Dobby schrieb:
Anstatt Leute die einen Freien Willen haben, weil sie nicht an Gott glauben, zu einem Beweis dessen zu zwingen, solltest du lieber ninc, einen Beweis dafür haben, dass Gott real ist, oder beweisen, dass kein Mensch einem freien Willen unterliegt.
Man kann auch durch einen freien Willen an Gott glauben. Deswegen nennt man ihn wohl frei.
Und wo zwinge ich irgendjemanden zu irgendwas? Ich habe nur zeigen wollen das die Argumentation von incognitous falsch ist. Es ist nunmal nicht so einfach das man sagen kann ich finde das 1. A richtig ist, deshalb ist 2. B auch richtig weil ich das sage. Und 3. hab ich wegen A und B sowieso Recht.
Zum Thema freier Wille: Es ist bis Heute nicht klar ob es sowas überhaupt gibt. Und wenn ja, inwiefern sich das ausdrückt. Da gab es ein paar nette Experimente, die zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen sind. Heißt: es gibt weder einen Beweis für einen freien Willen, noch dagegen. Wer sich einredet frei zu entscheiden wird sich von dieser Tatsache aber bestimmt nicht verwirren lassen, auch wenn mir ein freier Wille lieber wäre.
Übrigens sind unter Gläubigen Gemeinschaften als auch unter Philosophen beide Lager vertreten. Das eine schließt das andere nicht aus.
Und noch was zu Gott. Warum Dobby muss ich denn einen Beweis haben wen incognitous und du auch keinen haben.
Dobby schrieb:
Ist doch nur eine Frage unserer Zeit, die irgendwann von der Wissenschaft gelöst wird, oder für die es eine logische Lösung geben wird, wenn wir Menschen so lange überleben und unsere Zivilisation weiter so fortschreiten wird.
Vor 1000 Jahren, hat man sich vielleicht gefragt, woraus Sterne bestehen, oder warum es Vulkanausbrüche gibt. Und diese Fragen wurden auch geklärt.
Die Wissenschaft endet spätestens wenn die Fähigkeit des Menschen, die Zusammenhänge zu verstehen erschöpft ist, und die technischen Mittel nichtmehr ausreichen Modellberechnungen anzustellen. Oder einfach gewisse Grenzen über oder unterschritten werden. (Die Sache mit der Planckskala)
Dobby schrieb:
Alle Bereiche sind durch Wissenschaften abgedeckt. ….Die Wissenschaft, kann auch nicht zu 100% beweisen,
Aha. Also kann sie alles, aber doch nicht 100% wissen. Deswegen heißt es aber doch Wissenschaft und nicht Glaubenschaft.
Ich hatte nicht gesagt das die Wissenschaft „Knechter der Ungläubigen“ ist. Du denkst Wissenschaft deckt alles ab; bis auf die Vergangenheit. Aber genau darum geht es doch. Die Vergangenheit. Wie ist alles entstanden? Warum? Wie kam es zum Urknall. Das kann die Wissenschaft eben nicht erklären. Daher meine Meinung, die Wissenschaft ist eben nicht so allumfassend wie du sagst.
Ich habe keine persönliche Schöpfungsidee. Ich glaube nur das der Menschliche Geist im Vergleich zur Komplexität der Universums einfach nur ein bisschen zu beschränkt ist um alles verstehen zu können.
„Der Verstand eines Menschen wie eine Kugel, man kann auf ihr wandern ohne Anfang und Ende zu finden, und dennoch ist sie in ihrer Größe begrenzt“
Dobby schrieb:
Weißt du was ich einmal wirklich gerne lesen würde Carmen? Die Entstehung, der Menschen, der Erde, des Universums, aus deiner Sicht.
Das ist ernst gemeint, und du kannst mich gerne das gleiche Fragen, denn anstatt hier stundenlang rumzudiskutieren, könnten wir uns ja erstmal mit allen Grundideen unseres Gegenübers auseindandersetzen. (Alle anderen können auch gerne teilnehmen!)
Das würde ich auch gerne hören. Finde das einen guten Vorschlag. Gesagt wurde ja eigentlich in den letzten zig Seiten so gut wie alles.
Das meiste mehrfach.
Und meine Meinung dazu ist das ich nicht wirklich glaube, dass wir auf einen vernünftigen Nenner kommen können. Das haben schon andere Philosophen, Theologen, Atheisten, Päpste und Wissenschaftler versucht. Letztendlich geht es hier doch irgendwie nur noch darum persönliche Überzeugungen zu verteidigen. Egal wie.
Irgendwie erninnert mich das daran

h77p://video.web.de/watch/834170/Ol
incognitous schrieb:
Ninc, willst du behaupten, dass mein freier Wille für einen Gott sprechen soll? Ist doch lächerlich. Wie kommst du denn auf Gott? Hast du ihm mal getroffen? Gott ist reine Phantasie auf den nur Menschen kommen.
Wie kommst du darauf das es ihn nicht gibt?
Hab das mit dem freien Willen weiter oben im Post schon geschrieben. Wie viele Wissenschaftliche Beweise gibt es für Gott?
Genausoviele wie dagegen. Nämlich keinen einzigen.
Nur Menschen kommen auf Gott? Woher weist du das? Vielleicht gibt es irgendwo im Universum kleine grüne Männchen (meinetwegen auch blau oder wasweißich welche Farbe) die dieselbe Form des Glaubens entwickelt haben, welche wir aber aufgrund mangelder technischer Möglichkeiten nicht entdecken können. Würde dich das überzeugen?
incognitous schrieb:
angeblich Heilung erfahren haben sind Einzelfälle
Angeblich nur Geheilt? Aber trotzdem gibt es Fälle (wenn auch nur einzelne)? Das Widerspricht sich finde ich. Genauso wie das hier
incognitous schrieb:
Es gibt keinen Wunderort.
Und wissenschaftlich bewiesen Wunderheilungen hat es noch nie gegeben. Es gibt auch keine Wunderheilungen, und wenn doch, dann...
Und wenn doch? Ja es gibt sie. Und es gibt sogar Nobelpreisträger die darüber berichten. Ist das immernoch schwachsinnig? Findest du nicht das deine Aussage dazu etwas widersprüchlich ist.
incognitous schrieb:
Das wird erst im Laufe des Lebens entwickelt und hängt auch von der Gesellschaft auf in der man lebt
Da sind wir einer Meinung
incognitous schrieb:
Alleine wie Gott einfach aus dem Nichts entstanden ist, würde mich ja als Gottesanbeter sehr interessieren.
Alleine wie überhaupt das Weltall und alle damit verbundenen Folgen bis hin zur Entstehung von Leben aus Unbelebter Materie enstehen konnte. Würde mich als treuer Wissenschaftsjünger sehr interessieren.
incognitous schrieb:
Auch wenn noch nicht alles beweisen ist, kann Evolution in zig-Fällen belegt werden.
So funktioniert die Wissenschaft. Etwas wird isoliert betrachtet und dann werden Rückschlüsse gezogen. Empirisch. Nur weil es gang und gäbe ist und war aus Fakten und einigen Ungereimtheiten allgemeine Wahrheiten zu formulieren, ist das kein Beweis für die Richtigkeit. Sicher liefert sie Erklärungen für viele Vorgänge die andere Theorien nicht erklären können. Aber das kann sich schnell ändern
„Ein Professor will das Hüpfverhalten der Frösche untersuchen. Dazu nimmt er den ersten Frosch, setzt ihn auf den Boden und sagt: "Frosch, hüpf!". Der Frosch springt 2 Meter weit. Der Professor notiert: Frosch mit vier Beinen hüpft 2 Meter weit.
Danach schneidet er ihm ein Bein ab und ruft: "Frosch hüpf!". Der Frosch springt einen Meter weit. Der Professor notiert: Frosch mit drei Beinen springt einen Meter weit.
So geht das weiter, bis der Professor dem Frosch auch noch das letzte Bein abschneidet. Er setzt ihn auf den Boden und ruft: "Frosch hüpf!" - der Frosch bewegt sich nicht. Der Professor notiert: Frosch ohne Beine hört schlecht!"
incognitous schrieb:
Hauch = Bisschen ...Wie kommt man auf solche nie belegbare Vorstellungen?
Indem man Antworten zu Fragen sucht zu die offensichtlich mit unseren Mitteln nicht gelöst werden können. zB. Wie entstand aus unbelebter Ursuppe Leben.
freue mich auf weitere Diskussionsbeiträge
ninc