"Sozialschmarotzer"

*Kopfschüttel*
Mal ein paar empirische Zahlen zum Sozialmissbrauch (nichts für Lesefaule)
aus den Jahren 2004/2006 als Cache-Schnellansicht
www.berliner-arbeitslosenzentrum.de
http://webcache.googleusercontent.c...ualer+Anteil+von+Sozialmissbrauch&hl=de&gl=de
www.forschung.paritaet.org
http://webcache.googleusercontent.c...ualer+Anteil+von+Sozialmissbrauch&hl=de&gl=de
www.flegel-g.de/Diakonie-studie
http://webcache.googleusercontent.c...ualer+Anteil+von+Sozialmissbrauch&hl=de&gl=de
DDL's zu den originären PDF's bei mir per PN zu haben ;) (Danke Carmen *zwinker)

Und bevor hier jemand weiter von Schätzungen spricht und Fehlberechnungen zu Ungunsten von SGBII-Empfängern dabei ganz ausklammert (ja, die bewegen sich nämlich nachweislich und dauerhaft im zweistelligen Prozentbereich),
muss man hier auch einmal die Gesamtkosten von ca. 45-50 Milliarden € für alle Bezieher des SGBII in Relation zu den dadurch ja auch fließenden, indirekten Subventionen (Lohnkostenaufstockung durch ergänzendes SGBII etc.pp.) für Arbeitgeber stellen.

Wenn ich mir im Vergleich dazu noch den Subventionsbetrug auf bundesdeutscher Ebene anschaue,
nebenbei z.B. die Summen von unterschlagender Kapitalsteuer hinzurechne
und dann noch die Hilfsfonds der Finanzkrise (pro Jahr) addiere,
sind die geschätzten prozentualen Anteile des "Sozialmissbrauchs" (je nach Lesart 2,5 bis 5% realistisch, von Hetzern auf 10-20% vermutet,
selbst im allerschlimmsten Fall wirklich wirtschaftspolitische Peanuts (a la Ackermann^^) dagegen.

Vllt. sollten wir aber auch noch die fehlenden Erträge durch die bundesdeutsche Schwarzarbeit (geschätzte 300-450 Milliarden/jährlich) dagegen stellen ....

Also ...
Mir fehlen darauf bezogen zu so manchen Aussagen hier im thread schlicht die Worte....
deshalb so: :muesli:

muesli ;)
 
Die wahren Sozialschmarotzer sitzen woanders

Zusammenfassung eines Beitrages auf:
NachDenkSeiten – Die kritische Website Hinweise des Tages
YouTube - Du musst den Gürtel enger schnallen!

Warum demontieren Merkel und Co die Demokratie zum Vorteil der Eliten?
Seitens der Politik fehlen die Antworten. Es gibt seitens der Politik nur die Antwort, dass die Bürger abermals aufgefordert werden den Gürtel enger zu schnallen.

Aber greifen wir mal ein paar Jahr zurück: wäre das Geldvermögen in 2002 einigermaßen gleich verteilt gewesen, dann hätte jeder Bürger in D theor. ein Vermögen von 45 Tsd. EUR gehabt, aber nur theoretisch, denn in der Realität besaß das reichste 1% der Bürger ein Vermögen von rd. 900 Tsd EUR pro Person, d.h. sie besaßen mehr Vermögen als die unteren 80% der Bürger zusammen. Das nun seit 2002 bis 2007 neu hinzugekommene Vermögen (rd. 0,9 Billionen EUR) ist dann wie folgt geflossen: rd. 1/3 des neuen Geldvermögens floss an das reichste 1% und erhöhte somit das Vermögen jeder einzelnen Person dieses reichsten 1% um rd. 390 Tsd. EUR wobei rd. 70% der anderen Bürger fast bzw. gar keinen Zuwachs verzeichnen durfte.
Das bedeutet wiederum, dass in 2007 6% der Bürger so viel Vermögen angehäuft hat wie die restlichen 94% der Bürger in D zusammen. Wie kann solch eine Vermögensverschiebung seitens der Politiker noch etwas mit Demokratie zu tun haben, denn eigentlich herrscht das Volk in einer Demokratie auf Grundlage von Gemeinschaft, Solidarität, Zusammenhalt und Verantwortung, wobei Entscheidungen immer im Interesse der Bevölkerungsmehrheit gefällt werden (gilt für D natürlich nur theoretisch bzw. wenn Wahlen anstehen).

Wie kann es also im Interesse der Bürger in D zu so einer Vermögensumverteilung kommen, in der 1% der Bevölkerung mehr Vermögen hat wie 80% der Bürger zusammen?
Ebenso ist es absolut unverständlich für eine glaubhafte Demokratie, dass Vermögen erheblich schneller steigen wie die Schulden wenn aber letztendlich über 2/3 der Bevölkerung davon überhaupt nichts haben sondern den Gürtel noch enger schnallen sollen und seitens der durch die Politik geschaffenen Rahmenbedingungen die Bürger gezwungen werden, auf Lohnerhöhungen zu verzichten bzw. für Löhne arbeiten sollen von denen man nicht leben kann.

Es mag sein, dass es einige Leute gibt die keine Bereitschaft zeigen einen Job anzunehmen und die auf Kosten der Allgemeinheit leben. Nur über diese und die dadurch verursachten Kosten könnten wir locker hinweggehen wenn es die Sozialschmarotzer in edlem Zwirn nicht geben würde die dafür sorgen das die Vermögensverteilung immer zu ihrem Vorteil gereicht.

Wie passt das alles zusammen?
 
Wenn diese Aussage zutreffen würde, dann wären zumindest schulisch gesehen Arbeiterkinder überwiegend Versager.

Oder die Eltern versagen. ;)

Wenn es nur am System liegen würde, dann würden keine Arbeiterkinder Abitur machen oder studieren.

Wie ich es schon im letzten post geschrieben habe: Wenn ihr euren Kindern die hier von euch an den Tag gelegte Einstellung mitgebt, dann braucht ihr euch nicht wundern, wenn eure Kinder nicht das für sie Mögliche herausholen.


Wieso sind Arbeiterkinder beim Studium benachteiligt? Diese Kinder bekommen über das BAFöG ihr Studium bezahlt. Wir müssen für das Studium unserer Kinder selber aufkommen. Und ein Großteil der Kinder kommt selber für das Studium auf.

Was wollt ihr noch?


@ muesli

Diese Argumentation ist, wie schon mehrfach gesagt, einfach hirnrissig.

Man kann doch nicht Verbrechen gegeneinander aufrechnen.

WEnn ihr über Schwarzarbeit reden wollt, dann macht einen thread "Schwarzarbeit" auf.

Wenn ihr über den Wahnsinn bei der Rettung der Banken reden wollt, dann macht einen thread zu diesem Thema auf.




Ist ein einfacher Mord okay, nur weil ein anderer fünf Morde begangen hat? :depp:


Peter_Wallace schrieb:
Diskussion bezüglich Sozialschmarotzer im Kontext zum Rechtssystem geht und nicht um Vorhaltungen, wer den der schlimmere Sozialschmarotzer ist?

Da hast du Recht, aber das scheinen ein paar Leutz nicht zu verstehen.

Das sind halt die unverbesserlichen Neider, die sich besser fühlen, wenn sie über die Besserverdienenden und die Politiker schimpfen können.

Das der Neid die Triebfeder ist, kann man sehr gut aus den posts herauslesen, die mit dem eigentlichen Thema ja überhaupt nicht zu tun haben.

Konradin schrieb:
Aha, unter den Leuten, die arbeiten, gibt es deiner Meinung nach keine Sozialschmarotzer, oder wie muß ich deine obige Aussage verstehen?

Das mögen Betrüger sein, Steuerhinterzieher, Versicherungsbetrüger oder was auch immer. Eventuell ist auch der einer odere andere Sozialschmarotzer darunter, aber eher nicht. Den Unterschied solltest selbst du erkennen. :D

Und nein, die von dir zitierte Friseuse, die arbeitet und zu wenig Lohn bekommt und daher aufstocken muss, ist in meinen Augen keine Sozialschmarotzerin. Wenn du das anders siehst, so ist das dein Problem.
 
Der Staatsführung ist nicht König oder Kaiser. Sie soll ein verantwortungsvolles und gerechtes "Familienoberhaupt" sein. Alle Einnahmen sind zu treuen Händen zum Wohle des Volkes vergeben:

Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland enthält der 10. Abschnitt (Art. 104 a bis 115), betitelt mit Das Finanzwesen, das Finanzverfassungsrecht. Diese Normen sind Grundlage für die einzelnen Steuergesetze des Bundes und für das Haushaltsrecht, insbesondere die Bundeshaushaltsordnung und das Haushaltsgrundsätzegesetz.
Erhebung von Steuern [Bearbeiten]

Die Erhebung von Steuern ist in Art. 104 a bis 108 des Grundgesetzes nur unvollständig normiert. Der Gesetzgeber hielt es für selbstverständlich, dass dem Staat das Recht zusteht, von seinen Bürgern Steuern zu erheben.[1] Die danach stillschweigend vorausgesetzte Gesetzgebungs-, Ertrags- und Verwaltungshoheit wird auf den Bund, die Länder und die Gemeinden verteilt.

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Steuerstaat.[2] Die Erhebung von Steuern ist im Grundgesetz detailliert geregelt. Durch die Einführung anderer Arten öffentlicher Abgaben dürfen diese Regelungen nicht unterlaufen werden. Gebühren, Beiträge und sonstige Abgaben bedürfen einer besonderen sachlichen Rechtfertigung. Des Weiteren wird die Besteuerung der Bürger durch das Eigentumsgrundrecht (Art. 14 GG) begrenzt, welches eine quasi-enteignende Besteuerung verbietet.
Finanzverfassungsrecht ? Wikipedia

Wenn jemand, hier der Staat, Geld zwangsweise einfordert vollzieht er eine Enteignung...

Grundgesetz I. Die Grundrechte (Art. 1 - 19)


Artikel 14


(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.

(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.
Art. 14 GG

Dieser § 14 Bedarf eines Zusatzes und schon wäre wichtiges geregelt.

Es ist also nicht so das Deutschland Geld eintreibt und es beliebig verwenden kann.
Jeder der den Anspruch erhebt, Mitglied eines Sozialstaates zu sein sollte sich auch der Pflichten bewußt sein.
Der Starke sollte dem Schwachen helfen und der Staat nicht Milliardären unter die Arme greifen und dem am unteren Einkommenslevel Hilfe entziehen, in dem er es mit den Erfordernissen der Marktwirtschaft begründet... um dann wiederum mehr Luft für Geschenke an die Reiche zu haben. Ich empfinde das als etwas perverses.
Wie sagte doch ein gewisser Westerwelle noch Minuten vor der Wahl?

Der Staat hat Geld wie Heu, er gibt es nur falsch aus.

Heute ist das ein reines Lippenbekenntnis geworden.

Insbesondere die gesättigt über die soziale Gerechtigkeit referieren und was es ihnen persönlich kostet, Menschen zu unterstützen die weniger als sie selbst haben... sollten mal daran denken das Deutschland ein Land ist das soziale Marktwirtschaft betreibt.
Wer hat Anspruch auf soziale Zuwendung, gleich welcher Form? Der, dem es an nichts mangelt?

Lieber McKilroy, ich würde dir jederzeit helfen ohne mir Gedanken darüber zu machen ob du das überhaupt wert bist. Du bist Mensch.

Es gibt Länder die sich nicht mit Krankenversicherungen rumplagen und sonstigem emotionalem sozialem Firlefanz. Dort Leben wohl nur Sieger alles ist toll die Milch fließt aus selbst vergoldeten Hähnen die sie selbst zu Höchstpreisen hergestellt haben..wo sind diese Länder nur?

Jeder Mensch der es nicht schafft sich selbst zu versorgen ist ein Zeugnis dafür das die Gemeinschaft versagt hat in der er lebt. Wenn es aber Kalkül ist das man so viel nehmen wird das es anderen nicht mehr reicht, um selber mehr zu haben ... nennt man das ??????
 
Wer entschuldigt hier eigentlich irgendwelche Verbrechen oder rechnet sie gar gegeneinander auf? Wenn es nach dir ginge, werter McKilroy, dann dürfte man Zahlen nur nennen, wenn sie belegen, daß die 'Sozialschmarotzer' unser aller Untergang sind. Belegen die Zahlen allerdings etwas anderes, dann sind sie unerwünscht, dienen der Rechtfertigung von Verbrechen oder gehören einfach in einen anderen Thread. :D

Ich habe übrigens nicht behauptet, daß Arbeiterkinder beim Studium selbst benachteiligt werden (sofern sie erst einmal so weit kommen), sondern beim Weg dorthin. Es ist einfach Fakt, daß prozentual gesehen wenige Arbeiterkinder studieren und die Entwicklung stagniert seit Jahren. Da hilft kein Wegschauen und kein Schönreden, die Zahlen sprechen für sich.

Ich persönlich beschränke den Begriff 'Sozialschmarotzer' keineswegs auf Personen aus dem Kreise der Hartz-IV-Empfänger, aber ich mag diesen Begriff nicht. Aber wenn man es schon so ausdrücken muss, dann ist für mich ist jeder, der sich auf Kosten der Allgemeinheit unangemessen bereichert einer. Ein klassisches Beispiel für einen Sozialschmarotzer dürfte wohl der Schwarzarbeiter sein.

Ob ein Sozialschmarotzer wenig, viel oder überhaupt nicht arbeitet ändert an seinem Status nichts. Es sei denn, es geht einem nicht um das Schmarotzen, sondern um das Arbeiten. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

@joungster: Natürlich meinte ich nicht, daß der Grad der Benachteiligung ... stagniert, sondern der Anteil der Arbeiterkinder, welche studieren. :)
 
[...]Ich habe übrigens nicht behauptet, daß Arbeiterkinder beim Studium selbst benachteiligt werden (sofern sie erst einmal so weit kommen), sondern beim Weg dorthin. Es ist einfach Fakt, daß prozentual gesehen wenige Arbeiterkinder studieren und die Entwicklung stagniert seit Jahren. Da hilft kein Wegschauen und kein Schönreden, die Zahlen sprechen für sich.[...]
Falls Du mit der Stagnation andeuten willst, dass der Grad der Benachteiligung von Kindern aus sozial benachteiligten Schichten konstant bleibt, irrst Du. Er wächst; prozentual wie absolut.

-- Google: benachteiligung von kindern aus der unterschicht (14.600 Ergebnisse) --

„Beim Schulübergang spielt nicht nur die Leistung der Kinder eine Rolle, sondern auch die soziale Herkunft.“
Gymnasien ohne Kinder aus der Unterschicht: "Unbewusste Diskriminierung " - taz.de

Zur gleichen Studie:
„Laut einer Studie der Universität Mainz werden Kindern aus den unteren sozialen Schichten bei der Empfehlung an weiterführende Schulen benachteiligt. Für Grundschullehrer seien die Schulleistungen nicht entscheidend, so die soziologische Studie.
Kinder aus einer niedrigen sozialen Schicht werden einer Studie zufolge bei den Empfehlungen für weiterführende Schulen benachteiligt. Bei gleicher Leistung haben sie eine geringere Chance auf eine solche Empfehlung als Kinder aus einer hohen Sozialschicht, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Universität Mainz zeigt. Die schlechteren Bildungschancen von Migrantenkindern hängen demnach weniger mit ihrem Migrationshintergrund zusammen als vielmehr mit ihrem durchschnittlich niedrigeren Sozialstatus.“
Bildung: Benachteiligung für arme Kinder - Deutschland - FOCUS Online


„Tatsächlich konstatieren diverse Bildungsstudien eine Benachteiligung von Menschen mit einer niedrigen sozialen Herkunft. Dabei hat sich die soziale Benachteiligung verschoben: während noch in den 1970er Jahren „Katholische Arbeitertochter vom Land“ eine Formel für Mehrfachbenachteiligung war, wird heute eher vom „Türkischen Jugendlichen aus dem Problemviertel“[4] oder vom „Migrantensohn“[5] gesprochen. Geblieben ist als Merkmal für Bildungsbenachteiligung die Herkunft aus niedrigen sozialen Schichten.
Bildungsbenachteiligung ist über soziale Indikatoren messbar (siehe Kapitel zur Methodik), und hat absolute oder relative Bildungsarmut zur Folge.“
Bildungsbenachteiligung in der Bundesrepublik Deutschland ? Wikipedia

„Die Kinder haben noch kein Bewusstsein für oben oder unten, aber sie merken, dass sie nichts weiter bringt“
‚„Haben Eltern Arbeit, sind die Kinder meist mit der Zuwendung zufrieden“, erklärte Hurrelmann. „Überraschenderweise kümmern sich dagegen arbeitslose Mütter und Väter eher wenig um ihre Kinder.“ Demnach fühlt sich ein Drittel der Kinder von Arbeitslosen vernachlässigt, bei Berufstätigen sind es 17 Prozent.‘
‚„In Familien mit arbeitslosen Eltern gibt es keine feste Alltagsstruktur“, erklärte Hurrelmann. Für Kinder sei aber genau das wichtig. „Sie wünschen sich eine sichere Zeit mit ihren Eltern.“ Daher hätten auch besonders viele Mädchen und Jungen der Unterschicht Angst davor, dass ihre Eltern arbeitslos werden. Immerhin hätten das bereits 13 Prozent aller Kinder erlebt.‘
Unterschicht-Kinder spüren Benachteiligung früh - Politik - Deutschland - Handelsblatt.com


Kinderarmut: einmal arm – immer arm?
DJI - Thema 2007/11: Kinderarmut: einmal arm – immer arm?

Usw, usf, …

----------------------------
Nun ist diese Entwicklung unter einem Regime mit mafioser Struktur nicht weiter verwunderlich; verwunderlich ist eher die Zahl der zur lohnabhängigen Schicht gehörigen Intelligenzallergiker, die sich strikt weigern, Entwicklung wie auch die Zielsetzung des Regimes wahrzunehmen.
 
Ach ja... wie schön ist doch das Leben die Vöglein jubilieren, die Bienchen summen, die Schmetterlinge schmettern durch die Gegend...

Der deutsche Unternehmerverband mittelständische Wirtschaft meldet sich zu Wort:

Deutsche Arbeitnehmer sollen nach dem Willen des Unternehmerverbands mittelständische Wirtschaft künftig zwei Wochen Urlaub weniger pro Jahr machen. Vorstandsvorsitzende Ursula Frerichs sagte der “Bild-Zeitung” (Freitagausgabe): “Sechs Wochen sind zuviel, vier Wochen reichen völlig aus.” Frerichs begründete die Forderung damit, dass Deutschland bei den Urlaubstagen weltweit an der Spitze läge und die Beschäftigten im Verhältnis zu anderen Ländern immer noch doppelt so viele freie Tage hätten. Zudem könnte eine Urlaubskürzung die aktuelle positive konjunkturelle Entwicklung unterstützen. “Wir müssen unsere Besitzstände zurückschrauben, könnten die Vier-Wochen-Regelung 2011 auf Probe einführen, um den Aufschwung zu unterstützen”, sagte Frerichs. Unterstützung kommt aus dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Eine zeitweise Absenkung des Urlaubsanspruchs auf fünf Wochen sei auch wegen des akuten Fachkräftemangels erforderlich, argumentierte
BVMW-Präsident Mario Ohoven. “Der Mittelstand hat jetzt wieder volle Auftragsbücher, da wird jeder gebraucht. Deshalb sollte zur Sicherung des Aufschwungs der bezahlte Urlaub momentan auf fünf Wochen beschränkt bleiben.” Darüber hinaus gehende Ansprüche könnten auf einem Arbeitszeitkonto geparkt und zum Beispiel bei schlechter Auftragslage abgegolten werden.
Wirtschaftsverband fordert zwei Wochen weniger Jahresurlaub | Nachrichten - Der Nachrichten Channel
Fand ich gerade passend zum Thema Sozialschmarotzer und meinem vorherigen Einwurf:

Wenn es aber Kalkül ist das man so viel nehmen wird das es anderen nicht mehr reicht, um selber mehr zu haben ... nennt man das ??????
 
Lieber McKilroy, ich würde dir jederzeit helfen ohne mir Gedanken darüber zu machen ob du das überhaupt wert bist. Du bist Mensch.

Danke, liebe Carmen. :knu:

Wohin soll ich dir meine Kontonummer schicken, damit du mir monatlich 1000 Euro überweist (das war ja der Vorschlag einiger Leutz hier).

Jetzt kannst du beweisen, dass es nicht nur ein Lippenbekenntnis (oder vielmehr Tastenbekenntnis) ist sondern das Taten folgen.

Wann kriege ich die erste Überweisung?



Konradin schrieb:
daß die 'Sozialschmarotzer' unser aller Untergang sind.

Das habe ich nie gesagt.

Aber darf man alles machen, wenn der Betroffene davon nicht direkt wirtschaftlich ruiniert wird?

Ist ein Einbruch okay, wenn der Betroffene so viel übrig behält, dass er nicht wirtschaftlich ruiniert ist?


youngster schrieb:
Demnach fühlt sich ein Drittel der Kinder von Arbeitslosen vernachlässigt, bei Berufstätigen sind es 17 Prozent.‘

Genau das ist das Problem. Es ist ein Problem der grundsätzlichen Lebenseinstellung. Anstatt die Bereiche, in denen man Defizite hat, in anderen Bereichen zu kompensieren wird die Situation in vielen Fällen noch verschlimmert.
 
Schon erledigt ...
Du kannst Dich ja in die "soziale Hängematte" begeben und faul Dein umfangreiches Vermögen(laut eigenen Angaben) verzehren .... dann kannst Du Hass4 Bezüge genießen und wenn Du da nichts mehr bekommst melde Dich nochmal. Du bekommst dann trotz der vorsorglich, auch von mir, einbezahlten € an die Sozial Systeme... Hilfe von mir. Versprochen!
Ich werde Dich dann aber fragen ob Du es schön gefunden hast Deine Rücklagen zu verleben und mit nichts da zu stehen, genauso wie wenn Du nie Vorsorge betrieben hättest....

liebe Grüße
Carmen
 
Schon erledigt ...
Du kannst Dich ja in die "soziale Hängematte" begeben und faul Dein umfangreiches Vermögen(laut eigenen Angaben) verzehren ....

Hehe, jetzt ist man mit einem Mal "faul", wenn man sich in die soziale Hängematte begibt! :öm:

Dann gebe ich dieses Kompliment mal weiter an die Leutz, die genau dies machen. ;)


dann kannst Du Hass4 Bezüge genießen und wenn Du da nichts mehr bekommst melde Dich nochmal. Du bekommst dann trotz der vorsorglich, auch von mir, einbezahlten € an die Sozial Systeme... Hilfe von mir. Versprochen!

Naja, wie immer - leere Versprechungen.

Versprechen geben, die man nie einlösen muss. :rot:
 
Faul deswegen weil ich Dich so verstanden habe. Du vermittelst mit Deiner Hetze, gegen Menschen die chancenlos Spielball sind, das Bild des faulen Schmarotzers.

Chancenlos sind diese nicht weil sie doof sind sondern weil sie einen Lebenslauf haben der keine Chance mehr bietet... nur Glück kann diesen Teufelskreis durchbrechen. Selbst Ingenieure befinden sich darin, wenn es da welche gibt die so lang gedemütigt wurden bis sie selbst meinen das alles sinnlos ist und sich dem "Schiksal" hingeben ist eine Frage der Zeit.
Aus Erzählungen von Personalchef's und Abteilungleitern weiß ich das sie sich damit brüsten wie billig sie jenen und diesen "eingekauft" haben. Die wissen das sie unterhalb der Grenze gehen können die ein normales Leben ermöglicht. Deswegen kann man mit vielen Faktoren spielen.

Dir scheint es nicht bewußt zu sein das Menschen Deines Schlages dafür verantwortlich sind das Menschen die fleißig waren und was erarbeitet haben erstmal gerupft werden bevor sie im Genuß Deiner "sozialen Hängematte" kommen... Diese Menschen hatten nur die Parolen in den Ohren: Arbeit muß sich wieder lohnen deswegen besorgen wir es jetzt dem Abschaum.... und Du hast das unterstützt und unterstützt es weiterhin Du verlangst sogar eine Steigerung.

Dabei fällt Dir nicht mal auf das der Preis nicht vom "Sozialschmarotzer" bezahlt wird, sondern von denen die es nie waren. Holen kann man nur wo es was zu holen gibt. Entschuldige die deutlichen Worte, aber anders kann man es Dir nicht erklären.. mit Deinen Scheuklappen. Ändern wird es ja doch nichts weil Du gar nicht objektiv und bereit bist in diesen Punkten einzusehen das Du irrst. Ich vermute Hass als Ursache.

Hass4 hin und her... ich habe gearbeitet und was auf der hohen Kante das sollte immer meins bleiben damit Leistung belohnt wird und ein Unterschied zum Menschen besteht der nie arbeitete und sich gerne verhalten ließ. Wenn ich am Ende genauso da stehe wie dieser muß ich mir doch sagen das ich schön doof war.
Genau das ist aber was Hass4 aus fleißigen Menschen macht die den Fehler begangen über 50 Jahre alt zu werden und in einem Unternehmen zu arbeiten die zu diesem Zeitpunkt gerne 25 % mehr Gewinne machen möchte (Deutsche Bank als Bsp.) und nur deswegen tausende Angestellte in die soziale Versorgung durch den Staat entläßt! Das ist nicht die Schuld des entlassenen sondern die des größten Sozialschmarotzers... Die Gewinne erhält die Unternehmung die Defizite nicht der Staat sondern der Bürger der das bezahlt... man bezahlt also mit seinem ersparten Vermögen und durch die gestiegenen Ausgaben für soziale Ausgaben des Staates an die Opfer das solltest Du mal überdenken. Jedoch willst Du es nicht und somit ist es sinnlos mit Dir darüber zu diskutieren. Du willst Hass4 schüren und alles noch stärker handeln....
SUPER!!! Du bist so guuuuuuuuuuuuuuuuuuut... Bussi
 
Mc Kilroy schrieb:
Man kann doch nicht Verbrechen gegeneinander aufrechnen.
Zu Deiner "hirnrissigen" Bemerkung #403 schreib ich mal lieber nichts weiteres :D
Aber schlichte Infos und Vergleiche als Aufrechnung von Verbrechen zu begreifen,
ist hier wohl mehr als weit her geholt.

Mir geht und ging es immer um die Relation der Gesamtproblematik.
Und mit schlichten, einseitig populistischen Zuordnungen kommen wir weder hier noch im RL wirklich weiter.

Keiner streitet doch ab,
dass sozialer Missbrauch bei H4-Empfängern existiert.
Nur die Größenordnungen sind weitgehend (auch hier) unbekannt
und somit wird hier auf der Basis vom Hörensagen und der eigenen Einschätzung "argumentiert"

Zudem, und darauf bezogen sich z.B. meine Zahlen und Vergleiche,
existiert gleichzeitig und relativ gesehen ein größerer Missbrauch von Seiten derer, die in unserer Mediengesellschaft gerade diese Debatte des Schmarotzertum im sogenannten Prekariat los getreten haben.

Da nun einmal ein Ding mindestens zwei Seiten hat,
sollte man diese Relation zum Einen nicht außer acht lassen,
zum anderen sollte man eigentlich auch die Gründe derartiger Entwicklungen benennen.
Und hier liegen sie nun einmal auf Grund der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung auf der Hand.

Die Bildungsbenachteiligung hat seit den späten 80ziger Jahren nachweislich sukzessive zugenommen, während z.B. die Reallöhne der unteren und mittleren Einkommensschichten und der eh Gering verdienenden seitdem stagnieren bzw. sogar abgenommen haben.
Und dies bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2% jährlich.
Damit einhergegangen ist ein Rückgang von gut ausgebildeten Facharbeitern,
welcher sich allerdings erst in (immer kürzer werdenden) Phasen konjunktureller Erholungen/Mehrbeschäftigungen zeigt.

Das von daher auch eine Entwicklung des sozialen "Mundraubs" verstärkter zu beobachten ist,
und dies in den unteren Verdienstschichten hauptsächlich in den Bereichen
- Sozialabgaben- sowie evtl. folgender Bezüge (SGBII)
- Schwarzarbeit bzw. versicherungspflichtige Zusatzeinkommen
- Scheinselbstständigkeiten etc.pp.
sollte doch wohl nachvollziehbar sein.

Wenn man solches dann aber kritisiert,
muss man gleichzeitig auch die Gründe dafür anführen,
(und nicht entschuldigen oder verteidigen, wie manche hier es scheinbar verstehen)

Plattitüden a la
"Man muss nur wollen"
"Man muss nur hart arbeiten, dann kann man alles erreichen"
"Wer wenig verdient, ist selbst schuld"
mögen in manchen Fällen ja zutreffen,
eine Verallgemeinerung ist aber ebenso dumm,
wie die Schuld bzw. Verantwortung immer nur auf Seiten der "Looser" zu suchen ;)

Gruß
muesli
 
Die Bildungsbenachteiligung hat seit den späten 80ziger Jahren nachweislich sukzessive zugenommen,

Ist das nicht irgendwie komisch?

Bist du nicht auch der Meinung, dass seit den 80er dieses Thema vermehrt in das Bewusstsein der Menschen und der Politiker gekommen ist?

Bist du nicht auch der Meinung, dass seit dieser Zeit mehr zu diesem Thema gemacht worden ist, als vorher (Ansonsten wäre das Bildungssystem der 60er und 70er ja besser gewesen)?

Bildung ist Ländersache. Etwa die Hälfte der Länder werden rot die andere Hälfte schwarz regiert. Ist es nicht seltsam, dass keines dieser Landesparlamente bisher eine Lösung gefunden hat?

Kann man wirklich ausschließen, dass ein Großteil auch daran liegt, dass die Eltern unterschiedlich an die Sache rangehen (den Nachweis hat ja oben schon Jemand gepostet).


Plattitüden a la
"Man muss nur wollen"
"Man muss nur hart arbeiten, dann kann man alles erreichen"
"Wer wenig verdient, ist selbst schuld"
mögen in manchen Fällen ja zutreffen,
eine Verallgemeinerung ist aber ebenso dumm,
wie die Schuld bzw. Verantwortung immer nur auf Seiten der "Looser" zu suchen ;)

Nenn es ruhig Plattitüden.

Ich sehe darin mehr eine Einstellung zum Leben.

Jedes Kind erlebt Rückschläge (in der Schule und auch im restlichen Leben). Es kommt darauf an, wie man damit umgeht. Und da ist die Einstellung, die die Kinder von der Eltern vermittelt bekommen, meiner Meinung nach entscheidend. Dies trifft auf jeden Fall auf die jungen Jahre zu und gerade dann werden die Grundlagen gelegt.

Verallgemeinerungen bilden logischerweise niemals den Einzelfall ab aber statistisch gesehen können sie die Wirklichkeit abbilden.


Das von daher auch eine Entwicklung des sozialen "Mundraubs" verstärkter zu beobachten ist,
und dies in den unteren Verdienstschichten hauptsächlich in den Bereichen
- Sozialabgaben- sowie evtl. folgender Bezüge (SGBII)
- Schwarzarbeit bzw. versicherungspflichtige Zusatzeinkommen
- Scheinselbstständigkeiten etc.pp.
sollte doch wohl nachvollziehbar sein.

Wenn man solches dann aber kritisiert,
muss man gleichzeitig auch die Gründe dafür anführen,
(und nicht entschuldigen oder verteidigen, wie manche hier es scheinbar verstehen)

Nachvollziehbar ist es.

Gut, dass du das Wort "Mundraub" relativiert hast. Mundraub gibt es nämlich nicht mehr, da jeder Deutsche so versorgt ist, das ein Diebstahl aus Unterversorgung, jedenfalls rechtlich, nicht mehr anerkannt wird.

Das dieses unrechtmäßige Ausnutzen der Gesellschaft aber nicht in erster Linie aufgrund der finanziellen Situation geschieht, sieht man an den vielen Leutz, die in der gleichen Situation nicht straffällig werden bzw. die Gesellschaft nicht ausnutzen.


Carmen schrieb:
Dabei fällt Dir nicht mal auf das der Preis nicht vom "Sozialschmarotzer" bezahlt wird, sondern von denen die es nie waren. Holen kann man nur wo es was zu holen gibt.

Schön, dass du es auch mal merkst.

Carmen schrieb:
Hass4 hin und her... ich habe gearbeitet und was auf der hohen Kante das sollte immer meins bleiben damit Leistung belohnt wird und ein Unterschied zum Menschen besteht der nie arbeitete und sich gerne verhalten ließ. Wenn ich am Ende genauso da stehe wie dieser muß ich mir doch sagen das ich schön doof war.

Na, wer sagt's denn.

Fällt dir was auf?

Carmen schrieb:
Genau das ist aber was Hass4 aus fleißigen Menschen macht die den Fehler begangen über 50 Jahre alt zu werden und in einem Unternehmen zu arbeiten ...

Warum bezeichnest du einen solchen Menschen indirekt als Sozialschmarotzer? :red:

Warum werft ihr solche Menschen immer mit den Leutz, die niemals gearbeitet haben und sich um jede Arbeit drücken in einen Topf?

Der thread hier heißt "Sozialschmarotzer" und nicht "Hartz4", auch wenn natürlich viele dieser Sozialschmarotzer Hartz4-Empfänger sind. Die Erklärung kannst du bei muesli nachlesen.

Nicht jeder Hartz4-Empfänger ist Sozialschmarotzer.

Carmen schrieb:
Die Gewinne erhält die Unternehmung die Defizite nicht der Staat sondern der Bürger der das bezahlt...

Wenn ihr das mal endlich kapieren würdet:

Die Bürger sind der Staat!

Der Staat ist keine anonyme Institution, die Geld ohne Ende hat. Der Staat sind wir!

Wer den Staat um Geld betrügt, der betrügt uns.


Das gleiche gilt für Versicherungsbetrug. Den Versicherungsbetrug bezahlen wir mit unseren Beiträgen.
 
Richtig, McKilroy, der Staat sind wir. Aber leider nur, wenn es ums Bezahlen geht, dann sind wir plötzlich alle gefragt. Wenn es allerdings darum geht, welche Politik gemacht wird, dann sind nicht wir der Staat, sondern die Lobbies. Und auch der riesige Wasserkopf des Staates, das sind keineswegs wir alle, denn wir alle zahlen dafür nur. Ob dieser Wasserkopf uns erhalten bleibt, das bestimmen keineswegs wir (oder auch nur eine Mehrheit von uns allen), sondern gezielt Lobbyisten und ihre Konsorten, die von ihm profitieren.
 
Mc Kilroy schrieb:
Jedes Kind [und jeder Erwachsene ebenso] erlebt Rückschläge (in der Schule und auch im restlichen Leben). Es kommt darauf an, wie man damit umgeht. Und da ist die Einstellung, die die Kinder von der Eltern vermittelt bekommen, meiner Meinung nach entscheidend. Dies trifft auf jeden Fall auf die jungen Jahre zu und gerade dann werden die Grundlagen gelegt.
d'accord und wiederum d'accord

Und nicht nur die Eltern, sondern auch das "soziale" Umwelt ist prägend, hat aber auch Einflußmöglichkeiten!
Denn:
Weshalb sind denn wohl Du, ich und auch so einige andere hier (und natürlich auch woanders) und eben nicht nur im net aktiv? :)

Nur verfolgen z.B. wir beide manchmal eben andere Ansätze der Vermittlung, z.B. beim Prozeß des "Aufstehens nach dem Hinfallen" ;)
Die Herangehensweise unterscheidet uns also (manchmal *bg*).
In der Einstellung zum Leben liegt es wohl viel weniger,
als es onboard manchmal deutlich wird.

:D
muesli
 
Die Herangehensweise unterscheidet uns also (manchmal *bg*).

Jo, du bist eher der, der es diplomatisch rüberbringt, der in jedem erst einmal das Gute sieht.

Ich bin eher der, der solche Sachen gerade heraus sagt und den Leuten auch mal vor den Kopf stößt.

:D


muesli schrieb:
Und nicht nur die Eltern, sondern auch das "soziale" Umwelt ist prägend, hat aber auch Einflußmöglichkeiten!

Auch da stimmen wir zu 100 % überein.

Je älter ein Kind wird, umso weniger prägen die Eltern und umso mehr das soziale Umfeld.

Während in den ersten Lebensjahren die Prägung fast zu 100 % durch die Eltern geschieht, nimmt das vor allen Dingen in der Pubertät immens ab.

Viele Dinge werden in einem bestimmten Alter geprägt und können, wenn es da schiefgelaufen ist, später nur sehr schwer oder gar nicht mehr geändert werden (sogenannte Prägephasen).


Es wäre nicht schlecht, wenn die Politiker und Beamten, die für Erziehung und Bildung zuständig sind, dazu gezwungen würden, mal ein paar Vorlesungen über Verhaltensforschung zu belegen. Dann würde diese Leutz verschiedene Dinge mit Sicherheit anders beurteilen.
 
joungster, du bist auf der falschen Veranstaltung.

Und vergleiche bitte nicht deine radikalen Glaubensgenossen mit unserer Demokratie.
 
Hmm, hier scheinen sich zwei zu mögen....

Interessant finde ich den SB-Laden der Politiker die aber dem Rest den Gürtel bis auf die Wirbelknochen spannen.
Ex-Regierungssprecher Wilhelm steht im Euroregen
..Kündigt ein normaler Arbeitnehmer wird ihm das Arbeitslosengeld für drei Monate gestrichen. Ex-Regierungssprecher Ulrich Wilhelm aber bekommt eine satte staatliche Spaziergangspauschale.

Wilhelm wechselt zum Januar 2011 auf den Posten des Intendanten des Bayerischen Rundfunks. Mit vermutlich rund 280.000 Euro Jahresgehalt (angelehnt an die entsprechende Regelung beim Norddeutschen Rundfunk) steigt Ulrich Wilhelm also in die Gehaltsklasse seiner ehemaligen Chefin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, auf. Bis dahin aber ist er als politischer Beamter auf Antrag der Bundeskanzlerin in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

Diese zwischenzeitliche Versetzung in den vorläufigen Ruhestand sichert Wilhelm für die Zeit bis zum Antritt des Intendantenpostens die staatliche Spaziergangspauschale – drei Monate davon in voller Gehaltshöhe...
kumran.de Ex-Regierungssprecher Wilhelm steht im Euroregen
So ist es halt wenn man das Geld anderer Leute ausgeben kann.

Für mich ist das soziales Schmarotzertum und keine Hilfe ... jemand der nichts hat der bekommt Hass4 zu spüren, wer Politiker ist bekommt Liebe4 zu spüren?
PS:
Berufe im Detail: Regierungssprecher/in
Durchschnittsgehalt in Euro (Brutto)*:

Anfangsgehalt (monatlich): 11026 Euro

Der Regierungssprecher ist nach dem Bundesbesoldungsgesetz der Besoldungsgruppe B11 zugeordnet. Zusätzlich zum monatlich Grundgehalt erhält er noch Zuschläge. http://www.sueddeutsche.de/app/jobk...etail&detail=gehalt&id=464&searchAction=abisz
Wieviel Hass4 Bezieher kann man damit versorgen?
 
joungster, du bist auf der falschen Veranstaltung.

Und vergleiche bitte nicht deine radikalen Glaubensgenossen mit unserer Demokratie.
Hättest Du die Güte, dies näher zu erläutern (allerdings nur, wenn beim Nachdenken (!) darüber Dein Glauben an und Vertrauen auf die Herrschaft des Volkes nicht zu sehr belastet wird)?

Na also:
"The political system of the Federal Republic of Germany is also called wehrhafte or streitbare Demokratie (militant democracy)."
Wer (anders) denkt, ist natürlich "auf der falschen Veranstaltung".
 

Beliebte Schlagwörter

Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.

Zurück
Oben Unten