SIEMENS: Massenentlassungen geplant

  • Ersteller Ersteller Doc Lion
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Moin,

also ich lese hier immer nur die Firmen bauen Arbeitsplätze ab und um Ihren großen Gewinn noch zu erhöhen.

Meistens werden die Arbeitsplätze verlegt und net abgebaut und das ins Ausland. Und das man sich darüber wohl net wundern muss ist jawohl klar ! Ich meine das sind wir deutschen nun halt mal selber Schuld. Im weltweiten Vergleich sind wir nun " viel zu Teuer ".
Und das sie Ihre Gewinn erhöhen wollen ist jawohl noch klarer und verständlicher. Mehr Geld beteuted höhere Löhne (natürlich nur für den Vorstand und Top Leute) und zusätzlich mehr weltweites Ansehen, dass alles ist natürlich auf Kapitalismus zurückzuführen!

MFG
DAY
 
Ganz schön hart schrieb:
Nur kurz zu deinen Beispielen:
...
Okay, da hast Du sicher recht. Ich bin ja auch nicht der Meinung, daß man "nichtproduzierende" Bereiche einsparen soll - ganz im Gegenteil. Man kann das beste Produkt herstellen - aber es bringt nichts, wenn man es nicht verkaufen kann. Dazu gehört eine "vernünftige" Verkaufsstrategie. Und genau in diese Strategie gehört z.B. rein, daß die Leute, die das Zeug bauen, es vielleicht auch kaufen können sollten. Sprich: Wenn jeder immer mehr Stellen abbaut, kann die Verkaufsstrategie noch so toll sein - die Leute brauchen Geld zum Kaufen. Okay, den Cayenne wird sich auch in Deutschland nicht jeder Arbeitnehmer leisten können, aber mein Anliegen ist denke ich klar. Naja - und wenn man sich überlegt, daß viele Sachen im Ausland produziert werden, während in Dt. die Leute auf der Straße sitzen, sollte auch klar sein, wieso unsere Binnenkonjunktur abka*kt. Weder im Ausland können sich dann diese Leute das Produkt leisten, noch bei uns - und die Firma geht in die Brüche. Der amerikanische Markt ist auch nicht immer das gelbe vom Ei, vor allem nach Terroranschlägen...
Gruß D-Lux
 
day schrieb:
Ich meine das sind wir deutschen nun halt mal selber Schuld. Im weltweiten Vergleich sind wir nun " viel zu Teuer ".

Das ist doch wieder einmal der gleiche Unsinn, der dauernd erzählt wird. Und es ist traurig, dass so viele den Scheiss glauben.

Es kann doch nicht Sinn der Sache sein, dass derjenige die Arbeit bekommt, der sich am weitesten aufgibt, nur damit sich einige Reiche einen schönen Tag machen können. Das ist doch genau die Erpresserei, gegen die die Gewerkschaften so lange gekämpft haben. Soll es wieder soweit kommen, dass die Kinder die Arbeit machen müssen, weil sie ja vielleicht 10 Cent billiger arbeiten. Es muss endlich von Seiten der Gewerkschaften und der Politik etwas dagegen unternommen werden, dass große westliche Firmen in 3te Welt Ländern zu menschenunwürdigen Bedingungen produzieren lassen. Was die großen Konzerne veranstalten ist menschenverachtend.

Letztendlich hilft wahrscheinlich wieder nur eines:

"Proletarier aller Länder vereinigt euch"


Die Konzerne erpressen die Arbeitnehmer mittlerweile global und daher muss auch der Widerstand der Arbeitnehmer globale Ausmaße annehmen.
 
Ich bin mir nicht sicher aber das problem was siemens hat/hatte war das sie im handymarkt nit so das wahre waren ihre handys wurden nit richtig verkauft und so gut von der quali solln se auch nit sein.Wenn ich mich täusche verbessert mich aber so hab ich das mitbekommen.
mfg
phil100
 
Als erstes gebe ich McKilroy bzgl. dieses Aspektes meine volle Zustimmung !
Eine neue Dekade neoliberaler Tendenzen ist angebrochen, da wird halt' im - nicht so neuem - Stil der Hegdefonds wild spekuliert, Kontinuität, Verantwortung und langfristige Perspektiven werden dem "beschleinigten" Wachtumswahn geopfert und mit Scheinargumenten wie Globalisierung, Rationalisierung etc. begründet.
Das gerade bei Siemens wichtige Entwicklungen - nicht nur im Mobilfunk - verschlafen bzw. sogar bewußt negiert wurden, sollte eigentlich dem Management angelasstet werden, aber......wo bleiben die entsprechenden Gesetze bzw.-vorlagen......da sind uns sogar die USA ein Stück weit voraus.
Und die immerwieder "aufgewärmten" Märchen der notwendigen Auslagerungen ins Ausland wegen zu hohen Lohn(neben)kosten.....:rofl:

Ich sage nur "Teile und herrsche" und .....
wen interessiert noch das "Wirtschaftsgewäsch" der letzten Dekaden...
im besten sophistischen Stil werden hier Teilwahrheiten ganz im jeweiligen Sinn der Entscheidungsträger angewendet........
und das letztendlich auch noch zu Lasten der Glaubwürdigkeit weniger "integrer" Großunternehmer, Manager und Wirtschaftsfachleuten.

Andererseits sich hier über die Notwendigkeiten "prod. und nicht produzierender" Bereiche zu streiten, halte ich wirklich für müssig.
Organisationstrukturen wie Verwaltung, Koordination etc. und auch "forschende" Bereiche sind notwendig und müssen von Zeit zu Zeit den Gegebenheiten angepasst werden.
Aber das aber lässt sich grundsätzlich auch langfristig planen und sozialverträglich umsetzen;
wer hier anderes behauptet, schiebt eigene Planungsfehler zu Lasten Anderer von sich fort !
 
McKilroy schrieb:
Das ist doch wieder einmal der gleiche Unsinn, der dauernd erzählt wird. Und es ist traurig, dass so viele den Scheiss glauben.

Das ist etwas, was ich an diesem Forum so toll finde: Irgend jemand behauptet etwas - ohne Quelle -, irgend jemand anders behauptet das Gegenteil und glaubt die Meinung des anderen noch disqualifizieren zu müssen - auch ohne Quelle - und schon gehts los....

http://www.wko.at/statistik/jahrbuch/Lohnnebenkosten.pdf#search='lohnnebenkosten%20vergleich'

Ein Lohn- und Lohnnebenkostenvergleich. Fakt ist, dass Deutschland teurer als die meisten Nachbarländer ist. Das ist Fakt und jeder, der etwas anderes behauptet sollte mal die Augen aufmachen. Ich sage nicht, dass Deutschland zu teuer ist, ich sage allerdings, dass wir der Konkurrenz um Meilen hinterherlaufen.

@muesli:
So fundiert deine Aussagen auch sein mögen, nimm bitte nicht den Begriff "Hedge Fonds" so leichtfertig wie die Bild-Zeitung oder Herr Müntefering in den Mund ;)
 
MOD-HINWEIS:
@ Ganz schön hart:
Nochmals und deutlich: nicht jede Quelle oder jeder Link zu irgendeinem Thema oder Sachverhalt steht für OBJEKTIVE FAKTEN!! Nur, weil irgendwo irgendwas geschrieben steht, entspricht es noch lange nicht objektiv haltbaren und überprüfbaren Bewertungen. Du kannst auch nicht verlangen, dass man in einem Forum 'wie diesem' nur mit Links und Quellen um sich haut.

Für einen intelligenten Menschen, und McKilroy und muesli zähle ich da voll dazu, reicht auch die langjährige Beobachtung unserer Wirtschaftswelt und die daraus resultierenden Erfahrungen. Nur weil DU ausgerechnet ein Wirtschaftsstudium betreibst, hast du keinesfalls die Erfahrungen und Insiderkenntnisse, wie andere. Gerade bei Siemens habe ich Einblicke, von denen du nur zu träumen wagst. Genau diese Quellen sind, wie du vielleicht akzeptieren magst, nicht veröffentlichbar.

Zum Thema Welt-Globalisierung kann ich McKilroy (und muesli) nur beipflichten. Kommt jetzt bloß nicht wieder mit den angeschimmelten Argumenten, dass es 'ja jeder so machen würde' - in Sachen Profitgier und Absahne. Mögen unsere Nebenkosten in Deutschland dank unfähiger Regierungen und überzogener Gesetze auch überhöht sein, dass Ziel kann es nicht sein, dass letztendlich Länder wie China einen ungeheuerlichen Wirtschaftsboom erleben, auf Kosten der westlichen Industrieländer.

Solange Konzerne Millionen und Millarden für Werbung, Marketing, Sponsoring und Events ausgegeben werden können und teure Fehlentwicklungen und verschlafene Markttrends die Manager nicht zur persönlichen Konsequenz treiben, solange braucht keiner der Vorstände ankommen und aber tausende Arbeitsplätze vernichten oder in Billigstlohnländer verschieben.

Im Übrigen sickert bei so mancher Firma langsam und mit schmerzlichem Umsatzverlust behaftet durch, dass hochqualitative Produktion nicht in Billigstlohnländern durchgeführt werden kann.

Managementfehler, falsche Produktlininen und verpennte Modellpolitik auf dem Rücken der Arbeitnehmer auszutragen zeugt allerhöchstens von purer Arroganz und Selbstüberschätzung. Und welcher dieser Versager und Nixblicker geht, wenn überhaupt, ohne eine gaaaanz dicke Abfindung??!!
 
Dann habe ich mal eine Frage: Wie soll man denn
Managementfehler, falsche Produktlininen und verpennte Modellpolitik
anders als durch Stellenabbau korrigieren? Willst du die Manager persönlich dafür haftbar machen? Wie wollt Ihr denn solche Fehler korrigieren?

Und zu den Quellen: Es ist immer noch ein Unterschied, ob ich etwas behaupte (in diesem Fall, dass die Lohnnebenkosten in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern nicht so hoch sind) oder ob ich aus Erfahrung berichte (wie du über Insiderwissen von Siemens). Du hast doch studiert, da solltest du doch wissen, dass man Fakten immer mit Quellen unterlegen muss vor allem, wenn man wie in Mc`s Fall das Gegenteil behauptet - denn sonst hat meine Mutter neulich auch wieder Elvis an der Supermarktkasse gesehen ;)
 
@ Ganz schön hart:
Genau diese, deine Einstellung, die Angestellten zu feuern, wenn das Management der Firma Mist baut, führt doch dazu, dass in vielen Firmen nur hin- und her geeiert wird. Statt als Team agieren Manager und Vorstände oft nur gegeneinander, man verliert sich in Machtspielchen und vergisst den eigentlichen Auftrag. Und diese Typen, wenn sie denn mal gehen müssen, werden immer mit riesigen Abfindungen ausgestattet.

Ob SIEMENS oder DAIMLER: man kann nicht alles vroaussehen, weder Konjunktur, noch ob ein Produkt nun wirklich ein Erfolg wird oder nicht. Aber beide Konzerne beschäftigen viele Marktanalysten und Trend-Beobachter. Da muss heutzutage eben schneller reagiert werden. Siehe Handysparte von SIEMENS: die Chinesen mit ihren eigenen Firmen machen es inzwischen vor. Alle 3 Monate im Schnitt neue Handymodelle und genau die, die der Markt dort verlangt! Bei SIEMENS streitet man sich aber, bildlich gesprochen, immer noch darum, wie groß das Logo auf dem Handy sein soll.

Bei SIEMENS wird seit Jahren in den Krisen-Bereichen weitgehend erfolglos hin- und her umstrukturiert, reformiert und ausgelagert. Allerdings habe ich den Eindruck, der sich durch die aktuelle Lage dort bestätigte, dass die ganzen Maßnahmen lediglich die Mitarbeiter immer mehr verunsichern und die Motivation am Boden ist. So stelle ich mir erfolgreiches Management NICHT vor!

Klar, wenn Produkte nicht mehr gefragt sind oder Unternehmensbereiche jahrelang nur Minus machen, muss eine Unternehmensleitung reagieren. Fragt sich nur, ob es erst soweit kommen muss und ob man nicht mit mehr unternehmerisch-innovativ agierenden Verantwortlichen mehr erreichen könnte. Doch Vorstände und Bereichsleiter sind sehr oft nicht kritikfähig und lassen unter sich nur Speichellecker und Schönschwätzer agieren. Leider!
 
Ganz schön hart scheint, wie viele andere Leute, einfach das System nicht verstehen, dass hinter dieser menschenverachtenden Firmenpolitik steht. Das gleiche Spiel hatten wir doch vor 1 bis 2 Jahrhunderten innerhalb der einzelnen Länder schon einmal. Da wurden die Arbeitnehmer der einzelnen Städte und Regionen gegeneinander ausgespielt. Während die großen Firmen immer höhere Gewinne machten, ging es den Arbeitnehmern immer schlechter. Erst als die Arbeitnehmer sich zusammengeschlossen haben, hat sich die Situation langsam gebessert.

Und jetzt haben wir global das gleiche Problem.

Die Konzerne versuchen uns einzureden, dass wir unsere Ansprüche herunterschrauben müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben (komischerweise haben aber eigentlich nur die Billiglohnsektoren Probleme - dort brechen die Arbeitsplätze weg - in den Bereichen, wo unsere Lohnkosten extrem hoch sind, dort haben wir weniger Probleme - ist doch seltsam, oder?). Aber es kann doch nicht der Sinn sein, unser Niveau auf das Niveau der 3. Welt abzusenken. Es muss doch das Bestreben sein, deren Niveau anzuheben.


Für jemanden, der Wirtschaft studiert, mag das rechnerisch richtig sein. Aber auch nur dann , wenn man nur blanke Zahlen betrachtet. Aber man muss berücksichtigen, dass wir es mit Menschen und mit unserer Umwelt zu tun haben. Rechnerisch kann ich billiger Strom erzeugen, wenn ich ein Atomkraftwerk weniger sicher baue, wenn ich keine Ummantelung nehme, wenn ich die Abnfälle einfach ins Meer schmeiße. Aber das ist doch schwachsinnig, so zu rechnen. In diese Rechnung müssen doch auch die Umweltverschmutzung, die Lebensqualität der Bevölkerung und die Lebens- und Arbeitsqualität der Arbeitnehmer eingerechnet werden. Und eben das machen die Konzerne zur Zeit überhaupt nicht. Wenn tausende von Arbeitern in Brasilien sterben, weil sie Uran mit der Hand abbauen, so taucht das in keiner Rechnung auf.

Das Problem ist, dass in den Firmen an den entscheidenden Stellen Wirtschaftler sitzen, die eben nur ein sehr eng begrenztes Wissen haben. Die können mal eben mit Computer ein paar Zahlen zusammenaddieren und nachsehen, wie sie kurzfristig etwas mehr Gewinn machen. Ein Verständnis für große Zusammenhänge fehlt völlig.


Und mal als Beispiel:

Gib mal bei google Puma und Kinderarbeit ein. ;)

Klar, könnte man jetzt sagen: Müssen wir in Deutschland eben auch wieder Kinderarbeit einführen, damit wir konkurrenzfähig bleiben. Aber ob das der richtige Weg ist?

Z.B. hier

Übrigens: Schau mal auf die Lohnkosten!! Na, wie ist der Anteil? Und ausgerechnet daran soll dann noch gedreht werden - Ausgerechnet deshalb sind die Firmen dann nicht mehr konkurrenzfähig?
 
@Mckilroy
Hey , ich dachte immer, dass ich der Einzige wäre , welcher hier Großunternehmen - zu Recht - anprangert :eek:
Es ist schon richtig, Nieten in Nadelstreifen entscheiden fernab der Realität mit Taschenrechner und Quratalszahlen über leben und Tod ihrer Mitarbeiter, die sie nicht mal kennen, sicher es gibt immer Gründe Massenentlassungen durchzuführen, aber ich denke Gründe die dagegen sprechen will man eh nicht hören.
Na klar sind die Löhne in Polen niedriger, wäre gerne bereit dafür zu arbeiten, wenn auch meine Miete, Energiekosten pp. auf poln Niveau sind .
Wir befinden uns auf dem Weg , dass pervertiertes Gewinnstreben auf dem Rücken der kleinen leute ausgetragen wird. Die weiteren Nieten in Nadelstreifen sind die Bande der Finanzanalysten, welche immer schon in grenzenloseer Euphorie die Gewinnschätzungen erhöhen, das übt Druck auf Unternehmen aus, diese um jeden Preis zu erfüllen, da die stark aufgeblähten Aktienkurse darunter leiden würden, wenn die Ziele verfehlt würden.
Massenentlassungen bei boomenden Gewinnen ist eine neue Form grenzenloser Gier. Natürlich wird jetzt ein Aufschrei durch die Reihen der studierten Wirtschaftexperten gehen, die uns Gebetmühlenhaft predigen, das alles wäre notwendig, nur um schon den Boden für die nächsten Massenetlassungen zu bereiten. :würg:
Wie hier ein Aufschwung entstehen soll , wo die Bäuche der Unternehmen , Vorstände, Aktionäre immer dicker werden, während der kleine mann immer schön blechen soll ist mir ein Rätsel :confused:
Warum nicht Erfolgsprämien bei boomenden Gewinnen für die Mitarbeiter, anstatt über den steigenden Aktienkurs nur Spekulanten und Fonds in den USA reich zu machen. Diese Kaufkraft ist für Deutschland futsch. :mad:
Was jetzt noch von Kapitalgesellschaften vorgemacht wird, wird hier ein Flächenbrand, der auf sämtliche mittelständische Unternehmen überschlägt.

Wird Zeit , dass die Arbeiter mal richtig auf die Strasse gehen.
 
Ist ja alles super, was hier so geredet wird, aber kann mir einer meine Frage beantworten, wie Ihr

Managementfehler, falsche Produktlininen und verpennte Modellpolitik

korrigieren wollt? Also, da hat bisher von Euch keiner etwas zu gebracht....wie gesagt, es ist immer einfach "die anderen" zu rufen, aber selber keine Alternativen anbieten zu können.

Und:
Warum nicht Erfolgsprämien bei boomenden Gewinnen für die Mitarbeiter

ROFL...du hast echt den Trend verpennt! Schau dir mal Google, Nike, Microsoft, Dell und alle Banken an (ja, in einer Bank bekommt so gut wie jeder der Mitarbeiter einen Bonus). Aber solche oberflächlichen Kommentare ohne Hintergrundwissen kenne ich von dir ja....

(komischerweise haben aber eigentlich nur die Billiglohnsektoren Probleme - dort brechen die Arbeitsplätze weg - in den Bereichen, wo unsere Lohnkosten extrem hoch sind, dort haben wir weniger Probleme - ist doch seltsam, oder?)

Aha, demnach sind Daimler, Siemens, Deutsche Bank & Co. also im Billiglohnsektor anzusiedeln....das ist ja mal interessant zu erfahren...

EDIT:
@Doc:
Du sagst, wie man Managementfehler in Zukunft eventuell verhindern kann, aber du musst eingestehen, dass die Zukunft in den meisten Fällen eben doch anders verläuft als Modelle vorgeben. Die Frage ist doch, da hier immer auf dem Management "rumgehackt" wird, wie du die entstandenen Fehler und entstehenden Fehler (falsch prognostizierte Zukunft) dann wieder wett machen willst?
 
@ganz schön hart
Tja, leider ist der letzte Wirtschaftsjurist hier im Sommer von einigen - leicht arroganten - boardmitgliedern gleich zu Beginn vergrault worden ;)
da besteht also tatsächlich Bedarf.

Aber nun mal im Ernst und ;) zum wiederholten Mal
Ich schätze ja durchaus Dein fachliches Wissen, aber ....auch andere haben sich in politischen, ökonomischen und gesellschaftswissenschaftlichen Seminaren herumgetrieben, insofern,
wie wäre es, hier mal gemeinschaftlich Prämissen zu erarbeiten, die z.B.tendenziell eine Regresspflicht von Aufsichtsrat, Vorstand bzw. Management zum Inhalt hätten?

Die alte - durchaus kritisierenswerte - Unternehmergarde größeren Kalibers hatte ja tatsächlich noch Risiken finanzieller Art und auch das Renomee betreffend zu tragen.
Davon kann bei den Globalplayern heutzutage doch kaum mehr die Rede sein.
Fehlkalkulationen, Abschreibungs"verstecke" und Spekulationsfehler aus Rücksichtnahme auf Gewinnerwartungen stehen aufgrund fehlender Gesetzgebungen hier in Deutschland jedem mit entsprechendem Mitarbeiterstab offen und .....hier gäbe es durchaus Möglichkeiten der politischen/staatlichen Intervention.
Nun frag' mich bitte nicht stante pede nach konkreten Vorschlägen (das sprengt - ganz ehrlich - meinen zeitlichen Rahmen) und die würde ich evtl. eher von Dir erwarten :D
es sei denn - was ich nicht glauben mag - soziale Verantwortung stellt für Dich kein Thema dar.

Und zum Thema Billiglohnsektoren (McKilroy & Du)
hmm, ich glaube, ihr redet an einander vorbei .....und habt jeder aus Eurer Sichtweise recht - oder ich missversteh' Euch beide :D (setz' mich mal zwischen alle Stühle)
Billiglohn"bereiche" unterliegen doch tatsächlich einer größeren Fluktuation - dass ist Dir doch auch klar, he - aber ein "Sektor" meint natürlich - ökonomisch gesehen - etwas anderes.

Grrrr, so und nun lassen wir bitte alle - mich selbstkritisch eingeschlossen - ironische und polemische Bemerkungen und versuchen vllt. mal Lösungsansätze zu finden

EDIT
@ ganz schön Hart
Gut so, ernsthaft :) , da haben wir ja schon eine Menge Gemeinsamkeiten gefunden!
Aber , Schuldige ... - es gibt immer zwei Seiten :D
-Noch eine Anmerkung zu Deiner Ansicht, juristische Konsequenzen könne es nie geben.
Bin dazu zu wenig in der Materie, um das letztendlich beurteilen zu können
.....Ok, das Management kann weitestgehend nur über die Aufsichtsräte - z.B. auch finanziell - abgestraft werden - aber das würde ja schon reichen, gerade wenn dort die Aufsichtspflichten ernster genommen würden und entsprechende Gesetze (nicht mehr seit den 60igern noveliert, soweit ich meine) die Pflichten exakter regeln würden-> wirklich gutes "internes" Beispiel Porsche ;) .
-Andererseits gäbe es ja durchaus Regularien, welche sogenannte "betriebsbedingte" Entlassungen z.B. grundsätzlich nur mit entsprechendem soz./finanz. Ausgleich zuließe (siehe z.B. akt. Beispiel Daimler). Dies würde allein aus finanziellen Aspekten die Unternehmen auch wieder zu einer langfristigeren Planung bewegen. Aber gewerkschaftliche Aspekte / betriebliche Autonomie etc. sind hierbei ein gesondertes Thema.
-Thema Bildung: dacor....mal sehen, ob sich da zukünftig mehr tut
ansonsten auch hier ->
@ Doc Lion #49
Im Übrigen sickert bei so mancher Firma langsam und mit schmerzlichem Umsatzverlust behaftet durch, dass hochqualitative Produktion nicht in Billigstlohnländern durchgeführt werden kann.
-> inzwischen schon lt. Umfrage ( glaube IFO od. BGI) jedes 4 Unternehmen "bereut", jedes 6. kehrt zurück :rolleyes: späte Einsicht, halleluja
Gutausgebildete Facharbeiter sind auch jetzt schon hierzulande Mangelware und werden es auch - gerade auch durch solche Entwicklungen - zukünftig sein, auch wenn diese imo noch von den Wenigsten in aller Konsequenz für die Zukunft erkannt wird.
Also, auch hier ist "Ersatz" mittelfristig wohl eher schwer zu finden.
 
muesli schrieb:
@ganz schön hart
wie wäre es, hier mal gemeinschaftlich Prämissen zu erarbeiten, die z.B.tendenziell eine Regresspflicht von Aufsichtsrat, Vorstand bzw. Management zum Inhalt hätten?

Das dürfte aber sehr schwer durchsetzbar sein, da vor allem im Management die Innovationskraft nachlassen würde. Stattdessen würde wohl versucht werden, an dem "altbewährten" fest zu halten um so jedwede mögliche Fehlkalkulation und den sich daraus ergebenden Regressforderungen entgegen zu wirken. Ich sehe allerdings schon seit Jahren mit einigem Befremden, wie sich die Aufsichtsräte verhalten, da stimme ich mit dir voll und ganz überein. In meinen Augen sind das sie wahren Versager.

muesli schrieb:
hier gäbe es durchaus Möglichkeiten der politischen/staatlichen Intervention.

Auch hier stimme ich mit dir vollkommen überein. Dies ist genau der Punkt, den ich bereits in etlichen anderen Threads versucht habe zu verdeutlichen! Nicht der profitorienterte Unternehmer ist der Schuldige, sondern der Staat, der die falschen Rahmenbedingungen liefert.
Auch wenn ich jetzt einigen die Steilvorlage gebe, aber ich bin der Meinung, dass es eine nachträgliche Korrektur von Managementfehlern nicht geben kann - du kannst weder den Vorstand einer AG haftbar machen (vor allem nicht juristisch) noch kannst verhindern, dass er nach einem Fehler zum schnellsten und einfachsten Mittel zur (finanziellen) Korrektur seiner Fehler greift: der Personalfreisetzung.
Willst du verhindern, dass ein Unternehmen in solchen Lagen Personal freisetzt, kannst du entweder den Kündigungsschutz straffen oder musst schnellstmöglich für eine alternative Lösung sorgen.
Eine alternative Lösung kann es in meinen Augen nur durch eine höhere Bildung und mehr Innovation geben, womit wir wieder bei den Rahmenbedingungen des Staates wären.
Ich habe bisher mehrmals darauf hingewiesen, dass ein Ausweg aus dem Dilemma der Massenentlassungen nur über Bildung funktionieren kann (abgesehen von einer gesteigerten Konsumfreude). Wir werden nie mit Billiglohnländern konkurrieren können, zumindest wenn es um die reine Produktion geht. Den letzten Vorteil, den Deutschland hat, ist die Bildung respektive R&D. Massenentlassungen kannst du verhindern, indem der "deutsche Arbeiter" nicht mehr durch eine beliebige Kraft in Bangladesh ersetzbar ist. Solange der Arbeiter durch seine einfach Tätigkeit durch eine günstigere, gleichwertig qualifizierbare Arbeitskraft ersetzbar ist, wird der Unternehmer immer den billigeren Arbeiter einsetzen.
Damit wären wir auch schon bei deutschen Vorzeigeunternehmen (und Siemens war mal eines davon): Warum schaffen es einige? Sie schaffen es entweder durch Innovation oder durch Qualität bzw. Image. Porsche lässt nur noch einen Bruchteil in Deutschland produzieren. Gleichzeitig haben sie aber Top-Leute im Management, R&D und Marketing. Wenn diese leute abwandern, wird es sehr schwer sie zu ersetzen, da sie aufgrund ihrer Bildung indisponibel sind. Porsche kann quasi niemanden mehr entlassen, da jeder Mitarbeiter in Deutschland ein integrativer Part des Unternehmens ist. Selbst wenn Porsche einen Umsatz- und Gewinneinbruch erleiden würde, könnte man kaum jemanden feuern, da mit jeder Person ein brain drain einsetzen würde, den das ganze Unternehmen nur noch mehr belasten würde. Das, um mal zu Herrn Ratlos Vorschlag der variablen vergütung zurück zu kommen, ist übrigens der Grund, warum Banken solche immensen Boni zahlen. Bei einige Investmentbankern ist der Gewinn so hoch, dass es sich eine Bank nicht leisten kann, diesen Menschen zu verlieren. Die Person am Schalter, im übertragenen Sinne die Person bei Siemens am Fliessband, kann dagegen ohne weitere Probleme ersetzt werden und wird auch ersetzt werden, solange es jemanden gibt, der die Arbeit günstiger anbietet.
Es ist insofern Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass Massenentlassungen nicht auf dem Rücken des (unterqualifizierten) Arbeiters ausgetragen wird.

Soviel erstmal dazu ;)
 
Hallo,
vorab gleich mal eine Entschuldigung, falls ich mich unklar äußern sollte, aber ich hab keine Wirtschaftstudium oder diverse Seminare hinter mir (zum Glück :) )
Zum Thema Aufsichtsräte: Aufsichtsräte überwachen das Management - in Dt. auch? Das wäre mir neu! Wie kann es dann sein, daß sich hierzulande jeder Konzernmanager nach Ablauf seiner "Regentschaft" zu Aufsichtsratschef kürt. Wie kann es überhaupt sein, daß er in den Aufsichtsrat kommt? Soweit ich mich erinnern kann (und bitte berichtigt mich, wenn ich das falsch verstanden habe), vertritt doch der Aufsichtsrat die Interessen der Aktionäre. Okay, nachdem sich viele Managergehalte am Aktienkurs des Unternehmens orientieren, macht das sogar schon wieder "Sinn". :flag:
Und genau sollte doch angesetzt werden: Wenn der Aufsichtsrat das Management beaufsichtigen soll, hat dort kein Ex-Manager was drin zu suchen. Es sei denn, er wird von den Aktionären gewählt! Daß sich ein Konzernchef zum Aufsichtsratschef ernennen kann, gehört gesetzlich verboten! Genauso die Verbindung Mangergehalt<->Aktienkurs!
Gruß D-Lux
 
d-lux schrieb:
Zum Thema Aufsichtsräte: Aufsichtsräte überwachen das Management - in Dt. auch? Das wäre mir neu!
Aber hallo! das ist die Aufgabe des Aufsichtrats!

d-lux schrieb:
Wie kann es dann sein, daß sich hierzulande jeder Konzernmanager nach Ablauf seiner "Regentschaft" zu Aufsichtsratschef kürt.
Er "kürt sich nicht, er wird gewählt!

d-lux schrieb:
Wenn der Aufsichtsrat das Management beaufsichtigen soll, hat dort kein Ex-Manager was drin zu suchen.
Warum nicht?

d-lux schrieb:
Daß sich ein Konzernchef zum Aufsichtsratschef ernennen kann, gehört gesetzlich verboten!
Wer hat dir denn erzählt, dass er sich "ernennen" darf?

Bitte einführend lesen zum Thema Aufsichtsrat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aufsichtsrat
http://www.bwclub.de/lexikon/a/aufsichtsrat.htm
;)

@muesli:
Dass mit dem "finanziellen Abstrafen" ist doch immer so eine Sache. Wie willst du denn festkegen, wann jemand abgestraft wird? Es gehört zum Unternehmertum, dass Risiken eingegangen werden müssen. Jeder Vorstand kann seine Entscheidung begründen, egal, was für ein Flop es im Endeffekt war. Es wird einem Vorstand immer möglich sein, Markt- oder Trendforscher anzuführen, die ihm dies und das geraten haben, was dann schliesslich dennoch in die Brüche gegangen ist. Eine "Bedrohung" der finanziellen Abstrafung wird unweigerlich zu einem Innovationsstau führen. Erzähl mal einem Arbeiter am Fliessband, dass wenn er einen Fehler macht, er das Produkt bezahlen soll - das Ergebnis ist wohl klar?
Wie gesagt, in meinen Augen sind es die Aufsichtsräte, die die Schuldigen sind. Wie kann es angehen, dass ein Herr Cromme in 4 (?) verschiedenen Aufsichtsräten sitzt? Wie kann ein so beschäftigter Mann 4 Vorstände ordentlich kontrollieren?
Zu den finanziellen/sozialen Ausgleichen: Das ist soweit ich mich entsinne bei 75% der Entlassungen auch der Fall, daher ja auch immer die Anmerkung in den Pressemitteilungen, welche Kosten durch die Entlassung auf das Unternehmen zukommt (Pensionen, Abfindungen, etc.) Und in meinen Augen sind es doch gerade die Gewerkschaften, die solche sozialen Pläne zu verhindern suchen - schon aus Eigennutz, denn welcher Arbeiter mit Sozialplan tritt schon in eine Gewerkschaft ein?
 
Ganz schön hart schrieb:
A
Es ist insofern Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass Massenentlassungen nicht auf dem Rücken des (unterqualifizierten) Arbeiters ausgetragen wird.
Soviel erstmal dazu ;)
Sehr richtig, aber wie soll denn das gehen, besser wäre es doch Massenentlassungen - bei Rekordgewinnen - auf dem Rücken der Unternehmen auszutragen, die haben die Kohle und sonst niemand, guck ma nach daimler Chrysler, den Malochern werden schon goldene Brücken gebaut, nur damit die gehen, koste was es wolle ;)
Bei derartigen Entlassungswellen muß natürlich geprüft werden, inwieweit das Unternehmen gefördert wurde, hier muß zurück gezahlt werden.
Weiterhin konsequente Besteuerung von Milliardengewinnen, ohne wenn und aber , Massenentlassungen zur Gewinnmaximierung darf sich für Unternehmen nicht lohnen. Der normale Arbeiter zahlt 20 % Lohnsteuer (ca.) und die starken Schultern tragen nichts und verdienen sich mehr und mehr dumm und dämlich :würg:
Es wird dringend an der Zeit , dass der Radikalisierung der Marktwirtschaft entschieden begegnet wird :flag:
In diesem Sinne
 
Rudi-Ratlos schrieb:
Es wird dringend an der Zeit , dass der Radikalisierung der Marktwirtschaft entschieden begegnet wird :flag:


Genau das ist es!

Das Ganze wird auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen, damit sich einige wenige eine goldene Nase verdienen.


Und mit Ganz schön hart zu diskutieren hat überhaupt keinen Sinn, denn er hat überhaupt keinen sozialen Verstand. Er plappert nur das nach, was er von irgendwelchen "Wirtschaftlern" vorgeplappert bekommen hat. Solche Leute haben leider (sorry für den Ausdruck) wenig Verstand und keine Ahnung davon, wo der Mehrwert wirklich erwirtschaftet wird und wer ihn abschöpft.

Wir sind im Augenblick wieder auf dem Weg in eine Feudalherrschaft wie im Mittelalter, wo wenige Leute sich auf dem Rücken der Bevölkerung ein schönes Leben gemacht hat. Aber das kapiert er halt nicht, weil er meint, Ahnung zu haben.

Es war in den letzten Jahren ein Fehler der Politik, der Wirtschaft in den ****** zu kriechen. Die Arbeitnehmer haben in den letzten Jahren immer wieder auf Lohn verzichtet und trotzdem nehmen die Entlassungen zu. Die Gewinne einer Reihe von Firmen steigen und es werden Leute entlassen.

Es sind leider gerade die Leute, die "Wirtschaft studieren", die leider ein total begrenztes Sichtfeld haben. Und diese Leute kommen später in den Firmen auf Positionen, wo sie eventuell über die Politik der Firma mitentscheiden. Im Augenblick wird doch die soziale Verpflichtung immer mehr von den Firmen auf die Gesellschaft abgewälzt nach dem Motto: Das, wo es Gewinne gibt, bleibt bei der Firma, alles, was Kosten verursacht, geht zu Lasten des Staates also zu Lasten der Bevölkerung.
 
@Rudi:

Schau dir doch mal an, was du schreibst! Du schreibst im Endeffekt genau das selbe wie muesli und ich, nur siehst du immer noch das Unternehmen als den Schuldigen:

"Subventionen zurückzuzahlen" - da muss der Staat prüfen und "bestrafen"

"Milliardengewinne versteuern" - da sollte der Staat mal in die Puschen kommen und ein paar ordentliche Steuergesetze erlassen und Löcher schliessen

"20% Lohnsteuer für Arbeiter" - was kann der Unternehmer dafür? Der Staat muss dagegen lenken, nicht der Unternehmer.

Du siehst, der Unternehmer handelt im Rahmen der vom Staat erlassenen Gesetze. Wenn diese Gesetze zu lasch sind, ist es Aufgabe des Staates, dieses zu ändern. Wenn du der radikalen Marktwirtschaft entgegen wirken willst, klopf bei den Politikern an und frag die, was sie sich bei entsprechenden Gesetzen gedacht haben, aber klage nicht über Unternehmen, die sich innerhalb der Gesetze bewegen. Moral ist der Aspekt, der in der Wirtschaft als erstes vergessen wird. Willst du Moral im Markt, schaffe Gesetze, die zur Moral verpflichten!

@Kilroy:
Hier diskutieren kluge, informierte und vor allem fachliche User (selbst Rudi hat ein wenig polemisches Posting abgegeben) - da du anscheinend nicht dazu gehörst, wäre es vllt. besser, du hältst dich ab sofort raus, denn deine nichtssagen und wenig weiterbringenden Kommentare (ich vermisse bei dir weiterhin Lösungsansätze) führen nicht wirklich weiter....

EDIT:
Da wir ja bereits etwas über das Thema "Lohnnebenkosten" diskutiert versucht hatten, hier in meinen Augen eine sehr gute und auch objektive Serie der FTD:
Strebercheck: Modellländer im Test
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Beliebte Schlagwörter

Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.

Zurück
Oben Unten