Türkische Schulen in Deutschland

Dazu hätte ich gerne eine Statistik ;)
...

So etwas in reine Zahlen zu fassen, fällt den Statistikern nicht einfach. Aber auch dazu ein kleines Beispiel, ganz aktuell aus der Stuttgarter Zeitung diese Tage:

Das muslimische Gräberfeld in Stuttgart wurde bisher wenig benutzt, aber vorwiegend von Bosniern und Kosovo-Albanern, während Türken sich lieber in der Heimaterde bestatten ließen und lassen. Aktuell ist eine deutliche Zunahme muslimischer Bestattungen zu verzeichnen, aber auch hier meistens von den genannten Gruppen. Bei den Türken ist hier kaum ein Trend nach oben festzustellen, sehr viele zahlen weiterhin in sogenannte Überführungsfonds ein, mit denen bei ihrem Ableben der Transport in die Türkei und die Bestattung dort bezahlt wird.

Gewiss, das mag auf den ersten Blick makaber klingen, aber wer sich hier bestatten lässt, hat hier eine Heimat gefunden und das scheint bei Bosniern und Kosovaren deutlich stärker ausgeprägt zu sein als bei Mitbürgern türkischer Herkunft.

@ RamsesV: man kann persönliche Erfahrungen nie verallgemeinern und ganz sicher gibt es auch vom Balkan noch genügend Migranten, die sich hier nicht heimisch fühlen und es wohl auch nicht wollen.


@ resnu:
Keine Ahnung, kein Plan, laberst nur rum: :depp:
 
So etwas in reine Zahlen zu fassen, fällt den Statistikern nicht einfach.

Nicht einfach? Ich postuliere mal: unmöglich.
Allerdings werden Statisken gemacht, von Dingen, die unmessbar sind.

Gewiss, das mag auf den ersten Blick makaber klingen, aber wer sich hier bestatten lässt, hat hier eine Heimat gefunden und das scheint bei Bosniern und Kosovaren deutlich stärker ausgeprägt zu sein als bei Mitbürgern türkischer Herkunft.

Wobei man auch die Heimat der jeweilgen Menschen sehen muss. Ein Türke hat mit sicherheit keine zerstörte Heimat bzw überhaupt noch eine. Durch die vielen Konflikte im Balkan sind viele ihrer Heimat beraubt worden und sind heimatlos nach Deutschland eingewandert. Bei Türken zum Beispiel steht doch im Großteil (zumindest vermute ich das) eine Famile im Hintergrung, von der ein Teil noch in der Heimat wohnt.

Wenn ich nicht entwurzelt bin, warum dann neue Wurzeln schaffen?

Bei einer Statistik über das Heimatgefühl von Mitbürgern mit ausländischen Wurzeln (oder keinen) sollte auch berücksichtigt werden, wie die Verhältnisse in der (ehemaligen) Heimat sind. Ich denke, dass gerade bei Sachen, die um Menschen gehen, alle Faktoren berücksichtig werden müssen, und nicht wie beim Wetter, dass man den Großteil außer Acht lässt, damit man ein ungefähres Ergebnis hat.

Und irgendwie fühle ich mich auch sehr Offtopic :D

//edit: Dein Beispiel gefällt mir allerdings sehr gut! ;)

Lg
RamsesV
 
(...) aber wer sich hier bestatten lässt, hat hier eine Heimat gefunden und das scheint bei Bosniern und Kosovaren deutlich stärker ausgeprägt zu sein als bei Mitbürgern türkischer Herkunft.(...)

Da haben wir es mal wieder,wie man an einen öffentlichen Bericht einfach rum textet und zu seinem eigenen Vorteil hier reinsetzt .
Wenn man schon mit Vorwürfen um sich wirft,sollte dieses auch wahrheitsgemäß weitergeben,oder zu mindestens hier das Original Bericht zitieren.

Hier der Originaltext, warum sich die Bosnier sich in Gräberfeld bestatten ließen.

Gerade 358 Muslime wurden auf dem Gräberfeld in den 22 Jahren bestattet, viele davon sind Bosnier, deren Gräber hier liegen, da während des Jugoslawienkriegs keine Überführung möglich war.
Quelle: stuttgarter-zeitung.de "

Ich finde solche Behauptung wie "wer sich hier nicht bestatten läßt,fühlt sich hier nicht heimisch" voll daneben und Respektlos gegen die Verstorbenen.
Jeder Mensch hat seinen eigenen Willen,(auch ein Türke) der laut seinem Testament oder der Wunsch im Lebzeiten selbst bestimmen kann,wo er bestattet werden möchte auch wenn das auf dem Mond ist , aber es ist beschämend zugleich eine Sünde über diese Totenseelen zu behaupten, das sie hier keine Heimat gefunden haben.

Möchte hier nicht weiter Argumentieren, weil es eh nichts mehr mit dem eigendlichen Thema gemeinsames hat,aber wenn man schon was behauptet,sollte man es auch belegen.
Wer Interesse an dem "Originalen" Artikel hat sollte selbst durchlesen und eigenes Bild von machen.

h**p://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1675093
 
Zitat von EllHomer
Aber echt! Wenn die türkische Schulen wollen, sollen sie gefälligst in die Türkei gehn!! Hier in Deutschland wird deutsch gesprochen und unterrichtet. Die Türken sollten sich wenigstens in diesen Dingen anpassen -.-
Außerdem kostet sowas ja wieder viel Geld, das man für so viele andere Dinge gut gebrauchen kann.

Das geht mir doch etwas über die Hutschnur. WO wird denn hier in Deutschland deutsch gesprochen? In der Fernsehewerbung jedenfalls schon lange nicht mehr. Englisch ist angesagt. Das Wort 'Getreide' ist bald keinem mehr geläufig, schließlich heisst es auf neudeutsch 'Cerealien'.

Da scheinst du nicht so empfindlich zu sein. Aber wenn ein Türke hier in Deutschland türkisch spricht, dann geht gleich die abendländische Kultur unter! Wenn ich mir das Legasteniker-Deutsch (nichts gegen echte Legastheniker!) vieler Deutscher anschaue, die mit ihrer Unfähigkeit zur deutschen Sprache auch noch mit Rechtschreibfehlern (die im Grunde genommen meist Verständnisfehler sind) kokettieren, als wäre der 'Mut' zur Unfähigkeit eine Leistung, dann wird mir schlecht.

Wenn man jeden rausschmeißen würde, der kaum oder schlecht Deutsch kann, dann wäre Deutschland leer, nicht wegen der Ausländer, sondern wegen den Deutschen.

Solange es hier Waldorf-Schulen und ähnliches gibt, solange muss man auch zulassen, daß es hier türkische Schulen gibt.

Natürlich ist es sinnvoll, daß auch türkische Jugendliche deutsch lernen. Aber das tun sie doch allesamt!

Schulen kosten natürlich etwas. Auch türkische. Was meinst du mit 'das kostet wieder viel Geld'? Meinst du, eine deutsche Schule statt einer türkischen wäre billiger? Oder willst du die Schulpflicht (natürlich nur für Türken) abschaffen? Das wäre in der Tat billiger. Allerdings auch nur im ersten Moment.

Etwas mehr Toleranz gegenüber anderen würde dir auch nicht schlecht stehen.

So long, Konradin
 
@Konradin,
Sprache wandelt sich nun mal, aber es geht doch darum, dass wenn Türken auf türkische Schulen gehen kein richtiges Deutsch mehr lernen und sich auch nicht richtig integrieren können. Wenn jemand Werbung schaut hindert ihn das nun mal nicht daran. Außerdem ist es ja wohl ein totaler Unterschied, ob sich die deutsche Sprache ändert oder Türkein die deutsche Sprache überaupt nicht lernen wollen.
Und jetzt sag bitte nicht, dass die Türken, wenn sie auf türkische Schulen gehen, immernoch besser deutsch können, als Deutsche.

Ansonsten, ist das Geld in eine (rein) türksiche Schule einfach schlechter investiert, da man später einfach durch Steuern nicht so viel rausbekommt.
 
Kein Schweinfleisch: Wenn du in biologie aufgepasst hättest, würdest du mitbekommen haben, dass Schweine Alles-fresser sind. D.h. sie fressen u.a. auch Aas
Dies verabscheulicht man im Islam.
[/QUOTE]

nun ja dann sollten Moslems Dönerbrot auch weglassen......denn da ist Cystein drin. wenn acuh nur sehr wenig

Klassisch wird Cystein aus cystinreichem Eiweiß wie Menschenhaar, Federn oder Schweineborsten gewonnen.


Cystein wird bei verschiedenen Produkten eingesetzt und erfüllt dabei unterschiedliche technologische Aufgaben; etwa:

* Als Bestandteil vieler Backmittel und BackgrundstoffeBackmittel und Backgrundstoffe ist Cystein bei der Herstellung von Brot, Brötchen und BackwarenBackwaren aller Art weit verbreitet. Es erhöht das "Gashaltevermögen", so dass die Backwaren über längere Zeit ihre voluminöse Form behalten. Außerdem verbessert Cystein die Elastizität und die Knetfähigkeit der Teige.
* Cystein ist an der Ausbildung von Fleisch- und Röstaromen beteiligt und wird zur Abrundung und Verstärkung von AromenAromen eingesetzt. Als künstliches Fleischaroma setzt man es vegetarischen Lebensmitteln zu.
* auch in Diätzubereitungen, Futtermitteln, Arzneimitteln und kosmetischen Erzeugnissen
 
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Ich finde solche Behauptung wie "wer sich hier nicht bestatten lässt,fühlt sich hier nicht heimisch" voll daneben und Respektlos gegen die Verstorbenen.
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Au Backe, dann lies doch den GANZEN Artikel! Vor allem, die Entwicklung:

STZ schrieb:
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Der Friedhofsplaner Hansjürgen Grupp denkt trotzdem an eine Erweiterung, er rechnet damit, dass die zweite und dritte Generation der Einwanderer eher bereit sein wird, auch nach dem Tod in Deutschland zu bleiben. Die Zahlen von 2007 scheinen ihm recht zu geben: 36 Gräber wurden vergeben, so viele wie in keinem der Jahre zuvor. Ferid Kugic, der Vorsitzende der bosnischen Moschee, hofft, dass sich dann auch die Gewohnheiten der Muslime bei der Grabpflege ändern werden: „Wenn ich über einen christlichen Friedhof mit den schön geschmückten Gräbern gehe, bin ich fasziniert, wenn ich über einen islamischen gehe, bin ich oft enttäuscht.

Bosnier und Kosovaren haben sich Anfang der 90-er Jahre verständlicherweise nicht in ihrer Heimat beerdigen lassen können wegen der Kriegshandlungen dort. Und wie lange ist das her?

Die Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien kamen nach Zerfall des Staates doch als Flüchtlinge zu uns und nicht vornehmlich als Einwanderer. Dennoch haben sich viele bei uns sehr gut eingelebt und wollen nicht zurück.


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es ist beschämend zugleich eine Sünde über diese Totenseelen zu behaupten, das sie hier keine Heimat gefunden haben
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Dachte ich mir es doch schon immer, dass du bzw. deine Eltern entsprechender Herkunft bist/sind! Lügen ist im Übrigen auch eine Sünde.
Und wenn du, wie bisher auch, nichts Konstruktives auszusagen hast, dann spar dir doch die Tipperei in diesem Thread einfach.



...WO wird denn hier in Deutschland deutsch gesprochen?
[...]
Solange es hier Waldorf-Schulen und ähnliches gibt, solange muss man auch zulassen, daß es hier türkische Schulen gibt.
[...]
Natürlich ist es sinnvoll, daß auch türkische Jugendliche deutsch lernen. Aber das tun sie doch allesamt!
...

Ich gebe dir recht, dass wir diese vielen Anglizismen überhaupt nicht benötigen, wie sie heute vielfach in Werbung, Mode und bestimmten Zeitschriften verstärkt Verwendung finden!

Dein Vergleich von Waldorfschulen mit fremdsprachlichen Schulen hinkt gewaltig. Und erkläre doch bitte mal, wie türkische Jugendliche 'allesamt' Deutsch lernen, selbst wenn sie auf eine türkisch sprachliche Schulen gehen würden? Das ist Nonsens! Umgangssprache kann man zwar auf der Straße lernen ('Dönerdeutsch'), aber richtig und verständlich sicher nicht. Dass viele deutsche Schüler heute grauenhaft sprechen und schreiben, ist eine andere Sache und hat mitd er Bildungspolitik unseres Staates zu tun!
 
(...)Dachte ich mir es doch schon immer, dass du bzw. deine Eltern entsprechender Herkunft bist/sind! (..)

Dies hast du mir schon mal vorgeworfen,scheint bereits ein Hobby von dir geworden zu sein,hier nur pauschale Vorwürfe unterbreiten aber die Tatsachen übersehen.
Passt dir irgendwie nicht so an den kragen,wenn solche wie ich hinter den Ausländischen Mitbürger stehen und deine Meinung nicht schlucken,so wie du es von mir behauptest,das ich bzw meine Eltern türkischer Herkunft sind,sollte ich auch behaupten, das du nach deinen türken feindlichen Beiträgen zu NPD gehörst, was ja nicht weit von entfernt ist.

Ich frage mich,wer überhaupt von uns der Ältere ist.
 
@Hero:

Ich bezweifle, daß viele Türken kein Deutsch könnten, wenn sie hier auf eine türkische Schule gingen.

Viele türkische Jugendliche, die ich kenne, sind hier in Deutschland geboren und zweisprachig aufgewachsen. Sie sehen ihre Zukunft in Deutschland und nicht in der Türkei. Also lernen sie auch die Sprache des Landes, in welchem sie ihre Zukunft verbringen wollen.

Woher nimmst du eigentlich den Glauben, daß Deutschunterricht an einer türkischen Schule schlechter sein muss als Deutschunterricht an einer staatlichen Schule? Die Qualität des Deutschunterrichts hängt auch von dem Umgang der Schüler mit der deutschen Sprache ab. Deutschunterricht an einer rein türkischen Schule ist aufgrund der Vorkenntnisse erfolgreicher als Deutschunterricht auf einer stattlichen Schule mit sehr hohem (gemischtem) Ausländeranteil. <Ironie ein> Von oberbayerischen Schulen mal ganz abgesehen, wo zum Teil immerhin fünf Prozent der Schüler Hochdeutsch können, wenn überhaupt.<Ironie aus>

Aber du wirfts deutsche Schulen alle in einen Topf und türkische in einen anderen. Das ist sehr einfach. Das Problem aller einfachen Lösungen ist aber, sie sind einfach, aber nicht umsetzbar. Einfache Lösungen sind für einfache Gemüter, eben populistisch.

Ansonsten, ist das Geld in eine (rein) türksiche Schule einfach schlechter investiert, da man später einfach durch Steuern nicht so viel rausbekommt.
Der Wirtschaftsfachmann spricht, oder?

Kopfschüttelnd,
Konradin
 
Woher nimmst du eigentlich den Glauben, daß Deutschunterricht an einer türkischen Schule schlechter sein muss als Deutschunterricht an einer staatlichen Schule?
Sag ich ja gar nicht, aber auf einer deutsche Schule wird nun mal von morgens bist mittags deusch gesprochen.

Aber du wirfts deutsche Schulen alle in einen Topf und türkische in einen anderen. Das ist sehr einfach. Das Problem aller einfachen Lösungen ist aber, sie sind einfach, aber nicht umsetzbar. Einfache Lösungen sind für einfache Gemüter, eben populistisch.
Ich sag noch nur, dass türkische Schulen schwachsinnig wären, erläutere doch einfach mal, welche Vorteile sie hätten.

Der Wirtschaftsfachmann spricht, oder?
Nö, aber türkisch kann man eben auch zu Hause lernen.
 
@Hero: Und welche Vorteile haben katholische Schulen, Waldorfschulen, Ganztagsschulen und gar Abendschulen? Sind genauso schwachsinnig wie türkische Schulen?

...aber auf einer deutsche Schule wird nun mal von morgens bist mittags deusch gesprochen.
Aber was für ein Deutsch! PISA lässt grüssen.

Nö, aber türkisch kann man eben auch zu Hause lernen.
Deutsch aber auch. Oder hast du Deutsch erst in der Schule gelernt?

Oder wolltest du damit etwas anderes sagen?

Gruß Konradin
 
@Konradin: Deutsch wird aber hier im Land gesprochen, und allgemein benötigt, türkisch aber nicht:D

Hero hat gefragt, ob du die Vorteile einer Staatlich finanzierten Türkischen Schule nennen kannst:D (nix gegen dich:D), aber Integration ist kein Punkt, weil ja "normalerweise" die Türkischen Familien schon länger in Deutschland leben:D
Natürlich sind die ganzen Schultypen Hauptsächlich schwachsinnig, aber da wird halt Deutsch gesprochen, und die Weltsprache (Englisch) gelehrt:D

mfg:D
 
@Bandalro207:

Natürlich wird hier im Land Deutsch gesprochen (oder Plattdeutsch, Sächsisch, Hessisch und Bayerisch). Gelegentlich sogar Englisch, Türkisch udn Russisch.

Die Vorteile stattlich finanzierter türkischer Schulen ist, daß diese damit gewissermassen unter staatlicher Aufsicht stehen und es nicht mehr ausschließlich Sache mitunter obskurer 'Kulturvereine' ist, was an ihnen gelehrt wird.

Katholiken leben auch schon länger in Deutschland. Dennoch aber gerade auch deswegen gibt es hierzulande katholische Schulen. Ich weiß, Deutsch wird hier im allgemeinen benötigt und Katholisch nicht. Dennoch gibt es in diesem unserem Lande auch katholische Schulen, aber Integration ist nicht der Punkt.

Auf humanistischen Gymnasien wird nicht unbedingt Englisch gelehrt, sondern Latein und Griechisch. Halte du davon, was du willst. Du musst ja nicht auf solch eine Schule gehen - Weltsprache hin oder her.

Welche Sprachen auf einer Schule gelehrt werden hat allerdings mit dem Niveau der Sprache (und dem der Schüler) wenig bis überhaupt nichts zu tun.

Ach, ich vergaß: wenn Deutsche im Ausland in eine deutschsprachige Schule gehen, dann ist das doch ok, oder?

Oder sollten wir die weltweiten Goethe-Institute und wie sie alle heißen abschaffen, damit dein Weltbild etwas übersichtlicher wird?

Gruß Konradin
 
so war das nicht gemeint:D

1. Katholisch ist keine Sprache :P, du meinst Latein:löl, und das wird ang Gymnasien gelehrt (k ist nicht wirklich ernst gemeint:D )

Konradin eigentlich interessierts mich nicht was für eine Sprache gesprochen wird, solange ich die Leute verstehe mit denen ich rede:löl: , deswegen halte ich es für Sinnlos solche Schulen einzuführen, denn die Schüler haben davon keinen konkreten Vorteil oder ähnliches, denn:

Es wird einfach nicht die Integration gefördert, und falls viele Türken nicht Deutsch können, sollte man anstatt gleich Schulen zu bauen, einfach einen normalen extra-Türkich-Deutsch Unterricht geben. Vielleicht schon im Kindergarten das Deutsch der Kinder fördern.
Ich habe nie davon gesprochen, dass ich gegen die Sprache bin, bloß dafür extra Schulen zu bauen finde ich sinnlos:D
 
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Die Vorteile stattlich finanzierter türkischer Schulen ist, daß diese damit gewissermassen unter staatlicher Aufsicht stehen und es nicht mehr ausschließlich Sache mitunter obskurer 'Kulturvereine' ist, was an ihnen gelehrt wird.
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Also entweder verstehst du nicht, worum es in dem Thread und worum es Erdogan und seiner Partei AKP geht oder du verwechselst etwas. Es ist grundlegend anders, ob an einer Schule in Deutschland die Unterrichtssprache generell z.B. türkisch (oder englisch) ist und das Fach Deutsch nur als Fremdsprache angeboten wird oder ob das Fach Türkische Sprache angeboten wird.

Woher nimmst du die Gewissheit, dass die Kinder von Migranten hier die deutsche Sprache ordentlich und richtig lernen, wenn sie weder zu Hause noch in der Schule deutsch sprechen und handeln? Es würde nur vermehrt zur Bildung von Parallelgesellschaften führen, aber weder eine dauerhafte Integration, noch ein Mehr an Verständnis für die jeweils Anderen Kulturen bringen. Man sieht es an englischsprachigen Schulen, auf die z.B. US-Amerikaner in Deutschland ihre Kinder schicken. Diese Leute haben wenig bis gar keine sozialen Kontakte zur einheimischen Bevölkerung, das Sprachvermögen in deutsch ist sehr gering - leider. Nicht viel anders wäre es bei einer flächendeckenden Einführung fremdsprachlicher Schulen, am Beispiel der Vorstellung des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

@ Konradin:
Du kannst konfessionelle Schulen oder auch Freie Schulen nicht mit solchen vergleichen, die dauerhaft Unterricht in einer fremden Sprache anbieten. Es geht doch gar nicht um sogenannte Koranschulen, von denen wenige in Deutschland unseriös arbeiten und Hass statt den wahren Islam predigen, das ist ein ganz anderes Thema. Die Beherrschung der Landessprache ist das Thema bei einem dauernden Aufenthalt in einem Land, dessen Sprache man nicht von den Eltern her kennt!


@ resnu:
:weg:
Wie gut, dass deine Beiträge wenigstens erheiternd sind, steckt sonst schon kein Sinn dahinter.
 
Natürlich ist Katholisch keine Sprache; das habe ich auch nie behauptet.

Zur Schule geht man nicht, um deutsch zu werden, sondern die Schule sollte auf das Leben hier vorbereiten. Das, was die Eltern versäumen, ihren Kindern zuhause mitzugeben, das lernen die Kinder eben in der Schule. Die Aufgabe der Schule ist es unter anderem, Bildung zu vermitteln.

Mir ist es lieber, die Kinder gehen auf eine türkische Schule und lernen etwas, als daß sie auf gar keine Schule gehen oder auf eine deutsche Schule, auf der sie nichts lernen (zu grosse Klassen, Lehrermangel, viele Nationalitäten in einer Klasse etc.)

Wer glaubt, daß er diese Art Bildung nicht braucht, der muss sich auch hinterher nicht wundern, wenn andere den Platz besetzen, den man eigentlich haben möchte. Sich nur mit Händen und Füssen auseinanderzusetzen und mit seinen Rechtschreibfehlern zu kokettieren, das reicht heutzutage eben nicht, wenn man eine gescheite Lehrstelle haben will.

Im übrigen finde ich es recht unklug, die Integrationsdiskussion ausgerechnet auf dem Rücken jugendlicher Türken auszutragen.

Gruß Konradin

@MusterMann:

mich interessieren die Ansichten des türkischen Ministerpräsidenten in dieser Hinsicht recht wenig, es wäre schlimm, wenn er hier etwas zu sagen hat. Soll er sich doch erst einmal darum kümmern, daß die Kurden in der Türkei Kurdisch sprechen dürfen. Aber im eigenen Land ist das mit der Toleranz eben etwas ganz anderes. Das kennt man ja zu Genüge.

Ich habe niemals behauptet, die politischen Ergüsse eines türkischen Ministerpräsidenten gutzuheissen; ich habe grundsätzlcih nur nichts gegen türkische Schulen. Genausowenig wie ich etwas gegen griechische, bosnische und von mir aus auch chinesische Schulen hier in Deutschland habe.

Ich kenne genügend türkische Jugendliche persönlich, die ausgezeichnet Deutsch sprechen, leider oft im Gegensatz zu ihren Eltern.

Die Situation bei unseren 'amerikanischen Freunde' ist klar. Zwar war das damals, als sie noch schlicht und einfach 'Besatzer' waren, immer etwas anderes als heute bei den Türken. Schließlich waren sie unsere amerikanischen (britischen, französischen und in der DDR russischen) 'Freunde'.

Im Unterschied zur heutigen Generation türkischer Jugendlicher sahen diese niemals ihren Lebensmittelpunkt in der 'deutschen Provinz'. Integration war also niemals beabsichtigt. Die überwiegende Mehrheit der türkischen Jugendlichen heute sieht im Gegensatz dazu ihren jetzigen (und auch meist zukünftigen) Lebensmittelpunkt in Deutschland. Frag doch mal selbst türkische Jugendliche, wo sie leben wollen.

Gruß Konradin

//edit by RamsesV: Editieren, Leute, editieren! Keine Doppelposts!
 
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Im übrigen finde ich es recht unklug, die Integrationsdiskussion ausgerechnet auf dem Rücken jugendlicher Türken auszutragen.
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Weshalb denn auf dem Rücken der Jugendlichen? Worum geht es DIR? Geht es dir um Integration oder darum, dass Kinder türkischstämmiger Eltern parallel und ghettoisiert aufwachsen, wie in so manchem Stadteil deutscher Großstädte schon fast üblich? Deine Intention bleibt weiterhin unklar.

@ Konradin:
Mit den US-Amrikaner meinte ich jetzt nicht die Soldatenfamilien, sondern Zivilisten, die beispielsweise aus Gründen des Arbeitsplatzes in Deutschland weilen.

Ja doch, ich frag des öfteren ausländisch stämmige Jugendliche und auch Erwachsene, wo sie ihren Lebensmittelpunkt sehen und glücklicherweise gehen schon viele Kinder davon auf weiterführende Schulen.


Die Ansichten von Erdogan sind durchaus von Belang, hat er doch diese Diskussion erst herauf beschworen und wären diese Schulen vom türkischen Staat mindestens teil-finanziert, hätte ich wirklich kein gutes Gefühl bezüglich vermittelter Inhalte. Es geht auch, wie schon ein paar mal erwähnt, nicht um WENIGE Schulen in DE, deren Unterrichtssprache nicht deutsch ist, sondern um eine flächendeckende Einführung.
 
ich hab ja in der letzten zeit viel darüber gelesen, ich möchte hier mal ein paar auschnitte und zitate dazu vorbringen.


Man kann es aber auch, wie CSU−Chef Erwin Huber, so sehen, dass die Türken − nachdem sie einst vor Wien
gescheitert waren − ihren Herrschaftsbereich nun auf anderem Wege ausdehnen und in Deutschland mittels
solcher Schulen und Moscheen eine "Klein−Türkei" errichten wollen. Eine ziemlich absurde Vorstellung.

so absurd finde ich das garnicht, da liegt der verdacht ziemlich nahe auch wenn das ein wenig überspitzt klingt.


Sicher wirkt es für viele Deutsche befremdlich, wenn ein türkischer Regierungschef während eines Besuchs in
Deutschland vor 20.000 "Landsleuten" redet. Und gewiss empfinden es viele als provokant, wenn er denen
empfiehlt, ihren Kindern zuerst die türkische Sprache beizubringen, und er Assimilation als "Verbrechen"
bezeichnet.

hmm also ich finde das schon ziemlich überheblich , macht das mal als deutscher in der türkei.


Das zeigt sich zum Beispiel an Erdogans Vorschlag, in Deutschland Schulen und Universitäten einzurichten,
an denen (auch) auf Türkisch unterrichtet wird. Man könnte es, wie den geplanten Bau repräsentativer
Moscheen in Köln und anderen Städten, als willkommenes Zeichen ansehen, dass die türkischen Einwanderer
mit ihrer Kultur in Deutschland allmählich angekommen sind und sie sich auf Dauer einzurichten trachten.
Und sie nicht mehr für alle Zeiten im Niemandsland zwischen ihrem "Herkunftsstaat" und ihrer neuen Heimat
verharren wollen.

aber warum bitte kommen sie denn nach deutschland? um hier türkisch zu lernen? um sich hier wie in der türkei zu fühlen? nur leider haben wir hier nicht das passende wetter und kein großes meer vor der tür...


Man könnte und sollte das, wie das häufig in Sonntagsreden geschieht, als "kulturelle Bereicherung"
wertschätzen. Doch stattdessen verbirgt sich hinter der vorschnellen Ablehnung ein Geist, der sich auch in der
oft falschen Verwendung des Begriffs "Ausländer" verbirgt. Wer zum Teil seit mehr als 40 Jahren und
mehreren Generationen hier lebende Türken noch immer als nicht dazugehörend betrachtet und rechtlich
einstuft, darf sich nicht wundern, dass sie entsprechend reagieren und sich verhalten. Wer hier geborenen,
straffällig gewordenen Einwandererkindern, die mitten unter uns zu Gewalttätern geworden sind, wie Roland
Koch damit droht, sie in ihre "Heimat" abzuschieben, fügt selber der Integration einen schweren Schaden zu.

also dazu fällt mir nichts ein.... sie wollen doch garnicht dazu gehören !!! wenn ich in z.b. berlin an irgendeine deutsche schule geh und dort 100 "hier geborene" türken frage " deren eltern und vorfahren" schon seit 2 generationen in deutschland leben, frage wie es ihnen hier gefällt und ob sie sich als deutsche fühlen? bekomm ich zu 99% die antwort ich bin türke und stolz drauf ! und wie oft hört man von hier geborenen türken... du sch..... deutscher...hallo? was soll das ganze theater? ich kenn das noch aus meiner schulzeit..es klingt ausländerfeindlich! ja da geb ich euch recht , ich spreche aber die personen an die sich einfach nicht benehmen können und sich hier aufführen wie der letzte abschaum und das sind halt zum größten teil ausländer...aber anderes thema...


Denn entweder will man, dass sich die Zugewanderten als Einheimische betrachten; dann muss man sie auch
entsprechend behandeln
− mit allen Pflichten und Rechten. Oder man sieht in ihnen weiterhin bloß geduldete
"Gäste", die man jederzeit des Landes verweisen kann; dann darf man aber auch nicht empört reagieren, wenn
sie sich nicht eingliedern wollen.

dann sollen sie sich mal entsprechend anpassen !!
schonmal nen deutschen in der türkei gesehen der sich aufführt wie conan der barbar? deutsche die zu 10. einheimische niederprügeln? in der türkei am mc donalds schon deutsche gesehen die dort ihr revier sichern und ganz cool und lässig mit dem fuß an der wand und mit verschränkten armen ihr revier makieren? also ich nicht ! und ich bin fast jedes jahr in der türkei im urlaub. hab auch noch nie von einer abschiebung eines deutschen von der türkei nach deutshcland gelesen oder gehört.

In Wahrheit, dass zeigen andere Einwanderungsländer wie die USA und das zeigt auch die Geschichte der
deutschen Auswanderung, ist Integration ein langwieriger, schwieriger, mit Schmerzen für beide Seiten
verbundener Prozess, der in der Regel eine ganze Reihe von Generationen dauert. Er kann nicht auf
Knopfdruck gesteuert und schon gar nicht befohlen werden. Er kann (und sollte) jedoch unterstützt und
gefördert werden, zum Beispiel durch viele Maßnahmen, die im nationalen Integrationsplan aufgelistet sind.

also man kann gewiss nicht sagen das wir den türken nicht entgegen kommen.
hier gibts fast "prunkvollere" moscheen als kirchen, ich wohn in BW nähe konstanz und in konstanz is die türkische moschee das highlight... die is bald größer als alles andere dort...


Assimilation, also die völlige auch kulturelle Eingliederung der Zugewanderten, ist für einen Teil von ihnen
vielleicht irgendwann der Endpunkt. Aber sie kann und sollte nicht das unbedingte Ziel sein. Für
Auswanderer ist die alte Sprache und Kultur etwas, was sie oft über viele Generationen mit der alten Heimat
verbindet und was sie nicht völlig aufgeben wollen − ohne das die meisten dorthin zurück möchten.

jeder ist seines eigenen schicksaals schmid


Jede Gesellschaft verändert sich durch Einwanderung. Denn es kommen, wie Max Frisch einst formulierte,
"Menschen", nicht nur reine Arbeitskräfte. Und diese Menschen bringen ihre Kultur und Sprache mit, die in
die Gesellschaft einfließen. Deutschland, das zu Recht stolz auf seine Kultur und Sprache ist, sollte hier mehr
Selbstbewusstsein und Gelassenheit und weniger Angst zeigen.

die gesellschaft hat sich schon lang geändert....man denke an die "rübli" schule in berlin. (ich glaub so hieß sie) jeder weiß was gemeint ist...



Deutsch−türkische Schulen, Institute, Städtepartnerschaften, Jugendreisen usw. könnten auch den Deutschen
helfen, die größte Minderheit unter uns endlich besser kennenzulernen. Der Döner ist längst eingebürgert.
Machen wir es genauso mit der türkischen Kultur und Sprache.


da hab ich ja nichts dagegen. aber wieso schulen und universitäten mit türkischen lehrern usw... warum? damit man wenn man mit 17 aus der türkishcen shcule in deutschland kommt immernoch nicht weiß wie man sich richtig bewirbt? die deutsche sprache immernoch nicht kann? ich hoffe euch ist aufgefallen das deutschland ziemlich viel und beschissene bürokratie hat, wie wollt ihr euch da je zurecht finden?


Der türkische Premier Erdogan bekommt scharfe Ablehnung für den
Vorschlag, türkische Schulen in Deutschland einzurichten. Das zeigt nur
die Probleme, die wir mit den Türken unter uns haben


Exakt ! und wer is schuld?



so long...


ps:
@MusterMann:


Ich habe niemals behauptet, die politischen Ergüsse eines türkischen Ministerpräsidenten gutzuheissen; ich habe grundsätzlcih nur nichts gegen türkische Schulen. Genausowenig wie ich etwas gegen griechische, bosnische und von mir aus auch chinesische Schulen hier in Deutschland habe.

Ich kenne genügend türkische Jugendliche persönlich, die ausgezeichnet Deutsch sprechen, leider oft im Gegensatz zu ihren Eltern.
schonmal chinesen gesehen die sich nicht anpassen können und wollen? die gruppenweise in jugendlichen schaaren die stadt unsicher machen wollen?

Zitat: konradin
Im übrigen finde ich es recht unklug, die Integrationsdiskussion ausgerechnet auf dem Rücken jugendlicher Türken auszutragen.
vielleicht sollte man dem erdogan und den jugendlichen türken mal beibringen das die türken die hier in deutschland leben das aushängeschild für die türken/türkei sind.

klar man kann nicht alle über einen kamm scheeren aber es trifft in mehr als 80% zu!
 
@MusterMann: ich hätte ebensowenig ein gutes Gefühl dabei. Mir ist es lieber, türkische Schulen werden vom deutschen Staat (mit)finanziert, als wenn Erdogan & Konsorten oder gar die Grauen Wölfe dahinterstecken. Dann braucht man sich über die Resultate auch nicht wundern.

Aber letztendlich es egal, wer die Diskussion angefangen hat, Tatsache ist, daß sie geführt wird. Herr Erdogan mag die Ursache sein, der Grund der Diskussion ist er bestimmt nicht.

@some_user:

hmm also ich finde das schon ziemlich überheblich , macht das mal als deutscher in der türkei.

Immer diese kleinliche Aufrechnung und immer der klassische Umkehrschluss. Weil es woanders schlecht ist, warum sollte es dann hier besser sein? Fehlt nur noch die dumme Bemerkung: woanders wird schließlich noch gefoltert...

schonmal chinesen gesehen die sich nicht anpassen können und wollen? die gruppenweise in jugendlichen schaaren die stadt unsicher machen wollen?
Ich hätte auch genausogut 'Marsmenschen' schreiben können. Auch wenn diese zugegebenermassen nicht gerade dafür bekannt sind, 'gruppenweise in jugendlichen Scharen die Stadt unsicher machen zu wollen'. Aber wenn du meinst.

Wenn du glaubst, Herrn Erdogan etwas beibringen zu müssen, dann hindert dich hier niemand daran. Fahr in die Türkei und erzähle ihm was, sofern er die Zeit und die Lust dazu hat, dir sein wertes Ohr zu leihen. Von mir aus kannst du auch Missionar werden und ihm hinterherreisen. Schließlich ist er das Aushängeschild der Türkei. Mir ist das vollkommen egal. Ändern wird das jedenfalls nichts, warum auch?

Meines Erachtens lohnt es sich nicht, weiter darauf einzugehen.

P.S. Wenn du schon so auf Anpassung und solchen Kram herumreitest, wie wäre es dann, mal auf die nette Kleinschreibung zu verzichten oder willst du Anpassung nur von anderen? Schließlich gilt hier noch die Groß- und Kleinschreibung. Aber was interessiert das dich.

dann sollen sie sich mal entsprechend anpassen !!

Gruß Konradin
 
die groß und kleinschreibung is mir eigentlich relativ schnuppe..... das heißt aber nicht das wenn ich ins ausland geh sei es urlaub aussiedeln etc... mich dort benehme wie ein barbar was manche hier tun, ich wollte lediglich darauf hinweisen das es in deutshcland schon genug trubel um die türken gibt und wohin soll das führen wenn hier noch mehr türkische schulen und unis erichtet werden?
dann leben die türken zwar in deutschland haben aber nur noch indirekt mit denen zu tun, den sie sind nicht auf das deutsche schulsystem angewiesen, sie haben noch weniger mit den deutschen zu tun als es jetzt schon ist, schau doch mal an den gesammtschulen wie schwer sich deutsche mit ausländern tun!
sie werden unterdrückt gar überollt von den ausländischen massen auf den schulhöfen. ich sag ja nicht das es der untergang für deutschland ist wenn hier türkische shculen erichtet werden, aber wir reden hier von 2 verschiedenen kulturen die sozusagen näher zusammen kommen oder gar vereint werden sollen. und wie soll das gehen wenn deutsche auf die deutsche schule gehen und türken auf die türkische schule. erklär mir das mal!

um dir auch mal ein klassisches umkehr beispiel zu nennen wie du grade angesprochen hast, wenn ich in die türkei gehe und dort von mir aus mehrere jahre leben will, dann möchte ich doch nicht auf ne deutsche schule dort gehen sondern mich der kultur annehmen, die türkei währe dann somit mein 2. wahlheimatsland und dann möchte ich auch türkisch sprechen und dort türkisch leben und mich deren kultur anpassen. daher finde ich dieses thema total irrsinnig da es genug andere probleme der integration gibt als ne türkische schule in deutschland, noch nichmal zur eu gehören aber in deutschland schulen und universitäten errichten wollen!?!?!

ich bin klar dagegen keine etnischen schulen in deutshcland!! schule ist für kinder der ort mit überragender bedeutung für den spracherwerb, niemand zweifelt daran das das beherschen der verkehrssprache der Schlüssel für die gesellschaftliche und wirtschaftliche integration der zuwanderer ist. daher wäre es falsch, die einrichtung türkischer schulen in deutshcland zu erwägen.
ob man den vorschlag zur einrichtung von ethnischen schulen befürwortet, hängt davon ab, was man damit erreichen will. aber ich seh da null sinn dahinter. die türkei will offenbar die integration aber über deren nötigen maßnahmen wird teilweise erbittert gestritten. was heißt eigentlich integration? und wie kann man sie am ehesten erreichen? die eine Position setzt darauf, die ethnischen gruppen als sozusagen kollektive einhieten anzuerkennen....... das heißt dann auch: die besondere Förderung ihrer kulturellen besonderheiten als ganze gruppierung. die andere position sieht dagegen die verbesserung der individuellen chancen als den kern der integration an und bezieht das speziell auf den arbeitsmarkt.

üerall ist inzwischen anerkannt das der Erwerb der Sprache des aufnahmelandes der key für die integration sei. und das ist auch ohne zweifel so, ganz bestimmt auf dem arbeitsmarkt und dort gerade für die qualifizierten und komunikativen tätigkeiten. und wer steckt dahinter.....dahinter steckt die schule in doppelter hinsicht, hier werden die für den arbeitsmarkterfolg nötigen bildungsqualifikationen vermittelt und sie ist für die meisten kinder der wohl wichtigste ort, an dem auch die zweitsprachkenntnisse verbessert oder erst erworben werden könnten sei es englishc deutsch türkishc etc.... (Was aber oft genug nicht geschieht, weil es die entsprechende umgebung dazu nicht gibt).

die frage die du dir "konradin" dann stellen solltest lautet also: was für folgen hätte die einrichtung ethnischer schulen mit einer besonderen förderung der muttersprache und der herkunftsorientierung für die chancen auf dem deutshcen arbeitsmarkt? vor allem wenn damit mehr gemeint sein sollte als die gründung spezieller bildungseinrichtungen etwa privatschulen für die ethnischen Eliten? was passiert mit sonderschülern? was....was....was.... oder sollte ich fragen welchen sinn hätte das ganze?.......

die antwort ist : muttersprachliche fertigkeiten heimatliche gewohnheiten oder kulturelle aufgeschlossenheit bringt auf dem arbeitsmarkt praktisch nichts! null! nada! nista! sieht man vom englischen und gewissen, aber meist verschwindend kleinen nischen ab ist alles was zählt die Sprache des aufnahmelandes.aber davon unabhängig die erworbenen qualifikationen müssen später auch wieder sprachlich umgesetzt werden, so dass es jetzt erst recht darauf ankommt, ob es nicht zu problemen beim zweitspracherwerb kommt. und davon ist wohl auszugehen. muttersprachliche kenntnisse sind nicht nötig um eine zweitsprache gut zu lernen. viel wichtiger sind möglichst frühzeitige interethnische kontakte im altag, und hier müssen gerade die vorschulen oft erst ausgleichen, was im normalen alltag oft genug nicht möglich ist......etnhische schulen würden das problem mit großer wahrscheinlichkeit eher verschärfen. also wozu das ganze? ich seh darin null sinn...


so long...
 

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