D
Doc Lion
@ ecco:
Was willst du eigentlich sagen, ausser dass du meinst, ich wäre dumm?
- Dass viele Menschen während der Nazizeit die Greuel und den Krieg NICHT wollten?
- Dass viele Menschen keine Nazis oder Denunzianten waren?
- Dass Hitler bzw. die NSDAP auch gute Seiten hatte?
Pass auf: mein Großvater war Arbeiter, SPD-Mitglied und wurde vom Dorf-Nazi-Bonzen schon ab 1933 schikaniert. Mein Opa trat aus der SPD aus, um sich und seine Kinder nicht zugefährden. Trotzdem drohte der Nazi-Depp noch Anfang 1945 meiner Oma, sie ins KZ zu schicken, da wüsste man ja, was mit den Leuten passieren würde (dazu kam's dann zum Glück nicht mehr). Während die Nazis noch gegen Ende des Krieges im Überfluss schwelgten, mussten die anderen hungern.
Der Nazi-Scherge kam dann bald darauf während der Entnazifierungskampagnen und bat um den 'Persilschein'. Klasse!
Meine Mutter war zu der Zeit ein kleines Kind und erlebte die Kriegsgreuel am eigenen Leib. Das wirkt bis heute nach! Details kann ich mir wohl sparen.
Von Schweinen redest übrigens du und bringst dies in unzulässigen Kontext mit Normalbürgern.
Dass die meisten Menschen anfangs der Dreissigerjahre den starken Parolen der Nazis nur zu gerne glaubten, ist noch verständlich. Die 6 Mio Arbeitslose damals waren zutiefst demprimiert. Hitler versprach Arbeit und Brot sowie ein wiedererstarktes Nationalbewusstsein. Aber die Atmosphäre änderte sich schnell. Repressionen und Verschleppung von Oppositionellen, geistig Behinderten, Juden und anderen Minderheiten begannen sehr schnell. Und komisch: keiner kam je zurück aus den Lagern und Gefängnissen. Was meinst du, dachten die Noramlbürger, wo die Verschleppten abblieben?
Und jetzt erzähl nochmals das Märchen vom unwissenden, wohlmeinenden Normalbürger. Wie viele haben GRUNDLOS ihre Nachbarn oder Kollegen, den Ladenbesitzer oder sonstwen denunziert und angezeigt? Alles nette, unschuldige Leute?
Und eben, um sowas nicht wieder zuzulassen, darf man an die Nazizeit und den WK-2 nicht nur als geschichtliches Faktum denken. Die vielen Millionen unschuldiger Toten klagen immer noch an.
Was willst du eigentlich sagen, ausser dass du meinst, ich wäre dumm?
- Dass viele Menschen während der Nazizeit die Greuel und den Krieg NICHT wollten?
- Dass viele Menschen keine Nazis oder Denunzianten waren?
- Dass Hitler bzw. die NSDAP auch gute Seiten hatte?
Pass auf: mein Großvater war Arbeiter, SPD-Mitglied und wurde vom Dorf-Nazi-Bonzen schon ab 1933 schikaniert. Mein Opa trat aus der SPD aus, um sich und seine Kinder nicht zugefährden. Trotzdem drohte der Nazi-Depp noch Anfang 1945 meiner Oma, sie ins KZ zu schicken, da wüsste man ja, was mit den Leuten passieren würde (dazu kam's dann zum Glück nicht mehr). Während die Nazis noch gegen Ende des Krieges im Überfluss schwelgten, mussten die anderen hungern.
Der Nazi-Scherge kam dann bald darauf während der Entnazifierungskampagnen und bat um den 'Persilschein'. Klasse!
Meine Mutter war zu der Zeit ein kleines Kind und erlebte die Kriegsgreuel am eigenen Leib. Das wirkt bis heute nach! Details kann ich mir wohl sparen.
Von Schweinen redest übrigens du und bringst dies in unzulässigen Kontext mit Normalbürgern.
Dass die meisten Menschen anfangs der Dreissigerjahre den starken Parolen der Nazis nur zu gerne glaubten, ist noch verständlich. Die 6 Mio Arbeitslose damals waren zutiefst demprimiert. Hitler versprach Arbeit und Brot sowie ein wiedererstarktes Nationalbewusstsein. Aber die Atmosphäre änderte sich schnell. Repressionen und Verschleppung von Oppositionellen, geistig Behinderten, Juden und anderen Minderheiten begannen sehr schnell. Und komisch: keiner kam je zurück aus den Lagern und Gefängnissen. Was meinst du, dachten die Noramlbürger, wo die Verschleppten abblieben?
Und jetzt erzähl nochmals das Märchen vom unwissenden, wohlmeinenden Normalbürger. Wie viele haben GRUNDLOS ihre Nachbarn oder Kollegen, den Ladenbesitzer oder sonstwen denunziert und angezeigt? Alles nette, unschuldige Leute?
Und eben, um sowas nicht wieder zuzulassen, darf man an die Nazizeit und den WK-2 nicht nur als geschichtliches Faktum denken. Die vielen Millionen unschuldiger Toten klagen immer noch an.