Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

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Ich schweif mal kurz ein wenig vom Thema ab :) :

Man sollte sich bei derartigen Diskussionen einmal zum Gedanken hinreissen lassen, dass jedwede Religion in Bezug auf eine spezifische Anhängerschaft ihre absolute Daseinsberechtigung hat. Die Anhänger einer jeden religiösen Gemeinschaft können einem im Laufe eines "Missionierungsgesprächs" historische Ereignisse und bisweilen auch persönliche Erlebnisse schildern, die stets an "Esoterik", Mystik oder "höhere Kräfte" erinnern, unabhängig davon, ob es sich um den Islam, das Christentum, den Buddhismus (welcher eigentlich keine wirkliche "Religion" im eigentlichen Sinne ist) oder eine der vielen tausend anderen Religionen/Glaubensrichtungen handelt.

Wenn man die Erkenntnisse der modernen Psychologie beachtet, wird man verblüfft feststellen müssen, dass der seit Jahren in Abnutzung geratene Satz "Gedanken können Berge versetzen" wahrer ist als manchen lieb :). Allein die Tatsache, dass sich eine Menschengruppe in einem Gedanken "trifft" führt unweigerlich zu einer Veränderung...neuronal, auf Quanten- oder einfach nur auf sozialer Ebene. Nicht weil man sich an "den richtigen Gott" wendet oder sein Leben nach einem Buch ausrichtet, sondern weil man glaubt.

Was die heiligen Bücher dieser Welt angeht, allen voran die Bibel selbst: Man muss sich im Hinterkopf behalten, dass diese Bücher stets nur von Menschenhand geschrieben wurden und somit auch vollkommen dessen Fehlern ausgesetzt waren. Im Laufe der Jahrhunderte wurden sie immer und immer wieder verändert, umgeschrieben und von der einen in die andere Richtung übersetzt, Namen verändert usw.. Die Bibel wie wir sie heute kennen entspricht in vielerlei Hinsicht nichtmehr jenen Werken, wie sie noch vor vielen hundert Jahren bestanden (hier eignet sich ganz gut ein Blick in das unglaublich verschriehene Werk "Verschlusssache Jesus" und die Tatsache, dass einige schriftlichen Überlieferungen des Christentums im Vatikan unter strengem Verschluss vor der Öffentlichkeit aufbewahrt werden). Aber: Sie erfüllt noch immer die Aufgabe , zu der sie geschaffen wurde (und das ist meine ganz persönliche Deutung): Jenen, denen sie eine Stütze sein kann, in Form von Gleichnissen in jeder Situation eine Hilfe zu sein (im Grunde eine sehr gute, sozial verträgliche Anwendung des Barnum-Effekts :)). Jeder, der die Bibel wörtlich nimmt (z.B. die 6-Tagesevolution^^) hat das Wesen der Bibel nicht verstanden.

Ich denke gerade die Quantenphysik bietet auch überzeugten Atheisten einen Grund, sich mal ein wenig von der "glaubensorientierten Enthaltsamkeit" zu trennen und ein paar netten Gedankengängen Vorzug zu lassen. Wer sich damit noch überhaupt nicht auskennt, sollte sich vielleicht mal die Dokumentarfilme "what the bleep?" 1 und 2 zusammensuchen (gibts vielleicht hier im Board?!). Dort treffen sich Physiker, Theologen, Pfarrer, Biologen, Chemiker und religiöse Führer zu einem interessanten und wirklich unterhaltsamen Diskurs (und wehe, mir kommt jetzt einer mit dem Vorwurf, die Doku sei Effektehascherei...interessant ist sie allemal und regt stark zum nachdenken an, für Laien und für interessierte auf dem Gebiet von Glaubensfragen sicherlich sehr geeignet ;) )
 
Zitat von schmodder: "Aber: Sie erfüllt noch immer die Aufgabe , zu der sie geschaffen wurde (und das ist meine ganz persönliche Deutung): Jenen, denen sie eine Stütze sein kann, in Form von Gleichnissen in jeder Situation eine Hilfe zu sein (im Grunde eine sehr gute, sozial verträgliche Anwendung des Barnum-Effekts ). Jeder, der die Bibel wörtlich nimmt (z.B. die 6-Tagesevolution^^) hat das Wesen der Bibel nicht verstanden."

Danke für deinen sehr interessanten, offenen und differenzierten Beitrag (insgesamt). Ich wünschte mir, dass diese Geisteshaltung noch öfters in diesem Forum anzutreffen wäre. Ich denke, dass beide Seiten sehr viel voneinander lernen können. Deswegen sollten wir auch offen sein für psychologische und wissenschaftliche Erkenntnisse, ohne uns jedoch sklavisch zu unterwerfen, denn auch hier geschehen Irrtümer. Mir persönlich jedoch ist "die Lehre über das Verhalten des Menschen" (Psychologie) ein unverzichtbares Instrument im Alltag.

Noch ein Satz zu deiner Aussage "die Bibel wörtlich nehmen". Natürlich wäre es Unsinn, die Bibel durchs Band wörtlich zu nehmen. Schon in den Evangelien hat es viele Gleichnisse und Bilder, die uns sprichwörtlich etwas sagen wollen. Wenn wir erst zur "Offenbarung" gelangen, erkennen wir unmissverständlich, dass viele Botschaften stark verschlüsselt (uns nicht oder noch nicht verständlich) daher kommen. Andererseits gibt es auch sehr viele klare und unmissverständliche Botschaften in der Bibel zu den Themen Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Barmherzigkeit, Ehrlichkeit, Versöhnungsbereitschaft, usw. - wir würden gut daran tun, diese lebensbejahenden Sätze ernster und wörtlicher zu nehmen. Unsere Gesellschaft hat es bitter nötig. Ich arbeite jeden Tag mit Menschen zusammen, die massiv darunter leiden, dass ihnen diese Grundwerte nie vermittelt wurden.

@Konradin: Du machst eine Unterscheidung zwischen dem "alttestamentlichen" und "neutestamentlichen" Gott (1242), aber da gibt es keinen Unterschied. Es ist der gleiche Gott, mit dem kleinen aber wesentlichen Unterschied, dass er uns durch Jesus bekannter wurde. Sein dominantester Wesenszug ist die Liebe, gekoppelt mit seiner Barmherzigkeit. Aber (es stimmt) er kann auch zornig sein, betrübt, traurig, leidenschaftlich, er kann sich freuen (sogar lachen) und noch vieles mehr. Ich könnte dir unzählige Bibelstellen mit seinen Charakterzügen liefern. Sie widersprechen sich nicht, sondern sind Facetten seines Wesens - auch wir tragen ja diese Vielfalt in uns.

@betos: Sorry für meine Fehlinterpretation, ich wollte da niemandem zu nahe treten :-)

Gruss freefloating
 
@freefloating: Na, das sehe ich aber ganz anders. Es geht mir nicht um den einen Gott und den anderen Gott, sondern darum, daß hier zwei kontroverste Weltbilder aufeinanderprallen. Eine Religion der Barmherzigkeit und der Erlösung straft nuneinmal nicht bis ins x-te Glied und vergibt Schuld für etwas, das der Einzelne nicht zu verantworten hat (Erbsünde).

Genausowenig wie die Demokratie eine anderer Facette des Faschismus ist lassen sich Rachsucht, Strafgericht, Untertanentum und dogmatischer Kleingeist mit Barmherzigkeit und Nächstenliebe in Verbindung bringen. Das eine ist Obrigkeitsdenken pur mit einer absolut straffen hierarchischen Ordnung, die zarte Pflanze der Nächtenliebe hingegen wächst von unten nach oben.

Oder anders ausgredrückt: der alttestamentarische Gott ist in vielen seiner Aspekte nicht einmal rudimentär mit dem Grundgesetz und dem, was wir heutzutage unter Menschlichkeit verstehen, vereinbar. Von den Nazis begangene Progrome gelten als untenschuldbar, alttestamentarische hingegen als Gotteswerk. Auf solch einen Gott verzichte ich gern.

Gruß Konradin
 
"Auf solch einen Gott verzichte ich gern."

-> Dieser Gott ist weniger das Problem als seine Anhängerschaft. Jesus hat alles was über Satanisten zu sagen ist gesagt.
 
Was wäre wenn Jesus nur eine fiktive Romanfigur eines äußerst fantasiereichen Autors vor 2000 Jahren war, der eine vorhandene Sammlung von Geschichten zu ergänzen.
 
Der Unterschied zum Roman sind die Aussagen über die Zukunft, die eintrafen.... es ist also nicht die Fiktion eines Autors sondern das Ergebnis vieler Autoren die ineinander greifen.
 
Es ist nachgewiesen, dass Jesus gelebt hat.
Ob man jetzt glaubt, dass er Wunder getan hat usw. ist eine Glaubenssache.
Aber er hat definitv gelebt, definitiv einen ganzen Haufen Aufruhr in Judäa verursacht und er wurde definitiv gekreuzigt. Das schreibt nich nur die Bibel, sondern auch diverse Geschichtsschreiber der damaligen Zeit.
Ob man dann der Bibel glaubt ist wiederum persönliche Glaubenssache.

Das soll kein Angriff sein, nur eine Klarstellung in freundlichm Ton :)

MfG Streusel
 
Der Unterschied zum Roman sind die Aussagen über die Zukunft, die eintrafen.... es ist also nicht die Fiktion eines Autors sondern das Ergebnis vieler Autoren die ineinander greifen.
Die Horoskope, die in manchen Zeitschriften zu finden sind – vorwiegend in denen der Intelligenzija (?) – haben demnach den gleichen (Un-)Wert wie die vergleichbaren Abschnitte der Bibel: Es lässt sich (irgendwie) schon zum „Eintreffen“ der Voraussage hinbiegen!
 
Sicherlich ist diese Einschätzung der Glaubwürdigkeit eine Frage der Objektivität und dadurch auch der Sympathie und des Zieles...
Dennoch müßen Fakten eine Grundlage sein.

...Bei unserer Beschäftigung mit Prophetie ist es wichtig zu berücksichtigen, dass jedes weitere Detail einer Voraussage es weniger wahrscheinlich macht, dass sich diese Details allesamt und in richtiger Reihenfolge erfüllen. Beispielsweise kann man die 3 Buchstaben A, B und C in 6 verschiedenen Kombinationen anordnen. Nimmt man jedoch 6 Buchstaben, A, B, C, D, E und F, so kann man daraus schon 720 verschiedene Kombinationen zusammenstellen. Wendet man dieses mathematische Gesetz auf biblische Prophezeiungen an, die 10 oder mehr Details enthalten, beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Prophezeiung »zufällig« in exakt der vorgegebenen Reihenfolge der Details erfüllt 1 zu 3.628.800!
Zu den zahlreichen Beispielen erfüllter Prophezeiungen gehören die biblischen Voraussagen über das Volk der Juden, über Jesus Christus, über bestimmte Städte wie Jerusalem und Tyrus und andere Städte in Galiläa, über die vier Weltreiche, die der Prophet Daniel beschrieb und die sogenannten siebzig Jahrwochen Daniels.

Das Volk der Juden
Friedrich der Große sagte einmal zu einem seiner Adjutanten: »Liefern Sie mir mit einem Wort einen Beweis, dass die Bibel wahr ist!« Der Adjutant antwortete prompt: »Die Juden, Majestät.«9 Der berühmte Philosoph Hegel sagte: »Meine Philosophie erklärt alles außer die Juden.« Das Phänomen des jüdischen Volkes ist deshalb so schwierig zu erklären, weil dieses Volk einen einzigartigen Platz in Gottes Plänen und Absichten einnimmt. Ihr jahrtausendelanges Schicksal ist mit göttlicher Genauigkeit in der Bibel vorausgesagt, und ihre Geschichte und Gegenwart bestätigen lauthals die Zuverlässigkeit dieser Prophezeiungen.
Dieses Volk wurzelt in der Berufung Abrahams, dem Gott verhieß: »Ich will dich zu einer großen Nation machen« (1. Mose 12,2). Aus menschlicher Sicht schien das sehr unwahrscheinlich, da Abraham im hohen Alter noch kinderlos war, doch ist es heute nur allzu offensichtlich, dass sich diese Prophezeiung erfüllt hat. Außerdem sagte Gott zu Abraham: »In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!« (Vers 3). Wie können alle Völker der Erde durch Abraham gesegnet werden? Durch den Herrn Jesus Christus, der ein direkter Nachkomme Abrahams ist (Matthäus 1,2.16; Lukas 3,34) und der ganzen Welt das Heil gebracht hat.
Gott hat an vielen Stellen der Bibel vorausgesagt, dass die Juden verfolgt und unter die Nationen zerstreut werden, wenn sie böse Wege einschlagen und nicht der Stimme des Herrn gehorchen:

Und der HERR wird euch unter die Völker zerstreuen, und ihr werdet übrigbleiben, ein geringes Häuflein unter den Nationen, wohin der HERR euch führen wird (5. Mose 4,27).
Und du wirst zum Entsetzen werden, zum Sprichwort und zur Spottrede unter allen Völkern, wohin der HERR dich wegtreiben wird (5. Mose 28,37).
Und der HERR wird dich unter alle Völker zerstreuen von einem Ende der Erde bis zum andern Ende der Erde … Und unter jenen Nationen wirst du nicht ruhig wohnen, und deine Fußsohle wird keinen Rastplatz finden. Und der HERR wird dir dort ein zitterndes Herz geben, erlöschende Augen und eine verzagende Seele … (5. Mose 28,64-67, siehe auch 3. Mose 26,31-33; 5. Mose 29,18; Jeremia 9,15; Hesekiel 22,15; Sacharja 7,14).

Das Volk der Juden ist mehrfach zerstreut worden, die letzte und endgültige Zerstreuung geschah im Jahr 70 n.Chr., als Jerusalem von Titus zerstört wurde und die überlebenden Juden sich buchstäblich unter die Nationen verteilten, wo sie den größten Teil der seither vergangenen zwei Jahrtausende zugebracht haben.
Eine weitere biblische Voraussage über dieses Volk besagt jedoch, dass die Juden trotz ihrer Zerstreuung niemals ihre nationale Identität verlieren werden, sondern als besondere und geschlossene Nationen erhalten bleiben: »Siehe, ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet« (4. Mose 23,9). Das scheint widersinnig zu sein, denn wenn ein Volk erobert und geschlagen wird und seine Überreste in Gefangenschaft geraten und weggeführt werden, dann löst es sich normalerweise mit der Zeit durch Mischehen und Aussterben auf und wird von den Völkern, unter denen es lebt, assimiliert. Mit den Juden geschah das jedoch nicht. Obwohl sie von den Nationen förmlich verschluckt wurden, hat sich dieses bemerkenswerte Volk niemals aufgelöst.
Der gegenwärtige Zustand der Juden ist in Hosea 3,4 vorausgesagt: »Denn die Söhne Israel bleiben viele Tage ohne König und ohne Oberste, ohne Schlachtopfer und ohne Gedenkstein und ohne Ephod und Teraphim.« Israel sollte lange Zeit ohne königliche Dynastie sein und keinen Tempel, keinen Hohenpriester und keinen Altar für seine Opfer haben (Das »Ephod« war ein Kleidungsstück des Hohenpriesters), aber auch frei sein vom Götzendienst (»Gedenksteine« und »Teraphim« waren Götzen). Der Zustand der Juden während der letzten 2000 Jahre könnte nicht treffender beschrieben werden.
Die Bibel sagt aber auch voraus, dass die Juden wieder in ihr Land zurückkehren und ihren eigenen Staat haben werden, auch wenn sie noch nicht Gott gehorchen und immer noch Jesus als Messias ablehnen: »Ich (Gott) werde euch aus den Nationen holen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land bringen … Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, dass ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut« (Hesekiel 36,24-27, siehe auch Kap. 34,13; 37,12; 38,8; 5. Mose 30,3.4; Psalm 107,3; Jesaja 43,6; Jeremia 32,37).
Diese Prophezeiungen sind zwar noch nicht erfüllt, doch spielen sich heute vor unseren Augen höchst interessante Vorbereitungen auf diese Erfüllung ab. Im Jahr 1948 wurde der Staat Israel neu gegründet, was wenige Jahrzehnte zuvor kaum jemand für möglich gehalten hätte. Seitdem hat Israel wieder ein eigenes Territorium mit einer Regierung, einer Flagge, Briefmarken, einer Armee und einem Schulsystem. Aus mehr als 74 verschiedenen Ländern und aus allen Kontinenten kehren Juden nach Israel zurück.
Die wichtigste Exportware Israels sind Zitrusfrüchte, und die israelische Stadt Jaffa ist weltweit für ihre Orangen bekannt. Angesichts der Voraussage in Jesaja 27,6 ist das eine hochinteressante Tatsache: »In den kommenden Tagen wird Jakob (d.h. Israel) Wurzeln schlagen, Israel blühen und knospen; und sie werden mit Früchten füllen die Fläche des Erdkreises.«
Jahrhunderte lang war Palästina eine öde Gegend, doch heute prangen die Berge Israels durch die Programme zur Wiederaufforstung von Millionen frischer Bäume, zumeist Koniferen. Jesaja hat einst prophezeit: »Statt der Dornsträucher werden Zypressen aufschießen, und statt der Brennnesseln werden Myrten aufschießen« (Jesaja 55,13).
Wenn man bedenkt, wie unbedeutend dieser semitische Volksstamm einst war, der von den Ägyptern verächtlich »Sandwanderer« genannt wurde, kann man nur staunen, welch große Bedeutung Israel heute in der Welt hat. Israel hat nicht nur eine bedeutende Stellung in Wissenschaft, Religion und Wirtschaft, sondern ist einer der wichtigsten Faktoren für die ganze Weltpolitik. Diese Bedeutung steht in keinem Verhältnis zur winzigen Größe dieses Staates, was Israel wiederum zu einem einzigartigen Volk unter den Nationen der Welt macht.
Die heutige ständige Bedrohung Israels durch seine arabischen Nachbarländer sowie die antiisraelischen Tendenzen der Weltpolitik deuten offenbar auf die Erfüllung einer weiteren biblischen Prophezeiung hin: Dem Staat Israel ist eine schlimme Zeit eines heftigen Konflikts angekündigt, wobei die Stadt Jerusalem der Zankapfel der Völker ist: »Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker: alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln« (Sacharja 12,2-3).
Da die Geschichte der Juden so detailliert und exakt in der Bibel vorausgesagt ist, kann man nur zugeben, dass die Bibel tatsächlich das Wort des lebendigen Gottes ist. Der englische Generalstaatsanwalt und Lordkanzler Erskine sagte einst: »Auch wenn alle anderen Zeugnisse für die Wahrheit der Bibel auf den Grund des Meeres versenkt würden, wären die weltweite Zerstreuung der Juden, ihre beispiellosen Leiden und ihre wunderbare Bewahrung ausreichend, um die Wahrheit der Bibel zu belegen.«10

Daniels Vorraussagen über vier Weltreiche
Im Buch Daniel, das 530 v.Chr. verfasst wurde, sagt der Prophet zweimal voraus, dass die jüdische Nation vier verschiedenen Weltreichen unterworfen sein wird. Im 2. Kapitel des Buches Daniel wird eine Vision beschrieben, die Gott dem babylonischen König Nebukadnezar gab. Er sah im Traum eine große Statue, die wie folgt aufgebaut war: 1.) Ihr Kopf war aus feinem Gold, 2.) ihre Brust und Arme waren aus Silber, 3.) ihr Bauch und ihre Hüften waren aus Bronze, und 4.) ihre Beine waren aus Eisen und die Füße teils aus Eisen und teils aus Ton. Mit der ihm von Gott verliehenen Weisheit deutete Daniel dieses Traumgesicht: Die Statue repräsentierte vier aufeinanderfolgende Weltreiche, die über die ganze Erde regieren sollten. Das erste Weltreich wird definitiv als das damals herrschende babylonische Reich angegeben: »… du (König Nebukadnezar) bist das Haupt aus Gold«.
In Daniel 7 hatte Daniel dann selber eine bestätigende Vision von 4 Tieren, die aus dem Meer aufstiegen: Die Tiere glichen 1.) einem Löwen, 2.) einem Bären, 3.) einem Leoparden und 4.) einem namenlosen Ungeheuer. Auch diese Tiere wurden – entsprechend den vier Teilen der Statue – als aufeinanderfolgende Weltreiche gedeutet. In Daniel 8 hatte der Prophet eine weitere Vision, und zwar von einem Widder und einem Ziegenbock, die ausdrücklich als Medo-Persien und Griechenland identifiziert werden (Daniel 8,20-21).
Die faszinierende Tatsache ist, dass Israel im Lauf der Geschichte wirklich vier Weltreichen unterworfen war, und zwar nur vier. Zur Zeit der Visionen Daniels befanden sich die Juden in Gefangenschaft in Babylon. Das damals vorherrschende babylonische Reich stürzte einige Jahre später durch die militärische Gewalt der Meder und Perser, die von da an die führende Macht in der Welt waren. Das medo-persische Reich wurde abgelöst durch Griechenland, das durch die Eroberungszüge Alexanders des Großen zur führenden Weltmacht aufstrebte. Das griechische Reich wiederum fiel den Römern zu. Seither waren die Juden zwar unter den verschiedenen anderen Nationen unterjocht, unter denen sie sich gerade aufhielten, aber niemals durch irgendein anderes Weltreich.
Die Prophezeiungen Daniels sind so detailliert und eindeutig beschrieben und haben sich derart exakt erfüllt, dass gebildete Ungläubige versucht haben, diesem Bibelbuch seine Echtheit abzusprechen. Sie behaupten, nicht Daniel habe es geschrieben, sondern jemand anderes, und zwar erst nachdem die vorausgesagten Ereignisse stattgefunden hatten. Dieser falsche Autor habe das Buch mit dem Namen Daniel versehen, um ihm Ansehen zu verleihen. Doch alle diese Widerlegungsversuche waren vergeblich. Zum Beispiel hat Sir Robert Anderson, seinerzeit führender Kopf von Scotland Yard, in einem einschlägigen Buch die Echtheit des Buches Daniel nachgewiesen. Die erfüllten Prophezeiungen sind im Buch Daniel so offensichtlich, dass der säkulare und ungläubige Historiker Gibbons anerkennen musste: »Die vier Weltreiche sind klar skizziert, und die unbesiegbare römische Armee ist in den Prophezeiungen Daniels mit solcher Klarheit beschrieben wie in den Geschichtswerken von Justin und Diodrus.«

Prophezeiungen über die Stadt Tyrus
Die Geschichte der antiken Stadt Tyrus liefert ein weiteres überzeugendes und unbestreitbares Beispiel für erfüllte Prophetie. Tyrus war ein großer Handelshafen am Mittelmeer und lag etwa 160 km nördlich von Jerusalem. Es war zum einen Teil auf dem Festland erbaut und zum anderen Teil auf einer Insel, die knapp 1 km vom Ufer entfernt lag. Die Zerstörung von Tyrus war in Hesekiel 26 vorausgesagt und wurde etwa 588 v.Chr. mit göttlicher Genauigkeit niedergeschrieben. Man beachte folgende Details dieser Voraussage:
Tyrus sollte vom babylonischen König belagert werden (Hesekiel 26,7)
Die Steine, das Bauholz und der Schutt der Stadt sollten ins Meer geschüttet werden (Vers 12)
Der Standort der Stadt sollte als kahler Felsblock zurückbleiben, sodass die Fischer dort ihre Netze ausbreiten (Vers 14)
Die Stadt sollte nie wieder aufgebaut werden (Vers 14)


Aus der Geschichtsschreibung wissen wir, was tatsächlich mit dieser großen Stadt geschah: Nebukadnezar belagerte sie etwa 13 Jahre lang. Vor dem endgültigen Sturz der Stadt brachten die Bewohner ihr Hab und Gut auf die nahegelegene Insel. Dank ihrer starken Flotte konnten sie sich dort noch lange verteidigen, nachdem der Stadtteil auf dem Festland bereits zerstört worden war.
Über zweihundert Jahre zogen ins Land. Im Jahr 332 v.Chr. stieß Alexander der Große auf seinem welterobernden Feldzug mit seinen Truppen an die Küste von Tyrus, doch war er nicht imstande, die Inselfestung einzunehmen. Alexander beschloss daher, einen Damm zur Insel zu bauen. Dazu bediente er sich der Ruinen der zerstörten Stadt vom Festland – der Steine, des Holzes und des Schutts –, und warf dieses Material ins Meer, sodass der einstige Standort von Tyrus als nackter Felsen zurückblieb. Dann nahm er auch die Insel ein. Auf dem Festland ist Tyrus nie wieder aufgebaut worden, und noch heute breiten die Fischer dort ihre Netze zum Trocknen aus. Genauso war es vorausgesagt: »Ich werde dich zum kahlen Felsen machen; ein Trockenplatz für Netze sollst du werden, du wirst nicht wieder aufgebaut werden« (Hesekiel 26,14).
Wie ist es zu erklären, dass diese Prophezeiungen Hunderte von Jahren im Voraus aufgeschrieben und mit solch minutiöser Genauigkeit in Erfüllung gingen? »Es gibt nur eine Erklärung … mit der sich der Verstand vollkommen zufrieden gibt: Hier spricht Gott, dessen Gedanken alle Zeiten umfassen und vor dem die Zukunft nicht verhüllt ist und der mit diesen Beweisen für seine Glaubwürdigkeit dem Herzen des Menschen die Gewissheit aufprägt: ›Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen‹ (Matthäus 24,35)«.

Prophezeiungen über Christus
Von allen Prophezeiungen in der Bibel sind keine anderen so zahlreich oder ausführlich wie die vielen Voraussagen über den Herrn Jesus Christus. Seine Abstammung war vorausgesagt: Er musste aus der Nachkommenschaft Abrahams sein (1. Mose 22,18), aus dem Stamm Juda (1. Mose 49,10) und aus dem Haus Davids (Jesaja 9,7). Es war prophezeit, dass er von einer Jungfrau geboren wird (Jesaja 7,14), und zwar in Bethlehem (Micha 5,1). Interessanterweise kommen in der Bibel zwei Orte namens Bethlehem vor. Das eine Bethlehem lag im Gebiet von Sebulon im Norden Israels (Josua 19,15), und das andere lag in Judäa und war auch unter dem Namen Efrata bekannt. Die Prophezeiung über den Geburtsort des Messias ist derart exakt, dass sie zwischen diesen beiden Orten unterscheidet: »Und du, Bethlehem Efrata, das du klein unter den Tausendschaften von Juda bist, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ursprünge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her« (Micha 5,1).
Jesaja sagte voraus, dass der Messias von einem Vorboten angekündigt (Jesaja 40,3), vom Heiligen Geist gesalbt (11,2; 62,1) und sein Wirken in Galiläa beginnen werde (9,1-2). Es war vorausgesagt, dass ein vertrauter Freund ihn verraten wird (Psalm 41,9), und zwar zum Preis von 30 Silberstücken (Sacharja 11,12).
Die Umstände seines Todes am Kreuz waren im Alten Testament klar geschildert: Seine Hände und Füße sollten durchbohrt werden (Psalm 22,17); er sollte zusammen mit Verbrechern sterben (Jesaja 53,12); seine Peiniger sollten um seine Kleider losen (Psalm 22,19; vgl. Matthäus 27,35); Essig und Galle sollten ihm zu trinken gegeben werden (Psalm 69,22; vgl. Matthäus 27,47-48). Kein einziger Knochen sollte ihm gebrochen (Psalm 34,21; vgl. Johannes 19,36), aber seine Brust durchbohrt werden (Sacharja 12,10; vgl. Johannes 19,37). Sogar seine letzten Worte wurden genau vorausgesagt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« (Psalm 22,2; vgl. Matthäus 27,46). Er sollte stellvertretend für andere sterben (Jesaja 53,5.12). Seine Bestattung im Grab eines Reichen war vorausgesagt (Jesaja 53,9; vgl. Matthäus 27,57-60), ebenso wie seine Auferstehung (Psalm 16,10; vgl. Apostelgeschichte 2,31) und Himmelfahrt (Psalm 68,19; vgl. Epheser 4,8).

Einige dieser Prophezeiungen wurden nicht weniger als 1600 Jahre vor Christi Geburt getroffen, und die letzten von ihnen wurden über 400 Jahre vor dem Kommen des Messias aufgeschrieben. Dabei ist diese kurze Zusammenfassung keineswegs eine vollständige Liste aller messianischen Prophezeiungen, denn es gibt etwa 300 solcher Voraussagen, die sich in Jesus Christus exakt erfüllt haben.
Welche Schlussfolgerung können wir daraus ziehen? Ein Autor schrieb darüber: »Wenn die Glaubwürdigkeit und Genauigkeit der Bibel vor Gericht juristisch geprüft würde und man dazu die Indizien heranzöge, welche die erfüllten Voraussagen der Bibel liefern, dann könnte in dieser Frage kein Zweifel bestehen bleiben. Kein Gericht könnte zu Recht oder mit Vernunft abstreiten: Eine überwältigende Menge verfügbarer aussagekräftiger Indizienbeweise zeigt eindeutig, dass die Bibel übernatürlichen Ursprungs ist. In den Voraussagen der Bibel könnte kein einziger Fehler gefunden werden.«

Daniels Vision der siebzig Jahrwochen
Diese vielen Voraussagen über das Leben und Sterben Jesu Christi sind bereits faszinierend, doch der Prophet Daniel empfing in einer Vision eine noch erstaunlichere Prophezeiung: Hier wurde ihm der genaue Zeitpunkt mitgeteilt, wann der Messias ermordet würde, auf Jahr, Monat und Tag genau. Und diese Vision geschah 560 Jahre vor diesem Ereignis!
Diese erstaunliche Prophezeiung findet sich im 9. Kapitel des Buches Daniel. Die Berechnung ist an sich etwas kompliziert, doch der bereits erwähnte Leiter von Scotland Yard, Sir Robert Anderson, hat eine vorzügliche Interpretation dieser schwierigen Bibelstelle herausgearbeitet, die unter Bibelauslegern allgemein akzeptiert wird.15
Der betreffende Abschnitt aus Daniel (Kap. 9,25-27) lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Der Engel Gabriel sagte Daniel, dass vom Erlass, Jerusalem wieder aufzubauen bis zum gewaltsamen Tod des Messias 7+62 »Wochen« vergehen, wobei das Wort »Wochen« einfach »Siebener« heißt und sich auf eine Periode von sieben Tagen oder auch sieben Jahren beziehen kann. In diesem Fall kann es sich nur um Jahre handeln; die »Siebener« sind sozusagen »Jahrwochen«. Anders ausgedrückt, sollten vom Erlass, Jerusalem wieder aufzubauen, bis zum Tod des Messias 69×7 = 483 Jahre vergehen.
Der erwähnte Erlass zum Wiederaufbau der Stadt Jerusalem geschah vom persischen König Artaxerxes am 5. März 444 v.Chr., was wir aus der genauen Angabe in Nehemia 2,1-8 wissen. Würden wir von diesem Datum ausgehend den Zeitpunkt 483 Jahre später berechnen, kämen wir nach unserem Kalender auf das Jahr 39 n.Chr. Wir müssen die Berechnung jedoch etwas sorgfältiger gestalten. Nach jüdischer Zeitrechnung umfasste ein Jahr stets 360 Tage. 483 jüdische Jahre entsprechen also 173.880 Tage. Wenn wir dies nun auf unseren Kalender umberechnen und dabei noch die Schaltjahre berücksichtigen, erhalten wir für 173.880 Tage nach dem 5. März 444 v.Chr. als Ergebnis den 30. März 33 n.Chr. Jesus Christus wurde am Tag vor dem Passafest gekreuzigt, welches stets auf den 7. April fällt. Der 30. März 33. n.Chr. ist also ein vernünftiges Datum für den Beginn der Passionswoche des Messias. Die Prophezeiung ist also höchst exakt, da sie besagt, dass der Messias nach oder am Ende von den 7+62 Jahrwochen umgebracht wird.
Wer sich genauer mit diesen Berechnungen beschäftigen möchte, kann weitere Erklärungen nachlesen z.B. in den sehr ausführlichen Erläuterungen zu diesem Bibelabschnitt in »Das Alte Testament erklärt« von John Walvoord16 oder in dem Buch »Bibel und Zukunft« von D.L. Pentecost.
Diese Prophezeiungen Daniels sind, wie die vielen anderen bereits erfüllten Voraussagen dieses Propheten, unbestreitbare Indizien für die göttliche Inspiration der Bibel. Sie erklären darüber hinaus, warum das Buch Daniel so lange das Ziel der vernichtenden Kritik von Bibelgegnern war.

Prophezeiungen über die Stadt Jerusalem
In Lukas 21,24 sagt der Herr Jesus: »Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden.« Seit der Zerstörung Jerusalems durch die Römer (70 n.Chr.) war die Stadt von Heiden beherrscht; das ist »die Zeit der Nationen«. Im Jahr 363 n.Chr. wollte ein römischer Kaiser namens Julian der Abtrünnige das Christentum schädigen, indem er den Juden erlaubte, ihren Tempel wieder aufzubauen. Doch der nichtchristliche Historiker Gibbon berichtet, dass »ein Erdbeben, ein Orkan und eine Feuersbrunst … die neuen Grundmauern des Tempels umrissen und zerstörten«18 und das Vorhaben so vereitelt wurde.
Nachdem gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit der Zionismus-Bewegung eine Rückkehr der Juden nach Palästina begonnen hatte, wurde dort am 14. Mai 1948 der neue Staat Israel ausgerufen. Doch als die Grenzen des neuen Israels festgelegt wurden, befand sich damit das alte Jerusalem im Königreich Jordanien. Später im Jahr 1948 geriet die neue jüdische Armee in einen Konflikt mit der Arabischen Liga. Israel stürmte entschlossen die Altstadt von Jerusalem, doch als sie bereits kurz vor dem Sieg standen, schritten die Vereinten Nationen ein und riefen einen Waffenstillstand aus. Zwischen den beiden Armeen wurde ein Niemandsland eingerichtet und die Altstadt Jerusalems befand sich weiterhin in arabischer Hand. 1967 schließlich gelang es Israel im Sechstagekrieg die Altstadt zu erobern, doch bis heute behalten sich die Muslime unter Obhut der Uno das Recht vor, den einstigen Tempelplatz mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee als ihr Heiligtum zu belegen. Welchen unaufhörlichen Konflikt das bedeutet, ist uns aus den täglichen Nachrichten nur zu gut bekannt. Der Status von Jerusalem ist eines der heikelsten Zankäpfel der Weltpolitik.
Die oben zitierte Prophezeiung Jesu ist also gültig; Gottes erwählter Ort der Anbetung wird weiterhin von Heiden zertreten, »bis die Zeit der Nationen erfüllt ist«. Die Bibel sagt, dass »Jerusalem zu einem Stemmstein der Völker« wird und sich »alle Nationen gegen Jerusalem versammeln werden« (Sacharja 12,3) und dass die Nationen »die heilige Stadt zertreten werden 42 Monate« lang (Offenbarung 11,2). Diese 42 Monate beziehen sich auf die letzte Hälfte der 70. Jahrwoche aus Daniels Prophetie. Nach diesen sieben Jahren wird Jesus Christus in Herrlichkeit wiederkommen und in Jerusalem triumphieren.

Jesu Weherufe über galiläische Städte
Während seines irdischen Wirkens besuchte der Herr Jesus die galiläischen Städte Kapernaum, Chorazin, Bethsaida und Tiberias. Obwohl der Herr in den ersten drei dieser Städte beeindruckende Wunder wirkte, taten ihre Bewohner keine Buße. Deshalb sprach der Herr ein Wehe über diese drei Städte aus, was in Matthäus 11,21-24 nachzulesen ist. Über Tiberias sprach er dieses Wehe jedoch nicht.
Was ist im Lauf der Jahrhunderte aus diesen Städten geworden? Am nordwestlichen Ufer des Sees Genezareth finden sich Ruinen, die man für Überreste des alten Kapernaum hält. Nachgewiesen ist die genaue Lage dieses antiken Ortes jedoch nicht. Gleiches gilt für Chorazin und Bethsaida. Niemand weiß genau, wo diese Städte lagen. Sie sind untergegangen, doch Tiberias ist bis heute eine florierende Hafenstadt am Ufer des Sees Genezareth und hat die Unruhen der Jahrhunderte überstanden. Ist es bloßer Zufall, dass die drei vom Herrn verfluchten Städte verschwunden sind, während die eine nicht verfluchte Stadt erhalten blieb?

Zusammenfassung
Wir könnten massenhaft Beispiele für weitere erfüllte Prophezeiungen anführen, doch diese sollten ausreichen, um zu zeigen, dass die Schreiber der Bibel von Gott inspiriert waren. Für den aufrichtigen Denker sind das überzeugende Anhaltspunkte. Ein bekannter Autor beschrieb treffend die hohe Bedeutung von erfüllten Prophezeiungen:

Erfüllte Prophetie ist ein Beweis für die Inspiration, weil die biblischen Voraussagen künftiger Ereignisse so lange vor dem Eintreten der Ereignissen getroffen wurden, dass kein rein menschlicher Scharfsinn oder Weitblick sie vorausahnen konnte. Diese Voraussagen sind so detailliert, genau und konkret, dass jede Möglichkeit ausgeschlossen ist, dass es sich lediglich um glückliche Schätzungen handelte. Hunderte von Voraussagen über Israel, das Land Kanaan, Babylon, Assyrien, Ägypten und zahlreiche Personen – so alt, so einzigartig, so offensichtlich unwahrscheinlich und zugleich so detailliert und konkret, dass kein Sterblicher sie sich hätte ausdenken können – sind in Erfüllung gegangen unter Mitwirken der Naturgewalten oder von Menschen, die diese Voraussagen nicht kannten oder nicht glaubten oder sogar verzweifelt versichten, ihre Erfüllung zu verhindern. Daher gilt es als sicher, dass die Schriften, die diese Voraussagen enthalten, inspiriert sind.«19

Jesus sagte zu seinen Jüngern: »Und jetzt habe ich es euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschieht« (Johannes 14,29). Glauben Sie ihm?

Auszug aus dem Buch "Ist die Bibel Wahrheit?" von William MacDonald. © Betanien Verlag, Bielefeld, 2002
Um sowas überprüfen zu können muß man sich mit den Erkenntnissen der letzten 4000 Jahre beschäftigen die zum Teil eine Kenntnis der verschiedenen Religionen voraussetzt und der Geschichte in diesem Zeitraum.
 
Das Jahr der Bibel | Erfüllte Prophezeiungen
~~~Downloadlink gelöscht. mfg, Linda~~~
Leider ist von diesen Prophezeiungen wieder nur was auf fanatischen Gott-Seiten zu finden. Wie immer bisher.
Wir könnten massenhaft Beispiele für weitere erfüllte Prophezeiungen anführen,

Ich könnte noch viel mehr Prophezeiungen nennen, die nicht eingetroffen sind. Und überhaupt: Diese sogenannten "Prophezeiungen" waren nun nichts besonders und haben auch überhaupt nichts mit Göttern zu tun. Ein Zusammenhang gibt es nicht.
 
Okay, dann fang mal an Beispiele von Prophezeiungen zu nennen, die schone eingetroffen sein sollten und es nicht sind...Und die wirklich schon eintreffen hätten müssen...
 
nichts leichter als das :read::devil:, wie wäre es mit "der messias kommt zurück" :tata:? Nur eine von tausenden niemals eingetroffenen "Prohis....."
 
Die andern tausend? Das war eine...Und wer sagt, dass sie schon eintreffen musste? Müssen sich ja noch nicht alle erfüllt haben... Die Erde wirds jawohl noch paar Jährchen geben...
Ach komm schon ico, Carman hat sich die Mühe gemacht und ein paar Dutzend Stück gefunden, da wirst du als absolut Evolutionsgläubiger und so doch wenigstens genausoviele Gegenbeispiele finden.
Enttäusch mich doch net.
Und logischer wäre die Abkürzung 'Prohpis', nicht?
 
Nur mal ein paar Beispiele dieser angeblichen "Prophezeiungen". Nenn du mir doch mal eine dieser angeblichen Prophezeiungen. Ich werde dir diese schon erklären können. Ganz ohne Gott. Da staunst du, oder? ;)
Es war vorausgesagt, dass ein vertrauter Freund ihn verraten wird (Psalm 41,9), und zwar zum Preis von 30 Silberstücken (Sacharja 11,12).

Nein, was für eine Prophezeiung. Das ist ja noch nie vorgekommen, dass ein Freund jemand verraten hat. Wow. Was ein Gottesbeweis.
Die Umstände seines Todes am Kreuz waren im Alten Testament klar geschildert: Seine Hände und Füße sollten durchbohrt werden (Psalm 22,17); er sollte zusammen mit Verbrechern sterben (Jesaja 53,12);

Oh Gott und Allah. Der Beweis. Kreuzigungen waren ja früher überhaupt nicht alltäglich. Was für eine Prophezeiung. Wow. Was ein Gottesbeweis.

Die Bibel sagt aber auch voraus, dass die Juden wieder in ihr Land zurückkehren und ihren eigenen Staat haben werden, auch wenn sie noch nicht Gott gehorchen und immer noch Jesus als Messias ablehnen:

Das Gleiche. Lächerlich und sicher keine "Prophe..." Wo ist der Gott Zusammenhang?

Und wo ist denn euer Jebus ?
 
...Leider ist von diesen Prophezeiungen wieder nur was auf fanatischen Gott-Seiten zu finden. Wie immer bisher....

Was ist Betanien?

Der Betanien Verlag versteht sich als konservativ-bibeltreu und ist an keinen Verband und keine Denomination gebunden. Wir fühlen uns aber besonders der im deutschsprachigen Raum derzeit aufkommenden reformatorischen Bewegung verbunden sowie den Gläubigen in Gemeinden der KFG und der Brüderbewegung. Maßstab für Glauben und Lehre ist allein die Bibel, und so stimmen wir dem Motto der Reformation zu, das den Weg zu Gott mit einem vierfachen „Allein“ beschreibt: „Allein Jesus Christus, allein durch Glauben, allein aus Gnade, allein die Schrift“. Als nähere Erklärung haben wir ein kurzes Glaubensbekenntnis formuliert.

Diese Verlagsarbeit wurde im Jahr 2000 aus dem Wunsch heraus begonnen, erbauliche Literatur und Studienhilfen zur Bibel verfügbar zu machen. Diese Bücher sollen vor allem Christen jeden Hintergrunds dienen, die im Glauben wachsen und zu fruchtbaren Mitarbeitern heranreifen möchten. Ausschlaggebend für die Herausgabe der Bücher sind nicht die zu erwartenden Verkaufszahlen, sondern der geistliche Wert des Inhalts.

Wir freuen uns, dass auch einige andere Verlage mit diesem Ziel dem Herrn Jesus dienen, möchten aber das deutschsprachige Spektrum an erbaulicher Literatur noch reichhaltiger gestalten. Schwerpunkte sind dabei z.B. Motivation und Hilfe zum eigenständigen Bibelstudium und lehrmäßige Vermittlung und Verdeutlichung von biblischen, aktuellen und notvollen Themen. Die Herausgabe preiswerter evangelistischer Taschenbücher ist ein weiteres Ziel.

Unser Gebet ist erhört, wenn unsere Bücher im Sinne von Epheser 4,12.16 zum Wachstum der Gemeinde Jesu und somit zur Verherrlichung Gottes beitragen. Deshalb wurde auch der Name „Betanien“ gewählt: Das Haus von Lazarus, Maria und Martha in Betanien war ein Ort, wo der Herr Jesus im Mittelpunkt stand, sich gern aufhielt und geehrt wurde.

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:: Betanien - Info ::
Unter fanatisch ist etwas anderes zu verstehen.
 
konservativ-bibeltreu = fanatisch religiös.
Aber konservativ-bibeltreu scheint sich wohl besser anzuhören.. ("Betanien" sagt aber schon alles..)
 
Neeein, ico, du enttäuschst mich...Du sagtest du kennest tausende Prophezeiungen, die sich nicht erfüllt haben...
Sei so gnädig und lass uns an deinem erhabenen Wissen teilhaben.
bittebitte
 
Neeein, ico, du enttäuschst mich...Du sagtest du kennest tausende Prophezeiungen, die sich nicht erfüllt haben...
Sei so gnädig und lass uns an deinem erhabenen Wissen teilhaben.
bittebitte

Neeein, streu, du enttäuschst mich. Ich schrieb doch: Nenn du mir eine Prophezeiung und ich werde sie dir erklären. Ganz ohne deinen Gott sogar. Such dir ruhig eine bestimmte "Prophi"aus (oder gerne mehr) Mache ich sehr gerne für dich ;) Ich warte so was von gespannt..
 
incognitous, Du bist als "Tiger" gesprungen und als Bettvorleger gelandet, wenn Du meinst Dich so aus der Situation winden zu können...
 
Okeee, dann erklär mal, wie Daniel, der Nachweislich 1000 v.Chr. gelebt hat, die Kreuzigung voraussagen konnte, obwohl man diese in der Form des Todes zu seiner Zeit gar nicht kannte?
Um es konkret zu sagen, nicht in dieser Form.Damals wurden Menschen an Baumstämme festgebunden...Und das nicht in den Gebieten, in denen Daniel sich aufgehalten und gelebt hat. Da kannte man so etwas nicht.

nichts leichter als das , wie wäre es mit "der messias kommt zurück" ? Nur eine von tausenden niemals eingetroffenen "Prohis....."

Du hast gesagt es gibt tausende...erzähl sie uns

Und nein, Kreuzigungen warn damals schon nicht alltäglich, das römische Rechtssystem war ziemlich ausgereift, so dass im Vergleich zu andern Kulturen ziemlich wenige Leute (bis auf säter Christen) diesen Tod gestorben sind.Und wie gesagt, im alten Testament gab es sie nicht.
 
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