Was denkt ihr über Deutschland?

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Wie ich über Deutschland denke?
Ich bin GEGANGEN...Hab es nicht mehr ausgehalten. Naja war auch beruflich, aber kam mir ganz gelegen.
Ich denke, es geht den Deutschen sehr gut und den vielen "Eingedeutschten".
Mache mir nur Sorgen um die Zukunft. Es wird mehr und mehr eine 2 Klassen Gesellschaft. Entweder du bist OBEN oder du krichst unten herum. Und bist du einmal UNTEN, wird es dir super schwer gemacht wieder aufzustehen!

Von 100% Sozialgesetzen auf der Welt sind 80% aus Deutschland!
 
Ich hab mir den Artikel komplett durchgelesen - überzeugt bin ich trotzdem nicht Ansatzweise.

Da es das einig wirklich beschriebene Modell ist, will ich auf das Modell von Herrn Althaus kurz eingehen:

Wir haben also ein "Bürgergeld" von maximal 800€. Von den 800€ gehen noch 200€ für Kranken- und Pflegeversicherung ab. Bleiben also noch 600€ im Monat für das Leben und die Miete - welch kolossale Verbesserung zum aktuellen Hartz IV!

Damit sich arbeiten auch gar nicht mehr lohnt zahlt man für die ersten 1.600€ die man verdient saubere 50% Steuern. Will man im Alter mehr als 600€ haben, dann muss man auch noch privat Vorsorgen.

Dafür lohnt sich arbeiten oberhalb der 1.600€ erst so richtig. 25% Steuern und keine zusätzlichen Sozialabgaben, da kommt Freude auf. Für die Arbeitgeber ist die Regel eh top. Probleme bekommt man nur, wenn man gefeuert wird. Von heute auf morgen von 10.000€ auf 600€ abzufallen, so was tut schon weh.

Das Model von Althausen ist auch Kapitalistisch verwässert so das weiterhin Arbeitszwang besteht weil es zu gering ist und unter ALG 2 liegt.
Im Linkspartei Model sind es 1000 Euro inklusive Mitgliedschaft in der Bürgerversicherung ab 16 und 500 Euro dafor bis 16.
Dafon ist dann die Wohnung zu bezahlen, eventuel Auto, Lebenshaltungskosten, das übliche halt an Grundbedürfnisen.
Bezahlung natürlich beim PDS Model über höhere Steuern für Vermögende.
Im Model von Götz Werner sind es wieder 1500 Euro Pauschal für jeden dafür wird die Mehrwertsteuer als einzige Steuer beibehalten und auf 50% ausgebaut welches das Radikalste Model ist.
Da gibts ja mehrere Ansätze aber so vom Grundsatz ist ein BGE absolut Richtig und Wünschenswert weil Vollbeschäftigung vorbei ist und auch Nicht Erwerbsarbeit annerkannt werden muß wie Pflege Angehöriger.
 
Es geht Bergauf mit deutschland.

Mir gefällt es hier ich könnte nicht wo anders leben!
 
Es geht Bergauf mit deutschland.

Mir gefällt es hier ich könnte nicht wo anders leben!

Was würdest zu meiner These sagen das "Wachstum" ab gewissen Größenordnungen in einer Kapitalistischen Ordnung nur noch Umverteilung ist mangels Demografischem Anstieg ??
Meine These ist das das was als "Aufschwung" verkauft wird nur Umverteilung ist von unten nach oben und sich daher nicht auf den Wachstum aller bezieht.
Es wird doch von Wirtschaftswachstum gerdet das heist doch nicht das jeder wächst sondern nur das Firmen wachsen und damit deren Eigner, Vorstände und auch dort nur die großen Konzerne überwiegend die die Macht über das Kapital auf sich einen.
 
Zu der globalen Frage, was ich von Deutschland halte wurde ich zuletzt in einem Seminar befragt.
Dort hieß die konkrete Frage: Kannst du dir vorstellen den Satz "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" zu sagen?
Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Aber das liegt vorrangig an meinem Verständnis von Stolz.
Ich kann nur auf etwas stolz sein, was ich geleistet habe. Deutscher zu sein habe ich nicht geleistet und die Möglichkeit auszuwandern hatte ich auch noch nicht, deswegen kann ich das auch nicht als stilles Bekenntnis zu Deutschland werten.

Spezieller zum Thema Sozialstaat und Demokratie:
Wir leben nach wie vor in einer sozialen Marktwirtschaft, die das überleben von jedem sichert. Ja, ich weiß, dass es Menschen gibt, die obdachlos auf den Straßen erfrieren, aber ich weiß auch, das unser vielzitiertes "soziales Netz" besser ist als in vielen anderen, vergleichbaren Staaten.
Als ich mit 18 ausziehen musste hatte ich Stellen an die ich mich wenden konnte und ich habe in dem Moment von unserem Sozialstaat gelebt. Das dies mit teilweise entwürdigenden und langwierigen Prozessen einhergeht stimmt, lässt sich jedoch auch nur schwer vermeiden.
Ich denke, dass es wichtig ist das Vermögen zu überprüfen, bevor man Sozialleistungen gewährt. In dem Moment, in dem es zu leicht gemacht wird das System auszunutzen, wird es völlig zusammenbrechen.
Deswegen kann ich auch nicht verstehen, wie andere Studenten ihr Zimmer als Untermiete bei ihren Eltern angeben, nur um ein wenig BAFöG zu kassieren, obwohl die Familie es finanziell nicht nötig hat.
Ich bekomme BAFöG, obwohl mein Vater nicht schlecht verdient. Er ist allerdings Selbstständiger Unternehmer und rechnet sich - wie so viele - arm um Unterhaltsansprüchen zu entgehen. Bevor ich mein BAFöG in Anspruch genommen habe, habe ich mir einen Termin bei einem guten Anwalt geholt, um abzuklären, ob eine Unterhaltsklage Chance auf Erfolg hätte. Klare Antwort: Nein.
Deswegen bin ich erneut gezwungen Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, auch wenn ich bevorzugen würde dies nicht zu tun. Das einzige, was mir bleibt ist gut und effektiv zu studieren, damit ich durch Leistung dem Staat später genug zurückgeben kann um diese Schuld zu begleichen.

Ich gebe mein Bestes,

deliverance
 
Ich bin der meinung das Deutschland einen S***** Staat hat.

jetzt nichts gegen Leute die Hartz 4 haben und die sich um Arbeit "BEMÜHEN" aber eines kann ich absolut nich leiden und zwar sind das die die Hartz 4 bekommen und sagen sie hätten keine lust auf Arbeit.

Ich bin Elektriker aufm Bau was soll ich n sagen ich hab hart verdientes Geld nich so wie die.

So erstma Abreagiert

mfg Keule24
 
...

Denke ich an Deutschland in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht.:D jo werkli

Also da kommt doch mal wieder unsere humanistische Schulbildung durch... hier wird der gute Herr Heine zitiert, der dieses Problem schon vor ca. 150 Jahren hatte...
Wir Deutschen haben uns doch achso wenig verändert, immer kritisch, immer radikal... und immer unzufrieden. Aber deshalb mag ich mein Heimatland auch irgendwie...

Das ist zwar nicht gerade in, das mal zu sagen... aber trotzdem...
 
Eine Familie aus 4 oder 5 Leuten namens Quandts hat mehr Geld als Hartz 4 pro Jahr kostet.
Kann das angehn das 4 -5 Leute mehr Geld haben als für 12 Millionen aufgewendet werden ??
Sicherlich nicht.
 
@Kongo Otto
Oha, bist du aus Sherwood Forest? :D
Aber doch nicht DER Robin? Nein? Gut, dachte schon... :D

Zum Thema:
Ich habe mir deine Ideen mal durch den Kopf gehen lassen, auch den Wiki-Artikel gelesen.
Mich überzeugen deine und deren Argumente auch nicht im Geringsten.
Ich finde, dass die soziale Basis so wie sie jetzt ist, menschlich genug ist, und auch genug Anreiz bietet, doch arbeiten zu gehen.
Mehr Geld würde nur mehr ausgenutzt von den ohnehin "nichtsnutzigen" Nullbock-Leuten.
Und der Plan der Linken ist, wie immer, einfach utopisch. Wie bezahlen? Von den Reicheren nehmen... blabla... funktioniert einfach nicht. Wenn man soviel Geld hat, weiß man es auch zu schützen, und ich finde, man hat auch ein gewisses Recht dazu.

Klar ist es irgendwie ungerecht, dass die so in Saus und Braus leben, aber es wäre noch ungerechter für UNS, die jetzt mit den Versuchen sie mehr auszunehmen, aus dem Land zu treiben...

MfG
trxag
 
Das soziale system in deutschland is für mich sowieso verwirrend allgemein deutschland ist mir zu streng geregelt auch mit abgaßwerten und umweltbestimmungen .Wenn dann sollen alle länder mitmachen zumindest in der Eu!
 
Das Model von Althausen ist auch Kapitalistisch verwässert so das weiterhin Arbeitszwang besteht weil es zu gering ist und unter ALG 2 liegt.
Im Linkspartei Model sind es 1000 Euro inklusive Mitgliedschaft in der Bürgerversicherung ab 16 und 500 Euro dafor bis 16.
Dafon ist dann die Wohnung zu bezahlen, eventuel Auto, Lebenshaltungskosten, das übliche halt an Grundbedürfnisen.
Bezahlung natürlich beim PDS Model über höhere Steuern für Vermögende.
Im Model von Götz Werner sind es wieder 1500 Euro Pauschal für jeden dafür wird die Mehrwertsteuer als einzige Steuer beibehalten und auf 50% ausgebaut welches das Radikalste Model ist.
Da gibts ja mehrere Ansätze aber so vom Grundsatz ist ein BGE absolut Richtig und Wünschenswert weil Vollbeschäftigung vorbei ist und auch Nicht Erwerbsarbeit annerkannt werden muß wie Pflege Angehöriger.

Die anderen Modelle sind zwar theoretisch eine Verbesserung gegenüber Hartz IV. Dafür ist die Finanzierung imho fraglich. Modellrechnungen sind in dem Bereich schwierig, da quasi unsere gesamte Volkswirtschaft umgekrempelt würde. Probleme bei der 50% Mehrwertsteuer würde ich aber einige sehen:
- Die Mehrwertsteuer frisst einen Großteil des Grundeinkommens gleich wieder auf
- Wie verhindern wir, dass im großen Maß in unseren Nachbarländern eingekauft wird?
- Wie wird das Ausland reagieren? Werden unsere Handelspartner das so was einfach hinnehmen?

Insgesamt halte ich also auch dieses Modell nicht für realistisch.


Was würdest zu meiner These sagen das "Wachstum" ab gewissen Größenordnungen in einer Kapitalistischen Ordnung nur noch Umverteilung ist mangels Demografischem Anstieg ??
Meine These ist das das was als "Aufschwung" verkauft wird nur Umverteilung ist von unten nach oben und sich daher nicht auf den Wachstum aller bezieht.
Es wird doch von Wirtschaftswachstum gerdet das heist doch nicht das jeder wächst sondern nur das Firmen wachsen und damit deren Eigner, Vorstände und auch dort nur die großen Konzerne überwiegend die die Macht über das Kapital auf sich einen.

Das aktuelle Wachstum schafft ja zumindest mal Arbeitsplätze. Und zumindest die neu eingestellten profitieren vom Aufschwung. Außerdem sind zum ersten Mal seit Jahren wieder Lohnsteigerungen drin. Damit verbunden wird es wohl zu Rentensteigerung kommen(wie sinnvoll das ist kann in anderen Threads diskutiert werden). Zu guter Letzt wird der Anstieg der Staatsverschuldung endlich verlangsamt. Und davon profitieren wir indirekt doch alle!

Eine Familie aus 4 oder 5 Leuten namens Quandts hat mehr Geld als Hartz 4 pro Jahr kostet.
Kann das angehn das 4 -5 Leute mehr Geld haben als für 12 Millionen aufgewendet werden ??
Sicherlich nicht.

Die Frage ob irgendwer so viel Geld haben muss ist zwar nicht unberechtigt. Nur wie wollen wir so was regeln? Man darf sich selbstständig machen und so lange versuchen das maximale zu erreichen bis man 1 Million hat – und dann muss man den Betrieb dicht machen?

Ansonsten bin ich froh, dass auch Mal Meinungen von Rechts kommen. Ich fühle mich in Diskussionen in der rechts außen Position eigentlich eher unwohl…
 
wegen den ganzen gesetzen hier finde ich es nicht gut .
Sorry, dass ich den gesamten Text zitiere, aber soviel war's ja auch nicht. ;) Welche Gesetze meinst du? Kannst du das konkreter erklären (Beispiele)? Denn ohne Gesetze geht's ja nun auch nicht.

Gruß,

Londo
 
Deutschland - ein Land von rückgratlosen Dummköpfen, wenn ich mich so umsehe. Eine Gesellschaft von Kriegsverlierern eben. Ohne Ideale, ohne Stil ohne Plan. Dafür jede Menge Bürokratie, die es dem Einzelnen unmöglich machen soll, sich über die mittelmäßige Ohnmacht zu erheben.
 
Deutschland ist ein schönes Land. Wir haben schöne Landschaften, bekommen Rente(wenn auch nicht viel) und die Medizinische Versorgung ist auch gut. In anderen Ländern habens die Leute nicht so gut wie wir.
Zwar gibt es ein paar Mängel wie z.b die politik, aber alles in allem haben wir es doch recht gut.
Wenn die Arbeitslosenzahl weiter sinkt, wäre es noch schöner :)
 
In Deutschland geht es uns eigentlich schon recht gut
es ist klar das kein staat perfekt wird weil jeder anders denkt und verschiedene meinungen hat

mit den Arbeitsplätzen geht es in letzter zeit auch hinauf
 
Mhh naja was soll man den dazu sagen,
man kann eigendlcih froh sein in Deutschland zu leben gute infrastruktur, fliesend wasser es gibt faiere wahlen. obwohl ist ja leicht zu sagen es ist schön wenn man keinerlei größere sorgen (z. B. Krankheit u. Hunger kennt aber auch im sozialen abgrund lebt).

ich tu mal so als wären die penner hier auf der straße zum spaß da wir ham ja all die kohle hier im sozialstaat
 
wegen den ganzen gesetzen hier finde ich es nicht gut .

aber ganzh ohne gesetze geht nix es gibt zwar teils echt schwachsinnige gesetze, aber naja, muss wohl sein


@ topic:
ich finde deutschland im vergleich zu anderen staaten echt gut, wir sind führend in europa in fast allen bereichen....



mfg hallle
 
google hilft... gib einfach ma ein "eüropäische länmder" vergleich oder sowas, hab das da auch gefunden ;)



mfg hallle
 
An was misst man eigentlich den Erfolg eines Staates? Da gibt es sicherlich vielerlei Ebenen und ich wüsste nicht, was für Statistiken da Licht ins Dunkle bringen könnten.
 
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