Was haltet / hielt ihr von der DDR?

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skippy

Es ist ja so dass 20 Jahre nach der wende viele dem alten System nachtrauern
Umfrage: 20 Jahre danach: Osten sieht DDR positiv - B.Z. - Berlins größte Zeitung


Grad jetzt kommt ne intreressante reportage dazu:

Der letzte Sommer der DDR


TV14.de - TV-Programm - 04.07.2009 | 20.15 | VOX - Der letzte Sommer der DDR

Der letzte Sommer der DDR
"Nacktbader in Prerow, Trabbi-Produktion in Zwickau und jede Menge Republikflüchtlinge in Ungarn und der Tschechoslowakei"

Dokumentation Sommer 1989: Monate des Aufbruchs und Protests, des Neubeginns und des Abschieds – es war der Anfang vom Ende der DDR. Während sich in Ostberlin der Honecker-Staat auf die 40. Jahresfeier der Deutschen Demokratischen Republik mit einem pompösen Fest vorbereitete und hohe Staatsgäste aus aller Welt erwartete, verließen zehntausende DDR-Bürger ihre Republik. Ungarn hatte im Zuge von Gorbatschows Perestroika und Glasnost die Grenzen zu Österreich geöffnet – für viele die letzte und einzige Chance, das Land zu verlassen. Schließlich flüchteten über zehntausend Republikmüde in die westdeutsche Botschaft in Prag.

Das DDR-Regime hatte Risse bekommen, Honecker war krank geworden, die Menschen begehrten auf. In Berlin, Dresden und Leipzig kam es zu den größten Massendemonstrationen seit 1953. Doch es fiel kein Schuss. Die Volkspolizei hielt sich zurück. Der politische Druck allerdings wuchs. In der Ostberliner Gethsemanekirche versammelte sich die Opposition und forderte Reisefreiheit, Pressefreiheit, Bürgerrechte, die Abschaffung der Einparteiendoktrin und das Ende der Staatsicherheit.

Doch auf der anderen Seite fühlte man sich auch in dem vom Kapitalismus unberührten Land wohl. Keine Arbeitslosigkeit, Kinderhorte, wo immer man sie benötigte, gute medizinische Versorgung und geringe Mieten – sofern man eine Wohnung bekam. Man konnte innerhalb des Ostens reisen, man war unter sich. Die Notgemeinschaft schweißte zusammen. Alles wurde repariert. Die auf Improvisation gebaute Gesellschaft lockte mit den vielfältigen Möglichkeiten des Gebens, Nehmens und Tauschens. Man genoss die Freiheit des Nacktbadens an der Ostsee oder am Plattensee. Und wer schließlich einen in Zwickau produzierten Trabant sein Eigen nannte, fiel kaum noch auf, keiner war besser oder hatte mehr. Wenn man von den Drangsalierungen der Regimekritiker einmal absah und sich nicht an den fehlenden Bürgerrechten störte, fühlte sich durchaus aufgehoben im abgeschotteten Stasi-Staat.

Interviewpartner für den Film sind:
Katrin Sass, Schauspielerin ('Good Bye Lenin')
Dirk Zöllner, Musiker der Gruppe 'Chicoree'
Christiane Paul, Schauspielerin
Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin 'Neues Forum'
Peter 'Eingehängt' Meyer, Musiker der Gruppe 'Puhdys'
Jens Weissflog, Olympiasieger Skisprung
Axel Schulz, Boxer
Anja Kling Schauspielerin
Lothar de Maizière, erster und letzter demokratisch gewählter Ministerpräsident der DDR
Thomas Doll, Fußballnationalspieler der DDR
Sebastian Krummbiegel, Musiker der Gruppe 'Die Prinzen'
Doreen Dietel, Schauspielerin
Kai-Uwe Kohlschmidt, Musiker der Gruppe 'Sandow'
Bernd Römer, Musiker der Gruppe 'Karat' und
Heike Drechsler, Olympiasiegerin im Weitsprung

D 2002 Stereo Mitwirkende: Katrin Saß (Schauspielerin), Dirk Zöllner (Musiker der Gruppe „Chicoree“), Sebastian Krummbiegel (Musiker der Gruppe „Die Prinzen“), Doreen Dietel (Schauspielerin), Kai-Uwe Kohlschmidt (Musiker der Gruppe „Sandow“), Bernd Römer (Musiker der Gruppe „Karat“), Heike Drechsler (Olympiasiegerin im Weitsprung), Christiane Paul (Schauspielerin), Bärbel Bohley (Bürgerrechtlerin „Neues Forum“), Peter „Eingehängt“ Meyer (Musiker der Gruppe „Puhdys“), Jens Weissflog (Olympiasieger Skisprung), Axel Schulz (Boxer), Anja Kling (Schauspielerin), Lothar de Maizière (erster und letzter demokratisch gewählter Ministerpräsident der DDR), Thomas Doll (Fußballnationalspieler der DDR)

[Sender: VOX] [Beginn: 20.15] [Dauer: 240 Min.] [Ende: 00.15] [SV: 93-391-617]
 
Doch auf der anderen Seite fühlte man sich auch in dem vom Kapitalismus unberührten Land wohl. Keine Arbeitslosigkeit, Kinderhorte, wo immer man sie benötigte, gute medizinische Versorgung und geringe Mieten – sofern man eine Wohnung bekam. Man konnte innerhalb des Ostens reisen, man war unter sich. Die Notgemeinschaft schweißte zusammen. Alles wurde repariert. Die auf Improvisation gebaute Gesellschaft lockte mit den vielfältigen Möglichkeiten des Gebens, Nehmens und Tauschens. Man genoss die Freiheit des Nacktbadens an der Ostsee oder am Plattensee. Und wer schließlich einen in Zwickau produzierten Trabant sein Eigen nannte, fiel kaum noch auf, keiner war besser oder hatte mehr. Wenn man von den Drangsalierungen der Regimekritiker einmal absah und sich nicht an den fehlenden Bürgerrechten störte, fühlte sich durchaus aufgehoben im abgeschotteten Stasi-Staat.


Hab das jetzt mal etwas lesbarer aus dem Startbeitrag teil-zitiert. ;)


Aber genau diese Verklärung und die Reduzierung der Staatsverbrechen auf ein beiläufig gebrachtes Nebensätzchen zeigt, wie wenig die Menschen aus der Geschichte gelernt haben. Wenn man sich so manchen Kommentar noch dazu anhört, nach dem Motto, 'das war doch alles gar nicht so schlimm, ...', dann frage ich mich schon, weshalb die ex-DDR politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich gescheitert war!

Es gibt doch mittlerweile einen kleinen Hype um Egon Krenz, den letzten Verfechter des Unrechtregimes, der heute lieber Bücher mit verklärendem Inhalt für seine unbelehrbaren Anhänger schreibt, statt sich einer Aufarbeitung oder gar nur einem TV-Journalisten vom NDR zu stellen.
 
ich habe 24 jahre in diesem von so vielen verehrten land gelebt.wir werden von politikern aller gesellschaftsformen betrogen, aber die ddr möchte ich nie wieder zurück.die vielen die da sagen, damals war alles besser sollten mal ihr gehirn arbeiten lassen und genau nachdenken.es gibt in allen gesellschaftsformen vor- und nachteile. man solte versuchen ,im einklang mit seinem gewissen, damit zu leben und nicht alten zeiten nach jammern.die stellenweise verherrlichung und verharmlosung der ddr kann ich nicht nach vollziehen
 
Wann hat der Deutsche oder vielleicht anders gesagt, der Mensch, aus seiner Geschichte gelernt. Ich kenne dafür kein Beispiel-egal ob junge Vergangenheit oder schon vor langer Zeit.

Warum sollte die DDR-Geschichte fair aufgearbeitet werden, wenn die Fehler der Jahrhunderte davor noch nicht einmal verarbeitet sind.
 
wir werden von politikern aller gesellschaftsformen betrogen

Holla, das ist aber recht forsch. Ich möchte Politikern nicht per se Betrug unterstellen. Sind doch nicht alles Kriminelle. ;)

Ich bin in Rostock geboren, aber im Westen aufgewachsen...und sehe das so:

Im Westen wurde uns nach dem 2. WK das Geld wie Zucker in den Hintern geblasen. Ich meine konkret den Marshallplan. Das war unser Wirtschaftswunder.

Im Osten haben die Russen derweil die Eisenbahnschienen demontiert. Zusätzlich gabs noch Ulbricht und Honecker.

Also, die Zeche haben eindeutig die Ostdeutschen bezahlt.

Aber was da jetzt so toll dran war verstehe ich auch nicht.
 
Wann hat der Deutsche oder vielleicht anders gesagt, der Mensch, aus seiner Geschichte gelernt. Ich kenne dafür kein Beispiel-egal ob junge Vergangenheit oder schon vor langer Zeit.

Warum sollte die DDR-Geschichte fair aufgearbeitet werden, wenn die Fehler der Jahrhunderte davor noch nicht einmal verarbeitet sind.

das ist aber sehr pessimistisch. Da leg ich noch einen drauf:

Es reden und träumen die Menschen viel
Von besseren und künftigen Tagen,
Nach einem glücklichen, goldenen Ziel
sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer auf Verbesserung.
(der olle Schiller)

Viele Gruesse nach Nassau

und nicht immer so traurig

:drum:
 
also zu DDR-zeiten gings mir nicht schlecht und heute auch nicht...

allerdings wohnte ich in berlin wo es noch besser war (mehr angebot an waren,unterhaltung etc).

man fühlte sich in der DDR natürlich sicherer und geborgener als heute in diesem staat. denn wie schnell wird man heutzutage als sozialfall(hartz4) und somit den ärmsten(zb asylbewerber) gleichgestellt. und das nach "nur" einem jahr arbeitslosigkeit!!! selbst wenn man 30 jahre nur eingezahlt hat (sozialkasse) hat man nur anspruch auf ein jahr... dann muss man dem staat all sein leben offenlegen und vom ersparten abknapsen, denn man bekommt nicht mal den vollen sozialsatz wenn man noch was auf der kante hat...

es war so, das damals beide systeme auf lügen aufgebaut waren...

denn beide(sozialismus/kapitalismus) wollten das bessere sein und funktionierten nur durch hilfe der grossen brüder(usa/udssr)...

ich "freue"mich aber auch das ich erleben darf wie das "bessere" system Kapitalismus scheitern wird...

denn heutzutage erlebt man ja das alles kapital(geld) nur als theorie besteht...

und der grosse knall wird noch kommen... die lunte Abu Dhabi soll Dubai vor Ruin retten - Politik - International - Handelsblatt.com ist schon gelegt.....................................

dort ist absoluter baustopp, nur noch der tower mit 800 m und die letzte insel (world) sollen fertiggestellt werden.....die geier kreisen schon....eigentlich schade.


elwiss
 
Was kann gut an einem System sein, dass sein eigenes Volk bespitzelt und einsperrt ?
 
In der DDR hat man machmal mehr Freiheiten gehabt als Heutzutage.

Bespitzelt wird Heute mit techn. Gerät da hat die Stasi von geträumt.

Am besten finde ich immer wenn Menschen über die DDR reden, die Sie

nur vom Hörensagen kennen.

Gruß
 
In der DDR hat man machmal mehr Freiheiten gehabt als Heutzutage.


Gruß

sag mir bitte ein beispiel!!!!!

ich bin ossi und ich bin froh, das die wende kam!!!

die heut sich wieder das alte system zurückwünschen...alles klar;)

die haben alle vergessen wies früher war
 
man fühlte sich in der DDR natürlich sicherer und geborgener als heute in diesem staat.


elwiss

aha,du hast dich also "sicherer" gefühlt...alles klar....will hier niemand persönlich angreifen...aber leute..denkt mal 20-25 jahre zurück und sagt nochmal das gleiche....unklar echt!!!!!


meine mutter war verkaufsleiterin im konsum und hatte sich geweigert, im mai 89 die ddr fahne rauszuhängen..1 tag später waren 2 leute da und haben mit bautzen gedroht...soviel zum thema sicher und geborgen...sry, aber ich lach mich bei solchen sprüchen kaputt!!!!!!!!..ironie natürlich


@wedras: dem is nix hinzuzufügen!!!!:)
 
Ich hab zwar nur noch 6 jahre DDR mitbekommen ... und finde das ganze system mit allem drum an dran auch naja ich sag mal "dumm" ... aber was eben viele sagen läßt "Die DDR war toll" ist recht einfach... extrem geringe arbeitslosigkeit, Kinderbetreung einfach TOP, kontake zu anderen mitmenschen ... aber die leute die eben sagen das die DDR toll war denken nur an solche dinge .. und nicht ans die verbrechen die passiert sind ...


Das einzigste was an der DDR toll war und dieser region noch immer ist sind die menschen ... bin 2005 ausm Erzgebirge weggezogen .. leute wie im osten findet man nirgendwo ... hab jetzt berlin city / Bonn Stadtrand, München Stadtrand, Rottweil city und Binz erlebt ... wenn ich im Osten das gleiche Geld wie im westen bekommen würde wäre ich sofort wieder da ...

Die leute da sind einfach Herzliche wie mans sonst in den Alten bundesländern sehr selten findet...


Was kann gut an einem System sein, dass sein eigenes Volk bespitzelt und einsperrt ?
meinst Du jetzt die DDR oder die BRD .. bespitzelt wurde man damals in dem einen und heute in den anderen staat genau so
 
Entschuldigung, aber die ewig gleiche Fragestellung geht mir auf den Zeiger.

War's nicht besser, wer vermisst die DDR, wer will sie wieder zurück, früher war alles besser usw.


Und die aus den alten Bundesländern haben dazu nichts zu sagen? Die Fragen implezieren immer den gleichen Inhalt, als wenn man den Ossis die DDR weggenommen hat - oder wer hat damals für die Öffnung der Grenzen protestiert?

Holla, das ist aber recht forsch. Ich möchte Politikern nicht per se Betrug unterstellen. Sind doch nicht alles Kriminelle.

Doch sind sie! Lügner und Betrüger. Was hat unser Bundesklops damals abgelassen, in ein paar Jahren sehe ich blühende Städte? Ha! Wieviel Milliarden wir an Solizuschlag schon da rein gebuttert haben, und ein Ende ist nach 20 Jahren immer noch nicht in Sicht. Gut, dass Merkel Ferkel auch mal realisiert hat, dass Städte im Westen leicht desolat sind. Und? Ändert man was?

Im Westen wurde uns nach dem 2. WK das Geld wie Zucker in den Hintern geblasen. Ich meine konkret den Marshallplan. Das war unser Wirtschaftswunder.

Im Osten haben die Russen derweil die Eisenbahnschienen demontiert. Zusätzlich gabs noch Ulbricht und Honecker.

Also, die Zeche haben eindeutig die Ostdeutschen bezahlt.

Aber was da jetzt so toll dran war verstehe ich auch nicht.

Sollen jetzt die Westdeutschen daran Schuld sein? Willkommen bei der Wurzel des kalten Krieges. Die Deutschen hätten den Russen Reparationen zahlen sollen. Churchill und die Amis sahen das anders als Stalin. Also haben die Russen die DDR zerkaut, ausgelutscht, und für das, was sie ausgepuckt haben, hat Deppen Deutschland denen nochmals Millionen in den Hintern geschoben. Also wer hat letztlich die Zeche gezahlt?
 
Die "Zeche" für den verlorenen WK II hat gesamt Deutschland bezahlt, und zahlt es noch heute!

Und was denk ich über den Osten, ich kann nur sagen dass es mir und meiner Familie gut ging und es noch heute tut, aber wieviel negatives kann ein 7 jähriger schon mitbekommen?

In jedem System, und da können wir quer durch die gesamte Geschichte der Menschheit gehen, gibt es positives und negatives! Es gab nie ein und es wird nie ein System geben in dem sich ALLE wohl fühlen, von daher halte ich von solchen Diskussionen nichts, zumal die hier im Forum immer mehr zu Stammtischgesprächen werden und dass ist, glaub ich, nicht der Sinn!
 
Ich find im Ansatz jegliche Alternativen zum Kapitalismus vom Grundsatz her Gut.
Nur weil es außer in Latain Amerika keine Sozialistischen Länder leider leider mehr gibt heist das ja nicht das der Kapitalismus gesiegt hat weil Er das kleinere Übel für die Leute ist und das Ende der Geschichte da stellt.
Grad je mehr die Welt sich globalisiert und Humankapital ohne Ende zur Verwertung für den Markt bereit steht (China und Indien bsp. menge Lohnsklaven mehr als man braucht allein) um so mehr zeigt Er sein wahres böses Gesicht was auch da dran liegt das keine Alternativen mehr vorhanden sind wogegen Er sich behaupten muss zum Schein.
Also wahr auch die DDR leider ein gescheiterter Versuch aber es bleibt dabei das nicht der Sozialismus gescheitert ist in der DDR sondern nur der Stalinismus.
Wenn man Sozialismus sehn will der Demokratisch von der Mehrheit getragen wird muss man sich Bolivien sowie Venezuela anschauen dort dient Er den Menschen (also nicht den Bonzen) absolut vorzüglich nachdem der Kapitalismus vorher das Land geschändet hat.
 
 
Also ich habe auch 19 Jahre DDR hinter mir, und will Sie sicher nicht zurück.

Aber das mit den 254 Grautönen hats gut getroffen. Es gab definitiv Unrecht, und das Kapitel Stasi fange ich gar nicht erst an. Da krieg ich graue Haare. Dennoch war der Alltag für die Masse der Menschen die täglich zur Arbeit gingen und nach Feierabend einem Hobby nachgingen oder in einem Verein waren leichter als heute. Und eins steht meiner Meinung nach auch noch fest: Unsere Feten, die wir als Teenys gefeiert haben waren legendär. Die heutige Jugend kann doch ohne Großraumdisco, wo ein DJ den Weg vorgibt nix mehr mit sich anfangen. Von meinen Jungs (15 und 17) höre ich dauernd: "da ist nix los". Ich weiß nicht, aber wir haben früher selber was los gemacht.
Das die Wirtschaft in der DDR am Ende war ist zweifelsohne, aber das die Wirtschaft der BRD kurz vor der Wende genauso knapp vorm Kollaps stand und nur durch die Staatsgelder und den Bauboom geradeso die Kurve gekriegt hat, das will heute auch kein Ex-Wessi mehr wissen.

Sei es wie es ist, jedes System hat Sonnen und auch Schattenseiten.Da könnt hr sagen was Ihr wollt.
 
Anstatt über die nicht mehr existente DDR und die Stasi zu debatieren und das vorallem mit Leuten, die entweder keine Ahnung oder ihr vermeindliches Fachwissen aus der Bild beziehen, sollte man sich lieber auf das hier und jetzt konzentrieren.
Die DDR und Stasi ist tot, aber wo leben wir denn heute?
In einem Staat der zu unrecht gegründet wurde, ein Staat der nicht einmal eine Verfassung hat ein Staat der sich über DDR und co. das Maul zerreisst aber sich selbst als DDR2/Stasi 2.0 titulieren müsste.
Oh ja, wir haben so viele neue Freiheiten. Angefangen bei den Fingerabdrücken im Reisepass, über den RFID Perso, Abgabe auf Brenner, Rohlinge und USB Sticks, bis hin zu den Websperren und so weiter und so fort. Aber hey, so lange man sich über Länder wie China das Maul zerreissen kann, merken es die Bild-Leser im eigenen Land nicht, dass man im Prinzip genau das selbe tut, nur in grün.
 

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