Israels Boden/Luftoffensive im Gazastreifen

Lange genug habe ich mich zurückgehalten und meinen Mund gehalten. Es ist schier unglaublich, welch verwegene Thesen hier einerseits zum Besten gegeben werden, aber andererseits auch noch erwartet wird, daß man es Ernst nimmt. Im Vergleich dazu scheint die Quadratur des Kreises ein einfaches Unterfangen zu sein.

Zunächst einmal ein kleiner Exkurs zum Thema Ursache und Wirkung. Wenn man Menschen lange genug ausgrenzt oder anderweitig traktiert, dann neigen sie nun einmal dazu, sich erst vereinzelt, später aber massiv zur Wehr zu setzen. Dies gilt ebenso für Gruppen von Menschen, ebenso für (nationale und auch andere) Minderheiten.

Daß dieser Widerstand aufgrund der Unverhältnismäßigkeit der Mittel mitunter von tiefer Hilflosigkeit geprägt ist verwundert dabei allerdings kaum. Je unorganisierter der Widerstand, je krasser das Verhältnis der angeblich gewährten Autonomie zur erlebten Realität, desto krasser auch die Reaktionen darauf, bis hin zum blanken Fanatismus. Aber auch hier sollte man keinesfalls vergessen: ohne Ursache keine Wirkung.

Widerstand lässt sich nicht einfach so brechen und schon gar nicht verbieten, geschichtliche Beispiele dafür gibt es zuhauf. Man muß an den Ursachen des Widerstandes arbeiten, wenn man ihn bekämpfen will, alles andere ist auf Dauer zum Scheitern verurteil.

Die Briten haben mehrere Jahrhunderte lang versucht, das, was sich heutzutage IRA nennt, erfolglos zu verbieten. Erst ein Dialog mit der IRA hat dazu geführt, daß sich die Situation dort langsam, aber nachhaltig ändert. Je mehr Kompromißbereitschaft (auf beiden Seiten), desto nachhaltiger die Erfolge. Erst der Abbau altbewährter Feindbilder bewirkt ein Auflockern der Fronten bis hin zur (hoffentlich gegenseitigen) Integration oder gar möglicherweise Assimilation.

In Nahost ist es durchaus vergleichbar. Angefangen bei radikal-orthodoxen Siedlern, welche sich Land nahmen, wie es ihnen gerade in den Kram passte, und welche ursprünglich von der Regierung, also letztendlich auch von der Armee auch noch unterstütz wurden, trat man die Rechte aller anderen, die nun einmal auch dort lebten, mit Füßen. Auf die historische Entwicklung durch Briten und andere möchte ich nicht näher eingehen, dann kommt man leicht vom Hundertsten ins Tausendste und letztendlich tut es doch nichts zur Sache.

Also zurück zu den Siedlern. Hätten sie sich nicht wie die Axt im Walde verhalten, es gäbe heutzutage keine Organisationen wie z.B. die Hamas oder aber sie hätten kaum Zulauf und wären völlig unbedeutend. Das heißt nicht, daß man für alles Verständnis haben muß, was die Hamas macht, aber zumindest sollte man erstehen, warum es sie gibt.

Nur macht erfinderisch und je mehr Druck Israel auf die dort lebenden Palestinenser ausübt, desto 'erfinderischer' werden diese zwangsläufig. Wie sich Konflikte auf diese Weise lösen hat schon der Kalte Krieg deutlich gezeigt, er verschwendet Resourcen, welche im Aufbau des Landes (für beide Seiten!) besser angelegt wären, radikalisiert die Situation völlig unnötig und führt auf Dauer dazu, daß beide Seiten die Verlierer sind.

Aber es gibt auf beiden Seiten nicht wenige Menschen, die fest daran glauben, daß es auf Dauer nur einen einzigen Weg gibt, dort gemeinsam zu überleben. Auch ich bin fest davon überzeugt und damals fehlte nicht viel und ich wäre einer von denen geworden, welche dort fest dafür eingestanden sind, daß beide Seiten dort ein Lebensrecht haben, aber letztendlich hat sich meine Vita anders ergeben.

Auf beiden Seiten haben viele ihren Glauben, daß eine Einigung möglich ist, mit dem Leben bezahlen müssen, aber auch für jeden, der dabei umkommt, wächst mindestens einer nach, der weitermacht. Genau das macht mir Mut, daß es nicht aussichtslos ist, im Kampf gegen Intoleranz und Fanatismus weiterzumachen und nicht aufzugeben.

Es geht nicht um Schuld oder Nichtschuld (auch wir Europäer haben übrigens gehörig zum derzeitigen Konflikt beigetragen), es geht um Ursache und Wirkung oder Sein oder Nichtsein. Und daran ändert auch ein Krieg nichts.

Gruß Konradin

Carmen schrieb:
Ich habe den Eindruck gewonnen, das die Hamas, wenn sie die Waffen hätte die Israel hat, sofort kurzen Prozess machen würde!
Auch dann würde es so nicht funktionieren, die Waffen allein sind es nicht, welche der Hamas fehlen. Ihnen fehlt das Personal, damit hinreichend umzugehen, die Instruktoren, die Logistik, kurzum, die Hamas ist kein ebenbürtiger Gegner für die israelische Armee.

Es mag schon sein, daß sie kurzen Prozeß machen wollten, aber allein diese Illusion als mögliche Realität darzustellen ist schon ein Dogmatismus allererster Güte. Ebenso müsste man (wohlgemerkt auch hier in Deutschland!) jedes Kind gleich an die Wand stellen, das mit dem Spielzeuggewehr herumfuchtelt und mit dem Kopf durch die Wand will, um sich vor ihm zu 'schützen'. Ein hoffnungsloses Unterfangen.

Nein, liebe Carmen, du treibst mit deiner sauberen 'Argumentation' die Gewaltspirale entschieden weiter nach oben, sonst nichts. Das ist genau die Unterstützung, welche eine isralische Armee bedarf, um weiter einen Menschen nach dem anderen zu töten ohne sich auch nur der geringesten Schuld bewusst sein zu müssen. Sorry, aber viel Verständnis habe ich für diese nicht gerade subtile Art der Kriegstreiberei nicht.

Und weil die zweitausend Jahre lang unterdrückt wurden haben sie heute das Recht, andere (daran unschuldige) zu unterdrücken? Gerade mit ihrer speziellen Geschichte sollten sie es verstehen.
 
Welcher der hier den Krieg "Akzeptierenden" hat denn schon einmal zumindest eine kriegsähnliche Situation konkret miterlebt ?
Na, auf ehrliche Antworten wär ich mal gespannt !

Ich glaube, da hast du bei verschiedenen Leuten etwas falsch verstanden. Allerdings hast du ja selber auch das "Akzeptierenden" in Anführungsstriche gesetzt.

Wenn ich (und wahrscheinlich gilt das auch für die meisten anderen hier) den Krieg beenden könnte, würde ich es tun.

Ich bin gegen Krieg, ob dort oder woanders.

Aber trotzdem ist dieser Krieg in meinen Augen eine logische Konsequenz auf das, was da tagtäglich passiert. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Und nein, ich habe noch keinen Krieg am eigenen Leibe erfahren, so alt bin ich nun doch nicht. Und seit ich hier in Deutschland lebe, hat es keinen Krieg hier gegeben.


Und auch wenn ich gegen Krieg bin, würde ich mich im Falle eines Angriffs auf Deutschland dafür aussprechen, dass wir uns verteidigen. Aber das ist zum Glück rein hypothetisch. Und ich hoffe, das wird es auch bleiben.

Das man alles versucht, eine solche Situation von vorneherein zu vermeiden ist auch klar, aber ganz sicher ist man trotzdem nie.


Wir reden hier leicht aneinander vorbei.

muesli, du gehst von einer Idealvorstellung aus, die es leider nicht gibt.

Ein paar andere nennen die Dinge einfach beim Namen, so wie sie leider nunmal sind.



ann können wir auch
das Schlagen von Kindern, oder Frauen oder jegliche andere Gewalt "wieder" "rechtfertigen".

Du gehst immer davon aus, dass man, wenn man sich nur richtig verhält, völlig sicher und in Frieden leben kann. Aber hast du noch nicht mitgekriegt, dass man auch völlig schuldlos angegriffen werden kann. Und meiner Meinung nach darf man sich dann verteidigen. Das sieht auch unsere Rechtsprechung so. Wenn Jemand meine Frau oder meine Kinder angreifen würde, dann würde ich die mit allen Mitteln verteidigen.

In deiner Traumwelt stimme ich dir zu 100 % zu.

In der realen WElt muss man die Dinge etwas differenzierter betrachten.


Konradin schrieb:
Nein, liebe Carmen, du treibst mit deiner sauberen 'Argumentation' die Gewaltspirale entschieden weiter nach oben, sonst nichts.

Tja, Carmen, jetzt hast du es schwarz auf weiß.

Du bist es Schuld, dass die Situuation im Nahen Osten eskaliert ist. Ich hoffe, du kannst damit leben.

:weg: :löl:
 
Nein, liebe Carmen, du treibst mit deiner sauberen 'Argumentation' die Gewaltspirale entschieden weiter nach oben, sonst nichts. Das ist genau die Unterstützung, welche eine isralische Armee bedarf, um weiter einen Menschen nach dem anderen zu töten ohne sich auch nur der geringesten Schuld bewusst sein zu müssen. Sorry, aber viel Verständnis habe ich für diese nicht gerade subtile Art der Kriegstreiberei nicht.

Und weil die zweitausend Jahre lang unterdrückt wurden haben sie heute das Recht, andere (daran unschuldige) zu unterdrücken? Gerade mit ihrer speziellen Geschichte sollten sie es verstehen.
Hallo
mir liegt es sehr sehr fern Kriegstreiberei zu unterstützen.
Als Kriegstreiberei würde ich das bezeichnen was Bush im speziellen durch vogeben falscher Indizienbeweise bei der Irak-Invasion machte. Auch das was Amerika im Vorfeld unternahm um überall Gruppen und Regierungen auszustatten, damit besser getötet werden kann. Ich habe mich immer gegen den Krieg ausgesprochen weil ich das verabscheue. Jedoch sei Dir sicher, vor meinen Augen wird kein Freund und insbesondere kein Familienmitglied allein gegen einen Gewaltakt stehen. Es wäre sogar so das ich mich dazwischen stellen würde. Selbst Fremden würde ich helfen. Genau das geschieht in Israel. Sie wurden angegriffen und sie werden angegriffen. Jetzt wollen sie es beenden. Fertig! Mehr ist es nicht.
Du machst den Fehler die Probleme dieses Gebietes und die fortwährenden Luftangriffe durch die Hamas, auf die Israeliten in einen Topf zu werfen. Dieser Krieg dient, meiner Meinung nach dazu die fortwährenden Luftangriffe zu stoppen und für die Zukunft zu erschweren oder sogar zu unterbinden.
Ein Gleichnis: Du machst die Haustür auf und ein Israelit ( tut das was zur Sache? ) haut dir im Stakkato immer auf die Nase. Die Carmen kommt und sieht im Treppenhaus wie Du stakkatiert wirst. Carmen hat die Wahl
a) vorbei zu gehen
b) dem Israeliten die Bratpfanne ( die sie rein zufällig dabei hat) auf den Affenkopf zu stakkatieren begleitet von rhytmischen Tritten gegen das Schienbein und abwechselnd ins Fortpflanzungsorgan ( in der Hoffnung das so ein gewaltbereiter Affe keine Nachkommen mehr zeugen kann ) um den Angriff schnell zu beenden und Nachhaltig einzuwirken
c) den Israeliten anzusprechen und auf ihn einzureden bis die Schmerzschreie des Opfers so leise geworden sind, das der Israelit, die Carmen auch hören kann. Irgendwann ist der Israelit soweit abreagiert, das er geneigt ist einem philosophischen Beitrag zu lauschen. Nach dem er eingeschlafen ist (ich kann sowas!) wird er in eine Besserungsanstalt abgeführt.
d) ihn mit einer Schußwaffe ohne Vorwarnung in den Kopf schießen

d) ist das was die meisten den Israeliten im Bezug auf die Hamas vorwerfen.

Die 2000 Jahre Unterdrüchung geben sicher nicht das Recht gleiches mit gleichem zu vergelten. Aber sie werden satt sein und deshalb bereiter sich zu verteidigen.

Liebe Grüße
Carmen
 
Aber Carmen, ich habe dir die gute Absicht keineswegs abgesprochen. Dennoch unterstützt du durch deine Aussagen die Kriegstreiberei vehement. Die Aussage, Israel wurde angegriffen und wolle das nun beenden ist arg blauäugig. Im Grund genommen ist sie israelische PÜropaganda reinsten Wassers.

Was würdest du eigentlich sagen, wenn irgend jemand, sagen wir einmal die RAF, einen zweiten Schleyer entführt und dabei gibt es einen toten Fahrer und zwei tote Leibwächter. Das ist Terror, das ist Krieg! Also ganz schnell das ganze Viertel absperren und die Luftwaffe dort Bomben abwerfen lassen. Ach, dort hinten in dem Hochhaus ist möglicherweise eine konspirative Wohnung? Sofort - Bomben marsch! Und nichts wie das Haus dem Erdboden gleichgemacht. Schließlich haben sie angefangen, der Staat wird sich wohl wehren dürfen. Die paar Zivilisten, schließlich haben die sich nicht ausreichend gegen die Terroristen gewehrt.

Deine Vergleich hinken übrigenz ganz gewaltig. Keineswegs ist es so, daß einer, den man ausschließend auch trennscharf lokalisieren kann, etwas tut oder tun will und man hat die Möglichkeit, es zu verhindern oder auch nur die Möglichkeit, anschließend ihn allein wie auch immer zur Rechenschaft zu ziehen. Erstens käme dein Ansatz, sich dazwischenzustellen, zu spät, da die Tat schon geschehen ist und zweitens kommen die Angriffe genau daher, wo vorzugsweise Zivilisten leben, die nicht gerade gefragt werden, ob sie damit auch alle einverstanden sind. Rechtfertig das, diese gleich mitumzubringen oder ihren Tod auch nur mehr oder minder billigend inkauf zu nehmen? Bei Geiselnahmen erschießt man auch grundsätzlich die Geiseln nicht mit, oder etwas neuerdings doch?

Gruß Konradin

____________

Ach, McKilroy, ich mochte die Situation hier in Deutschland (auch keine fiktive) mit den derzeitigen Verhältnissen im Gaza-Streifen vergleichen. Es lag doch lediglich in meiner Absicht, aufzuzeigen, zu was solch eine Argumentation führt, wenn man sie konsequent zu Ende denkt. Dann aber gute Nacht!

Nein, dem Staat Israel das Recht einzugestehen, die Situation dort nach eigenem gusto in den Griff zu bekommen, wäre in meinen Augen verantwortungslos. Natürlich ließe es sich mit Gewalt so einrichten, daß jeder radikale Orthodoxe seine drei bis vier palästinensischen Leibeigenen bekommt und dann wäre es kein gesellschaftliches Problem mehr, sondern lediglich ein persönliches etwaiger Betroffener. Im Falle gelegentlicher Differenzen wene man sich an den örtlichen Rabbi, der wird das schon richten. Nein, das war doch wohl etwas zu zynisch. Aber die Tendenz stimmt wohl schon.

Gruß Konradin
 
Hallo Konradin,

ich verstehe Dich so:
Die Hamas, Vetreter der gerechten Sache der Palistinenser haben das Recht die Israeliten mit Waffengewalt anzugreifen solange bis die Israeliten das tun was die Hamas will. Da es zum Teil gebastelte Raketen sind die verwendet werden ist dies nicht so schlimm wenn israelische Kinder daran starben und sterben und das nicht nur Kinder betreffend. Jedenfalls nicht so das die Israelis sich mit den IHNEN zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen. Um Krieg zu vermeiden müßen die Israeliten aufhören Gegenangriffe zu starten und ihr Land räumen. In die freie große Welt hinein. So wie in den letzten 2000 Jahren die nichts zur Sache tun?

So ähnlich?

ich meine das Ernst, so verstehe ich was Du von Dir gibst.

Liebe Grüße
Carmen
 
Tja Carmen,

Konradin scheint scheinbar überhaupt nicht zu verstehen, dass momentan Israel permanent vom Gaza-Streifen aus angegriffen wird.

Es gesteht keiner den Israelis das REcht zu, dort nach ihrem Gusto einzugreifen.

Es geht nur darum, dass sowohl die Palästinenser als auch die Staatengemeinschaft es nicht schaffen, dass die Angriffe auf Israel aufhören. Und dann ist es logisch, dass Israel irgendwann alles in seiner Macht stehende tun wird, dies zu unterbinden.

Man muss es nicht gut heißen, aber so ist es. Und verständlich ist es auch.
 
@ Mc Kilroy, Carmen & all
Zum Einen...
Manche müssen anscheinend erst,
wie Ex-Kanzler Schmidt es vor Jahren einmal drastisch ausdrückte,
wirklich "die Scheis*e des Krieges erst selbst erleben", um all ihre Konsequenzen und Folgen eines solchen Dilemmas für die Zukunft besser abschätzen zu können.

Zum Anderen
Unsere Welt bietet Kriegsschauplätze genug. Auch ohne aktiv darin involviert zu sein,
passiert es doch immer wieder, dass man als eigentlich "Unbeteiligter", sei es z.B. als Helfer, Journalist oder schlichter Besucher damit und auch diversen anderen "unerfreulichen" Details recht hautnah konfrontiert wird.
Spätestens dann lernt man auch genauest zu begreifen,
dass Krieg keinen menschlichen Rechten und Regeln, sondern weitgehend nur noch unmenschlichen Grausamkeiten folgt...

Es ist ein fundamentaler Irrtum, so etwas mit der Schlichtung von hiesig möglichen Gewalttaten oder Notwehrszenarien Eures Verständnisses zu vergleichen.
Und eine rechtzeitige Deeskalation innerhalb eines solchen Konflikts ist erst recht kaum einmal mehr möglich.

Von daher verstehe ich Eure, hier aus der sicheren Ferne gemachten Einschätzungen schon ein wenig, dachte ich doch vor Zeiten auch einmal so.
Sie sind aber zum Einen völlig unrealistisch, zum Anderen rein an der Schuldfrage der (kurzen oder länger währenden) Vergangenheit orientiert und rechtfertigen aus dieser Vergangenheit eben auch nur -->
erneute Gewalttaten in der Zukunft.
Somit gebärd der Krieg auch immer wieder seine Kinder neu, und ein Ende der Gewaltspirale ist damit nie in Reichweite.

Carmen schrieb:
ich verstehe Dich so:
Die Hamas, Vetreter der gerechten Sache der Palistinenser haben das Recht die Israeliten mit Waffengewalt anzugreifen solange bis die Israeliten das tun was die Hamas will.
Nein, falsch. Du hast aus Konradins Beitrag oder auch anderen ähnlichen Statements bis jetzt anscheinend überhaupt nichts verstanden, schade ...
Konradin sprach vor allem den Teufelskreis von Ursache und Wirkung an.
der durch jede weitere, große wie kleine kriegerische Handlung wiederum nur in gleichem Maße verstärkt wird.
Dies gilt übrigens immer für beide Seiten!

Niemand spricht hier Gewalttäter frei.
Aber Konradin, Hudson, miraculix etc.pp zeigen hier u.a. doch nur eine Vielzagl konkreter Ursachen auf,
welche zu Hilflosigkeit, Verzweifelung und letztlich bodenlosem Hass geführt haben
und damit auf palästinensischer Seite auch immer wieder für neuen Zulauf für extremistische bzw. terroristische Gruppierungen gesorgt haben.
Genau dies haben die Israelis z.B. u.a. auch durch ihre Siedlungspolitik und Abschottung palästinensischer Gebiete in weitaus größerem und zudem anhaltendem Maße gefördert,
als es einige wenige Quassam auf der Gegenseite je könnten.

Du/Ihr lernst hier nicht zu unterscheiden zwischen einer fast 50 Jahre andauernden Unterdrückung, teilweise gravierender Unterversorgung und daraus folgenden - wohlgemerkt absolut falschen - Selbstmordattentaten bzw. Raketen oder Mörserbeschüssen bzw. anderen Gewalttaten.
Beides bedingt einander und hängt dort zwingend miteinander zusammen.
Durch neue, und sicherlich auch wieder zumeist "unschuldige" Opfer,
selbst bei Ergreifung oder Tötung von Schuldigen,
wird dieser Teufelskreis eben NICHT durchbrochen.

Jesus Worte (halt auch die andere Wange hin), oder auch diejenigen aus der Bergpredigt, sind insofern nicht nur rein religiösen Inhalts,
sondern auch quasi eine Anleitung zur Deeskalation,
wie sie z.B. Ghandi in Indien oder Mandela in Südafrika erfolgreich umgesetzt haben.
Man muss andere, gewaltlose Mittel wählen, um Gegengewalt auf Dauer zum Schweigen und Stoppen zu bringen.
In dem man eben eigene Ungerechtigkeiten genauso zeitig abstellt, wie auch möglichst gegnerische.
Indem man gewaltlos und vermittelnd auf einander zugeht, der übrigen Bevölkerung soweit es geht dabei aber auch konstruktiv und menschlich hilft.

Nichts anderes lese ich hier u.a. auch bei Konradin, wobei (seine wie andere) konkreten (Hilfs-) Beispiele immer auch ein wenig deplatziert wirken und oft nicht richtig treffend sind.

ABER
und das macht mich hier nicht nur traurig,
sondern auch langsam wirklich richtig wütend (eher intellektuell verstanden , wenn ihr versteht, was das für mich bedeutet^^).
Es ist die tw. Ignoranz, mit der z.B. Du, Carmen, Dir hier zwar Dir genehme Themenkomplexe zur Untermauerung Deines Standpunkts heraus greifst, um darauf widersprechend einzugehen oder dazu z.B. neue Presselinks postest.
Auf andere wesentliche Inhalte, die dabei auch einmal konstruktive Perspektiven bzw. Alternativen aufzeigen, gehst Du allerdings nicht einmal mit einem Kommentar ein. Unabsichtlich?
Krieg muss hier "wohl einfach mal" sein...und damit basta
Und leider bist Du mit dieser "Meinung" hier auch nicht alleine. :rolleyes:
Der werfe den ersten Stein, der ohne ....

Derartiges, nur scheinbar Rechtfertigendes, erinnert mich übrigens fatal an stillschweigende bzw. sogar manchmal wortreiche, aber kaum einmal bedachte Zustimmungen scheinbarer Unbeteiligter
in anderen geschichtlichen Zusammenhängen...
Ob nun im 1. oder 2. Weltkrieg, oder auch ....

Merke...
In einem Krieg gibt es keine Unschuldigen mehr, nur noch ausschließlich Opfer.
Wer dies, wie auch immer, aus "Gründen" der Vergangenheit bejaht,
verneint aber damit aber auch gleichzeitig die Zukunft.

Und, Mc Kilroy, das ist bestimmt kein utopisches Gewäsch, sondern Fakt!
Ich könnte dies auch, falls wirklich für nötig erachtet, durch Dutzende an Beispielen aus der (auch unserer) Geschichte belegen...

so far
muesli

PS @ Carmen
Übrigens...
Deinen Beitrag # 67 nehme ich hier allerdings mal überhaupt nicht ernst...
rein Dir zuliebe!
Wir leben auf einem begrenzten Globus und müssen zusehen, dort, wo wir gerade sind, mit den Gegebenheiten klar zu kommen...Weglaufen...war vllt. früher einmal! Und selbst dann nur vereinzelt.
Ach ja, Du bemühst hier fortwährend Waffensysteme bzw. deren Einsatz..
Ob nun eher primitiv oder auch technisch perfektioniert, lasse ich mal dahin gestellt..
Weißt Du denn um die Anzahl von (lasergestützten) Bomben und Raketen, oder auch Panzergranaten oder sonstiger Hightechmunition, die in den seit langem andauernden Konflikten auf libanesische Flüchtlingcamps oder auf palästinensischen Gebieten abgeschossen/abgeworfen oder verfeuert worden sind?
Ohne Bunker bzw. Sicherungssysteme.
Nicht das es eine Rolle spielte für diejenigen, die daran starben...
Was es allerdings für die bis jetzt Überlebenden bedeutete, ist mindestens genauso so schrecklich, wie für die jeweils betroffenen Israelis.
Dies aber nur mal am Rande bemerkt, denn...
Eine wirkliche Rolle spielt es allerdings für uns hier kaum.
Es ist lediglich barbarisch, egal von wem genutzt.
Real nachvollziehen wirst Du es vmtl. eh wohl kaum können.

@ Mc Kilroy
Solange Israel seine, ich nenne sie hier mal kolonialistischen Präferenzen in Bezug auf die ehemals wie jetzt noch besetzten Gebiete nicht aufgibt und für gleiche Rechte aller dort lebenden Menschen (auch) eintritt, ist ein Ende dieses Konflikts erst nach Ausrottung aller dort bzw. in der Umgebung lebenden Palästinenser in Sicht...aber auch das nur vielleicht.
 
Wer hat denn die Notwendigkeit einer Hamas geschaffen? Genauso wie die Briten die Zustände in Nordirland so eskaliert haben, daß die Gründung einer IRA irgenwann unumgänglich schien, genauso ist die nennen wir sie einmal salopp Kolonialpolitik des Staates Israel die Ursache für die Existenz einer Hamas. Die Gleichung ist ganz einfach, keine Unterdrückung, keine Hamas. Nicht, daß ich das, was die Hamas (und wer noch sonst alles) tut im einzelnen gutheißen würde, aber ohne die Hamas würde warscheinlich kein Mensch außerhalb der Region über die unglaublichen Zustände dort reden oder aber wir hätten inzwischen eine Totenruhe.

Zu deiner Information, liebe Carmen, ich bin mit einer israelischen Staatsangehörigen verheiratet und es liegt mir fern, etwas gegen den Staat Israel zu haben, ebensowenig, wie ich etwas gegen Deutschland habe. Das heißt aber noch lange nicht, auch mit jeder Regierung einverstanden zu sein, weder hier noch dort

Es ist eine bodenlose Scheinheiligkeit vom palestinensischen Terror gegen Israel zu reden und den israelischen Terror gegen die Palestinenser unter den Tisch zu kehren. Allein die Zahlen der toten Zivilisten auf beiden Seiten belegen überdeutlich, daß es keineswegs einseitige Handlungen der Palestinenser gegen Israel sind, oder zählen palästinensische Frauen und Kinder nicht?

Auch in Israel haben viele Menschen die Nase voll, aber bestehende Machtverhältnisse lassen sich eben nicht mal so einfach grundlegend ändern und wer es ernstaft versucht und dazu auch in der Lage schein, der ist meist schneller tot als er sich umschauen kann. Leider ist das keine Schwarzmalerei, schaut euch die Geschichte der letzten zwanzig Jahre an und ihr werdet merken, wer alles plötzlich nicht mehr da war.

Der einzig mögliche Weg in dieser Region friedlich miteinander umgehen zu können ist nun einmal der Dialog. Ganz langsam fängt es an. Der Weg ist steinig und voller Rückschläge. Aber auch wenn er lang, unbequem und gefährlich ist, er ist der einzige Weg.

Gruß Konradin
 
Hallo muesli
Zitat:
"Auf andere wesentliche Inhalte, die dabei auch einmal konstruktive Perspektiven bzw. Alternativen aufzeigen, gehst Du allerdings nicht einmal mit einem Kommentar ein. Unabsichtlich?"

Ja, absichtlich. Weil ich sie teilweise für berechtigt und gut halte, da sie auch mich wiederspiegeln. Ich picke mir das raus was ich nicht verstehe oder als Wurzel eines Themas sehe. Du, Konradin, Hudson, Miraculix, Hero und McKilroy, selbstverständlich auch einige nicht genannte, leisten sehr wertvolle Beiträge für die jenigen die es verstehen wollen. Das ist für mich wertvoll. Ich überprüfe meine Sichtweise mit denen die mir Futter dazu geben.
Manches ist aus meiner Sicht einfach falsch.
Im übrigen ist mir der Krieg in Jugolsawien nicht unbekannt.
Ich hasse stupide Sturheit um der Sturheit Willen und ich kann nicht begreifen und akzeptieren das eine Seite den Weg der Gewalt herausfordert. Das ist für mich die Hamas, weil sie keinen Frieden zulässt. Weshalb, ist schon durchgekaut.
Ich freue mich über jeden der für bedingungslosen Frieden ist.

Nun, wir werden den Frieden nicht bringen.
Mein simplifiziertes Beispiel finde ich gut um in der Einfachheit die Sachlage darzustellen was ich meine. Notwehr:

Ein Gleichnis: Du machst die Haustür auf und ein Israelit ( tut das was zur Sache? ) haut dir im Stakkato immer auf die Nase. Die Carmen kommt und sieht im Treppenhaus wie Du stakkatiert wirst. Carmen hat die Wahl
a) vorbei zu gehen
b) dem Israeliten die Bratpfanne ( die sie rein zufällig dabei hat) auf den Affenkopf zu stakkatieren begleitet von rhytmischen Tritten gegen das Schienbein und abwechselnd ins Fortpflanzungsorgan ( in der Hoffnung das so ein gewaltbereiter Affe keine Nachkommen mehr zeugen kann ) um den Angriff schnell zu beenden und Nachhaltig einzuwirken
c) den Israeliten anzusprechen und auf ihn einzureden bis die Schmerzschreie des Opfers so leise geworden sind, das der Israelit, die Carmen auch hören kann. Irgendwann ist der Israelit soweit abreagiert, das er geneigt ist einem philosophischen Beitrag zu lauschen. Nach dem er eingeschlafen ist (ich kann sowas!) wird er in eine Besserungsanstalt abgeführt.
d) ihn mit einer Schußwaffe ohne Vorwarnung in den Kopf schießen

d) ist das was die meisten den Israeliten im Bezug auf die Hamas vorwerfen.

Und genau die letzten beiden Punkte sind den Bock zum Gärtner machen. Denn weißt Du ob es friedlicher wäre ohne die Raketen der Hamas. Wäre der Verhandlungsdruck so groß, das Frieden möglich wäre?

Liebe Grüße
Carmen
 
Du/Ihr lernst hier nicht zu unterscheiden zwischen einer fast 50 Jahre andauernden Unterdrückung, teilweise gravierender Unterversorgung und daraus folgenden - wohlgemerkt absolut falschen - Selbstmordattentaten bzw. Raketen oder Mörserbeschüssen bzw. anderen Gewalttaten.
Beides bedingt einander und hängt dort zwingend miteinander zusammen.

Ist es nicht schön, zu sehen, wie du dir das REcht herausnimmst, die Selbstmordattentate, die Raketenbeschüsse usw. durch die jahrzehntelange Unterdrückung zu begründen. Aber der anderen Seite sprichst du jedes Recht ab, die israelischen REaktionen auf die Angriffe durch Palästinenser, ebenso darin begründet zu sehen, dass eben die Gesundheit und das Leben der Bevölkerung permanent bedroht ist.

Man, ist das eine Doppelmoral.


Es ist eine bodenlose Scheinheiligkeit vom palestinensischen Terror gegen Israel zu reden und den israelischen Terror gegen die Palestinenser unter den Tisch zu kehren.

Hat doch hier niemand gemacht. Wir haben immer wieder geschrieben, dass beide Seiten Schuld haben. Aber es geht in diesem thread um die aktuellen Maßnahmen im Gaza-Streifen.

aber ohne die Hamas würde warscheinlich kein Mensch außerhalb der Region über die unglaublichen Zustände dort reden oder aber wir hätten inzwischen eine Totenruhe.

Nein , ohne die Hamas hätten wir wahrscheinlich jetzt schon etwas friedlichere Verhältnisse. Der ersten Schritte wurden gemacht und die Hamas hat einen großen Anteil daran, dass weitere Schritte verhindert werden.
 
Mmh, Mc Kilroy
Worin genau liegt bitte meine Doppelmoral ?
Ich habe lediglich Teile der letzten geschichtlichen Abläufe in einen Kontext gesetzt und m.M.n. sachlich erklärt.
Das beinhaltet doch weder eine Rechtfertigung der einen wie der anderen Seite.
Ich zeige dadurch nur die absolute Erfolglosigkeit bisheriger gewalttätiger Maßnahmen beider Seiten.
Und zwar lediglich in einer Aufzählung von Fehlern, die später zur Friedenssicherung dann tunlichst auch beseitigt werden sollten.

Ich stelle eben nur schlicht fest, dass aus Unrecht nur neues Unrecht erwächst.
und dass durch Gewalt eben immer wieder Gegengewalt erzeugt wird,

Solange dabei keine Seite bereit ist, hierbei für einschneidende Veränderungen in ihren eigenen Verhaltensweisen zu sorgen,
und zwar notfalls auch erstmal einseitig aktiv werdend,
wird die seit Jahrzehnten dort bestehende Gewaltspirale nicht aufgebrochen.

Übrigens...
Nicht ich,
sondern ihr bejaht doch hier den Einsatz von Gewalt zur Beendigung von Gewalt
ohne dabei jegliche belegbaren Aussichten auf langfrisitigen Erfolg,
z.B. auch aus der (speziellen) Geschichte heraus, vorweisen zu können.
Derartiges halte ich viel eher für Wunschdenken, allerdings eher im negativen Sinn,
Schlimmstenfalls sogar nur als Gewalt- oder Rachephantasien, die eine vorhergehende, rationale Reflektion doch wohl vermissen lassen.

ICH gewichte hier zudem die Schuldfragen nicht, sondern zähle lediglich weitgehend auch tw. in der Presse manipulativ gewichtete Fakten auf,
die ich in ihrer Quintessenz einer späteren, einseitigen Gewaltlösung allerdings auch (bei beiden Seiten) für falsch erachte.

Von daher leite ich nur logisch ab,
dass die bisherigen Eskalationen der Gewalt keinerlei wie auch immer geartete, positive Änderungen erbracht haben.
Was doch wohl der ursprüngliche Sinn vion Gegenmaßnahmen sein sollte,
oder irre ich hier ?

Ergo müssen doch wohl endlich einmal andere, bestenfalls schon bewährte und also auch erfolgversprechendere Wege dazu beschritten werden.

Wie ja auch schon einmal hier erbeten:
Belegt mir doch bitte mit Beispielen,
wo und wann Gewalt und gegenseitige Ungerechtigkeiten denn jemals zur einvernehmlichen Lösung von Problemen bei Menschen beigetragen haben.

@ Carmen
Deine erneutes Beispiel im Beitrag # 69 erheitert vllt. einige hier,
für mich ist es allerdings ein sehr, sehr ernstes Thema
Es erinnert mich zudem in allzu fataler Weise an mehr als dümmliche Gewissensfragen in Prüfungen bei KDV's

Aber...
Zum Einen ist dies eine rein singuläre Situation, die ich, wie ich glaube, durchaus selbst zu lösen im Stande bin.
Und zwar weitgehend friedlich und ohne unnötige Gewaltaktionen.
Zudem sind mir derartige Begegnungen mit persönlicher Gewalt durchaus nicht fremd und ängstigen mich dergestalt auch kaum, was zumeist auch schon zu einer rechtzeitigen Deeskalation beiträgt
Ich biete Dir hier aber fairerweise eine gewalttätige Lösung an, zu der ich notfalls durchaus fähig bin..
Nach einem ernsthaft bedrohlichen Schlag würde ich diesen Menschen kampfunfähig machen und ihn danach nach dem Grund dazu befragen.

Andererseits bin ich bereits in meinem Leben in eine Situation geraten, einen Menschen auf Grund seines Angriffes fast getötet zu haben.
Inzwischen weiß ich absolut sicher, dass so etwas weder gerechtfertigt noch grundsätzlich nötig ist.
Weiteres zu solch einem konstruierten ??? ist für mich hier übrigens ABSOLUT obsolet! Comprendes ! Seguro, no ?
DAS sind dümmliche Gedankenspielereien, die mir nur eins verdeutlichen:
Du hast derartiges vmtl. noch nie konkret selbst erlebt!

Wenn übrigens von meiner Seite einmal Unrecht ausgehen sollte, hoffe ich in meinen eigenen Verständnis doch sehr darauf, dass ich hinterher sowohl in der Lage sein werde, zu meinen Fehlern auch klar zu stehen als auch im anderen Fall zu verzeihen.

muesli
 
Möchte den super Thread von Mr.Anderson nicht zerstören :)

dies wird besonders muesli freuen, lege ich aber allen anderen auch ans Herz.

Hier mal Auszüge:
Die Französische Revolution hat uns drei Begriffe an die Hand gegeben, die ich noch immer für geeignet halte: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Wichtig ist die Reihenfolge: Wir können keine Gleichheit ohne Freiheit schaffen. Konkret bedeutet das: Wir brauchen zunächst einen palästinensischen Staat. Er ist der Anfang der Freiheit und der Gleichheit zwischen zwei Staaten. Erst dann können wir hoffen, Brüderlichkeit zu erreichen. Derzeit ist der Tod jedes Israelis und jedes Palästinensers unnütz vergossenes Blut.
Treffender gehts doch kaum?!?

Nur 19 Jahre später fanden sie sich selbst in der Situation wieder, Besetzer eines anderen Volkes zu sein. Das alles ist viel zu kurz, um den psychologischen und philosophischen Prozess von einer verfolgten Minderheit zu einem mündigen Volk zu vollziehen. Die Palästinenser haben zweitausend Jahre lang in diesem Gebiet gewohnt. Auch für sie ist es schwer zu verstehen, dass ihr Land plötzlich von einem anderen Volk beherrscht wird.
Ursachen-forschung :)
Und die Politiker hoffen, durch blinde Unterstützung Israels historisch pflichtbewusst zu handeln.
Merkel, Steinmeier & co. (um mal deutsch zu bleiben, rede ich hier nicht von England/Frankreich etc.)
...um auch hier zu zeigen, dass ein Miteinander in Kontroverse möglich ist.
Nicht schlecht!!!

Ist doch eine sehr gute neutrale Meinung?
Ich lese gerade "Der Tod wird euch finden". Hat das Buch jemand hier schon gelesen?
Ich frage mich, warum bauen die reichen Araberfreunde, Ihren Palistinenser Kollegen keine Entsalzungsanlagen, damit es kein Trinkwasserkrieg gibt?
Warum schafft man es ein paar Kilometer hinter der Grenze, dass alles grünt?
Warum pflanzen die Palis zuwenig an? Wieso bleiben Versuche eine Wirtschaft aufzubauen so hilflos im Wüstensand stecken?
Warum wird das Geld der Scheichs lieber für Tunnel, Waffen, etc. ausgegeben?
Ja, ich weiß, dass nur wenn Israel mitspielt und nicht so schikaniert, solche Bemühungen "fruchten" können!

Je stärker ich mich damit auseinander setze, umso weniger weiß ich.
Und umso wichtiger ist es, die Realität zu verstehen. Und aus Deutschland KANN man das NICHT!
Ich muss feststellen, dass ich selber falschen Dogmen aufsitze...
Muss mich erstmal bilden :)
 
Hallo
ok, ich passe mich an, ich passe mich an!
Bevor hier die Hamas glorifiziert wird. Ein aktueller Hinweis, dessen Glaubwürdigkeit, ich nicht im Stande bin zu überprüfen:

Zitat:
" Die Hamas macht den Weg für Kreuzigung von Christen frei
Arabischen Medienberichten zufolge hat die radikalislamische Hamas für die Einführung des islamischen Rechts der Scharia im Gaza-Streifen gestimmt. Nach dem Rechtssystem können Christen gekreuzigt werden, für Diebstahl sind beispielsweise Amputationen von Gliedmaßen vorgesehen.
Palästinensische Offizielle verneinten die Einführung. Die Organisation "Palestinian Media Watch", die die arabische Presse beobachtet, bezichtigt dies als Lüge und verwies auf einen Bericht einer Hamas-Zeitung, nachdem bereits an einem Plan zur Umsetzung der Scharia als Strafrecht gearbeitet würde.
Von der Einführung des Rechtssystems hatte unter anderem die in London ansässige Zeitung "Al-Hayat" berichtet. Christen sind im Gaza-Streifen in der Minderheit, weniger als 2.000 leben dort. Und unter denen breitet sich Angst aus. Aus Furcht tragen Frauen Kopftücher, Männer lassen sich Bärte wachsen." Quelle: Die Hamas macht den Weg für Kreuzigung von Christen frei

Bisher ist mir nicht aufgefallen das shortnews unseriös wäre.
Einen weiteren Kommentar verkneif ich mir, da ich nicht weiß wie seriös diese Aussagen sind.
Liebe Grüße
Carmen
ein weiterer Bericht, der die Hamas beschreibt:
Neue palästinensische Schulbücher lehnen Existenz Israels und Frieden ab (20.03.2007)

Neue Schulbücher für palästinensische Schüler der 12. Klasse lehnen die Existenz Israels ab und versuchen in keiner Weise, die Schüler zum Frieden und zur Koexistenz zu erziehen. Dies veröffentlichte die Organisation „Palestinian Media Watch“ (PMW, http://www.pmw.org.il), die palästinensisch-arabische Medien und Schulbücher untersucht. Die primären Ergebnisse des Berichtes werden heute dem Ausschuss für Bildung und Kultur der israelischen Knesset vorgestellt.
„Der Lehrstoff weist wiederholt Israels Existenzrecht zurück, präsentiert den Konflikt als einen religiösen Kampf des Islams, bezeichnet Israels Gründung als Imperialismus und zeichnet sowohl verbal als auch visuell ein Bild des Nahen Ostens, auf dem Israel überhaupt nicht existiert“, schrieb die Organisation in einem Februar-Bericht mit der Überschrift „Vom nationalistischen Kampf zum religiösen Konflikt: Neue palästinensische Schulbücher für Zwölftklässler präsentieren eine Welt ohne Israel“.
Laut dem Bericht beschreibt das Schulbuch die Gründung des Staates Israel wie folgt: „Palästinas Krieg (im Jahr 1948) endete mit einer beispiellosen Katastrophe in der Geschichte, als zionistische Banden Palästina stahlen und seine Bewohner aus deren Städten, Dörfern, von deren Land und aus deren Häusern vertrieben und den Staat Israel gründeten.“
Die Schulbücher wurden vom „Zentrum für die Entwicklung des palästinensischen Lehrplans“ verfasst und Ende 2006 von der palästinensischen Autonomiebehörde eingeführt, so der Bericht.
„Israels Gründung als ‚beispiellose Katastrophe in der Geschichte’ und als Diebstahl ‚zionistischer Banden’ zu definieren und außerdem zahlreiche hasserfüllte Beschreibungen Israels als ‚kolonial-imperialistisch’ und ‚rassistisch’ hinzuzufügen und den Konflikt als religiösen Krieg darzustellen, lässt den Schülern keinen Spielraum für die Entwicklung positiver oder zumindest neutraler Ansichten über Israel.“, schreiben PMW-Direktor Itamar Marcus und die stellvertretende Direktorin Barbara Cook in dem Bericht.
Marcus und Crook merken an, dass Israel auf den Landkarten des Schulbuches nicht existiert. „Die Landkarten der Region lehren die Schüler ebenfalls, eine Welt ohne Israel zu sehen, da Israel auf keiner Landkarte existiert. Die Gegend wird als ‚Palästina’ bezeichnet“, so der Bericht weiter.
Vollständiger Bericht in englischer Sprache: http://www.pmw.org.il/BookReport_Eng.pdf
 
Die Französische Revolution hat uns drei Begriffe an die Hand gegeben, die ich noch immer für geeignet halte: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.

Die französische Revolution ist ein sehr schönes Beispiel dafür, dass man ganz friedlich und völlig ohne Gewalt die Gesellschaft verändern und seine Rechte durchsetzen kann. Wie gut, dass bei der französischen Revolution niemandem ein Haar gekrümmt wurde. Man verzeihe mir meine mangelnden Geschichtskenntnisse.


Ich frage mich, warum bauen die reichen Araberfreunde, Ihren Palistinenser Kollegen keine Entsalzungsanlagen, damit es kein Trinkwasserkrieg gibt?
Warum schafft man es ein paar Kilometer hinter der Grenze, dass alles grünt?
Warum pflanzen die Palis zuwenig an? Wieso bleiben Versuche eine Wirtschaft aufzubauen so hilflos im Wüstensand stecken?
Warum wird das Geld der Scheichs lieber für Tunnel, Waffen, etc. ausgegeben?

Sehr treffend bemerkt.

Wenn man mal überlegt, welche Reichtümer die Freunde im Geiste anhäufen und wie wenig daran getan wird, die Situation dort zu ändern, dann ist das doch verwunderlich.

@ muesli

Wir warten auch nicht darauf, dass ein Mörder oder Gewaltverbrecher irgendwann mal alleine mit seinem Tun aufhört. Wir "räumen" ihn aus dem Weg. Wir sperren ihn weg.

Belegt mir doch bitte mit Beispielen,
wo und wann Gewalt und gegenseitige Ungerechtigkeiten denn jemals zur einvernehmlichen Lösung von Problemen bei Menschen beigetragen haben.

Deutschland. ;)

Nach deiner Theorie hätten alle anderen Länder stillhalten müssen, denn deren Gewalt erzeugt ja nur wieder Gegengewalt.

Gut dass die Leutz in den entscheidenden Positionen nicht so wie du gedacht haben. ;)

Übrigens: Die Vereinigten Staaten von Amerika sind auch ein Beispiel dafür.
 
Also ich erkenn hier sehr wohl eine Doppelmoral in den Posts von muesli und insbesondere in den von Konradin.

Das Ursache-Wirkung-Prinzip ist zwar so sehr schön, doch wird Israel immer als die (böse) Ursache dargestellt und der Terror der Hamas als die, zwar nicht schöne, aber dennoch die Konsequenz, die zwangsläufig kommen musste, als ob die Palis gar keine ander Wahl hatten als zu Terroristen zu werden. So nach den Motto: Israel: böser Wille Hamas: konnte gar nicht anders.

Konradin schrieb:
aber ohne die Hamas würde warscheinlich kein Mensch außerhalb der Region über die unglaublichen Zustände dort reden oder aber wir hätten inzwischen eine Totenruhe.
Ohne die Hamas würde es den Palestinänsern viel besser gehen, das Isreal kein Grund hätte die Grenze zu blockiern, außerem wären Friedensverhandlungen möglich.

muesli schrieb:
Dein einseitiges Denken,
dass dadurch gewissermaßen auch gleich die gewalttätige, terroristische Hamas durch Kritiker Israels entlastet würden, entbehrt doch hier auch jeder Grundlage
ein Zitat darüber gucken...


Zu den Friedensvorschlägen ist ansonsten noch zusagen, dass Israel
1. versucht hat die Hamas zu ignorieren
2. versucht hat mit der Hamas zu reden
3. versucht hat mit den übrigen Palestinänsern zu reden
hat alles nicht geholfen.

nach der halte-auch-die-ander-Wange-hin Theorie sollte Israel, die Raketen, die auf Wohnsiedlungen fliegen, einfach hinnehmen, wenn man sich gleichzeitig über die Zivilen Opfer in einen Krieg beschwert, sollte man so etwas bitte nicht fordern.
Und das die Hamas dann irgentwann schon von ganz alleine aufhört ist wohl auch eher ein Wunschdenken.

Und die Logik des Typs aus den Interview:rolleyes:
Sowohl die israelische Barbarei gegenüber den Palästinensern als auch die ungerechtfertigten Hamas-Raketen auf Israel.
Wir können keine Gleichheit ohne Freiheit schaffen. Konkret bedeutet das: Wir brauchen zunächst einen palästinensischen Staat. Er ist der Anfang der Freiheit
Ist es überhaupt denkbar, die Hamas zu zerstören? Wenn das nicht der Fall ist, wäre jede militärische Handlung grundsätzlich kriminell.
und damit hat er jetzt entgültlig verschissen:
Weil Israel einen Provinzkonflikt im Schoße Amerikas austrägt. Auch das ist idiotisch. Die Hegemonialstellung der Vereinigten Staaten ist längst geschwächt, und in den Boomländern China, Brasilien oder Indien gibt es keine mir bekannte jüdische Lobby.
 
Hihi:
Hero, vlt verstehst du es nicht, deswegen nochmal in aller Deutlichkeit:

Der Staat Israel befindet sich auf einem Territorium der Palästinenser. Das war Jahrtausende so. Nun kam vor ca 50 jahren eine dahergelaufene Organisation und war der Meinung des vertriebenen Juden einen eigenen Staat geben zu müssen. Wie sinnvoll, darüber mag man jetzt streiten.

Nun basteln die den Staat Israel in einen Bereich, der Ur-Muslimisch ist. Und zwar etwas sehr radikal-muslimisch. Daher ist er auch nicht alzu judenfreundlich. Und hier fängt es an:
Anstatt in dem für Israelis gedachten Gebiet zu bleiben, expandierte Israel und raubte damit den Palästinensern den Lebensraum. Die wurden dann meist durch jüd. Extremisten aus ihren Gebieten verjagt, sofern sie in Israel hätten bleiben können.

Hier bleiben 2 Wege:
Man sucht weiter (und hier vergeblich, wie man an den Bemühungen der Hamas (Einhalten des Waffenstillstandes) gesehen hat) den Frieden und lässt sich vertreiben

oder Weg 2:
man führt einen Guerillakrieg gegen Israel in der Hoffnung ihn zu vertreiben.


Nach scheitern von 1 kommt 2.
 
Ja Rosenrot,

und wir wollen unsere Ostgebiete wieder. :löl:

Ihr müsst euch langsam einig werden:

Keine Gewalt, dann gilt das aber für beide Seiten.

Nun basteln die den Staat Israel in einen Bereich, der Ur-Muslimisch ist.

Wann fängt deine Zeitrechnung an?


Also heißt die von dir vorgeschlagene Lösung: Vertreibung oder Auslöschung der Juden in Israel.
 
Dieses Problem führ aus der hist. Sichtweise zu keiner Lösung.
Abgesehen davon, was glaubst du wohl warum Isreal dort geschaffen wurde?
Und über deine Blutundboden komplexe hast du mich in diesen Thread wirklich schon oft genug aufgeklärt.

komisch aber das du meinst was du dt. vor 65 Jahren gemacht haben gehört quasi vergessen, aber wenn die internationale Gemeinschaft (nicht die Juden) Isreal gründen, kann man das den dort lebenden Menschen natürlich vorwerfen, weil die daran ja so viel Schuld haben.
Israel wurde dort gegründet und es wird auch da bleiben, daran wird sich ohnehin nichts ändern.

Und dein Versuch die Hamas als welche darzustellen, die sich bemüht haben die Waffenruhe zu wahren ist sowieso total daneben.

Ihr solltet auch nicht vergessen, dass Israel nicht nur Juden und Jüdinnen, sondern auch sämtliche anderen, in den Nachtbarländern eher nicht sonderlich beliebten Minderheiten (Christen, Homosexuelle, nach Emazipation strebende Frauen, etc.) Schutz bietet.
 
oder Weg 2:
man führt einen Guerillakrieg gegen Israel in der Hoffnung ihn zu vertreiben.


Nach scheitern von 1 kommt 2.


Naja, das Wort "vertreiben" ist bei einer Organisation, die offen nach der Vernichtung des Staates Israel und aller Juden strebt und darüber hinaus den Holocaust als eine "zionistische Verschwörung" ansieht, eine Untertreibung sondersgleichen....
 
I'm really not impressed

@ Mc Kilroy
1. Die Ideale der französischen Revolution
mit damit kausal kaum so zu verknüpfenden Exzessen von später folgenden Pogromen, beginnend z.B. mit dem Sturm der Bastille in Verbindung zu setzen,
ist schon mehr als unverfroren.
Der Sturm der Bastille entstand u.a. aus der einseitigen Ignoranz und nicht eingehaltenen Versprechungen eines abgewirtschafteten Königs und einiger schießwütigen, dumpf-royalistischen Leutnants der Garde, die provozierend auf eine protestierende, aber auch erwartungsfrohe Menge haben schießen lassen,
Dies so mit einander zu verknüpfen, ist m.M.n. nach nicht nur eine ignorante Verfälschung von geschichtlichen Tatsachen,
sondern zudem, hier so scheinargumentativ angewendet, nebenbei auch wieder nur eine Verkennung von Ursache und Wirkung.

Ansonsten gehören zu einem Konflikt immer zwei Seiten. Sofern sich beide Seiten immer wieder verkehrter Mittel bedienen, wird sich auch nichts ändern.
Dies zu erkennen setzt allerdings ein wenig mehr voraus, als die reine Aufreihnungen von falschen Handlungen.
Es bedingt vor allem auch immer die Erkenntnis eigener Fehler.

Das Beispiel der USA und vor allem auch das Deutschlands hinkt gewaltig.
Zu den USA hätte ich eh gerne erstmal detailliertere Angaben, z.B. wann und wo.
Zu Deutschland nach dem 2. WK
Darf ich es z.B. dies bzgl. so auffassen, dass die Bombardierungen Dresdens bzw. anderer Städte am Ende des Krieges lediglich als pädagogisch wertvolle Maßnahme zu verstehen sein sollten,
die einer weitgehend wehrlosen Zivilbevölkerung noch mehr Einsicht in den guten, einvernehmlichen Willen der Befreier vermitteln sollten?
Einvernehmliche Lösungen wurden übrigens erst nach dem Ende des zweiten Weltkrieg gefunden,
und zwar leider teilweise auch nur auf Grund taktischer Überlegungen eines sich abzeichnenden Ost-West-Konflikts, aber wohl auch,
weil sowohl Teile der Siegermächte wie auch die Besiegten die Sinnlosigkeit des vorangegangenen Krieges einsahen und daraus u.a. auch Konzepte (z.B. Marshallplan) entwickelten und annahmen, die eben nicht zur totalen Unterdrückung und Benachteiligung der Besiegten führten, sondern diesen zukünftige Perspektiven und auch Hilfen eröffneten.

2. @ Carmen
Wer glorifiziert hier wen und wo?
Zitate bitte!
Ansonsten hat bisher niemand die Fehler der Hamas, aber auch nicht diejenigen der Fatah sowie ihrer bisher ungenannten Vorgänger hier entschuldigt, gerechtfertigt und gar gut geheißen.
Selbiges gilt für israelische Aktionen.
Es wurden lediglich Ursachen und deren Wirkung aufgezählt,
allerdings ohne den Anspruch auf Vollständigkeit...
Egal welche Seiten betreffend.

Bestenfalls beide, notfalls aber nur eine Seite muss sich zu der Erkenntnis durchringen,
dass Gewalt einfach kein Lösungsmittel ist.
Genau das lese ich allerdings aus Euer Statements heraus.
Ein deutliches Bekenntnis zu dieser Gewalt vermisse ich aber hier nach wie vor,
genauso übrigens, wie den Bezug zu anderen geposteten Inhalten hierzu.

Bevor ich hier allerdings in einen weiteren, ausführlichen Exkurs über deutsche Grammatik und der Verständlichkeit von deutsch verfassten Texten - hier dazu ja hoffentlich verständlich genug geschrieben - abgleite, [Vorsicht, Polemik on the rocks]
schweige ich dazu lieber doch.
Lies Dir besser die Artikel von Barenboim durch, anstatt Dich auf hasserfüllte Tiraden der einen oder anderen Seite zu beschränken.
Zudem interpretierst nicht nur Du hier etwas in Geschriebenes diverser User hinein, welches dort so NICHT steht und schon gar nicht eventuell so gemeint wäre, wie Du es vllt. vermutest.

3. @ Hero
Tja, entweder bin ich schlicht zu dumm oder....?
Ich für meinen Teil vermisse immer noch den Nachweis bzw. Begründungen für "meine" angebliche Doppelmoral.

Zudem ...
Lesen heißt ja nicht zwangsläufig, auch verstehen....[Vorsicht, Ironie]

Zu Deiner Bewertung einer international auch dazu anerkannter Persönlichkeit (und das ist in diesem Fall eher sehr selten) sage ich mal nichts weiter, Deine Ausdrucksweise spricht allerdings deutlich für sich.
Der "Typ" ist übrigens israelischer Staatsbürger, dem die palästinensische Staatsbürgerschaft ehrenhalber auch verliehen wurde.
Soviel zu Deinem respektvollen Umgang mit Menschen...Oder, Dir vllt. hier lieber,
einem Israeli.

75 zu Zitat # muesli #54 schrieb:
...ein Zitat darüber gucken...
Welches Zitat, wo und aus welchem Post?
Auch nach längerem Überlesen und Vergleichen erschließt sich mir hier kein offensichtlicher Zusammenhang noch irgendwelche Kausalitäten oder Widersprüche.
Allerdings erwarte ich schon aus reiner Höflichkeit in einer Diskussion, dass Du derartiges hier zumindest mit klaren Bezügen und gekennzeichneten Zitaten aus klar erkennbaren Posts tust, wenn Du schon zu faul bist, Deine Argumente hierzu ein zu tippen.

Hierzu lieferst Du bitte doch erst einmal zumindest teilweise nachvollziehbarere Belege oder Links.
Selbst ich muss hierzu nämlich eher raten, was Du hier überhaupt konkret meinst und wie Du zu Deinen Rückschlüssen kommst
Zu den Friedensvorschlägen ist ansonsten noch zusagen, dass Israel
1. versucht hat die Hamas zu ignorieren (Ja, wenig erfolgreich)
2. versucht hat mit der Hamas zu reden (Watt denn nu *g*)
3. versucht hat mit den übrigen Palestinänsern zu reden (Reden? ja, Druck aus zu üben, unter tw. unannehmbaren Bedingungen/Erpressungen)
hat alles nicht geholfen. (Tja, wie auch dergestalt...tztztz)

no futher comments
Allerdings gestehe ich Dir so dazu jetzt kein (Vor)Urteil zu!

muesli

@ tobeyy
Richtig
Vielen terroristischen "Vereinigungen",
sowohl auf palästinensischer wie auf israelischer Seite zu finden,
steht eigentlich kein Recht zu, die jeweils Anderen zu töten bzw. existentiell zu unterdrücken.
Wenn es das war, was Du ausdrücken wolltest ;)
 

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