Wir brauchen mehr Kapitalismus

@ Ganz schön hart

Dfür hätte ich gerne eine Quellenangabe. Danke.

recht hat er, der muesli

Ihr macht es euch sehr einfach, schmeisst hier nen Satz in die Mitte und erwartet auch noch sachliche & informative Antworten.

Die Regeln sagen ganz deutlich:

- keine Minibeiträge
- Beiträge sollten wohl überlegt und lesbar formuliert werden
- Diskussionen leben vom Begründen einer Meinung
- Zitate sind auf Kernsätze zu beschränken die für eine Erwiderung nötig sind.

Es ist traurig, dass man immer erst mit dem Regel/Punkte-Hammer kommen muss, bevor der eigene Denkapparat genutzt wird.

lg... NeHe

PS: Wir sind auch nicht alle 15 Minuten hier und können solche Sinnlos-Posts nicht sofort entfernen. Aber dafür kann man auch mal den /!\ nutzen ;)
 
Entschuldigung, aber eine Diskussion lebt von Argumenten, die auch belegt werden müssen. Sonst behaupte ich hier als nächstes auch, dass Frau Merkel sich an die Spitze geschlafen hat. In jedem einigermaßen förmlichen Forum wird man auf die Frage nach der Quelle auch eine entsprchende Antwort bekommen

@müsli:

Bescheiden, bescheiden, mein Lieber, was du hier anbietest. Du scheinst dich verlesen zu haben: Manager verdienen Milliarden.

Dazu a) definiere Manager und b) definiere den Zeitraum.

Ein Manager ist eine angestellte (!) Person eines Unternehmens.

Keine der von dir genannten Personen hat als Manager Milliarden verdient! Die von dir genannten Personen sind self-made Milliardäre. Willst du denen auch vorwerfen, dass sie sich falsch verhalten haben? Dann fehlen in deiner Auflistung aber ebenso Bill Gates, die Albrecht Brüder und der Gründer von Lidl. Und wenn du hier schon klug********n willst, dann hättest du wohl besser den Namen John Paulson fallen lassen. Und der ist übrigens auch keine "Manager", dem gehört nämlich der Fonds.

Insofern ist deine hier zur Schau gestellte Empörung mehr als lächerlich. Tut mir leid, wenn du negative Kritik nicht verträgst und auf einfache und vollkommen berechtigte Fragen nach einer Quelle mit solch sinnloser Ausführlichkeit antwortest. Hättest einfach nur einen einzigen Link posten müssen, aber gut.
 
Und warum hast du dir nicht die Mühe gemacht, einen Link zu posten, Ganz schön hart? Oder gilt dein Postulat nach Belegen nicht für dich selbst?

Demnächst diskutieren wir hier noch darüber, wie man 'verdienen' definiert oder gar 'Milliarden'. Auch ich mache es mir einfach, mein Lieber, und belege hier überhaupt nichts (außer vielleicht einigen Zitaten). Andererseits halte ich mich besser heraus, sonst stehe ich deiner Meinung nach noch in der Pflicht, Begriffe wie 'Manager' definieren zu müssen oder zugeben zu müssen, daß auch ein Jahr ein oft benutzter 'Zeitraum' ist. Dazu aber ist mir meine Zeit zu schade.

Gruß Konradin
 
Ich denke nur, dass es einen Unterschied macht, ob man sich selber etwas aufbaut und dadurch Milliarden verdient. Oder aber ob man Angestellter ist - folglich Manager - und dabei eben nicht die Milliarden verdient. Man sollte bei aller Hitzigkeit dieser Diskussion die Sachlichkeit nicht vergessen.

Zu sagen, dass Manager Milliarden verdienen ist einfach falsch. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren, wenn man mir entsprechende Quellen zeigt. Ich denke, das ist nicht zuviel verlangt. Wenn man hier über den Kapitalismus herzieht, dann ist es immer einfach, sich die schwarzen Schafe herauszusuchen. Dass dieser hier in Deutschland gelebte Kapitalismus auch dazu geführt hat, dass der Backermeister Kamps ein Imperium aufgebaut hat und die Albrecht Brüder mit zu den reichsten Leuten der Welt gehören, wird dabei leider vergessen. Sie polarisieren halt zu wenig und es lässt sich auch nicht so leicht über sie herziehen wie über den Mann mit dem Victory-Zeichen. Kapitalismus bringt ein paar Tumore mit sich, keine Frage. Ihn aber grds. zu verteufeln, wie es die meisten hier tun, ist falsch, dafür überwiegen weiterhin seine Vorteile. Diese Vorteile mögen nicht so offensichtlich sein wie die Vorteile einer sozialen Planwirtschaft, doch sie sind nun einmal größer. Hierbei nicht von oben, sondern von unten anfangen. Wenn Siemens 10k Leute entlässt ist dies eigentlich nebensächlich, wenn der Mittelstand im gleichen Zeitraum 100k Menschen einstellt oder woher kommen auf einmal sinkende Arbeitslosenzahlen? Sicherlich nicht durch die 30 Dax-Konzerne verursacht. Jaja, ich weiss, die Statistik ist sowieso geschönt, aber auch dies nur bis zu einem bestimmten Grad. Diese Schwarz-Weiss Malerei, die gerade in diesem Forum allzu gerne betrieben wird, ist zum ******.

Zu welchem meiner Argumente möchtest du denn eine Quelle wissen?
 
Ach Leute, seid doch nicht so kleinlich. Ob jemand Milliarden oder Millionen als Einkommen hat, ist doch letztlich egal. Zuviel ist zuviel. Wir sind uns doch hoffentlich einig, dass so ein Einkommen durch keine Arbeit oder keine Verantwortung gerechtfertigt werden kann. Mir kommen schon die Tränen, dass Manager angeschlagener Banken nur noch 500000 Euro im Jahr bekommen sollen. Aber Ausnahmen soll es ja geben, und die bestimmen die Regel. Ich hätte die alle auf Hartz IV gesetzt, und sie ihren Posten als 1-Euro-Job weitermachen lassen. Ganz Deutschland hätte gejubelt, und die hätten mal wieder den Wert des Geldes kennengelernt.
 
@ muesli:
Ja, du bist unser Informationsei :D
Des weiteren korrigiere doch mal die "Allegmeinplätzen" zu Pispers "Allgemeinptätzchen". Nicht böse gemeint, sieht nur komisch aus.

@ sasch.chem:
Verdient Gates seine Milliarden etwa nicht? Er hat eine großartige (IST SO!) Reihe von Betriebssystemen auf den Markt gebracht und verdient damit zurecht Milliarden. Diese spendet er nebenbei auch mal ganz locker an zB AIDS-Programme. Ob die 100 Millionen eines Porsche-Chefs allerdings gerechtfertigt sind, na darüber wage ich zu streiten. Gleiches gilt für meine Oberlieblingstriefnase Ackermann.
Wer sich sein Geld durch ehrliche Arbeit verdient (und soviel Geld KANN man nur gerecht durch Neureungen / Revolutionen bekommen -> siehe Bill Gates, Steve Jobs | Wahlweise auch durch richtige Entscheidungen, wie zB John Griffin) der soll es auch ahben und dann bitte gerecht einsetzten (siehe Gates). Wenn ich mir allerdings die Millionen-Zubrote ansehe, von Politkriminellen aus Wohlstandsghettos wie dem Reichstag, na da kommt mir die kalte Wut hoch.

@ topic:
Der Mann treibt den Kapitalismus voran in dem er den Menschen auffordert ein Stück geistige Fäkalie zu erwerben. Er verdient Unsummen mit diesem Schindluder -.-
 
Hallo
Argumente sind logisch nachvollziehbar weil sie sachlich sind. Meinungen können eine rein emotionale Sichtweise ausdrücken. Bei Rechthaberei ist es oft nur emotional und somit sachlich nicht nachvollziehbar.

Wir brauchen mehr Kapitalismus kann einer Branche helfen, etwa einer Bank oder Kirche oder einem Staat der wie eine Firma geführt wird.

Soll der Kapitalismus die Stelle einnehmen die das Deutschland unserer Väter mal hatte? Deutschland hatte Made in Germany, weil es innovative Unternehmer hatte die in Jahrzehnten dachten und nicht in Jahresfrist. Deutschland hatte die technologische Weltführung in vielen Bereichen. Nachdem der Wunsch auf kam die Kosten mit aller Gewalt runter zu drücken, kam auch die Änderung. Das war ungefähr zu der Zeit als Costcenter entstanden und ein Anruf eines Kunden bei der Serviceabteilung einer Firma nicht mehr kostenlos für den Kunden war. Das war die Zeit in der immer behauptet wurde das kein deutscher Arbeitsplatz verloren ginge sondern das es nur der Standortsicherung diene. Das war das Fundament (meiner Meinung nach) für den neuen Kapitalismus der immer virtuellere Grundlagen erhielt.
So kann es sein das heute eine Firma 20 Mitarbeiter hat und in der Solarenergie - Branche tätig ist bei einem Jahresumsatz von ca. 20 Mio € aber einen virtuellen Aktienwert des über 800 fachen hat. 20 Mio x 800= 16 Mrd €. Nun brauchen wir mehr Kapitalismus??? Ich glaube wir brauchen Realismus!

Liebe Grüße
Carmen
 
Nein, kein Mensch verdient das. Auch kein Gates. Einkommen wohlgemerkt, nicht Vermögen. Schließlich hat er seine Betriebssysteme in der Mehrzahl nicht allein in der Garage erfunden, sondern seine zigtausend Mitarbeiter. Das der Chef das zehn- oder zwanzigfache seiner einfachen Mitarbeiter bekommt, mag man dem System geschuldet zähneknirschend hinnehmen, aber nicht das tausenfache.
 
@ Gsh
Parade reposte :read:

Bzgl. -> Definiere "Manager"
Wenn ich nicht ziemlich sicher wäre, dass Du es nicht selbst schon wusstest,
würde ich jetzt vllt. behaupten, Du hättest von mir abgeschrieben
muesli schrieb:
post # 20 -> Manager sind Angestellte der Firma und werden über den Vorstand eingestellt und von den Aktionären (den Besitzern) per Arbeitsvertrag (ggfs. noch mit zusätzlichen Boni und evtl. Abfindungen) "bezahlt"

Allerdings wird mir nicht allein durch diese Schluderei von Dir in diesem thread eins recht deutlich,
Du hast schlicht auch nicht ernsthaft zu den von mir Genannten recherchiert und konterst, scheinbar eloquent (no way!), mit einem anderen, allerdings eher nichtssagendem Schlagwort

Genau Dazu aber auch einmal ernst gemeinte Fragen von mir:
Definiere hierzu "verdienen" in Relation zu "Arbeit"
UND
Definiere (inhaltlich % auch bzgl. der Arbeitsleistung) Self-made-Millionäre bzw. -Milliardäre

Ich bin ernsthaft gespannt, wie Du hier z.B. eine Anglizme wie "self-made" näher umdeuten wirst

muesli

PS
Wenn Du mir hier schon "zur Schau gestellte Empörung" unterstellst, dann belege auch dies bitte mit einem Zitat von mir genau aus diesem thread.
Das wäre eigentlich sogar wesentlich einfacher, als sich z.B. über die Vita anderer Personen zu informieren.
Bis dato habe ich Dich zumindest als einen um Sachlichkeit und Richtigkeit bemühten User gehalten,
es sollte mir leid tun, wenn ich diese Einschätzung revidieren müsste.
 
..... Dass dieser hier in Deutschland gelebte Kapitalismus auch dazu geführt hat, dass der Backermeister Kamps ein Imperium aufgebaut hat und die Albrecht Brüder mit zu den reichsten Leuten der Welt gehören, wird dabei leider vergessen. ....

Ist das nun ein positives Zeichen eines gelebten Kapitalismus? Dann stelle ich die Frage für wen?
Die Brüder Albrecht haben mit ihren ALDI-Läden Millionen gescheffelt und den Markt mit den Selbstbedienungsläden revolutioniert.

Auf der Strecke sind geblieben, der Einzelhandel und die Verkäuferinnnen.

Durch diese sozialen und gelebten Kapitalismus gibt es heute im Handel fast überwiegend nur noch Beschäftigte auf 400 Euro Basis.

Kein Urlaubsgeld- kein Krankengeld - ctc.

Ich bezweifle, dass die gelebte Marktwirtschaft, denn eine soziale M- wurde inzwischen abgeschafft, dass noch so wünschenswert ist.

Heute ist der Neukauf von Geräten oft viel billiger, als eine Reparatur, falls diese überhaupt noch durchgeführt werden kann.
Ich habe z.B einen gut 10 Jahre alten Gefrierschrank von Siemens im Keller - wie neu und voll funktionstüchtig. Nur die Dichtung hat in den Jahren, trotz guter Pflege, den Geist aufgegeben.
Fazit: Ich muß einen neuen Gefrierschrank kaufen, weil es keine Dichtung gibt und eine Reparatur nicht möglich ist.

Ein Ergebnis der Marktwirtschaft. Sorglosen Umgang mit Rohstoffen und Umwelt im Interesse des Profits.

Eine soziale Marktwirtschaft im Interesse der Bürger, der Umwelt und den sparsamen Umgang mit Rohstoffen ist wohl eher zu begrüßen.


Dieser gelebte Kapitalismus von Albrecht und Co ist für den Menschen schädlich und sollte nicht dazu verleiten, den Kapitalismus zu befürworten.
Arbrecht und Co zeigen uns deutlich, die Menschen sind nichts wert - es geht um Profit - egal wer auf der Strecke bleibt.

Charlo
 
@Charlo:

Wieviele Mitarbeiter hat Aldi eigentlich? Die Leute mögen einen 400€ Job haben, sie haben aber immerhin einen Job. Ohne den Albrechts hätten wir was? Mehr Arbeitslose und teurere Lebensmittel.
 
Wie wäre es denn, wenn wir nur noch einen einzigen Discounter hätten, bei welchem dann alle arbeiten würden. Prima, und die Lebensmittel wären dann bestimmt noch billiger. Allerdings bräuchten sie dann auch alle die billigen Lebensmittel. 100€ für Lebensmittel, 250€ für die Miete (incl. Nebenkosten) und 50€ für den Rest. Wenn die werte Kundschaft aber nur noch 100€ im Monat dalassen kann, dann wird sich deren Basis wohl etwas verbreitern müssen. Am besten schafft man den Mittelstand auch gleich ab und lässt ihn für 400€ arbeiten, dann könnte es zumindest rein rechnerisch wieder funktionieren. Schließlich wollen wir die Herren Albrecht doch nicht arm machen, oder, Herr Ganz schön hart?
 
@Charlo:

Wieviele Mitarbeiter hat Aldi eigentlich? Die Leute mögen einen 400€ Job haben, sie haben aber immerhin einen Job. Ohne den Albrechts hätten wir was? Mehr Arbeitslose und teurere Lebensmittel.

Na klar, einen Job, wo das Geld weder hinten noch vorn reicht. Wer Vollzeit bei Aldi arbeitet hat kaum mehr als 800 €. Davon läßt es sich grandios leben.:löl:
Aber Hauptsache, sie haben einen Job. Die Albrechts sind in meinen Augen Verbrecher, die sich auf Kosten ihrer Lohnsklaven maßlos bereichert haben.
 
In diesem Zusammenhang muß ich aber auch mal auf die Gegenseite einhauen. Wenn man sich den gewerkschaftlichen Organisationsgrad auf Seiten der Beschäftigten im Einzelhandel mal ansieht, muss ich schon fast sagen, sie haben es nicht besser verdient. Irgendwie hat sich bei jungen Leuten so eingebürgert, dass Gewerkschaften nicht chic seien. Da braucht man sich über die herrschenden Zustände und die Sklavenlöhne nicht wundern. Dass die Arbeitgeber im Einzelhandel sich mit Händen und Füßen gegen die Bildung von Betriebsräten wehren, ist die andere Seite.
 
@Charlo:

Die Leute mögen einen 400€ Job haben, sie haben aber immerhin einen Job. ...


Genau das ist die Redensart eines Kapitalisten und auch unserer christlichen und sozialen Regierung.
Gönne keinen und auch Dir nichts schlechtes - Dir aber 10 Jahre lang einen 400 Euro Job bei ALDI, damit Du nicht weiter so einen Unsinn redest.
 
Es gibt von allem, auch vom Kapitalismus eine Überdosis.
Und es ist nicht Sinn der Sache, daß so wie jetzt bei den Spekulanten Gewinne privatisiert werden und Verluste verstaatlicht.

Wir brauchen mehr Kontrolle -demokratisch legitimierte hoheitliche Kontrolle des Staates- über den Kapitalismus.
Will heißen:
Teile der sog. Globalisierung sind als das zu behandeln was sie darstellen:
Ein Versuch durch Taschenspielertricks die demokratisch legitimierten Regeln im Land außer Kraft zu setzen. Das Wörtchen dafür heißt Rechtsmißbrauch. Und den kann man für nichtig erklären.
 
Die Forderung nach mehr Kapitalismus ist natürlich Blödsinn. Schließlich tut der Staat ja vieles, um die direkten Auswirkungen und Gefahren des Kapitalismus abzumindern. (Arbeitslosengeld, Mindestlöhne, HartzIV) Die sogenannte soziale Marktwirtschaft ist die Softversion des Kapitalismus. Leider ist sie ein Mythus. Denn Sozial und Kapital widerspricht sich. Kein Kapitalist gibt sein Eigentum her, mindert seinen Profit, um die Allgemeinheit zu beglücken.

Der Staat versucht auch durch Kartellämter den Kapitalismus im Zaum zu halten. Es wird versucht, die Bildung von Monopolen zu verhindern.

Das ist so als wenn man meint, die beste Regierungsform wäre eine Diktatur, wenn denn ein lieber, netter, sozialer Diktator an der Macht wäre.:D
Auch das ist eine Illusion.
 
Naja, der alte Fritz meinte mal, die beste UND die schlechteste Regierungsform zugleich ist die wahre Monarchie.

Beschäftige dich bitte mit den Regeln im Politikforum! Hier gehts etwas anders zu, als im Talk, Talk, Talk.
Ich sehe, dass du erst seit 5 Beiträgen (:D) hier rein darfst, darum jetzt nur ein Hinweis. In Zukunft werden solche Einzeiler als Spam betrachtet und entsprechen belohnt.


lg... NeHe
 

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