Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

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@konradin: Danke für deine Ausführungen! Die Tatsache, dass du die Bibel mit Hitlers "Mein Kampf" vergleichst, macht schon etwas nachdenklich, näher will ich jedoch nicht darauf eingehen, da es ja nicht das eigentliche Thema ist. Für mich ist der Faschismus eines der dunkelsten Kapitel in der Weltgeschichte - Hitler eine waschechte Manifestation des Bösen, er hat uns nur zu deutlich gezeigt, wozu wir Menschen fähig sind. Nur so nebenbei gesagt: Auch die bekennende Kirche wurde während des "tausenjährigen" Reiches massiv verfolgt. Weswegen wohl?

Obschon die 66 Bibelbücher an einem vatikantischen (menschlichen) Konzil festgelegt wurden, sehe ich im Gegensatz zu dir einen ganz klaren roten Faden vom ersten bis zum letzten Buch. Glaube mir, ich kenne das Buch ziemlich gut. Diese Grundthematik wurzelt meiner Meinung nach eben darin, dass dieses Buch etwas Besonderes ist, eben göttlich inspiriert. Mir ist klar, dass diese Aussage für dich Blödsinn ist. Ich glaube, wir können diese Meinungsverschiedenheit so stehen lassen.

Das Fehlen des Thomasevangeliums macht Sinn, weil dessen Echtheit und Glaubwürdigkeit aus gutem Grund nicht erwiesen sind. Die übrigen Evangelien ergänzen sich sehr gut - sie liefern uns einen Einblick in die verschiedenen Facetten von Jesus. Jedes Evangelium hat sozusagen seine eigene "Brille".

Auch mir ist klar, dass die Bibel und ihre Kernbotschaft immer wieder von Menschen vergewaltigt und verdreht wurde. Ich weiss auch um die grösstenteils himmeltraurige Kirchengeschichte und das viele vergossene Blut - aber hier braucht es eben Unterscheidungsvermögen, man sollte das Kind nicht mit dem Bad ausschütten.

Zu deinem letzten Satz. Weshalb hast du so schnell das Gefühl, dass dich jemand bekehren will? Also ich bestimmt nicht. Ich sage jedoch offen und ehrlich meine Meinung zu dieser Thematik, genau wie du das auch tust, nicht wahr? Du hast ja dieses Thema gestartet, respektive wiederbelebt. Dann darfst du den Gegenwind nicht fürchten. Herzl. Gruss - freefloating

@Hudson: Ich habe gerade noch gesehen, dass auch du das Parteiprogramm der NSDAP
erwähnt hast, respektive deinen Opa am Stammtisch. Mir scheint das Bedürfnis zur Vergangen-
heitsbewältigung so gross (was ich durchaus verstehe und gut finde), dass es einen eigenen Thread verdient :-).
 
freefloating schrieb:
Die Tatsache, dass du die Bibel mit Hitlers "Mein Kampf" vergleichst, macht schon etwas nachdenklich...
Falsch, ein inhaltlicher Vergleich fand nicht statt. Ich wollte nur aufzeigen, welche breite Spanne eine zuvor getätigte Aussage hat bis hin zu den Extremen. Es liegt nicht an mir, dies zu bewerten.

Im Gegensatz zu dir sehe ich mehrer rote Fäden, welche nach meinem Empfinden zeitgleich nicht realisierbar sind. Die Auge um Auge, Zahn um Zahn-Ideologie des Alten Testaments, die Kollektivschuld und die Erbsünde sind in meinen Augen nicht vereinbar mit dem neutestamentlichen Gebot der Nächstenliebe.

Den Thread habe ich übrigens nicht offengehalten, um meine bescheidene Meinung hier einzubringen, sondern weil ich glaubte, der Bedarf am Thema selbst sei hoch. Die Tatsache, daß dies Post #1241 ist, bestätigt meine diesbezügliche Intention als erfüllt, der Bedarf ist vja offensichtlich da.

Hin und wieder lasse ich es mir nicht nehmen, mich auch zu diesem Thema zu äußern, wenn auch gelegentlich zu Teilaspekten, so auch hier zu Fragen des Kanons. Gegenwind fürchte ich sowieso nicht, schließlich bin ich kein Missionar. Aber wenn ich das Gefühl habe, mißverstandfen zu werden, dann muß ich auch gelegentlich nachlegen und die Aussagen präzisieren oder auch korrigieren.

Dieser hatte keineswegs jahrhundertelang den gleichen Umfang und er erstreckte sich auch nicht allein über die Auswahl der beteiligten Schriften. Jede einzelne Parallele und jeder einzelne Bezug war ausdrücklich im Kanon erfasst, wenn er zulässig sein durfte. Knallhart ausgedrückt hieß dies: wenn an zwei Bibelstellen genau das gleiche stand, dann durften diese beiden Fundstellen in keinen Bezug zueinander gesetzt werden, wenn dieser bezug nicht rexplizit im Kanon erwähnt war. Nicht die Einsichtigkeit durch den menschlichen Verstand und ebensowenig die Logik bestimmten den Umgang damit, sondern ausschließlich der Kanon (in der jeweils aktuellen Version) war dafür zuständig, was man wie sagen durfte.

Nun, über DAS Thomasevangelium rede ich gar nicht erst, solange ich nicht sicher weiß, welches damit gemeint ist, aber dies ist ein nebensächlicher Punkt, der uns nicht weiterbringt. Entscheinden ist doch eher das, was du als Kernbotschaft ansiehst, freefloating.

Ich bin der strafende Gott. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich gebe meinen Sohn für die Sünden der Anderen. Der Mensch ist von Anfang an ein Sünder.

Wenn dem so sei, dann ist Gott in meinen Augen der Sünder, der einen sündigen Menschen erschafft und der zumindest mein persönliches Verständnis nicht verdient hat. Die Frage wäre nicht, ob ich an ihn glauben könnte, sondern eher, ob ich ihn nicht mit allen mir gebotenen Möglichkeiten bekämpfen würde. Ich habe nämlich ganz entschieden etwas dagegen, für die Handlungen anderer per Sippenhaft mitbestraft zu werden und schon allein durch meine Existenz 'sündig' zu sein. Genauso sündig, weil ich ein Mensch bin wie ein Jude im Dritten reich schuldig war, ein Jude zu sein.

Wenn ich diesen Faden zuende verfolge (die Inquisition hat diesen Weg zumindest erfolgreich(!) beschritten), dann waren die Nazis dagegen mit ihrer Blut-und-Boden-Ideologie dagegen doch blutige Anfänger. Hexen gehören eben verbrannt. Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Ich bin der gnädige Gott. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und übe Barmherzigkeit.

In meinen Augen klingt diese Botschaft des neuen Testaments schon ganz anders als der Faden zuvor. Es ist schon so, als wäre es eine ganz andere Ideologie, entschuldige, Religion. Dort kann auch ich mich (zumindest ansatzweise) wiederfinden, aber dies ist im Augenblick nicht der Punkt, um den es geht.

Nun, selbst wenn man die Bibel nur auf die Bücher Moses und die Evangelien zuzüglich der Apostelgeschichte reduzieren würde, dann hätte ich mehr als einen Faden und auch mehr als nur eine Kernaussage in derselben erkannt.

In diesem Sinne, Konradin

P.S. Bevor du es mißverstehst, freefloating, ich meinte keineswegs, daß du mich bekehren willst. Sondern ich bezog mich z.B. auf den Kanon. Ich lasse mich nicht darauf ein, mir vorschreiben zu lassen, wie ich etwas zu beurteilen habe oder auch nicht und nehme mir das Recht auf eine eigene und auch unabhängige Meinung. Wenn ich in einzelnen Punkten falsch liege, dann kann man mich ja gern korrigieren. Aber ich mache nicht mit, wenn ich nach links schauen muß und nach rechts nicht darf (nicht politisch gemeint). Dies ist mir schlicht und einfach zu autoritär.
 
@Uludag:

also wenn mein Opa damals so über das Parteiprogramm der NSDAP gedacht hätte, wie Du über die Bibel und ein Kochbuch vermischt mit positiven "Erfahrungen" denkst ...:eek:...ich weiß ja nich...

Tja, was soll ich darauf noch sagen.,Kochbuch war ja noch dezent ausgedrückt :rolleyes:
Nein ich akzeptiere nicht nur was mir gefällt, sondern ich bin der Meinung das ich nicht Bibel,Koran etc. lesen muss um an das Allmächtige zu glauben und muss mich nicht an irgendeinen Sekte anschließen.



Gruß
Uludağ
 
Ich hatte auch schon ein paar mal meinen Kampf mit der Bibel beim lesen. Leider ist es schon sehr lang her das ich in der Bibel las.
Ich erinnere mich, das ich großes Unbehagen beim lesen verspürte, weil es sogar nicht in meinen Verstand und in mein Herz passte, was ich las.

Mir wurde klar das es auch davon abhing, was ich schon glaubte im Religionsunterricht gelernt zu haben. Es deckte sich keines Weges!
nach dem 6 mal lesen, im Laufe der Jahre, las ich in einer anderen Bibel, obwohl ich immer noch das selbe Exemplar in der Hand hielt..
Erst als ich einfach nur las was drin stand und nicht etwas interpretieren wollte um es zu beweisen oder zu widerlegen, wurde es besser.

Ich meine daher, das die Bibel nicht auffordert das ich ein Auge rausrupfe, sondern das sie über die Folgen berichtet wenn das Faustrecht praktiziert wird. Es werden selbst die sexuellen Phantasien besungen.... Wer will kann darin alles verstehen was er unbedingt verstehen will.
Denn roten Faden den ich in der Bibel fand ist jedoch nicht der der Vorschriften sondern den der Warnungen vor einem selbst.
Als Beispiel:
Es regte mich am Anfang ( mit 16) sehr auf das nie eine Frage einfach nur beantwortet wurde. Fragte jemand Jesus, welches die richtige Religion ist, so schwadronierte jener nicht von der richtigen Religion sondern beschrieb die jenigen welchen, die nicht zur richtigen zählten. Das ist ein roter Faden den ich fand. Die Bibel erzählt nicht davon was ich glauben soll sondern vor was ich mich schützen soll. Im Grunde dient die gesamte Bibel nur der Erklärung von:
Liebe Dich wie Deinen nächsten? Nö, Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst..was wenn man sich haßt?

Egal! Es geht drum Gut und Böse zu erklären und die Verantwortung die man trägt, wenn man Entscheider ist...
Sie erklärt auch warum Gott nicht mit einem Wisch alles weggefegt hat. Es gab ja einige berechtigte Kritik und die Forderung das er dieses und jenes nicht zulassen dürfe..

Liebe Grüße
Carmen
 
Warum streiten wir hier über Evangelien?

Ist hier irgend jemand der NICHT der Meinung ist das die Evangelien verfälscht worden sind, insbesondere von Rom?!

Also....

Aber zur Gottesfrage:
""Wenn dieses Universum in all seiner millionenfachen Ordnung und Präzision das Ergebnis eines blinden Zufalls sein sollte, so ist das so glaubwürdig wie wenn eine Druckerei in die Luft geht, worauf alle Druckbuchstaben wieder herunterfallen in der fertigen fehlerlosen Form des Duden-Lexikons.""
 
Ich finde die idee aus iluminati für sehr schlau gott hat für die Energie gesorgt die für den urknall nötig waren
 
Aber zur Gottesfrage:
""Wenn dieses Universum in all seiner millionenfachen Ordnung und Präzision das Ergebnis eines blinden Zufalls sein sollte, so ist das so glaubwürdig wie wenn eine Druckerei in die Luft geht, worauf alle Druckbuchstaben wieder herunterfallen in der fertigen fehlerlosen Form des Duden-Lexikons.""

Welche "millionenfache Ordnung und Präzision" meinst du (edit: sorry meinte Einstein?) ? Ich kann keine erkennen. Zumindest keine die mit Göttern in Zusammenhang stehen könnte. Außer dem Menschen kann niemand sonst solche Super-Götter erschaffen/erfinden..
Es steht immer die Frage im Raum, wer hat solch Allmächtige Götter denn geschaffen, die millionenfache Ordnung und Präzision geschaffen haben? Die müssen ja noch mächtiger sein. Aus dem Nichts können Götter also nicht sein. Es muss einen Anstoß, einen Anmacher für euren Gott gegeben haben ;)
 
Wenn ich einen (hypothetischen) Affen ewig auf einer Schreibmaschine herumtippen lassen würde, dann entstünde auf diese Art und Weise im Laufe der Zeit JEDE Schreibmaschinenseite, die durch das eintippen von Buchstaben mit dem vorgegebenen Schriftsatz entstehen kann. Also auch die Zehn Gebote (mit beliebigen Buchstaben davor und danach) und zwar in jeder Sprache, die durch die Buchstaben der Schreibmaschine abbildbar ist.

Der Zufall ist nicht die Entstehung der Seite, sondern, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, an dem gerade genau diese Seite fertig geworden ist.

Doch zurück zu dem Beispiel mit der Druckerei. Wenn eine Druckerei explodiert und die Buchstaben sich nach einem schon vorgegebenen Schema ausrichten, dann ist das Ergebnis höchstens eine Kopie des vorgegebenen Schemas, selbst wenn dieses das Duden-Lexikon ist. Der Mechanismus, welcher für die Abläufe der Vorgänge in und mit der Druckerei zu tun hat ist lediglich ein ausgezeichneter Kopist.

Natürlich ist es ausgesprochen unwahrscheinlich, Bücher (bzw. deren Inhalte) nun auf diese bemerkenswerte Art und Weise vervielfältigen zu müssen, aber etwas göttliches mag ich daran noch lange nicht erblicken.

Gruß Konradin
 
hehe. ist mal ne lustige diskussion hier^^ omg
 
Intilligenter Beitrag über mir...
""Wenn dieses Universum in all seiner millionenfachen Ordnung und Präzision das Ergebnis eines blinden Zufalls sein sollte, so ist das so glaubwürdig wie wenn eine Druckerei in die Luft geht, worauf alle Druckbuchstaben wieder herunterfallen in der fertigen fehlerlosen Form des Duden-Lexikons.""

Hat ja niemand gesagt, dass es ein blinder Zufall ist, oder? Die Ordnung und Präzision kommen zustande durch Naturgesetze, wie Relativitätstheorie und Quantenphysik. Das Problem ist jedoch noch, dass diese beiden Wissenschaften vereint werden müssten zu einer "Theorie von Allem" die auch für die letzten kosmischen, scheinbaren Zufälle eine Lösung hat.
Übrigens, das Buch "Im Anfang war der Wasserstoff" von Hoimar v. Ditfurth ist äußerst interessant und nur zu empfehlen.
Dort äußert er den durchaus nachzuweisenden Gedanken, dass das die Expansion des Universums irgendwann, verlangsamt und aufhören wird, aufgrund der Tatsache, dass alle Materie aufgebraucht ist, und sich beginnt in die entgegengesetzte Richtung zu kehren und das Universum praktisch zusammenzupressen und so die gleiche Energie zu erhalten, wie beim Urknall selbst um einen weiteren Urknall zu verursachen.
Ein Zyklus soll nach Ditfurth etwa 80 Milliarden Jahre dauern.

Ich finde diesen Gedanken recht Interessant. Was sagt ihr dazu?
 
Für den Big Crunch, dürfte sich die Expansion aber nicht beschleunigen...das geschieht aber. Zudem las ich vor kurzem, das der Ursprung schon so ausgedünnt sei, dass die Gegenkraft fehlt.

Liebe Grüße
Carmen
 
Zitat von Miraculix
Wenn dieses Universum in all seiner millionenfachen Ordnung und Präzision...........

Also wenn ich das lese dann denke ich aber ganz anders darüber. Das Universum ist in meinen Augen ein riesiges Chaos. Was wir vom Universum erleben ist eine kurze Momentaufnahme. Fangen wir mal bei unserem Mond an. Eines Tages wird er es schaffen durch seine Gravitation die Erde zum Stillstand zu bringen. Dann gibt es kein Wetter mehr auf dem Blauen Planeten. Eine Hälfte wird zur Wüste werden, die andere auch, aber zur Eiswüste. Dann wird der Tag kommen an dem die Sonne all ihren Wasserstoff zu Helium verbrannt hat. Er werden dann noch einige Kernreaktionen gezündet werden, aber schliesslich wird sie sich aufblähen und die Bahnen von Merkur, Venus und Erde einnehmen. Dann werden diese drei Planeten verschwinden. Wenn irgendwo ein Stern explodiert, eine Supernovae, dann können möglicherweiseTausende von Zivilisationen verschwinden. Die kümmert sich nämlich nicht drum, ob eine Nachbarsonne Planeten mit Leben hat. Was ist mit den schwarzen Löchern die andere Sterne auffressen? Was ist mit der Gefahr, die dauernd über der Erde schwebt, dass ein Meteorit die Erde trifft.
Wenn man den Ablauf des Universums in Zeitraffer ablaufen liesse, könnte man sehen wie chaotisch das ganze ist.
Die millionenfache Ordnung kannst du getrost vergessen.
 
Warum streiten wir hier über Evangelien?
Ist hier irgend jemand der NICHT der Meinung ist das die Evangelien verfälscht worden sind, insbesondere von Rom?!
Also....
Aber zur Gottesfrage:
""Wenn dieses Universum in all seiner millionenfachen Ordnung und Präzision das Ergebnis eines blinden Zufalls sein sollte, so ist das so glaubwürdig wie wenn eine Druckerei in die Luft geht, worauf alle Druckbuchstaben wieder herunterfallen in der fertigen fehlerlosen Form des Duden-Lexikons.""

Das die Evangelien verfälscht und unvollständig sind, ist leider Fakt.

Dein Beispiel finde ich sehr gut. Es zeigt wieder das Ursache und Wirkung eine Frage der Naturgesetze ist. Ständig wiederholbare Reaktionen auf die selbe Ursache...
Deswegen wundert es mich auch nicht das man Dein Beispiel zerpflücken will. Weil jeder weiß das nach dieser Explosion ein Trümmerfeld eine Unordnung über bleibt.
Leider werden die strengen Maßstäbe im Bezug auf zufällige Entstehung von noch komplizierteren Systemen dann nicht angesetzt wenn es um Evolution geht...
Die Natur zeigt mit alltäglicher Wiederholung die Zwänge der Naturgesetze, die plötzlich nicht mehr gelten sollen um ein Argumentationsziel zu erreichen.

Man sprengt sich ja auch kein Haus zusammen oder wartet bis der Zufall etwas zum Unterschlupf bereitstellt. Man nutzt die Naturgesetze bewußt und manchmal unbewußt um verläßliche Ergebnisse zu bekommen.

Der Zufall bringt nur das was die Naturgesetze erlauben und eher geschieht als andere Möglichkeiten. Wäre es bekannt das die Naturgesetze auch heute noch damit beschäftigt wären noch nie da gewesene Lebensformen zu erschaffen sähe es etwas anders aus.

liebe Grüße
Carmen
 
Man sprengt sich ja auch kein Haus zusammen oder wartet bis der Zufall etwas zum Unterschlupf bereitstellt. Man nutzt die Naturgesetze bewußt und manchmal unbewußt um verläßliche Ergebnisse zu bekommen.

Sorry Carmen, aber ich kann dir wirklich nicht folgen, Haus sprengen, Evolution, Giraffen etc. was hat hat das jetzt mit anfangs frage gemeinsam, ich selbst sage nicht das Gott der schöpfer ist, sondern glaube an einem Allmächtigen ohne dies geschlechtlich zu erwähnen,obwohl mir die fragen offen stehen, woher der Mensch Abstand.
Aus Affen..
von Adam und Eva ??

Nach den Steinzeit Menschen gabs den Dino Zeitalter, die angeblich von einem Metroiten vernichtet wurden und danach kam wieder der Mensch, der die zeit hatte irgendwelche Bücher wie Bibel oder Koran zu schreiben..was denn nu??



Gruß
Uludağ
 
Das die Evangelien verfälscht und unvollständig sind, ist leider Fakt.

Dein Beispiel finde ich sehr gut. Es zeigt wieder das Ursache und Wirkung eine Frage der Naturgesetze ist. Ständig wiederholbare Reaktionen auf die selbe Ursache...
Deswegen wundert es mich auch nicht das man Dein Beispiel zerpflücken will. Weil jeder weiß das nach dieser Explosion ein Trümmerfeld eine Unordnung über bleibt.
Leider werden die strengen Maßstäbe im Bezug auf zufällige Entstehung von noch komplizierteren Systemen dann nicht angesetzt wenn es um Evolution geht...
Die Natur zeigt mit alltäglicher Wiederholung die Zwänge der Naturgesetze, die plötzlich nicht mehr gelten sollen um ein Argumentationsziel zu erreichen.

Man sprengt sich ja auch kein Haus zusammen oder wartet bis der Zufall etwas zum Unterschlupf bereitstellt. Man nutzt die Naturgesetze bewußt und manchmal unbewußt um verläßliche Ergebnisse zu bekommen.

Der Zufall bringt nur das was die Naturgesetze erlauben und eher geschieht als andere Möglichkeiten. Wäre es bekannt das die Naturgesetze auch heute noch damit beschäftigt wären noch nie da gewesene Lebensformen zu erschaffen sähe es etwas anders aus.

liebe Grüße
Carmen
Euer beider Beispiele haben doch nichts mit Zufall zutun, ich weiss nicht was ihr wollt. Wenn ich eine Haus oder Druckerei habe und drinnen eine Bombe zünde, gibt es eine Druckwelle die auf jeden Stein und jeden Buchstaben einwirkt. Dementsprechend fliegt jedes dieser Objekte entsprechend der Naturgesetze davon. Schon heute können wir problemlos den Verlauf einer Explosion nachvollziehen in Computersimulationen.
Keine Ahnung wo ihr da Zufall seht.

Aber auch in der Evolution spricht keiner von Zufall. Evolution ist zielgerichtet. Dass zwei Tiere oder Pflanzen einer Art nicht identisch sind sind, sollte auch euch bekannt sein. Und wenn eine durch ihre Varianz einen Vorteil hat, wird dieser durch natürliche Selektion gestützt.

Aber natürlich, bei ein paar Gelegenheiten kann man von Zufall sprechen. Auch wenn eine Möglichkeit der Entstehung der ersten längeren Molekülketten, DNA Bestandteile und Enzyme im Labor nachgewiesen wurde. Sicher kann man sagen dass diese "Zündung" des Lebens von Zufall bedingt war.

Aber wie schon vor vielen Seiten von mir erläutert, ist dies das anthroposophische Prinzip. Auf ein paar Millionen Welten gibt es die Grundvoraussetzungen für Leben, auf einer davon klappt es. Passiert. Bei einer Millionen (wahrscheinlich mehr) Versuchen ist das nicht wirklich unwahrscheinlich.

Und das es gerade bei uns passiert ist, ist wirklich reiner Zufall, aber nur weil es bei uns passiert ist, sind wir hier und können jetzt drüber nachdenken. Wenn es woanders passiert wäre, wären dort Leute die drüber nachdenken genau wie wir hier.

Und auf eines möchte ich noch Hinweisen. Wenn unwahrscheinliche Zufälle für euch nicht in Frage kommen, wie erklärt ihr euch dann, dass derzeit jeden Tag unzählige Leute nach Italien fahren fahren um 6 Zahlen aus 90 möglichen zu erraten. Die Wahrscheinlichkeit das zu schaffen ist auch ewig klein. Trotzdem versuchen es die Leute und es wird in ein paar Wochen auch mal einer Schaffen. Ganz ohne göttliches Eingreifen und durch genau das was es ist: Zufall.
 
..und es wird in ein paar Wochen auch mal einer Schaffen. Ganz ohne göttliches Eingreifen und durch genau das was es ist: Zufall.

Aber Betos. Du Ungläubiger, du :devil:

Wenn ein Gottesanbeter tatsächlich gewinnen sollte, war das natürlich alles Gottes Plan. Gott war es doch, welcher dem Gottesanbetenden Glücksspieler die Zahlen unterbewusst diktiert hat. :rolleyes:
So will Gott den Betenden belohnen. Die anderen Betenden sind ihm allerdings anscheinend ziemlich Scheiß-Egal :löl:
 
Hallo betos

ich übersetze meine Aussage:
Das Chaos, der Zufall, auch das postulierte Geschehen der Evolution sind Ausdruck der Naturgesetze.

Meine Frage an Dich:
Welches Naturgesetz beschreibt die Entstehung von Lebensformen aus unbelebtem Material?

Eventuell kannst Du es mal zitieren, sodass es nachvollziehbar ist, was Möglich ist und was nicht geht weil es in keinem Naturgesetz beschrieben werden kann?

Liebe Grüße
Carmen
 
Es ist das Zusammenspiel von Millionen von Faktoren und Naturgesetzen welches Leben ermöglicht. Überhaupt kein Problem. Wir sind doch der Beweis.

Götter jedenfalls können nicht aus unbelebter Materie entstanden sein und dann auch noch Leben erzeugt haben. Das ist ganz klar ein menschlicher Wunsch. Ein Schrei nach Hilfe und Trost.
 
incognitous schrieb:
Götter jedenfalls können nicht aus unbelebter Materie entstanden sein und Leben erzeugt haben.
Es steht ja nirgends, daß bereits alles Leben da war und plötzlich irgendein Gott, egal woher er kam, uns geschaffen hat. Wir wären dann sozusagen der Daseinszweck dieses Gottes, quasi seine Rechtfertigung, warum es ihn geben muß. Gäbe es uns nicht, dann gäbe es auch keinen Grund, warum es ihn geben müsse.

Anders ist es natürlich, wenn man von einem globalen Gott ausgeht, der nicht nur uns, sondern das Leben an sich (und alles andere natürlich auch) geschaffen habe. Das Leben selbst ist natürlich zunächst aus unbelebter Materie entstanden, sofern man nicht von einem willkürlichen Schöpfungsakt ausgeht, nach dem es plötzlich einfach da war.

Wenn Gott alles Leben geschaffen haben soll, dann zählt er wohl nicht dazu, sofern er nicht das Kunststück geschafft hat, sich selbst zu erschaffen. Gott zählt also nicht zur Kohlenstoffchemie. Falls ich mit dieser These falsch liegen sollte, dann korrigiert mich bitte.

Ich sehe das eher dialektisch. Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbild - und umgekehrt. Was immer Gott sein mag und wie weit sein Anteil an einer tatsächlichen Schöpfung auch sein mag, ein Großteil der Schöpfung läuft meinerseits genau entgegengesetzt ab. Der Mensch schafft sich Gott so, wie er ihn brauchen kann oder präziser, wie er ihn glaubt gebrauchen zu können. Unabhängig davon, wie es ihn geben mag, die überwiegenden Eigenschaften Gottes, auf die wir bauen, sind eher pluralistischer Natur. Sie sind abhängig von Machtinteressen, vom Zeitgeist, von Vereinbarungen und vom persönlichen Glauben.

Fest stehen dürfte jedenfalls, daß zumindest in Bezug auf Wechselwirkungen Gott ein anthropozentrisches Wesen sein dürfte. Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf dieser Welt, welches ein religiöses Verhalten zeitigt, gleichgültig ob mit oder ohne Gott. Kein Tier gibt Gott ein Feedback oder lässt sich gar auf Verhaltensänderungen ein, die durch einen gedanklichen Umgang mit Gott geprägt sind. Tiere bilden keine Sekten, leben keine mythischen Rituale aus oder streben gar nach Erlösung oder dem Ewigen Leben.

Nach christlichem Selbstverständnis müssten Tiere eigentlich die besseren Menschen sein. Bei ihnen gibt es keine Erbsünde und auch von Schuld und der Notwendigkeit der Erlösung ist keine Rede. Weder werden Tiere von uns missioniert noch missionieren sie sich untereinander. Offenbar ist Gott so anthropozentrisch ausgelegt, daß er alles andere zwar erschafft, aber es dann sich selbst überlässt. Nur der Mensch macht da die große Ausnahme.

Komisch nur, daß selbst die Völker, die nie etwas von ihm gehört haben, nicht sogleich ausgestorben sind. Für das gesunde Überleben eines Volkes oder einer Volksgruppe ist es offenbar völlig gleichgültig, ob es ihn gibt und ob jemand an ihn glaubt. Das Ende einer Population war meist erst dann in Aussicht, wenn sich z.B. christliche Missionare näherten. Erst dann ging es ihnen an den Kragen.

Was ist eigentlich mit all den Menschen, sie nie von Gott gehört haben? Sie hatten nie eine Wahl, sich in dieser Hinsicht zu entscheiden. Nachträglich missionieren können 'wir' sie jedenfalls nicht. Glücklich, wer ihnen schon damals entronnen ist.

Doch wer schafft was? Sind nicht wir es, die manchmal weit mehr erschaffen, als sie dann glauben können? Wo ist die Schöpfung begraben, etwas zum Teil auch in uns selbst? Ist es nicht der Geist selbst, der letzen Endes etwas erschafft?

Gruß Konradin
 
Götter können nicht?

Klar, wenn Du Dir ihr Können so verstellst, bzw. einen bestimmten Glauben über ihr Können hast wird das wohl so sein :muesli:

Das einzige was auf diesen 51 Seiten bisher bewiesen wurde ist das die größte Kluft zwischen den Glaubensgemeinschaften nicht zwischen verschiedenen mosaischen Kulten ist sondern zwischen jenen die glauben Gott existiert und jenen die glauben Gott existiert nicht. Beides sind Religionen.

Nachdem weder die "Gottgläubigen" noch die "Gottlosen" Beweise auf den Tisch legen können stellt sich doch primär die Frage:

-Was bringt die eine Glaubensgemeinschaft was die andere nicht bringt.

Und hier landen wir beim Menschenbild und beim Weltbild und den Auswirkungen daraus.
 
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