So:
Zuerstmal die Argumente nach dem Motto
Es ist echt traurig, dass täglich 18. 000 Kinder sterben müssen, nur wegen heilbaren Krankheiten, schlechtem Wasser oder Hunger. Bis zu 30.000 Menschen sind es weltweit insgesamt. Jeden Tag.
taugen nichts, weil die Menschheit selbst daran Schuld ist, dass diese Kinder täglich sterben. Aus solcher Information schließe ICH, dass bessere Entwicklungshilfe geleistet werden muss und nicht dass irgendein Gott unendlich böse ist und diese Kinder und Menschen sterben lassen will.
Also fällt so eine Argumentation aus dem Rahmen, zumal Gott ja anscheinend nicht in das Geschehen der Welt eingreifen kann (?), was ihn wieder sympatisch sinnlos macht.
Zweitens.
Carmens Zitat ist eigentlich ein wunderbares Beispiel:
Zudem ist es wie im Strassenverkehr. Du sollst nicht bei Rot über die Ampel fahren. Du sollst Rücksicht nehmen..usw.
Ebenso gibt es Regeln die der Mensch in der Lage ist willentlich oder versehentlich oder darüber unwissend zu verletzen.
Aber meiner Ansicht nach, eher ein Beispiel für eine nicht Religiöse Gesellschaft, da man mit Rücksicht arbeitet und den Gesetzen des Straßenverkehrs folgt. In dem Beispiel gibt es keine Rolle für einen Gott, oder?
Das ist nämlich, was ich mir eigentlich unter einer Atheistischen Gesellschaft vorstelle: Es gibt Gesetze und diese befolgt man, und wenn es an einer Stelle keine Gesetze gibt, müssen Rücksicht und klarer Menschenverstand die Situation regeln.
Eine religiöse Gesellschaft ist meiner Meinung nach dagegen eher wie eine Diktatur (muss nichts schlechtes sein, auch wenn man das Wort natürlich immer mit Schlechtem verbindet). Es gibt einen Führer, der seine eigenen Gesetze macht und den Menschen einbläut, dass sie den Gesetzen befolgen. Die Menschen befolgen die Gesetze aber nicht, weil sie glauben, dass die Gesetze nötig sind, sondern weil der vielgeliebte Diktator sie gemacht hat.