Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

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@all: believe in god

Warum soll es Gott geben?
Ist/War Gott nicht nur ein Gerüst zur Erklärung des nicht erklärlichen?
Wieso wurde das alte und neue Testament über ca. 500 Jahre geschrieben, von Menschen?
Warum gibt es "nur" oder "überhaupt" drei monotheistische Glaubensrichtungen?
Waren sich einige Menschen in ihrem Verständnis von Gott unsicher?
Wieso gibt es eine Kirche als Institution, wenn es um Glauben geht?
Ist eine Kirche nicht das Selbe wie ein Götzenbild?

z.B. Zitat - wikipedia
Das Wort katholisch kommt von griechisch katholikos und bedeutet das Ganze betreffend, allgemein gültig.

Das spricht doch für eine sehr ausgeprägte Intoleranz?
Warum sind die Glaubensrichtungen, die von vielen Göttern sprechen viel länger auf Erden vertreten?
Wieso wird von Monotheisten die Wissenschaft in Frage gestellt, weil sie nachfragt?

Glaubt, aber beansprucht nicht die absolute Wahrheit!
Glaubt nicht, aber auch auf eurer Seite ist nicht "die" Wahrheit!

Vielleicht liegt "die Wahrheit" im Nirvana ...

Die Urknalltheorie beinhaltet eine Expansion, dieser wird aber auch eine Implosion folgen. Im Übrigen, ist das die einzig stetige Regel für nahe zu alles was uns umgibt.
z.B.
Leben vs. Tod
Energie
etc. ...
 
...Warum soll es Gott geben? ...
Hallo
Warum soll es ihn nicht geben? Weil Du ihn nicht sehen kannst?
Die weiteren Fragen die Du gestellt hast, sind Fragen die geeignet sind mehr über die Legitimation der betreffenden Religionsgemeinschaften zu erfassen.

Das was aufgeschrieben wurde stammt von Menschen die mündliche Überlieferungen fixierten oder Zeugen waren.
Nicht sehr verwunderlich für eine Zeit in der das Lesen und Schreiben nicht zur Allgemeinbildung zählte.
Wie baue ich einen Tisch oder ein Fass war auch nicht als Download oder gar in allgemein zugänglichen Schriften als Wissen vorhanden. Dies wurde der damaligen Zeit von "Druidenohr" zu "Druidenohr" mündlich und praktisch überliefert und so über die eigene Generation hinweg vermittelt. Am Lagerfeuer wurden die Werte der Vergangenheit vermittelt in dem man Geschichten erzählte oder Reime und Lieder zum Besten gab.

Streng gesehen gab es von Gott direkt die Gebote, der Mensch hatte das Bedürfnis dies zu erklären. Es gibt heute Gesetze die kommentiert werden und durch beispielhafte fälle erläutert werden. So was ist nichts schlimmes.

Wenn Du die Intoleranz gegenüber anderen Sekten des Judentums anprangerst, frage ich mich ob Du Dich angesprochen fühlen würdest, wenn jemand zur Tür reinkommt mit den Worten Hallo Genovefa. Das ist das mindeste das man anerkennt wer Du bist und dies auch beim echten Namen nennt. Das gilt für Gott genauso, weshalb er sich nicht zuständig fühlen könnte wenn ein Kalb angebetet wird. Wenn Du Deine Stromrechnung überweist, würdest Du es gut finden und tolerieren das diese Summe dem Nachbarn gut geschrieben wird und Du eine Zahlungsaufforderung bekommst?
Wenn Du eine Wohnung vermietest würde es gut sein das die Miete einem Penner gut geschrieben wird? Würdest Du eine Hausordnung aufstellen um Dein Eigentum länger erhalten zu können? Warum sprichst Du dies in diesem Fall Gott ab?
Weil Du nicht nur nicht an Gott glaubst, sondern es nicht tolerierst das andere sehr wohl daran glauben. Wäre dem anders, hättest Du bessere Argumente.

Ist/War Gott nicht nur ein Gerüst zur Erklärung des nicht erklärlichen?
Aha, Menschen können dann etwas erklären das sie nicht wissen? Die Antwort die ein Nichtwisser gibt heißt: weil Gott es so will, weil Gott es so gemacht hat...
Ein Wisser sagt: Schau in der Bibel bei... nach oder gibt die Antwort die er weiß oder sagt man weiß es nicht.

Also diese Theorie kann kurzzeitig befriedigen aber keine befriedigenden Antworten geben. Eine Religion die keine befriedigende Antworten liefert wird nie lange bestehen können.

Liebe Grüße
Carmen
 
Carmen # 322 schrieb:
...Eine Religion die keine befriedigende Antworten liefert wird nie lange bestehen können.
Hm,
könnte es sein,
dass Du hier "Befriedigung" durch "Antworten" mit "rational nachvollziehbarer Emperie" verwechselt?

Menschen "glauben" nun einmal gerne das für sie "individuell" angenommene "Positive".
Meist völlig egal,
ob die Inhalte dabei einer stringenten Verifizierung standhalten.

Hauptsache, der Grundtenor spricht an
und weist keine offensichtlichen Widersprüche zum selbst Erlebten auf.

Da sich Religionen (und dies meint nicht den Glauben an etwas "Unerklärliches")
meist auf nicht mehr verifizierbare, längst vergangene Zeitabschnitte beziehen,
und zudem die Interpretation von "Überlieferungen" ausschließlich - bezüglich eventuell möglicher, anderer Interpretationen - einigen Wenigen vorbehalten waren bzw. sind,
liegt die Annahme nahe,
dass damit auch weitgehend manipuliert wurde bzw. sogar noch wird.

Denn "Überzeugungen" wurden immer schon gerne zum Machterhalt bzw. Ergreifung benutzt.
Wer dabei die Quintessenz dieser Postulate sogar nachträglich noch eindrücklich einforderte,
landete damit all zu oft im "Abseits" ...
Als Ketzer, "Revolutionär" oder Terrorist :D

Von daher wünschte ich mir auch hier eine stärkere Differenzierung zwischen "Glauben", der oftmals ja sinnvolle, ethische Werte beinhaltet,
und Konstrukten,
die meist lediglich die Anhänger zu einer großen Gruppe um sich schart,
um "Herrschaft" auszuüben...
Im optimalsten Sinn dann eben auch noch legitimiert durch etwas "Unfassbares"

muesli ;)
 
Hallo muesli,
Du hast Recht.

Ich habe oft den Eindruck das der Glaube unabhängig von irgendwas "praktiziert" wird. Das gilt für die Politik, aber insbesondere für den Glauben an seine Religionsgemeinschaft.
Es gibt aber unter den religiös Gläubigen viele die den Anspruch erheben, zu glauben weil sie sich intensiv damit beschäftigt haben und zum Entschluss gekommen sind die Realität erkannt zu haben. Das kann abartig sein, ja sogar bis zum Selbstmord aus Überzeugung gehen. Diese haben einen Weg gefunden durch rational nachvollziehbarer Empirie so weit zu gehen. Für sie gibt es keinen Zweifel mehr und das obwohl sie richtig hinters Licht geführt wurden. Ob es damals zu Hitlers Thesen Menschen gab die ebenfalls zB. die Herrenrasse als gegeben, wissenschaftlich erwiesenen Fakt ansahen? Ich kann es wirklich nicht einordnen wie sowas möglich wird.
Die Geschichte ist voll von Beispielen völliger Verblendung. So muß man eigentlich sagen das nicht nur die Zeit relativ ist, sondern auch manches Wissen. Der Neandertaler war der aufrecht gehende, grunzende Menschenaffe als Bindeglied zum modernen Menschen um heute als gleichberechtigter aber ausgestorbener Nebenzweig des modernen Menschen zu gelten. Die Verblendung in das eigene Wissen kann seltsame Blüten treiben.

Liebe Grüße
Carmen
 
Hallo Konradin
Es war natürlich bei weitem nicht nur Methusalem, der so ein hohes Alter
erreichte. Wieso sollten Menschen nicht so alt, oder noch älter, werden können?
Nur weil du dir es nicht vorstellen kannst? Aber ganz klar, wenn du natürlich die Bibel von vornherein als Märchenbuch abstempelst, obschon viele (wenn auch nicht alle) Begebenheiten historisch nachgewiesen sind, dann erübrigt sich eine faire Diskussion. Ich ging eigentlich davon aus, dass du die Diskussion auf einem hohen Niveau führen möchtest (dein Eingangsbericht). Der Vergleich mit dem Telefonbuch qualifiziert dich nicht wirklich. Sorry. Gruss freefloating
 
Also Freefloating willst du die bibel als "geschichtsbuch" legitimieren?

Gut

1. Wo ist die Ruine der Arche?
2. was hat Noah mit den ganzen Pflanzen gemacht?
3.Wie konnte Noah die Genetische Diversität mit nur 2 Tieren Pro Gattung wahren?
4. Welche Größe hatte die Arche?
5.Es ist relativ unlogisch das die leute damals mehrere hundert Jahre gelebt haben, wenn das durchschnittsalter zu zeiten der Römer eher so in richtung 40-60 war und 60 war schon assbach uralt....
 
..., obschon viele (wenn auch nicht alle) Begebenheiten historisch nachgewiesen sind, dann erübrigt sich ...
Wärst Du vielleicht so nett, einige der „historisch nachgewiesenen Begebenheiten“ näher darzulegen. Hilfreich wäre natürlich auch, wenn diese „Nachweise“ von glaubhaften und unvoreingenommenen Wissenschaftlern (also z.B. nicht den Sekten nahe stehenden Himmelskomikern) bestätigt wären.
Quellennachweis bzw. Quellenangabe würde die Seriösität der Angaben gewaltig erhöhen.*
"Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, daß die Qualen von Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden." - Bertrand Russell


* Es ist ja allgemein nachgewiesen, dass die in den Zeitschriften wöchentlich veröffentlichten Horoskope zutreffen. Ebenso finden sich immer wieder Kundige, die die Richtigkeit (das Eintreffen) der Voraussagen des Nostradamus „beweisen“.
Gleiches gilt für sein bayerisches Pendant, den „Propheten“ Mühlhiasl aus dem Bayerischen Wald. Nur leider: Keiner dieser Propheten hielt einer wissenschaftlichen Überprüfung stand. - Gleiches gilt übrigens für den Palästinensischen Wanderprediger Jesus: Ob er lebte, ist umstritten, die von ihm bewirkten „Wunder“ nicht!
 
Um joungster's "wundervollem" Beitrag
noch ein paar Fakten hinzu zu fügen ;)

Rein Bio-genetisch liegt "unsere" human-genetische Altersgrenze bei 130-140 Jahren.
In früheren Zeiten wurden aber auch schon wesentlich Jüngere als Methusalem bezeichnet.
Da damals zudem kein bzw. kaum einmal ein Geburtsregister geführt wurde,
kamen schon mal abenteuerliche Altersangaben zustande.
Auch heutzutage und
sogar hier im Forum gibt es ja manchmal schon eine sehr erstaunliche Altersentwicklung :weg:

kleine Korrektur @ Mehlsack :D
Durchschnittsalter ist nicht gleich Höchstalter ;)
Das "Durchschnittsalter" im Römischen Reich (gesamte Phase) lag nie höher als bei maximal 35-40 Jahren...
Und das war im Vergleich zur restlichen Welt teilweise schon sehr hoch ;)

greetz
muesli
 
freefloating schrieb:
Wieso sollten Menschen nicht so alt, oder noch älter, werden können?
Das ist aber doch eine völlig andere Fragestellung. Ob man heutzutage einzelne Menschen künstlich am Leben erhalten kann, damit sie steinalt werden hat nichts damit zu tun, daß behauptet wird, Methusalem und Konsorten seien mehrere hundert Jahre alt geworden. Es ist übrigens für die Auslegung, daß diese mehrere hundert Jahre alt geworden seien, völlig unerheblich, ob ich mir vorstellen kann, daß Menschen länger als bisher leben könnten. Jedenfalls halte ich die Theorie, daß Menschen nicht mehrere hundert Jahre alt werden können für wesentlich wahrscheinlicher als die gegenteilige Annahme und ich glaube kaum, daß ich mit dieser Annahme allein stehe. :D

Schon in den Jesajarollen aus Qumram war von sieben sieben die Rede, wohlgemerkt ohne Angabe der Zeiteinheit, und in der Übersetzung waren es plötzlich sieben Wochen. Wenn du die Zeitangaben in der Bibel allzu wörtlich nimmst, dann existierte die Erde vor der Schöpfung des Menschen nur wenige Tage. Dann müssten die Saurier lange Zeit vor der Erschaffung der Erde gelebt haben... :)

Mein Vergleich mit dem Telefonbuch war nicht sehr nett, freefloating, ich hätte auch andere Bücher nennen können. Habe ich aber nicht.

Übrigens habe ich auch nirgendwo behauptet, die Bibel von vornherein als Märchenbuch abgestempelt zu haben. Fakt ist aber, daß einige der dort genannten Behauptungen bewiesen worden sind, andere hingegen widerlegt.

Gruß Konradin
 
Hallo
Wo ist die Arche? Meinst Du die aus Holz? Was war mit den Pflanzen? Diversität?
Die Sintflut hatte 40 Tage und 40 Nächte ihr Werk verrichtet. Die Arche sollte beim Ararat gestrandet sein. Nahezu alle Religionen behaupten, das es sowas wie diese Sintflut gab.
Ich kann mir vorstellen das zu diesem Zeitpunkt die Menschheit nicht flächendeckend auf dem Erdball vertreten war. Somit hätte eine begrenzte Flut gereicht seinen Zweck zu erfüllen, somit wäre die Artenvielfalt dieses Gebietes zu retten gewesen und nicht die der ganzen Welt... keine Ahnung.

Aber die Diversität spricht doch auch gegen die Evolution. Denn die Mutation eines einzelnen Wesens kann sich wohl kaum an den eigenen Haaren ziehend etablieren. Dennoch gibt es uns und die Artenvielfalt. Die erste Bakterie die sich zu anderen Spheren "koppulierte", um zu einem Fisch zu werden muß wohl Tränen in seinen noch nicht vorhandenen Augen gehabt haben als sie über ihre Aufgaben der Zukunft nachdachte und das ohne über ein Gehirn zu verfügen....ohne das Fortpflanzungsorgan der Zukunft in seinen nicht vorhandenen Händen halten zu können. :D
Gut Spaß bei Seite. Die tatsächliche Antwort auf alle Fragen der Gottesskeptiker ist:
Der Zufall war es der alles möglich gemacht hatte was ihr nicht versteht....:löl: Das kann man sogar berechnen und mit Quanten begründen.... dazu braucht es nicht mal einen Gott sagt ihr. Also sogar ohne das vorhanden sein eines Gottes ist schon viel schwierigeres geschehen, sagt ihr.
Der Zufall beschreibt den einen Fall betreffend der unabhängig von allen anderen vorhanden oder noch nicht vorhandenen Regeln wirkt. Und zwar auch schöpfend oder wie sagt man da? Erschöpfend wirkt...oder konstruktiv wirkend... oder? Egal wenn man nicht mehr weiter wissen sollte kann man statt Gott hat es gemacht auch sagen:
Siehe, hat der Zufall nicht alles um uns herum erschaffen? Wie einfach muß es doch für den Leben schöpfenden Zufall sein Dein Problem zu lösen? Der Zufall ist sogar die Erklärung für wissenschaftliche Vorgänge. In Phasen in der eine Theorie nicht funktioniert überbrückt der Zufall alles.

Liebe Grüße
Carmen
 
... ... Der Zufall war es der alles möglich gemacht hatte was ihr nicht versteht.... ... ...
Obwohl es nicht an mir liegen soll, Dir deine Sprache zu erklären: Hier scheinst Du etwas ganz grundlegend falsch verstanden zu haben. Du verwechselst Zufall mit (folgerichtiger) Anpassung.

"I cannot believe that God plays dice with the cosmos" - Einstein, ironisch
 
Lieber mehlsack, joungster
Ich werde euch am Wochenende gerne ein paar Muster liefern für archäologisch bekräftigte Begebenheiten in der Bibel. Bringt ihr mir doch bitte im Gegenzug auch ein paar "Beweise" für die Zufallstheorie von Darwin (bitte keine Hypothesen, von denen hatten wir schon genug). Dies konnte bisher leider noch niemand glaubhaft darstellen in dieser Diskussion.

Uebrigens, Mehlsack, einige deiner Fragen werden direkt im biblischen Bericht über den Archebau, die Flut und die Strandung im 1. Buch Mose (Genesis) beantwortet
(Grösse der Arche, Landung auf dem Hochplateau des Berges Ararat, etc.). Dies
setzt natürlich voraus, dass du diesen Daten Glauben schenken kannst ;). Was die
genetisch gesunde Struktur der mitgebrachten Tiere und Pflanzen betrifft, so habe
ich als "Himmelskomiker" eben die Gewissheit, dass Gott eine gute Wahl getroffen hat. Ich
weiss, dies ist natürlich kein Beweis - sorry! Weisst du, Glauben hat sehr viel mit Beziehung und Vertrauen zu tun. Wenn du (ganz persönlich) Gott in deinem Leben als treu und wahrhaftig erfährst, dann fällt es dir auch nicht schwer, ihm in den übrigen Dingen Glauben zu schenken. Von einem guten Baum kommen halt tatsächlich gute Früchte!

Zum Schluss noch ein Wort an Konradin: Danke für die konstruktivere Weiterführung dieser Diskussion. Das meine ich auch so. Du hast noch eine Bemerkung zu den Schöpfungstagen gemacht. Du hast ja eingangs geschrieben, du seist ziemlich bibelfest. Dann weisst du bestimmt, dass für Gott ein Tag wie tausend Jahre sind (2.Petrus, 3.8):

Doch eins dürft ihr dabei
nicht vergessen, liebe Freunde:
Gott steht über aller Zeit. Was
für uns ein Tag ist, das ist für
Gott wie tausend Jahre; und was
für uns tausend Jahre sind, das
ist für ihn wie ein Tag.

Ich gebe dir völlig recht, dass gewisse Texte der Bibel nicht wörtlich zu nehmen sind, sondern symbolisch für etwas anderes stehen. Die Offenbarung ist da nur ein Beispiel. Auch Jesus hat viel mit Gleichnissen gearbeitet, um tiefere Wahrheiten bildlich zu verdeutlichen. Andererseit dürfen und sollen gewisse Texte durchaus wörtlich und persönlich genommen werden (.. z.B.: Behandle deinen Nächsten so, wie du selbst von ihm behandelt werden möchtest).
Da braucht es eben viel Weisheit, um die Dinge unterscheiden zu können. Ganz nebenbei bemerkt: Die Gesetzesstruktur vieler Länder dieser Erde beruhen auf den Grundsätzen der 10 Gebote und auf dem mosaischen Gesetz. PS: Für mich schliesst eine Schöpfung die Dinosaurier überhaupt nicht aus, im Gegenteil. Im Gegensatz zu Darwin Theorie waren sie eine Tatsache.
Herzl. Gruss freefloating
 
@Carmen

Ich habe nicht argumentiert, ich habe gefragt! Ich habe auch nicht zu meinem Glaubensbekenntnis etwas dargelegt! Ich persönlich verlange keine Akzeptanz, es reicht nur eine einfache Toleranz.

In der Bibel hat kein einziger Zeitzeuge eine Geschichte nieder geschrieben. Die ersten Geschichten stammen aus der Zeit 150 nach Christitod. Die Bibel war nur ein Machtmittel und ist es heute noch. Das Christenthum wurde nur aus Machbestrebungen groß gemacht, römische Geschichte, sogar schriftlich dokumentiert.

Zitat
Eine Religion die keine befriedigende Antworten liefert wird nie lange bestehen können.
Zitat Ende

Da hat dich die Geschichte mit der Shoah schon längst eingeholt, übrigens ist dies nur das relativ jüngste Bespiel, es gibt noch jüngere Bespiele. Wenn wir gerade dabei sind, wo war Gott und seine Gläubigen vor 60 bis 70 Jahren?

Richtig ich stelle Intoleranz an den Pranger, aber eher die aller Gläubigen und vor allem die der Monotheisten, da diese zu oft mit Gewalt einher geht. Vor allem wird sie von zu vielen Gläubigen gedultet.
 
freefloating schrieb:
Dann weisst du bestimmt, dass für Gott ein Tag wie tausend Jahre sind
Aber selbst dann wäre die Schöpfungsgeschichte recht kurz. Gott brauchte also 6000 Jahre für die Welt und im 7000sten Jahr ruhte er aus. Sorry, aber es gibt genug Funde, die nachweislich älter als 7000 Jahre sind. so haut es eben auch nicht hin.

Fein, daß du zumindest erkennst, daß Zeitangaben in der Bibel eher Metaphern sind, wie du soeben selbst erwähnt hast. Wer Ohren hat, der höre.

Spricht eigentlich etwas dagegen, Werte aus der Bibel zu übernehmen? In meinen Augen nicht. Denn letzten Endes kommt es auf die Werte an, nicht auf die Quelle, aus welcher sie stammen.

Gruß Konradin
 
@freefloating
Zitat
Ich werde euch am Wochenende gerne ein paar Muster liefern für archäologisch bekräftigte Begebenheiten in der Bibel.
Zitat Ende

Das wird sehr schwierig, da keiner genau weiß wann die Bibel geschrieben wurde! Somit kannst du im wissentschaftlichen Sinne keinen Beweis führen. Das wird schon seit Jahrzehnten von verschieden Wissenschaftlern versucht und scheitert immer an diesem Fakt.

Zitat
Weisst du, Glauben hat sehr viel mit Beziehung und Vertrauen zu tun.
Zitat Ende

Genau, warum dann aber wissentschaftlich Beweisen. Die vorher dargelegten Aussagen klingen eher nach "Intelligent Design"*, das macht mir dann schon Angst. Glaube und Wissenschaft sollte man nicht mischen, da sind wir dann schnell bei Herrn Bush ein "guter" Populist (*ID: eine moderne Fassung des traditionellen teleologischen Arguments für die Existenz Gottes). Das willst du bestimmt nicht, es reicht schon dass es eine Nation auf der Welt gibt die Kreuzritter spielt, mit dem Bildungsniveau eines Sechstklässers.
 
Nach wie vor reduziert Carmen die Evolutionstheorie auf Zufall(und das nach 14 seiten ! )
Hatte Gott nicht die Erde geflutet um die ganzen Bösen Menschen zu vernichten? Warum sollte sie dann geografisch begrenzt sein?, Weil dann wären die Leute ja einfachweiter ins Landesinnere gezogen.
Und du hast mir immernoch keine Hinweis auf de Verbleib der Pflanzen geliefert.
Es behaupten auch fast alle Religionen das es irgendwann einer Armaggedon,Jüngstes Gericht und weiß der Geier was noch geben wird, ja, ohne Wunder und Angst sind die Religionen nämlich machtlos.


Aber selbst wenn du die genetisch der perfektion am nächsten kommenden Tiere zusammenführst wirst du definitiv bei der Inzucht und damit beim Verfall der Tierart enden.
Trotzdem, wo gibt es ein Stück Holz der Arche? Haben nicht schon hunderte Wissenschaftler, Sekten,Autoren und andere Menschen auf dieser besonderen Hochebene gebudelt und geschürft? und dennoch nichts gefunden?

Freefloat, was willst du den für Beweise liefern ?
Eine Stadtmauer als Beweis das an Punkt XYZ eine Stadt stand? WoW, da bin ich platt.
Mein Vater ist mit 32 Jahren gestorben, DAS allein kann mir "Beweis" genug sein das Gott weder Gut oder allmächtig ist! Zumindest wenn ich jetzt hier mal so argumentiere wie Free......
Zudem ist Glauben niemals ein Beweis, höhsten ein Beweis an die eigenen Unfähigkeit sachen selbst zu suchen/finde und zu erfahren.


@Muesli

Ich war einfach davon ausgegangen das wenn die Mensch "mehrere hundert Jahr" hätten alt werden können das auch der Durchschnitt ein wenig höher liegen würde :)
 
Hallo Mehlsack
Punkt 1: Carmen wird das Darwin-Modell vermutlich auch noch nach 50 Seiten mit Zufalls-Theorie titulieren, ganz einfach deshalb, weil der gute alte Darwin (er wollte übrigens auch mal Theologe werden :D) die Beweiskette nie schliessen konnte). Das hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert. Da helfen auch keine manipulativen Behauptungen über Schädelfunde. Es bleibt eine Theorie. Der Darwinismus ist keine wissenschaftlich bewiesene Tatsache, sondern bloß eine Interpretation der vorhandenen Befunde aus der Biologie, der Genetik und der Paläontologie, und zwar eine Interpretation, die von einem ganz bestimmten Weltbild abhängig ist - so wie jede Interpretation von einem Weltbild abhängig ist - in diesem Fall dem Materialismus. Ich möchte euch hier noch eine kurze Sequenz aus einem Referat zur kritischen Betrachtung der Evolution geben (Stefan Schmidt):
...einer der wichtigsten Verteidiger der Evolution, der russische Wissenschaftler A. I. Oparin gesteht in seinem Buch namens "Origin of Life - Ursprung des Lebens":

"Sogar die Einfachste dieser Tausenden von Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Sauerstoff- und Stickstoffatomen, enthaltenden Stoffe (Proteine), die alle eine individuelle Form und Anordnung haben, und eine komplexe Struktur darstellen. Für diejenige die diese Struktur der Proteine genau untersuchen, ist das selbständige Zusammenkommen dieser Stoffe genauso unwahrscheinlich wie die Möglichkeit; dass es aus Buchstaben, die beliebig in die Gegend ausgestreut wurden, das Gedicht "Aeneid" des römischen Dichter Virgil entstand." (A.I. Oparin, Origin of Life, Seite 132-133). Ich (freefloating) finde, dass dies eigentlich schon alles sagt. Er gibt ja selber zu, dass intelligente Dinge eben nicht durch Zufall entstehen. Die Sonne hat genau den richtigen Abstand zur Erde, so dass wir weder erfrieren noch verbrennen... und dies soll ein Zufall sein. Soviel Lottogewinne gibt es gar nicht!

Punkt 2: Nehmen wir einmal an, es gäbe nur wenige archäologische Funde (und es gibt sie in Israel / Palästina einige) welche die Wahrheit der biblischen Berichte untermauern. Dann ist das für mich immer noch zehnmal mehr Beweis, als die kuriose Theorie eines englischen Naturforschers. Der Fakt, dass soviele daran "glauben" macht sie aber nicht besser, sondern zeigt nur, wie nützlich sie ist Gott abzuschaffen.

Punkt 3: Es tut mir sehr leid, dass du deinen Vater so jung verloren hast. Auch mein Vater bekam an meinem 8. Geburtstag einen Hirnschlag und ward von da an behindert. Einige Jahre später (ich war 23) starb er. Es kommt mir allerdings nicht in den Sinn, Gott dafür verantwortlich zu machen. Es ist interessant, dass du in dieser Hinsicht Gott zur Verantwortung ziehst - ich dachte, den gibt es gar nicht, oder doch?!? Noch eine Frage an dich: Was bitte soll dieser Satz mit "höhsten ein Beweis an die eigenen Unfähigkeit sachen selbst zu suchen/finde und zu erfahren"? Ich bedaure es, dass so häufig immer noch irgendwelche Beleidigungen kommen müssen. Ist das wirklich nötig? Gruss freefloating
 
Nach wie vor reduziert Carmen die Evolutionstheorie auf Zufall(und das nach 14 seiten ! )
Hallo Mehlsack und auch Hallo an alle anderen hier.

Ok. Wenn es Dir gelingt etwas zu erklären ohne den Zufall bemühen zu müssen..
Beispiel:
Eine Urbakterie mutierte zusammen mit ihren Kumpels. Irgendwann wurden deren Nachkommen Fische. Hört sich das nicht etwas doof an?
Egal, auf dem Weg zum Fisch mußte es eine Ernährungsumstellung geben.Gab es Bakterien mit Gebiss, oder Verdaungstrakt ohne Gebiss quasi die Umgebung aufschlürfend?? Schlug denen das nicht auf den nicht vorhandenen Magen? Auf dem Weg zum Fisch mußte es einen Körper geben der in der Lage war zum Beispiel Arterien zu beinhalten. Diese Arterien hätten aber nur Sinn gemacht, wenn es schon Blut gebe und ein Herz. Eine Herz ohne Arterien geht auch nicht, Blut ohne Arterien und Herz findet auch nicht so richtig seinen Platz im Stück undurchblutenden Fleisch des Wesens das erst Fisch werden soll. Worauf ich hinaus will ist, das es da Erklärungsprobleme in Deiner Theorie gibt. Erkär das mal detailiert wie das ohne Zufallsmutation gegangen sein soll. Gibt es einen Werdegang? Also ich meine schon etwas genaueres wie: Die Meereswesen entstanden aus Bakterien, oder Fische entkamen vor lauter Mutationen geplagt dem Wasser und wurden zum Landtier. Sobald man ins Detail geht wird alles umso wässriger wenn es um Beweise zur Behauptung der Wissenschaft der Evolution geht.. Überall richtet der Zufall alles Genauso:

Der Zufall beschreibt den einen Fall betreffend der unabhängig von allen anderen vorhanden oder noch nicht vorhandenen Regeln wirkt. Und zwar auch schöpfend oder wie sagt man da? Erschöpfend wirkt...oder konstruktiv wirkend... oder? Egal wenn man nicht mehr weiter wissen sollte kann man statt Gott hat es gemacht auch sagen:
Siehe, hat der Zufall nicht alles um uns herum erschaffen? Wie einfach muß es doch für den Leben schöpfenden Zufall sein Dein Problem zu lösen? Der Zufall ist sogar die Erklärung für wissenschaftliche Vorgänge. In Phasen in der eine Theorie nicht funktioniert überbrückt der Zufall alles.

Und dann nennt man es auch noch bewiesene Wissenschaft....

Liebe Grüße
Carmen
 
Free es ist überhaupt keine große sache das ich die sache mit meinem vater auch in einem hinblick auf gott sehe, natürlich habe ich mir gedanken darüber gemacht wie was warum bin aber zu dem schluss gekommen das Gott für mich nichts ausser einer gewaltätige warscheinlich nicht existente Sache ist.

Es gab immer wieder Forscher die ihre Meinung geändert haben. das ist natürlkich für sie ganz schön, aber meine meinung ist da nunmal so.

Btw die sache mit dem Leben auf dem Planeten und genau in richtige entfernung bla bla

Schonmal dran gedacht das das leben einfach anders aussehen würde wenn die bedingungen anders wären?

Carmen schau dir doch mal Schlammspringer an ;)
 
Für diejenige die diese Struktur der Proteine genau untersuchen, ist das selbständige Zusammenkommen dieser Stoffe genauso unwahrscheinlich wie die Möglichkeit; dass es aus Buchstaben, die beliebig in die Gegend ausgestreut wurden, das Gedicht "Aeneid" des römischen Dichter Virgil entstand." (A.I. Oparin, Origin of Life, Seite 132-133).

Noch einmal:

Das ist ein absolut schwachsinniger Schluss!

Dieser Schluss hätte nur dann Gültigkeit, wenn es nur genau das Leben geben könnte, dass momentan auf der Erde lebt. Dem ist aber nicht so. Das zeigen auch sehr deutlich die vielen Sackgassen, die das Leben auf der Erde "eingeschlagen hat" und die einfach wieder ausgestorben sind.

Es gibt eben unendlich viele Möglichkeiten, wie das Leben sich entwickeln kann, daher auch die Artenvielfalt alleine schon hier auf der Erde.

Mit dem oben genannten "Argument" kann man nur dumme Leute beeindrucken, die sich keine Gedanken über die tatsächlichen Hintergründer machen.


Eine Urbakterie mutierte zusammen mit ihren Kumpels. Irgendwann wurden deren Nachkommen Fische. Hört sich das nicht etwas doof an?
Egal, auf dem Weg zum Fisch mußte es eine Ernährungsumstellung geben.Gab es Bakterien mit Gebiss, oder Verdaungstrakt ohne Gebiss quasi die Umgebung aufschlürfend?? Schlug denen das nicht auf den nicht vorhandenen Magen? Auf dem Weg zum Fisch mußte es einen Körper geben der in der Lage war zum Beispiel Arterien zu beinhalten. Diese Arterien hätten aber nur Sinn gemacht, wenn es schon Blut gebe und ein Herz. Eine Herz ohne Arterien geht auch nicht, Blut ohne Arterien und Herz

Und auch hier wird absichtlich die tatsächliche Entwicklung ignoriert. Warum ignorierst du permanent die dazwischen liegenden Entwicklungsstufen? Einige dieser Entwicklungsstufen gibt es heute noch. Es gibt nicht nur Einzeller und Säugetiere!

Auf dem Weg zum Fisch mußte es einen Körper geben

Eben, du solltest mal die Entwicklungsschritte nachvollziehen.
 
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