So,
als verfechter des Hiphops geb ich hier auch mal n Statement ab:
ich hab 2001 mit
Sladorama von
Bassboxxx den Weg in den Deutschrap gefunden.
Mir gefiel damals die härte der Interpreten. Wer Bassboxxx kennt, weiß was ich damit mein ^^.
Später bin ich dann auf Ansage Nr. 2 von
Aggro gestoßen - fand das besser als BC und hab im Internet weiter Alben gesucht.
Somit kam ich durch features von Fler (Frank White) auf Carlo Coxxx Nu**en.
Immernoch faszieniert von der
Härte des deutschen Hiphops bin ich so quasi zum Aggro-Groupie geworden

.
Das änderte sich schlagartig als ich auf Ansage Nr. 3 ein feat. von BattleRapp gehört hab.
google -> Battlerapp -> *aha, gleich ma ziehen*.
So bin ich zur anderen Seite von deutschrap gekommen, nämlich die eher chillige mit mehr tiefsinn.
Später dann hab ich was von
D-Bo gehört, der damals sein Soloding durchgezogen hat.
Internet hilft und schon fand ich einen der besten MCs in D.
Als D-Bo zu ersguterjunge gewechselt is hab ich gedacht "gut ma schauen was andere so auf dem Kasten habn*, z.B:
Chakuza oder Bizzy Montana.
Weitere Features, sowie Freunde und TV haben mich dann durch fast ganz Deutschlad gebracht.
Also, deutscher Hiphop
IST zu 80%, wenn nich mehr,
frauenfeindlich - das is klar.
Ich frag mich also - warum kriegt man für Zeilen wie "Ti**en raus, ti**en raus, fo***n zieht euch aus" (King Orgasmus) Geld?
Manche Hörer sind einfach
krank im Kopf.
Selbige hören auch
Kaisaschnitt und den ganzen Mist.
Dann gibts die, die
Wut in sich haben (meist wegen Frauen) -> die wollen ihre Agressionen rauslassen.
Solchen Leute machen die Musik und richten sich an Hörer in der gleichen Lage (Witz am Rande: Guckt euch mal die Leute von Bassboxxx an x) Dann wisst ihr auch dass sie keine Frauen kriegen).
Und zuletzt, Leutchen wie mich, die suchen sich was anderes, weil die Texte einfach zu
inhaltslos und stupide sind.
Zu den restlichen 20%:
Es gibt in Deutschland echt wenige Leute, die was aufm Kasten haben.
Bushido gehört nich dazu.
Auch wenn er ein paar gute Tracks hat, bringt er es nich rüber, als wären sie von ihm, sondern nur für die Masse ->Promo; kleine Mädchen hören Dinger wie Augenblick und Schmetterling weil ihnen die Texte gefallen, weil sie warscheinlich selbst gern die besungenen wären.
Dann hör ich schon eher Azad, weil seine Texte (Phoenix, Eines Tages, ...) eingfach genau das vemitteln, was vielen Menschen fehlt -
Mut.
Ich seh Hiphop als Möglichkeit mit meinem Leben klar zu kommen:
-Rapper, wie
Harris machen zu 95% nur Partytracks
-
Azad, D-Bo regen zum Nachdenken an und evtl. neuen Mut zu schöpfen
-
Aggro, Bushido, usw. sind ne gute Möglichkeit wieder runterzukommen, wenn man wütend oder traurig is.
Hiermit haben wir 3 Sparten, die total unterschiedlich sind.
Aber was wäre ein Genre ohne
Liebe? :biggrin:
Ich nenn jetzt mal 2 oder 3 Beispiele, die ich gut find
1. Sentino - Eden Song
2. Jonesmann - Mehr für mich
Kennt die wer? Warscheinlich nich. Aber das zeigt doch, dass auch andere Rapper gute Musik machen können, nich nur die Promo- und Kommerzgeier.
Man sollte Hiphop machen um der Welt etwas zu vermitteln, nich wegen dem Geld.
Die meisten lassen, wenns beim ersten Mal nich klappt, den Kopf hängen.. schade eigentlich, denn so geht so mancher guter Rapper unter, bevor er überhaupt angefngen hat, aufzusteigen.