Was haltet ihr von Killerspielen ?!

  • Ersteller Ersteller joke123
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Wie steht ihr zu Killerspielen ?!


  • Umfrageteilnehmer
    219
J

joke123

Moin liebe FSB´ler

mich würde sehr gerne interressieren was
die Leute hier am Board für eine Meinung zum
Thema Killer-Gewaltspiele haben. Ich hoffe
das ich hier richig bin..sollte der Thread ins "Gamestalk"
Forum gehören so soll sich Linda oder Zahl doch darum kümmern :)

mfg. joke
 
Da fehlt noch ein Punkt, wie "Ich finde sie klasse!" oder so was in der Richtung ;) (das hab ich ernstgemeint!).
Und außerdem finde ich, dass das Thema Killerspiele viel zu sehr aufgebauscht wird. Und das dann auch noch von Politikern, die garneine Ahnung von den Spielen haben und die das warscheinlich auch noch nie gespielt haben!

mfg
Creed007
 
Danke für deine schnelle ANtwort. Ich habe bereits einen Moderator kontaktiert
das er diesen Unterpunkt vielleicht hinzufügen möchte. ich vertrete deine Meinung übrigens im vollen und ganzem :D

mfg. joke
 
medien pushen dies einfach zu hoch und haben meistens auch keine ahnung
 
Es ist klar das die ganzen Amokläufer Counter Strike gespielt haben, da es ja fast jeder spielt oder spielte!!! Ich bin auch der Meinug, dass die Medien und Politiker sobald sie ratlos sind auf sowas wie Gewalt in Spielen und Filmen zurückgreifen! Ich finde sie in Maßen toll aber wenn man sowieso schon bisschen assi drauf ist dann denke ich schon das sie nicht so gut sind!
MFG selli
 
wenn man mal n bisschen drüber nachdenkt, sich n paar statistiken anschaut und daraus sinnvolle schlussfolgerungen zieht merkt man ziemlich schnell: Killerspiele (ich hasse diesen ausruck, ballerspiele find ich n viel schöneren namen) können nicht der auslöser für gewalttaten sein. CS wurde über 1Mio mal in Deutschland verkauft. wenn das wirklich der auslöser wäre, müsste fast an jeder deutsch schule ein amoklauf stattfinden.
aber irgendeinen sündenbock brauch die presse und die politik halt. erst waren es comics, dann das fernsehn, jetzt computerspiele. mal schaun was als nächstes kommt:drum:
 
Habe keine Probleme damit, auch wenn ich keine selbst spiele.
 
da sieht man das viele Leute
wirklich nichts gegen "Ballerspiele" haben.
Ich weiß gar nicht was diese ganzen Politiker haben :rolleyes:
Morgen zerbrechen sie sich bestimmt den Kopf über Autorennspiele
da sie dann das Geisterfahren anregen oder so xD
aber auf jeden fall an alle danke für eure Meinungen.

joke
 
Ich finde sie in Maßen toll aber wenn man sowieso schon bisschen assi drauf ist dann denke ich schon das sie nicht so gut sind!
MFG selli

Also assi drauf sein würde ichs nicht nennen. Ich würde eher sagen, dass solche Leute auch starke soziale Probleme haben müssen oder irgendwas schweres durchmachen mussten, was nicht unbedingt sozialer Natur sein muss. Auf jeden Fall bauschen Medien und Politiker das viel zu doll auf und die haben auch keine Ahnung davon, was Killerspiele aka Ego-Shooter/Third-Person-Shooter machen können. Man mag davon zwar eine Möglichkeit für einen Amoklauf vor Augen gehalten bekommen, aber das es eine Ursache sein soll, ist lächerlich. Ich spiele CSS und ich stehe auch dazu. Laufe ich deswegen Amok? Nein.
Manchmal sinds auch einfach nur Mitläufer, die das einfach nur so machen, weil sie das cool finden, oder sonst iwas damit verbinden, was nicht stimmen kann. Auf jeden Fall sind Killerspiele keine Ursache für Amokläufe, so wie es die Medien und die Politiker manchmal darstellen.
 
Wer süchtig danach sit sollte lieber aufhören... Ansonstan ja, trainiert die Reaktionen, ein Punkt den die Politiker oder wen auch immer vergessen! :rolleyes:
 
Killerspiele als schuldigen hinzustellen ist sehr einfach, nur wen sich die Familienverhältnisse ansieht, wundert es mich nicht das die durchdrehen.
Da ist die Erziehung auch viel Schuld an so einer Situation.
 
@xplor

du hast recht, das ist meist die größte Ursache.
Als teiefer nach zu forschen nimmt man was man gerade so als
Grund findet und nimmt dies dann. Daraus entsteht dann ein Klischee.
 
also ich halte diese ganze diskussion über killerspiele nur für eine Wahlkampf strategie... es liegt doch auf der Hand das sowas die wähler 40+ ansprechen soll und auch in den meisten fällen tut. wenn ich meine ma als beispiel nehme die war von diesem vorschlag hellauf begeistert, genau wie mit dem paintball verbot. realistisch gesehen schaden diese spiele keinem, egal wie detailgetreu sie sind, ich finde es ehrlichgesagt auch besser seine aggressionen am computer abzubauen als sie an seinen mitmenschen auszulassen.
 
In den 1990er Jahren hat es, in einer deutschen Großstadt (ich glaube, es war Hamburg), einen Versuch gegeben. Es wurden 40 Schüler ausgesucht, denen die Lehrerschaft ein unterdurchschnittliches Aggressions- und Gewaltverhalten bescheinigte. Man hatte sie in zwei Gruppen zu je 20 Schülern aufgeteilt. Der einen Gruppe hat man täglich 2 Std. Killerspiele verordnet, zusätzlich wurde ihnen 2x Wöchentlich ein Gewaltfilm (Action, Horror) gezeigt, während die andere Gruppe lediglich als Referenz diente. Nach vier Wochen wurden beide Gruppen in den normalen Alltag entlassen und man hat bewusst Situationen geschaffen, um ihr Verhalten zu bewerten. Auffällig war, dass die Spiele- und Filmgruppe 3x aggressiver und gewaltbereiter war, als die Referenzgruppe.
 
das ist alles Wahlkampf strategie...
und die könnten nicht bei 95%aller jugendlichen die "Killerspiele" einsammeln!
und selbst wenn, es gibt ja noch Spiele zum downloaden!
mfG
angelofdeath1
 
Langschläfer schrieb:
Der einen Gruppe hat man täglich 2 Std. Killerspiele verordnet...
Wenn man Spiele schon unabhängig davon, ob dem Spieler dieses Genre überhaupt liegt, 'verordnet' und dann auch noch zusätzliche Randbedingungen (in diesem Fall in Form von Filmen) schafft, spätestens dann ist es um die Seriosität der Untersuchung geschehen. Selbst wenn das angestrebte Ergebnis, nämlich ein signifikanter Unterschied beider Gruppen, damit erreicht wurde, was ist den Verantwortlichfür den Unterschied? Ist es das Spielen, ist es der Film, ist es die Kombination von beidem oder ist es einfach die Tatsache, 2 Stunden täglich etwas spielen zu müssen, was einem überhaupt nicht liegt?

Machen wir auf der gleichen Basis mal einen weiteren Versuch. Die erste Gruppe muß 2 Stunden täglich Pokémon spielen, ob sie will oder nicht. Dazu wird ihnen zweimal wöchentlich Teletubbies gezeigt. Die andere Gruppe wird verschont und geht leer aus. Was glaubt ihr, welche Gruppe nach vier Wochen gereizter, aggressiver und gewaltbereiter ist? Stellt euch vor, ihr selbst musstet vier Wochen lang Pokémon und Teletubbies ertragen. Noch weitere Fragen?

lg Konradin
 
Mal ganz ehrlich, ein Verbot wäre mir persönlich egal. Wobei ein Verbot keine Programme von den Festplatten der Kiddies löschen kann...

Niemand braucht Killerspiele. Man braucht sie nicht mal zum Amok laufen und auch nicht zum überleben, denn das haben die Menschen im 17. Jahrhundert auch schon ohne geschafft. Langweile lässt sich auch anders "killen".

Ich zocke Killerspiele allenfalls auf LANs - und selbst das verliert für mich langsam den Reiz.
 
@Konradin

Die Probanden wurden zuvor über ihr Konsumverhalten befragt. Es wurde also niemand zu einem Horrorfilm "verdonnert", der vorher nur die grimmschen Märchen geschaut hat.
 
Hallo
Wäre der Staat gewillt seiner Fürsorgepflicht nachzukommen, würde er verhindern wollen das Amokläufe geschehen oder geschehen können. Wie dies durch ein Verbot von Killerspielen geschehen soll, erschließt sich nur den Politikern. Wahrscheinlich üben diese ihre Erfolgszenarien in Wirtschaftssimulationen...sonst wäre der Bezug zur Realität gegeben. Sie führen nur die Qualität der vergangenen Entscheidungen fort.
Nun denn, ich bin doch mal gespannt wie viele Amokläufe verhindert werden, wobei die Täter und Opfer davon berichteten das Amokläufer unter Hänseleien, sprich Mobbing und Erniedrigungen die Anwesenheitspflicht in der Schule wahrnahmen. Anscheinend gab es auch Lehrer die zumindest die Probleme eines heranwachsenden Kindes ignorierten und dadurch die Hoffnungslosigkeit schürten. Zurückgewiesen werden oder gar nicht in Betracht kommen, bei den Mädchen die man begehrt können nur Tropfen sein die ein angefülltest Faß weiter füllen, die eventuelle Reaktion der eigenen Eltern könnten ebenfalls weitere Tropfen sein.
Ich meine das es sehr viele Ansatzpunkte gibt die eine Begünstigung von Amokläufen verhindern könnte, dazu müßte man aber als Staat Geld in die Hand nehmen das aber lieber an die oberen Zehntausend und arme Banken verteilt wird.
In einer zivilisierten Welt, in der Staaten die soziale Marktwirtschaft ausüben, muß es selbstverständlich sein, das höhere Werte als Geld den Antrieb bilden.
In einer zivilisierten Gemeinschaft sollte der starke auch für den schwachen da sein. In einer zivilisierten Welt sollten Kinder ein Gefühl für Grenzen haben.

Unsere Gesellschaft könnte Werte vermitteln die Amokläufer gar nicht erst entstehen läßt, sowas gab es schon...

Für mich ist es ein eindeutiges Versagen der Gesellschaft und des Staates. Unsere Toleranzschwelle ist zu hoch!
Wir tolerieren das in Deutschland min. 3 Millionen Kinder hungern und deswegen zur Tafel gehen und wir tolerieren noch sehr, sehr viel mehr.

Brot und Spiele! Das Volk soll unterhalten sein, um jeden Preis. Aber wer will das so sehr das dies auch tatsächlich geschieht?

Liebe Grüße
Carmen
 
Ich halte ein solches Verbot für ausgemachten Schwachsinn. Zum einen ist es so, dass es KEINEN direkten kausalen Zusammenhang gibt, sondern es sich nur um Ausnahmen einzelner Bescheuerter handelt. Es kommen immer mehrere Faktoren zusammen, von denen zugestanden auch einer der Konsum von Gewaltmedien zählen mag. Zum anderen wird durch solche "Symptombekämpfung" dass eigentliche Problem überhaupt nicht gelöst. Angenommen, ein Verbot würde kommen und auch wirklich wirken. Dann hätten potentielle Amokläufer zwar nicht mehr die Möglichkeit, Quake zu spielen, können aber nach wie vor wie sie lustig sind zum Schützenverein gehen und mit ECHTEN Waffen rumballern... oder mit 18 zur Bundeswehr und sich zum Töten ausbilden lassen. Das kann man einfach nich beschönigen, das ist totale Doppelmoral. Es wird so getan, als wären PC-Spiele und Paintball die Auslöser für Amokläufe. Versagensängste in der Schule, Liebesprobleme, Pubertät spielen natürlich überhaupt keine Rolle - zumindest in den Köpfen unserer Sicherheitspolitiker.

Komischerweise fordert niemand, dass Rennspiele verboten werden. Vllt sind die ja auch Schuld, dass jedes Jahr in Deutschland Tausende Menschen im Straßenverkehr sterben...
 

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