a) Massenaustritte aus der Katholischen Kirche wären die angemessene Antwort, um endlich ein Umdenken zu bewirken!
b)Sexuellen Missbrauch wird man nie verhindern können. Wie lange man aber als Verantwortlicher Bischof oder Papst dabei zuschaut, wie die Perverslinge im Priestergewand ihre Untaten begehen, könnte man klar begrenzen. Jeder nachgewiesene Fall muss die sofortige und dauerhafte Suspendierung aus Amt und Würden bedeuten!
Hallo, grüß dich Fähnrich,
a) jeder der die christlichen Werte schätzt sollte sich alleine schon aus moralischen Gründen hierzu verpflichtet fühlen und dies ist nicht nur auf das Agieren der kath. Kirche in der Gegenwart zu beziehen.
Ferner frage ich mich, was in einem Staat der die Trennung von Kirche und eben dem Staat gesetzlich vorsieht, eine Kirchensteuer zu suchen hat.

Persönlich wohne ich wie bereits an anderer Stelle betont in einer erzkonservativen Stadt in Bayern und gehöre daher rein formell und aus gesellschaftlichen Gründen der kath. Kirche an.
Die Gegebenheiten Vorort:
Wir haben einen evangelischen und einen kath. Friedhof, wo man die "Heiden" begräbt weiß ich nicht.
Es ist ein aus meiner Sicht kleines stiefmütterlich versorgtes evangelisches Krankenhaus vorhanden sowie ein gewaltiger Klinikkomplex, mit modernster High-Tech ausgestattet, der einem kath. Orden gehört. Natürlich nehmen beide Krankenhäuser auch Patienten anderer Konfessionen auf, allerdings nicht ohne die Frage nach der Glaubenszugehörigkeit im Aufnahmeprotokoll zu betonen. Dies wird mutmaßlich für den schlimmsten Fall notwendig sein, mir fiel dieser Punkt jedoch stets ins Auge.
Leichter Sarkasmus, wobei ich mir dessen gar nicht so sicher bin. Wir haben drei Stadtoberhaupte; der Bischof, die Fürstin, die wider ihren Geschäftsgebaren immer wieder versucht mit den Zielsetzungen der kath. Kirche konform zu laufen, und eben für die Verwaltungsarbeit den Oberbürgermeister. Eventuell kannst du die Stadt erraten

Alleine schon da die Kirche über großen Immobilien Besitz verfügt und die gemäß wörtlicher Auskunft der dementsprechenden Stelle, ihre Schäfchen bevorzugt behandeln, kann alleine dies schon ein Grund sein nicht aus dieser aufzutreten. Im Berufsleben gilt es zu bedenken, dass der Kirchenrat zum Teil auf Führungspersonal der Wirtschaft zurückgreift.
Ergo sum gilt es hier schon sehr genau abzuwägen ob man aus der Kirche austritt ober eben nicht. Dies mag etwas "überspitzt" formuliert sein und sich utopisch anhören es steckt jedoch auch einiges an Fakt dahinter.
Die hiesige Stadt plus Umland zählt 300.000 Einwohner ( 150.000 rein die Stadt, die jedoch ländlichen Charakter aufweist ). Vor kurzem war in einer Lokalzeitung von einem "skandalösen" Kirchenaustritt von 430 Personen die Sprache. Ohne Worte !!
Persönlich weiß ich wirklich nicht mehr wie lange ich meine "scheinheilige" Kirchenangehörigkeit noch aufrecht erhalten will.
b)
Sarkastische Mutmaßung:
Die kath. Kirche fühlt sich nicht an die irdische Gesetzgebung gebunden. Das "praktische" am kath. Glauben; man kann auf Teufel komm raus "sündigen", geht dann zur Beichte, nach "3 Vater unser" hat sich die Sache wieder und man kann aufs neue los legen. Eventuell erfordern größere Sünden eine Geldspende ??
Gruß
Nachtrag: Sollte es wirklich sowas wie einen Gott geben, so haben die religiösen Institutionen wirklich nichts mit diesem zu tun sondern arbeiten wohl eher für die Gegenpartei.