ich hab ja in der letzten zeit viel darüber gelesen, ich möchte hier mal ein paar auschnitte und zitate dazu vorbringen.
Man kann es aber auch, wie CSU−Chef Erwin Huber, so sehen, dass die Türken − nachdem sie einst vor Wien
gescheitert waren − ihren Herrschaftsbereich nun auf anderem Wege ausdehnen und in Deutschland mittels
solcher Schulen und Moscheen eine "Klein−Türkei" errichten wollen. Eine ziemlich absurde Vorstellung.
so absurd finde ich das garnicht, da liegt der verdacht ziemlich nahe auch wenn das ein wenig überspitzt klingt.
Sicher wirkt es für viele Deutsche befremdlich, wenn ein türkischer Regierungschef während eines Besuchs in
Deutschland vor 20.000 "Landsleuten" redet. Und gewiss empfinden es viele als provokant, wenn er denen
empfiehlt, ihren Kindern zuerst die türkische Sprache beizubringen, und er Assimilation als "Verbrechen"
bezeichnet.
hmm also ich finde das schon ziemlich überheblich , macht das mal als deutscher in der türkei.
Das zeigt sich zum Beispiel an Erdogans Vorschlag, in Deutschland Schulen und Universitäten einzurichten,
an denen (auch) auf Türkisch unterrichtet wird. Man könnte es, wie den geplanten Bau repräsentativer
Moscheen in Köln und anderen Städten, als willkommenes Zeichen ansehen, dass die türkischen Einwanderer
mit ihrer Kultur in Deutschland allmählich angekommen sind und sie sich auf Dauer einzurichten trachten.
Und sie nicht mehr für alle Zeiten im Niemandsland zwischen ihrem "Herkunftsstaat" und ihrer neuen Heimat
verharren wollen.
aber warum bitte kommen sie denn nach deutschland? um hier türkisch zu lernen? um sich hier wie in der türkei zu fühlen? nur leider haben wir hier nicht das passende wetter und kein großes meer vor der tür...
Man könnte und sollte das, wie das häufig in Sonntagsreden geschieht, als "kulturelle Bereicherung"
wertschätzen. Doch stattdessen verbirgt sich hinter der vorschnellen Ablehnung ein Geist, der sich auch in der
oft falschen Verwendung des Begriffs "Ausländer" verbirgt. Wer zum Teil seit mehr als 40 Jahren und
mehreren Generationen hier lebende Türken noch immer als nicht dazugehörend betrachtet und rechtlich
einstuft, darf sich nicht wundern, dass sie entsprechend reagieren und sich verhalten. Wer hier geborenen,
straffällig gewordenen Einwandererkindern, die mitten unter uns zu Gewalttätern geworden sind, wie Roland
Koch damit droht, sie in ihre "Heimat" abzuschieben, fügt selber der Integration einen schweren Schaden zu.
also dazu fällt mir nichts ein....
sie wollen doch garnicht dazu gehören !!! wenn ich in z.b. berlin an irgendeine deutsche schule geh und dort 100 "hier geborene" türken frage " deren eltern und vorfahren" schon seit 2 generationen in deutschland leben, frage wie es ihnen hier gefällt und ob sie sich als deutsche fühlen? bekomm ich zu 99% die antwort ich bin türke und stolz drauf ! und wie oft hört man von hier geborenen türken... du sch..... deutscher...hallo? was soll das ganze theater? ich kenn das noch aus meiner schulzeit..es klingt ausländerfeindlich! ja da geb ich euch recht , ich spreche aber die personen an die sich einfach nicht benehmen können und sich hier aufführen wie der letzte abschaum und das sind halt zum größten teil ausländer...aber anderes thema...
Denn entweder will man, dass sich die Zugewanderten als Einheimische betrachten; dann muss man sie auch
entsprechend behandeln − mit allen Pflichten und Rechten. Oder man sieht in ihnen weiterhin bloß geduldete
"Gäste", die man jederzeit des Landes verweisen kann; dann darf man aber auch nicht empört reagieren, wenn
sie sich nicht eingliedern wollen.
dann sollen sie sich mal entsprechend anpassen !!
schonmal nen deutschen in der türkei gesehen der sich aufführt wie conan der barbar? deutsche die zu 10. einheimische niederprügeln? in der türkei am mc donalds schon deutsche gesehen die dort ihr revier sichern und ganz cool und lässig mit dem fuß an der wand und mit verschränkten armen ihr revier makieren? also ich nicht ! und ich bin fast jedes jahr in der türkei im urlaub. hab auch noch nie von einer abschiebung eines deutschen von der türkei nach deutshcland gelesen oder gehört.
In Wahrheit, dass zeigen andere Einwanderungsländer wie die USA und das zeigt auch die Geschichte der
deutschen Auswanderung, ist Integration ein langwieriger, schwieriger, mit Schmerzen für beide Seiten
verbundener Prozess, der in der Regel eine ganze Reihe von Generationen dauert. Er kann nicht auf
Knopfdruck gesteuert und schon gar nicht befohlen werden. Er kann (und sollte) jedoch unterstützt und
gefördert werden, zum Beispiel durch viele Maßnahmen, die im nationalen Integrationsplan aufgelistet sind.
also man kann gewiss nicht sagen das wir den türken nicht entgegen kommen.
hier gibts fast "prunkvollere" moscheen als kirchen, ich wohn in BW nähe konstanz und in konstanz is die türkische moschee das highlight... die is bald größer als alles andere dort...
Assimilation, also die völlige auch kulturelle Eingliederung der Zugewanderten, ist für einen Teil von ihnen
vielleicht irgendwann der Endpunkt. Aber sie kann und sollte nicht das unbedingte Ziel sein. Für
Auswanderer ist die alte Sprache und Kultur etwas, was sie oft über viele Generationen mit der alten Heimat
verbindet und was sie nicht völlig aufgeben wollen − ohne das die meisten dorthin zurück möchten.
jeder ist seines eigenen schicksaals schmid
Jede Gesellschaft verändert sich durch Einwanderung. Denn es kommen, wie Max Frisch einst formulierte,
"Menschen", nicht nur reine Arbeitskräfte. Und diese Menschen bringen ihre Kultur und Sprache mit, die in
die Gesellschaft einfließen. Deutschland, das zu Recht stolz auf seine Kultur und Sprache ist, sollte hier mehr
Selbstbewusstsein und Gelassenheit und weniger Angst zeigen.
die gesellschaft hat sich schon lang geändert....man denke an die "rübli" schule in berlin. (ich glaub so hieß sie) jeder weiß was gemeint ist...
Deutsch−türkische Schulen, Institute, Städtepartnerschaften, Jugendreisen usw. könnten auch den Deutschen
helfen, die größte Minderheit unter uns endlich besser kennenzulernen. Der Döner ist längst eingebürgert.
Machen wir es genauso mit der türkischen Kultur und Sprache.
da hab ich ja nichts dagegen. aber wieso schulen und universitäten mit türkischen lehrern usw... warum? damit man wenn man mit 17 aus der türkishcen shcule in deutschland kommt immernoch nicht weiß wie man sich richtig bewirbt? die deutsche sprache immernoch nicht kann? ich hoffe euch ist aufgefallen das deutschland ziemlich viel und beschissene bürokratie hat, wie wollt ihr euch da je zurecht finden?
Der türkische Premier Erdogan bekommt scharfe Ablehnung für den
Vorschlag, türkische Schulen in Deutschland einzurichten. Das zeigt nur
die Probleme, die wir mit den Türken unter uns haben
Exakt ! und wer is schuld?
so long...
ps:
@MusterMann:
Ich habe niemals behauptet, die politischen Ergüsse eines türkischen Ministerpräsidenten gutzuheissen; ich habe grundsätzlcih nur nichts gegen türkische Schulen. Genausowenig wie ich etwas gegen griechische, bosnische und von mir aus auch chinesische Schulen hier in Deutschland habe.
Ich kenne genügend türkische Jugendliche persönlich, die ausgezeichnet Deutsch sprechen, leider oft im Gegensatz zu ihren Eltern.
schonmal chinesen gesehen die sich nicht anpassen können und wollen? die gruppenweise in jugendlichen schaaren die stadt unsicher machen wollen?
Zitat: konradin
Im übrigen finde ich es recht unklug, die Integrationsdiskussion ausgerechnet auf dem Rücken jugendlicher Türken auszutragen.
vielleicht sollte man dem erdogan und den jugendlichen türken mal beibringen das die türken die hier in deutschland leben das aushängeschild für die türken/türkei sind.
klar man kann nicht alle über einen kamm scheeren aber es trifft in mehr als 80% zu!