Was haltet ihr von den Linken Teil 2

Hat sich jemand schonmal das Personal dieser "Partei" angeschaut? Ex-SED Mitglieder o-mass....

Die linke: Eine Partei auf BILD-Niveau...

sorry, nicht die Linke ist eine Partei auf BILD-Niveau, sondern wohl eher dein Statement hat echtes BILD-Niveau!
 
sorry, nicht die Linke ist eine Partei auf BILD-Niveau, sondern wohl eher dein Statement hat echtes BILD-Niveau!

Ist doch so.

Siehe Sprüche auf den Plakaten (ok, sind bei meisten Parteien schlecht). Außerdem spricht diese "Partei" genau diese BILD-Clientel an.....
 
mogler28++ schrieb:
Außerdem spricht diese "Partei" genau diese BILD-Clientel an.....
Ach, die BILD-Leser sind links? Das ist ja mal eine ganz neue Erfahrung. Wahrscheinlich war dann Axel Caesar Springer der Ahnherr der Linken. Wo er die 'DDR' doch so sehr gemocht hat. :D

Glaubst du den Mist eigentlich, den du da von dir gibst, mogler28++? Man mag von den Linken halten, was man will. Aber mit der BILD-Klientel haben die eher weniger am Hut.

Inwieweit ausgerechnet die SPD-Plakate ausdrucksstärker sind sei einmal dahingestellt. Die SPD-Plakate z.B. strotzen nicht gerade von konkreten Aussagen komplexen Botschaften. Die meisten von ihnen gleichen eher Null-Nummern. Bei den meisten Parteien ist das, wie du richtig erkannt hast, kaum anders. Warum wirfst du dies ausgerechnet den Linken vor?

Gruß Konradin
 
Sie erbrechen ihre Galle und nenne es Zeitung - Nietzsche

Du meinst das Niveau, selbst komplexe Sachverhalte auf Schlagworte zu reduzieren? Dann solltest du selbst, sofern dir am Niveau hier gelegen ist, deine Beiträge auf etwas mehr als Einzeiler auszudehnen können.

Entschuldige, daß ich mit den aktuellen Gepflogenheiten der BILD nicht sonderlich vertraut bin, gehöre ich doch nicht zu ihren ausgewiesenen Stammleserkreis. Dennoch erlaube ich mir den Hinweis, darauf, daß dich die Bildzeitung keineswegs für seriöser als die Linke halte, von deren Niveau einmal ganz zu schweigen. Der staatenlose Texter, der mir beim BILD-Prozeß damals als Angeklagter gegenüberstand verfügte z.B. nicht einmal ansatzweise über den Wortschatz eines Herrn Gysi, von dessen Sprachgefühl und Intellekt will ich erst gar nicht reden.

Wenn ich mir die aktuellen Wahlplakate der SPD anschaue, dann dürften diese auch für BILD-Leser verständlich sein. In dieser Hinsicht nehmen sich einige Parteien nichts, so meine Rede auch schon zuvor.

Mir ist nach wie vor schleierhaft, weshalb du (qualitative Aussagen einmal vorausgesetzt) ausgerechnet an die Linken denkst, wenn vom 'Niveau' einer BILD-Zeitung die Rede ist. Oder sind es nur Animositäten? Meinst du am Ende, die Linken wären besser beraten, dich als Garanten für Niveau zu benutzen und dich ihre Werbung machen lassen? Auch auf die Gefahr hin, daß es auch dann nur noch Einzeiler sind?

Man kann es sich natürlich auch einfach machen und anderen etwas vorwerfen, während man selbst es sich bequem macht und mit Buchstaben geizt.

Gruß Konradin
 
Ich denke er meinte eher die Strategie der Wahlplakate, die in ihrer Aufmachung sehr an die der Bild erinnern.
 
Zumindest sagt die Linkspartei, wofür sie steht und was sie vorhat:

· Sozial, auch nach der Wahl.
· Reichtum für alle.*
· Damit es im Land gerecht zugeht.
· Gegen die Rente ab 67!
· Reichtum besteuern!*
· Raus aus Afghanistan!
· Mindestlohn gerade jetzt!
· Mehr Geld für Bildung, nicht für Banken!
· Hartz IV abwählen!

* Wer den feinsinnigen Unterschied dieser beiden Forderungen noch immer nicht begriffen hat, unterlasse bitte Beiträge in dieser Richtung und informiere sich.


Im Gegensatz dazu einmal, wofür z. B. die CDU »steht« (so man dies denn sagen kann, denn »konkret« ist nach meinem Dafürhalten anders):

· Wir wählen die Kanzlerin
· Wir wählen die Zuversicht
· Gemeinsam für unser Land
· Klug aus der Krise
· Wir haben die Kraft für …
… ein neues Miteinander
… Wirtschaft mit Vernunft
… starke Familien
… Sicherheit und Freiheit
… gute Bildung​
· Wir haben die Kraft für die …
… Sicherheit unseres Landes
… Zukunft unserer Bauern​
· Arbeit sichern
· Wirtschaft mit Vernunft
· Familien stärken
· Sicher leben
· Wir haben die Kraft

Ich weiß nicht recht. So wirklich viel Inhalt lässt sich hier nicht ableiten; es sind allenfalls (»schöne«) Worthülsen. Außerdem stoße ich mich an diesem »Wir haben die Kraft«-Pathos (von Ethos oder Logos bei dieser Rhetorik zu sprechen, verbietet sich in meinen Augen), denn was sagt das aus? Die Kraft zu haben, etwas zu tun war und ist noch lange kein Beleg dafür, dass etwas auch in die Tat umgesetzt wird. Ich habe die Kraft, jemanden zu erwürgen. Tue ich es deswegen? Oder denke ich auch nur eingehender darüber nach, es zu tun?

Da empfinde ich die Programmatik der Linkspartei in ihren Plakaten als griffiger als die Wahl»versprechen« der CDU, die im Nachhinein vielleicht auch nicht mehr als ein Versprecher gewesen sein werden. Obwohl … woran will man sie eigentlich messen? Konkret versprochen haben sie ja nichts. Aber vielleicht ist dies auch der falsche Ansatz. Es ist schließlich eine christliche Partei; das muss man also nicht verstehen, sondern einfach nur glauben.

Wenn man sich am Telefon verwählt hat, kann man die Verbindung schnell trennen und die Kosten bleiben überschaubar. Hat man sich am 27.09. verwählt, kann niemand abschätzen, wie lange diese Verbindung aufrecht erhalten bleibt – von den unabsehbaren Kosten mal ganz zu schweigen.

Liebe Grüße,
—CentCom
 
wer 380 milliarden euro für banken hat hat ja wohl auch noch 7 milliarden für bildung!
 
@ tv and me
Auch wenn ich Dir i.P. völlig recht gebe...
Für die Bildung stehen aber mindestens noch 30-35 Milliarden aus ;)

Ob da schon alle Kosten, auch für Renovierungen der Infrastruktur und eventueller Neubauten von Schulen/Unis etc.pp. schon inklusive sind, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

Immerhin könnte man es ja mal riskieren,
mit dem Aussetzen der "Verteidigung der BRD am Hindukusch"
die dort entstehenden Kosten vllt. mal zukünftig in die Bildung zu stecken ;)

Immerhin ist ja innerhalb von jetzt 8 Jahren Einsatz diese für die hiesige Bildung notwendige Summe dort schon fast ausgegeben worden...
Nun ja...
Vllt. verbuchen wir diesen Afghanistan-Einsatz ja aber zukünftig auch einfach mal als eine neue Form von "Erwachsenenbildung" :D
Einsatzkosten Afghanistan: Dingos, Drohnen und Auslandszulagen - Politik | STERN.DE

muesli
 
Du musst das anders sehen. Gebildete Leute wollen vielleicht nicht als Soldat nach Afghanistan. Wie soll man dann dort deutsche Interessen "verteidigen"?
Der ungebildetet Soldat ist der bessere Befehlsempfänger. Der fragt nicht nach oder macht sich Gedanken über seine Befehle. :flag:
Da wäre es doch schlecht in Schulen zu investieren und sinnlos Geld für die Bildung der Allgemeinheit auszugeben. Es ist vollkommen ausreichend wenn es eine Handvoll gut ausgestatteter Eliteschulen gibt an denen die Herrschenden von morgen ausgebildet werden. :read:

Nein nein, so wie das Geld jetzt verteilt wird ist es schon vollkommen richtig. :ätsch:
 
» · Wir haben die Kraft für … «

Diesen tollen Leitspruch kann man fast an jeder Ecke bewundern.

Wo kommt auf einmal denn diese Kraft her? 60 Jahre Bundesrepublik unter Führung der CDU, SPD mit Koalitionspartner waren echt kraftlos.

Krisen, Arbeitslosigkeit, Sozialabbau und ein enormer Schuldenberg sind die Resultate der kraftlosen Anstrengungen der Regierungsparteien.
Auf einmal kommt eine neue Kraft - hat die Pharmaindustrie jetzt neue Vitaminpillen entwickelt?

Es ist eigentlich traurig, dass es heute noch immer Menschen/Wähler gibt, die sich von den Parteien einwickeln lassen.
Steuersenkungen - heißt die Parole der CDU - ob die selbst daran glauben?

Nach der Wahl wird es für viele ein böses Erwachen geben - Karstadt und Schlecker machen jetzt schon den Anfang.
 
Und reale Alternativen, wie MLPD oder PSG werden 1) medial totgeschwiegen und 2) wird ja generell eine sehr sehr gute subtile Propaganda gegen den Sozialismus gefahren...
mfg, René

Nur ein Zitat:
"Erzeugerpreise rauf, Lebensmittelpreise runter". Widerspruch? Nein. Nicht für einen Sozialisten

Und noch was, was man vlt beherzigen sollte:
"Wer aus der Geschichte nicht lernt, ist dazu verdammt, sie wieder zu erleben."
 
"Wer aus der Geschichte nicht lernt, ist dazu verdammt, sie wieder zu erleben."

Genau richtig.

Hier wird die ganze Zeit über die bösen Leute geschimpft die in den letzten 60 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland regiert haben.
Wie steht es mit Deutschland nach diesen 60 Jahren denn?

Im großen und ganzen doch ganz gut.
Selbst Leute, die die Linke favorisieren sollten das so sehen.
(Es wird ja bei denen nicht alles schlecht gemacht, sondern nur als Verbesserungswürdig betrachtet, (Reiche sollen mehr abgeben, Arme mehr bekommen, in Bildung muss mehr investiert werden usw.))


Die Linke ist ganz klar aus der SED entstanden, der einzigen Partei der DDR.
Offenbar wollen viele auch wieder in Richtung Sozialismus steuern und dabei wird etwas ganz wichtiges übersehen.
In der Bundesrepublik gibt es Verbesserungswürdiges.
Die DDR gibt es garnicht mehr und jetzt sollte man sich mal fragen warum, wenn doch Sozialismus so grandios ist.
 
oiseau schrieb:
Die Linke ist ganz klar aus der SED entstanden, der einzigen Partei der DDR.
Ach, und was ist mit den westdeutschen Linken, zählen die etwa nicht? Offenbar ist es egal, wen man bei dieser Rechnung unter den Tisch fallen lässt, Hauptsache, die These stimmt. Und was ist mit den Blockparteien, sind die etwa eine nachträgliche Erfindung der bösen Wessies?

Sorry, aber wenn du die Geschichte fälschen willst, dann solltest du dich schon etwas geschickter dabei anstellen.

Gruß Konradin
 
Die Linke ist ganz klar aus der SED entstanden, der einzigen Partei der DDR.
Die Linke ist zu einem gewissen Teil aus der SED entstanden, und da vor allem auch aus den Reihen derer, die sich für eine Veränderung des Systems stark gemacht haben. Ferner gab es in der DDR - wie Konradin schon sagte - übrigens auch eine KPD, SPD, CDU und LDPD (Liberal-Demokratische Partei Deutschlands).


Die DDR gibt es garnicht mehr und jetzt sollte man sich mal fragen warum, wenn doch Sozialismus so grandios ist.
Ganz einfach, weil das, was in der DDR praktiziert wurde nicht wirklich viel mit Sozialismus zu tun hatte, sondern viel mehr mit einer Diktatur.
 
... Und was ist mit den Blockparteien, sind die etwa eine nachträgliche Erfindung der bösen Wessies? ...

Ganz und gar nicht, werter Konradin. :)
Aber die Blockparteien hatten spätestens ab 1949 nur noch den Anschein einer pluralistischen Parteienlandschaft in der DDR gehabt. Sie waren, wie der Name schon sagt, in einem Block mit der SED (zwangs-)vereint, hatten kein wirklich eigenständiges politisches Profil und keinerlei reale oder fiktive Chance eines eigenen Wahlerfolges. Eben durch die Blockzustimmung. Nicht mehr als Augenwischerei!

Die Geschichte der SED ist natürlich eng verbunden mit jener der einstigen KPdSU der Sowjetunion und, vor allen zu Beginn, mit der rigiden Politik Stalins.

SED --> PDS --> LINKE (mit WASG)

Kein Wunder, dass so mancher Mensch Vorbehalte gegenüber der Partei DIE LINKE hat. Sind dort eben nicht nur wohlmeinende Politiker am Arbeiten für die breite Masse der Bürger (was ich durchaus positiv sehe), sondern eben auch die kommunistischen Hardliner, nicht zuletzt auch Neostalinisten in verantwortlichen Parteiämtern.


@ Shadowww:
Du irrst! Zu Zeiten der DDR gab es keine SPD und keine KPD, die wurden schon zuvor zur SED vereinigt, unter gehörigem Druck der sowjetischen Militäradministration für die SBZ. Alles Sozialdemokratische an der SED wurde zunehmend ausgemerzt, egal, ob es sich um Personen oder politische Standpunkte handelte. Ansonsten empfehle ich dir mal, dich mit den ehemaligen Blockparteien der DDR zu befassen, die seit der Staatsgründung bewusst gleich geschaltet wurden bzw. nicht mehr als Ableger der SED darstellten (DBD und NDPD).


// EDIT
@ CentCom:
Gemeint ist die SED-Herrschaft von 1949 bis 1989! :rolleyes:
 
Die Linke ist ganz klar aus der SED entstanden, der einzigen Partei der DDR.

Tut mir leid, aber so fängt für mich Geschichtsklitterung an, die in vielen Belangen – zumindest, wenn es um die DDR geht – schon fast zur Staatsraison geworden ist.


In der DDR gab es bis 1989:

· SED (1946 gegründet)
· CDU (1952 gegründet)
· LDPD bzw. LDP (1945 gegründet; Umbenennung 1951) – sie ging 1990 in der FDP auf
· DBD (1948 gegründet); entschied sich 1990 für ein Zusammengehen mit der CDU (Ost), eine Neuprofilierung als ökologische Bauernpartei schlug zuvor fehl
· NDPD (1948 gegründet), ging 1990 in der gesamtdeutschen FDP auf


1989 kamen als oppositionelle Gruppen hinzu:

· Neues Forum
· Demokratie Jetzt; ging mit Teilen des Neuen Forums und der Initiative Frieden und Menschenrechte (bereits 1986 gegründet) im Bündnis 90 auf
· Demokratischer Aufbruch; ging mit der CDU (Ost) zusammen
· SDP (später SPD); ging in der gesamtdeutschen SPD auf
· Vereinigte Linke


und 1990:

· DSU; trat zusammen mit CDU (Ost) und Demokratischer Aufbruch bei Volkskammerwahlen 1990 als Wahkampfbündnis Allianz für Deutschland an
· Die Nelken
· Bündnis 90
· KPD (Ost)

Interessierte können auch gern hier mal etwas recherchieren: DDR-Wissen


Aber die Blockparteien hatten spätestens ab 1949 nur noch den Anschein einer pluralistischen Parteienlandschaft in der DDR gehabt. Sie waren, wie der Name schon sagt, in einem Block mit der SED (zwangs-)vereint, hatten kein wirklich eigenständiges politisches Profil und keinerlei reale oder fiktive Chance eines eigenen Wahlerfolges. Eben durch die Blockzustimmung. Nicht mehr als Augenwischerei!

Dann frage ich mich aber, wer die Volkskammerwahl 1990 (da gab es die DDR noch, es waren also die Ost-Parteien) gewonnen hat …

Diagram_Volkskammerwahl_1990.png


Wenn sie tatsächlich die von Dir postulierte »reale oder fiktive Chance eines eigenen Wahlerfolges« nicht hatten, warum hat dann die von Helmut Kohl initiierte Allianz für Deutschland so gut abgeschnitten? Hätte es die Blockparteien (und ihren Wahlerfolg 1990) nicht gegeben, gäbe es vielleicht noch immer zwei deutsche Staaten. Wenn das kein Wahlerfolg ist, weiß ich auch nicht …

Du irrst! Zu Zeiten der DDR gab es keine SPD und keine KPD …

Bedauerlicherweise bist Du hier der, der sich irrt. Die DDR hörte am 03. Oktober 1990 auf zu existieren. Die oben aufgeführten Parteien wurden allesamt vor diesem Datum gegründet. Somit waren sie de facto zu DDR-Zeiten existent. Gründung der KPD (Ost): Januar 1990; Umbenennung der SDP in SPD: 13. Januar 1990. Wir sollten also schon bei den Fakten bleiben.


Liebe Grüße,
—CentCom
 
Kein Wunder, dass so mancher Mensch Vorbehalte gegenüber der Partei DIE LINKE hat. Sind dort eben nicht nur wohlmeinende Politiker am Arbeiten für die breite Masse der Bürger (was ich durchaus positiv sehe), sondern eben auch die kommunistischen Hardliner, nicht zuletzt auch Neostalinisten in verantwortlichen Parteiämtern.
Das sehe ich nicht so. Mit dem Zusammenbruch der DDR traten etwa 95% der Mitglieder aus der SED aus. In der umbenannten SED-PDS später PDS waren von den 2,3 Millionen Mitgliedern gerade mal 90 000 übrig geblieben. Ausgetreten sind überwiegend die stalinistischen Hardliner und Enttäuschte.

Heute hat die Linke, also mit WASG, gerade mal noch 75 000 Mitglieder. Viele der Mitglieder, auch in verantwortlichen Positionen waren zur Wende noch gar nicht politisch aktiv.

Die stalinistischen Hardliner haben sich aus dieser Partei längst verabschiedet, da es nicht mehr ihre politische Heimat ist.
 
@ CentCom:
Viel Aufwand für Nichts!
Pro Forma hast du natürlich recht. Doch mir ging es um die Zeit der SED-Herrschaft bis zum Mauerfall 1989. Eben als Blockparteien.

Du wirst sicher nicht bestreiten wollen, dass die Parteien, von DDR-Gründung bis zum Ende 40 Jahre später, keinerlei politisch autarke Bedeutung hatten, auf Gleichschaltung getrimmt wurden und Widerspenstige eben mal kurz verhaftet und interniert wurden.

Die Zeit des Umbruchs bis zum Ende der DDR kann man getrost separat betrachten.

Also versuche bitte nicht, im Nachhinein die SED-Herrschaft so darzustellen, als hätte es auch nur annähernd demokratische Strukturen gegeben und andere Parteien eine Chance auf politische Verwirklichung gehabt. Manch begreifen es scheinbar nie!

Selbst deine Links auf die Ex-Blockparteien in Wikipedia belegen doch, dass es sich, wie bei der DBD, um SED- und Sowjet-gesteuerte Parteigründungen handelte.
 
Genau richtig.

Hier wird die ganze Zeit über die bösen Leute geschimpft die in den letzten 60 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland regiert haben.
Wie steht es mit Deutschland nach diesen 60 Jahren denn?

Im großen und ganzen doch ganz gut.
Selbst Leute, die die Linke favorisieren sollten das so sehen.
(Es wird ja bei denen nicht alles schlecht gemacht, sondern nur als Verbesserungswürdig betrachtet, (Reiche sollen mehr abgeben, Arme mehr bekommen, in Bildung muss mehr investiert werden usw.))

Im großen und ganzen ganz gut:

Deutschland hat heute soviel Schulden, dass es besser wäre Insolvenz anzumelden. Nach einem Sparkurs von 7 Jahren sind dann die Schulden weg.
Zukunftsprognose: Schulden werden weiter enorm ansteigen.

In 60 Jahren hat man es nicht geschafft, die Arbeitslosigkeit wirkungsvoll zu bekämpfen.

Fachkräfte werden von Firmen entlassen und dann über eine Zeitarbeitsfirma wieder für geringere Löhne eingestellt.

Diese sozialen und christlichen Maßnahmen könnten noch weiter ausgeführt werden. Denke aber, die meisten kennen sie aus dem Leben, in der Familie, nachbarschaft und Freunden.

Von den Politikern wird jetzt gern die Schuld auf die Wirtschafts- und Finanzkrise gegeben. Wer hat sie denn verursacht?
Sie fällt nicht plötzlich wie Regen vom Himmel.

Die Krisen sind hausgemacht und Ausdruck eines kapitalistischen Wirtschaftssystem. Die Politik ist unfähig oder nicht willens rechtzeitig und wirkungsvoll gegenzusteuern.

So einigen möchte ich das Buch, welches von muesli bereitgestellt wurde empfehlen:

Wieczorek, Thomas - Die Dilettanten, Droemer Knaur Verlag (08-2009).pdf
KEINE DIREKTEN DOWNLOAD LINKS!!!
pw: muesli

Aber im großen und ganzen geht es uns echt gut. Jeder Sozialhilfeempfänger lebt in Deutschland wesentlich besser, als so mach ein Neger im Busch von Afrika.


Um noch einmal auf die viel gerühmte Demokratie zu kommen: Die Politiker bestimmen, wo und wie Deutsche Soldaten eingesetzt werden.

Jeder darf sich vor Augen halten, mit welchen Mehrheiten heute die Parteien regieren. In der Regel wird eine Regierungspartei nicht einmal von einem Drittel der Bevölkerung gewählt - das ist Demokratie.

Für Leute dies nichts kapieren:
- Fast 40 - 50 % gegen meist nicht mehr zur Wahl - Vertrauenverlust????

- Davon erhält dann die Partei, die regieren will auch meist unter 50 %, so das dann noch ein K_Partner gesucht wird.

Somit werden rund 75 % der Bevölkerung nicht durch eine Regierung vertreten, die ihre Zustimmung erhalten hat - aber wir leben ja in einer »Demokratie«
 

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