@ Biohazard & Neger Kalle
Tendenziell OffTopic sind beide Eurer Beiträge, denn deutlich werden hier für mich keine neue Aspekte der HIER laufenden Diskussion

Allerdings kann ich Neger Kalle's Entrüstung zu so einigen nur all zu oft genannten Plattitüden gut nachvollziehen

Denn gerade hier in diesem Forum sollte man differenzieren können.
@ MusterMann
Auch wenn ich hier onboard so manchen User intellektuell anscheinend sehr (über)fordere und so manche Aspekte auf den ersten Blick nicht ins Thema zu passen scheinen

...
Ich habe meinen Exkurs bzgl. einer genaueren Betrachtung von bestimmten repräsentativen Politikern, die ja in dieses Thema involviert sind,
und auch den Hinweis auf Profiteure bzw. Mitverursacher, der hier u.a. mitbehandelten Misere, schon ganz bewusst gemacht

Lass es mich also (auch im folgenden) zu erläutern versuchen
@ resnu
Insofern irrst Du meiner Meinung nach auch, wenn Du Politiker wie Erdogan bei dieser Problematik als Mitbeteiligten außen vor lässt.
Überzogener nationalistischer Stolz lässt eben genau diesen Politiker so einige der hier ansässigen Türken glauben, es ginge evtl. auch ohne (oder gute) Deutschkenntnisse...
und der türkische Staat könne z.B. durch Forderungen, hier doch türkische Schulen vermehrt aufzumachen, genau ihre Bildungsmisere zukünftig verändern.
Diese teilweise auch nur latent geäußerten Versprechungen, der Nationalstaat Türkei kümmere sich auch nochn um emigrierte ehemalige Staatsbürger, ist in diesem Kontext nicht nur missverständlich, sondern weckt auch völlig irreale und überzogene Vorstellungen bei den hier lebenden Türkischstämmigen.
Genau in diesem Sinn möchte ich auch meinen Exkurs in die Geschichte der deutschen Bildungspolitik verstanden wissen.
Profiteure von falschen Prioritäten in der Bildungs- und Integrationspolitik durch Einsparungen bei der begleitenden Stadtteilarbeit (Kultur, Sprach- und sozialer Integration) sind eben auch extreme nationalistische Politiker im Ausland ...wie Erdogan.
Hier in Deutschland waren es tw. Arbeitgeber, denen früher ein minimaler Bildungsstand ihrer Arbeiterschaft reichte und deren politische Vertreter es sukzessive versäumt haben, absehbare Bildungsdefizite in die Zukunft hochzurechnen.
Damalige Einsparungen in vielfältigsten Ressourcen auf Bundes-, Landes- wie Kommunalebene haben eben großteils zu den jetzigen Verhältnissen geführt.
Das ein nicht zu geringer Teil der Mitverantwortung dabei auch die Migranten trifft, die glaubten, man könne in kultureller & sprachlicher Isolation hier schon überleben, wurde eben nicht - eben auch nicht in ihrer türkischen Heimat - von dortigen politisch Verantwortlichen deutlich korrigiert.
Insofern war dies auch eher als ergänzende Information zu den Ausführungen von MusterMann gemeint

auch, um aus den genannten Fehlern der Vergangenheit Lehren zu ziehen
Ergo...
Nichts ist gegen (bereits auch schon bestehende) türkische Schulen einzuwenden,
SOFERN eben damit aber einhergehend bzw. besser VORAUSSETZEND deutsche Sprach- und Schulkenntnisse nach den hier geltenden Rahmenrichtlinien mitvermittelt werden. (siehe auch dazu meine Post # 34)