Diesen Fehler begehst Du in deinen Erklärungen zur Giraffe, die nur das theoretische Modell wiederspiegeln und übergehst die Tatsache das die Wissenschaft keine Giraffen mit kürzeren Hälsen kennt,
Aha, was die Wissenschaft nicht kennt existiert also nicht. Ergo existiert kein Gott, weil den die Wissenschaft auch nicht kennt?
das Mutationen die zu einer neuen Art führen nur durch unglaublich viele aufeinander folgenden Mutationen erfolgen können die zudem ineinander greifen müßen um die positiven Veränderungen einer Mutationskette bilden zu können. Entsteht in der Folge vieler Mutationen eine negative führt dies zur Vernichtung der in Aussicht gestellten neuen besseren Art. Wieso erwischt der Zufall immer die selben Arten um sie der Nachwelt zu erhalten? Wieso trifft es nicht den Querschnitt aller Arten, das wäre das Abbild des Zufalls, außer es gab diese Möglichkeit (also die Zwischenwesen) nicht.. Zudem beachtst Du gar nicht das im Falle der Giraffe alle Veränderungen gleichzeitig stattfinden müßen. Das Venensystem das verhindert das der Kopf der Giraffe beim senken nicht durch den Überdruck des Blutes beschädigt wird, ist überflüssig solang der Hals nicht eine bestimmte Länge überschreitet, es ist sogar Nachteilig und als schwerwiegende Krankheit einzustufen! Zudem konnte das normale Venensystem der anderen Lebewesen nicht so umfunktioniert werden das es sich weiter entwickelte! Es muß von Anfang an so vorhanden gewesen sein.
Du gehst immernoch von einer Zielrichtung aus. "Ich brauche eine neue Art. Auf welchem Weg komme ich da hin?" Das stimmt nicht. Von 50 Millionen Giraffen auf der Welt haben einige vielleicht durch eine Mutation etwas andere Halswirbel. Und einige haben ansetze für Venenklappen. Da das weder vor noch Nachteile bringt, wird das weiter vererbt. Jetzt paaren sich zwei Giraffenvorläufer mit dem Ansatz zu den Venenklappen, wodurch der sich stärker ausprägt. Und eines von ihren 10 Jungen hat zufällig einen etwas längeren Hals. Ein junges von zwei anderen Giraffen mit dem gleichen Hals wäre bei der Geburt gestorben, aber unser Exemplar hat die Venenklappen, wodurch es den etwas längeren Hals erhalten kann. Die anderen Wirbel brauch es noch gar nicht, soviel länger ist der Hals ja auch noch nicht. Und so lebt es weiter und vererbt den längeren Hals und die Venenklappen weil es jetzt den Vorteil des Halses hat. Und irgendein Nachfahre unseres Kleinen paart sich vielleicht mit einem Nachfahren von denen die andere Halswirbel haben. Und wenn daraus ein Junges entsteht, das einen etwas längeren Hals hat, kann das diesen plötzlich auch unterhalten.
Du versuchst die Evolution auf den Sprung 1m Hals beim Okapi auf 2m Hals bei der Giraffe anzuwenden, aber das ist keine Evolution das ist der Absolute Widerspruch zur Evolution. So einen Sprung kann Evolution nicht erklären, aber das auch nur weil es den Sprung nicht gibt.
Wenn Affen oder Raben lernen ist dies ein Sicherung ihrer Art die den evolutionären Druck der Veränderung abschwächt, also geradezu den Auslöseimpuls zu einer Mutation mindert...falls es sowas überhaupt gibt. Denn dann müßten Sensoren vorhanden sein die Mutationen auslösen, dies wird heute gerademal begonnen zu erforschen. Das kannst Du nicht als Beweis heranziehen. Auch Du solltest Dich an überprüfbare Fakten halten die damit zur Seriosität verhelfen.
Auch hier gehst du wieder davon aus, dass es einen Grund für eine Mutation gibt. Aber den gibt es nicht. Es gibt nur einen Grund warum vielleicht Raben mit längeren Flügelspannweite (durch eine zufällige Mutation) oder Affen mit etwas anderen Fingerstellungen (opportunierbarer Daumen) ihre Gene mit dieser Mutation verstärkt weitergeben können als die die diese Mutation nicht haben. Die natürliche Selektion.
Es geht um die Belege der theoretischen Modelle, so dass Du zwar den Eindruck erwecken kannst das alles schon klar ist, aber die Realtität dagegen steht.
Ebenso ist Deine Theorie das sich Leben woanders, aufgrund der gleichen Zufallsereignisse wie für uns im Universum entwickelt hat eine sehr unwahrscheinliche. 2 mal im Lotto 6 Richtige ok. Millionen oder Milliarden mal 6 Richtige ist nicht mehr realistisch...aber das ist ein anderes Thema.. was geschah in den ersten Minuten des Urknalls.
Du machst einen häufigen Fehler bei der Wahrscheinlichkeitsbewertung.
Ich nehm mal dein Beispiel auf. Der Sechser im Lotto ist das Ereignis dass sich auf einem Planeten Leben entwickelt. Wenn ich jetzt Frage: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich GENAU AUF DER ERDE Leben entwickelt hat, genau auf diesem Planeten. Dann hast du Recht, das ist unglaublich unwahrscheinlich, so unwahrscheinlich dass wir nicht davon ausgehen können (aber auch nicht gleich 0, sonst würde ja keiner mehr Lotto spielen).
Nur ist das die Falsche Frage. Wir haben, sagen wir mal, in jeder Galaxie eine Millionen Planeten die Leben erhalten können, rein von ihren physikalischen Voraussetzungen her. Jetzt gibt es aber 1 Milliarde Galaxien (sehr vorsichtig geschätzt). Das heißt wir haben es mit 1Millionen MAL 1Milliarde Planeten zu tun die Leben erhalten können.
Auf jeden dieser 1Mio x 1Mrd Planeten spielen wir jetzt einmal Lotto. Wir füllen also nicht 2 Lottoscheine aus. Sondern wir füllen 1Mio x 1Mrd Lottoscheine aus. Selbst wenn wir die Wahrscheinlichkeit auf den Lottogewinn noch massiv verringern (sagen wir mal 1:1Mrd). Dann benötige ich 1Mrd ausgefüllte Scheine, mit jeweils anderen Zahlen, um mit absoluter Sicherheit einen Sechser zu haben, also auf einem der 1Mrd Planeten entwickelt sich Leben. Und jetzt hab ich 1Mio mal so viele Gewinne sicher, weil ich jede Kombination 1Mio mal spielen kann.
Also entwickelt sich auf 1Mio Planeten im Universum Leben. Plötzlich ist der Lottogewinn doch nicht mehr so unwahrscheinlich, oder? Das ist das Gesetz der großen Zahlen. Egal wie unwahrscheinlich ein Ereignis ist. Irgendwann tritt es ein, wenn ich nur genug Versuche habe.
Das wir einen dieser Millionen 6er jetzt Erde nennen ist irrelevant. Hätte ein anderer Planet den Sechser gezogen, würde dort jetzt ein Lebewesen vor einem Computer sitzen und einem anderen Versuchen zu erklären, warum sich gerade auf Alpha Centauri 4 (er hätte wahrscheinlich einen besseren Namen) Leben entwickeln mußte und nicht auf diesem Planeten da, der um den Sol-Stern kreist.
Es geht um die Belege der theoretischen Modelle, so dass Du zwar den Eindruck erwecken kannst das alles schon klar ist, aber die Realtität dagegen steht.
Ich will gar nicht diesen Eindruck erwecken. Ich sehe nur was Realität ist. Die Artenvielfalt der Erde und die Tatsache, dass es vor langer Zeit artverwandte Lebewesen war, die aber nicht so Spezialisiert waren wie heutige.
Die Evolution ist eine Theorie die diese Umstände einfach, klar und LOGISCH SCHLÜSSIG erklärt und beschreibt. Sie passt auf alle derzeit gesichteten realen Tatsachen. Also ist es logisch mit der Evolution auch auf Dinge zu schließen die wir noch nicht beobachten konnten, was aber nicht heißt dass sie nicht da waren. Wir sind nur nicht in der Lage sie zu beobachten, weil unser einziges Mittel dazu Fossilien sind und die sind nur ein stichprobenartiger Einblick in die Vergangenheit, weil sie nur sehr selten entstehen.
Wenn ich dir die Existenz der Zwischenschritte von Okapi zur Giraffe beweisen soll, kannst du mir doch sicher beweisen, dass kein Teekessel um den Uranus kreist.
Für das eine haben wir keine Fossilien, für das andere kein Teleskop. Aber doch wirst du doch auch sagen dass kein Teekessel um den Uranus kreist. Einfach weil die Logik und unsere bisherigen Erfahrungen das ausschließen werden. Und doch kannst du nicht akzeptieren, dass es eine Verbindung von Okapi zur Giraffe gibt, obwohl unsere Erfahrungen bei anderen Spezies und die Logik genau das gebietet?
@incognitous: Silizium könnte theoretisch die Basis für Zellen sein, da es die gleiche Gruppe im PS hat wie Kohlenstoff. Allerdings kann es nicht genug Silizium dafür geben. Die Elemente entstehen durch die Kernfusion in Sternen. Wasserstoff verschmilzt zu Helium. Ist der Wasserstoff verbrannt, verschmilzt das Helium zu Berilium usw. Je größer die Masse des Sterns, desto weiter kann diese Fusion gehen, da für die Fusion schwererer Elemente mehr Energie nötig ist. Ab Eisen wird für die Fusion sogar Energie verbraucht Irgendwann stirbt der Stern und schleudert sein Material in einer Supernova in den Weltraum. Das sind unsere Elemente. Je leichter ein Element ist, desto häufiger ist es, da es auch in kleineren Sternen entstehen kann, welche in der Überzahl sind.
Ergo: Silizium als Basis für Leben wäre möglich, da es wie Kohlenstoff lange Molekülketten bilden kann. Aber da davon weniger und später in der Geschichte des Universums entsteht, reicht es jetzt als Basis noch nicht.