bin, was Rap und die HipHop-Szene angeht. Vor allem höre ich schon lange genug Rap, wahrscheinlich sehr viel länger wie Du, daß ich die Veränderungen in der deutschen Rapszene sehr gut einschätzen kann. Und ich bin mir dessen bewußt, daß es Aggro auch schon länger gibt, als die letzten zwei, drei Jahre, in denen sich diese Art des Rap immer größerer medialer Präsenz erfreut. Aber früher führte dieses Ghetto-Getue eher ein Schattendasein im Rap-Buisness, während heute fast nur noch Ghetto-/Proll-Rap gemacht wird, eben weil es sich momentan am besten verkauft. Tatsache ist einfach die, daß Du einen echten Gangster niemals auf MTViva sehen wirst!
 
!nferno schrieb:
Kann ich bestätigen.. da gibts so ein Musik Sender aus Frankreich Zyk XXL oder so ähnlich - ich verstehe zwar kein wort was die rappen aber die Videos zeigen schon das dort in einigen Gegenden Armut pur herrschen muß.

Der Rap in Frankreich ist einfach eine Nummer authentischer als Deutscher Rap, eben aufgrund der Verhältnisse in Frankreich. Mal abgesehen davon, daß französischer Rap auch qualitativ eine Nummer besser ist als Deutschrap.

Wenn jemand Interesse an ein paar Rap-Videos aus Frankreich hat, ich kann ja mal ein paar Videos hochladen bzw. ein paar Links posten.
 
Mal abgesehen davon, daß französischer Rap auch qualitativ eine Nummer besser ist als Deutschrap.

ist da etwa jemand etwas voreingenommen weil... :wink:

ne quatsch besser / schlechter liegt im auge des betrachters bzw. geschmäcker sind verschieden und würde zu einer endlosdiskussion führen ,deshalb bin ich mit solchen sätzen immer vorsichtig.

bzw. ein paar Links posten.

wenn dann die links bitte per pn/mail/messanger verteilen, wir wollen doch gegen kein geltendes gesetz verstoßen :biggrin:

DANKE
 
Schorschinho schrieb:
naturgemäß halte ich schon von Rap / HipHop sehr wenig. Früher nannte man das glaube ich "Stottern". Aber mal im ernst. 0 Melodie, Schüttelreime und peinlichste Texte, sind nichts was mich besonders anspricht. Bei englischen Texten merkt man wenigstens nicht sofort wie bescheuert sie sind :wink: Von daher ist wohl dieser Deutschrap für mich die nächst niedere Stufe nach der NDW (wobei es da ein paar gute texte gegeben hat, die kann man aber glaub ich an einer hand abzählen) in der musikalischen degeneration der deutschen Musikszene.
die englischen texte mehr sinn übersetz mal 50 cents erstes lied dann kommt da so was raus:

ey du hast geburstag wir trinken das und das ey.........
so in etwa
und über die lästereien von eminem brauchen wir gar nit sprechen , der hatte nur zwei positive sachen in seinen liedern dido in stan und die e-gitarre in dem 8-mile soundtrack
 

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