Türkische Schulen in Deutschland

(...)Fehlende Integrations- und Bildungspolitik schon seit Kohl's Zeiten, die kontinuirliche Streichung/Reduzierung von Aufbaumitteln zur sprachlichen Förderung und auch der Vermeidung von ethnischer Ghettobildung zeigen jetzt erst fatal ihre Wirkung.(...)

Hast den Nagel am Kopf getroffen ;) ,deshalb regt mich der immer wieder erhobene Vorwurf auf, die Türken seien selbst für ihre Lage verantwortlich, weil sie sich weigerten, die deutsche Sprache zu erlernen, das ist schlicht gelogen und verdreht Ursache und Wirkung.
In den Schulen und Kindergärten fehlt es eben an der Zahl und Qualifikation von Lehrkräften, die nötig wären, um Kinder hier im falle aus türkischen familien zu fördern,deshalb haben sie daher im selektiven deutschen Schulsystem nur geringe Chancen.
Aber dies hat doch nichts,wie Mustermann immer wieder andeutet,mit Erdogans Politik gemeinsam.
Erdogan erhoffte vielleicht,mehr Anhänger mit seiner rede in Köln zu bekommen,aber dies ist doch allein sein Problem und nicht der Bevölkerung der Türkei,die von Mustermann Diskrimirt wird.
Aber wie ich bereits schon erwähnte,geht das bereits an dem Ursprünglichen Thema vorbei und diese Diskussion würde unendlich werden und das mit meiner Aussage,stolzer Deutscher zu sein,meinte ich damit,das ich froh bin,als Deutscher auch die lage des Ausländers zu verstehen.
Für mich ist das Thema gegessen,mehr habe ich hierzu nichts mehr zu schreiben.
In diesem Sinne,wünsche ich euch allen noch einen schönen Ostermontag
 
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Die Profiteure dieser sozial und bildungspolitischen Versäumnisse jetzt außen vor zu lassen und die "gefährlichen" Folgen dieser Defizite jetzt an den Betroffenen so fest zu machen...mutet für mich da eher wie Hohn an.
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Mal abgesehen, dass dies mit der Intention von Erdogan wenig zu tun hat, muss ich hier aber mal eingreifen. Du hast mit bildungspolitischen Versäumnissen allgemein betrachtet völlig recht, da gäbe es noch viel mehr zu kritisieren - bin selber Vater und im Elternbeirat der Schule.

Allerdings sind leider viele Eltern aus sozial schwachen Schichten, Deutsche wie Migranten, oft nicht willens oder nicht einsichtig, ihren Kindern bessere Bildung angedeihen zu lassen. Manche Eltern ohne Job stehen morgens nicht mal auf, um ihren Kindern Frühstück und Vesper zu richten, schauen schon gar nicht, ob die Kinder dem Unterricht folgen können oder nicht. Inzwischen haben zahlreiche Migranten, die mit geringem Bildungsgrad, schlechtem Sprachvermögen und ohne ordentliche Berufsausbildung hier leben, eben keinen Job mehr, weil es immer weniger Bedarf an Hilfskräften gibt. Ein weiteres Beispiel für die Wichtigkeit guter Schulausbildung.

Sprachbeherrschung ist ein zentrales Thema und hier hapert es, aus genannten Gründen, bei vielen Migrantenabkömmlingen gewaltig. Selbst die Sprachförder-Erstklassen können das nicht alles beseitigen. Sprachunterricht für Erwachsene wird von diversen Ausländergruppen auch längst nicht so angenommen, wie gewünscht! Wenn vor allem die Mütter die deutsche Sprache nach Jahrzehnten des Aufenthaltes hier nicht annähernd beherrschen, dann ist dort mehr Eigeninitiative gefordert. Doch gerade bei konservativ-gläubigen Moslems werden die Frauen zuhause 'gehalten', dürfen kaum Kontakt nach außen haben. Hier muss sich im Bewusstsein dieser Menschen etwas ändern, sonst laufen alle Integrationsbemühungen ins Leere.



resnu schrieb:
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Aber dies hat doch nichts,wie Mustermann immer wieder andeutet,mit Erdogans Politik gemeinsam...

Du bringst hier - mal wieder - Dinge durcheinander! Du forderst auf der einen Seite, dass der deutsche Staat die Sprachförderung in Kindergärten und Schulen unterstützen soll, findest auf der anderen Seite aber türkisch sprachige Schulen in Deutschland eine gute Sache? Was denn nun?

Außerdem habe ich nie etwas GEGEN staatliche Förderung der deutschen Sprache bei Ausländer-Kindern geschrieben, ganz im Gegenteil! Du vermischst hier ganz wild Ursache und Wirkung. Du hast keine Ahnung von Erdogan, seiner Partei AKP und deren politischen und religiösen Zielen und differenzierst in keinster Weise zwischen den Migranten und den türkischen Politikern.

Worum geht es denn eigentlich? Um eine lebenswerte Zukunft für alle Kinder in Deutschland. Worum geht es nicht, oder sollte es nicht gehen? Um nationalistische Politik auf Kosten der Menschen, um Separation, Ghettobildung und religiös motivierten Hass auf Andersdenkende/Andersgläubige!

Chancen in einem Land kann nur derjenige haben, der die Sprache gut beherrscht! Sie ist der Schlüssel allen Erfolgs - ob in der Schule, in der Berufsausbildung oder später im Beruf.
 
@ Biohazard & Neger Kalle
Tendenziell OffTopic sind beide Eurer Beiträge, denn deutlich werden hier für mich keine neue Aspekte der HIER laufenden Diskussion ;)
Allerdings kann ich Neger Kalle's Entrüstung zu so einigen nur all zu oft genannten Plattitüden gut nachvollziehen :)
Denn gerade hier in diesem Forum sollte man differenzieren können.

@ MusterMann
Auch wenn ich hier onboard so manchen User intellektuell anscheinend sehr (über)fordere und so manche Aspekte auf den ersten Blick nicht ins Thema zu passen scheinen ;)...
Ich habe meinen Exkurs bzgl. einer genaueren Betrachtung von bestimmten repräsentativen Politikern, die ja in dieses Thema involviert sind,
und auch den Hinweis auf Profiteure bzw. Mitverursacher, der hier u.a. mitbehandelten Misere, schon ganz bewusst gemacht ;)
Lass es mich also (auch im folgenden) zu erläutern versuchen :)

@ resnu
Insofern irrst Du meiner Meinung nach auch, wenn Du Politiker wie Erdogan bei dieser Problematik als Mitbeteiligten außen vor lässt.
Überzogener nationalistischer Stolz lässt eben genau diesen Politiker so einige der hier ansässigen Türken glauben, es ginge evtl. auch ohne (oder gute) Deutschkenntnisse...
und der türkische Staat könne z.B. durch Forderungen, hier doch türkische Schulen vermehrt aufzumachen, genau ihre Bildungsmisere zukünftig verändern.
Diese teilweise auch nur latent geäußerten Versprechungen, der Nationalstaat Türkei kümmere sich auch nochn um emigrierte ehemalige Staatsbürger, ist in diesem Kontext nicht nur missverständlich, sondern weckt auch völlig irreale und überzogene Vorstellungen bei den hier lebenden Türkischstämmigen.

Genau in diesem Sinn möchte ich auch meinen Exkurs in die Geschichte der deutschen Bildungspolitik verstanden wissen.
Profiteure von falschen Prioritäten in der Bildungs- und Integrationspolitik durch Einsparungen bei der begleitenden Stadtteilarbeit (Kultur, Sprach- und sozialer Integration) sind eben auch extreme nationalistische Politiker im Ausland ...wie Erdogan.
Hier in Deutschland waren es tw. Arbeitgeber, denen früher ein minimaler Bildungsstand ihrer Arbeiterschaft reichte und deren politische Vertreter es sukzessive versäumt haben, absehbare Bildungsdefizite in die Zukunft hochzurechnen.
Damalige Einsparungen in vielfältigsten Ressourcen auf Bundes-, Landes- wie Kommunalebene haben eben großteils zu den jetzigen Verhältnissen geführt.

Das ein nicht zu geringer Teil der Mitverantwortung dabei auch die Migranten trifft, die glaubten, man könne in kultureller & sprachlicher Isolation hier schon überleben, wurde eben nicht - eben auch nicht in ihrer türkischen Heimat - von dortigen politisch Verantwortlichen deutlich korrigiert.

Insofern war dies auch eher als ergänzende Information zu den Ausführungen von MusterMann gemeint ;)
auch, um aus den genannten Fehlern der Vergangenheit Lehren zu ziehen ;)

Ergo...
Nichts ist gegen (bereits auch schon bestehende) türkische Schulen einzuwenden,
SOFERN eben damit aber einhergehend bzw. besser VORAUSSETZEND deutsche Sprach- und Schulkenntnisse nach den hier geltenden Rahmenrichtlinien mitvermittelt werden. (siehe auch dazu meine Post # 34)
 
(...)Du bringst hier - mal wieder - Dinge durcheinander! Du forderst auf der einen Seite, dass der deutsche Staat die Sprachförderung in Kindergärten und Schulen unterstützen soll, findest auf der anderen Seite aber türkisch sprachige Schulen in Deutschland eine gute Sache? Was denn nun?(....)

Wenn Du auch mal versuchen könntest zwischen den Zeilen zu lesen,dann wüsstest du auch,das ich nicht für türkisch sprachigen schulen gesprochen,sondern diese Sprache mit im unterricht einzuschließen in dem auch türkische Lehrer lehren.
Versuch nicht immer die dinge so zu biegen,wie du es gerne haben willst ;)
 
Wenn man eine türkische Schule mit türkischen Lehrern macht, wird dort wohl höchstwahrscheinlich auch primär türkisch gesprochen werden. Das sollte klar sein. Wenn ich in Iran auf ne Schule mit dt. Lehrern und dt. Schülern wäre würde ich dort natürlich auch deutsch Sprechen, (auch wenn 30% der Schüler Iraner wären).
Wie stellst du dir denn vor das dort auch deutsch gesprochen werden soll.
In machen Klassen bei uns, wo 5/6 Türken sind, sprechen die ja schon mehr türkisch als deutsch und dann wird erzählen auch noch Leute, die werden ausgegrenzt.
Frage ist auch, was für deutsche auf ne Schule mit 60% Türken gehen würden, da es für die meisten wohl eher erstmal wichtig ist Englisch/Französisch zu lernen.
 
Ich gebe dem Thema hier eine letzte Chance. Sollte es nochmal derart ausarten ist zu. Für immer!

Verwarnung für NegerKalle, wegen mehrfachen Vollzitaten, trotz Hinweiß von anderen Usern. :gelb:
Die Beleidigungen ahnde ich nicht, da sich hier niemand was geschenkt hat.Dies ist zu unterlassen!
Nochmal: Wenn ihr nicht diskutieren könt, lasst es, oder fliegt vom Board! :mad:

Sry für das Löschen der OT-Postings von Muesli und MusterMann! Waren richtig, gut und unparteiisch. So sollte es ablaufen. Dennoch OT und da das komplette "Subthema" gelöscht wurde, sind auch diese Posts weg.

Lg
RamsesV
 
Ich meine nicht türkische schulen mit türkischen Lehrern,sondern diese in deutschen schulen,denn es gibt kein sinn für sie,das sie hier sind und unterricht nur auf ihrer Sprache haben.
 
Und woher willst du so viele türkische Lehrer aus der Türkei bekommen die gut genug deutsch Sprechen um an dt. Schulen zu unterrichten.
Und was sollen die den bitte Unterrichten?
Türkisch als erste Fremdsprache? (was die türken auch zu Hauswe lernen.)
Türkisch als zweite/dritte Fremdsprache? (was wohl kaum jemand braucht.)
 
Wieder falsch verstanden,diese Sprache sollte nicht als 1~2 oder 3te Fremdsprache eingeführt werden,sondern damit sie überhaupt ihre eigene Grundsprache erlernen,die meisten fühlen sich doch staatenlos, weil sie hier sowie auch drüben ausgegrenzt fühlen.
Ich spreche aber von der jetzigen Generation,bzw die hier geboren sind,die bereits 30 jahre und länger hier sind und kein deutsch können oder wollen,das ist ein anderes Problem.
 
Wenn man in der 3. Generation hier ist, ist türkisch doch keine "Grundsprache" mehr, ich meine, wenn man in D geboren wird, und mit 6/7 immer noch kein deutsch kann, wurde man von der deutschen Gesellschaft wohl immer abgeschotten (und sollte insofern türkisch können) oder man spricht halt normales deutsch. Normalerweise kann man auch 2 "Mutter-"sprachen lernen, ohne dass man darin Unterricht bekommt.

Wenn die Eltern versäumen den Kindern beide Sprachen beizubringen, kann man deshalbt doch nicht hunderte Lehrer aus der Tükei herfliegen, damit die das nachholen.
Außerdem hast du immernoch nicht geschrieben, A: wo die Lehrer herkommen sollen und B: was genau sie Unterrichten sollen.

Wenn man unbeding will, dass die Kinder auch türkisch sprechen kann man sie ansonsten auch, wenn sie deutsch können, einfach mal 1/2-Jahr in die Tükei schicken und gut ist.

/edit by RamsesV: letzte Sätze gelöscht. Hoffentlich verständlich.
 
Hey hoo,

Also ich finde es totalen schwachsinn, Türkische Schulen zu eröffnen, da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass sich gerade die Türkischen jugendlichen sehr von "Deutschen" jugendlichen abgrenzen und immer ihre eigene kleinen Gruppen haben. Desweiteren wird in den meisten türkischen Familien wenig Deutsch gesprochen, wenn es nun auch noch türkische Schulen geben würde, würde die meiner Meinung nach ohne hin begrezten Deutschkenntnisse türkischer Bürger noch weniger fördern. Im Großen und Ganzen würden solche Schulen wenig Chancen auf erfolgriche Intigration liefern.

mfg Krakau
 
(...)Wenn die Eltern versäumen den Kindern beide Sprachen beizubringen, kann man deshalbt doch nicht hunderte Lehrer aus der Tükei herfliegen, damit die das nachholen.(....)[/COLOR]
Ich denke das wäre auch nicht realisierbar,dann würden die Probleme dazu kommen,das diese wieder Integriert werden müßten und die Familien nachreisen würden/wollen und und und..
Es wäre "aber" möglich -in Deutschland- ausgebildete/Studierte türkische Lehrkräfte verstärkt in die schulen einzusetzen,sie wären zugleich eine Vorbildfunktion die es selbst durch ihr auftreten zeigen, das sie dies durch fleiß und an Teilnahme der Integration geschafft haben,vielleicht gibt das ihnen die Motivation ihre lage ernster zu nehmen.
Zu deiner frage (B) würde ich damit beantworten wollen,das denen in der Fach stunde,unterricht in türkisch erteilt werden sollte,damit sie ausgeglichen sind.
 
Und was hat das ganze dann mit ner türkischen Schule zu tun?
Außer das man 1 bis 2 Stunden in der Woche türkisch Unterricht von einen(r) türkischen LehrerIn bekommt.
Und was für einen Sinn hat es dann, dass man sie mehr respektiert, wenn man sie sowieso nur in Zusatzstunden hat?
Außerdem hast du gestern noch geschrieben, dass die Lehrer aus von der Türkei bereitgestellt würden und nicht von den deutschen finanziert werden müssten.

Erläutere doch einfach nochmal genau, wie du dir dt.-türk. Schulen vorstellst.
 
Ich meine nicht türkische schulen mit türkischen Lehrern,sondern diese in deutschen schulen, ....

Bravo. Echt! Erstmals dringt deine Meinung mal durch! Wobei wir hier eigentlich - dem Thema nach - über türkisch sprachige Schulen gemäß dem 'Wunsch' von Erdogan geschrieben haben.

Aber wenn du türkische Lehrer für türkisch an deutschen Schulen forderst, dann müsste auch Spanisch, Portugiesisch, Griechisch, Italienisch, alle Sprachen des Balkans, Russisch für die Deutsch-Russen etc. auf dem Lehr- und Stundenplan stehen. Dies ist schon organisatorisch nicht machbar und würde am Ziel einer Integration auch vorbei laufen. Zahlreiche Migrantenabkömmlinge erhalten in ihrer Freizeit muttersprachlichen Unterricht, dass muss und sollte eigentlich reichen.


@ muesli:
Ich stimme dir unumwunden zu bei einer kritischen Betrachtung seit Jahrzehnten verfehlter Bildungspolitik in Deutschland. Mal abgesehen vom Schwachsinn der Entscheidung über weiterführende Schulen nach 4 Jahren Grundschulzeit und viel zu großer Klassen (bis zu 35 Schüler), nicht vorhandener Lernmittelzahlung seitens mancher Bundesländer, sind die Lehrpläne veraltet, überfrachtet und nicht den heutigen Gegebenheiten angepasst.

Ich habe absolut kein Verständnis für überbordende Bürokratie, Prestige- und Protzbauten des Bundes und der Länder, Eisenbahnbrücken, über die nie ein ICE fahren wird, endlose EU-Subventionen und -Geldverschwendungen oder gar die Finanzierung unangebrachter Auslandseinsätze der Bundeswehr, die hunderte Millionen oder gar Milliarden jeweils betragen. Man benötigt auch keine Bildungspolitik, die in Länderhoheit liegt, ebenso wenig 16 Länderparlamente mit Vollzeitabgeordneten und entsprechendem Apparat dahinter. Zu allerletzt habe ich keinerlei Verständnis für Stagnation oder gar Kürzungen im Bildungsbereich! Deutschland lähmt sich auf diese Art immer mehr anstatt dynamisch den (Bildungs- & Informations-)Sprung nach vorne anzutreten.


...
Sry für das Löschen der OT-Postings von Muesli und MusterMann! ...

In dem Zusammenhang die absolut richtige Entscheidung! ;)
 
Einen kleinen Aspekt möchte ich jetzt doch auch zu dieser Diskussion beitragen.
Während die hier angesprochenen "deutschen Schulen" im Ausland samt und sonders PRIVAT finanziert sind und die jeweiligen Länder nicht im Traum daran denken eigene Mittel hierzu bereit zu stellen, gehen die Vorschläge von Erdogan und seiner Anhängerschaft dahin, türkische Schulen und Einrichtungen mit STAATLICHEN MITTELN, also durch Verwendung unser aller Steuergelder zu errichten.

Der ehem. australische Premierminister John Howard hat zu diesem Thema in seiner Ansprache zum Jahrestag des "Baliattentats" (der Text der Ansprache ist überall im Internet zu finden, die Authentizität wird aber auch gerne angezweifelt) klare Worte gefunden - die m.E. auch auf Deutschland völlig zutreffen und denen nichts hinzu zu fügen ist - selbst wenn sie nicht von John Howard stammen sollten.
 
...
Der ehem. australische Premierminister John Howard hat zu diesem Thema in seiner Ansprache zum Jahrestag des "Baliattentats" [...] klare Worte gefunden - ...


WENN du schon so etwas anbringst, dann solltest du wenigstens eine Quelle dafür angeben!


Die Rede von Ex-Premier John Howard anlässlich des Jahrestags der Bali-Anschläge, übersetzt:

John Howard schrieb:
„EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN SICH ANPASSEN“. Akzeptieren sie es, oder verlassen sie das Land.

Ich habe es satt , dass diese Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie einige Individuen oder deren Land beleidigt. Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren wir einen zunehmenden Patriotismus bei der Mehrheit der Australier.

Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die alle nur Frieden gesucht und gewollt haben.

Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen. Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft werden wollt …. lernt unsere Sprache!

Die meisten Australier glauben an Gott. Es sind nicht einige wenige Christen, es ist kein politisch rechter Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein – es ist eine Tatsache, denn christliche Frauen und Männer, mit christlichen Prinzipien, haben diese Nation gegründet, und dies ist ganz klar dokumentiert. Und es ist sicherlich angemessen, dies an den Wänden unserer Schulen zum Ausdruck zu bringen.

Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat zu betrachten, denn Gott ist Teil UNSERER Kultur. Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren, und werden sie nicht in Frage stellen. Alles was wir verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert, und in Harmonie, Friede und Freude mit uns lebt. Dies ist UNSERE NATION, UNSER LAND und UNSER LEBENSSTIL, und wir räumen euch jede Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns zu genießen und zu teilen.

Aber wenn ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht, unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet, unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch einen weiteren Vorteil unserer großartigen australischen Demokratie und Gesellschaft zu nutzen: DEM RECHT DAS LAND ZU VERLASSEN! Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT! Wir haben euch nicht gezwungen hierher zu kommen. Ihr habt gebeten hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das Land, das euch akzeptiert hat.“ Wenn wir diese Rede unter uns weiterreichen, dann finden unsere Bürger vielleicht wieder das Rückgrad, dieselben Wahrheiten auszusprechen und zu unterstützen.


Diese Einstellung, sich dem neuen Land anzupassen, haben normalerweise die meisten Auswanderer, wenn sie dort dauerhaft Fuss fassen wollen! Die Aussage von Howard ist zwar etwas sehr einfach, aber im Kern schon wahr. Genau die Zerissenheit zwischen zwei Nationen & Weltanschauungen, macht vielen Migranten, vor allem Muslimen, in Deutschland das Leben nicht einfacher.
 
(...)Aber wenn du türkische Lehrer für türkisch an deutschen Schulen forderst...

Nicht das wir uns falsch verstehen,ICH fordere erstmal gar nichts ;)
Ich war lediglich der Meinung,das dies von vorteil wäre,was ich aber mittlerweile nicht als notwendig sehe.

Übrigens ist es in diesem Zusammenhang interessant zu erwähnen, das es in Bad Godesberg auch Heute noch eine Reihe von Auslandsschulen gibt, u.a. eine iranische Schule,aber auch egal.

Für mich ist das Thema hiermit gegessen.
 
... das es in Bad Godesberg auch Heute noch eine Reihe von Auslandsschulen gibt, u.a. eine iranische Schule,....

Bonn war einst die Hauptstadt von Westdeutschland und Bad Godesberg liegt da um die Ecke. Ist doch klar, dass es für diplomatische und internationale Belange auch sogen. Auslandsschulen gab und gibt. Dagegen ist nichts einzuwenden, solange die Lehrinhalte konform mit unseren Gesetzen gehen. Ist doch klar, dass für Kinder, deren Eltern nur begrenzte Zeit in einem Land verweilen - wie bei Diplomaten - andere Anforderungen vorhanden sind.
 
Ich bin der Meinung, dass rein-türkische Schulen hier nichts verloren haben.

Warum? Nun, wir leben in Deutschland und die Ausländer (darunter auch ich) sollten sich dem Land anpassen wo die leben, nicht umgekehrt.

Oder lasst ihr euren Gast daheim auch alles tun und lassen was er will? Ich glaube kaum.

Nichts gegen Ausländer (bin schließlich selber einer), aber sowas geht in meinen Augen zu weit.
 
Für mich sind türkische Schulen in Deutschland auch schwachsinnig.
Das normale türkisch, was die Leute sprechen, lernen sie doch von ihren Eltern!
Außerdem glaube ich kaum, dass viele Eltern ihre Kinder in einer türkischen Schule schicken würden, wenn sie schlau werden, da sie später im Berufsleben benachteiligt werden, grad intelligente Schüler.
Wenn man später kein richtiges deutsch sprechen kann und sich nicht mal bisschen diplomatisch ausdrücken kann, dann schneidet man im berufsleben schlecht ab.
Türkische Schulen wären nur vorteilhaft für Schüler, die später planen, wieder nach der Türkei einzureißen. Aber ich schätze das nichtmal 2,3% der Türken, die in Deutschland leben, dieses Ziel haben, aus bekanntlichen Gründen ;)

Zu dem Thema türkische Gruppen etc.:
Das mit den gruppen ist ein normaler männschlicher Fehlgedanke...
Man sieht im Fernsehen, dass sich eine Gruppe türkischer Jungs/leute zusammengetan hat und behauptet einfach, alle türken würden sich zusammentun und gruppen bilden, kein deutsch sprechen etc.
Die meißten Kinder, die in einer deutschen Schule gegangen sind, können deutsch. Vllt. kein diplomatisches Deutsch, jedoch ist es verständlich.

Ich selber bin auch Ausländer (kein Türke) und für mich käme eine einhemische Sprachs-schule nicht in Frage.
 

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