Was bringt Islamischer Religionsunterricht mit sich?

Zum eigentlichen Thema dieser Diskussion. Es steht ausser Frage dass ein islamischer Religionsunterricht in Deutschland zulässig wäre. Lest das Grundgesetz( und man muss nicht viel lesen).
Ob dieser Sinn macht? Macht Reli Unterricht anderer Konfessionen Sinn? Die Frage ist nicht nach dem Sinn sondern nach dem wie. Jedem sollte es freigestellt sein an diesem teilzunehmen oder nicht. Doch wenn die Eltern im Kindesalter entscheiden ob mein Kind geht oder nicht wo bleibt dann Freiheit der Entscheidung?!
Ich selbst bin sehr viel im Ausland und in letzter Zeit in Ländern in denen der Islam Hauptreligion ist. Doch musste ich im Lauf meines Lebens feststellen dass Islam nicht Islam ist. Das wird man auch nicht feststellen wenn man sich am Ballermann jedes Jahr die Birne zuknallt und die einzigste Informationsquelle eine Zeitung mit 4 Buchstaben ist. Und ich stelle fest dass der Islam wie die meisten Deutschen ihn empfinden und auch deshalb Angst vor ihm haben gar nicht so ist. In vielen Islamischen Ländern ist er sehr viel liberaler. In vielen Ländern sieht man kaum Frauen mit Kopftüchern herum laufen um nur ein Beispiel zu nennen. Man muss die ganze Sache viel differenzierter betrachten.

Ebend.
Ich bin selber Moslem (es heißt Moslem, nicht Islamist) und konnte nur über das was ihr hier schreibt Lachen. Ist euch schonmal aufgefallen, wie negativ das Wort "Islam" für die meisten ist? Um ein Beispiel zu geben:
Die Frage von dem Thread war "Was bringt Islamischer Religionsunterricht mit sich?". Was wird hier diskutiert? Richtig. Alles andere als die Frage. Die Leute lesen nur das Wort "Islam" und schon denken die an Sachen wie Terror, keine Freiheiten etc. Und warum? Weil andere versuchen den Islam schlecht darzustellen. Fragt mich nicht wieso.
Eure Vorurteile sind sowas von zum lachen. Islam bedeutet Freiheit. Die Pflichten sind jedem selbst überlassen. Zum Beispiel das Kopftuch. Warum trägt man ein Kopftuch als Frau? Habt ihr euch diese Frage schonmal gestellt? Kopftuch ist im Islam freiwillig. Es ist dazu da, um andere Männer von einem "abschrecken" zu lassen. Abschrecken in dem Sinne, nicht "geil" machen. So schützt man sich selbst, die Ehre (sehr wichtig für Türken) und macht auch keine Sünde. Ihr habt bestimmt schonmal gesehen oder gehört, dass Eltern (besonders Väter) ihre Kinder dazu zwingen z.B. Kopftuch zu tragen. Das hat aber den Hintergrund, dass die Eltern ihre Kinder schützen wollen. Ebend nur das beste für das Kind. Wie gesagt. Es ist von jedem die eigene Entscheidung, wie man die Pflichten einhält.

Integration dies und das blablabla... Was hat das mit Islam zu tun bitte?
Integration heißt sich anpassen. Und nicht sich von Grund auf verändern.
 
Aber wie kann ich mich anpassen ohne die Sprache zu verstehen. Dies bedeutet nicht dass ich meine Identität aufgebe!
 
Uns kann man eines sicher nicht vorwerfen, nämlich dass wir Anderssprachigen nicht entgegenkommen.
Ich war am Freitag beim Doktor. Dort musste ich einen Fragebogen ausfüllen. Das erste was mir auffiel war, dass es diesen in zwei Sprachen gab (deutsch und türkisch). Da fragte ich mich dann, ist das nicht ein bisschen rassistisch wenn man hier bei uns die Türken bevorzugt. Was ist mit den Leuten aus China, Amerika,England,Frankreich, Spanien oder sonst wo her? Wir sind hier in Deutschland warum ist es uns erlaubt ein Land zu bevorzugen, müssen wir nicht alle Menschen gleich behandeln?

Fragt mal lefasa ob sie in Kasachstan auch deutsche Unterlagen bekommt wenn man dort zum Arzt geht.

Zurück zur eigentlich Frage?
Wenn wir schon schon so tolerant sind dass wir den islamischen Religionsunterricht in deutschen Schulen in Betracht ziehen, dann MÜSSEN wir aber auf so fair sein und alle anderen Religionen wie Hinduismus,Buddhismus, etc. in Betracht ziehen.
Weil aus was für eine Grund sollten wir andere Religionen ausschließen?
 
Ich war am Freitag beim Doktor. Dort musste ich einen Fragebogen ausfüllen. Das erste was mir auffiel war, dass es diesen in zwei Sprachen gab (deutsch und türkisch). Da fragte ich mich dann, ist das nicht ein bisschen rassistisch wenn man hier bei uns die Türken bevorzugt.

Ich sehe darin kein bevorzugen, sondern eher, das der Arzt sicher gehen will, was der Patient unterschreibt, so kann er später dem Arzt nicht an den kragen gehen und behaupten ich hatte das nicht verstanden.

Wir haben hier einen Türkischen Arzt und der benutzt die Dinger auch. ;)


Gruß
Paderborner ♂
 
so kann er später dem Arzt nicht an den kragen gehen und behaupten ich hatte das nicht verstanden.
Also hat der Arzt nur Angst dass ihm die Türken an den Kragen gehen.
Alle anderen (Slowenen,Polen,Franzosen,...) sind ihm egal, so nach dem Motto von denen brauche ich eh keine Angst haben und daher brauche ich mich auch nicht darum kümmern, dass sie alles verstehen.
 
Kopftuch ist im Islam freiwillig. Es ist dazu da, um andere Männer von einem "abschrecken" zu lassen. Abschrecken in dem Sinne, nicht "geil" machen.

Kannst du mir auch verraten, was am Kopfe von einer Frau so "Geil" ist ?
Das ist doch purer Blödsinn, ich habe genug Mädchen mit Kopftüchern gesehen, aber was nutzt der Kopftuch, wenn sie enge Jeans anhaben und sich das Gesicht schminken und noch eins, die Türkei wird gerne von Saudis als Urlaubsland besucht und da habe ich genug volljährige Mädchen gesehen mit Kopftuch und einem engen gewand, wo man den String durchsehen konnte, nennt man das "schützen" ?

So schützt man sich selbst, die Ehre (sehr wichtig für Türken) ,und macht auch keine Sünde

Wo in der Türkei lebst du, willst du damit sagen, dass die Frauen ohne Kopftuch gesündigt sind.

Kennst du das Türkische Sprichwort, unterm Heu lassen die bedeckten das Wasser fliesen ?, deshalb kommt nicht mit so einer Einstellung und der Behauptung , das es für die Türkei sehr wichtig sei.

Sorry, aber sowas, geht mir wirklich auf die Nüsse, wobei ich dir in einem Recht gebe, dass tragen vom Kopftuch ist freiwillig und das Islam mit einer Integration nichts gemeinsames hat, es sei denn, man bekennt sich als Fanatiker und lehnt die Integration auch ab.

Aber bringt nicht immer das Wort "Ehre" ins spiel, jeder Mensch hat seine Ehre, egal welcher Religion und Land, aber ehre bedeutet nicht, dass ich meine Tochter einpacke um andere zu erschrecken, meine Ehre ist, stolz auf sie zu sein und sie zu fördern und mich freue wenn sie schick aussieht und nicht rumläuft wie ne Nonne.

Gruß
Paderborner ♂

@The_One
Also hat der Arzt nur Angst dass ihm die Türken an den Kragen gehen.
Nein, er hat Angst das ihm der Gesetzgeber an den Kragen geht, wenn es zu Komplikationen kommt.
Im Krankenhaus wird es nicht anders sein und das insbesondere die Türken solchen Formular bekommen,liegt eventuell daran, das sie hier unter anderem Ausländer in der Mehrheit sind.

Wenn du ein Arzt wärst, denke ich doch das du auch solche Formulare bei dir hättest ,oder würdest du vorher mit ihnen ein Sprachkurs absolvieren. ? :rolleyes:
 
also Religionsunterricht gehört bei mir in die Tonne sorry Leute aber das ist sowas von Verblödung.
Einer sagt was, und ich soll dran glauben der kann mir im ****lecken.

Alles was ich sehe glaube ich dran...sonst nix
 
@ Paderborner

Wie gesagt, das ist jedem selbst überlassen. Leider gibt es halt solche leute. Was am Kopfe einer Frau "geil" ist? Die Haare. Sie stellen einen atraktik da, wobei ich jetzt auch nicht sagen will, dass man mit Kopftuch unaktraktiv ist.
Das Frauen ohne Kopftuch gesündigt haben/sündigen habe ich hier nirgends gesagt.
Wegen der Ehre stimme ich mit dir überein. Aber es ist nunmal so.
"So schützt man sich selbst, die Ehre (sehr wichtig für Türken) ,und macht auch keine Sünde" Mir ist gerade der Sinn, warum ich "und macht auch keine Sünde" hingeschrieben habe entfallen. lol^^
 
@ eddys:
Damit du (als Türke und Muslim) deine Ehre behältst und nicht nach anderen, muslimischen Frauen schaust, müssen diese ein Kopftuch tragen (und sich bedeckt halten, was du vergessen hast, zu erwähnen)? Richtig so?

Genau das ist der Grund, so einen religiös motivierten Schmarren abzulehnen, vor allem, wenn es überwiegend von der Familie und den Religionsführern den Frauen entweder eingetrichtert wird, oder diese einfach dazu gezwungen werden. Schöne heile (Islam-)Welt, die sich so manche Moslems hier zurechtbasteln wollen!


Mit angeblich von einem (fiktiven) Gott gegeben Regeln, lassen sich fast alle Wünsche, Anordnungen und Zwang religiöser Führer gegenüber ihren 'Schäfchen' rechtfertigen. Mal ist es das 'Bedeckungsgebot', mal dies, oder jenes. Natürlich immer im Sinne des Glaubens und dem späteren Heil im Paradies. Das Schema ist bei Fundamentalisten im Christentum, im Islam oder bei den Juden immer sehr ähnlich. Nur kommt immer vor dem Paradies der irdische Zwang und die Fremdbestimmung.
 
Eigentlich spricht die Verhüllung der Frau gegen die Tugend, Beherrschung, Disziplin, Achtung gegenüber anderen und Selbstkontrolle der Männer.
Charaktereigenschaften die einen guten Charakter beschreiben...

Sollte ein Gott nicht diese Charaktereigenschaften bewiesen sehen?

Da war wohl eher ein eifersüchtiger Mensch der Urheber dieser Regeln.

Die Welt zeichnet sich durch eine unzählbare Vielfalt aus die sich von unfassbarer Häßlichkeit zu unfassbarer Schönheit erstreckt wie es sich kein Mensch jemals hätte ausmalen können. Ich habe einen Hund der so schön ist, das man ihn sich nicht hätte malen können.
Wieso sollte Gott ausgerechnet die Frau verhüllen wollen?

Schämt er sich oder beleidigen Religionsführer seine Kreativität und erweisen ihm so ihre Respektlosigkeit gegenüber seinem Werk? Der Mensch soll die Krönung seiner Schöpfungen sein...die man bedecken muß? Eine vernichtende Kritik von Kritikern die nicht gerufen wurden.

Man stelle sich vor wir würden bestimmte Pflanzen bedecken damit man sie nicht sehen muß....

Carmen
 
Eigentlich spricht die Verhüllung der Frau gegen die Tugend, Beherrschung, Disziplin, Achtung gegenüber anderen und Selbstkontrolle der Männer.
Charaktereigenschaften die einen guten Charakter beschreiben...


Carmen

Gibt aber auch Frauen die es gezielt darauf anlegen und da wird denn der

Charakter des Mannes schwer auf die Probe gestellt.:D


Manchmal muss man auch einfach andere "Geflogenheiten" akzeptieren,

der westliche Lebensstil ist auch nicht immer das gelbe vom Ei.


Gruß
 
...
Manchmal muss man auch einfach andere "Geflogenheiten" akzeptieren,
...


Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Antworten der Muslime in diesem Thread. Sie wollen allesamt nicht begreifen, worum es geht. Nicht um irgendeine Gepflogenheit, sondern um Zwang, Fremdbestimmung und die Ungleichheit der Geschlechter.
 
Sie wollen allesamt nicht begreifen, worum es geht. Nicht um irgendeine Gepflogenheit, sondern um Zwang, Fremdbestimmung und die Ungleichheit der Geschlechter.

Also wenn Du denkst das ich ein Moslem bin, biste auf dem falschen Dampfer.

Ich habe Geflogenheiten extra in Anführungszeichen, ob das nun Ihre

Religion, Tradition, Kultur oder wie auch immer ist spielt ja keine Rolle,

es ist einfach so. Wenn man denn so argumentiert wie Du stößt man

halt bei denen auf Ablehnung, würde ich auch als normal bezeichnen.


Gruß
 
Meiner Meinung nach sollte die Schule ihre Leute soweit zu aufgeklärten Menschen machen, dass sie sich Dinge wie "du sollst nicht töten" selbst denken können, und sie nicht in irgendwelchen dicken Büchern mit Ledereinband nachlesen müssen.

Insofern halte ich Religionsunterricht an sich für nicht zeitgemäß, zumindest nicht im Sinne einer religiösen "Erziehung" der Schüler.

Gut fände ich hingegen: Religionslehre so ähnlich wie Geschichte. Jeder lernt, was Christentum bedeutet, und was Islam und überhaupt - wird also nicht auf eine Religion oder Konfession festgenagelt.
Das könnte dann auch zu mehr gegenseiten Verständnis führen. Und nicht nur zu mehr Gruppenbildung. Denn Vielfalt sollte ja nicht heißen, dass es möglichst viele Gruppen gibt, sondern auch, dass sich diese Gruppen untereinander verstehen.
 
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Das könnte dann auch zu mehr gegenseiten Verständnis führen.
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.. dass sich diese Gruppen untereinander verstehen.

Schöner Ansatz, bin ich auch dafür, dass Menschen, die einem Land leben, dies auch gemeinsam tun und nicht nebeneinander. Vor allem aber sich weder selbst isolieren, noch andere mit ihren archaischen Lebensvorstellungen nötigen.
 
Das ist mir dann doch ziemlich egal.

Ich finde, dass sollte einem nicht egal sein, da hat andreberlin schon recht, den mit Benzin kann man kein Feuer löschen und auf diesem Forum bezogen, finde ich eine vernümftige Diskussion viel wertvoller und zielstrebiger, als wenn wir uns alle an den Haaren reißen.


Gruß
Paderborner ♂
 
@ Paderborner:
Ich zähle dich mal nicht zu den islamischen Hardlinern. ;)

Dennoch war auch in diesem Thread deutlich zu lesen, dass die Vertreter eines strikten, strengen Islam, sich keinen Millimeter weit auf die sonstige Gesellschaft in Deutschland zubewegen. Sie fordern nur immer mehr Rechte und Anerkennung ihrer fundamentalistischen religiösen und gesellschaftlichen Vorstellungen.

Die einen behaupten entweder, quasi alle Mädchen und Frauen, die sich religiös bedingt verhüllen, würden dies freiwillig tun oder dass Zwangsverheiratungen nicht statt finden oder die Eltern sowieso besser wüssten, wer zu wem passen würde.

Und jetzt erkläre mir mal, wieviel strengläubige Moslems sich in Deutschland an die hier herrschenden Lebens- und Gesellschaftsvorstellungen anpassen. Das passiert schon bei christlichen Sekten meistens nicht. Aber ehrlich gesagt ist mir die Vorstellung, dass in Deutschland Millionen von Menschen in einer parallelen, verschlossenen Gesellschaft leben, zuwider!

Gruppen der Mennoniten in Südamerika, die allerdings im Verhältnis dazu sehr klein sind, leben quasi autark mit eigenem Rechtssystem am jeweiligen Staat vorbei. An der Tagesordnung dort sind oftmals Gewalt, Zwang und psychischer Druck.
 
Islamunterricht - Rückfall in Zeit vor der Aufklärung

In Deutschland ist - anders als in Frankreich - die Trennung von Staat und Religion noch nicht vollzogen.

Ist das nicht ein Rückfall in die Zeit vor der Aufklärung.

Religion und Aufklärung halte ich für unvereinbar.

Religion und Mündigkeit der Menschen sind ebenso unvereinbar.

An den Schulen sollte man mal Feuerbach lesen und die Gottespest (J. Most).

Stattdessen werden Attheisten immer noch weltweit diskriminiert und verfolgt.

Das haben nun also von der Religion:

Die Unfähigkeit zum logischen Denken wird gefördert.

Das freie Denken wird unterdrückt.

Die Intellektuellen aus dem islamischen Kulturkreis, die sich der Aufklärung zugewendet haben, werden unterdrückt und verfolgt und sind ihres Lebens nicht sicher.

Der Intoleranz der Religion kann man nur durch Aufklärung an den Schulen begegenen aber nicht durch Religionsunterricht an öffentlichen Schulen.

Wer das fördert, kann nicht denken.

Ich weiss nicht, wie das im Königreich Tonga (www.freesoft-board.to - das to steht für Tonga. Sic!) ist.
Gibt es da überhaupt ein Moschee? Nein! Mann sind die dick mann. Und ob es da Intellektuelle gibt, die sich der Aufklärung verschrieben haben? Wohl nur an der Uni, falls es überhaupt eine da gibt


ciao

famfam
 

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