Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

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Folgendes möchte ich doch mal dezidierter belegt und begründet sehen.
Vor allem bevor hier weiterhin und durchaus des Öfteren von so einigen Pappenheimern mit Halbwissen und vagen Behauptungen um sich geworfen wird :rolleyes:
(Auch andere hier beschäftigen sich übrigens mit Kulturgeschichte!)
Dobby schrieb:
Das Medizinische Wissen, des damaligen Orients hat das europaeische, was ja im Grunde gar keines war, da die Aerzte sowieso immer nur zur Ader gelassen haben, bei weitem uebertroffen. Deshalb wusste Mohammed auch, wie es zur Entstehung der Menschen kommt. Aber nicht nur er. Jeder andere gebildete insbesondere aus damaligen Hochkulturstaedten wie Isfahan, konnte dies ebenfalls.

Meines Wissens lebte Mohammed, arab. ‏محمد‎ [muˈħamːad] (* ca. von 570 in Mekka und starb † 8. Juni 632 in Medina

Die hier vmtl. von Dir angesprochene berühmte persische islamische Entwicklung der Medizin, mit ihren Ärzten, denen u.a. auch ja auch anatomische Studien und dezidierte Zeichnungen derselben nachgesagt werden,
wie z..B.
Abu Ali al-Husain ibn Sina-e Balkhi (latinisiert Avicenna, persisch: ابن سينا, Ibn Sina; * 980; † 1037, der als "Vater der modernen Medizin" gilt und bestimmt einer der bekanntesten Ärzte aller Zeiten ist
sowie
Abu Mansur Muvaffak Harawi (* 980; † 1037) der u.a. die Materia medica und zwischen 968 und 977 auch das Buch der Rechtsmittelrichtlinie, welches u.a hunderte von Heilmitteln aufführte, schrieb,
lebten erst nach Mohammed Tod :mad:

Auch die berühmte Schule von Isfahan (-> Medicus/Noah Gordon) entstand erst später im 10.Jahrhundert.

Solltest Du Dich evtl. auch auf noch ältere medizinische Forschungen
Z.B .der Ayurveda-Medizin beziehen, die ja schon ca. 1000 v.Chr. entstand, lägst Du ebenso daneben.
Auch z.B. bei Hippokrates (470 v.Chr.) sowie Aristoteles (384 v.Chr.) findet sich dazu so nichts Explizites.

Die von Dir hier genannten anatomische Kenntnisse gehörten also bestimmt nicht zu einem damals schon bekannten Wissensschatz von Gelehrten oder Intellektuellen zu Zeiten eines Jesus oder Mohammed.
Sie entwickelten sich erst im Laufe der weiteren Geschichte des Islam.

Was für mich zumindest einige Zweifel aufwirft, welche Ausgabe z.B. auch des Koran heutzutage denn eine wirklich Authentische wäre ;)

soweit vorerst
muesli
 
Wenn man mich fragt:Ich weiß nicht woran ich glaube :D.Ich habe zwar mal Gott gebeten mir eine bessere Note zu geben, und tada genau das geschah!aber das war wohl eher Zufall, weil sonst als ich ihn um etwas gebeten hab is nix passiert =|.Also ich glaube ich wäre eher der Anti-Christ.Naja is meine Meinung und die kann auch der hiesige Pfarrer nicht ändern :) auch wenn er es ab und an versucht ;)

Greeetz
 
...Existenz eines Gottes mir ohne den Menschen sinnlos erscheint.

Guter Ansatz:
Drehen wir ihn um: Wozu Mensch überhaupt? Was rechtfertigt seine Existenz? Wozu mit etwas unbedeutendem interagieren

Wenn Gott von Anfang an allwissend, vollendet war, wozu diese Schöpfung - Als Zeitvertreib? Läuft nichts besseres auf heaven2tube?

Wie ergibt die doch ... interessante Entwicklung der letzten paar Jahrtausende (ich will jetzt nicht Blut, Folter und Lebendverbrennungen oder unbedeutendere Keulen aufzählen und gegen den Schöpfer schwingen) einen Sinn für Gott?

Wenn er vollkommen und allwissend war und ist dann hat er dies alles vorhergesehen und im Rahmen der Schöpfung billigend in Kauf genommen. Wozu?


Mir persönlich scheint nur die Alternative schlüssig:
Gott ist zwar Alpha und Omega ab, Beginn und Ende, war sich zu Beginn seiner noch nicht so bewußt: diese Schöpfung hier, seit Beginn ihrer Geschichte ist Gottes Bewußtseinswerdung seiner selbst, in der -auch, aber nicht nur- die Menschen als Gottatome ihren Teil zum Prozess der Bewußtwerdung, Konkretisierung und Ausformulierung Gottes beitragen.

Gibts dazu Meinungen? Und besser andere Erklärungsversuche iS "Wozu das ganze?"
 
Guter neuer Ansatz Miraculix.

Gott ist zwar Alpha und Omega ab, Beginn und Ende, war sich zu Beginn seiner noch nicht so bewußt: diese Schöpfung hier, seit Beginn ihrer Geschichte ist Gottes Bewußtseinswerdung seiner selbst, in der -auch, aber nicht nur- die Menschen als Gottatome ihren Teil zum Prozess der Bewußtwerdung, Konkretisierung und Ausformulierung Gottes beitragen.

Das ist ein sehr schöner Gedanke, aber was ist mit Leuten die nicht an Gott glauben? Die würden den Körper dessen Zellen sie bilden ja zerstören wie Krebs, oder etwa nicht? Ich finde diesen Gedanken gut, aber ich denke er beschreibt deine Ungläubigkeit an einen christlichen oder muslimischen Gott, den so viele Anbeten. Weil ein solcher Gott dir unmöglich erscheint, hast du dein eigenes Gottesbild entworfen, was meiner Meinung nach viele Menschen machen, die keinen Glauben in einen religiösen Gott haben.

Dein Bild erklärt auch, dass Gott tot wäre, wenn keiner mehr an ihn glaubt. Deshalb bleibe ich bei meinem Bild, dass der Mensch Gott geschaffen hat.

Falls jetzt wieder Einwände kommen: Menschen können nichts so komplexes erfinden! Denkt doch bitte nocheinmal nach, bevor ihr die Fantasie des Menschen als begrenzt beschreibt.
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Drehen wir ihn um: Wozu Mensch überhaupt? Was rechtfertigt seine Existenz? Wozu mit etwas unbedeutendem interagieren

Wozu Gott überhaupt? Was rechtfertigt seine Existenz?

Im Ursprünglichen Sinne diente Gott doch immer als Erklärung für alles, was der Mensch nicht wissenschaftlich erklären konnte. Und vor 2000 Jahren war das verdammt viel. Das rechtfertigt auch seine Existenz, als ein aus Erklärungsnot erschaffenes fiktives Wesen, dass all die Dinge geschaffen hat, die wir heute noch nicht erklären können.
 
Die hier vmtl. von Dir angesprochene berühmte persische islamische Entwicklung der Medizin, mit ihren Ärzten, denen u.a. auch ja auch anatomische Studien und dezidierte Zeichnungen derselben nachgesagt werden,
wie z..B.
Abu Ali al-Husain ibn Sina-e Balkhi (latinisiert Avicenna, persisch: ابن سينا, Ibn Sina; * 980; † 1037, der als "Vater der modernen Medizin" gilt und bestimmt einer der bekanntesten Ärzte aller Zeiten ist
sowie
Abu Mansur Muvaffak Harawi (* 980; † 1037) der u.a. die Materia medica und zwischen 968 und 977 auch das Buch der Rechtsmittelrichtlinie, welches u.a hunderte von Heilmitteln aufführte, schrieb,
lebten erst nach Mohammed Tod :mad:

Mist, warst schneller wie ich.

Danke das du mir die Arbeit abgenommen hast.
Ich wollte erst nochmal googlen bevor ich was dazu sagen konnte um sicher zu sein, nichts falsches zu zitieren, aber das hatt sich ja dank dir erledigt.
Aber wenn ich mir die arbeit schon gemacht habe, hier nur ein link: Ibni Sina und arabische Medizin


aber ich habe ehrlich gesagt, keine lust, mich für meine Entscheidung zu rechtfertigen und es mit verlinkungen oder zitierungen beweisen zu müssen. Auch wenn das hier keiner von mir verlangt. Ich sehe es nur ungerne, wenn nicht korrekte Angaben in den Raum geworfen werden.
Soviel dazu.

Aber jeder stellt sich schon die Frage warum Gott/Allah will, das wir beten. Ich glaube nicht, das Allah was davon hatt, wenn wir ihn anbeten. Ich denke mehr, das wir was davon haben sollten. Ich meine, wir haben zur zeit Ramadan. Was hatt Allah davon wenn wir nichts Essen und Trinken, für Ihn fasten?
Wahrscheinlich nichts. Aber wenn man bischen hinter die Kulissen guckt, sieht man schnell, das die Menschen was davon haben. Wenn man nichts essen oder Trinken darf, macht man sich evtl. Gedanken darüber, wie es Menschen geht, die ausserhalb des Fastenmonats nichts zu Essen haben. Zumindest ist es bei mir so. Ich schätze mal jeder interpretiert das anderes. Ich denke an Menschen die nichts zu essen haben, andere wiederum denken sich villeicht, mist was ist das für eine Religion. Nichts Essen und Trinken, so ein schwachsinn. Aber hauptgedanke beim Fasten ist halt, nachzudenken und mitzufühlen. Ich meine seien wir dochmal ehrlich, wie oft haben wir schon dieses berühmte Bild gesehen, wo auf dem Auge eines Kindes eine Fliege sitzt. Und was ist, 5 minuten Mitleid und ab zu McDonalds.
Sieht aber anders aus, wenn man selber in dem Augenblick nicht essen kann.

Und nach Ramadan gibts das Opfer fest. Mancher würde sagen, was ist das denn... Tieropfer für einen Gott. Es geht nicht darum, das Tier einfach zu Opfern.
Es geht vielmehr darum, das Fleisch vom Geopferten Tier mit Menschen zu teilen die nicht jeden Tag fleisch essen können.
Das können wir villeicht uns zu der jetzigen Zeit nicht vorstellen, das es so bedürftige Menschen gibt. Aber guckt doch mal genauer nach.
Hier wo ich wohne, werden die Tiere nicht geschlachtet um sie selber zu essen, sondern das Geld für das Tier wird Vereinen Gespendet die in Asien und Afrika Nahrungsmittel dafür kaufen und liefern.
Auch das ist möglich laut Kuran.
Und seien wir mal ehrlich, wie oft spenden wir normalerweise?

Mist, ich rechtfertige mich schon wieder, und deswegen wünsche ich jetzt jeden eine gute Nacht.


gruss
zaga53
 
Spricht das denn für einen Schöpfer oder gegen einen Schöpfer?

Wie du schon sagst, hätte ein Gott nichts davon, wenn man ihn anbetet oder seine Regeln befolgt oder ähnliches. Nur die Menschen selbst haben etwas davon.
Ich stelle mir das mehr wie eine Gummiwand vor. Wenn du etwas dagegenwirfst kommt es wieder zurück, aber nicht weil die Wand die Macht hat das zurückzuwerfen, sondern weil du genug Energie aufwendest, dass es zurückkommt.
 
Was f~{(9~}r eine andere Erklärung hast Du dann f~{(9~}r die Aussagen eines Menschen ~{(9~}ber Vorgänge die den Menschen nicht bekannt waren?

Bleibt ja nur noch die Quelle und oder die getroffenen Aussagen zu widerlegen oder als Fälschung hinzustellen. Ich bin mir sicher das man nicht lang darauf warten muß.

Liebe Gr~{(9~}ße
Carmen
 
Wohl keine Ahnung von den Sternen -----
 
zaga53,
Was tun mit Menschen die nicht an Gott glauben? Ich sach mal: Nix.

Meiner Meinung nach -siehe weiter vorne- läuft die Evolution doch als Cronjob Gottes in der Schöpfung und die Vermehrungsraten und die biologistische Widerstandsfähigkeit geht bei Gottlosigkeit in den Keller. Allerdings verschwindet sie nie. Ist offenkundig auch kein Problem, Modell aktive Schutzimpfung. Jeder ist zu etwas in der Schöpfung gut, erfüllt eine Funktion und sei es nur als impotenter Impfstoff.

Und um in mein Modell zurückzugehen:
Muß jede Zelle von Dir an Dich glauben, damit Du existiert? Zugegeben wenn alle Zellen sich von Dir abwenden hast Du ein Problem, wenn aber genug nachwachsen, hast Du wieder keines.

ich glaube nicht, ich glaube zu wissen, dass die schriftlichen Überlieferungen vollständig korrumpiert worden sind. Das erste Konzil, die Instrumentalisierung der Lehren durch Rom waren nur ein Puzzlestein. Sprich ich bin durchaus religiös, verliere aber nicht die Fähigkeit zur Autoritätskritik dabei.

Zumindest für den Bereich der Amtskirchen denke ich mir meinen Teil.
-> Jesus hätte denen die Bude "verwüstet" wie er es im Tempel getan hat.
-> Luther hätte Gesetze gegen sie geschrieben.

Und ja, ich denke solches Tun wäre gerecht und angemessen.
Wie es die ursprünglichen Taten von Jesus und Gesetze Luthers auch waren.

Und
Und Religion war immer mehr als nur ein Erklärungsversuch, sie war zuallererst sinnstiftend und hat Kräfte geweckt, Identitäten, Gemeinschaften geschaffen.
 
Und um in mein Modell zurückzugehen:
Muß jede Zelle von Dir an Dich glauben, damit Du existiert? Zugegeben wenn alle Zellen sich von Dir abwenden hast Du ein Problem, wenn aber genug nachwachsen, hast Du wieder keines.


Ich hoffe doch mal, das meine Zellen nicht wissen, das es mich gibt, bzw. was mit denen alles so angestellt habe :D
Das heisst aber trotzdem nicht, das ich nicht existiere, nur weil es meine Zellen nicht wissen.
Wie sollte eine Zelle die nur für eine bestimmte Tätigkeit erschaffen worden ist, das Komplexe Leben, das ich in mir Trage,
verstehen können. Anders gefragt, ist es sinvoll für die Zelle wissen, warum sie existiert?
Oder sollte sich doch lieber nur existieren und die Tätigkeit machen, für die sie Erschaffen wurde.

Für mich stellt sich mehr die Frage, warum Gott wollte das wir an ihm zweifeln können. Ich meine der Mensch ist das einzige Lebewesen auf dieser Welt, das sich die Frage stellen kann, warum bin ich hier, wo bin ich und wo will ich hin?
Wenn ich mich nicht Irre, war es in der Zeitschrift Focus, oder in einer Zeitschrift für Gesundheit, wo Wissenschaftlich nachgewiesen wurde, das nur der Mensch
dieses Gen besitzt. Warum wollte Gott, das der Mensch sich diese Fragen stellen kann?
Der Affe oder das Schwein tuen es ja auch nicht.
Auf diese Antworten wäre ich wirklich gespannt.



ich glaube nicht, ich glaube zu wissen, dass die schriftlichen Überlieferungen vollständig korrumpiert worden sind. Das erste Konzil, die Instrumentalisierung der Lehren durch Rom waren nur ein Puzzlestein. Sprich ich bin durchaus religiös, verliere aber nicht die Fähigkeit zur Autoritätskritik dabei.

da bin ich deiner Meinung. Ich denke auch, das die Tora und die Bibel im laufe der Zeit verfälscht wurden. Ich sehe den Islam ja auch nicht als eine ganz neue Religion an, sondern nur als eine Art weiterführung der vorherigen Religionen, weil die anderen verfälscht wurden.
Das ist das, was im Koran steht und woran die Moslems alles Glauben. Moslems glauben auch an Moses und Jesus. Verehren diese auch als Propheten, aber halt nur als Propheten und nicht als Gottes Sohn.
Im Koran ist Jesus 25 mal erwähnt, Mohammed der Prophet dagegen nur 4 x. Im Gegensatz zu den Christen lieben wir Jesus und erkennen an, dass er ein geheiligter Prophet ist der Heilkräfte besass und von dem Allmächtigen in einen hohen Rang unter den propheten gestellt wurde. Im Koran spricht Allah zu Jesus und nimmt ihn in Schutz vor den Behauptungen der menschen Jesus sei ein Gott oder habe sich eine Gottesstellung angemasst.
Jesus ist der Messias der hohe Prophet und wir Muslime lieben Jesus den Propheten, selbst das heilige Mahl ist im Koran deutlich aufgeführt als Gabe Gottes. Jesus als Sohn der Maria, die unbefleckte Empfängnis Maria. Maria = Miriam geniesst im Islam eine hohe Position mit hohem Ansehen, sie wurde von Allah mit grössten Worten bedacht.
Jesus und Maria sind für uns Muslime Bestanteil unserer Religion, sie finden ausführlich Erwähnung im Koran und Allah liebt diese besonderen Menschen seiner Schöpfung.

Jedes Volk hat seinen Führer bekommen, für die Juden Moses, für die Christen Jesus und für die Muslime Mohammed.
Jedes Volk vereht seinen Glaubensführer, aber nur der islam klammert keinen aus.
Die Juden klammern Jesus und Mohammed aus, die Christen Mohammed, aber der islam vereint alle.
Von daher glaube ich daran, das der Koran nicht verändert wurde, zumal die Technologie zur zeit Mohammeds was das Schreiben angeht, viel weiter war, als zur Zeit Jesus. Der Islam wurde niedergeschrieben und nicht nur weiter erzählt.

Und die Autoritätskritik sollte niemand verlieren. Denn ohne die was wären wir Menschen, bzw. wo wären wir Menschen heute?

gruss
zaga53
 
Jedes Volk hat seinen Führer bekommen, für die Juden Moses, für die Christen Jesus und für die Muslime Mohammed.
Jedes Volk vereht seinen Glaubensführer, aber nur der islam klammert keinen aus.
Die Juden klammern Jesus und Mohammed aus, die Christen Mohammed, aber der islam vereint alle.
Von daher glaube ich daran, das der Koran nicht verändert wurde, zumal die Technologie zur zeit Mohammeds was das Schreiben angeht, viel weiter war, als zur Zeit Jesus. Der Islam wurde niedergeschrieben und nicht nur weiter erzählt.

Zuerstmal ist doch klar, dass die ausgeblendet werden. Das Judentum ist die älteste der Religionen, zu der Zeit zu der die Tora geschrieben worden ist, waren Jesus und Mohammed noch nicht mal in Planung ;) Das Judentum ist etwa 3500 - 4000 Jahre alt. Christentum 2000 und Islam 1500 Jahre alt. Da ist doch klar, das die älteren Religionen ihre heiligen Schriften nicht für einen Propheten einer anderen Glaubensrichtung geändert haben. Ich könnte jetzt ja auch eine neue Religion Gründen, mit einem weiteren Propheten und Moses, Jesus und Mohammed mit einbeziehen. Aber dass der Islam, das Christentum und das Judentum, meinen Propheten deshalb in ihre Schriften aufnehmen wage ich zu bezweifeln.

Für mich stellt sich mehr die Frage, warum Gott wollte das wir an ihm zweifeln können. Ich meine der Mensch ist das einzige Lebewesen auf dieser Welt, das sich die Frage stellen kann, warum bin ich hier, wo bin ich und wo will ich hin?

Weiterhin glaube ich, dass frühe andere Menschenrassen, wie der Neandertaler, oder der Pekingmensch auch erste Ansätze von Glauben hatten, und auch eine Intilligenz besaßen, wie wir sie besitzten. Natürlich nicht so ausgereift etc. Dennoch mehr als jedes andere Tier.
 
... Jedes Volk hat seinen Führer bekommen, für die Juden Moses, für die Christen Jesus und für die Muslime Mohammed.
Jedes Volk vereht seinen Glaubensführer, aber nur der islam klammert keinen aus. ...
Jedes Volk?

Ach ja: Auch das Volk der Deutschen hat seinen Führer bekommen (und verehrt ihn - teilweise - auch heute noch).
 
Hitler war jedoch kein Prophet im dem Sinne, da er keine göttliche Botschaft empfangen und überbracht hat.
Eher das Gegenteil ist geschehen, eine teuflische Botschaft wurde empfangen und überbracht.

EDIT: Außerdem ist das hier nicht der "Es gibt nur einen Führer (Hitler)" Thread, sondern der "Es gibt nur einen Schöpfer (Gott)" Thread. Auch wenn beide Themen möglicherweise ähnliches Disskusionsbedürfniss besitzen.
 
Drehen wir ihn um: Wozu Mensch überhaupt? Was rechtfertigt seine Existenz? Wozu mit etwas unbedeutendem interagieren

Das Frage ich mich auch. Was bringen diese Selbst-Gespräche mit fiktionalen Göttern einem Selber eigentlich ? Welche Hoffnungen und Erwartungen kann man nicht selber erfüllen; wozu braucht mancher dafür Götter?
Aber es sind immer psychologische Gründe.


Mir persönlich scheint nur die Alternative schlüssig:
Gott ist zwar Alpha und Omega ab, Beginn und Ende, war sich zu Beginn seiner noch nicht so bewußt: diese Schöpfung hier, seit Beginn ihrer Geschichte ist Gottes Bewußtseinswerdung seiner selbst, in der -auch, aber nicht nur- die Menschen als Gottatome ihren Teil zum Prozess der Bewußtwerdung, Konkretisierung und Ausformulierung Gottes beitragen.

Gibts dazu Meinungen? Und besser andere Erklärungsversuche iS "Wozu das ganze?"

Hier sind wieder bei deiner Fantasie. Du bist Gott und machst ihn dir wie du ihn brauchst. Das akzeptiere ich. Aber wirklich Real sind Götter nicht. Mensch ist in der Lage, aufgrund seines außergewöhnlichen Bewusstseins, ihn zu erfinden. Kein anderes Tier ist dazu in der Lage. Selbst der Hund hat gelernt, dass mensch der Gott ist.

Zweitens, das wozu :read: Da sind wir also wieder bei der Sinnfrage. Es gibt nicht "den Sinn". Jeder Mensch hat einen anderen für sich.

Daher, lieber Miraculix, werde bitte konkreter. "Wozu das ganze?" für dein Leben. Was sind denn deine Wünsche und Erwartungen, Träume usw. Du weißt ja, ohne Wünsche hätte der Mensch keine Religionen bzw. Gott.
Wäre aber in der Tat Schei:rot:ße
 
Hitler war jedoch kein Prophet im dem Sinne, ...

@ Dobby:
Man muss das nicht so ernst nehmen, was joungster immer so von sich gibt! Alles, was in seinen Augen deutsch oder gar US-amerikanisch ist, kann generell nur verwerflich und böse sein. Und dieses eine Hauptthema von ihm versucht er halt immer und überall anzubringen, ob es nun passend ist oder auch nicht! ;)


incognitous schrieb:
Was bringen diese Selbst-Gespräche mit fiktionalen Göttern einem Selber eigentlich?

Ich denke, man muss hier zwei Bereiche unterscheiden:
Die einen, die als Halt im Leben und für ihr persönliches Wohl 'etwas' brauchen, an das sie glauben können. 'Es' muss über ihnen stehen, allmächtig sein, die wohlwollende Vaterrolle oder auch den zornigen Rächer spielen können. Diese Menschen scheinen für sich selbst den religiösen Glauben brauchen.
Die Anderen nutzen die Frömmigkeit der ersten Gruppe, um ihre eigenen Ziele und Vorstellungen durch diese Menschen zu erreichen, meistens handelt es sich um reines Machtstreben, um Beherrschung der Anderen, aber nicht selten auch um persönliche Bereicherung.
 
Laut Bibel sollen die Menschen ein Alter erreicht haben das man als recht stattlich bezeichnen kann. Wenn ich mich richtig erinnere, hat dies jemand auch hier im Thema als Kritikpunkt angesehen..sei nicht möglich...rein genetisch...

Britischer Forscher behauptet der Mensch kann 1.000 Jahre alt werden
Menschen in dieser Generation können laut dem angesehenen Genetiker Aubrey de Grey bis zu 1.000 Jahre alt oder sogar noch älter werden. Seiner Auffassung nach ist Altern "kein zwingend notwendiger Prozess, sondern ein biophysikalisches Phänomen".

In seiner experimentiellen Altersforschung hat Grey sich nicht nur mit dem des menschlichen Modells beschäftigt. Er betrieb Forschungen an anderen Säugetier-Zellkulturen, aber auch an Organismen von Würmern, Fliegen, Pilze, Ratten und Mäuse.

Grey ist im Besitz der weltweit ältesten Maus. Für ihn ist Altern ein beherrschbarer biologischer Vorgang. Eine Umgehung von sieben molekularen und zellbiologischen Änderungen innerhalb des Alterns seien schon heute möglich; und dies könne auch ohne Altersgebrechen gelingen.
Mensch - Werden wir 1000 Jahre alt?

Liebe Grüße
Carmen
 
Also ich könnte mir das Vorstellen; wenn man raus findet was genau manipuliert werden muss beim Alt-werden, warum nicht ?
Da es ja sogar schon gelungen ist Atome zu "beamen", halte ich auch den Transfer zum Menschen nicht für unmöglich. Es kann noch so viel kommen..

Herrlich, dass Menschen "Phantasien" haben :)
 
Der Alterungsprozess des Menschen
... tatsächlich ein spannendes Thema. Das Ganze hat mir der Zellregeneration zu tun. Die Regeneration der Zellen entscheidet darüber, wie lange sich unsere "Hülle" reproduziert. Laut Forschung hört diese Reproduktion irgendwann in der Adoleszenz auf. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt das langsame Sterben des Menschen einsetzt. Was, wenn dieser Zeitpunkt irgendwann vorverlegt wurde? Herzl. Gruss freefloating
 
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