Was haltet ihr von Killerspielen ?!

  • Ersteller Ersteller joke123
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Wie steht ihr zu Killerspielen ?!


  • Umfrageteilnehmer
    219
Sicherlich können Killerspiele den Faktor erhöhenetwas zu planen , gerade da .. wo man Sich "seine eigene welt " nachstellen kann ... um alles vorher vorzubereiten, Aber ein wirklicher auslöser , sind killerspiele nicht... Siedienen der Belustigung , und Training der sinne, wie : Reaktion, Aufmerksamkeit und Fingerfertigkeit. Es wird zwar alles immer realistischer, aber es ist ein Welten unterschied zwischen Kilelrspielen und der realen welt !
 
Ich finde es in erster Linie erschreckend, das es überhaupt solche Spiele gibt, ich bin zwar nicht der Meinung, das solche Spiele der Auslöser für Gewalttaten sind, aber wenn ich mir vorstelle, das Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene stundenlang vorm PC/ Konsole hängen und solche Gewaltspiele zocken, dann wundert es mich nicht, das unsere Kinder im Vergleich zu meiner Generation ziemlich auf den kopf gefallen sind. Ich lasse mich ab und zu von meinem Sohn überreden mit ihm Wii zu spielen, da spielen wir dann Wii Sports, aber mit Sicherheit keine Ballerspiele.

Gruß
oma69
 
Sie machen Spaß! Basta!
Ob ich deswegen andere Menschen töten würde? Nein!
Ob sie einen beeinflussen können? (über-)sensible Menschen - vielleicht.

Manch einen beschäftigen die Spiele später noch im Unterbewußtsein, andere nicht...was soll nun Ausschlag gebend sein? Die Menge die sich beeinflussen läßt oder die Leute die just for fun spielen?

Als ich "Klein" war, wurden von der damaligen Gesundheitsministerin Süßmuth u.A. die Horrorhörspiele Macabros,John Sinclair verboten, weil sie jugendgefährdend waren und die Kinder zu unüberlegten Handlungen verführen könnten...heute sind sie Kult (Macabros) und sind erfolgreich wieder auferstanden (Sinclair)...
Wenn es "nur" um das darstellen von Gewalt geht darf man gar nichts mehr zeigen. Jeder Tatort ist dann schon zu viel, ganz zu schweigen von Filmen wie SAW oder "der reality show tagesschau"...(man sollte echt allen Massenmördern und Kriegsherren verbieten zu tun, was sie tun...)
Ich weiß, dass das sehr makaber ist aber es ist so...mittlerweile hat (mal wieder - oder wie schon immer?) die Realität die Fiktion eingeholt...es ist bloß verdammt schwierig die Realität als "böses Vorbild" auszuschalten...
Die einfachste Variante ist, wie die Werbung schon sagt (iss schon schizophren, oder?), "schaut hin, was Eure Kinder tun..."
 
Ich selber Spiele selten solche Spiele, da ich meine Freizeit anders Gestalte. Ich bin mir aber sicher, dass Sie nicht der Auslöser sind für Amokläufe.

Computerspiele sind eine Abwandlung eines Films, in dem der Zuschauer miteinbezogen wird. Ob das nun ein Ego-Shooter oder ein Rennspiel ist, da hat jeder so seine Vorlieben.

Auch wenn behauptet wird es gab früher keine Amokläufe, hier mal ein Beispiel:

Als Attentat von Volkhoven ist der Amoklauf des 42-jährigen Kölner Frührentners Walter Seifert in die deutsche Kriminalgeschichte eingegangen.

Seifert, der sich von Behörden ungerecht behandelt fühlte, tauchte mit einem selbstgebauten Flammenwerfer und einer Lanze am 11. Juni 1964 im Kölner Stadtteil Volkhoven in seiner alten Schule auf und überfiel eine Klasse im Unterricht. Bei dem Anschlag tötete er zwei Lehrerinnen, darunter seine ehemalige Klassenlehrerin. Von den 28 durch Brandwunden zum Teil schwer verletzten Kindern starben acht.

Quelle: Wikipedia.

Als Auslöser in dieser Zeit galten die Karl May Bücher.

Ich denke eher, dass unsere Gesellschaft immer oberflächlicher wird. Die Erziehung ziehlt nur noch auf das Einpauken von möglichst viel Lernstoff ab. Anstand und Respekt anderen Menschen gegenüber, sind Werte die in den Hintergrund verschwinden. Mobbing, und ausüben von psychischer Gewalt, anderen Menschen gegenüber sind die Folge. Manche Menschen können sich da durchsetzen, andere nicht. Die, die das nicht können, ziehen sich in eine Scheinwelt zurück, in der sie beim Killerspielen ihre Bestätigung des Selbstwertgefühls zurückholen. Wenn so jemandem dann trotzdem eine Sicherung durchbrennt und es kommt zu einem Amoklauf, findet man auf dessen Rechner diese Spiele.

Diese Spiele sind aber nicht der Auslöser, sondern waren ein Versuch aus dieser Spirale der Erniedrigung herauszukommen. Dass Menschen in eine solche Lage versetzt werden, sich in dieser Weise zurückzuziehen, aus Angst vor Erniedrigung und Entäuschung, ist doch der Grund für eine solche Tat.

In Berlin gibt es schon einen Elternführerschein, damit sie ihre Kinder richtig erziehen. Ich weiss zwar nicht, welche Werte da übermittelt werden. Anstand und Respekt anderen Menschen gegenüber sollten aber, meiner Ansicht nach, Grundvoraussetzung für ein Leben in einer friedlichen Gemeinschaft sein.

Ich fasse zusammen und komme zum Schluss. (Das sollte eigentlich der Satz sein mit der jeder Politiker eine Rede beginnt)

Neue Werte im Umgang mit Menschen, sollten von:
Eltern (wenn möglich auch Großeltern), Kindergartenpersonal, Lehrern und anderen Erziehungsberechtigten übermittelt werden.

Dazu benötigen wir eine bessere Familienpolitik und eine Medienwirksame Kampagne, wenns sein muss sogar die Bild. Der Zweck heiligt ja die Mittel.
 
Grmpf :D
Wieder so etwas (an Umfragen und Inhalten), wo ich am Verstand vieler Menschen zweifle ;)

Zum Ersten:
Welche Killerspiele sind hier eigentlich gemeint ;) (Serious!)
Die im Irak, in Afghanistan usw. u.s.f.
oder etwa nur die militärischen Rollenspielsimulationen, die die US-Militärs nach der Korea- und Vietnamkrise entwickeln ließen
und die dann letztlich genauso wie andere militärische Entwicklungen (www, gps etc.pp) ihren Lauf in der kapitalistischen "Endverwertung" nahmen ;)

Wenn man letzteres her nimmt.
Nun ja,
wie fast jedes andere Spiel auch, verliert es für fast jeden Menschen irgendwann meist an Reiz.
Vorteile für die kommerziellen Entwickler sind dagegen enorme Gewinne,
die ursächlichen Ideengeber ziehen evtl. sogar noch anderen Nutzen aus Strategie- und Gewöhnungsverhalten der weltweiten Versuchstiere..ähm "spielenden" Menschen ;)
und außerdem kann man diese "spielende" Menschheit ja auch gleich mit militärischen/polizeilichen Begrifflichkeiten und Verfahrenstechniken vertraut machen.
Nebenbei dient es dem System - gewollt oder ungewollt - zum virtuellen Frustabbau
und fördert zudem die Illusion, als Einzelner etwas mit Gewalt gegen das (Spiel)"System" ausrichten zu können.
Ob die Abstumpfungseffekte schon mit denen der TV-"Realität" mithalten können, mag ich allerdings derzeit noch nicht abschließend beurteilen.
Die dann übrigens zeitweilig in der Realität entstehenden Konsequenzen sind dann halt eben auch nur Kollateralschäden,
über die man sich vor Ort natürlich wesentlich mehr aufregt, als wenn sie genauso real ein paar tausend Kilometer entfernt ganz andere Dimensionen erreichen. ;)

Letztendlich... bzgl. Spielchen:
Probieren geht über studieren ;)
Selbst zu Zeiten von Comanche und Doom wurde mir allerdings die dahinterstehende Perfidie i-wann bewusst ...
Und, das muss ich ehrlicherweise auch gestehen *bg* -
nahm die Langeweile darüber nach einer Weile auch sukzessive zu :D

Von daher
Lernt evtl. etwas vernünftiges daraus :D
Kriegsspielchen gab's ja schon immer.
Solange man sich dessen bewusst ist (oder wird *g*)
und sich i-wann auch davon frei machen kann....


so far
muesli

Ach ja, fast vergessen :D @ topic
Von "Killerspielen" halt ich rein gar nichts :D
Die hier wohl gemeinten Simulationen sind mir dagegen relativ schnuppe.
Solange es noch viel Schlimmeres gibt...z.B. im TV ;)

Von daher finde ich mich auch nicht in den hiesigen Umfrageantworten wieder :D
 

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