Was haltet ihr von Killerspielen ?!

  • Ersteller Ersteller joke123
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Wie steht ihr zu Killerspielen ?!


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Carmen schrieb:
Kinder hungern und deswegen zur Tafel gehen...

...und wir züchten Pflanzen und verbrennen diese zu Treibstoff. Man stelle sich vor, wie viel Lebensmittel man auf diesen Flächen anbauen könnte......einfach pervers.
 
Hallo
wenn wir wollen können wir dies ändern. Ohne Gewalt, einfach nur durch ankreuzen von Parteien die für genügend soziales Handeln stehen. Die Prioritäten werden sich ändern und die Politiker die wir sowieso fürs regieren bezahlen. Entweder bezahlen wir sie dafür das sie uns helfen oder wie bisher das sie den Reichen helfen.
Die Bundestagswahl ermöglicht dies.

Stellt Euch vor es ist Bundestagswahl und es ändert sich danach etwas ins Positive für den ausgepressten Teil der Bevölkerung.

Liebe Grüße
Carmen
 
Die Deutschen sind nicht bereit für einen Wandel, zu viele Halten sich am sinkenden Mast der etablierten Parteien fest. Die nächste Krise ist damit vorprogrammiert.
 
Ich als Spieler sehe die Sache etwas zwiespältig, auf der einen Seite glaube ich nicht, dass irgendein Spiel ein direkter Auslöser für eine Gewalttat darstellt. Auf der anderen Seite glaube ich aber auch, dass bestimmte Spiele eine unnötig stumpfe Gewaltdarstellung darbieten, welche von einem gewissen Publikum genutzt wird um sich daran zu ergötzen. Um mal als Beispiel Postal zu nennen, dieses Spiel dient nur dazu um ganz bewusst die Gewalt in den Mittelpunkt zu rücken.

Die Frage ist jedoch, warum findet so ein Spieler überhaupt ein Publikum. Die Basis ist also nicht das Spiel, sondern eben der Mensch, der noch viele primitive Instinkte hat. Daher glaube ich auch nicht, dass ein Spiel wie Postal einen Gewalttäter produziert, ich glaube diesen Gewalttäter gibt es schon ohne das Spiel.

Verantwortlich dafür ist zum Teil die Gesellschaft selbst, wobei ich auch glaube, dass selbst jemand der gut aufgewachsen ist das Potential in sich tragen kann. Vielleicht gibt es tatsächlich so etwas wie das Gewaltgen, bzw. etwas im Gehirn des Menschen welches einen gewissen Grad an Selbstbeherrschung aufbaut.

Wer kennt das nicht, ganz alltägliche Situationen sind geprägt von Urinstinkten. Es fängt beim Autofahren an, wo die Männer (ich eingeschlossen) plötzlich zu Primaten mutieren. Wer von euch kennt das nicht, man wird geärgert und ärgert zurück, man wird seiner Meinung nach dumm überholt und man reagiert mit Aggression. Oder in der Kneipe, einer pöbelt und es eskaliert. Warum? Ich weis es nicht, ich weis nur, dass der eine eine größere Selbstbeherrschung hat als ein anderer. Der eine schlägt zu, der andere denkt nach.

Ähnlich ist das mit den Amokläufern, diese denken sie haben ein scheiß Leben, fühlen sich Hilflos, allein gelassen. Sie steigern sich in Hass gegenüber denen, die ihrer Meinung nach die Schuld tragen. Die Selbstbeherrschung reicht nicht, um diesen Hass zu bändigen.

Wer kennt das nicht, der Chef, Arbeitskollege oder sonstwer ist ein Arschloch, den man im Gedanken schon mit der Pumpgun nieder gestreckt hat. Nur werden die meisten diesen kurzen Gedanken sofort wieder verdrängen, wobei ein anderer dann tatsächlich handelt.

Warum gibt es Kriege? Warum gibt es Massenmörder, warum gibt es Vergewaltiger, warum wieso weshalb? Da darauf keiner eine Antwort kennt, oder weil er nicht einsehen will dass die Menschheit primitiv ist, wird sich einfach eine Lösung nach Schema F ausgesucht, nur damit jeder denkt, aha der weis bescheid.

Warum erwarten wir von einem Politiker intelligentes Handeln? In vielen Dingen sind die genauso Primitivlinge wie wir, oder meint ihr, nur der normale Bürger kloppt sich in der Disco auf die Fresse? Nein auch in der Politik sitzen solche Leute, die das Gehirn nicht zum Denken verwenden.
 
Auch für nicht normal tickende Menschen ist das nicht anders, letztendlich haben die ein Problem, was das Spiel event. katalysiert, aber nicht an sich auslösen wird. Da glaube ich schon mehr dran, dass die Darstellung in den Medien über diese Amokläufe erst diese Amokläufer zu Amokläufen motiviert. Denn ohne das Wissen über solche Taten, würden event. weniger so soetwas planen. Nur Wissen kann man nicht zensieren, daher muss man eher daran arbeiten, einen potentiellen bekloppten zu entlarven, bevor es zu Spät ist.

Ein Verbot von Spielen, Waffen oder Filmen wird nichts bewirken, man bekommt das auch nicht generell durch die Gesellschaft an sich in den Griff, da dafür einfach zu viele andere Deppen rumlaufen. Schau dir doch mal die Schüler an, die sind oftmals doch auch Arschlöcher (sorry für diese Blumige Aussprache), da wird gemobbt und gedisst oder wie man auch immer das heute nennt, ohne Rücksicht auf andere. Jeder will der ganz tolle sein, ob Mädchen oder Jungs, umso Primitiver umso doller.
 
Naja das ballerspiele auslöser für amokläufe is en ärmbärmliches argument. Dann müßte man ja alles wan auch nur so mit waffen zu tun hat auch verbieten (wasserpistolen, spielzeug im allg. z.b) und das würde dann auch nichts ändern..doch das man den spass an dem ganzen verliert.

Ich spiele Need for Speed z.b auch gerne. Heißt ja nich das leute die sowas spielen auf der strasse fahren wie die bekloppten! oder???....der hat schon wieder seinen Führerschein verloren...ahh der spielt auch Rennspiele...
Hallo is genauso ein hirnrissig wie ballerspiele....
 
Was eingehender zu definieren wäre...


Ich kenne jemanden, der sich dermaßen in ein Rollenspiel "verrand" hat, so dass er nur noch in mittelalterlichen Klamotten herumlief, so redete, wie man es im Mittelalter tat und selbst seine Wohnung entsprechend einrichtete. Als er anfing in seinem Garten Ziegen zu schlachten und die herbeigerufenen Polizisten mit seinem Schwert bedrohte, wurde er zwangstherapiert. Solche Leute meine ich mit "nicht normal ticken" und leider gibt es mehr davon, als man, als unbedarfter Mensch, wahrnimmt.
 
Und was hat das mit diesen Spielen zu tun, Langschläfer? Oder meinst du, das kann man auf alle Spiele ausweiten, erst auf Shooter, dann auch auf Rollen- und Rennspiele, später auf Mensch-ärgere-dich-nicht und Halma?

Ich kenne jemanden... Genau, ich auch. :) 'Ich kannte jemanden...' lässt sich auf so ziemlich jede Situation anwenden, die mehr oder minder vorstellbar ist und wenn man im Laufe seines Lebens genug gute und schlecht Beispiele kennengelernt hat, dann kann man damit fast alles beweisen. Schließlich kannte man mal jemanden, der...

Aber selbst wenn es so ist, wie du es beschreibst, was soll das uns sagen? Fanatiker gibt es auf dieser Welt allenthalben, die alles verleugen, was über ihren Tellerrand herausschaut und ihre Sichtweise weltfremd und rigoros auszuleben versuchen. Ob es sich um religiöse, nationale oder wie in diesem Fall Rollenspiel-Fanatiker handelt ist dabei völlig nebensächlich. Dennoch gibt es eine weite Spanne zwischen diesem bedauerlichen Einzelfall und Gelegenheits-Rollenspielern, auch wenn man manchmal versucht ist, nur die Extreme zu sehen. Oder wolltest du uns damit sagen, 'normal' ist nur derjenige, welcher überhaupt nicht spielt?
 
Ich finde die Bezeichnung ''Killer spiele'' etwas absurd da selbst Super Mario ein ''Killer spiel'' ist. Bevorzuge daher den Namen Spiele für Erwachsene und ich spiele sie schon ziemlich häufig wenn die Story stimmt.
 
Oder wolltest du uns damit sagen, 'normal' ist nur derjenige, welcher überhaupt nicht spielt?

Ich will damit sagen, dass es, für manch einen, eine Gratwanderung zu Realitätsverlust sein kann. Ebenso, wie es zur Sucht nach solchen Spielen werden kann, aber auch das wird sicherlich abgestritten. Egal, ich klinke mich hier aus, da es sinnlos ist, sich mit Spielern darüber zu unterhalten. Genau so, wie es sinnlos ist sich mit Rauchern über die Gesundheitsschädlichkeit des rauchens zu unterhalten.
 
Nun ich habe schon einige gespielt und bin immer noch nicht süchtig. Ich glaube kaum das man da süchtig erden kann weil der Suchtfaktor hier nicht gegeben ist.
 
Dann tu das, Langschläfer, auch wenn ich kein Rollenspieler bin. Alles im Leben kann eine Gratwanderung bis hin zum Realitätsverlust sein, angefangen vom Bibellesen über Sex bis hin zum Rollenspiel. Kein Mensch lehnt Partnerschaften aus dem Grund ab, daß sie schließlich auch zur Sexsucht führen können, vom Essen einmal ganz zu schweigen. Es ist einfach nur unseriös, bei Spielen mit aller Gewalt etwas sehen zu wollen, das es in anderen wesentlichen Lebensbereichen ebenso gibt.

Letztendlich ist es mir egal, warum du dich aus dieser Diskussion zurückziehst, auch wenn mir der genannte Grund fadenscheinig erscheint.

Das Potential psychischen Suchtverhaltens liegt mehr in der Person des Süchtigen begründet. Oder warum kann jemand nicht auf Schokolade, Hanf oder Sex verzichten, während die Masse der Mitmenschen damit kein Problem hat? Die Schuld auf das Objekt der Begierde, in diesem Fall ein bestimmtes Genre Computerspiele, schieben zu wollen ist in meinen Augen lächerlich.

Gruß Konradin
 
:flag: Ich spiele gerne " Killerspiele". ( Obwohl der Ausdruck total schwachsinnig ist ! "
:depp: Ballerspiele hört sich zwar auch blöd an, klingt aber n bißchen freundlicher.:rolleyes:
Ich denk mal, daß 98% der Leute, die sowas spielen gut damit umgehen können.
Diese Amokfreaks hatten bestimmt ganz andere Probleme.
Ist aber am leichtesten, sowas auf irgendwelche Spiele abzuschieben. :p
Immer wenn irgendeiner austickt,weiß man schon genau,was dann in der Zeitung steht. Er hat die falschen Spiele gespielt, die falsche Musik gehört, kranke Filme geguckt..usw usw usw.....

Ich kann den Scheiß nicht mehr hören..:würg::würg:
 
Natürlich hatten diese Leute andere Probleme, genauso wie ein Massenmörder auch irgendwelche Probleme hat. Nur wird am Ende immer eine Lösung gesucht, die auch Lösbar erscheint. Denn wenn es einfach kranke Gehirne gibt, unabhängig von dessen Erziehung und Umgebung, dann gibt es nichts was man präventiv machen könnte um Amok-Läufer (wobei das eh Unsinn ist, es war eine geplante Tat kein Amok-Lauf) an ihren Taten zu hindern. Wenn jemand das Potential hat, dann kann jederzeit ein Auslöser für solche Taten sorgen. So jemand braucht nur in der Schule oder später am Arbeitsplatz geärgert werden, schwups plant er sich zu rächen.

In jedem schlummert das Potential um Gewalt auszuüben, nur können die meisten damit problemlos umgehen. Wie leicht viele Menschen zu reizen sind, sieht man ja täglich auf der Autobahn ;)
 
klar wenn man selber welche spielt sieht man das ganz anders

trotzdem ist das alles viel zu sehr übertrieben!


mfg arne
 
also ich kann nur sagen, dass jede Reportage/Bericht den ich jemals über Killerspiele gesehen habe, sehr schlecht recherchiert war und sehr einseitig. Allerdings trifft dies auch für Reportagen zu, die sich für Killerspiele einsetzen. MMn ist ein guter sachlicher Bericht nur dieser, wenn er beide Seiten zeigt und nicht Propaganda für die eigene Meinung ist.

MfG Schlaechter
 
Killerspiele alleine sind nicht der Grund für schreckliche Taten wie der Amoklauf von Winnenden etc. Ein psychisch gesunder Mensch kann Geschehnisse, mit denen er in solchen virtuellen Welten konfrontiert wird, verstehen und auch verarbeiten. Ein psychisch labiler Mensch aber kann dies vermutlich ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr. Er versinkt in dieser Welt, das Spiel und die Gewalt imponieren ihm und er setzt mit der Ausübung der Gewalt einen Schlusstrich. Das Spiel alleine ist dabei aber nicht der Grund, sondern höchstens ein Verstärker. Vielmehr sollten sich die ganzen unwissenden Politiker, für die dieser Aufschrei nach Verboten von "Killerspielen" jedesmal aktive Wahlkampfbetreibung bedeutet, mal fragen, wie es denn soweit kommen kann, dass Kinder soweit in der virtuellen Welt versinken und so verzweifelt sind, dass der Tod von Mitmenschen und ihnen selbst als einzige Lösung erscheint...
 
... jedesmal aktive Wahlkampfbetreibung bedeutet...

Hallo
Weshalb? Weil es die Wähler an die Urne ruft die das wollen. Die die es nicht wollen reagieren gar nicht oder mit ungültigen Stimmen oder mit Stimmen für Parteien die im Ergebnis nichts ändern.... Nichts ändern bringt auch ein Nichts an Besserung!

Wenn, dann muß man da hin gehen wo es auch weh tut. Abwählen und das größte Zeichen setzen damit es die betroffenen Parteien auch verstehen. Am Ende haben sie die Zahlen der Wahlnacht ohne Begründung der einzelnen Wähler, es macht also keinen Sinn statt CDU die FDP zu wählen oder statt SPD die Grünen oder die FDP oder sonstige. Man muß die Linke wählen damit nach der Wahlnacht nicht mehr die Ausrede zählen kann die sonst gebracht wurde.

Wenn die Linke bei 20 % liegen würde müßte der Wille der Wähler das die deutsche Politik auch sozial sein soll anerkannt werden. Zur Not müßte für eine Regierungsbildung eine Koalition mit der Linken eingegangen werden, somit wäre es der direkte Einstieg in die Sozialpolitik für die anderen Parteien, am Ende der Legislaturperiode hätten alle Teilnehmer gelebte Sozialpolitik mit neuer Qualität, aus der man lernen kann und wird und die nächste Periode wird dann wohl die bessere sein, egal wer dann gewählt wurde.
Dieses Jahr können wir noch was ändern danach Jahre lang nicht mehr. Bundestagswahl ist besser als nur jammern.

Liebe Grüße
Carmen
 

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