welche kampfkunst würdet ihr mir empfehlen?

  • Ersteller Ersteller Downy
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Hey,
Judo kann ich empfehlen, ich machs seit 2 Jahren und hab' mich noch nie groß artig verletzt.

Grüße,

Stylez
 
Judo als Defensivwaffe, für das Alltagsleben (Falltechniken und Stillhaltetechniken des Gegners ohne ihn gleich zu töten) und viele Vereine mit jahrelanger Erfahrung. Die ursprüngliche Form Ju Jutsu hat auch Schlag- und Tritttechniken, beide haben auch viel mit Idiologie zu tun.
Die Kampfart hängt auch einbisschen von der Gesellschaftsschicht ab, so sind in der letzteren Gruppe mehr Bildungsbürger und bei Karate mehr Unterschicht. Krav Maga die Kampfschule der Israelitischen Armee/Polizei kann man am schnellsten erlernen.
 
karate. stilrichtung ist egal, ich selbst mach traditionell. mach das jetzt schon seit 8 jahren, bingt ne menge seblstvertrauen und ist im verteidungsfalle echt nützlich - selbst die polizei und der Bundes Grenzschutz lernen das!

edit: hab mich noch nie verletzt, obwohl wie viel Partnertraining machen ... weis net was dein kumpel da macht xD
 
Klare Antwort: Wing Tsun und/oder Escrima, mache das selbst seit Ewigkeiten und habe mich nie ernsthaft verletzt.

Und das unbedingt in einer vernünftigen Schule, google mal nach EWTO.
 
Ganz klare Sache : ausprobieren, es geht nicht anders !

Bin seit knapp 20 Jahren dabei und von Taekwondo auf Kickboxen (beides Vollkontakt) über Karate (goju riu) und Jiu jitsu wieder auf Taekwondo (jeweils Semi- Kontakt) gekommen, da mir dies am meisten liegt.

Neben den Aspekten wie Disziplin etc. die die Kampfsportrichtungen verschieden gewichten, sollte man sich überlegen, was einem körperlich am besten zusagt (mal ganz, ganz grob erklärt):

- Taekwondo : sehr hoher Anteil an "Beinarbeit", Handtechniken eher
rudimentär, Gegner wird auf Distanz gehalten
- Karate : circa 50 / 50 - Gewichtung auf Hand und Fuß
- Kickboxen : eher Gewichtung auf Handtechnik, etwas weniger Fuß
- Wing tsun : stark handlastig, Verteidigung im Nahbereich

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit und je nah Auslegung der Technik des Meisters !)

Man sollte noch grob nach Voll- und Semi-Kontakt unterscheiden. Je nach Reglement des Verbandes :

- Vollkontakt : Kampf bis zum körperlichen / technischen K.O. oder Aufgabe
- Semi- Kontakt: nur leichte Berührungen erlaubt, harte Schläge =
Disqualifikation

Über Verletzungsgefahr kann man streiten. Habe auch im Semi- kontakt gebrochene Nasen gesehen und mir 2 mal den kleinen Zeh gebrochen, da sich mein Gegner in den Tritt hineingedreht hat.

Das geringste Verletzungsrisiko wirst du im Taijiquan (chinesisches Schattenboxen) haben, ist eher meditativ auf die Stärkung Deines Chi ausgelegt.

Wie gesagt, meine Antwort soll nur mal grobe Hinweise geben. In jeder Kampfkunst gibt es verschiedene Strömungen und Auslegungen der Lehre. Du kannst im Taekwondo auch nur Hyongs laufen ohne jemals einen Freikampf zu bestreiten, da sehe ich das Verletzungsrisiko genauso gering wie bei den Katas im Karate.

Einfach ausprobieren !

Viel Spaß und guten Rutsch

silver surfer
 
hi also ich würde judo auch empfehlen ich machs auch seit 3 jahren und es ist kein dummes um sich her schlage ist ne kombi aus defensiv und offensiv

lg.joke123
 
Also ich würde dir Krav Maga empfehlen. Das so eine Art Strassenkampf. Also in diese Sportart sind alle BO Kampfsportarten vereint.
Ich habe schon einige Kampfsportarten ausgeüübt und Krav Maga hat mir von allen am besten gefallen.
Man kann es am besten umsetzten, es basier auf natürlichen Reflexen, die Trainiert werden. Man lern dort auch wie man jemanden mit einem Messer oder einer Handfeuerwaffe entwaffnet.

100% agree!

Krav Maga ist von den israelischen Streitkräften als Nahkampftechnik entwickelt worden. Und ich glaub, die wissen ziemlich genau was sie tun.. :flag::flag::flag:
 
also ich habe (fortgeschrittenes Alter) von Karate zu Mikado gewechselt ;)
 
VT oder Wing Tsun ist mittlerweile "Fast Food" Kampfsport, soll heissen an jeder Ecke ein Studio. Da wirds schwierig Qualität zu bekommen.
Ausserdem wird für jede weitere Stufe heftig abkassiert.

Wenn dann die "Weiterentwicklung" Jeet Kune Do.

Beste Schule in Deutschland ist in Speyer. Oder eventuell ehemalige Schüler suchen.

Krav Maga ist auch nicht ohne :D.

Karate Judo TWD ist :rot: oder kannste vergessen.

Ninjitsu ist recht vielseitig.

Schau mal nach Paul Vunak. Escrima + JKD.

Wer es mehr "esotherisch" mag macht Aikido :D

Gruß
ghostdog8
 
@ghostdog8

du schreibst:

Karate Judo TWD ist :rot:

Warum?

Nur weil du diese Sportart nicht betreibst bzw. beherrscht?

IMHO bleibt es jedem selbst überlassen, für welchen Kampfsport er sich entscheidet.
 
Karate Judo TWD ist

Warum?

Nur weil du diese Sportart nicht betreibst bzw. beherrscht?

Aha Kennen wir uns?

Martial Arts Lebenslauf

1976 KARATE Shotokan 5 Jahre
1980 TKW Kwa Kum Sik 2 Jahre
1982 Judo 1/2 Jahr (damalige Freundin machte Judo)
Danach WT (Kernspecht Saarbrücken), JKD (Speyer), Escrima. und andere Stiele.

Die circa 8 Jahre Karate in jungen jahren sind "eingeschliffen" und extrem problematisch "raus zu kriegen" Mein SIFU nimmt mich manchmal als Demo Objekt da Er weiss dass des noch "drinnsteckt" Da kann man dann schön den FEHLER!!"!" im Stil zeigen. Was glaubst Du weshalb Bruce Lee sich so verächtlich über KARATE geäußert hat. Wir hatte etliche Schwarzgurte 2-4 DAN im Training die neidlos zugeben mussten das "falsche" gelernet zu haben. (Im Sinne Selbstverteidigung) und die es gesteckt haben da ein umlernen extrem problematisch ist. Als Sport OK ansonsten VERGESSEN.
Zitat eines befreundeten Japaners (Okinawa Karate) Glaubt Ihr wirklich wir lehren den Leuten die uns mit Atombomben angegriffen haben die wirklichen Geheimnisse unserer Kampfkunst? (Karate kam über die US Army in den Westen). Nur closed Door Students bekommen die "höheren Weihen".

Bezüglich WT. Wer hats im Westen bekannt gemacht und musste deshalb ins Gras beissen?

Aber jeder wie er mag. Damals 1976 gab es ausser Karate und Judo in der Richtung nichts. Warum lernen auf einmal alle SDK und Spezialeinheiten auf einmal WT, JKD, oder andere Kampfstiele? Weil Ihr Judo Karate und Jiu Jitzu Ausbildung soo Toll ist???????????

Für Selbstverteidigung (keep it simple)
Nahkampf, Tritte wie im TKW sind Show und für nix zu gebrauchen.
Und als Krönung BODENKAMPF (80% alle Kämpfe enden am BODEN!)
Schon mal ultimate fights gesehen?
Also ich denke dass ich genügend 30 Jahre Erfahrung mit martial arts habe.
Seid froh dass es mittlerweile so Möglichkeiten gibt.
 
Na ja, ghostdog ;)
Du gibst ja Tipps für Einsteiger :D

Egal....die m.M.n, beste Information liefert hier bisher silver surfer,
u.a. auch, weil ich mich darin wiederfinde.

Wer allerdings hier Kampfkunst mit der Realität in Verbindung setzen will....
Derjenige sollte erstmal kleine Erfahrungen mit den verschiedensten Techniken machen...
Gaaaanz langsaaam ;)
und dann am besten ganz aufhören :D

Und ohne Blessuren geht es m.M.n. eh nirgendwo ab,
es sei denn, er betreibt ausschließlich
Taijiquan oder auch T'ai-Chi-Ch'uan,
welches ich übrigens jedem wärmstens empfehlen kann,
der sich auch erst einmal nur "langsam"
oder u.a. auch mit Feinheiten der Techniken div. Kampfkünste vertraut machen will.

Schaden kann das nämlich bestimmt nicht

muesli
 
... von den israelischen Streitkräften als Nahkampftechnik entwickelt worden. Und ich glaub, die wissen ziemlich genau was sie tun..
Kannst Du das näher erläutern?

... 1976 KARATE Shotokan 5 Jahre ...
Das Problem bei der Erwähnung (und Ablehnung) von Karate ist, dass das Gros der "Experten" Karate nur in der Form des Shotokan kennt, und überzeugt ist, die - negativen - Eigenschaften dieses Systems/dieser Stilrichtung auch auf andere Systeme/Stilrichtungen übertragen zu können.

Shotokan ist Karate, aber
Karate ist nicht Shotokan.


Edit: Keine Doppelposts - Editierfunktion nutzen!
 
nur reine kampfkunst, dann würd ich kickboxen empfehlen.
Kampfkunst ist nicht gleich Kampfsport.
Die Kunst setzt sich noch mit der Lebenseinstellung und allem was dazu gehört (Respekt, usw) auseinander. Kampfsport ist eine sportliche Betätigung, in der Kämpfe ausgetragen werden. Und dazu gehören z.B. Kickboxen, Boxen.

Der Rest wurde gesagt. Einfach mal schauen, welche Richtung Dir zusagt (Boden, Tritte, Schläge), nach einem Verein in der Nähe suchen und mal probeweise eine Weile hin gehen.
 
Kampfkunst ist nicht gleich Kampfsport.
Die Kunst setzt sich noch mit der Lebenseinstellung und allem was dazu gehört (Respekt, usw) auseinander.

Korrekt, deshalb ist auch ein guter Kung Fu Meister sehr oft auch ein Heiler.
Gleiches gilt für Kali. Das Problem ist die Quick and Dirty Methoden.
Zu meiner Jugend war das All Style Karate. gibts heute nicht mehr.

Deswegen auch Kampf"kunst". Der Weg ist das Ziel wies so schön heisst.

Das Problem bei der Erwähnung (und Ablehnung) von Karate ist, dass das Gros der "Experten" Karate nur in der Form des Shotokan kennt, und überzeugt ist, die - negativen - Eigenschaften dieses Systems/dieser Stilrichtung auch auf andere Systeme/Stilrichtungen übertragen zu können.

Shotokan ist Karate, aber
Karate ist nicht Shotokan.

Ich habe nicht nur Shotokan gemacht, ist aber bei weitem das bekannteste.

Die negativen Eigenschaften im Vergleich zu Kung Fu Stielen ist z.B.
Keine Ahnung von Biomechanik (Karate) und dann der Anwendung in entsprechenden Techniken.
Keine Akkupressur (dito.)
Die Trennung zwischen Angriff und Abwehr, gibts beim WT z.B überhaupt nicht. Wenn du aber die Bewegungsabläufe verinnerlicht hast und sollst den Stil umstellen so geht das nur mit EXTEMEM !! Aufwand.

Aber ich denk das führt etwas sehr weit.

Für Kampfsport im Sinne von SELBSTVERTEIDIGUNG -> paul vunak.



Edit: Keine Doppelposts - Editierfunktion nutzen!
 
WIe die meisten schon sagten, gibts 2 Möglichkeite, für Selfdefense:

Krav Maga

und

Wing Tsun.

Wobei die beiden sehr ähnlich sind, deshalb auch beide zu empfehlen. Wenns dir um Kampfsport geht, nimm irgendnen Sport von Judo über Karate zu Thai-Boxen was auch immer ;)
 
Ich möchte bald Krav Maga ausprobieren, das scheint echt sehr realitätsnah zu sein
 
@ dr. Kongo :

das zivile Krav Maga wurde den rechtlichen Gegebenheiten der jeweiligen Staaten angepasst und ist im Gegensatz zum militärischen Pendant quasi "entschärft", es gilt allgemein :

- wenn Ihr "Kampfkunst" im traditionellen Sinne erlernen wollt, seid Ihr in
Taekwondo, Karate, Judo, Jiujitsu, Aikido etc. pp. gut aufgehoben. Hier geht es (in guten Schulen) um Disziplin, Selbstbeherrschung, streng hierarchische Strukturen, Perfektion in der Ausführung usw.

- wenn Ihr mehr an Sparing (Freikampf, Semi- oder Vollkontakt) interessiert seid, werdet Ihr beim Thai- oder Kickboxen Eure Freude haben

- die "Exoten" sind dann eher Wing tsun, Ninjutsu, Krav Maga, Jeet kun do etc, welche z.T. versuchen, sich an halbwegs realistischen Situationen orientieren

Alle diese Kampfsportarten haben Eines gemeinsam : Regeln

- wenn Ihr aber etwas wirklich "Realistisches" sucht, seid Euch darüber im Klaren dass es auf der Straße keine Regeln gibt. Frei nach den Ärzten "sie kratzt, sie spuckt, sie beisst " (oder ähnlich) wird alles eingesetzt, was zweckdienlich ist : alle Körperteile, Tritte vom Zeh bis an den Kopf auf Vorder- und Rückseite des Körpers, Gegenstände, Waffen, Schläge, Stöße, Handkanten, Ellbogen und so weiter und so fort. Unter Umständen schreit hier keiner "Halt", der Kampf endet dann wenn es der Überlegene will. Dafür gibt es dann sogenannte "Streetfighting"- Schulen oder gemäß dem Motto "nur die Harten kommen in den Garten" diejenigen, welche ihre Erfahrungen selbst auf der Straße sammeln (oder in Märchenform : "Fight Club").

Ein gewissenhafter Kampfsportschüler läuft somit durchaus Gefahr, von einem primitiven aber effektiven Straßenschläger durchaus den einen oder anderen Treffer zu kassieren. Und vergesst die tollen Filmchen, in denen einer mit 5 Leuten fertig wird. Mit viel Erfahrung, Fitness, Reaktionsschnelligkeit und Glück kommt man mit 2, max. 3 Leuten klar. Alles andere ist Hollywood.

Was das Richtige für einen ist, muß jeder selbst entscheiden. Im Zweifelsfall gewinnt auf der Straße die Technik, welche am unfairsten und hemmungslosesten eingesetzt wird. Am gefährlichsten sind kurioser Weise manchmal Diejenigen die völlig unkonventionell und unkoordiniert Hände, Füße oder Waffen einsetzen. Die einstudierten Verhaltensweisen können hier völlig fehlschlagen, die Attacke geht u.U. durch.

Pauschal zu sagen, eine Stilrichtung taugt nichts ist völliger Blödsinn. Es gibt auch z.Bsp. im fusslastigen Taekwondo Ellbogen-Techniken, die in vielen deutschen Schulen im Allgemeinen nicht gelehrt aber äußerst effektiv im Infight eingesetzt werden können. Wer einmal live gesehen hat, wie Kwon Jae Wha Flusskieselsteine mit der Hand- Innenkante (!!) zerschlägt wird den Taekwondo- Leuten kaum die Möglichkeit des Einsatzes effektiver Hand- Techniken absprechen. Ich wurde von einem über 70jährigen Kwon Jae Wha- Schüler trainiert, dessen Fähigkeiten ich habe nicht erreichen können obwohl ich nicht einmal halb so alt bin. Vor dem Taekwondo war er im Boxen aktiv, eine absolut erschreckende Mischung der Techniken !

Deshalb : ausprobieren was einem am meisten liegt, diese Kampfkunst mit Spaß perfektionieren und für den Gegner beten, dass man sie nie gegen ihn einsetzen muß ;)

Viele Grüße

silver surfer
 
also:

ich sags mal ganz kurz:

mache seit ungefähr 2 Jahren Wing Tsun und kanns eigentlich nur empfehlen.
ist zwar etwas teuer finde ich, aber für jemanden der wert legt auf effektive techniken und ausgeglichenes training (mit vielen kleinen Feinheiten in der Technik und dem "Fühlen"), der hat mit WT sicher seinen Spaß.

Man muss allerdings auch viel Geduld mitbringen und auch den richtigen Lehrer/die richtige Schule finden. Denn WT ist nicht gleich WT ;)

cheers
:bier2:
ChesuS
 
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