Sollte Rauchen komplett verboten werden?

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@Konradin: Du bist zu unaufmerksam. Ich schrieb, ob Du meinst, daß sich Nikotinsüchtige ebenso verhalten wie Heroinsüchtige. Mag sein, daß sich die Raucher in Deinem Bekanntenkreis für Tabak sogar prostituieren würden. Generell würde ich dieses Verhalten bei Rauchern, im Gegensatz zu Heroinsüchtigen, eher nicht vermuten. Durch Regen zu laufen ist schon etwas anderes als in Häuser einzubrechen oder sich zu prostituieren.
Und wie gesagt, schau beim statistischen Bundesamt vorbei und informiere Dich bezüglich Deiner These. Vielleicht liegen sie mit derer Aussage, daß die Steuererhöhung tatsächlich den Konsum beeinflußt, falsch, und Du kannst sie mit Deiner Brillianz belehren.
 
Allein schon die Tatsache, daß der Erwerb von Tabakwaren legal ist unterscheidet das Verhalten Nikotinsüchtiger deutlich von dem Heroinsüchtiger. Wäre der Erwerb von Tabak illegal, dann würden sich wohl auch viele Nikotinsüchtige für ihre Sucht prostituieren (müssen). Zur Zeit jedenfalls sind sie zur Befriedigung ihrer Sucht nicht auf den lokalen Dealer angewiesen, der den Preis bestimmt. Ebenso gibt es Alternativen wie Schwarzmarkt-Einkäufe oder kurzerhand das Stehlen der begehrten Ware aus dem Supermarkt. Wer an Zigaretten herankommen will, der kommt es auch und ich fürchte, er sieht sich bei Preiserhöhungen eher nach (illegalen) Alternativen um, als daß er aufhören würde.

Wenn es dem Gesetzgeber kompromisslos auf die Gesundheit seiner Bürger ankommen würde, dann sollte er vielleicht in Erwägung ziehen, Tabakwaren grundsätzlich zu verbieten. Aber solange man einen Vorzeige-Politiker wie Helmut 'Schlot' Schmidt selbst in absoluten Nichtraucherbereichen ungeniert rauchend vor laufender Kamera zeigt und auf diese Weise hübsch demonstriert, wie einige gleicher als andere sind, solange braucht man sich auch nicht wundern, wenn niemand das Gesundheits-Gesülze ernstnimmt. Scheitern würde ein nationaler Alleingang ohnehin an den europäischen Partnern. Oder glaubt jemand im Ernst, diese würden sich das Rauchen (und die damit verbundenen Steuereinnahmen) verbieten lassen?
 
Die Suchtwirkung oder die Abhängigkeit von Tabak ist nicht im geringsten mit der von Heroin zu vergleichen, demnach auch nicht der "Druck" für eine Beschaffung der Droge.

Nur für seinen Tabakkonsum wird sicher niemand Haus und Hof verkaufen oder sich prostituieren, im Gegensatz zu einem/einer Heroinsüchtigen.

Mit dem Rauchen kann man von einem Tag auf den anderen aufhören, wenn man wirklich will oder muss, und das ist bei Heroin eben garnicht so ganz einfach.

Ein Rauchverbot oder ein Verkaufsverbot für Tabak hätte einfach nur zur Folge dass fast niemand mehr raucht, und dass der Staat sich eine andere Quelle für seine entgangenen Steuern suchen müsste.
 
... Ein Schwuler geht in einen Heteropuff. Er beschwert sich dass es hier keine männlichen Huren gibt. Wird deswegen jeder Heteropuff geschlossen?
[...]
EDIT:// @ Faehnrich: Bitte immer schön sachlich bleiben ;). Und Nichtraucher können auch ein paar Schritte zur Seite gehen wenn sie Rauchen nervt. ...

Selten so gelacht über so einen Stuss! :D

Du versuchst wirklich krampfhaft total unsinnige Vergleiche anzustellen. Zudem, wieso soll der Nichtraucher ein paar Schritte zur Seite gehen, wenn so ein Nikotinsüchtiger da ankommt und anfängt zu qualmen.

Aber du begreifst, wie viele andere Süchtige, eh nicht, worauf es ankommt.



@ Konradin:
Sorry, aber deine ganze Argumentation geht in die falsche Richtung! Nicht die unfähigen Regierungen sind gefragt! Der Bürger als bekennender Nichtraucher hat einfach die Schnauze voll von der Qualmerei, mit der er seit Jahrhunderten von den rücksichtslosen Qualmern all überall belästigt und eingeschränkt wird.

Und bevor jetzt wieder die Neumalklugen Nichtsblicker ankommen: JA, es gibt auch noch andere Gesundheitsgefahren und Belästigungen im Leben, die es zu eliminieren oder bekämpfen gilt und Alkohol in Unmengen ist ebenfalls großer Mist! Es ändert aber kein Quäntchen an der Schädlichkeit des Rauchens und der Belästigung für Nichtraucher.
 
...wieso soll der Nichtraucher ein paar Schritte zur Seite gehen, wenn so ein Nikotinsüchtiger da ankommt und anfängt zu qualmen.

Aber du begreifst, wie viele andere Süchtige, eh nicht, worauf es ankommt.

Falsch! Meistens ist es so, dass ein Nichtraucher zu den Rauchern kommt und dann nölt, dass er sich belästigt fühlt.
 
Das magst du als Raucher so sehen, aber ich habe es schon x-mal anders herum erlebt. Die ganzen Raucher, die jetzt hier meinen, der Nichtraucher sollte doch einfach woanders hingehen, öden mich nur noch an. Das ist nur Schutz-Gelaber, mehr nicht.
 
Saschinsky schrieb:
Mit dem Rauchen kann man von einem Tag auf den anderen aufhören, wenn man wirklich will oder muss, und das ist bei Heroin eben garnicht so ganz einfach.
Natürlich kann MAN mit dem Rauchen von einem Tag auf den anderen aufhören. Nur, die Masse der Raucher kann es eben nicht. Für die psychische Abhängigkeit ist es recht unerheblich, um welche Substanz es sich handelt. Nicht ohne Grund waren Zigaretten in der Nachkriegszeit quasi eine Art zweite Währung, so wie es der Tabak heute noch im Knast ist.

Für viele Raucher hat das Rauchen einen höheren Stellenwert als die Nahrungsaufnahme. Auch in dieser Hinsicht lassen sie sich durchaus mit Trinkern, aber auch mit Junkies vergleichen. Da Tabak heutzutage nicht zu Schwarzmarktpreisen gehandelt wird ist es natürlich kaum nötig, Haus und Hof für seinen Tabakkonsum verkaufen zu müssen. Auffällig ist aber durchaus, daß gerade diejenigen Raucher, welche von staatlicher Unterstützung abhängig sind, häufig eher am Essen sparen als am Rauchen. Na, wenn das mal keine Sucht ist.
Saschinsky schrieb:
Ein Rauchverbot oder ein Verkaufsverbot für Tabak hätte einfach nur zur Folge dass fast niemand mehr raucht, und dass der Staat sich eine andere Quelle für seine entgangenen Steuern suchen müsste.
Diese Ansicht halte ich für äußerst naiv. Warum wird trotz der inzwischen wesentlich höheren Steuern dennoch weitergeraucht, warum mißachten immer mehr Raucher Rauchverbote und warum wird der Konflikt zwischen Rauchern und Nichtrauchern und umgekehrt immer dogmatischer und mitunter militanter? Etwa, weil es immer weniger Raucher gibt? Selten so gelacht.

Faehnrich schrieb:
Das magst du als Raucher so sehen, aber ich habe es schon x-mal anders herum erlebt.
Ich fürchte, in dieser Hinsicht nehmen sich beide nichts. Um es einmal etwas pauschal auszudrücken: genauso wie die Radfahrer auf die Autofahrer schimpfen, verhalten sie sich Fußgängern gegenüber genauso, wie es Autofahrern ihnen gegenüber tun. Jeder schimpft auf den anderen. Aber im Grunde genommen sind es alle kleine Egoisten.

Mit den Rauchern und den Nichtrauchern ist es ähnlich. Nur weil ein Mensch nicht raucht, deswegen ist er noch lange nicht rücksichtsvoll, genausowenig wie jemand ein intoleranter Mensch sein muß, nur weil er raucht.

Zur Zeit fällt es natürlich leichter, sich gegen das Rauchen zu äußern, ist es doch derzeit politisch opportun. Als ehemaliger Kettenraucher, der immer auf Ausgleich bemüht war, verstehe ich die Situation aktiver Raucher durchaus, auch wenn die Situation mit der heutigen nicht mehr ganz vergleichbar ist.

Auch wenn es ein wenig offtopic ist, letzten Endes ist es doch gleich, womit wir uns zu Tode reglementieren. Die Luft wird dadurch kaum sauberer. In was für einer Welt leben wir eigentlich, in der man schon Kinder vor dem Haus mit Helm herumfahren lässt, während man bei Tieren eine artgerechte Haltung erwartet. Gilt diese für uns nicht mehr und sind wir schon so weit?
 
Man kans ja auch übertreiben!
Ist ja schon fast so schlimm wie in Ammiland.

Ich hätte noch mehr gestörte Vorschläge die man verwirklichen könnte...

* das der Konsum von Alkohol überall in der Öffentlichkeit verboten werden sollte (auch keine Ausnahme für das Oktoberfest und Co)

* Personen die krank sind o. erscheinen dürfen sich nicht mehr in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen...

sollte man es noch weiter auf die Spitze treiben?

Evtl wird es noch verboten in der Öfentlichkeit zu blähen oder wie?

Affen sollen sich erstmal den ernsten Problemen widmen und nicht solcher Sch*****
 
* das der Konsum von Alkohol überall in der Öffentlichkeit verboten werden sollte
* Personen die krank sind o. erscheinen dürfen sich nicht mehr in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen...

sollte man es noch weiter auf die Spitze treiben?
Bei einigen Krankheiten ist das längst der Fall, und das ist auch gut so. Und in einigen ostasiatischen Ballungszentren sind sie die Menschen ihres eigenen schädigenden Einflusses bei einer Krankheit bewußt und treffen entsprechende Maßnahmen.
Und Alkohol per se schädigt keine Unbeteiligten.
 
Wir haben in unserem Wohngebiet eine Kneipe, die vor dem Rauchverbot recht gut besucht war, vorwiegend abends. Mit dem Verbot gab es den entscheidenden Knick. Die Kneipe stand kurz vor der Insolvenz, bis der Wirt eine Raucherkneipe daraus machte (Eintritt nur für Personen ab 18 Jahre). Seitdem läuft das Geschäft wieder und abends hat man hin und wieder Probleme einen Platz zu bekommen. Dafür laufen den anderen beiden Nichtraucherkneipen die Kunden weg.

Warum wollt ihr den Rauchern die letzten Nischen wegnehmen. Die wenigsten Nichtraucher gehen in Kneipen. Da sitzen beispielsweise 30 Raucher drin und dann kommt ein Nichtraucher rein und regt sich auf. Warum geht er nicht in ein Restaurant, wo ohnehin seit eh und je nicht geraucht wird?

Und überall, wo kein Dach darüber ist, sollte das Rauchen erlaubt sein. Schließlich ist da genug Luft darumherum. Alles andere spaltet die Gesellschaft in zwei feindliche Lager. Es gibt ohnehin schon genug Feindseligkeiten in unserem Land.
 
Und Alkohol per se schädigt keine Unbeteiligten.

Vielleicht mal bissl Nachrichten schauen oder Lesen, fast täglich passieren irgendwo Unfälle weil der Fahrer betrunken war.
Also ist deine Aussage schon bissl komisch.
Dagegen höre ich sehr selten das einer gestorben ist weil jemand neben ihm geraucht hat.

Zum Thema allgemein, lasst doch die Raucher in ruhe die tun euch doch gar nix. Ihr könntet doch einfach aus dem Weg gehen! Aber das ist wieder typisch deutsche intolleranz
 
... lasst doch die Raucher in ruhe die tun euch doch gar nix. Ihr könntet doch einfach aus dem Weg gehen! ...

Bir vor wenigen Jahren haben Raucher doch allüberall geraucht, ob in Gaststätten und anderen Lokalen, in Ämtern und Firmen, bei Gästen, etc. Da konnte man denen schlechterdings aus dem Weg gehen und die Raucher hat das i.d.R. nicht die Bohne gestört, dass sie andere mit ihrem Qualm massiv belästigen und gefährden.

Also sollen doch jetzt einfach die Süchtigen dort ihrem Rauchlaster nachgehen, wo es garantiert niemand stört.
 
Also sollen doch jetzt einfach die Süchtigen dort ihrem Rauchlaster nachgehen, wo es garantiert niemand stört.

Hi Meister Fähnrich,

deine Statements hier entsprechen exakt meiner Ansicht und das obwohl ich selbst Raucher bin.
Ich hasse nichts mehr als wie wenn mich beim Essen jemand voll-qualmt und mit Grauen denke ich an meine ersten Berufsjahre in denen es noch erlaubt war, am Arbeitsplatz zu rauchen.
Auch deswegen habe ich mich bei dem Volksbegehren mit einem klaren JA für das Rauchverbot ausgesprochen.
Eventuell bin ich auch kein "typischer" Raucher, selbst bezeichne ich mich als potenziellen Nichtraucher :D..da ich auch keinerlei Probleme habe den ganzen Tag über nicht zu rauchen. Und wenn ich rauche mache ich die Kippe in der Regel nach ein paar Zügen aus oder lasse sie verqualmen.
Positiv verzeichnete ich jedoch im Berufsleben, dass man als Raucher aufgrund der Rauchpausen einen Informationsvorsprung hat. Diese Rauchpausen gingen nicht zu Lasten der Nichtraucher auch diese hatten nach einer Stunde Arbeit am Monitor ..ich glaube 5 Min Anrecht auf Pause.
Gegen ein totales Rauchverbot wie man hinter dem Titel des Theards vermuten könnte würde ich mich jedoch aussprechen. Der Verlust an Steuereinnahmen würde auf uns alle umgelegt werden.
Würde es nach mir gehen, so würde ich sogar wie in den Niederlanden Marihuana legalisieren. Zum einen scheint es unter den Jugendlichen sehr verbreitet zu sein, zum anderen einzieht man den Kriminellen den Nährboden. Und es bringt dem Staat zusätzlich Einnahmen, wie bereits die werte Konradin in anderer Form erwähnte, und soll obendrein noch weniger schädlich sein als Alkohol oder eben Nikotin.

Gruß
 
Vielleicht mal bissl Nachrichten schauen oder Lesen, fast täglich passieren irgendwo Unfälle weil der Fahrer betrunken war.
Also ist deine Aussage schon bissl komisch.
Dagegen höre ich sehr selten das einer gestorben ist weil jemand neben ihm geraucht hat.
Wohnungsbrände mit Todesfolge durch Rauchen im Bett sind nicht wirklich selten. Man kann mit ausnahmslos jeder Sache eine Situation konstruieren, in der andere geschädigt werden. Dennoch schädigt Alkohol an sich keine Unbeteiligten. Bei Zigarettenrauch kann dies jedoch nicht ausgeschlossen werden.
 
Erwartest Du Applaus dafür, daß Du auf Kosten der Allgemeinheit auf Deine Wohnung und Deinen Besuch Rücksicht nimmst?

Hier, nur für Dich: :hit:

Wat für Ding? Ich glaub du bist auf Streit gebürstet. "Auf Kosten der Allgemeinheit" Pfff, ich glaub du raffst es nicht: Der eine frißt ungesund und wird fett und rund, der andere säuft, der andere macht Sport mit gefährdungspotential, der andere fliegt 2 mal oder mehr im Jahr in Urlaub und verpestet damit die Luft, der andere fährt nen PKW mit nem Schadstoffaustoss eines LKW´s, aber ich Raucher, werd behandelt wie der Arsch der Nation, und muß mir von solchen Heinis solche Komentare anhören.
OMG, und lass noch mehr solche geistigen Fürze, dann bist du der Umwelt- und Volksschädling.
 
Hallo,

ich bin gerade dabei mir das Rauchen abzugewöhnen, aber es ist nicht einfach
und ich werde immer gerne den Rauch einer Zigarette riechen :D

Wenn das Rauchen komplett verboten würde, dann hat Deutschland ein Problem,
da die meisten Steuereinnahmen eben von Zigaretten und Alkohol kommen ;)

Also selbst wenn es ins Gespräch kommen würde, kann es nicht durchgesetzt
werden. Ausser wir bekommen eine PKW Maut auf Deutschen Autobahnen :)
 
...aber ich Raucher, werd behandelt wie der Arsch der Nation, .

Heul doch. :D

Nee, im Ernst, werter simon. Wie oft haben denn du und andere Raucher sich rücksichtlos gegenüber den Nichtrauchern benommen? Erzähl mir jetzt aber bitte nicht, du hättest niemals im Restaurant, am Arbeitsplatz oder sonst in öffentlichen Gebäuden geraucht, ohne dass es dich geschert hätte, ob dort andere Menschen gezwungenermaßen durch deinen Qualm mit belästigt wurden!

Wie gesagt, es gibt noch andere Bereiche, in denen man zwangsweise einer Umweltschädigung ausgesetzt ist. Es macht das Rauchen aber nicht besser, nicht gesünder und schon gar nicht erträglicher für uns Nichtraucher.
 
Warum wird trotz der inzwischen wesentlich höheren Steuern dennoch weitergeraucht, warum mißachten immer mehr Raucher Rauchverbote und warum wird der Konflikt zwischen Rauchern und Nichtrauchern und umgekehrt immer dogmatischer und mitunter militanter?

Wenn man sich Twinkys link in Post 1037 durchliest, sieht man, dass schon eine moderate Steuererhöhung von 1,2 Cent je Zigarette eine starke Verringerung des Zigarettenkonsums bewirkt hatte. (Und Ausweichen auf weniger stark besteuerten Feinschnitt, der das aber eben nicht ausgleicht)

Ein völliges Verbot hätte aber zur Folge, dass Tabak im Prinzip für den normalen Verbraucher grundsätzlich nicht mehr verfügbar ist, oder eben nur in einer kleinen Menge, die z.B eingeschmuggelt wird, was aber verglichen mit den heutzutage konsumierten Mengen nur marginal wäre.

Natürlich kann MAN mit dem Rauchen von einem Tag auf den anderen aufhören. Nur, die Masse der Raucher kann es eben nicht.

Ist ebenso unrichtig. Die Masse der Raucher will eben nicht aufhören, allein deshalb wird weiter geraucht. Und sie sollen auch weiterhin ihren Rauchgenuss haben, wenn sie wollen, nur eben dort nicht, wo andere zwangsberaucht werden.

Man muss einen Kompromiss eben auch erkennen: Man wird in Zukunft auch weiter rauchen dürfen, nur gibt es eben Orte, an denen die Freiheit Einzelner zugunsten der Mehrheit, die belästigt und geschädigt wird, eben eingeschränkt werden muss. An sogenannten öffentlichen Orten kann eben nicht jeder tun, was ihm gerade gefällt.

Schade ist nur, dass man immer erst mit der Keule des Gesetzes ankommen muss um unbelehrbare zu zwingen ein gewisses Maß an Rücksicht zu nehmen.
 
Wat für Ding? Ich glaub du bist auf Streit gebürstet. "Auf Kosten der Allgemeinheit" Pfff, ich glaub du raffst es nicht
Meinetwegen verweis auf andere, die ja viel schlimmer sind als Du und somit Dein Verhalten in einem vermeintlich besseren Licht erscheinen läßt.
Belästige weiterhin fremde Leute mit Deinem Rauch, nur damit Dein Besuch und Deine Wohnung von diesem Dreck verschont bleibt; aber dann heule auch nicht herum, wenn Du Gegenwind bekommst.
 
Saschinsky schrieb:
Ist ebenso unrichtig. Die Masse der Raucher will eben nicht aufhören, allein deshalb wird weiter geraucht.
So wie die Masse der Trinker eben nicht aufhören will, es aber jederzeit könnte. Na klar, Probleme mit dem Trinken haben nur andere und die könnten ja schließlich jederzeit aufhören, wenn sie nur wollten. :depp:

Offenbar ist dir völlig entgangen, daß viele Raucher süchtig sind und gar nicht so einfach aufhören können. Zumindest halten die meisten nicht einmal zwei Tage rauchfrei durch.

Wie tolerant übrigens Raucher und natürlich auch Nichtraucher sind kann man recht leicht am Verlauf dieses Threads ablesen. Da fallen Begriffe, die eigentlich bisher den Nazis vorbehalten waren ('Volksschädling') und der Tonfall verschärft sich zunehmends.

Da werden die Augen vor Suchtproblematiken verschlossen und durch plumpe Verbote ersetzt, die so keinesfalls so umsetzbar sind. Krankheiten verbietet man eben einfach und schon sind alle gesund. :depp:

Ich fürchte, dieser Thread dient einigen Zeitgenossen eher dazu, aufgestaute Hassgefühle loszuwerden, anstatt zu diskutieren. Wahrscheinlich ist an dieser Stelle sinnlos, den Mund aufzumachen, aber letztendlich ist mir auch dies egal. Schließlich bin ich kein Missionar.
 
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