Grrmpf
Mal ein paar
Fragen zum VORFELD dieses Sachverhaltes,
die sich übrigens auch jeder einigermaßen Intelligente hier selbst einmal hätte stellen können....*grummel*
- Wie kam es eigentlich zum "Klau" derartig großer, zudem noch mit Gefahrgut beladenden LKW's?
- Wann wurde der "Verlust" (überhaupt erst) festgestellt?
- Gab es keine (andere) Möglichkeit der Deutschen, über (eigene/fremde) "Aufklärung"
wie K-Hubschrauber, Sat.äufklärung, "gewisse" Tornados mit Aufklärungsequipment, sowie evtl. auch mit Waffen bestückt,
das Wiederauffinden bzw. auch die "Sicherung" dieser Laster
sowie in deren Umgebung mit Involvierter bzw. auch nicht Beteiligter etwas "professioneller" zu betreiben?
Zum Übrigen...Auch bzgl. Kollateralschäden
Kinder von/unter 8 Jahren kann man natürlich auch mal als Kindersoldaten der Taliban bezeichnen...
Aber ist man sich dessen auch sicher?
Man kann aber mit Sicherheit den Taliban unterstellen,
sie habe hier auch Zivilbevölkerung notfalls auch als Schutzschild missbraucht
und eine evtl. als Robin Hood Aktion getarnte Verteilung von Treibstoff notfalls auch nur zur Provokation der dort stationierten Truppen genutzt.
Aber ich bitte Euch

Sollten solche Szenarien nicht von verantwortlichen Stäben schon im Vorherein mit bedacht werden
bzw. entsprechende Einsatzpläne zu derartigen Szenarien vorliegen?
Von einem verantwortlichen Verteidigungsminister hier gar nicht zu sprechen,
der selbst auf Grund angeblich nicht klarer Sachverhalte es trotzdem "wagt",
definitiv zivile Opfer auszuschließen
Apropos - für einige evtl. Unbelehrbare hier

-
Mit oben Genantem greife ich nicht etwa die einzelnen Soldaten der BW unisono an,
sondern eher deren Stäbe bzw. letztendlich sogar die wirklichen Entscheidungsträger (VM Jung bzw. letztlich sogar den Bundestag), die derartige Situationen gefälligst auch schon vorher mit zu bedenken hätten
oder zumindest stärker auf Bedenkenträger hätten hören sollen.
Mich verwundert in diesem Zusammenhang schon eher,
dass eine "Guerillatruppe" wie die Taliban (die ich übrigens bestimmt nicht verherrlichen will),
erst jetzt so derart perfiden, aber auch medienwirksamen Aktionen greift.
Denn eins ist hier wie anderswo ja auch schon geschehen, völlig klar:
Für die Taliban war es so oder so eine Win-Win Situation.
Verlieren konnten dabei nur afghanische Zivilisten sowie die dort stationierten Truppen.
In einer derartig verfahrenen Situation,
wo Hilfsorganisationen es auch schon für sinnvoller halten, dort ohne militärischen Schutz zu agieren (wenn überhaupt noch aktiv),
wo längst versprochene (zivile) Aufbauprojekte bzgl. Infrastruktur, Bildung wie auch staatlicher polizeilicher Strukturen
bereits finanziell und auch von ihrer Umsetzung bereits Monate wenn nicht schon Jahre hinter ehemaligen Planungen hinterher hinken,
noch quasi von Durchhalteparolen zu labern,
ist schlichtes Ignorieren von bisherigen Erfahrungen und Fakten.
Das erneute "Vietnam" des Westens ist in Afghanistan - wie von so einigen prophezeit - längst Fakt geworden!
Die Frage ist nur noch, wer und wann dies als Erstes bereit ist,
konsequent zu erkennen und derart beenden
um nach besseren, konstruktiveren Alternativen zu suchen.
so far
muesli