Sollte Alkohol komplett verboten werden?

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Auweia ... soweit ist es schon? Wird Alkohol nun schon in das Berufsbild integriert?

Für mich gibts nur 2 Bereiche, wo Alkohol zum Berufsbild dazugehört ;)

- Herstellung
- Gastronomie

wobei beim 1. der Genuss enthalten ist.


MfG,
NeHe

Naja, zumindest war es früher auf dem Bau immer so: "Ein Stein, ein Bier":D
 
Jumper siehst du hier sonst noch jemanden der ständig zweimal direkt hintereinander postet?
 
@ Jumper

kro3rn7z.jpg
???

:confused: Dann wende dich an eine Admin :rolleyes:

Sprüche à la "Ein Stein, ein Bier" machen das Zeug nicht gesünder
und die Häuser nicht stabiler sondern sind einfach nur … naja … :rolleyes:
es sei denn, Bier kann statt Wasser in die Mörtelmischung :p

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Das streite ich doch nicht ab lemmi ;) und bekannt ist mir das auch ;)

Was mich erschreckt ist jedoch: Nur weil es "allgemein gehandhabt wird", ist es doch nicht zwingend als normal, selbstverständlich oder sogar akzeptabel anzusehen.

Nur weil etwas "üblich" ist, wird es doch nicht automatisch gut und richtig oder?

==> Unrechtsbewusstsein?

Darauf bezog sich mein "Auweia ... soweit ist es schon?" Nicht auf den Fakt sondern auf die Selbstverständlichkeit, wie dieser von dir hier eingebracht wird, als wäre es die normalste Sache der Welt, dass in einigen Berufsgruppen Alkohol "dazugehört" :muesli:

Dabei ist es eben nicht das Normalste der Welt Alkohol wie das Glas Milch am Morgen zu konsumieren weil Alkohol eben kein Grundnahrungsmittel ist (ausser vllt. in Bayern :D *joke*) und deshalb erschreckt es mich, wie – sorry für die Verallgemeinerung – gerade deine Generation mit dem Thema Alkohol umgeht ;) m.M.n. nämlich nicht verantwortungsbewusst ;) und das, obwohl die Aufklärung "heutzutage" wesentlich intensiver ist, als "zu meiner Zeit".

Aber vllt. liegt dort auch der Hase im Pfeffer (?) Je mehr über eine Sache gelabert wird, desto interessanter wird sie (?) Zu "meiner Zeit" war Alkohol kein Thema, zu dem explizit aufgeklärt wurde. Es gab ihn, man nutzte hin und wieder und gut war's. (Ja, ich war auch mal jung :D und ja, wir haben auch mal "die Sau rausgelassen", allerdings nicht bis zum Koma und nicht unter Einbeziehung od. anschliessender Schädigung "Unbeteiligter")

Momentan hab ich den Eindruck, dass gerade "verbotene Früchte", die Gefahren bergen, viel interessanter werden, je gefährlicher sie deklariert sind :( und so praktisch das Gegenteil erreicht wird, à la: ist pöse, muss ich testen :D



MfG,
NeHe
 
Naja, dann sollte man auch Schweinfleisch teurer machen und später verbieten. Schweinefleisch ist nämlich eine der Hauptursachen für hohes Cholesterin und Herzkreislauf-Erkrankungen.:löl:
Sag mal, was willst du denn noch alles verbieten? Da können wir doch gleich allesamt ins Kloster gehen.
Wieso jetzt Schweinefleisch? Ging doch um harte Drogen, oder?
(Im Kloster wird übrigens auch gesoffen^^)
 
Der Punkt ist doch dieser:

Das Ziel des Staates bei einem Alkoholverbot wäre doch wohl die Leute vor sich selbst zu schützen und damit den Staat am Leben zu halten.
Jetzt gibt es aber doch auch noch so viele andere Dinge, die alle gefährlich sind. Irgendwo muss doch mal ein Schlussstrich gezogen werden, in 5 Jahren wird dann diskutiert ob man das Motorradfahren verbietet, schließlich fährt man da auch nur zum Vergnügen durch die Gegend und setzt sich dabei erheblichen Risiken aus, also von der Seite durchaus Parallelen zum Drogenkonsum.
Wir haben nicht ganz umsonst einen freien Willen und das Risiko dem man sich aussetzt ist denke ich auch beileibe nicht unbekannt. Falls doch sollte man an der Aufklärung arbeiten, nicht am Verbot.
 
Das Ziel des Staates bei einem Alkoholverbot wäre doch wohl die Leute vor sich selbst zu schützen und damit den Staat am Leben zu halten.

Nö :D

Das Ziel sollte sein, den Rest (Nichttrinker) vor den Trinkern zu schützen ;) [ähnlich wie bei den Rauchern, mit dem Unterschied, dass von Trinkern Geschädigte sich ganz selten selbst schützen können, im Gegensatz zu Nichtrauchern ;)(s.o.)] und so ganz nebenbei auch die Kosten für Reha und/oder Behandlung, Frührente usw. zu senken ;)


MfG,
NeHe
 
xlemminx schrieb:
Aber auf jeder Baustelle auf der ich bis jetzt gearbeitet habe, gab es Bierflaschen und Mittags- oder Feierabendbier.
Eben das zeichnet den 'Volkssport Saufen' aus, nämlich die gesellschaftliche Akzeptanz. Aber nicht nur, daß es (durchaus nicht nur stillschweigend) toleriert wird, im Gegenteil. Wer auf dem Bau nicht mitsäuft, der macht sich zum Außenseiter. Wer bei Festen und Feiern nicht mitsäuft, bleibt oft außen vor. Und wer nicht trinkfest ist, der ist kein 'ganzer Kerl'.

Hierzulande grenzt man andere gern aus. 'Die Raucher' heißt es, wenn ein Nichtraucher sich wieder einmal belästigt fühlt, schließlich ist er 'keiner von uns'. Anders ist es beim komasaufenden Jugendlichen von nebenan. Er ist einer von uns, er 'übertreibt' es nur ein wenig. Selbst derjenige, der stutzbesoffen einen anderen über den Haufen fährt, ist einer von uns. Er hatte sich nur 'im Augenblick' nicht ganz unter Kontrolle.

Genau das ist der Knackpunkt. Ein Raucher, der auf einen Nichtraucher gerade keine Rücksicht nimmt, wird fast schon zum Schwerverbrecher hochstilisiert während man für seinen besoffenen Zeitgenossen jegliche erdenkliche Entschuldigung gelten lässt. Selbst wenn dabei andere Menschen auf der Strecke bleiben. Er war halt besoffen und konnte nicht anders, schließlich hat er das nicht gewollt, naja, übertrieben war es vielleicht schon, ein unschönes Vorkommnis und so weiter. Kein Wort vom Opfer, dafür ist kein Platz. Wir lassen uns doch das Saufen nicht madig machen!

Es wird endlich Zeit, gesellschaftlich umzudenken. Nicht nur, daß man für (jetzige und zukünftige) Trinker alle Rechte dieser Welt einfordert, es muß Schluß damit sein, daß man bei ihnen vieles entschuldigt, wofür man andere ausgrenzt.

Ein Alkoholverbot bringt meiner Meinung nach nichts (außer für Kriminelle, die auch daran verdienen), was aber zumindest ein Anfang wäre, das wäre ein totales Werbeverbot für Alkohol (und alle alkoholhaltigen Getränke und Lebensmittel). Die Werbebotschaft 'Geselligkeit-Alkohol-Lebensfreude' muß endlich unterbrochen werden, damit nicht noch weitere Generationen von Trinkern herangezogen werden.

Gruß Konradin
 
NeHe schrieb:
Das Ziel sollte sein, den Rest (Nichttrinker) vor den Trinkern zu schützen

Genau das lässt sich dich durch ein Verbot in keinster Weise erreichen. Die Minderheit(!) unter den Alkoholkonsumenten die wirklich eine Gefährdung für andere (und sich selbst) darstellen kann man auch durch ein Verbot nicht abschrecken.

Konradin schrieb:
Anders ist es beim komasaufenden Jugendlichen von nebenan. Er ist einer von uns, er 'übertreibt' es nur ein wenig. Selbst derjenige, der stutzbesoffen einen anderen über den Haufen fährt, ist einer von uns. Er hatte sich nur 'im Augenblick' nicht ganz unter Kontrolle.

Mag immer eine Sache des persönlichen Umfeldes sein, aber habe noch nie erlebt, dass irgendjemand Verständnis für Alkohol am Steuer zeigt :confused:. Auch den militanten Nichtraucher kenne ich so nicht, in der heutigen Zeit gibt es doch so viel schützende Gesetze, dass eine echte Belästigung durch Raucher zur Seltenheit geworden ist.

NeHe schrieb:
Nur weil etwas "üblich" ist, wird es doch nicht automatisch gut und richtig oder?

==> Unrechtsbewusstsein?

Mit welcher Begründung möchtest du an das Unrechtsbewusstsein eines Arbeiters appellieren, wenn dieser eine "der Norm" entsprechende Menge Alkohol zu sich nimmt, die die Qualität seiner Arbeit nicht bemerkenswert beeinflusst (das setze ich mal voraus, allem anderen würde der jeweilige Firmenchef wohl Grenzen setzen...)?

NeHe schrieb:
(?) Je mehr über eine Sache gelabert wird, desto interessanter wird sie (?)

Das ist ja nicht der Fall. Alkohol ist nicht "interessant", er ist schlicht selbstverständlich da die überwiegende Mehrheit der Deutschen eben gerne Alkohol trinkt.
 
nile schrieb:
Genau das lässt sich dich durch ein Verbot in keinster Weise erreichen. Die Minderheit(!) unter den Alkoholkonsumenten die wirklich eine Gefährdung für andere (und sich selbst) darstellen kann man auch durch ein Verbot nicht abschrecken.
Ist das deine Meinung:( oder sogar dieses hier
nile schrieb:
Das ist ja nicht der Fall. Alkohol ist nicht "interessant", er ist schlicht selbstverständlich da die überwiegende Mehrheit der Deutschen eben gerne Alkohol trinkt.
Wenn das so ist, das würde ja bedeuten, Alkoholismus wäre eine Volkskrankheit.:confused: Na dann kann ich nur noch sagen prost.
Ich glaube aber nicht das es so ist, dazu kenne ich auch viel zu viele Menschen, die sich Garnichts aus Alkohol machen und wirklich nur bei angemessener Gelegenheit etwas trinken.

inemaus
 
Ja ne ist klar :D

  • Alkohol = "der Norm" entsprechend
  • die überwiegende Mehrheit der Deutschen trinkt gern Alkohol

Bin ich im falschen Film oder ist es tatsächlich schon soweit, dass das Suchtmittel Alkohol und die Gefahren, die sich daraus ergeben so verharmlost werden?

In welchen Kreisen bewegst du dich, wenn der überwiegende Teil gern trinkt? Welchen Job hast du, in dem es eine akzeptable Norm für Alkohol am Arbeitsplatz gibt?

Gibts da Zahlen, Fakten, Verordnungen, Genehmigungen o.ä. drüber wo diese "Rahmenbedingungen" ausdrücklich festgelegt sind? Oder entspringt dies der allgemeinen Einstellung ggü. Alkohol?

Ist DAS etwa die gerühmte Verantwortlichkeit im Umgang mit Alkohol? Die Akzeptanz und Verharmlosung :eek:

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mein Fazit:

Ich betrachte den Post von Konradin als das, was eigentlich Ziel dieser "Diskussion" sein sollte. Ein Denkanstoss für die, die Alkohol konsumieren, wie unsereiner "Aussätziger Nichttrinker" täglich Brot zu sich nimmt.

Ich bedanke mich bei allen für die Teilnahme und hoffe für die "Geniesser" dass sie niemals in die Lage kommen, sich sagen zu müssen dass der eine oder andere Denkanstoss hier durchaus berechtigt war/ist.

In diesem Sinne: Prost @all


~~~ Ende im Gelände ~~~


MfG,
NeHe
 
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