Sollte Alkohol komplett verboten werden?

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Falsch, twinky. Alkohol ist durchaus kausal, da er nachgewiesenermaßen enthemmt.

Es geht mir keineswegs darum, nüchterne Raser entschuldigen zu wollen und auch nicht darum, nüchterne mit betrunkenen Aztofahrern vergleichen zu wollen. Aber es gibt im Leben genügend Situationen, in welchen betrunkene Zeitgenossen eine konkrete Gefahr darstellen, was sie in vielen Fällen ohne Alkohol nicht tun würden. Wenn ich von betrunkenen Autofahrern im Gegensatz zu Rauchern (ob mit oder ohne Auto) schreibe, dann weil das Betrunkensein im Fall eines (tödlichen) Unfalls leider oft kausal ist, das Rauchen dabei aber ganz sicher nicht.

Ebensowenig möchte ich Alkohol mit Kriminalität assoziieren oder Trinkern gar ein Monopol auf niveaulose Verhaltensweisen einräumen. Ebensowenig wie ich Trinkern ein Gewaltmonopol zubillige, schließlich gibt es auch Zeitgenossen, die 'naturtrüb' sind und sich auch ohne Suff nicht zu benehmen wissen (um es einmal vorsichtig auszudrücken).

Natürlich kann man auch andere Gruppen als nur Trinker, Raucher und Autofahrer in seine Zahlenspielereien einbeziehen, zum Beispiel die Schwätzer. Aber lassen wir das besser, dies steht auf einem anderen Blatt.

Gruß Konradin
 
Statistik:

bei 18% aller Verkehrsunfälle ist Alkohol im Spiel!!

Dies bedeutet dass über 80% der Verkehrsunfälle von absolut nüchternen Verkehrsteilnehmern verursacht werden!!

Fazit: würde man keine nüchternen mehr fahren lassen, wären schlagartig 80% weniger Verkehrsunfälle zu erwarten;
wodurch ja die Verkehrdichte abnehmen würden, und nun auch die alkoholisierten Fahrer wieder besser zurechtkommen würden (wie vor 50 Jahren, wo´s kaum Verkehr gab, gabs auch keine Promille-grenzen);
 
Bitte nicht verbieten! Ich muss Abends einfach ein paar Bier trinken. :bier2:

Einen doppelten Whisky oder Vodka, wahlweise mit Cola, aber gerne auch ohne würde ich jetzt nicht ablehnen. Am besten eisgekühlt! :p
 
Falsch, twinky. Alkohol ist durchaus kausal, da er nachgewiesenermaßen enthemmt.
Natürlich gibt es einen Zusammenhang zwischen Alkoholgehalt im Blut und Fahrweise.
Trotzdem sollte man geeignete Stichproben nehmen. Wer unvernünftig genug ist, sich unter Alkoholeinfluß ans Steuer zu setzen, könnte ebenso nüchtern eine rücksichtslosere Fahrweise haben als andere Fahrer.
Ich vergleiche auch nicht Leute, die ein Messer mit sich führen mit denen, die es nicht tun in Bezug auf bewaffnete Gewaltdelikte und behaupte dann, daß jeder, der ein Messer besitzt (ob am Körper oder zuhause), ein höheres Gewaltpotential hat.
 
Nach deiner Logik würden Verkehrsunfälle auch schlagartig abnehmen, wenn keiner mehr innerorts UNTER 300 fahren würde. Denn nur bei 0% aller Verkehrsunfälle innerorts sind Fahrer beteiligt, die 300 km/h und schneller fahren. :depp:

Daß Alkohol kausal an diversen Unfällen schuld ist leuchtet dir wohl kaum ein. Unfälle also, die es ohne Alkoholkonsum garnicht gäbe. Zwar lassen die sich mit allerlei Tricks wegrechnen, leider kommen sie in der Realität trotzdem vor und die Betroffenen sterben auch tatsächlich daran. Na, denn Prost!

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Ach, twinky, mal wieder der alte Taschenspielertrick... Allmählich langweilt es. :D

Es ist mir schnurzpiepegal, ob jemand Trinker ist oder nicht, wenn er sich ans Steuer eines Fahrzeugs setzt. Aber es ist mir ganz sicher nicht egal, wenn er in diesem Augenblick besoffen ist oder seine Fahrtüchtigkeit deutlich herabgesetzt ist.

Weder haben Trinker ein Exklusivrecht auf Fahruntüchtigkeit per se, noch spielt das allemeine Merkmal 'Trinker' eine wesentliche Rolle. Auch Handynutzer und Raucher sind durchaus gelegentlich fahruntüchtig. Aber der Handynutzer ist es in dem Augenblick, in welchem das Handy an seinem Ohr klebt und nicht davor oder danach. Nicht die Tatsache, daß er Handynutzer ist, ist entscheidend, sondern die Tatsache, daß er es während der Fahrt benutzt.

Alkohol wirkt freilich keineswegs (nur) in dem Augenblick, in dem er getrunken wird. Man kann nicht besoffen ins Fahrzeug steigen und wenn es darauf ankommt, dann ist man plötzlich nüchtern. :D

Deine spitzfindige Bemerkung, man könnte ebenso nüchtern eine rücksichtslose Fahrweise haben tut nichts zur Sache. 'Könnte' ist aber juristisch nicht greifbar. Du hast bestimmt auch nicht vor, dich wegen Vergewaltigung belangen zu lassen, bloß weil du männlich bist, du eine Vergewaltigung zumindest begangen haben könntest. Sicherheit auf der Basis 'es könnte' funktioniert aber nicht. :ätsch:

Übrigens ist es durchaus so, daß auch andere Gegebenheiten, welche die Fahrtüchtigkeit betreffen, gesetzlich geregelt sind, zum Beispiel das Handyverbot. Meiner Meinung nach geht auch dieses nicht weit genug, da es sich mit einer Freisprecheinrichtung umgehen lässt, der Fahrer aber dennoch vom Straßenverkehr abgelenkt wird. Aber lassen wir das, bevor wir uns noch weiter vom Ursprungsthema entfernen.
 
Ich vergleiche auch nicht Leute, die ein Messer mit sich führen mit denen, die es nicht tun in Bezug auf bewaffnete Gewaltdelikte und behaupte dann, daß jeder, der ein Messer besitzt (ob am Körper oder zuhause), ein höheres Gewaltpotential hat.

Nicht? Warum nicht? Zumindest in Bezug auf Messer, die als "genehmigungspflichtig" und/oder "verboten" gelten (per Gesetz) denk ich schon, dass so ein Vergleich durchaus Sinn macht :D
Wozu sonst schafft sich jemand ein solches Messer an (von den wenigen Sammlern mit Genehmigung mal abgesehen)? Zum Kartoffelschälen?
In meinem Umfeld gehört so ein Messer jedenfalls nicht zur alltäglichen Grundausstattung, weder in der Wohnung, noch als mitgeführtes Accessoire ;)
Übrigens Alkohol genausowenig :D nur zu ganz besonderen Anlässen und selbst dann beschränkt sich das ganze auf Bier-Mix (Radler & Co) und Wein


MfG,
NeHe
 
@ :depp: : Du begreifst scheinbar nicht, daß ich lediglich die Auswahl der Gruppen ablehne. Wer von überproportionaler Beteiligung redet, soll auch die richtige Gruppeneinteilung treffen.
Die meisten Unfälle passieren nüchtern wegen überhöhter Geschwindigkeit oder Unachtsamkeit. Und ich könnte nicht behaupten, daß jemand, der alkoholisiert zu schnell fährt, es nüchtern nicht tut.
Fast jeder deutsche Erwachsene trinkt mal was und trotzdem ist nur etwa jeder 9. Unfall mit Todesfolge unter Alkoholeinfluß entstanden. "Überproportional" sieht anders aus.

@NeHe: Wer redet von "solchen" Messern? Ich sprach von Messern im Allgemeinen.
 
twinky schrieb:
...und trotzdem ist nur etwa jeder 9. Unfall mit Todesfolge unter Alkoholeinfluß entstanden.
Und was sagt uns das? Bist du nicht bereit, den kausalen Grund im Alkohol zu sehen, oder nur nicht dazu in der Lage? Unfälle lassen sich nicht verbieten. Aber deren Ursachen kann man auf den Grund gehen und diejenigen Verhaltensweisen versuchen zu unterbinden, welche kausal sind. Das ist der Alkohol, aber z.B. auch das Telefonieren mit dem Handy.

Selbst wenn man durch diese Verbote keinesfalls alle Unfälle abschaffen kann, dann ist es dennoch sinnvoll, diejenigen durch Verbote einzudämmen, welche absehbar sind. Auch wenn es nur ein gewisser Prozentsatz ist.

Über Amokläufe und deren Tote regt man sich auch (zurecht) auf und überlegt sich, wie man sie zukünftig verhindern kann. Auch wenn sie nicht einmal 0,1% aller Gewalttaten ausmachen.
 
Die meisten Unfälle passieren nüchtern wegen überhöhter Geschwindigkeit oder Unachtsamkeit.

Vielleicht ist DAS auch einfach (noch) ein Zeichen dafür, dass es Gott sei dank (noch) mehr nüchterne als besoffene Leute gibt :D (nicht nur im Strassenverkehr)
Und genau darum geht es hier doch ;)
Müssen/Wollen/Sollen wir erst warten, bis die Statistik sich dreht? Sollte man nicht beizeiten einschreiten? Hiess es nicht immer "Wehret den Anfängen"

Im Gegensatz dazu wird doch aber derzeit in der Öffentlichkeit die Sauferei forciert, statt eingedämmt
(wie auch immer, per Verbot, per Aufklärung)
Massenbesäufnisse werden gefördert (ja, m.M.n. ist es ein Fördern, wenn hunderte Sauflustige
sich WE für WE mitten in Wohngebieten aufhalten und nächtelang saufen und keiner eingreift, obwohl die jetzige Gesetzgebung dies ermöglicht ==> Ruhezeiten)

Wir züchten doch durch solche Ignoranz (falsche Toleranz?) nur die nächste Generation Alkoholiker.

Und ich könnte nicht behaupten, daß jemand, der alkoholisiert zu schnell fährt, es nüchtern nicht tut.

Das Gegenteil jedoch kann man auch nicht behaupten ;)
Allerding ist es naheliegender (siehe Zusammenhang zw. Alkohol und Enthemmung).
Es ist schon zu hoffen, dass das Unrechtbewusstsein im nüchternen Zustand stärker ausgeprägt ist, als besoffen ... ansonsten ... gute Nacht und armes Deutschland, wenn wir nun annehmen müssen, dass die, die gern mal einen trinken auch nüchtern jenseits von Gut und Böse leben ;)


MfG,
NeHe
 
Ich behaupte mal: wenn Alkohol erst in unserer "aufgeklärten, nüchternen" Welt, erfunden worden wäre, wäre er verboten, so wie andere "harten" Drogen auch!
Und das mit den ganzen angeblich an rauchen verstorbenen: ich verstehe da nicht ganz, wie ein seröser Arzt mit Sicherheit sagen kann, das der betreffende zu 99% wegen seiner raucherei gestorben ist, das ist meiner Meinung nach wohl schlichtweg unmöglich.
MfG
cujolino

(Geändert wegen "Erbsenzählerei" seitens dem User twinky)
 
Und das mit den ganzen angeblich an rauchen verstorbenen: ich verstehe da nicht ganz, wie ein seröser Arzt mit Sicherheit sagen kann, das der betreffende zu 100% wegen seiner raucherei gestorben ist, das ist meiner Meinung nach wohl schlichtweg unmöglich.
MfG
cujolino
Ebenso wenig kann man mit 100%iger Sicherheit sagen, daß zB ein Kernkraftwerk für die Fehlgeburten in der umgebenden Bevökerung verantwortlich ist. Oder die Sonne verantwortlich für den Hautkrebs. Deswegen nennt man es auch "Schätzung", und bei einer einigermaßen großen Anzahl an Beobachtungen und dem Wissen über das normale Auftreten von spezifischen Krankheiten läßt sich insgesamt durchaus eine Aussage treffen. Über ein Individuum läßt sich so natürlich keine genaue Aussage treffen.
 
Das ist in der Medizin nun mal so. Ist jemand z.B. an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben und war überdies noch Raucher, so ist letztendlich seine Raucherei daran schuld. Genauso wird das mit den Nebenwirkungen auf Beipackzetteln bei Medikamenten gehandhabt. Werden also bei 1000 Patienten bei der Einnahme von Kopfschmerztabletten 5 Fälle gemeldet, dass Fußpilz aufgetreten ist, so erscheint das auch als mögliche Nebenwirkung. Kurios aber war. Es muss also kein kausaler Zusammenhang herrschen.
 
@twinky
aha,verstehe, dann pickt man sich halt das herraus was einem passt und was gerade populär ist und macht 'ne Statistik draus^^
 
unter den statistisch geführten Unfällen die durch / wegen Alkohol zustande kamen, sind einige die auch ohne Alkoholnachweis im Blut geschehen wären. Schuldfrage hin oder her.

Die Feststellung der Ursache erfolgt nach billigem Ermessen. Du hast Alkohol im Blut ... du bist schuldig!

Das ändert natürlich nicht das Alkohol im Straßenverkehr unvereinbar ist.

Jedoch ist es ein Zeichen von Unsachlichkeit wenn sich Diskussionspartner so dumm stellen, wie es manche hier tun, um ihren Standpunkt als Befürworter eines Alkoholverbotes mit solchen Argumenten zu untermauern.

Die Realität ist, lieber NeHe, das die meisten mit Alkohol umgehen können, ohne abhängig zu sein und Unfälle zu produzieren. Das ist Fakt und da hilft auch kein verdrehen von Tatsachen. Auch nicht wenn es Tatsachen sind die twinky nannte. Hast Du was gegen ihn oder bist Du in diesem Thema so emotional das Du nicht anders kannst?
Twinky hat doch Recht und trotzdem ist es nicht gut mit Alkohol im Straßenverkehr unterwegs zu sein und es ist trotzdem nicht gut alkoholabhängig zu sein...

Es ist jedoch so das jemand der stinkt weil er sich nicht pflegt und jemand der stinkt weil er gesoffen hat und sich trotzdem nicht wäscht den gleichen Ekel hervorruft. Jemand der sich pflegt wird sich reinigen und schon bald nicht mehr nach Suff stinken. Das ist beim Knoblauchesser ebenso wie beim Arbeiter am Hochofen.

Es gibt rücksichtslose Egoisten die neben Dir furzen und dabei nicht mal mehr verlegen lächeln und welche die sich um andere Mitmenschen gar nicht mehr scheren und es gibt welche die es anders machen. Die Antipathie auf einzelne darf nicht auf eine Gruppe übertragen werden( Ausnahmen bestätigen die Regel, denn ein einzelner Kinderschänder ist nicht besser als die Gruppe), sonst wird aus dem Juden die Juden und wer weiß wo es endet.
 
@twinky
aha,verstehe
Scheinbar nicht.
Man kann nicht einmal mit 100%iger Sicherheit eine Vaterschaft bestätigen. Das liegt in der Natur der Sache von Beweisen dieser Art und ist unabhängig von Popularität und eigenen Wunschvorstellungen.
 
Es geht ja hier darum, ob Alkohol verboten werden sollte oder nicht. Also den Alkohol als solchen wohl nicht, aber dort wo eine Gefährdung anderer möglich ist, sollte er es auf jeden Fall. Wenn jemand im Büro an seinem Schreibtisch Alkohol trinkt, ist mir das egal, wenn er vom Stuhl fällt. Es sei denn es handelt sich um den Finanzbeamten, der gerade meine Steuererklärung bearbeitet.:D
Aber ein Arbeiter am Fließband, der Gabelstaplerfahrer oder Kranführer darf das nicht. Dort gilt die absolute Null-Promille-Grenze! Andernfalls ist derjenige seinen Job los und im Schadensfall landet er im Knast.

Nun verstehe ich nicht, wieso man alkoholisiert Autofahren in irgendeiner Weise rechtfertigen will. Es ist kein Kavaliersdelikt! Wer von sich behauptet, dass er auch mit Alkohol sichert fährt, ist entweder ein Gewohnheitstrinker, der ohnhin nicht merkt, dass er besoffen ist oder einfach nur arrogant. Ich bin der Auffassung, dass Alkohol im Straßenverkehr absolut nichts zu suchen hat und würde mich freuen, wenn man endlich die Null-Promille-Grenze einführen würde.
In der ehemaligen DDR gab es für Trunkenheit am Steuer ein Fahrerlaubnisentzug von mindestens einem Jahr und mindesten 1000 Mark Geldstrafe, auch bei weniger als 0,5‰. Das klingt vielleicht hart, aber das muss weh tun, damit es auch eine abschreckende Wirkung hat.
Ich habe nichts gegen Alkohol, im Gegenteil, ich trinke auch gerne mal sogar über den Durst. Aber nach Hause kommt man auch anders, als mit dem eigenen Fahrzeug.
 
Letztendlich gibt es immer Menschen, die an irgendwelchen >Drogen klebenbleiben und sich damit selbst zerstören. Ob Alkohol, Zigaretten, Tabletten....egal, irgendeine Hintertür aus dem Leben findet sich immer.....Aber ich hätte gerne, dass alle für die Schäden selber aufkommen und dass solche ätzenden Sachen wie öffentliches Biersaufen, Pöbeln, Spritzen setzen und der ganze Mist strenger geahndet werden und irgendwann verschwinden. Es kekst mich an, wieviele Assos öffentlich demonstrieren, dass Rücksichtnahme oder Anstand oder Scham völlig aus der Mode gekommen sind. Sollen sie sich daheim die Kante geben und benehmen wie die Säue, sofern sie bereit sind die Zeche zu bezahlen!
 
@Carmen
Na, das ist aber auch irgendwie Wischiwaschi, was du da von dir gibst. Einerseits ist Akohohl mit dem Straßenverkehr unvereinbar, aber andererseits ist es auch wieder nicht so schlimm.
Risikofaktor Nummer Eins im Straßenverkehr ist nun Mal der Mensch und Alkohol beeinträchtigt erheblich die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit des Menschen. Das ist hinlänglich bewiesen. Warum sollte man nun diese Risiko nicht ausschalten dürfen? Ich bleib dabei, wer sich besoffen ans Steuer setzt ist ein potentieller Verbrecher, der Leben anderer Menschen bewußt in Gefahr bringt. Sein eigenes interssiert mich dabei nicht.
Ich sage das deshalb so hart, weil vor etwa zwei Jahren ein Betrunkener in unserer Nähe einen schweren Verkehrsunfall verursacht hatte, wobei zwei junge Frauen in ihrem Auto bei lebendigem Leibe verbrannt sind. Der Betrunkene hatte einfach die Kontrolle über sein Auto verloren und den anderen Wagen gegen einen Brückenpfeiler geschleudert. Der Unfallverursacher hätte die Frauen retten können, aber er hat es nicht getan.
 
Aber Jumper ....
die Welt ist nicht schwarz weiß .... sie ist bunt! Schau raus, sie ist sogar in 3D zu sehen! Das ist Realität und nicht ein Gerichtsurteil. Nicht jeder Nachweis von Alkohol im Blut ist der Beweis für die Schuld am Unfall!

Schon bei 0,3 Promille beginnt die so genannte "relative Fahruntüchtigkeit": Wer mit dieser BAK einen Fahrfehler begeht, durch unsichere Fahrweise auffällt oder in einen Unfall verwickelt wird - selbst in einen unverschuldeten Unfall - kann vor Gericht als fahruntüchtig eingestuft werden mit der Folge, dass neben Geldstrafe und Punkten auch die Fahrerlaubnis entzogen wird. Man beachte: Als Fahrfehler zählen dabei nicht nur die berühmten Schlangenlinien, sondern schon Verhaltensweisen, die manche als "Kleinigkeiten" bezeichnen würden - beispielsweise mehrmals hintereinander Abbiegen ohne zu blinken - um der Polizei aufzufallen und den Führerschein abzugeben. Das ist übrigens nicht neu, sondern schon seit Jahrzehnten gängige Rechtsprechung.
Promillengrenzen

Was hilft dies? Im Straßenverkehr hat Alkohol nichts zu suchen!
Aber zu behaupten das 18 % der Verkehrsunfälle nicht geschehen würden wenn kein Fahrer mehr Alkohol im Blut hätte ist schlichtweg falsch.

Soviel Sachlichkeit muß doch vorhanden sein.
 
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