Also was Obama bis jetzt gemacht hat finde ich nicht schlecht. Die Schließung des Gefangenenlagers, das Deckeln der Manager-Gehälter usw.
Und als er dann einfach zugegeben hat, dass er es bei der Wahl seine Mitarbeiter verbockt hat fand ich das auch sehr ehrlich und sympatisch.
Zugegeben, aber bisher konnte er auch noch nicht viel falsch machen. Die von dir beschriebenen Entscheidungen gebietet der kluge Menschenverstand, sind schon seit Monaten geplant oder dermaßen unwichtig, dass er bei mir bisher, außer einem gewissen Sympathiebonus, noch nicht viel gewonnen hat.
Im Gegenzug hat er meiner Meinung nach z.B. schon insofern eine Fehlentscheidung getroffen, das Hilfspaket für Banken und Unternehmen nicht nur in einer Höhe unvorstellbaren Ausmaßes durchzuboxen, sondern dieses sogar noch nach seiner Wahl um mehr als 100 Mrd. ausgeweitet hat.
Kann sich irgendjemand vorstellen, wie viel Geld das ist? Zu was für einem unglaublichen Armenhaus diese Entscheidung die USA werden lässt? Und was passiert, wenn die Hilfen auch nur bei 10% der "Hilfsbedürftigen" nicht fruchten? Mal abgesehen davon, was die Ausweitung der militärischen Engagements noch kosten wird?
Fakt ist: Zeit seiner Amtszeit (und ja: eine zweite eingerechnet) wird Obama nicht viel mehr, als ein sympathischer Schuldenverwalter sein. Wobei sich viele, insbesondere naive Deutsche, noch ganz böse umgucken werden, wie nett dieser gewinnend lächelnde Präsident sein wird, wenn wir ihm in ähnlichem Ausmaß und bei ähnlichen Themen (ja, er besetzt in der Tat in sehr vielen Bereichen die gleichen Positionen wie sein Vorgänger, er bringt es nur schöner rüber!!) politischen Widerstand leisten sollten, wie Herrn Dabbelju.
Btw: ich find es übrigens krass, wie viel Skepsis und wohlüberlegte Stellungnahmen bei den meisten Posts hier mitschwingt. Ist die Community etwa doch intelligenter als der deutsche Durchschnitt?
Greetz, Matze