Was bringt Menschen dazu, an Gott zu glauben?

topshot24

Well-known member
Was denkt ihr was die Menschen auf der ganzen Welt dazu veranlasst an Gott oder andere "höhere Wesen" zu glauben bzw. sie anzubeten, ihnen Opfer zu bringen, oder ihr Leben einzig nach ihrem Glauben auszurichten ?
(Ich persönlich glaube nicht an Gott :devil: )
 
"Religion und Glaube sind die Krücken der Schwachen", lautet ein Spruch, welcher ganz meine Meinung wiederspiegelt. Ich meine, ich habe nichts gegen Leute, die ihre Rettung im Glauben sehen oder suchen. Jedoch finde ich das unnötig. Ich habe nie das Verlangen versprürt einer höheren Macht um Rat zu fragen oder mein Schicksal steuern zu lassen.
Zu deiner Frage: Ich sehe das so, wenn jemand schwachen Geistes keinen Ausweg mehr sieht (Nach einem Unfall, Verlust der Angehörigen oder anderen Schocksituationen) lässt diese(r) sich leichter von missionarischen Reden beeindrucken.
Eine andere Variante wäre die Erziehung. Wenn man von gläubigen Eltern erzogen wird, ist es umso schwerer sich davon loszusagen.

Gruß
Broken Sword
 
Ich denke es liegt auch daran, dass es einfach sonst zu viele Zufälle auf einmal wären. Ich meine damit, wie unwahrscheinlich es ist, dass eine Erde von ganz alleine entsteht, darauf Lebewesen leben und es optimale Bedingungen herrschen, damit diese auch überleben etc. Ich denke, wenn man sich darüber Gedanken macht, dann ist das halt ein sehr großer Zufall und man glaubt eher, dass da ein höheres Wesen seine Finger mit im Spiel hatte....Ich persönlich glaube an Gott, bin aber freikirchlich. Warum ich daran glaube? Das liegt zu einem daran, dass meine Eltern mich christlich erzogen haben. Aber nicht nur dass ist bei mir der Grund daran zu glauben. Ich hatte schon einige seltsame Erlebnisse mit Gott, die man nun mal nicht physikalisch etc. erklären kann. Jemand der nicht Christ ist, versteht aber von solchen Dingen nichts!
 
Broken Sword schrieb:
"Religion und Glaube sind die Krücken der Schwachen"

Ich kannte zwar den Spruch nicht, aber der gefällt mir bzw. ich würde mich diesem Gedanken sofort anschließen. Die Religion ist in meinen Augen nur ein Mittel zum Zweck - man möchte Menschen kontrollieren und wie geht das besser, als uns zu lehren, dass wir auf sie hören müssen, sonst wird uns der Stäkere (Gott) strafen. Wenn man auch mal bedenkt, wann die Kirche bzw. die Religion bei uns "Hochkonjunktur" hatte - im Mittelalter, als man vieles wissenschaftlich bzw. logisch nicht erklären konnte, es ist halt dann sehr einfach zu sagen: Das war Gott und wenn ich mal bedenke wie viele Menschen in der Geschichte für die Religion gestorben sind würde ich mich sogar soweit aus dem Fenster zu lehnen und Karl Marx zustimme (obwohl ich seine SIchtweise(n) nicht teile) der einmal sagte:

Karl Marx schrieb:
Die Religion ist das Opium des Volkes

edit: @ Phil

Ich möchte jetzt dich nicht angreifen, bzw. deine Sichtweise verspotten oder so, aber deine Argumente beruhen darauf, dass man verschiedene Tatsachen (noch) nicht erklären kann , gut diese Argumente funktionieren schon seit Jahrhunderten und werden wohl auch noch in den nächsten Jahren funktionieren.

Aber mal ganz ehrlich du bist ein bisschen jünger wie ich, in meiner Klasse vertritt niemand (auch wer wirklich religiös ist) und gibt dies nicht offen zu - bei dir ist dies anders und dazu kann ich nur sagen: Hut ab!

LG
Knightbridge
 
Also ich denke mal, dass Religion nur geschaffen wurde, um die Masse zu kontrollieren (siehe auch den Film Zeitgeist, da wird das sehr gut erklärt)

Und meiner Meinung nach glauben daran vor allem Menschen, die leicht zu überzeugen sind(soll jetzt keine Beleidigung gegen solche Leute sein)
 
Was bringt Menschen dazu, an Gott zu glauben?

Ich beantworte jetzt nur deine Frage, ich denke das die Menschen die an Gott glauben, (ich nehme jetzt ein Beispiel aus ärmeren Gebieten) nach einem Sinn suchen weiterzuleben, wenn sie in misständen hausen suchen sie einen Weg aus diesen Lagen und richten sich daher an Gott der ihnen helfen soll als höheres Wesen weil sie es alleine nicht können und da Gott als das höchste Wesen die macht für solch eine Tat hat.

Jetzt ein beispiel für Mittelstände, meist richten sich diese Menschen an Gott um ebenfals Hilfe zuerlangen, größeren Erfolg zuerlangen, ODER einfach nur, wenn ihre Zeit gekommen ist, wenn sie ihr Leben gelebt haben, wenn ihre Zeit gekommen ist fortzugehen, das ihr Leben nicht zuende ist, sie möchten irgendwie weiter Leben, daher glauben sie an einen Himmel, in denen es ihnen gut geht, vereint mit Familie und Freunden für die Ewigkeit.

Ganz Allgemein sehe ich den drang zum Glauben in Verbindung mit dem was jedem hier wiederfahren wird, dem Tot. Der drang unendlich lange zuleben, oder nach dem Leben in einen Himmel kommen, oder sogar wiedergeboren werden ist der drang der unsterblichkeit, zuwissen das es nicht vorbei ist wenn der Mann mit dem schwarzen Umhang und der Sense einen hohlt und vor die Wiege der Gerechtigkeit stellt. Auch glaube ich das Wunder eine große Rolle spielen, vorallem zu der Zeit in der die Technologie noch nicht soweit entwickelt war, Medizin nicht annähernd sogut war wie heute, brauchten die Menschen Wunder und einen Gott der diese Wunder bewirkt, da sich die Menschen nicht erklären konnten was damals evntl. passiert ist z.b in der Medizin, in der es Heute einen logischen Grund dafür gibt, war es früher ein Wunder gemacht von Gott. Allerdings verstehe ich nicht warum heute bei dem heutigen Stand der Technik es immer noch Gott für Wunder geben muss, klar ist da wieder der drang zur Unsterblichkeit, oder der drang nach einem Wunder das einem geholfen wird in einer schwierigen Situation, naja auserdem gibt es immer noch viele dinge die wir noch nicht erklären können.

Ich persönlich fände es schön an eine Religion zuglauben, indem der Tot nur der Anfang der Reise ist, doch leider kann ich einfach so nicht denken, da ich auch nicht Religonisch erzogen wurde und da ich an die Technik und an logische Erklärungen glaube.

in diesem Sinne hoffe ich das mein Beitrag auch gelesen wird, und nicht nur überflogen wurde.

mfg RaiDeR
 
Erstmal folgendes: Ich glaube an Gott und stehe auch dazu!

Ich bin wie folgt zum Glauben gekommen: Ich habe war früher mal in so einer Jugendgruppe, da habe ich öfter etwas über Gott gehört. Irgendwann hat mich das dann genauer interessiert, habe mich näher erkundigt und habe dann schließlich zum Glauben gefunden.

[...] Religion ist in meinen Augen nur ein Mittel zum Zweck - man möchte Menschen kontrollieren und wie geht das besser, als uns zu lehren, dass wir auf sie hören müssen, sonst wird uns der Stäkere (Gott) strafen. [...]
Wer soll mich bitteschön kontrollieren? Mein Relilehrer? Die Kirche, in welche ich nicht gehe?

[...] Aber mal ganz ehrlich du bist ein bisschen jünger wie ich, in meiner Klasse vertritt niemand (auch wer wirklich religiös ist) und gibt dies nicht offen zu - bei dir ist dies anders und dazu kann ich nur sagen: Hut ab! [...]
Den meisten ist es einfach peinlich. Atheismus ist bei Leuten in meinem Alter gerade auch ziemlich im Trend, weil es sich cool anhört wenn man behauptet Atheist zu sein.

@Raider: Auf mich trifft keins deiner Argumente zu :) Ich sehe im Leben keinen Sinn, also brauche ich keine Religion um einen zu finden. Der Tod ist mir eigentlich egal. Das einzige, was mich daran "beunruhigt" sind meine Angehörigen und Freunde, die um mich trauern würden und die evtl. mit dem Sterben verbundenen Schmerzen...
Von daher glaube ich nicht an Gott um mich an mein Leben zu klammern.

Phunny
 
Wir leben in einer Ungewissheit. Wir wissen zwar, dass jeder irgendwann sterben wird, aber was danach passiert, kann keiner beweisen,vorhersagen ...
Daher respektiere ich beide Meinungen zum Thema "Glauben". Entweder man glaubt daran oder nicht?!?
Ich persöhnlich bin gläubig. Es kann !Meiner Meinung nach! kein so großes Zufall geben, dass die ganze Welt zufallsmäßig entstanden ist..Unsere Gehirnzellen mit denen wir denken können und und..
Z.T. ist es auch eine Hoffnung des Lebens. Ich weiß nicht, wie sich eine Person fühlt, die heide ist? Sich vorzustellen man wäre einfach weg. Dies fällt mir persöhnlich schwieriger vor, als wenn ich an eine Religion glaube.


Man könnte aus deiner Frage, gleich eine Gegenfrage stellen,topshot24:
Was denkt ihr was die Menschen auf der ganzen Welt dazu veranlasst nicht an Gott oder andere "höhere Wesen" zu glauben ?

Sinnlich käme die gleiche letzendliche Ungewissheit, zu der sich jeder seine Meinung bildet!
 
Wer soll mich bitteschön kontrollieren? Mein Relilehrer? Die Kirche, in welche ich nicht gehe?

Es ist schätze ich mal bei dir nicht so, aber man kann Menschen mit Hilfe der Religion zu Taten bringen, die kein normaler Mensch machen würde - siehe "Jihad", siehe Kreuzzüge usw.

In unserer Gesellschaft ist das meiner Meinung nach nicht mehr so der Fall, aber vor allem in den islamischen Ländern, wo die Religion über allem und jedem steht, kontrollieren wirklich die Führer der Religion das Denken der Gläubigen.
 
Knightbridge schrieb:
In unserer Gesellschaft ist das meiner Meinung nach nicht mehr so der Fall

Bei uns ist es wirklich nichtmehr so der Fall, bei uns sind es die Massenmedien, die das Denken der Leute kontrollieren
 
Man könnte aus deiner Frage, gleich eine Gegenfrage stellen,topshot24:
Was denkt ihr was die Menschen auf der ganzen Welt dazu veranlasst nicht an Gott oder andere "höhere Wesen" zu glauben ?

Sinnlich käme die gleiche letzendliche Ungewissheit, zu der sich jeder seine Meinung bildet!

Nein. Wir Atheisten leben nach wissenschaftlichen Regeln und Theorien, die auf Beweise gestützt werden. Und wie gelten die Gesetze noch einmal? "Was nicht bewiesen werden kann, gibt es nicht" Gilt so auch im Gericht. Zeigt mir einen Beweis für Gott und ich glaube an ihn. Aber darum geht es ja in der Religion nicht.
 
Ihr Atheisten lebt nach wissenschaftlichen Regeln und Theorien

Wir "Gläubigen" leben nach Glaubensregeln und Theorien.

Von welchem Beweisen werdet ihr gestützt?
Wissenschaftler behaupten, dass die Erde aus einem BigBang entstanden ist.
Die Profeten behaupten, dass die Erde von Gott geschaffen wurde.

Ich denke mal für keines gibt es beweise


Beweis mir dann mal, dass es keinen Gott gibt!
 
Also ich spreche jetzt mal nur für mich, denn ich weiss nicht was andere Menschen dazu bringt an Gott zu glauben.

Ich tue es, seit ich in einer tiefen Ehekrise steckte und absolut nicht mehr weiter wusste. Ich bin nachts in unserer Straße spazieren gewesen, habe geheult wie ein Schlosshund und um Hilfe gebeten.

Ich bin 100%ig überzeugt, dass ich sie erhalten habe, von wem auch immer.

Manchmal braucht man halt so einen Moment, der dann viel im Leben verändert. So war es bei mir.

Ich denke , dass der Schlüssel darin liegt, dass man sich für den Glauben öffnet und ihn annimmt. Das kann ich jedem nur ans Herz legen, denn das Leben verbessert sich spürbar.

Ansonsten wünsche ich euch allen ein schönes Leben (mein ich ernst!)
Heiner
 
Zeigt mir einen Beweis für Gott und ich glaube an ihn.

Das sind die wissenschaftliche Regeln.

Einfachstes Beispiel ist der Mensch selbst. So was wunderbares ( ich rede nicht von Euren Verstand, sondern von Euren Körper :p ) kann nur eine höhere Intelligenz zustande bringen.

Doch Falves, Du hast vollkommen Recht; damit hat die Religion nicht das geringste zu tun. Ihre Gott dient zu Verdummung des Menschen.

Gruß, Luisy
 
Ich wette, die meisten, die hier posten, haben noch nie etwas von Darwinismus oder natürlicher Selektion gehört. Empfehlenswert, darauf beruht unsere Welt, cheffe ;)

Und BTW, wer liegt in der Beweispflicht, der, der behauptet, dass da oben im Weltall eine Teekanne fliegt, die niemand sehen kann, oder der, der das anzweifelt? (Anspielungen sind beabsichtigt)
 
Darwinismus oder natürlicher Selektion gehört. Empfehlenswert, darauf beruht unsere Welt ;)
Der Mensch hat die natürliche Auslese außer Kraft gesetzt. Dank unseres sozialen Verhaltens, sowie medizinischen Fortschritts usw., überleben nun auch die Menschen, die in der "freien Wildbahn" keine Chance hätten.;)

Warum glaubt man an Gott?
Weil der Mensch nicht nur körperliche Bedürfnisse hat. Der Mensch hat auch seelische, geistige, spirituelle, mentale Bedürfnisse. Die holt er sich dann dort, wo es das beste Angebot für ihn gibt. Die einen in der Religion, andere in der wissenschaftlichen Weltanschauung.

Was das Beste ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Gut ist das was hilft, ein zufriedenes, erfülltes Leben zu führen.
 
manche glauben an garnichts, das leben hat sie stark gemacht...


es sei jetzt mal dahin gestellt ob es Gott gibt oder nicht.
viele menschen, unter anderem auch ich, glauben nicht an gott.
es gibt viele gründe, warum und wieso. mein grund ist, ich bin oft genug vom leben enttäuscht worden, wo ich immer wieder gedacht habe:

Wenn es diesen alten grauhaarigen drecksack im himmel wirklich gibt, warum hilft er mir nicht???


somit habe ich abgeschlossen mit gott.
vllt werde ich irgendwann mal an ihn glauben, spätestens aufm sterbebett^^:D
 
Ich selbst bin zwar katholisch getauft und von meinen Eltern christlich erzogen worden, glaube jedoch nicht an Gott oder sonst eine höhere Macht.

Jedoch glauben die Menschen schon seit Urzeiten an Götter. Keiner konnte sich damals erklären, woher Blitz, Donner, Regen, Erdbeben usw. kommen. demnach mußte es da jemanden, einen Gott, geben.

Damals gab es Schamanen (oder wie sie sich auch nennen mochten), die ihren Clan mit den Göttern in Schach hielten.
Sie machten ihrem Volk klar, daß wenn sie sich nicht an die Regeln hielten, die Götter sie mit Unwetter, Dürre, Erdbeben usw. bestrafen würde.
Davon hing dann das Überleben der Menschen ab, Nahrung und Behausung und Fortpflanzung.

Heute gibt es Priester, Bischöfe und den Papst, die uns von Gott und seinen Geboten erzählen und uns einen Weg weisen wollen und uns vorschreiben wollen, wie wir zu leben haben.
Doch dem kann ich nichts abgewinnen, die Kirche kann mich nicht überzeugen.


Ich werde jedoch nie jemandem seinen Glauben an Gott vorwerfen, wenn er damit glücklich ist uns sein Seelenheil darin findet.
Doch soll derjenige mich persönlich damit in Ruhe lassen und nicht versuchen mich zu bekehren.
Habe zu oft erlebt wie angebliche Christen Menschen in Not nicht geholfen haben.


Gruß Buswusel :lego:
 
[...] Heute gibt es Priester, Bischöfe und den Papst, die uns von Gott und seinen Geboten erzählen und uns einen Weg weisen wollen und uns vorschreiben wollen, wie wir zu leben haben.
Doch dem kann ich nichts abgewinnen, die Kirche kann mich nicht überzeugen. [...]
Das sind alles katholische Ämter :D
Glaube an Gott heißt doch nicht gleich Kirche. Ich gehe auch praktisch nie in die Kirche. Ich überlege selber für mich wie ich lebe und lasse mir von keinem etwas vorschreiben. Von daher ist deine Aussage nicht so ganz richtig...

Phunny
 
vllt werde ich irgendwann mal an ihn glauben, spätestens aufm sterbebett^^:D
Genau so ist es. Spätestens wenn man mit dem Tod konfrontiert wird, wenn man sich mit der eigenen Vergänglichkeit beschäftigen muss, greift man nach jeden Strohhalm.

Wenn es den Hinterbliebenen hilft über einen Verlust hinweg zu kommen, sollen sie doch daran glauben, dass der Geliebte im Himmel auf sie wartet!

Ich wurde auch atheistisch erzogen. Doch als mein Opa starb, habe ich zusammen mit meiner Oma gebetet. Es gab ihr Trost. Mich hat es keine Überwindung gekostet. Es hat uns Beiden geholfen.
 

Beliebte Schlagwörter

Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.

Zurück
Oben Unten