welche kampfkunst würdet ihr mir empfehlen?

  • Ersteller Ersteller Downy
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Hallo Downy,

also ich habe das gleiche Problem und suche hier im thread ein Kurs auf DVD (wie das beim Tanzen auch ist) für Tae-Kwon-Do.

Mein freund hat den schwarzen Gurt und es hat mich sehr beandruckt.

Einen regelmässigen Kurs kann ich nicht besuchen, weil sehr oft und manchmal ein paar Wochen lang im Ausland geschäftlich unterwegs bin.

Falls Du was auf DVD findest (natürlich denke ich mehr an Selbstverteidigung als an schwarzen Gurt) sage mir bitte Bescheid.

Für Deine Mühe und prompte Antwort möchte ich mich schon im Voraus herzlichst bedanken.

Viele Grüsse

didikol
 
Teleskopschlagstock. Ist eigendlich allen Kampfsportsachen überlegen wenn Du Ahnung von Biologie hast und keine Hemmungen hart und unerbittlich zuzuschlagen.
Mußt allerdings nach Anwendung flüchten, da die Teile in der BRD inzwischen verboten sind. Als zusätzliches Training dann vielleicht Tischtennis:-)
 
vorallem musst du immer einen "Teleskopschlagstock" in der MännerHandTasche mit Tragen :p
 
ich betreibe jetzt seid mittlerweile 17 Jahren Aikido, und kann es von meiner Seite aus empfehlen.
Es ist natürlich recht traditionell aber selbstverständlich mit viel Disziplin verbunden. Leider hat die derzeitige Jugend bei uns eine komische Einstellung was Kampfsport/Kampfkunst ist. Sie erwarten in kurzer Zeit viel Material zum einsetzen.
 
Der Thread ist zwar schon alt ABER es ist völlig egal welche Kampfkunst. Such dir einfach einen Stil aus lerne den anständig und dann gucke dich in anderen um. Die meisten Techniken sind sowieso in den meisten Stilen die gleichen. Lerne soviele wie du kannst, probiere sie aus und behalte die die dir am meisten zusagen bzw. am effektivsten sind (und das sind für jeden andere!)

Dieses sture mein System ist das Beste ist totaler Schwachsinn. Vor allem weil eine Kampfkunst auch alle 4 Bereiche des Kampfes abdecken sollte! Diese wären Schlagen, Treten, Grappling und Griffe. Für die ersten beiden gilt es die Fern-, Mittel-, und Nah-Distanz zu beherrschen; sprich Fern gleich Schlag und Tritt, Mittel gleich Knie und Ellenbogen und Nah ist alles was näherer dran ist. Grappling beinhaltet Techniken um den Gegner zu Boden zu führen (Takedowns) und Wrestling Techniken (Bodenkampf) bzw. Würfe. Und bei Griffen (Locks) alles was zur Neutralisation beiträgt bzw. auf die Gelenke geht und mit wenig Kraft zumachen ist.

Wenn Ihr Kampfkunst richtig verstehen wollt müsst Ihr die Geschichte Und Philosophie dahinter erlernen. Oben beschriebenes ist eine komplette Kampfkunst (wie zb. San Shou auch bekannt als Sanda). Als die Kampfkust aus dem alten Indien und China in die Welt getragen wurde, wurde das alles aufgeteilt. Z.B. wurde Grappling zu Judo und Jiu-Jitsu (wobei Judo zwar schön sein mag aber völlig an der Realität vorbei geht den es ist ein reiner Wettkampfsport der nur aufs Punkte machen ausgelegt ist) Alle Lock Techniken gingen ins Aikido. Schläge wurden zum Boxen. Schläge und Tritte wurden zu Karate. Tritte zu Tae Kwon Doe, usw..

Natürlich lässt sich das nicht verallgemeinern. Einzelne Elemente jeder der Vier Sorten finden sich in jeder Kampfkunst, dennoch werden einzelne Bereiche vernachlässigt. In diesem Sinne ist kaum ein Kampfsport "komplett". Entweder macht sucht sich einen der alles vereint (z.B. San Shou es gibt aber auch noch andere) oder macht macht möglichst viele und vereint sie selber. Ich will hier auch nichts schlecht reden! Man kann durch die Spezialisierungen auch viel lernen, nur muss man sich dessen Bewusstsein sein! (Wer z.B. gut Treten können will sollte sich auf jeden Fall Tae Kwon Do und Karate angucken aber es halt nicht dabei belassen!)

In diesem Sinne ein frohes Schaffen und fixiert euch nicht zu sehr. man kann in jedem Stil etwas lernen und VOR ALLEM lernt man nie aus!

MFG
 
krav maga ist sehr gut für die heutige realität.
taekwondo kann ich gar nicht empfehlen, wenn der gegner nicht auf distanz ist, kannst du nicht mehr viel machen. so ist es meinem kurdischem kumpel ergangen, welcher 6 jahre taekwondo gemacht hat. ein türke mit messer hat sich an sein hals rangepackt hat und schluß mit lustig. taekwondo ist für mich mehr als show zu sehen. wing tsun ist zwar auch gut, aber es dauert lange bis du damit vertraut bist.
meine favoriten: krav maga, thai- bzw kickboxen und letzendlich boxen.

gruß
 
Sorry das sagen zu müssen, aber einen Kampfsport zu lernen um sich selbst zu verteidigen ist arm!!

Das geht aber ganz weit an der Idiologie eines Kampfsportes vorbei, wenn ich das mal so sagen darf!

Ach ja, bevor die großen Quäcker kommen ich habe genug Erfahrung, danke der Nachfrage :fuck:

Wenn ich das schon nur lese, kommt mir das Mittagessen hoch! Man lerne Kampfsport um sich in einem Kampf (also mit einem Schiedsrichter und allem drum und dran unter gleichen Bedienungen zu messen). Einen Kampfsport nur wegen der Selbstverteidigung zu lernen ist erbärmlich und niederträchtig!

lG
Peter
 
verstehe die meinung von peter auch nicht, lol.
 
YouTube - WingTsun Welt der Wunder

Peter hat nur seine Meinung gesagt, aber halt ohne Begründung :D

Auf nur eine Kampfsportart fixieren ist nicht gut, insbesondere nicht wenn es sich um Taekwondo oder Judo handelt. Mit der geringen "Strassentauglichkeit" von Taekwondo habe ich selber Erfahrungen gemacht.
Kickboxen ist zwar effektiv gegen jemanden "normalen" aber gegen einen geübten Kampfsportler aus dem Bereich JKD, Karate,Krav Maga, Wing Chun sieht man damit schnell alt aus.
 
Sorry das sagen zu müssen, aber einen Kampfsport zu lernen um sich selbst zu verteidigen ist arm!!

Das geht aber ganz weit an der Idiologie eines Kampfsportes vorbei, wenn ich das mal so sagen darf[...]
Selbstverständlich darfst Du! Nett wäre es allerdings auch, wenn Du uns (bzw. mich) in ein paar Worten über die "Idiologie eines Kampfsportes" informieren würdest.
 
Auch auf die gefahr hin den Thread wiederzubeleben (TS ist wech, ich denke es ist abe rn recht guter Infothread):
SChau mal ob du Sambo lernen kannst. Ein Freund hat das ne Weile hat das mit einem Nachbarn geübt (er war ne Weile bei n relativ hoher Soldat beim russichen militär) und ich muss sagen:
Krass. Das ist absolut praxistauglich und sollte auch wirklich nur mit Bedacht eingesetzt werden. Wenn man die Möglichkeit hat - lernen! Ist recht beeindruckend mit welch einfachen mitteln man dort jemanden zu Boden schicken kann.
 
Du möchtest Kampf-KUNST und keinen Kampf-SPORT ! Es ist schon einmal von Vorteil, daß Du dieses zu unterscheiden weißt.

Ich emfehle Dir Ving Chun. Es gibt diese Art der Kampf-Kunst in verschiedenen Schreibweisen, was sich darauf begründet, daß es beim "Import" nach EU von verschiedenen Sifus in leicht veränderter Form unterrichtet wird und somit nicht mehr der Tradition entspricht.

Ving Chun bietet Dir eine Selbstverteidigung, welche von einer Frau entwickelt wurde und den damaligen Bauern die Möglichkeit der Verteidigung gegen die Shaolin boten. Habe es selbst jahrenlang betrieben und in meinen Augen das effektivste, daß man machen kann.

Man muß keine "Programme" lernen um einer Situation her zu werden. In einer "Schlägerei" hast Du keinen Kopf für geordnete Gedanken. Sowas bedeutet immer Streß und hier ist eine Verteidigung, welche auf Reflexe beruht, am effektivsten.

Bei einem Kampf-SPORT geht es darum, Punkte zu sammeln. Ein Street Fight hat allerdings nichts mit Punkten zu tun. Es geht lediglich darum, seinen Kontrahenten soweit außer Gefecht zu setzen, daß man selbst genug Zeit und Weg findet, sich genau aus dieser Situation zu entfernen. Alles andere und Sprüche wie: den muß man fertig machen sind Blödsinn und könntne unter Umständen zu Deinem Nachteil ausgehen.

Spreche hier aus Erfahrung und der Richter spricht dann von einer sogenannten "Verhältnismäßigkeit". Ist diese nicht gegeben, zahlst Du Deinem Kontrahenten Schmerzensgeld, obwohl Du selbst keinen Streit gesucht hast. Lediglich der Umstand, daß Du ihm mehr "gegeben" hast, als er verdient hat, macht ihn im Endeffekt noch zum Gewinner.

Laß also solche Sachen Boxen (mußt zu nah den Gegner)
Teak won do (sieht nett aus, kostet aber zuviel Zeit)
Judo (gut, wenn man selbst auf dem Boden liegt, aber will man das)
und wie sie alle heißen.

Sicher sind sie alle auf ihre Art zu gebrauchen, aber auf der Straße oder vor allem in engeren Räumlichkeiten nicht anzuwenden.

Da sich sicher wieder einige an meinen Zeilen aufreiben (erlebe ich ja immer wieder in meinen Posts), abschließend folgende Worte:

Schlägereien werden grundsätzlich von Menschen angezettelt, welche sich stark fühlen, aber die schwächsten darstellen. Es wird provoziert und doch wird eher gehofft, daß sich keiner auf Provokationen einläßt. Die Masse macht solche Menschen stark, da sie sich vor ihren Freunden und wem sonst noch alles, pofilieren müssen.

Allein auf der Straße würden Dich diese nie provozieren. Es werden sich also immer nur schwächere gesucht. Frauen sind hier wohl das beliebteste Opfer. Wüßten doch nur mehr Menschen, daß Ving Chun von einer Frau entwickelt wurde, wären viele vielleicht vorsichtiger.

Ich bin sicher keiner, der auf Streit aus ist und ich verliere nichts an "Männlichkeit", wenn ich mich einfach umdrehe und laufen gehe. Das hält fit und ich weiß, daß ich keinen Zahnarzttermin brauche (im günstigsten Fall). Aber meine Erfahrung, die ich über die Jahre auf der Straße gemacht habe (Privat und Beruf) lehrte mich auch, daß man nicht immer laufen gehen kann. Wenn man sich in einer solchen Situation zur Wehr setzen kann, ist das nur von Vorteil.

-> Ein Gewinner ist jemand, der einen Kampf ohne zu kämpfen zu seinen Gunsten entscheidet <-
 
na ja
einfach was man im Umgebung findet ausprobieren, keiner kann dir genau sagen was dir am besten zusteht ausser du
 
Mal ne generelle Frage: Kann man die Kampftsportarten auch gut lernen, selbst wenn man nicht mehr 10 oder so ist, sondern schon ein Jugendlicher mit z.b. 16-18 Jahren ist?
 
Kampfsport setzt natürlich eine gewisse Fitness voraus, die allein durch Training ständig erhalten bleibt. Bei Kampfkunst würde ich Dich bitten, mal u.a. im TV zu schauen. Da es sich hier nicht um Sport handelt, ist das sicherlich etwas, das Du bis ins hohe Alter betreiben kannst. Mein Sifu war auch nicht mehr der Jüngste ;)

Tai Chi ist auch eine Art Kampfkunst, auch wenn es immer wieder nur als "meditative" Form zur Selbstfindung oder "Körperkontrolle" getitelt wird. Als ich jedoch eine Demo in unserem Verein gesehen habe, als ein Streetfighter einen Showkampf mit einem Tai Chi "Kämpfer" demonstrierte, erkannte man sehr schön, wozu diese weichen und langsamen Bewegungen fähig sind.

Die langsamen Bewegungen dienen dazu, daß man sich voll und ganz auf die Bewegungen konzentriert. Im "Kampf" gehen diese unheimlich schnell und haben ihren Sinn ;)
 
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